Elvira und Franz

56 Jahre aus Bayern und 59 Jahre aus der Schweiz

Elvira und Franz

56 Jahre aus Bayern und 59 Jahre aus der Schweiz

„Wir fechten Konflikte aus – danach ist wieder Ruhe“

Elvira, 56, ist eine echte Powerfrau. Selbstständig und sportlich, suchte sie nach einem Mann für Zweisamkeit. „Ohne Großfamilie als Anhang“, betont sie, „ich möchte einen Mann nicht mit 5 oder 6 Enkeln teilen.“ Mit einem Hund allerdings schon – und so ist Rudi, der Golden Retriever ihres neuen Partners, natürlich überall mit von der Partie. Wie Elvira aus Bayern und der 59-jährige Franz aus der Schweiz sich kennenlernten und warum sie sogar beruflich ein Dreamteam bilden, erzählten sie unserer Autorin Saskia Balke im Gespräch.

Wie kamen Sie zur Online-Partnersuche?

Elvira: „Ich bin selbstständig, viel unterwegs und habe nicht so viel Zeit. Wo will man da jemanden kennenlernen? Da wird’s schwierig. So kam ich auf die Möglichkeit der Internetsuche. Ich habe einfach ein bisschen gegoogelt und mich just for fun bei ElitePartner angemeldet, ohne große Erwartungen.“

Haben Sie aktiv Männer angeschrieben?

Elvira: „Ja, etwa sechs bis acht Mal habe ich selbst jemanden kontaktiert. Die Leute, die ich treffen wollte, habe ich mir gut rausgesucht. Zwei oder drei Mal habe ich mich dann auch mit einem Herren verabredet, zum Wandern oder Golfspielen zum Beispiel. Das war ganz nett, aber auch nicht mehr. Teilweise habe ich sogar noch Kontakt zu den Herren, allerdings nur freundschaftlich.“

Und wie lernten Sie Franz kennen?

Elvira: “Den habe ich auch angeschrieben, es waren nur drei Zeilen, aus dem Bauch heraus. Da ich recht sportlich bin, ist mir gleich aufgefallen, dass sich sämtliche Sportarten decken. Und dass er tierlieb ist und einen Hund hat. Noch eine Parallele, denn ich hatte selber zwölf Jahre lang einen Vierbeiner, das ist wie ein Familienmitglied. Franz lebt jedoch in der Schweiz und ich in Deutschland, reiner Zufall, dass sein Profil bei mir gelandet ist. Eine meiner besten Freundinnen wohnt auch dort und ich bin öfter in der Ecke. Erstmal blieb es zwischen Franz und mir aber beim Telefonieren, von September bis kurz vor Weihnachten.“

Das ist ein langer Zeitraum, ohne sich persönlich getroffen zu haben.

Elvira: „Die Gespräche mit Franz waren aber auch eine Gaudi! Ich telefoniere aus beruflichen Gründen recht viel und Franz ist sehr eloquent. Wir haben dann täglich miteinander gesprochen und viel Spaß dabei gehabt. Genau genommen hat es schon am Telefon gefunkt. Ich bin der Meinung: Entweder es klappt gleich oder eben nicht.“

Erzählen Sie mal, wie es dann im realen Leben weiterging.

Elvira: „Wir trafen uns in München, waren im Englischen Garten und sind essen gegangen. Das war ein sehr nettes Wochenende! Franz ist gebürtiger Münchner und hat dort 30 Jahre lang gelebt. Das erste Treffen war im Dezember, ich war im Februar bei ihm im Tessin. Beim dritten Mal kam er zu mir nach Bayern. Seitdem pendeln wir, mal sind wir ein bisschen mehr in Deutschland, dann wieder mehr in der Schweiz.“

Was finden Sie toll am anderen?

Elvira: „Wir sind einfach gerne zusammen! Dann unternehmen wir viel gemeinsam: Wandern, radfahren, golfen, schwimmen, skifahren… Aber auch gutes Essen, schön zu wohnen, Reisen und der Hund sind Interessen, die uns verbinden. Wir sind mittlerweile sogar auch beruflich verbandelt, denn Franz arbeitet ebenfalls selbstständig in der gleichen Branche. Privates und Berufliches zu verknüpfen, hat allerdings nicht nur Vorteile.“

Wie ergaben sich daraus erste Hürden?

Elvira: „Wenn man Job und Privates miteinander vermischt, kommt es schnell zu Meinungsverschiedenheiten. Und dann macht es auch was aus, dass man 50 oder 60 Jahre alt ist. Da hat jeder schon sein Süppchen gekocht und ist von seiner Meinung überzeugt.“

Wie lösen Sie solche Konflikte?

Elvira: „Wir sind beide ziemlich hitzig. Das ist ja immer abhängig vom Charakter. Sich drei Tage zurückzuziehen, wäre für uns beide ein No-Go. Das wird ausgefochten, dann ist wieder Ruhe.“

Bayern – Schweiz, das ist ja schon eine Entfernung. Planen Sie zusammenzuziehen?

Elvira: „Das ist noch offen, zunächst möchte jeder seinen Wirkungskreis behalten. Im Herbst ist jetzt erstmal ein Urlaub im Süden geplant. Wenn alle wieder aus den Ferien da sind, fahren wir los!“

Dann einen schönen Urlaub für Sie und danke für das Gespräch!

Das Interview führte unsere Redakteurin Saskia Balke.

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