Jens und Petra

Kameramann, 46 Jahre, und Erzieherin, 39 Jahre, aus NRW

Jens und Petra

Kameramann, 46 Jahre, und Erzieherin, 39 Jahre, aus NRW

„Man weiß doch sofort, ob es funkt“

Nach seiner Scheidung vor sieben Jahren passierte dem 46-jährigen Kameramann Jens aus Düsseldorf immer wieder dasselbe: Seine Beziehungen scheiterten nach kurzer Zeit, weil seine Partnerin noch einen Kinderwunsch hegte. „Liegt in der Natur der Sache“, sagt Jens. Allerdings liegt diese Lebensphase für den Vater zweier fast erwachsener Kinder bereits hinter ihm. Familie, das ist das Wichtigste für ihn – eine neue gründen wollte er jedoch nicht. Mit der 39-jährigen Kindergärtnerin Petra aus Ratingen fand er eine Frau, die das genauso sieht und ebenfalls zwei Kinder hat. Autorin Saskia Balke erzählte er, wie sich die beiden über ElitePartner verliebten.

Jens, wie kamen Sie darauf, sich online nach einer Partnerin umzusehen?

Jens: „Gerade war wieder eine Beziehung in die Brüche gegangen, weil meine Partnerin noch einen Kinderwunsch entwickelte. Ich hatte sie über Freunde kennengelernt. Nach der Trennung kam aus meinem Freundeskreis dann der Tipp, es doch mal mit einer Partnervermittlung zu versuchen. Zufällig bin ich auf ElitePartner gestoßen.“

Wie war die Online-Suche im Vergleich zum Kennenlernen in der freien Wildbahn?

Jens: „Der Vorteil, den man online hat: Man kann gezielt nach etwas suchen, das man sich wünscht. Ich wollte nach meinen Erfahrungen gerne eine Frau kennenlernen, die schon Kinder hat und in einer ähnlichen Situation ist wie ich. Ich war davon überzeugt, dass das vieles einfacher macht.“

Hat sich das in Ihrer Beziehung mit Petra bewahrheitet?

Jens: „Auf jeden Fall. Wir haben dieselben Ansichten und Ideen vom Leben. Gleichzeitig organisiert sich jeder selbst, das gefällt mir.“

Zurück zu den Anfängen: Wie haben Sie sich überhaupt kennengelernt?

Jens: „Wir haben uns vor mehr als einem halben Jahr das erste Mal geschrieben. Uns war beiden schnell klar, dass wir keine Brieffreundschaft wollen. Nach zwei, drei Mails haben wir uns dann für ein Treffen verabredet. Dabei hatten wir gar nicht so viele Matchingpunkte.“

Wie viele Matchingpunkte waren es denn?

Jens: „72 nur, aber dafür fiel Petra voll in meine Beuteschema. Die Fotos sind entscheidend, das wird glaube ich oft unterschätzt.“

Waren Sie denn auch in der Realität von Petra angetan?

Jens: „Oh ja, ich vertrete ja auch die These: Man weiß sofort, ob es funken könnte. Wir hatten uns auf dem Burgplatz in Düsseldorf verabredet. Als eine SMS von ihr kam, dass sie schon da ist, aber noch einen Parkplatz sucht, wusste ich allerdings: Das kann dauern. So war es auch. Sie erkannte mich dann schon von weitem und kam winkend auf mich zu. Es war ein schöner, sonniger Tag, wir saßen draußen und haben gequatscht.“

Und offenbar haben Sie sich gut verstanden.

Jens: „Ja, wir lagen sofort auf einer Wellenlänge. Diese Anziehung, wenn man den anderen gerne berühren möchte, war schon von Anfang an da. Nach diesem Treffen war einfach klar, dass wir uns bald wiedersehen.“

Wenn es da schon gefunkt hat – wann kam dann der erste Kuss?

Jens: „Wir haben nach dem ersten Date geschrieben und telefoniert und uns für die nächste Woche verabredet. Erstmal antasten, war der Plan, wir haben uns in einer gemütlichen Kneipe getroffen. Als ich sie nach unserem Date zum Auto gebracht habe, kam es beim Abschied aber schon zum ersten Kuss.“

Das ging schnell! Wie ging es weiter?

Jens: „Gleich am Wochenende drauf waren ihre Kinder beim Vater und ich besuchte sie zu Hause. Wir haben etwas unternommen, sind essen gegangen und ich bin über Nacht dortgeblieben. Auch die Sommerferien haben wir zusammen verbracht, als die Kinder beim Papa waren. Kennengelernt habe ich die beiden allerdings auch schon.“

Wie war die erste Begegnung mit Petras Kindern?

Jens: „Es war auf jeden Fall ein spannender Moment. Aber die Begegnung war völlig unkompliziert. Sie sind mir ganz offen gegenübergetreten. Jetzt fängt allerdings der Alltag wieder an, die Ferien sind vorbei… Petras Kinder sind 8 und 10 Jahre alt. Ich führe ein unabhängigeres Leben als sie und lebe unter der Woche wie ein Single. Petra ist beruflich als Kindergärtnerin eingespannt und steht früh auf, ist abends k.o. Ich bin freiberuflich als Kameramann tätig und habe einen anderen Rhythmus und abends Freizeit. Wir müssen mal schauen, wie wir unsere Leben jetzt synchronisieren.“

Klingt nach einer Herausforderung.

Jens: „Auf jeden Fall. Aber uns verbinden jetzt schon viele Gemeinsamkeiten. Wir lieben beide die einfachen Dinge des Lebens und genießen unsere gemeinsame Zeit. Gutes Essen und guten Wein, reisen. Die Schickimicki-Welt brauchen wir nicht. In der Natur oder in den Bergen sein, Skifahren, das reicht uns zum Glücklich sein.“

Wollen Sie Ihre beiden Leben in absehbarer Zeit zusammenführen?

Jens: „Wir sind beide Familienmenschen. Meine Familie hat mich auch in der schweren Zeit der Trennung aufgefangen, das weiß ich sehr zu schätzen. Ihre Eltern habe ich auch schon kennengelernt. Das war ganz spontan. Ich habe bis zwei Uhr nachts mit Petras Vater bei einer Flasche Wein über Politik diskutiert. Es gibt also schon Berührungspunkte. Noch führt aber jeder sein eigenes Leben, und das finde ich auch gut. Auf lange Sicht bin ich aber kein Fan von Fernbeziehungen.“

Alles Gute für Ihre gemeinsame Zukunft und danke für das Gespräch!?

Das Interview führte unsere Redakteurin Saskia Balke.

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