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Der Kobold im Kopf bremst so manchen Flirt
Der Kobold im Kopf bremst so manchen Flirt (Kategorie: Flirtblog)
Wohl jeder macht sich so seine Gedanken, wenn ein Flirt in der Luft liegt. Man überlegt sich etwa, ob gegenseitiges Interesse besteht, was man als Erstes sagen könnte usw. Aber wo liegt die Grenze zwischen "zu wenigen" und "zu vielen" Gedanken?

Bekanntlich können beide Extreme einen Flirt zunichte machen. Wer einfach „blind“ drauflos flirtet, der übersieht eventuell klare körpersprachliche Signale des Desinteresses. In diesem Fall rennt man dann eventuell unnötigerweise gegen eine Wand. Diese Zeit kann man sich sparen, indem man den Flirt in spe erst einmal auf sich wirken lässt.
Auf der anderen Seite gibt es Singles, die sich so viele Gedanken machen und infolgedessen so viel Zeit verplempern, dass sich gar nichts ergibt. Die Betreffenden überlegen, überlegen, überlegen – und verpassen den richtigen Zeitpunkt des Ansprechens. Dieser ist in der Regel übrigens dann gekommen, wenn sich zwei, drei Blickwechsel inklusive positiver mimischer Merkmale (Lächeln, Augenzwinkern usw.) ergeben. Spätestens dann sollte jegliche Gedankenmacherei ein Ende haben; dann müssen Taten folgen. Das heißt, zumindest einer der beiden sollte den Mut aufbringen, herüber  gehen und den ersten Satz aussprechen.
Wieso wird dieser Moment von vielen Singles beim Ausgehen verpasst? Meine Antwort: Entweder weil innere Blockaden bestehen oder weil man aus seinem Gedankengefängnis nicht rauskommt. Die Betreffenden können nicht aufhören zu grübeln: „Was, wenn ich jetzt das falsche sage? Was soll ich überhaupt sagen? Ich werde gleich rot, und das wird dann peinlich!“ usw.
In der sogenannten Kognitiven Verhaltenstherapie sind bestimmte Denkfehler ein Thema, die auch in Hinsicht auf die Angelegenheit Flirt eine Rolle spielen können.
Einige Beispiele: Nehmen wir das sogenannte Katastrophieren („Wenn ich jetzt eine Abfuhr bekomme, ist der ganze Abend ruiniert!“). Ein Denkfehler, denn jeder kriegt mal eine Abfuhr halb so wild – weitermachen. Dann das dichotome Denken – Stichwort: Alles oder nichts: „Jetzt geht es um alles, wenn ich das hier versaue, ist alles zu spät!“ Klarer Fall: Wieder eine Übertreibung. Oder nehmen wir das sogenannte Gedankenlesen: „Er denkt jetzt bestimmt das und das über mich!“ Wieder Quatsch hoch zehn.
Denken Sie daran: Solche Gedanken, Kognitionen, haben Auswirkungen auf Ihre Emotionen: Man bremst sich selbst aus!
Daher gilt: Blickkontakt inszenieren, Körpersprache lesen, im Falle von positiven Signalen ansprechen! Fertig!


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