Lothar

56 Jahre aus Kleve

Lothar

56 Jahre aus Kleve

„Eine Wochenendbeziehung ist eine Frage des Alters“

Lothar, 56, war drei, vier Jahre Single, bis er das Gefühl hatte, dass die Zeit reif für eine neue Partnerschaft ist. Bei ElitePartner fühlte er sich gut aufgehoben: Er kam schnell in Kontakt mit weiblichen Singles. Nach einem Jahr und einigen eher enttäuschenden Treffen war es dann soweit: Lothars Herz schlug plötzlich schneller. Doch nicht nur für eine Dame.

Innerhalb von einer Woche standen plötzlich zwei interessante Frauen für ein Date zur Wahl. Wie es weiterging, wollten wir von Lothar natürlich genauer wissen. Soviel sei schon einmal verraten: Das Happy End ließ etwas auf sich warten – und ereignete sich bei einem Fußballspiel.

Wie kam es dazu, dass Sie plötzlich in der Bredouille steckten?

Lothar: „Ich war bereits ein Jahr bei ElitePartner angemeldet und hatte einige Dates. Aber ich bin anspruchsvoll: Natürlich habe ich mir eine jüngere Partnerin gewünscht oder noch besser: eine nicht ganz so junge, die sich aber jugendlich präsentiert. Da kam ich innerhalb von nur einer Woche gleich mit zwei Frauen in Kontakt. Mit beiden war der Schriftverkehr ganz toll. Als es um ein erstes Treffen ging, wusste ich nicht, für welche der beiden ich mich entscheiden soll.“

Und nach welchen Kriterien haben Sie sich entschieden?

Lothar: „Ganz pragmatisch. Nach Kilometern! Ich bin selbständig und muss oft auch am Wochenende arbeiten. Da dachte ich, dass 40 Kilometer Entfernung die bessere Wahl sind als 180.“

War Ihre Entscheidung richtig?

Lothar:“Wir waren drei Monate zusammen, dann ging es in die Brüche. Die Entscheidung erwies sich also als falsch.“

Nahmen Sie mit Ihrer „zweiten Wahl“ noch einmal Kontakt auf?

Lothar: „Ja. Ich reaktivierte mein ElitePartner-Profil. Ich war gespannt, ob Karin noch angemeldet war und wollte mir sie noch einmal in Erinnerung rufen. Also stattete ich Karins Profil einen virtuellen Besuch ab – angeschrieben habe ich sie jedoch nicht. Karin bekam mich als Besucher auf ihrer Seite angezeigt und schrieb mich daraufhin an, was los sei. Es gingen einige Nachrichten hin und her und wir teilten uns gegenseitig mit, wie wir den Sonntag verbringen werden. Unter anderem hatte ich ihr geschrieben, dass mein Hund sich verletzt hat und einen Verband trägt, sie teilte mir mit, dass sie nachmittags zum Fußballspiel ihres Sohnes fährt.“

Und da haben Sie aus einem spontanen Impuls heraus die Gunst der Stunde genutzt.?

Lothar: „Ich recherchierte die Eckdaten des Fußballspiels im Internet und setzte mich mit meinem Hund ins Auto, um Karin zu überraschen. Ich kam erst nach der ersten Halbzeit auf der Anlage an und erkannte Karin sofort. Sie nahm mich wahr, schaute auf das verbundene Bein des Hundes und war völlig überrascht und verunsichert. Dann lief sie weiter und ging mit einer Freundin Kaffeetrinken.“

Wann kamen Sie dann ins Gespräch?

Lothar: „Als ich ihr auf ihrem Rückweg auf die Tribüne wiederbegegnete, sprach ich sie mit ihrem Namen an. Sie fand meine spontane Überraschungsaktion klasse und war total begeistert. Nach dem Spiel lud ich sie auf einen Kaffee ein und fuhr sie dann nach Hause. Wir verabredeten, am nächsten Tag zu telefonieren.“

Wie ging es dann weiter?

Lothar: „Wir waren uns einig, dass wir uns wiedersehen wollen. Ich wagte es und lud sie für ein ganzes Wochenende zu mir ins 180 Kilometer entfernte Kleve ein. Bei dem Besuch zeigte ich ihr mein Umfeld, wir machten lange Spaziergänge und gingen schön essen. Ständig klingelte ihr Handy, besorgte Freundinnen riefen an, ob es ihr bei dem „fremden Mann“ auch gut geht. Es ging uns gut. Von diesem Tag an kommt Karin fast jedes Wochenende zu mir. Wir haben dann ziemlich schnell, um uns noch besser kennenzulernen, einen gemeinsamen Urlaub miteinander verbracht. So wurde aus anfänglicher Sympathie und Verliebtheit Liebe!“

Wie lange sind Sie jetzt zusammen?

Lothar: „Wir sind seit einem Jahr ein sehr harmonisches Paar. Obwohl wir eine Wochenendbeziehung führen, hat sich sehr schnell eine große Vertrautheit zwischen uns entwickelt. Karin kommt mich fast jedes Wochenende besuchen.“

Ist eine Wochenendbeziehung ein Problem für Sie?

Lothar: „In meinen 30ern oder 40ern wäre dies keine akzeptable Beziehungsform für mich gewesen. Es ist eine Frage des Alters: Jetzt kommt unsere Fernbeziehung mir für meine berufliche Situation entgegen. Karin genießt es, ihre Familie und Freunde unter der Woche viel sehen zu können. So ziehen beide etwas Gutes daraus.“

Und noch eine Frage zum Schluss: Was hat Ihnen an ElitePartner gut gefallen?

Lothar: „Ich habe mich bei ElitePartner als seriösem Anbieter sehr wohl gefühlt und viele Kontakte knüpfen können. Hier in Kleve ist die Auswahl an Single-Damen nicht so groß. Daher war Online-Dating für mich eine super Möglichkeit, eine Partnerschaft zu finden.“

Das Interview führte unsere Redakteurin Saskia Balke.

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