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AE -Väter - wie bringen sie Kind und Beruf unter einen Hut?Den Parallelthread aufgreifend möchte ich gern mal wissen, wie alleinerziehende Väter, insbesondere von Kindern im Vorschulalter, ihren Alltag mit Kind wuppen.
Wie viele Stunden arbeiten sie, wie viele Stunden wird das Kind betreut? Helfen die Großeltern? Wie ist die Eigenwahrnehmung, bleiben sie auch mehrere Jahre zuhause?Antworten: -
Ein ehemaliger Partner war alleinerziehender Vater, zwar waren die Kinder schon im Grundschulalter, aber in einer Waldorfschule, in der intenisver Kontakt zu den Eltern gewünscht wird.
Er hat einen großen Teil der Akten zu Hause bearbeitet und diktiert, vormittags war an vier Tagen eine Hilfe im Haus, die flexibel war, wenn eines der Kinder krank war, nachmittags war das Aupairmädchen da und zuständig, wenn er einen Gerichtstermin hatte (die Kinder konnten dadurch perfekt und akzentfrei Englisch).
Ein anderer alleinerziehender Vater, den ich während meiner Suche bei EP kennengelernt habe, war freiberuflich Lektor und hatte sein Büro zuhause.
Ich denke, es sind vor allem Selbständige und Freiberufler, die Beruf und Kinder ideal verbinden können.
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Die machen das genauso wie Alleinerziehende - Mütter die arbeiten und kein Unterhalt bekommen. Warum vermutest du da einen Unterschied?
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Ich sehe da auch keinen Unterschied zu AE-Müttern, ganz viele sind z.B. zur gleichen Zeit im Supermarkt wie ich.
Ich denke mal größere Unterschiede gibt es eher dort, wo ein Partner dann die Kinder noch mal am Wochenende abnimmt oder wo Großeltern bei der Versorgung helfen.
m51 Alleinerziehend zwei Kinder
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Angeregt durch die lebhafte Diskussion in Nachbar-Threads möchte ich gern in Erfahrung bringen, ob es unter den alleinerziehenden Männern auch eine gleichwertige verbissene Diskussion um das "richtige" oder "falsche" Leben gibt. Frauen scheinen da ja regelrecht einen Wettkampf auszutragen, wer die beste Mutter ist.
Gibt es unter Männern auch solch lebhafte Diskussionen um Lebensentwürfe und Rollenbilder (früher und jetzt)?
Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen. Zum einen schätze ich Männer zu pragmatisch-lösungsorientiert ein, zum anderen gibt es nicht so viele AE-Väter, als daß sich davon zwei treffen und streiten... Dabei haben die AE-Väter die gleichen Probleme wie Mütter, machen aber vermutlich nicht einen solchen Tamtam darum.
Also liebe Männer, meldet Euch, ich bin neugierig.
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Ich kenne keinen Streit und Wettkampf unter AE wer die bessere Mutter ist und habe davon auch nie gehört. Ds sind wohl die, die vom Unterhalt des Kindsvaters leben, die haben genug Zeit für so was, alle AE die für sich selber Aufkommen müssen stellen sich solche Fragen nicht. Da tut man was getan werden muss und die Zeit die man noch fürs Kind hat, wird so gut wie möglich genutzt
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Hallo,
also ich M/33 bin auch alleinerziehend, da meine Frau vor 2 Jahren gestorben ist.
Unser Kind ist mittlerweile 3 Jahre alt.
Ich behaupte auch, das es da kaum Unterschiede zu AE Müttern gibt, warum auch? und von irgendwelchen Wettkämpfen oder was auch immer hab ich auch noch nichts gehört. Interessiert mich auch herzlich wenig, wie andere Ihre Kinder erziehen. Solang es meinem Kind gut geht und ich ihm versuche alles bieten zu können was er benötigt, ists doch ok.
Ich arbeite auch Vollzeit, saniere nebenbei noch ein Haus, und versuche dennoch auch mal eine Frau kennen zu lernen. Ach und ab und an Sport schaff ich auch noch. Man kann, wenn man will und das Umfeld passt, ganz normal ohne größere Einschränkungen weiterleben. Lediglich die Spontanität ist etwas eingeschränkt.
Also liebe Constanze, falls du noch neugieriger bist, dann frag konkret :-)
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Hallo,
mir geht es ebenso, meine Frau ist seit letztem Jahr verstorben und ich bin nun mit meinen 2 pubertierenden Töchtern allein. Somit bin ich zwar nicht unbedingt die Zielgruppe der FS, habe aber wohl ähnliche Abläufe bzw. ein ähnliches Leben wie AE mit kleinen Kindern.
Wie viele Stunden arbeiten sie, wie viele Stunden wird das Kind betreut?
Ich arbeite 35h/Woche und die Kinder sind Dank Nachmittagsbetreuung bzw. Unterricht nicht jeden Nachmittag allein zu Hause. Trotzdem kommt es an 2-3 Nachmittagen vor, dass sie für wenige Stunden allein zuhause sind.
Helfen die Großeltern?
Das würden sie gerne nur ist es für meine Töchter meist keine Alternative, nach der Schule zur Oma zu fahren. Da tauschen sie gerne mal ein warmes Mittagessen gegen Brötchen oder eine selbst aufgebackene TK-Pizza. Das war vor ein paar Jahren noch anders, liegt also am Alter der Kinder.
Wie ist die Eigenwahrnehmung, bleiben sie auch mehrere Jahre zuhause?
Meine Eigenwahrnemung ist, dass ich zuweng für die Kinder Zeit habe und mich z.B. schwer damit tu', am Abend dann alles nachzuholen. Hausaufgaben kontrollieren (ist bei meiner 15jährigen eh kein Thema), zusammen was lernen oder nur abfragen läßt sich nicht in dem Maß bewerkstelligen, wie ich das vielleicht tun sollte. Warum? Weil mir die Zeit und -zugegebenermaßen- auch z.T. die Nerven dazu fehlen. Der Rest unseres Lebens hängt halt nun auch an mir und muß nebenbei nach der Arbeit erledigt werden. Ich meine damit alltägliche Dinge wie z.b. Einkaufen, kochen, saubermachen, Wäche waschen und bügeln usw usw.. All das was man als Paar zusammen macht, hängt an mir und muß in meiner begrenzten Zeit nach der Arbeit erledigt werden. Das ist wohl bei jedem AE so und daher auch nicht ungewöhnlich. Meine Wahrnehmung sagt mir nur, dass ich eigentlich mehr für die Kinder da sein sollte und mir jede Minute dafür nehme - es reicht aber trotzdem nicht (zumindest für meine Maßstäbe). Mit etwas schlechtem Gewissen gehe ich 2x pro Woche ins Studio und mach ein wenig Sport - meine Modellbahn im Keller hat mich seit Wochen nicht mehr gesehen.
Abends bin ich fertig, schenk mir ein Gläschen Ramazotti ein und sitz vorm Computer, während die Kinder dann im Bett sind.
Ich hoffe, das mir meine Kinder nicht irgendwann mal vorwerfen, warum ich nicht mehr Zeit für sie hatte. Trotzdem finde ich, dass unser Leben gut läuft und wir uns nicht verstecken müssen.
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Also ich arbeite 40 h die Woche. Der kleine geht von 7 bis 17 uhr in die Kita. ich bringe ihn jeden Morgen hin und versuche ihn auch jeden Tag abzuholen.
Sollte ich es mal nicht schaffen ihn abzuholen, dann machts meine Mutter oder die Schwiegermutter.
Ab 17 Uhr beschäftige ich mich dann mit meinem Kind und die wenige Zeit gehört ihm.
Er hilft mit, werkelt gern mit, oder wir toben und spielen einfach nur.
Meist hab ich dann ab 20 Uhr Zeit für mich, und kann mich noch etwas ums Haus kümmern oder einfach nur abhängen. Sollte ich mal ausgehen wollen, bietet sich eine Vielzahl an Möglichkeiten die auf ihn auch gerne aufpassen und er fühlt sich da ebenfalls wohl.
Ob ihm das alles gut tut? keine Ahnung, wer weiß das schon. Tut es jedem Kind gut, wenn die Eltern nicht AE sind? Ist es eine Garantie das es dem Kind besser gehen wird nur weil zwei Elternteile da sind? Ich glaub es kaum.
Wie lange er daheim bleiben wird? Dies hat ebenfalls absolut gar nichts damit zu tun ob AE oder nicht ... meine Meinung!
Viele Grüße
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Mit Streit unter Müttern bzw. Frauen meine ich z.B. die hier im Forum laufende Diskussion um "Kind oder Karriere", bei der es verschiedene Fraktionen zu geben scheint: Nur-Hausfrauen, Teilzeit-beschäftigte-Mütter und Vollzeit-beschäftigte Mütter, Mütter mit Krippenerfahrung und solche, welche dies ablehnen. Die Diskussionen laufen da bekanntermaßen sehr hitzig.
Mein Eindruck ist, daß alleinerziehende Männer natürlicherweise die gleichen Aufgaben und Probleme haben, aber weniger eine Religion daraus machen. Ich vermute mal, sie arbeiten prozentual gesehen mehr Wochenstunden als vergleichbare AE-Mütter, delegieren aber andere Arbeiten.
Habt ihr AE-Väter auch das Gefühl, Euch zwischen Kind und Karriere entscheiden zu müssen (was immer man unter Karriere versteht) oder stellt sich die Diskussion gar nicht?
Gesetzt der Fall, Euer Kind ist unter drei Jahre alt - würdet ihr es auch drei Jahre zuhause betreuen? Und danach nur Teilzeit bis zur Schule?
- doch, diese Diskussion stellt sich sehr wohl. Ich stelle mich hier ganz klar hinter mein Kinder in dem ich z.B. Heute um 15:15Uhr nach Hause gehe, da ich meine Große mit dem Auto nach Hause nehme und sie nicht 1h länger mit dem Bus fahren muß. Ich passe meine Arbeitszeiten unserem Leben an und nicht umgekehrt. Verglichen mit manch Kollegen ergibt sich da ganz klar ein Karrierenachteil.Habt ihr AE-Väter auch das Gefühl, Euch zwischen Kind und Karriere entscheiden zu müssen (was immer man unter Karriere versteht) oder stellt sich die Diskussion gar nicht?
die Frage stellt sich zwar für mich persönlich nicht, ich denke aber, dass das auch ein finanzielles Problem mit sich bringen kann.Gesetzt der Fall, Euer Kind ist unter drei Jahre alt - würdet ihr es auch drei Jahre zuhause betreuen? Und danach nur Teilzeit bis zur Schule?
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Also ich versuche ebenfalls, meinen Beruf dem Leben anzupassen insoweit es keine beruflichen Anchteile mit sich bringt. Dies ist aber im heutigen Berufsleben nicht immer möglich, bei mir schon. Ich bin heute zB spontan erst später aufgestanden und hab mit meinem Kind gefrühstückt, das fand er mal wieder toll.
Zum Thema Betreuung: Ich würde mein Kind NIE 3 Jahre daheim lassen. Das ist aber MEINE Überzeugung, denn ich finde es für das soziale Verhalten nicht gut, das ein Kind so lange nur von zumeist einem Elternteil betreut wird. DAS ist aber wie gesagt meine Meinung.
Mein Kind ging bereits mit einem Jahr in die Krippe und fand es ganz toll.
Ob sich die Frage mit dem Geld stellt weiß ich nicht, aber zumeist ist es ja so, das wenn man AE ist, auch finanziell durch den ehemaligen Partner unterstützt wird. Unterstützung im Falle des Ablebens hält sich aber leider, zumindest wenn es in jungen Jahren passiert sehr in Grenzen.
Grüße
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