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Fünf merkwürdige Scheidungsgründe
Fünf merkwürdige Scheidungsgründe (Kategorie: Liebeskummerblog)
Das Ende einer Liebe kann ein Scheidungsgrund sein. Aber es gibt auch andere.

Im Trennungs-Tröst-Buch "Schade, dass du endlich weg bist" von Schwarzkopf & Schwarzkopf fand ich andere außergewöhnliche Scheidungsgründe.

Rund 75 Prozent der Scheidungen in Deutschland gehen von Frauen aus. Wenn eine Ehe als gescheitert gilt, kann der Grund kurios sein.

1. In München wurde eine Ehefrau von ihrem Ehemann täglich benotet: Wie gut war das Essen, wie sauber die Wohnung, wie ansprechend ihre Kleidung, wie befriedigend der Sex? Und am Sonntag wurde dann Bilanz gezogen. War die Belohnung überwiegend schlecht, dann gab es weniger Haushaltgeld. Resultat dieser Benotungen: Scheidung nach zwei Jahren!

2. Zwei große Koffer beendeten die Ehe eines Nürnbergers. Der Zugschaffner hatte in fast jeder größeren deutschen Stadt eine Geliebte. Als er in Rente ging, verstaute er sämtliche Liebesbriefe in zwei großen Koffern und deponierte sie dämlicher Weise im eigenen Keller. Seine Ehefrau fand diese Koffer und war derart erschüttert, dass sie nach 25 Jahren Ehe sofort die Scheidung einreichte. In all den Jahren hatte sie nicht eine Sekunde an seiner Treue gezweifelt.

3. Der gehört aus dem Verkehr gezogen, dachte eine Nürnbergerin über ihren Mann. Grund: In einem Ehevertrag war das Sexualleben bis ins Detail geregelt. Geschlechtsverkehr drei Mal wöchentlich, dazu die Benennung bestimmter Tage, an denen sie die Initiative zu ergreifen hatte – in Dessous, deren Farben der Mann bestimmte. Nach zwei Jahren reichte sie die Scheidung ein. Fazit: Ihr Geh-Punkt war erreicht

4. "Geizhälse sind unangenehme Zeitgenossen, aber angenehme Vorfahren", sagte einst der Schauspieler Viktor de Kowa. Ein Rentner aus Oklahoma übertrieb es allerdings. Er verweigerte seiner Frau ein neues Gebiss. Mit der Begründung, sie könne doch seins benutzen. 50 Jahre nach der Eheschließung kam es dann zur Scheidung. Unglaublich!

5. In meinem Bekanntenkreis gibt es einen Mann, der regelmäßig kurz vor dem Orgasmus ein Gedicht aufsagt. Das erzählte zumindest seine Exfreundin über ihn. Eine kanadische Buchhalterin hätte sich sicherlich über diese literarische Abwechslung gefreut, denn sie reichte die Scheidung ein, weil ihr Mann beim Sex auf eine derartige Weise stöhnte, die ihr total auf die nerven ging. Es reduziere ihre Orgasmusfähigkeit gleich auf null, das war die Begründung vor dem Scheidungsrichter.


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