1. Dominanz und Devotion

    Die Frage geht an die Frauen dieser Welt: Wie steht Ihr dazu? ich habe einige Frauen kennengelernt, die richtig tough sind, gerne den Ton angeben, erfolgreich im Leben stehen. Gerade diese Frauen sind im Bett oft umso devoter. Mehr oder weniger harte Bondage, ein kleiner Klaps, ein Knebel, etc... Erfüllen sie auf diese Weise Ihr Rollenklischee? Mögen Frauen das? Von Ihm hart rangenommen werden zur Bestätigung der Weiblichkeit? Wie viele Frauen haben wirklich solche Phantasien? Sind es mehr als üblicherweise angenommen? Mögt Ihr das auch? Was genau mögt Ihr?
     
  2. Die Seite wird geladen...

    • # 1
    • 25.05.2009
    • Gast
    Kann ich garnicht bestätigen und verwahre mich auch, so in einen Topf geworfen zu werden. Frau kann auch Frau sein, wenn sie diese Spielchen nicht mit spielt, selbst wenn sie sonst dominant oder sagen wir lieber tough ist. Dominant klingt auch nicht gerade schmeichelhaft.
     
    • # 2
    • 25.05.2009
    • Gast
    Habe eher gegenteilige Erfahrung bei den Männern gemacht. Anspruchsvoller Job, viel Druck ausüben müssen und sich dann im Privaten lieber hingeben und unterwerfen. Top wird Sub.
     
    • # 3
    • 25.05.2009
    • Gast
    @1: [MOD]
    Ich für meinen Teil gehöre zu den "toughen" Frauen, welche sich im Leben gerne für auch ebenso "toughe" Typen entscheiden. Sowohl beruflich als auch im Alltag begegnet man sich so auf "Augenhöhe". Im Bett lasse ich mich dennoch gerne "führen", nicht um Klischees zu erfüllen, sondern weil es mir am meisten Spass macht auf "liebevolle" (!) Art dominiert zu werden. Ich kann dabei herrlich entspannen und "den Kopf frei bekommen".
    (w/36)
     
  3. Wie ich dazu stehe ist ja im Grunde schon mehr oder minder bekannt.

    Dass gerade "alltagsdominante" Menschen im Bett gerne devot sind, ist ein Klischee das immer mal wieder herangezogen wird (Der erfolgreiche Manager der Abends heimlich zur Domina läuft). Ich denke, es fällt einem nur mehr auf wenn jemand, der im Alltag und Beruf sehr tough ist, im Bett devot, unterwürfig odg reagiert.

    Es gibt Frauen die das mögen, es gibt welche die es nicht mögen, manche mögen es nur ein klein wenig andere wollen es immer und überall. Ich glaube, dass mehr Frauen solche Phantasien haben als es nun die allgemeine Meinung ist. Wenn ich bedenke, dass ich mich auf einer deutschsprachigen Seite rumtreibe die über 125.000 Mitglieder hat und sich auf dieser Seite vorwiegend Menschen bewegen die sich selbst als Sadomasochisten odg bezeichnen dann kann man sich in etwa ausrechnen wie viele Menschen es gibt denen es gefällt hin und wieder gefesselt zu werden, sich gerne beißen lassen oder ein kleines Rollenspiel spielen ohne das unweigerlich in Verbindung mit SM zu bringen, ganz abgesehen von den Sadomasoichsten die nicht das Bedürfnis haben sich mit Gleichgesinnten im Internet auszutauschen.
    (Gilt nebenbei für Männer ebenso)

    Und was genau ich mag bleibt mir und meinem Partner vorbehalten.
     
    • # 5
    • 25.05.2009
    • Gast
    Ich würde Dir da schön kommen wenn Du mit den Knebel derherschleichst ! Vielleicht bewegst Du Dich ja in diesen Kreisen - weil Du es gerne machst oder dieses Denken hast ? Sonst könntest Du es doch nicht anziehen ? Vielleicht kannst Du das befreien und einfach ein Menschen denken, das Rollenspiel entlassen. Dominant - devot - es wechselt doch je nach Situation sowieso ab - ich denke nicht, dass wir immer nur das eine sind - aber je nach Gegenüber kann es sich stärker oder weniger stark ausdrücken. Sicher mag aber auch eine starke oder toughe Frau gerne mal schwach sein oder nur geniessen - hat meiner Meinung mit Schlägen nichts zu tun.
     
  4. Nein, also Dominanz und Devotion sind absolut gar nichts für mich. Ich mag es ganz normal und liebevoll, im Rahmen der normalen Stellungen und Praktiken.
     
    • # 7
    • 27.05.2009
    • Gast
    Also ich finds schön :)
    Engel und Hure zugleich...
    Ich mag es, einem Mann zu gefallen, und wenn es ihm gefällt, bereitet es auch mir Lust! Das hat doch auch nichts mit Emanzipation oder so zu tun. Und um Schläge geht es doch auch nicht (#5). Es geht um ein Spiel mit Weiblichkeit und Männlichkeit. Und liebevoll ist es auch, das weiss ich jedenfalls, wenn das Vertrauen stimmt.
    Und ich sage lieber so, als unterdrückte Sexualität und unausgelebte Wünsche...
     
    • # 8
    • 27.05.2009
    • Gast
    Ich würde sagen das kommt immer auf die Situation an. Ein Rollentausch macht durch aus Spaß wenn die Regeln vor ab geklärt sind. Ich kann da jetzt nur für mich sprechen aber ich hatte mal eine Frau wo wir viel zährtlichen wie Leidenschaftlichen Sex hatten. Aber wenn wir in Stimmung waren wude es auch mal härter und wilder mit fesseln an das bett für beide Seiten. Diese Momente waren sehr intensiv weil man für so was viel Vertrauen braucht und sehr vorsichtig auf seinen Partner eingeht. Und die Frau war jetzt kein harter Brocken und total Dominant genau so wenig wie ich. Es gibt noch so viel mehr als standart Sex und damit meine ich nicht dass man sich gleich in Ketten legen musss. Man kann einfach mal den Mittelweg versuchen und sich spielerisch an den Rollentausch rantasten und mehrere Sexuall Praktiken mit einander kombinieren. Und wer von vornerein sagt das ist nix für mich wird unter Umständen nie erfahren wieviel Spaß und Lust SEX machen kann.
    Ich kann allen nur raten, dass wenn ihr den richtigen Partner habt, alles aus zu probieren was eure Fantasie so hergibt.
    Schämmt euch nicht für eure Sexuellen sehnsüchte u Fantasien. Sprecht sie direkt an, ihr habt nix zu verlieren, dass Leben ist zu kurz um nicht alles ausprobiert zu haben.
    Und für euch Männer da drausen, behandelt eure Frauen nicht wie ein Stück Fleisch gebt ihnen viel und sie werden es euch doppelt zurück Zahlen..vor allem im Schlafzimmer..GRINS!!!!

    Lg ..Smile..
     
  5. @Fragensteller: auch ein Mauerblümchen kann auf ausgefallenes stehen, ich würde da an deiner Stelle nicht so oberflächlich herangehen. Das Leben hält oft auch mal eine Überraschung bereit. Ich selbst habe z.B. gemerkt, das rothaarige (oder so gefärbte) etwas "experimentierfreudiger" sind, aber das ist sicherlich ein genauso sinnfreies Vorurteil, wie viele andere auch.

    Ich denke, ein gründliches, offenes Kennenlernen oder ausprobieren ist sinnvoller.
     
    • # 10
    • 27.05.2009
    • Gast
    Lasst Euch gesagt sein, es gibt mehr dominierende Menschen die privat devot sind als Ihr glaubt. Ihr würdet es nicht hinter der Person vermuten und es ist naiv zu denken das es eine verschwindende Gruppe ist.

    Ich weiss es aus 1. Hand und geniesse ich es auch, von Zeit zu Zeit, mich einfach nur hinzugeben. Wobei ich auf harte Schläge verzichte, aber Bondage, Nippelklammern, Augen verbinden, sanftes Beissen und Dirty Talking sind echt ein Erlebnis wert.

    Ist es nicht ungeheuer prickelt, dir vorzustellen du hast die Augen verbunden und er sagt nichts, hält dich mit seinen starken Händen am Nacken fest, küsst deinen Mund und im nächsten Augenblick schüttet er ein eiskaltes Glas Wasser über dich und im nächsten Augenblick spürst du nur wie sich etwas warmes heisses auf deinem Po ausbreitet..........es ist der Kerzenwachs (es gibt spezial Kerzenwachs dafür) der runterläuft. Er nimmt dich hart und gleichermassen zärtlich....das ist spielerische Devotnis.

    Eigentlich liegt mir der andere Part auch sehr gut..........*sei mein Sklave*
     
    • # 11
    • 29.05.2009
    • Gast
    Ich liebe es im sexuellen Bereich von einer dominanten Dame erzogen zu werden. Bin sehr tolerant.
     
    • # 12
    • 25.06.2009
    • Gast
    Ich (m) sehe das so wie #11 - finde dominante Damen äußerst erotisch und ganz offen gestanden kann man mich schon rein optisch unterwerfen, da Frau hier ja unendlich viel Möglichkeiten hat. Es muß aber nicht immer so laufen. Und ich könnte mich auch nicht jeder vor die Füße werfen - da muß die Chemie schon stimmen.
    Ich bin auch geneigt zu sagen, daß sich viele Männer Frauen unterwerfen, ohne, daß ihnen das bewußt ist und ohne, daß das jetzt eine SM-Nummer sein muß. Für eine Frau ist es im allgemeinen ja auch so erotisch, wenn sie das Gefühl vermittelt bekommt, total begehrt zu werden.
    Für einen Klischee-Unsinn halte ich die Meinung, daß Leute, die im Alltag dominant sind, im Bett devot sein müssen. Ich denke, daß hat eher etwas damit zu tun, sich fallen lassen zu können und zu wollen bzw. zeigt, daß man großen Respekt und Achtung vor dem anderen hat. Aber egal, welchen Beruf man hat und egal, wie man im Alltag ist. Bis zu einem gewissen Grad ist diese Neigung sicher angeboren.
    Es läuft auch sicher jeder mit einer solchen herum, nur geht jeder damit anders um. Die einen unterdrücken es, andere leben es manchmal ohne es zu bemerken und andere genießen es halt in extremer Form. Es gibt aber auch kaum eine Beziehung, wo beide Teile gleich dominant sind.
    Diese Spiele zwischen Domina und Sklave erinnern mich irgendwie immer ein wenig an frühere Zeiten, wo alles noch irgendwie romantischer war. Da wurden Frauen auch viel mehr umworben und "bekniet" bzw. ließen sich umwerben. Es kommt mir so vor, wie wenn dieses "Urspiel" in diesem erotischen Spiel in einer extremeren Form wieder zum Vorschein kommt - vielleicht weil beide Seiten mittlerweile ureigene Bedürfnisse unterdrücken ?
    Wie auch immer - für mich ist es einfach schön, wenn eine Frau so lange wie möglich mit meiner Lust spielt, weil dies selbstverstärkend ist. Möglichst schnell zu kommen kann ich dagegen nur wenig abgewinnen.
     

Jetzt Partnersuche starten

Ich bin
Ich suche

Es gelten die AGB und Datenschutzbestimmungen. Mit der kostenlosen Mitgliedschaft erhalten Sie regelmäßig Angebote zur kostenpflichtigen Mitgliedschaft und weiteren Produkten der PE Digital GmbH per Email (Widerspruch jederzeit möglich)