83 Prozent der Singlemänner schätzen es, wenn ihre Partnerin intelligent ist. Auch Eigenschaften wie Unabhängigkeit und Selbstbewusstsein finden mehr als zwei Drittel der Männer bei Frauen wirklich klasse.
So weit, so gut. Auf den ersten Blick scheint es also, als wäre die Emanzipation nun auch beim Datingverhalten angekommen. Leider ein Trugschluss! Denn: Nur 25 Prozent der Männer wünschen sich eine Partnerin, die beruflich Erfolg hat. Auch gutes Einkommen erhöht nicht den weiblichen Marktwert. Im Gegenteil: Nur jeder fünfte Mann steht darauf, wenn die Liebste finanziell gut gestellt ist.
Je älter, desto konservativer
Jeder dritte Singlemann unter 30 Jahren hat kein Problem damit, wenn seine Angebetete Karriere macht. Die Euphorie für den weiblichen Erfolg sinkt allerdings mit dem Alter: Nur noch wo Prozent der über 45jährigen Männer wünschen sich eine Karriere-Frau an ihrer Seite.
Emanzipation bedroht "klassischen Versorger"
Wie sollen wir diese auf den ersten Blick widersprüchlichen Ergebnisse interpretieren: Männer mögen Frauen mit Köpfchen, aber einsetzen sollte die Damenwelt diese Eigenschaft möglichst wenig? "Die meisten Männer haben die Emanzipation akzeptiert und wünschen sich eine Partnerin, die eigenständig ist und mit ihnen auf Augenhöhe diskutieren kann", erläutert Diplom-Psychologin Lisa Fischbach das Dilemma. "Gleichzeitig sind viele Männer immer noch verunsichert, wenn frau plötzlich mehr verdient oder einen höher gestellten Job hat. Er fühlt sich dabei – ob gewollt oder nicht – in seiner Rolle des klassischen Versorgers angegriffen." Schließlich war dies jahrtausendlang seine Aufgabe: Die Familie unterstützen. Ganz deutlich zeige sich dies bei der Frage nach der Kinderversorgung: "Hier gibt es oft einen Rechtsruck der Rollen – für die meisten Männer ist das immer noch vorrangig Frauensache", so Fischbach.
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92 Kommentare (älteste zuerst)So weh es auch tut, diesem Artikel muß ich leider zu stimmen. Als alleinerziehende Akademikerin in Führungsposition treffe ich Männer mit diesen Vorstellungen ständig – sowohl privat als beruflich. Frau darf /sollte heute Intelligenz und Bildung haben, aber dies bitte nicht in eine Karriere umwandeln, welche sich möglicherweise auch noch finanziell niederschlägt. Doch, bitte wo sind dann die anderen Männer, die paar Prozent, denen die Karriere der Frau keine Sorge bereitet, sondern sich mit der Frau darüber freuen können? Auch bei ElitePartner scheint die Kombination Bildung/Kinder/Karriere eher abschreckend zu wirken.
Bin auch Akademikerin und manche Männer (gerade die Nichtakademiker) denken häufig, man müsse sich bei mir besonders gewählt ausdrücken und permanent "Siezen", was für mich leider ein absoluter Abtörner ist…
@annerose: ich denke, Dein Hauptproblem ist, dass die meisten Männer mit einer Frau, die schon Kinder hat nicht klarkommen…
Denn bzgl. der Ausbildung: jedenfalls ZU BEGINN DES KENNENLERNENS finden Männer meine akademische Ausbildung anziehend (was vielleicht auch daran liegt, dass ich noch unter 30 bin und eben die jüngere Zielgruppe anspreche, die mit einer emanzipierten Frau besser klarkommt).
Also mal so gesagt: Mir wäre das egal. Ich hab da nichts dagegen wenn die Freundin/ Frau eine akademische Bildung hat. Ist doch super. Das, was viele daran ärgert ist auch, so schätze ich, das die Frau dann wohl mehr verdient als der Mann. Und das wird wohl auch nen Grund sein.
Ich kann Annerose nur zustimmen. Bei mir ist noch schlimmer: über 40, Ausländerin, Akademikerin, Alleinerziehend und gut verdienen. Bei ElitePartner findet man anscheinend sein Glück auch nicht.
Welcher Mann, der nicht um die 60 ist, sucht eine 40jährige Frau mit Kleinkind? Oder doch, aber Heidi Klumm..
Ganz ehrlich: Ich fände dass super, wenn die Frau auch Karriere macht. Ich würde auch zu den Geschäftsessen mitgehen und sagen "Hallo, ich bin der Ehemann von Frau und Zu, tolle Frau!" Dieses blöde Standesdünkeln geht mir mächtig auf den Keks. Hier geht’s um Partnerschaft und Liebe, wenn das passt ist mir die Karriere egal. Falls dann aber nur noch eine "alle 2-Wochen-Wochenendbeziehung daraus wird" gehts kaputt, aber das wäre beim Mann mit "Karriere" wahrscheinlich genauso.
Ich selbst bin ein Mann und Unternehmer und gehe vollkommen vorurteilsfrei an ein Kennenlernen heran. Eine Frau mit Kind scheidet aber schon zu 99% grundsätzlich aus (da ich nicht für den Fehler meines Vorgängers bezahlen möchte; sie müsste dann schon sehr besonders sein). Leider zeigte die Praxis, das die meisten Hochgebildeten oder Unternehmerinnen im Umgang sehr kompliziert sind, meistens auch nicht so gut erzogen wurden (einfache Standart-Umgangsformen fehlten,…) und sogar noch weniger Zeit haben, als ich, der als Unternehmer arbeitet. Da such ich mir doch lieber eine einfachere Frau, die im Umgang unkompliziert ist und ein gewisses Benehmen hat. Leider hab ich hier in Elitepartner bisher keine Ausnahme gefunden.
Michael,
was Du schreibst, mag ich so nicht unkommentiert stehen lassen.
Du gehst angeblich "vollkommen vorurteilsfrei" an ein Kennenlernen heran. Aber Frauen mit Kind scheiden zu 99% aus, weil Du nicht für den "Fehler" Deines Vorgängers bezahlen möchtest.
Wenn das kein Vorurteil ist!
Ich liebe eine wunderbare Frau, seit langem Unternehmerin, worin ich sie mit Freude unterstütze – genauso wie sie umgekehrt mich. Sie hat einen 12-jährigen Sohn. Und ich liebe sie mit ihm. Er gehört zu ihr (und akzeptiert mich voll).
Und sie liebt mich mit meiner Mehrfach-Liebesvision. Ich werde sie auch dann weiter lieben, wenn ich eine neue Liebesverbindung eingehe.
Ich hatte auch schon eine Partnerin, die mich liebte, aber diesen Teil von mir nicht haben wollte.
Ich habe mich dazu entschieden, dazu zu stehen. Denn ich will geliebt werden, wie ich bin und leben will – und nicht wie mich jemand gerne hätte.
Wenn Du eine Frau wirklich liebst, liebst Du sie auch mit ihrem Kind.
Im übrigen kann eine erfolgreiche Frau auch selbst für sich und ihr Kind bezahlen. Dazu braucht sie Dich nicht.
Grüße,
Pete
…und was ist mit beruflich erfolgreichen geschiedenen Frauen akademischen Ursprungs mit ZWEI Kindern (von EINEM Vater, 7 Jahre und 6 Monate alt)???
Mir kommt Michaels Kommentar auch zu Macho-mäßig rüber. "Hochgebildete sind kompliziert und ihnen fehlen Standard-Umgangsformen."
Wollten die Damen nicht für dich putzen und kochen, hatten ihre eigene Meinung, die sie auch selbstbewusst vertreten haben? Da kommts mir eher so vor, als ob du einer Akademikerin nicht gewachsen wärst und du dir deswegen lieber ein kleines, dich anschmachtendes Mäuschen suchst. Verletztes männliches Ego – kommt leider oft bei uns Männern vor…Aber wie abgeklärt muss man eigentlich sein, um Kinder als Fehler zu titulieren? Hat mich echt sprachlos gemacht!
So, bin alleierziehend, habe einen tollen, gutbezahlten Job, der mich finanziell unabhängig macht, bin 41 und habe fünf Kinder im Alter von 4-18. Noch Fragen?
Mache hier ganz andere Erfahrungen. Denke, entscheident ist, ob man einen Ernährer oder Partner sucht !
Dieser Beitrag spiegelt wohl nur allzugut den momentanen Zustand unserer Gesellschaft wieder. Ich frage mich nur, da es ja sowieso nie leicht ist den für sich passenden Menschen zu finden, warum nicht zuerst eine Freundschaft gebildet wird, um sich besser kennenlernen. Muss es den immer gleich 100% stimmen, kann man nicht etwas nachgeben. Man kann ja gar nicht alle Facetten eines Menschen in kurzer Zeit erfahren. Und wenn man sich mit Respekt begegnet und dem Anderen nicht seine Karriere unter die Nase reiben muss, was für beide Geschlechter gilt!!! , sehe ich hier doch absolut keine Probleme.
Nun will ich doch mal was schreiben … ich habe auch langsam den Eindruck, dass es für Frauen mit Kind(ern) und Bildung (in meinem Fall Selbständigkeit) schwerer hat, als ohne. Viele wollen eigene Kinder und offensichtlich auch eine Frau ohne "Vorgeschichte" oder "Akte". Nun offensichtlich habe ich da Pech: Meine "Vorgängerfehler" sind fast 18 und 16 – ihr Vater hatte sein Schwulsein verheimlicht und die beiden kleinen Mädels sind die "Produkte" eines Mannes, der wohl selbst nicht wusste, dass er eigentlich auf der Suche nach der nie bekommenen Mutterliebe war. Da er seine Mutter trotz elender Kindheit abgöttisch liebt, hatte ich keine Chance – vor mir auch keine – und nun, bin ich jetzt weniger wert? Sollte sich keiner finden, der mich auch neben den Kindern entdecken möchte, dann bleib ich halt allein. Komischerweise gibt es viele Männer, die gern mal mit mir ….. , aber Bindung …? scheint wohl einfacher zu sein, ein bischen naschen und fürs Alltägliche eine einfach führbare Frau mit scheinbar weißer Weste ….
Vielleicht und hoffentlich irre ich mich!!!!
Hallo Pete und Knuth,
vielen Dank für Eure Kommentare, habe mit heftigem Nicken herzhaft gelacht. Ihr habt ja so Recht!
Ich bin als 2-fache Mutter erfolgreich, aber kein Großverdiener. Dennoch kann ich meine Kinder allein ernähren, denn mein Ex zahlt nicht für seine "Fehler"…
Als Putzfrau, Köchin und Ego-Streichlerin tauge ich allerdings überhaupt nicht, daher verletze ich häufig die Idealvorstellungen der Suchenden. Na und!
Allen Frauen mit Negativ-Erfahrungen möchte ich Mut machen. Es gibt auch Männer, die mit starken Frauen was anzufangen wissen. Also habt Geduld und lächelt über die Schwachen!
Herzliche Grüße von Regina
Lieber Michael,
ich hoffe Du bist bislang verantwortungsvoll vorgegangen und hast deine Frauen kinderlos in die Welt zurückgegeben
Hi!
Ja ist schon Provokant der obige Post. Ich schließe mich den vorigen Texen an.
Das ein Kind als Fehler bezeichnet wird z.Bsp. Das mit den Umgangsformen müsste er genauer Beschreiben, weiß nicht genau was er damit meint…?
Übrigens KNUTH, dein Name ist echt zum KNUDDELN!
bis dann..
Was für Geistesblitze müssen das doch sein, die nicht einmal so viel Intelligenz besitzen um zu bemerken und genießen zu können, welcher Segen für den materiellen Wohlstand es doch ist, wenn die Frau gutverdienend ist, weil sie für ihre Karriere gearbeitet hat…Was wollen Männer auf solch geistig bescheidenem Niveau eigentlich mit einer intelligenten Frau? Männer, die sogar zu dumm sind zu erkennen, welch erbarmungswürdige Persönlichkeit sie da offenbaren, wenn sie nach Intelligenz verlangen bei gleichzeitiger Ablehnung eines höheren Einkommens.
Was sollen intelligente Frauen mit solchen Männern anfangen? Etwa verlieben in solchen Kleingeist? Strahlt solche Armseligkeit Charme und Attraktivität aus?
Sinnvoller scheinen mir getrennte Studien zu sein, nämlich mit den Dummen und den Intelligenten
Hallo Michael, ich kann mir schlecht vorstellen, dass die meisten Akademikerinnen und Unternehmerinnen ein sooo schlechtes Benehmen haben. Vielleicht bist Du bisher bloß an die Falschen geraten? Wie viele hast Du denn kennengelernt? Oder ist der Umgangston in Deutschland so viel rüpelhafter wie in der Schweiz? Die Akademikerinnen und Unternehmerinnen, die ich bisher kennengelernt habe, fallen nicht in die von Dir so negativ beschriebene Kategorie. Wenn, ob weiblich oder männlich, das Benehmen so schlecht ist, wird man als Führungskraft früher oder später deswegen an seine Grenzem stossen: Schwierigkeiten mit Mitarbeitern kriegen, Kunden die nicht vor Begeisterung strotzen und gerne zur Konkurrenz gehen…
Wenn ich das so durchlese, schein ich (Akad, 40, 2 Kleinkinder, Neu-Unternehmerin da frisch getrennt…denn irgendwoher muss das Geld ja kommen…) keine Chance zu haben?!? Was solls’s, auch ein blindes Huhn findet mal eine Perle. Vielleicht gibt’s doch ab und zu Männer, die selbstbewusst genug sind, es mit einer Frau auszuhalten die nicht nur auf Heim und Herd reduziert werden möchte?
Da reflektiert jemand über fehlende Standards und Umgangsformen von gebildeten Frauen, der das Wort nicht einmal richtig schreiben kann. Danke, dass andere, auch Männer, vor mir den Beitrag von Michael bereits kommentiert haben. Was ist das für ein Standard, Kinder als Fehler zu bezeichnen? Was ist das für eine Umgangsform, Akademikerinnen pauschal so abzukanzeln? Bin selbst alleinziehende Akademikern. Mir scheint, einem Mann wie Michael das Vertrauen zu schenken, das wäre der größte Fehler.
Hallo lieber Michael, jeder Mensch auf Erden hat noch eine Menge Zeit zum lernen. Man zieht das an, was man möchte! Also, auch den Partner – deine Ängste spiegeln sich in deinem Leben wieder! Man liest zwischen den Zeilen! Karriere, Alleinerziehend – das macht eine Frau soooo sexy wie noch nie!!! Männer seid stolz darauf!
Leider muss ich den Kommentaren der Frauen zustimmen – auch für eine junggebliebene 60.jährige Frau hat sich noch immer nichts geändert: der Intellekt schreckt eher ab, die vielseitigen Interessen auch und meine enttäuschende Erfahrung ist auch, dass die Männer noch immer sehr oft eine wesentlich jüngere Frau suchen, geschweige denn eine etwas ältere als sie selber.
Das ist ein Phänomen, dass ich bis heute nicht wirklich verstehe. Männer, was sagt Ihr dazu?
Beruflich erfolgreiche, ausländische, alleinerziehende Akademikerinnen, nehmen sich am besten das Artikel "Ein Glück – ich bin Single!" zu Herzen
Ach, auch ohne Kind ist es schwer als jung gebliebene, auf die 50 zugehende, selbstbewußte Frau Kontak zu finden. Ich habe eine führende Position inne und verdiene gut, klar muß ich dafür auch einiges an Zeit meinem Arbeitgeber zur Verfügung stellen. Mit so viel ‘eigenem Leben’ kommt man nicht gut an.
Viel Erfolg an alle, Doris
Mir brennt das Herz, aber ich sehe dies genauso. Erfolgreiche Männer umgeben sich gerne mit Saftschubsen und Sekretösen, die sie unverbraucht anhimmeln. Ich höre dann oft das Argument, dass sie sich nicht herumpalgen möchten mit einer intelligenten Frau, sondern lieber ein Dummerchen, dass nie etwas geleistet hat – und auch nix kann – bevorzugen, die dann Kochen, Putzen, Reinigungsbotengänge, die unangenehemn Dinge eben, übernimmt. Und zwar ohne zu murren. Vor allem würde das Dummerle deren Seitensprünge nicht bemerken … Reality Hurts
Hallo,
habe eure Kommentare interessiert gelesen und, lieber Michael, ich glaube, das wird nichts, mit dieser Einstellung. Ein Kind ist niemals ein Fehler, höchstens ein wenig souveräner Mann wie du.
Ich habe beide Erfahrungen gemacht. Bin alleinerziehend und selbstständig und habe mich zwei Jahre mit einem Mann umgeben, der (selber zwei Kinder aus erster Ehe) meinen Sohn nicht akzeptieren konnte. Letzten Herbst habe ich ihn dann schweren Herzens vor die Tür gesetzt.
Seitdem läuft mein Leben super und ich lerne nur noch Männer kennen, die mein Kind als selbstverständlich integrieren. Mein jetziger Freund hat zwei Kinder im gleichen Alter wie meiner und es ist sehr entspannt.
Daher mein Plädoyer an alle Frauen mit Kindern: Seid stolz auf sie und verschwendet nicht eine Minute mit Männern, die eure Vergangenheit schlecht machen wollen. Weiter suchen!
Michael,
wenn ich deine Formulierung lese dann bin ich einfach nur sprachlos.
Ein Kind einen Fehler seines Vorgängers zu nennen gehört für mich auf die absolut niedrigste Niveaustufe. Ich wünsche keinem Kind und keiner Mutter das sie einen Mann hier bei Elite oder woanders kennenlernt, der ihr mit dieser Einstellung begegnet. Denn du scheinst Defizite zu haben von denen du vermutlich noch nicht einmal weisst.
Ulrike, alleinerziehende, beruflich sehr erfolgreiche Mutter einer zauberhaften Tochter die das größte Geschenk meines Lebens ist!
Markus hat wahrscheinlich schlechte Erfahrung mit zwe-drei Akademikerin gemacht und…VOILA! Er denkt alle Akademikerinnen sind so!
Schauen Sie, Markus, auf JULIA TIMOSHENKO…
Was für schone und gebildete Frau und noch dazu sehr stylisch!
Ich habe auch einige Freundinnen,die Studienrätinnen oder Anwaltinnen sind und trotzdem sehr bescheiden sind und die leise Töne bevorzugen.
zu Michaels Kommentar:
Ich bin z.B. unabhängig, durchaus intelligent, selbstbewusst, habe keine Kinder, keine "Altlasten", würde sagen, dass ich Stil, Ausstrahlung, Niveau u. gute Umgangsformen besitze, durchaus mit beiden Beinen im Leben stehe, allerdings bin ich weder Karrierefrau, "hochgebildet", noch Unternehmerin.
Weil ich ganztags arbeite, meinen Job, Haushalt, Hobbies, Freundeskreis, Reparaturen etc. alles unter einen Hut bringen muss, bin ich oft sehr beschäftigt und habe dadurch auch wenig Raum, einem passenden Partner zu begegnen.
Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht -auch hier bei Elite-Partner-, dass Männer zwar -nach außen hin- meine genannten Eigenschaften oft sehr schätzen, aber insgeheim doch das kleine, zierliche "Blödchen" (blond und dumm) suchen, das sich hilfsbedürftig zeigt, nicht alleine sein kann, ihr Leben nicht wirklich im Griff hat und einen "Unterhalter" sucht (sei es mental oder finanziell) und die Männer dafür bekocht, bemuttert und die Hemden bügelt, so scheint es bei Michael offenbar auch zu sein.
Männer -vor allem Unternehmer – haben heute offenbar oft noch ein Problem damit, wenn man ihnen nur "auf Augenhöhe" begegnet.
Viel eher sollten sie sich selbst einmal ernsthafte Gedanken machen, ob sie selber tatsächlich so unkompliziert, selbstbewusst, unabhängig, ohne Altlasten, super aussehend, super sportlich… sind, wie sie es von Frauen erwarten.
Und Michael fehlt leider die Standard-Rechtschreibung, so haben wir alle unsere Defizite, aber warum sind die Michaels trotzdem so selbstgefällig?
An Michael: Was ist das denn, eine komplizierte Frau: Eine Frau mit eigenem Kopf? Ich bin Akademikerin, habe keine Kinder, bilde mir ein, gute Umgangsformen zu haben und bin auch nicht reich. Trotzdem bin ich hier noch nicht fündig geworden und bin in Bezug auf meine Frauenrolle inzwischen ebenso verunsichert: Einerseits soll Frau selbstbewußt sein, aber nicht zu sehr, beruflich auf eigenen Beinen stehen, aber nicht zu sehr, hübsch sein, aber nicht zu sehr: also alles in allem ein unauffälliges angepasstes Vorzeigepüppchen. Wenn man hier etwa nicht sofort ein Bild schickt, bekommt man grundsätzlich keine Antwort. Na, klasse!
Ich möchte mich dem Kommentar von Markus vorbehaltlos anschließen. Führungsposition, Akademikerin, Frauen verdienen mehr – hin oder her!! Ja, es ist sicher noch gegenwärtig für Männer oftmals ein k.o.-Kriterium!! Jedoch kann doch niemals die Liebe, die Zuneigung, die Offenheit und das Vertrauen zum Partner den k.o.-Kriterien unterstellt sein. Dann stimmt doch etwas nicht in der grundsätzlichen Denkweise des Menschen/Mannes. Auch ein Mann ist doch vom Grunde her, und auch in unserer Gesellschaft so gepolt, dass er auf Augenhöhe mit einer Frau zusammen sein möchte. (So denke ich es zu mindestens, wenn ich mich z.B. in EP einlogge..:-))!!, oder sollte es nur sooo sein????
Hinzufügen möchte ich, entsprechend vieler Kommentare, das Standardnormen im Verhalten der Frauen nur ein sehr billiger Vorwand und für meine Begriffe eine Schutzbehauptung der Männer sind, nicht zuzugeben, dass auch eine Frau mal "stärker" sein kann, als der Mann. Meine Frage an die Männerwelt – Was vergebt ihr euch, wenn ihr das der Frau, auf Augenhöhe, sagt –> NICHTS. Denn es beflügelt die Liebe, den Respekt und die Wertschätzung zueinander.
Was wollen denn intelligente Frauen mit Karriere?
Das Problem muß "vom Kopf auf die Füsse gestellt werden". Während Männer sich bei der Partnerinnensuche ja offensichtlich nach "unten" orientieren, streben Frauen oft ein "upgrade" an. Da fängt es an, schwierig zu werden. Welche Ärztin lässt sich schon auf einen Krankenpfleger ein? Viceversa ist dies durchaus beliebt. Emanzipation funktioniert scheinbar nur dort, wo sie den Frauen (materielle- und Status) Vorteile bringt. Dieses Denken greift, nach meiner Ansicht, zu kurz und offenbart erhebliche Rollenprobleme. Diese müssten von weiblicher Seite überwunden werden, um als "wirklich" emanzipiert zu gelten.
P.S. Der Verfasser gehört nicht zur "Downgradegruppe"
…sorry (an) tatunka!! irgendwie fehlt mir jetzt der cent am euro:-))!!! du möchtest doch jetzt sicherlich nicht einer (emanzipierten) frau deutlich machen wollen, dass eine, auf einer vernünftigen, liebevollen, respektvollen und durch wertschätzung des Anderen geprägte beziehung, durch ein, von dir bezeichnetes rollenspiel, geprägt und zeichnend ist. ich stehe dazu, wenn ich behaupte, wenn überhaupt in der liebe die emanzipation eine rolle!! spielen sollte, sicherlich nicht auf den schultern der frau. deine frage "was wollen frauen mit karriere?" bei mir ist es z.b. so geschehen, dass es sich über die jahre entwickelt hat, durch ehrgeiz, der korrekten einstellung zur arbeit und zum alltag. ich muss dir sagen, es fühlt sich gegenwärtig angenehm und für mich sehr zufriedenstellend an. Ich gebe dir recht, nicht jede Frau möchte und kann damit umgehen. jedoch hat kein einziger aussenstehender mensch das provokative recht, dem anderen menschen diesbezüglich weh zu tun. hier ist respekt vor dem anderen "menschenkind" angesagt. und so sollte es auch gelebt werden. alles liebe und gute für dich, tatunka.
Mir scheint die Aussage der Studie wenig brauchbar. Mal abgesehen davon, daß überhaupt nicht genannt wird, wie sich die Teilnehmer zusammensetzen, muß die Bewertung der Antworten wohl nach Bildung der Teilnehmer differenziert werden.
Im übrigen sagt die Statistik nichts über den Einzelfall. Für mich (Ü40) persönlich sind Bildung und vielfältige Interessen ein absolutes Muss. Das Kind einer Ex-Partnerin habe ich als absolute Bereicherung (und auch als Herausforderung) erlebt und mich in der Rolle als "Zweitvater" sehr wohl gefühlt.
Hallo Barbara,
ich habe beides probiert, Bild oder nicht Bild – sofort oder später – 90% der Schreiberei bleibt unbeantwortet. Ich finde, es sollte zur Pflicht und Regel gemacht werden, dass geantwortet werden muss. Na gut, auf der anderen Seite ist es ja gerade der Vorteil von Netz, dass es keinerlei Verpflichtungen gibt. Bis jetzt habe ich es auf die Kinder geschoben, dass ich letztlich so wenige Antworten bekommen, aber ich habe beschlossen, sie gehören zu mir, sie haben mich geprägt und ich sie. Sie sind keine Lasten. Wir sind nunmal keine Löwen, wo der Neue die Brut des Vorgängers tötet. Sollte sich in den nächsten Monaten nix ergeben, bin ich weg und nie wieder in solch einer Börse, weil es viel Zeit frisst und ob so was wirklich funktioniert? Wichtig ist, dass wir uns selber mögen und dann werden wir auch partnerschaftsfähig sein und dann wird uns schon wer entdecken und wir jemanden und wir werden staunen, wenn das alles von allein kommt, ist es egal, was vorher war ….
Viel Glück!
Wenn ich das alles so lese fühle ich mich leider – gerade durch Michaels ach so reifen Kommentar – wiederum in einem MEINER Lieblings-Vorurteile bestätigt: Wer per Internetforum auf Partnersuche ist, tut dies meistens weil er auf herkömmlichen Wegen keine findet…
Mich würde interessieren, wie weit die Michaels der Welt aus den o.a. Kommentaren gelernt haben. Nach Erfahrungen auf dieser Plattform erwarte ich das nicht wirklich. Ich bin über 40, ohne Kind, bin beruflich erfolgreich und finanziell unabhängig und habe in den letzten Monaten insofern dazugelernt, daß frau unserer Generation vielleicht doch besser bedient ist, single zu bleiben. Ich bin stolz darauf, was ich erreicht habe und daß ich mich für vieles interessiere (und auch vieles unternehme), wollte es gerne teilen, mußte aber auch feststellen, daß genau jene Punkte ein Makel zu sein scheinen. Darüber weinen, nix da!
Weil
1.
ich auch ein (Zweitnamen-) Michael bin, kann ich mich jetzt nicht zurückhalten und muss kommentieren:
2. Ü50,
3. Akademiker und
4. finde Frauen TOLL (!!!), die
a) Kinder haben,
b) selbstbewusst sind,
c) Karriere machen oder gemacht haben,
d) "hochgebildet" sind (und ich habe da ganz andere Erfahrungen mit deren "Umgangsformen" gemacht, nämlich POSITIVE!)
d) und wie viel die verdienen, ist mir völlig schnuppe – das kratzt doch nicht an MEINEM Selbstbewusstsein!
So viel zur Ehrenrettung aller "Michaels"!
(PS Und wer nicht weiß, wie man "Standard" schreibt, sollte sich mit Kommentaren zu "Umgangsformen" vielleicht etwas bescheidener geben …
)
Ich bin ehrgeizig und zielstrebig, 21 und nächstes Jahr schon mit meinem Studium fertig, habe exzellente Noten und bin nebenher als Journalistin tätig. Und kann nur sagen, dass es sehr viele Männer gibt, die Interesse an mir haben- leider die Falschen. Nämlich Typen, die schon im 15. Semester sind und gar nicht daran denken, langsam mal ihr Studium zu Ende zu bringen, oder Männer, die seit Ewigkeiten arbeitslos sind und nichts dagegen tun- die verlieben sich immer in mich, deshalb bin ich schon seit Ewigkeiten Single. Ich frage mich ernsthaft, was ich falsch mache! Suchen solche Männer eine "Mama", die auf sie aufpasst? (In meinem Freundeskreis gibt es mehrere zielstrebige Frauen, die dasselbe Problem haben.) Männer, die genauso ehrgeizig sind wie ich, scheinen eher auf Mäuschen zu stehen, die nur dekorativ aussehen können. Oder kenne ich einfach die falschen Leute?
Ja, es ist doch gar nicht so einfach mit der Liebe! Bei EP habe ich festgestellt, das es unglaublich viele Aufschneider gibt. Man muss wirklich zwischen den Zeilen lesen, um zu erkennen, das die Antworten, die zum Teil gegeben werden, gar nicht stimmen koennen oder aber voellig ueberzogen sind. Ich habe jedoch in der Zeit, in der ich mich unter das suchende Volk gemischt habe, zumindest 3 ganz tolle Maenner kennengelernt, die auch nach 2 Jahren noch zu meinem engeren Freundeskreis gehoeren. Mit der grossen Liebe hat es nicht geklappt. Maenner sind einfach zu bequem und moechten frau doch lieber direkt auf dem Silberteller praesentiert bekommen. Ein Umzug kommt fuer sie nicht in Frage, auch wenn die wirtschaftlich staerkere "Kraft" die Frau ist. Das zum Thema Flexibilitaet, Spontanitaet. Frauen reagieren da ganz anders. Ich denke, wir sind um einiges wagemutiger und haben keine Angst vor den Konsequenzen. Doch muessen wir in der Regel auch an das Wohl der Kinder denken. Wir koennen nicht einfach umziehen, weil es dem Mann passt. Die Kinder muessen die Chance haben, mitzuentscheiden. Auch wenn es immer wieder heisst "…sie werden sich schnell eingewoehnen…". Das mag ja sein, doch ist das Risiko ja eher gross, das es mit dem "Traum" von Partner doch nichts wird und er sich zum Frosch entpuppt. Was dann? Wieder in eine andere Stadt mit Sack und Pack? Insofern ist man doch in seinem "Suchradius" ein wenig eingeschraenkt. Ich selbst lebe mit meiner Tochter im Ausland. Bin, in jeder Hinsicht, unabhaengig und wuensche mir einen Partner, der spontan und flexibel ist. Fuer die wirklich besondere Liebe sollte mann auch mal etwas riskieren, oder nicht?
Warum greifen alle Michael an? Nur weil er ehrlich sagt, was er nicht will? Er zwingt doch niemanden dazu, fremde Kinder zu adoptieren. Solange man nicht verliebt ist, denkt man rational, so wie er. Er will keine unnötige Probleme in der Beziehung haben – was ist daran so schlimm? Dass Kinder einen einschränken und viele Probleme bereiten können, wird doch keiner bestreiten.
Mädels, versetzt euch in seine Lage. Würdet ihr eine Partneranfrage von einem Mann beantworten, der kleine Kinder im Haushalt hat? Ihr wisst doch gar nicht, was es für die Kinder sind und ob sie eine fremde Tante überhaupt akzeptieren. Wenn ihr selbst welche habt – OK, da ist man sozusagen in der gleichen Gewichtskategorie, aber auch dann hängt es sehr viel von Kindern ab – ob sie normal reagieren /gut in der Schule / pflichtbewusst sind oder hingegen undankbar sind, nur Ärger machen, die Eltern verarschen usw. (wie wir wissen, hat es in der heutigen Zeit der ADS nicht unbedingt mit Erziehung zu tun).
Wenn Michael schon von Umgangsformen spricht, so gehört bei mir dazu auch die Rechtschreibung und da sollte er mal an "das" und "dass" feilen. Dialekt beim Schreiben "such" spricht auch nicht unbedingt von viel Bildung! Ich denke eine einfache Frau ist das Richtige für ihn.
Brigitte,
es scheint der blanke Egoismus zu sein, dass Männer intelligente Frauen zwar mögen, sie dann aber am eigenen Herd festbinden wollen. Ist es so schwer, ein bißchen Rücksicht auf ihre Vollbeschäftigung nehmen zu müssen, was ja zuhause auch Arbeitsteilung heißt? Dabei sollte doch Mann froh sein, wenn Frau teure Kosmetik und Markenklamotten sich selbst kaufen kann. Aber in der Küche braucht sie das ja nicht… Moslems sind zu ihren Frauen nicht viel anders. Ich rate jungen Frauen: Dann ebend keinen Mann, Kind für sich alleine und nicht abhängig von einem Egoisten. Nicht ganz der Traum, aber eine sichere Bank! Viel Erfolg!
Ich möchte einigen Frauen hier wiedersprechen! Zur
"Ein-Schubladisierung" meiner Person: 42 J, Mehrfachstudium, Geschäftsführer.
Natürlich gibt es einige Männer, die gleichberechtigte und erfolgreiche Frauen suchen! Schon um nicht immer der Taktgeber oder Vordenker sein zu müssen, von der Sexualität ganz zu schweigen.
Allerdings haben viele Männer – genauso wie die Frauen übrigens (dazu unten mehr)- ein Problem die aus ihrer Erziehung vorgelebt bekannten Rollenverteilungen zu brechen. Die meisten von uns um die 40 (Geb. in den 60ern) kommen aus Familien, in denen der Vater der Vordenker/Finanzier/Beschützer etc. war und die Mutter -leider noch- in die Hausfrauenrolle gedrängt war. Aus Sicht der erfolgreichen Frauen ergibt sich dieses Problem ebenso und gleich in 2facher Hinsicht. Aus meiner Erfahrung stellen sich solche Frauen häufig zwei Fragen.
1) Soll ich mich nicht doch eher "wie Mutter verhalten", um "dem Schema" zu entsprechen (da ich sonst vielleicht nicht geliebt werde oder in einer Familie leben darf, wie ich selber gelebt habe (schöne Kindheit etc.)).
2te Frage: Wenn ich meine "Karriere" etwas zurückfahre (Kinder etc.), falle ich dann nicht in die reine "Hausfrauenrolle" zurück.
Fazit (aus meiner Sicht): Beide haben es nicht einfach.
Frauen: Haben 3 Rollen
(Partnerin, Karrierefrau und Mutter)
Männer: Wenn ich nicht "Beschützer/Geldbeschafer etc." bin, werde ich dann so geliebt wie mein Vater.
Nur wenige kommen damit dauerhaft "zurecht" und daher (so auch meine Erfahrung) muss man sehr sehr lange suchen (bin auch noch nicht fündig)!
Und Maedels: seid ihr andersherum bereit, euch auf einen Mann einzulassen der im Verhaeltnis nicht "die starke Schulter" ist?
Brigitte: "Dann eben keinen Mann, Kind für sich alleine und nicht abhängig von einem Egoisten. Nicht ganz der Traum, aber eine sichere Bank!"
Applaus für Brigitte! Ich könnte dasselbe schreiben, habe mich aber nicht zugetraut. Wenn du genug verdienst, kannst du ein Kind heute prima alleine erziehen, und für Sex, Unterhaltung, gemeinsame Unternehmungen usw. gibt es sehr viele gute Männer, warum sich auf den einen beschränken?
@Charlotte:
auch an dich – alle Achtung!
"Männer, die genauso ehrgeizig sind wie ich, scheinen eher auf Mäuschen zu stehen, die nur dekorativ aussehen können. Oder kenne ich einfach die falschen Leute?" – nein, sie sind nicht falsch, sondern diese "genauso ehrgeizigen wie du" haben es gelernt, dass es nur eine Karriere pro Familie geben kann. Familie ist der Wurmfortsatz der Karriere, heisst es. Für Männer, die mit 40 J. Vorstand und nicht erst mit 50 J. Abteilungsleiter sein wollen, ist das Berufsleben ein pausenloser Kampf. Eine zielstriebige Frau kann ein solcher nicht brauchen, denn es kommt früher oder später zum Konflikt – wer stärker ist, wessen Ziele wichtiger sind und wer sich unterordnen soll. Wozu braucht er noch diesen Kampf zu Hause, von dem er im Betrieb genug hat?
Funktionieren kann es nur, wenn beide an der selben Front kämpfen (z.B. er ist auch Journalist wie du oder Verleger)
An einen bestimmten Michael,
beim Lesen Deines Artikels habe ich zuerst gedacht, was für ein Kleingeist….dann später, was für eine armselige Persönlichkeit …und zum Schluß… wen will er eigentlich treffen? Fühle ich mich betroffen oder sogar angegriffe? NEIN !
Eigentlich kann ich Dich nur bedauern, denn was wirst Du im Leben noch alles verpassen. Schlechtes Benehmen ist keine Frage von Bildung od. Intelligenz. Du hast es, wenn auch sicherlich unbeabsichtigt, selbst bewiesen.
Zu Deiner Aussage die Kinder betreffend.
Dümmer geht
Hmm, ich bin der Meinung, hier klingen einige frustrierte Töne an.
Auch ich will auf gar keinen Fall Kinder, das ist nunmal meine Entscheidung. Sicherlich ist es auch für die Kinder besser. Auch ich erachte es als Fehler, Kinder in die Welt zu setzen und sich dann zu trennen. Vielleicht sollte man das ganze Prozedere etwas rationaler sehen und sich bewusst sein, was mit Kindern auf einen zukommt.
Auf der einen Seite beschwert Ihr Frauen euch, daß wir Männer nicht mit toughen Frauen umgehen können.
Aber wehe wenn Du als Mann nicht tough genug, nicht immer die Schulter zum Anlehnen bist – Schwupps wird der nächste gesucht, der dann wieder ins alte Rollenkonzept passt. Auch ich bin in der Geschäftsleitung, also sicher nicht ein Schwächling, aber Frauen sind hierbei kompromisslos.( Ich habe diese Erfahrung 2x machen dürfen, 1x Nicht Akademikerin, 1x Hochintelligente Akademikerin).
Auch wir Männer machen bei EP die Erfahrung, daß nicht geantwortet wird, m.E. ein Mangel an Benehmen.
Noch einmal eine Anmerkung.
Es ist und wird immer eine sehr persönl. Entscheidung des Einzelnen bleiben, ob er mit oder ohne Kinder leben möchte u.wie er seine Partnerschaft gestaltet.
Sicher ist eine Entscheidung gegen ein ungewolltes +ungeliebtes Kind verantwortungsvoll u. zu akzeptieren; aber es zeugt nicht von Stärke oder Charakter, ein bereits vorhandenes Kind eines geliebten Partners als "Altlast" abzulehnen.
Eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch wieder messen( Lk6,38 )
Warum beschämen uns oft die Ärmsten u. Bedürftigsten dieser Welt mit ihrer Großmut u. Selbstlosigkeit!
Ich bin meinen Eltern dankbar,daß es mich gibt – u. ich auf dieser Erde Spuren (unabhän. von Leistung,Ansehen etc.) hinterlassen darf – in ihrem Sinne. Welch schönes Vermächtnis.
Es ist unbestritten ,daß immer beide an einen guten Beziehung arbeiten müssen u. Mann und Frau voneinander lernen können. Es gibt nicht nur schlechte Männer u. gute Frauen, sondern auch umgekehrt.
Mal einfach gefragt : Gehe ich so gut mit meinen Mitmenschen um, wie ich selbst behandelt werden möchte?
Zuerst möchte ich eine Lanze für Elitepartner brechen: Ich bin dank Elitepartner seit 2 Jahren mit einem wunderbaren Mann zusammen! Wir (ich 39, er 49) sind beide selbständig, je nach Kunde und Auftrag beide entsprechend viel geschäftlich unterwegs und führen eine Beziehung mit zwei getrennten Wohnungen, insgesamt drei Kindern und zum Glück flexiblen Expartnern (zwecks Kinderbetreuung). Langjährige Beziehungen/Ehen haben uns beide geprägt, so dass keiner seinen neu gewonnenen Freiraum komplett aufgeben möchte. Auch suchte ich einen Partner als Mann an meiner Seite und keinen Versorger. (Daran wäre er nach vorangegangener klassischer Rollenteilung auch garnicht interessiert!!!) Unsere Partnerschaft lebt mit entsprechender Organisation von "Qualitätszeit", die wir sehr genießen. Gerade diese Unabhängigkeit, die Waage zwischen Nähe und Sehnsucht sowie dem gegenseitigen Respekt vor dem Anderen bezüglich seiner Arbeit und beiderseitigem Selbstbewusstsein sowie ähnliche Interessen und Intellekt bereichern unsere Beziehung sehr. Es bedarf von Mann wie Frau viel Toleranz, Organisationstalent und Mut, aber es lohnt sich!
Wenn die ehrgeizige Charlotte einen ebensolchen Mann haben möchte und feststellt, daß Männer die genauso ehrgeizig seien wie sie, eher auf Mäuschen zu stehen scheinen, die nur dekorativ aussehen können, erkennt sie leider nicht, daß sie da zu viel von einem ehrgeizigen Menschen erwartet. Ein intelligenter Mensch ist nun mal nicht ehrgeizig, sondern trachtet danach, glücklich zu werden und setzt entsprechend reife Kriterien bei der Suche an. Ehrgeiz dagegen glaubt noch daran, etwas Besonderes vollbringen zu müssen um geliebt zu werden, anstatt um seiner selbst willen
Auch ich würde mich als unabhängig, selbstbewusst und gebildet bezeichnen, trotzdem unkompliziert, mit beiden Beinen auf dem Boden stehend, ohne Kinder oder sonstige Altlasten. Einen Ernährer brauche ich also nicht. Trotzdem stelle ich immer wieder fest, dass das die Männer offenbar verunsichert. Was soll mir der Mann also geben, wenn nicht finanzielle Sicherheit? Ich gebe offen zu, dass ich einen Partner ohne Kinder bevorzugen würde. Auch hätte ich lieber Sex mit einem, von mir geliebten Partner. Dann sollte ein Mann mir einfach noch etwas geben, was ich nicht schon selber habe, ich nenne es jetzt das gewisse Etwas, Spirit, Eingebung. Gerade da stelle ich fest, dass einige Männer damit überfordert sind. Männer möchten sich nach ihrem stressigen Job zu Hause nicht noch mit einer Frau herumschlagen wollen, die "anstrengend" ist.
Die individuellen Meinungen und Filterbedingungen bei der Partnersuche könnten doch toleriert werden wenn es etwas mehr Bescheidenheit und manchmal auch Respekt vor dem Nächsten gäbe.
Ich möchte niemand kritisieren, nur fragen, welchen Sinn das Thema überhaupt macht.
Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten Männer in meinem Alter hier bei EP eine Partnerin suchen, die mindesten 20 Jahre jünger ist, um noch Kinder in die Welt zu setzten und ihre verloren gegangene Jugend wieder zu finden. Aber sie sollte natürlich nicht zu selbstständig sein, denn sie suchen keine Partnerin, sondern ein kleines gut aussehendes Blondchen, welche ihre gottgebene Überlegenheit akzeptiert und den gesamten Haushalt führt.
Gibt es hier eigentlich Männer, die eine Partnerin suchen, die mit ihnen auf einer Augenhöhe ist?
Beim lesen dieses Threads merkt man, dass man es nicht nur mit Intelligenzunterschieden zu tun hat, sondern auch mit erheblichen Altersunterschieden. Wir lernen ja alle dazu. Vielleicht sollte jeder nach seinem Namen auch sein Alter eingeben.
@Michael II
Da kann ich dir nur Recht geben. Das sehe ich genauso. Aus verschiedenen Gründen.
Meine Erfahrung ist folgende:
1. Eine Frau, die ein kleines Kind hat und nicht selbst gut verdient, sucht erst mal einen Ernährer. Jemanden, der für sie und ihr Kind sorgt. Dem ordnet sich alles unter. Wenn man das begriffen hat und auch damit umgehen kann, wird vieles leichter – oder eben nicht.
2. Mit zunehmendem Alter lernt man immer mehr Frauen kennen, die Kinder haben. Das ist nun mal so und das ist gut so. Ich möchte mir nicht vorstellen, wie das wäre, wenn ich mit 46 Jahren auf meine zweite Hälfte treffe und die sich dann ein Kind von mir wünscht. Mein Vater war 50 Jahre älter als ich – lustig war das nicht. Darüber hinaus dauert es ja doch 20 oder 25 Jahre, bis die Kinder wirklich auf eigenen Beinen stehen und kein Geld mehr brauchen. Unsere Herren Parlamentarier haben dreißig Jahre ihre Hausaufgaben nicht gemacht – deshalb sollen wir in die Arbeit gehen, bis wir 70 sind. Dies war EIN Grund, warum ich mich selbständig gemacht habe.
Ich habe mein Gewerbe erst vor vier Jahren angemeldet. Da ich recht viel arbeite, haben sich die Probleme verlagert. Ich hatte einfach zu weinig Zeit für mein Partnerin. Dies bedeutete früher oder später das Ende. Irgenwann ist man dann soweit, dass man das Paket nicht mehr will – Päckchen reicht auch. Aber auch so wird man(n) nicht wirklich glücklich. Im Grunde seines Herzens strebt der Mensch nach Zweisamkeit. Deshalb sind wir (leider und hoffentlich) alle hier. Vielleicht finde ich hier eine Partnerin, die genau so wenig Zeit hat und wir uns Zeit für uns freischaufeln müssen. Für mich ist dies mittlerweile (leider) ein Kriterium geworden, aber nur Eines! Jedem sollte klar sein: Je älter wir werden, umso eigener werden wir. Das macht es uns auch nicht gerade leichter. Ich wünsche allen hier ein glückliches Händchen.
@Pe:
Herzlichen Glückwunsch – exakt das wünsche ich mir.
An dem " Männer wollen intelligente Frauen OHNE Karriere " muß wohl wirklich was drann sein .
) Wird Frau quasi dafür bestraft, wenn Sie mit 27 Jahren Ihr Diplom in der Tasche hat!? Nur weil einige Männer damit nicht klar kommen. Ist nicht jeder ersteinmal seines Glückes Schmied, dies auch im beruflichen?
Es ist auch meine Erfahrung , daß das oft ein großes Hindernis ist. Ich habe auch eine sehr direkte Art an mir , spreche die Dinge halt an , die mich bedrücken. Wurde mir aber schon oft zum Verhängnis, dieses direkte.
Nur in meinem Job, ich arbeite als Architektin, muß ich so sein, kann ich nicht ne halbe Stunde bla bla erzählen , da denkt der Auftraggeber auch, ist die ein bisl von der Rolle
Auch als Frau verzichtet man auf vieles, z.B. Kiddies , Familie etc.
Das dürfte doch auch noch mit Mitte 30 zu schaffen sein, wenn es denn diesen EINEN gibt, der mich so liebt wie ich bin.
Ich für mich habe entschieden, daß ich 09 mit fast 30 Jahren beruflich noch einmal richtig Gas geben möchte. Es geht ins Masterfernstudium für intern. Baumanagement .
Somit sinken auch für mich die Chancen, diesen EINEN zu finden, denn Karrierefrauen sind ja OUT !
Guten Tag Ihr Lieben, nun traue ich mich doch, euch meine Ansichten darzustellen. Dazu möchte ich ein wenig ausschweifen und euch folgende "Story" mitteilen: Ein Bekannter (Lehrer) und eine sehr zielstrebige Frau (Doppelstudium …) lernten sich einst kennen und später auch lieben. Dazu muss hier erwähnt werden, dass der Mann sein Leben ohne jegliche Karrierevorstellungen leben wollte/will, kurz: Er wollte (und konnte) nicht den Ehrgeiz entwickeln, welcher Ihn seine Parterin vorlebte. Im Laufe der Beziehung kam es häufiger zu Anfechtungen bezüglich seines gering vorhandenen Ehrgeizes. Hier fielen immer wieder Kommentare wie: Nur Lehrer, keine Top- Noten etc. Nach einer Zeit trennte diese Frau sich von dem besagten Mann, dies auf Grund der nicht erbrachten Leistungen (obwohl dieser sein Studium bereits bestanden hat)…
Nun, die Moral der Geschicht: Zeugt es nicht von Respektlosigkeit gegenüber Menschen, den Ehrgeiz, den sie selber entwickeln, auf den Partner übertragen zu wollen (dies mit aller Macht)? Liebe Frauen (zumind. manche davon): Das Partnerschaften ihrerseits häufig nicht so lange halten (bzw. viele Männer "Angst" haben eine solche zu beginnen), könnte vielleicht auch daran liegen, dass das Anspruchsdenken derart hochgeschraubt wird, dass nur ein sehr geringer Teil der Männerschaft diesen Denken entsprechen kann. Ist es nicht auch ein Problem von seitens der Frau ein ebenso erfolgreichen Mann zu ergattern? Reicht es nicht, wenn dieser ungefähr denselben Bildungsstand von Ihnen hat?
Über jegliche Kommentare freue ich mich natürlich. Vorab: Ich möchte hier nicht alle Frauen angreifen, doch ein solches Denken schwirrt in vielen Köpfen rum…
Gruß
So viel wie sich manche auf ihre Diplome, ihre vermeintliche Intelligenz und ihren großen Ehrgeiz einbilden, wundert es mich gar nicht, dass sich niemand auch noch in seiner Freizeit mit ihnen beschäftigen will. Mit der Sorte hat man schließlich im Berufsleben genug zu tun.
Und dann diese maßlose Arroganz gegenüber Leuten, die andere Ziele im Leben haben, als möglichst viel Geld und Einfluss zu sammeln. Das können ja sicher nur Putzfrauen und Köchinnen sein, die strohdumm sind und ihren Partner bedingungslos anhimmeln?
Vielleicht seht ihr das völlig falsch und die haben etwas ganz anderes an sich, einfach etwas menschliches, liebenswertes, das euch fehlt oder irgendwann abhanden gekommen ist. Das ist es zumindest, was ich in einer Beziehung suche. Etwas, das mich ergänzt, keine Kopie von mir. Ich will keine Fortsetzung des Berufslebens zuhause haben. Ob ich glücklich bin, hängt nicht davon ab, ob ich mich mit meiner Freundin über Quantenphysik unterhalten kann oder wir beide finanziell voneinander unabhängig sind, weil wir den Großteil unseres Lebens unseren Jobs widmen. Diese Formulierung, man müsse sich auf Augenhöhe begegnen, klingt schon danach, als seht ihr in dem Ganzen zu allererst mal einen Konflikt.
Ich glaube, das ist es, was der arme Michael (auf den sich ja hier alle eingeschossen haben, weil es so schön einfach ist) mit Umgangsformen meinte. Und was ist daran schlimm, wenn jemand keine Kinder haben will, oder wenn schon, dann zumindest eigene? Ist doch völlig legitim.
Ach, und was das Anhimmeln betrifft. Wenn es einen denn mal erwischt hat, dann ist das keinesfalls einseitig.
Das Problem ist mir auch bekannt. Sobald ich sage, dass ich promoviert habe schlägt die Stimmung um. Wenn ich dann noch ehrlich antworte, welche Ausbildungen ich in meinem Leben bisher gemacht habe, wirds noch schlimmer. Dabei kehre ich das gar nicht nach aussen, ich wende mein Wissen da an, wo ich es beruflich benötige. Verdienst ist eher weniger das Problem, da ich imemr noch da arbeite wo es mir Spass macht und die Stelle wird weniger gut bezahlt. Irgenwie glauben die Mänenr nicht, dass ich völlig *normal* bin, also lachen kann, mit ihnen auf der Wiese rumspielen oder abends am See sitze und die Sterne geniesse (und den Partner natürlich) und träumen. Es ist verzwickt, ich hab auch noch einen 15 jährigen zu Hause….nächste Stolperstelle….
Eigentlich gibt es ja schon genug Kommentare… Aber egal wie, Intelligenz und ein guter Verdienst reicht, um als Frau auf Männer abschreckend zu wirken. Ich habe keine Kinder, bin aber mit meinem IQ weit über Durchschnitt und kann dann auch noch logisch denken. Eine fatale Mischung, zumindest, wenn "Frau" Männer kennen lernt. Das ist bei EP, wie auch im "normalen Leben" gleich, zumindest ist das meine Erfahrung. Schnell wird mitgeteilt, dass "Frau" die Karriere doch bitte aufgeben soll, der Mann sich gerne die Klamotten kaufen lässt und jeden Abend bekocht werden möchte, was bei einer echten Karriere zeitlich auch für "Frau" etwas eng wird. Selbst wenn ich wollte… Es gibt einen schönen Spruch: "Willst Du keine Kinder, schaff Dir keinen Mann an." Vielleicht stimmt er…?
@Hans (46)
Vielen Dank, wir wissen unser Glück zu schätzen und machen es uns immer wieder bewusst.
Aber, ganz ehrlich, wir sind mit dieser Lebenspartnerschaft auch ziemliche Exoten
@alle,
Wo ist der Henker…???..und wo ist Michael !!!
Ich bewundere Euch….Ihr habt die Fähigkeit aus ein Kommntar sehr viel hinein zu interpretieren.
Ich habe das Gefühl, dass manche zu früh beissen und gut und gerne sich selbst des Lobes sind…..Keiner ist auf die Idee gekommen Michael zu fragen, wie er es meint…..denn jeder Urteilt mehr nach seiner eigens erlebten (negativen) Erfahrung als mit der Sache selbst. Ich möchte vermeiden alles auf die Goldwaage zu legen ohne je die Gelegenheit gehabt zu haben mich mit der Person auseinander zu setzen und nun…. möchte ich mich gerne an Michael wenden……
@MICHAEL 1
Hallo Michael, hast du lust auf Italienische Küche?!
wenn ja schaue unter 7E1A7B0A .
Viele Grüße
Michaela
Hallo…ich bin zwar eine Frau!!
, möchte mich jedoch wiederum "mal" auf die Seite des Mannes schlagen. Ich verfolge seit einigen Tagen den Wort- und Zitatwechsel.
Im oberen Teil des Forums verewigte ich mich schon einmal!!
Ich stimme der Meinungsbildung von Pe +@Hans (46) im Innersten zu. Es kann einfach zwischen Mann und Frau nicht soo sein, dass aufgrund von vermeintlichen "Intelligenzproblemen", sich gegebenenfalls " nicht auf Augenhöhe anschauen können"..etc., das Eigentliche, was Männlein und Weiblein verbinden sollte und hier in EP suchen, völlig in der Argumentation auf der Strecke bleibt. Ich erwähnte es ja bereits im oberen Artikel. Beide "Menschenkinder" sehnen und wünschen sich das Normalste der Welt, nämlich –> Liebe, Vertrauen, Offenheit und selbstredend, eine harmonische und liebevolle Zweisamkeit.
Natürlich, auch ich habe hier in EP negative Erfahrungen gemacht. Die eine mehr die andere weniger schmerzlich. Ich kann die Frauen hier im Forum verstehen. Ich habe selbst 2 Kinder, bin im Beruf eingebunden und habe weniger Freizeit. Doch sollte diese Plattform nicht ausgiebig dazu genutzt werden, um Frust, Enttäuschung und Verletztsein hier in massiver Art und Weise, zu dokumentieren. Ich denke mal, dass Forum sollte vielmehr dazu dienen, dass sich vielleicht!! Frauen und Männer gedanklich ein stückweit besser verstehen (lernen)!!:-)) und gedanklich näherkommen, oder nicht???
Und, es wird auch für uns Frauen und Männer noch einmal die Liebe kommen. Hier gffls. in EP oder in der großen weiten Welt!!:-)) Es sollte m.E., und dieses betrifft beide Geschlechter, nie das verletzt werden, was ein sehr hohes Gut des Menschen ist – Liebe geben und nehmen. Alles andere lässt sich dann, mit Kompromissen, abstimmen und regeln.
Nachtrag1:
Schon erstaunlich wie sich manche hier direkt angesprochen fühlen. Dabei war es nur eine persönliche Aussage, dass ich keine Frau (Suchkreis: 25-32) mit vorhandenen Kindern mag. So gut wie immer traten solche Frauen auf, als wenn sie und Ihr Kind das Maß der Dinge sind und der potenzielle Partner nur Schmuck ist, der sich bedingungslos fügen soll, sich sofort perfekt um die fremden Kinder kümmert, selber keine mehr haben möchte -da Frau ja bereits welche hat, natürlich der beste von allen sein sollte (Traumprinzen gibt es nicht),
Hi
ich bekomme also nur daher wenig Antworten und so gut wie keine Post, da ich lediglich 25% der "Singlemänner" meiner Altersgruppe vertrete. Vielen Dank liebe Studie.
Wie aus einigen Postings bereits hervorging, so kann auch ich nur bestätigen, dass sich auch bei (einigen) Frauen ein gewisses "Rollenklischee" gehalten hat.
Ich habe zugunsten der Karriere meine (Ex-) Frau mein eigenes Studium sehr weit nach hinten geschoben (Absolvent mit 39 und das in der Regelstudienzeit), habe die Erziehungszeiten für meine Kinder genommen und mich um Haushalt und Familie gekümmert. Ich hatte nicht ein einziges mal das Gefühl von den geistigen Fähigkeiten meiner Ex bedroht zu werden.
Und plötzlich kommt SIE auf die Idee, dass diese Konstellation IHR nicht mehr ausreicht.
SIE wollte einen Partner der "karrieretechnisch" tiefer stand.
Trotzdem kann ich mir eine Beziehung ohne ein gewisses Maß an "intellektueller Übereinstimmung" nicht vorstellen.
Im Übrigen brauche ich kein "Hausmütterchen", da ich den ganzen Haushaltskram auch ganz gut selbst bewältigen kann.
@ Michael
Ich kann die erbosten Kommentare zu Deiner ehrlichen Darstellung meist nicht nachvollziehen. Allerdings denke ich, dass sich der Begriff FEHLER in Zusammenhang mit Kindern verbietet.
@Matthias: Ja stimmt ist leider etwas unklar ausgedrückt.
Nachtrag3:
Als Fehler ist nicht das Kind als solches gemeint (es kann ja nichts für seine Lage), sondern die Eltern. Eine Single Frau (25-32) mit Kind hat folglich schon eine Trennung hinter sich. An einer Trennung sind meistens (mit sehr wenigen Ausnahmen) zwei beteiligt, also auch die Frau. Ich befasse mich mit allen Vorschlägen in EP (natürlich auch im realen Leben) und frage auch gerne mal was schief gelaufen ist. Die häufigsten Erklärungen sind (nicht nach Reihenfolge sortiert) z.B.: fehlende Verhütungskenntnisse, plötzliche Lebensphasen Änderung eines Partners, Ignorieren von Eignungsmerkmalen bzw. handeln ausschließlich nach Gefühl und ohne hinreichenden sachlich/neutralen Bezug, Beziehungsretter Kind,
sehr veehrte Damen und Herren,
liebe Mitleidende…..
ein sehr interessantes Thema, dass hier diskutiert wird. Zu Beginn vielleicht eines an alle Single
Anhang 1
"Manche" Erwartungen können nicht erfüllt werden(ich hab
Einige Frauen
DD schreibt, sich in einem Lieblings-Vorurteil bestätigt zu fühlen, nämlich:
@Michael:
erstens, danke für die Blumen:-)
zweitens, zu deinem Nachtrag: du bist wahrscheinlich noch jung, kein Vater und hast eine Trennung in DEM Sinne noch nicht erlebt:
//"An einer Trennung sind meistens zwei beteiligt…"//
Stimmt nur bei Kinderlosen. Ansonsten: auch wenn beide unzufrieden sind, trifft die ENTSCHEIDUNG über die Trennung nur der eine. Der andere stimmt nur zu oder nicht.
//"Die häufigsten Erklärungen sind …//
Die häufigste Erklärung hast du leider nicht genannt, nämlich der mütterliche Instinkt, der zur Weiblichkeit gehört und bei den weiblichen (!) Frauen (du willst doch nur solche, oder?) vor der Rationalität geht. Würden die Frauen (und Männer auch) so vorgehen, wie du erwartest – "genaues Prüfen der Eigungsmerkmale, weiterreichende Gedanken, usw." – dann wird Europa in 30 Jahren aussterben, denn rational und sachlich gesehen, macht ein Kind das Leben nur schwerer. Wenn frau "sachlich und neutral" prüft, dann käme für sie nur ein Mann mit mind. 4000 EUR Monatsgehalt, Beamter, Akademiker, kerngesund, hochpotent UND ab 40 J. in Frage (denn "sachlich prüfen" kannst du erst bei Leuten ab 35-40, die Jünglinge bis 30 können sich noch zig mal ändern und meistens nicht zum besten – inbes. wenn man von Karrieristen spricht).
Wie viele solche kennst du?
Eine Frau, die tapfer und selbstsicher genug ist, um sich von einem Mann zu trennen, der sich (egal wem gegenüber) einmal unfair, unanständig und unedel verhalten hat (= für Kindeserziehung ungeeignet wurde) verdient nur Respekt. Klar, mit einer solchen wirst du ganz gut aufpassen müssen, dass du bei ihr nicht durch den Raster fällst.
Leider gehen die meisten Ehefrauen in solchen Fällen nicht weg, weil sie zu feige und zu unselbständig sind.
Aus meiner Erfahrung hat eine 35-jährige Mutter sogar mehr Chancen als eine kinderlose. Denn die "Torschlusspanik" ist auch nicht jeden Mann attraktiv.
Tja, es ist in der Tat seltsam, wenn ein Mann sich hier tummelt, der Akademikerinnen nicht mag….was will er hier?
Ich kann nur sagen, diese ganzen Klischees kann man bedienen oder man lässt es und geht seinen eigenen Weg.
Ich habe Kinder (20 und 21), mein Mann hat es nicht ertragen, dass ich mit dem Studium begonnen habe, als die Kinder im Gymnasium waren. Er machte ständig Stress, Grundsatzdiskussionen waren noch das geringste Problem und es blieb nur die Wahl zwischen Trennung von ihm und Selbstachtung bewahren oder zurück an den Herd und Unterwerfung.
Keine Frage, was ich getan habe
Es war dennoch eine freundschaftliche Trennung und wir haben nach wie vor sehr guten Kontakt.
Aber ich kann überhaupt nicht bestätigen, dass es ein Problem wäre, als Akademikerin mit Kindern interessante Männer kennen zu lernen. Im Gegenteil. Noch als die beiden in der Schule waren, konnte ich mich kaum retten. Jetzt mit 43 und Abschluss steh ich am Anfang des Berufslebens und habe Verehrer von 29 bis 46. Es ist mir eher unangenehm, weil ich keinen Partner will, sondern normalen Kontakt mit allen Menschen genieße.
Mein derzeitiger Freund ist 35 und eine völlig emanzipierte Fernbeziehung.
Nach meiner Erfahrung hängt es allein von meinem Selbstwertgefühl ab, welchen Typ Mann ich anziehe. Und bisher habe ich immer die klugen, netten und interessanten angezogen, um die mich meine Freundinnen und meine Schwester beneiden. Genommen habe ich den intellektuellsten, freundlichsten, humorvollsten und emanzipiertesten von allen, der noch dazu absolut keine Eifersucht kennt und sich zusammen mit mir und den Kindern über Klischees lustig macht. Ein echter "Beutevater", der sie zur Schule fuhr, mit zur Elternversammlung kam und der die ganze wilde Pubertätszeit mit ungeheurer Geduld überstand.
@ ALLE:
plus mail 2: lupe@gmx.com
Ohne Zorn und Eifer auf beiden Seiten lassen sich fast alle zwischenmenschlichen PROBLEME zu allseitiger ausgleichender Zufriedenheit LÖSEN… das weiß und praktiziere ich mehr und mehr nach fast 900 Scheidungen/Trennungen in den letzten 31 Jahren als Anwalt im Rhein-Main-Gebiet und deutschlandweit
Euer Wolf and the Gang
@ alle
Schade, meine Mittagspause ist leider vorbei und ich kann nicht mehr weiterlachen. Danke für die köstliche Unterhaltung. Ich hätte ja nie geahnt wie viele wichtige, erfolgreiche und hochgebildete Leute, jemandem wie diesem Dummerchen Michael doch tatsächlich Aufmerksamkeit schenken.
@ Michael
Komischer Unternehmer, der nach dem Frühstück (8.41 Uhr) schon Zeit hat einen derartigen Blödsinn von sich zu geben.
Frauen möchten das Der Mann gut aussieht, selbstbewusst ist, einen guten Beruf hat (muss aber nicht sein, wenn sie
was mich an so manchen "männlichen" Beiträgen vor allem stört, ist dieses Schwarz- Weiß- Bild von Frauen: Da ist die kaltherzige, karrieresüchtige, kinderlose Frau einerseits- die einfache, warmherzige Frau andererseits. Liebe Männer, die so etwas schreiben: Gibt es für euch eigentlich auch noch irgendetwas dazwischen?
Und vor allem: Was ist so verwerfliches daran, wenn ich als Frau meine Talente nutze, um beruflich erfolgreich zu sein? Bei Männern wird das erwartet. Bei Frauen mißt man offensichtlich immer noch mit anderen Maßstäben- und das, obwohl wir inwzischen eine weibliche Bundeskanzlerin haben. Das finde ich unglaublich!
Obwohl ich als Frau weiß, dass Beziehungen heute sehr brüchig sind, soll ich meine Fähigkeiten alleine dazu nutzen, um Kochen zu lernen und jeden Tag dafür beten, dass ein Ritter mit dem Flammenschwert erscheint, der mich vor Hartz IV und der Gosse bewahrt? Also das ist doch wirklich absurd! Es mag kaltherzige, egoistische Karrierfrauen geben, aber solche Menschen findet man auch beim anderen Geschlecht.
Und was ist so verwerfliches daran, wenn ich als beruflich erfolgreiche Frau auch eine Schulter zum Anlehnen haben und nicht immer stark sein möchte? Das ist doch etwas völlig menschliches!
es ist schon auffällig, dass die ältesten kröten die schönsten frauen suchen. natürlich dürfen die nicht zu klug und wohlhabend sein. auf der anderen seite wollen diese herren auch nicht abgezockt werden, sprich nur ihres geldes wegen geliebt werden.
ich passe nicht in dieses raster. ich muss mich zwar nicht verschleiern, aber so schön wie heidi klum bin ich sicher nicht. ich habe zu allem unglück in meinem job auch noch so ziemlich alles erreicht und auch noch geerbt, bin also finanziell so unabhängig wie man als frau nur sein kann. zwecks versorgung brauche ich keinen mann. ich denke auch nicht mehr über das thema kinder nach, das ist vorbei. da wundere ich mich mitunter, dass männer die deutlich älter sind als ich darüber noch nachdenken.
Es war hochinteressant hier die Meinungen zu diesem und jenem Thema zu lesen.
Erstaunlich immer wieder, dass sich Menschen über etwas aufregen können (siehe Michael). Dieser Kleingeist, welcher mit diebischer Freude die Gemüter erhitzt hat, hat doch gezeigt. Wie sehr ein Jeder, welcher sich dagegen aussprach, in sich selbst noch einiges zu klären hat.
Zum Hauptthema Karrierefrau kann ich von meinem Standpunkt aus sagen, da zeigt sich die wahre Emanzipation der Frau sowie des Mannes.
Richtig ist für eine Partnerschaft mit Liebe, dass einer von beiden die Karriere macht. Sonst bleibt die Beziehung früher oder später auf der Strecke.
Dass ein Mann mit der Karriere seiner Frau Probleme hat, zeigt doch nur, dass er mit sich selbst Probleme hat.
Ich würde mich freuen, wenn "meine" Frau Karriere macht unter Einbeziehung der Partnerschaft.
Und ein Mann hat die breiten Schultern, wenn er seine Frau liebt ohne zu erwarten.
Dies war das Wort zum Sonntag.
Meiner Ansicht nach wäre es Michael, der etwas mit sich zu klären hätte. Und ich finde es normal, dass frau sich darüber aufregt, von einem Mann derart respektlos auf irgendwelche seelenlose Stereotypen zurechtgestutzt zu werden. Dass Frau alleine lebt, um dem Manne zu dienen, das war mal irgendwann im Mittelalter. Man sollte meinen, dass wir heute etwas weiter sind.
Schwarz oder Weiss?
Wo ordnet ihr denn eine Frau wie mich ein?
Ich bin wie ihr unabhängig, aber ohne Hochschulabschluss oder Mörderknete!
Mittlerweile sind mir andere Dinge wichtiger geworden als eine Karriere, und das obwohl ich sicher die Vorraussetzungen für ein Studium mitgebracht hätte, wohl aber leider nicht die Möglichkeiten, und den familären Rückhalt des Elternhauses hatte.
So habe ich mich auf andere Dinge konzentriert. Dinge wie Nächstenliebe und für andere da zu sein.
Ich bin, wie eine Vorrednerin despektierlich sagte, eine Saftschubse, dies gibt mir aber, aufgrund des recht guten Einkommes und den zahlreichen Teilzeitmodellen, die Möglichkeit mich sozial zu engagieren.
So arbeite ich z.b. in den Rettungseinrichtungen des Roten Kreuzes, und in humanitären Projekten in Krisengebieten, mit, da ich über eine spezialisierte medizinische Ausbildung verfüge, die mich hierzu qualifiziert.
Dies gibt mir mehr als eine evtl. Karriere es hätte tun können!
Ich habe lange darunter gelitten nicht mehr aus meinen Möglichkeiten gemacht zu haben, aber ich habe meine Erfüllung gefunden.
Den ganzen Karrieristen und Karrieristinnen möchte ich unser Spendenkonto nahelegen, denn wer viel hat kann auch was geben, auch wenn es NUR Geld ist.
lg
Nur eine Frage zu diesen Artikeln, wie perfekt soll denn nach ihrer Studie die reifere, ältere Frau sein? Ich denke, auch die Reife des Lebens kann durch Intelligenz, Unabhängigkeit und Lebenserfahrung brillieren.
Tja, schon viel ist hier gesagt worden.
Aus meinem eigenen Leben kann ich folgendes hinzufügen: 1. mit 41 Mutter geworden, knirschte es in der Beziehung so sehr, dass ich lieber mein Kind (bei natürlich regelmäßigem Kontakt zum Vater) allein erzog, "neben" einem anspruchsvollen (akademischen) Beruf, statt es einem gestressten "Familienleben herkömmlicher Art" auszusetzen (Stichwort: klare Verhältnisse, mein Sohn, jetzt Teenie, kam bisher bestens damit klar). Es war, denke ich, die beste der möglichen Lösungen.
2. Ich hatte einen akademischen Partner, mit Nachtdienst/WE-Dienst als Arzt, der aber flexibel auf meinen Beruf (Journalistin) reagierte, dann einen akademischen Partner, der meine Intelligenz, Bildung usw. zwar (theoretisch!) schätzte, aber vergnatscht war, wenn ich an einer Unterhaltung mit "seinesgleichen" teilnahm – er hätte mich doch lieber als ihn permanent anbetende Dekoration gehabt? Und dann war ich fast 8 J.mit einem Handwerker zusammen, der kein Problem mit meinem Status oder meinem Kind hatte, meinen Multitasking-Einsatz im Gegenteil nach und nach opportunistisch für sich nutzte (Gleichberechtigung bei anfallenden Aufgaben tendierte gegen minus X, während mein Einkommen natürlich OK war..). Also, das wurde auf Dauer irgendwie schief.
Auch auf diesem Portal kann Frust aufkommen; Die (vermeintlich) gebildeten Männer, die eine "gleichwertige" Partnerin suchen, aber die Gleichwertigkeit kaum auszuhalten scheinen, mit über 50 an Vaterfreuden denken, aber kritisch sind, eine aufgeweckte, "akad." Selbständige um die 50, mit Kind/Teen, als Partnerin zu erwägen.
Vom "umgekehrten Altersunterschied " mal ganz zu schweigen….Zugegeben, auch manche Frauen suchen die "Eier legende Wollmilchsau", doch bei den männlichen Zeitgenossen scheint das noch viel weiter verbreitet zu sein.
Ich denke, einmal ist es ein Unterschied, was man auf dem Papier will und in wen man sich dann in Wirklichkeit verliebt. Wenn man sich und seine Eitelkeit mehr liebt als den anderen ist es eh keine Verbindung wert.
Des Weiteren denke ich, dass Karrierefrauen bei den älteren Frauen ein schlechteres Image haben als bei den jüngeren. Meine Oma ist zB früher noch der Ansicht gewesen – "die muss studieren, weil sie keinen Mann abkriegt".
Ausserdem möchte ich anführen, dass es dieses Beuteschema in den sozialistischen Ländern nicht gegeben hat. Da haben alle Frauen (akademische) Berufe gehabt und das Hausfrauenmodell war schon in den 70igern passé. Trotzdem war die Geburten- und Heiratsrate viel höher als im Westen. So ein biologisches Beuteschema scheint es also nicht zu geben. Habe eher das Gefühl, dass erfolgreiche Männer auch eine erfolgreiche Frau wollen, keine mit schlechten Noten oder ohne Ehrgeiz.
Mir brennt das Herz, aber ich sehe dies genauso. Erfolgreiche Männer umgeben sich gerne mit Saftschubsen und Sekretösen, die sie unverbraucht anhimmeln. Ich höre dann oft das Argument, dass sie sich nicht herumpalgen möchten mit einer intelligenten Frau, sondern lieber ein Dummerchen, dass nie etwas geleistet hat – und auch nix kann – bevorzugen, die dann Kochen, Putzen, Reinigungsbotengänge, die unangenehemn Dinge eben, übernimmt. Und zwar ohne zu murren. Vor allem würde das Dummerle deren Seitensprünge nicht bemerken … Reality Hurts
@capetownfun … nun, diesen Beitrag möchte ich nicht unkommentiert stehen lassen, da er sehr anmaßend ist. Ich empfinde es als sehr befremdend, bestimmte Berufsstände pauschal abzuwerten.Mir war nicht bekannt, dass man derlei Verhalten nicht in allen Berufssparten, geschlechtsunabhängig, finden kann… Ich bin Akademikerin und Stewardess und kann ihnen versichern, nichts von ihren Vorurteilen hat sich in meiner Karriere bestätigt! Sie erstellen also "Leitungskataloge" , nach denen der Person ein passendes Leben zugeteilt wird?
Ich habe nichts gegen die Karriere der Frau einzuwenden. Ganz im Gegenteil, dann muss ich weniger arbeiten.
Auch habe ich dann immer gewisse Zeit für mich selber übrig, während sie Karriere macht.
Leider ist es aber oft so, dass Karriere-Menschen, egal ob Mann oder Frau, nur noch mit Terminplan leben können und ständig unter Zeitmangel leiden. Die Fähigkeit einfach mal nichts zu tun, vier Stunden in einem Lebensmittelmarkt einzukaufen, ein paar Tage das Telefon auszuschalten oder spontan und und zeitlich unbestimmt etwas zu unternehmen, haben diese Menschen verlernt. Dazu dann noch zwei Kinder, da frage ich mich wofür diese Frau überhaupt noch einen Partner braucht, wenn nicht als Haushaltshilfe und Kinderaufpasser. Dann lieber eine Frau die nicht auf einem Karrieretripp unterwegs ist.
Wenn hier Männer beteuern, sie fänden karriereorientierte, erfolreiche Frauen anziehend, so sind das meiner Ansicht eher sozial erwünschte Atworten. Man(n) gibt sich eben gerne mordern und aufgeschlossen ! Die Realität sieht allerdings anders aus…auch ich als junger Akademiker kann mir eine Beziehung mit einer karriereorientierten ( dehnbarer Begriff) Frau kaum vorstellen. Der notwendige Ehrgeiz und die erforderliche Härte lassen eine Frau schnell unweiblich erscheinen und stellen natürlich die Rolle des Mannes in Frage. Denn auch hier sehe ich eigentlich keine großartigen Veränderungen. Will eine Frau wirklich einen Mann, der höchstens halbtags arbeitet, sich um die Kinder kümmert und ihr die Karriere ermöglicht? Das mag evtl. bequem sein, aber wo bleibt da die Attraktivität zwischen den Geschlechtern? Die ist in solch einer Konstellation garantiert dahin !
Warum wird nicht verstanden, dass die reine Umkehrung Alphamännchen Alphaweibchen nichts mit Emanzipation zu tun hat? Ich will nichts mit MENSCHEN zu tun haben, denen das Wort Karriere etwas bedeutet.
Das Menschen, denen es an Selbstwert fehlt "geführt" (Karriere > Führungskraft) werden, ist ja klar. Was ist aber mit den unangepassten wie mir? Ich jedenfalls wünsche mir einfach eine Partnerschaft ohne Machtkämpfe.
Ist doch lustig, am Ende geht es doch wieder darum, wer ist das bessere Geschlecht. Es ist doch eigentlich ganz einfach, ich werfe meine Eigenschaften auf den Markt und schau mal, wer anbeißt. Mann/Frau ist nicht gleich ein Opfer, wenn es nicht klappt – die Eigenschaften kommen halt einfach nicht an. Dann muss man an sich arbeiten oder einen Nischenmarkt finden, der vielleicht auch auf nicht ganz marktgerechte Produkte positiv reagiert. Aber sich darüber beschweren, dass die Nachfrage nicht da ist, obwohl "ich" doch so klasse bin, ist doch etwas narzistisch. Ich kann ja auch niemanden zwingen, Dacia zu fahren, nur weil da viel rein passt.
Noch lustiger finde ich allerdings, sich über die ehrlichen Vorlieben anderer zu brüskieren. Ich habe kein Problem mit Karriere, ob nun am Herd, in der Wirtschaft oder Verwaltung – Hauptsache authentisch und ich wüßte nicht, wieso irgendjemand das Recht hat, anderen Vorschriften zu machen. Es kann sich doch jeder suchen, was er/sie will – ohne ideologischen Zwängen zu folgen. Der emanzipatorische Entwicklungsstand unserer Gesellschaft macht mir deutlich weniger Sorgen, als die hier vorgefundene Intoleranz.
Noch viel Spaß
Knut
Frauen in Führungspositionen und mit missgedeuteter Vorstellung von Emanzipation, die Frauen zu den Herrschern macht, sind für Heteromänner so attraktiv wie andere Männer – das geht einfach gar nichts. In Deutschland ein echt schlimmer Wandel in den letzten Jahrzehnten!!
Habe schon viele "Karrierefrauen" kennengelernt.
Problem: Ab einem bestimmten Level einfach nur unerträglich und teilweise trotz Studium "strunzdumm" – haben sich wohl wirklich hochgeschlafen.
PS: Schätze intelligente Frauen sehr! Wenn Sie ein Studium hat super! Aber Karrierefrau? Nein Danke!