1. Empfängnisverhütung für den Mann kein Thema?

    Ist Empfängnisverhütung in der Beziehung "Aufgabe" der Frauen?
     
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    • # 1
    • 06.03.2013
    • Gast
    Hm...leider herrscht immer noch eher die Meinung "Nimm du mal die Pille", dass Frau sich da jeden Tag künstliche Hormone zufügt wird dann nicht bedacht.

    Dass ein Mann von sich aus gesagt hätte, er würde die Pille für den Mann (gibt's ja oder?) oder die Spritze nehmen..hab ich noch nie gehört.

    Ich habe aber auch noch nie gehört, dass Mann von sich aus sagt, er würde sich kastrieren lassen (sorry für den Ausdruck) wenn die Familienplanung abgeschlossen ist... dann schon eher die Frau, die sich die Eileiter durchtrennen lassen soll. Fühlt sich Mann dann ent-mannt?
     
    • # 2
    • 06.03.2013
    • Gast
    Nein. Es ist nicht Aufgabe der Frauen und ich kann nur jedem Mann raten, selbst zu verhüten, solange er nicht 100 % sicher ist, dass er genau mit dieser Frau ein Kind will. Es gibt einfach zu viele Verhütungspannen bei Frauen, die geheiratet werden wollen und nicht so begehrenswert sind, dass sie ohne "Nachhilfe" den ersehnten Antrag bekommen. Daraus entsteht nie eine glückliche Verbindung und der Rückzug ist verbaut.
     
    • # 3
    • 06.03.2013
    • Gast
    Aufgabe in dem Sinn, daß sich die Verhütung in ihrem Körper abspielt und nicht in seinem? Oder die Aufgabe sicherzustellen, daß überhaupt verhütet wird? Denn das sind ja zwei Paar Stiefel!

    Wenn zwei sich einig sind, daß alle Methoden mit einer Ausnahme, nämlich der Pille für die Frau, irgendwie unangenehm oder komplikationsbehaftet sind, und die Frau diese Last dann eben auf sich nimmt, ist das vollkommen in Ordnung, wie ich meine. Emanzipation von hinten durch die Brust ins linke Auge, sprich Pille für den Mann, muß ja nun wirklich nicht sein.

    Anders liegt der Fall, wenn der Mann stillschweigend davon ausgeht, daß die Frau sich schon irgendwie kümmern wird oder gekümmert hat. So jemanden würde ich als Frau kurzerhand aus dem Bett schubsen. Bin aber noch nie geschubst worden, weil ich immer gefragt habe und auch nie um ein Kondom verlegen war, wenn von der Frau gewünscht.
     
    • # 4
    • 06.03.2013
    • Gast
    Mit einer Spritze hätte ich überhaupt keine Probleme.
    Immerhin hab ich es dann in der Hand und nicht die Frau.
    Wäre mir sehr viel lieber!
     
  3. Nö. Bei der nächsten Partnerin, die da irgendwo im Heuhaufen liegt und die ebenfalls keine Kinder will, gehe ich zur Vasektomie, falls nötig (kann ja sein, dass Frau bereits nicht empfangen kann). Auch da gibt es aber gesundheitliche Risiken und eine kleine Chance auf Langzeitschäden... ist jetzt nicht so, dass Mann einfach keinen Bock drauf hat, obwohl alles ein Klacks ist, und die arme Frau als einzige leiden müsste.
    Lebenslang Kondome kaufen ist auch recht Banane, da ich absolut treu bin und das auf der Gegenseite natürlich auch erwarte.
     
    • # 6
    • 06.03.2013
    • Gast
    Verhütung ist die Aufgabe des- oder derjenigen, welche/r kein Kind möchte. Da ich nie den Wunsch nach einem Kind hatte, habe ich immer selbst für die Verhütung gesorgt. Hätte ich aber ein Kind gewollt und der Mann nicht, dann hätte er sich um die Verhütung kümmern müssen.

    w/50
     
    • # 7
    • 06.03.2013
    • Gast
    Erwarten kann man viel. Ob man lebenslang treu ist, weiß man nur von sich selbst. Und eine Vasektomie ist unumkehrbar. Was ist aber, wenn die Frau sich nach einigen Jahren dann doch neu orientiert oder, was ja passieren kann, sehr jung stirbt, und der Mann sie nach einigen weiteren Jahren des Kummers neu verliebt? Wenn die neue Liebe sich Kinder wünscht und ihn, da er sich diese Funktion aus seinem Körper hat entfernen lassen, daher nicht als Partner akzeptiert?

    Das alles mag eher unwahrscheinlich sein. Trotzdem bin ich gegen jegliche Modifikation am eigenen Körper, selbst dann, wenn sie dem Partner zuliebe geschieht. (m)
     
  4. Primär macht man(n) so eine Entscheidung gut überlegt und muss dann mit den Konsequenzen leben.
    Wenn man mit 45 z.B. keine Kinder wollte, kann diese Entscheidung kein neuer Partner ein paar Jahre später umstimmen. Ging mir jedenfalls so.

    Sekundär wird eine Vasektomie unter 45 J. von keinen verantwortungsvollen Arzt durchgeführt.
    Jedenfalls hat dies mir damals immer mein Arzt mir so vermittelt. Bei Frauen unter 40 J. wird dies ja auch von keinen Arzt durchgeführt. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte die Vasektomie schon mit 35 stattfinden können.
     
    • # 9
    • 06.03.2013
    • Gast
    Selbst nach einer Vasektomie ist es noch möglich Kinder zu zeugen. Der Eingriff kann rückgängig gemacht werden, wobei die Erfolgsaussicht mit der Zeit immer geringer ist. Es kann jedoch jederzeit Samen entnommen werden, der ja weiterhin produziert wird.

    Ich bin froh, mich dazu vor 4 Jahren nach der Geburt meines dritten Kindes entschieden zu haben. Familienplanung ist für mich abgeschlossen und Verhütung ist kein Thema mehr für mich. Es geht lediglich um die Verhütung von Krankheiten, was in einer längeren Partnerschaft kein Thema ist. Der Eingriff hat 15 Minuten gedauert und war komplett komplkationsfrei.

    m/47
     
    • # 10
    • 06.03.2013
    • Gast
    Ist denn der Sex nach Vasektomie noch genauso schön? Ich glaube, dass der Sex für beide am schönsten ist, wenn eine Zeugung möglich ist. Männer sind risikobereiter und für den Augenblick des Spasses bereit, eine Schwangerschaft in Kauf zu nehmen und glaube, dass das immer so bleiben wird, auch wenn neue Methoden gefunden würden. M
     
    • # 11
    • 06.03.2013
    • Gast
    Für mich ist der Sex seitdem sogar schöner, da ich mir keine Gedanken mehr über Verhütung machen muss. Gezeugt habe ich meiner Meinung nach genug :)
    Jetzt geht es für mich nur mehr um Sex ohne Gedanken an Fruchtbarkeit, Zeugung oder Verhütung. Einfach Sex um des Sex' willens. Gibt nichts besseres für mich. Ich verspüre seitdem auch mehr Lust darauf.

    m/47
     
  5. Ich hatte eine feste Partnerin, die aber keine Hormonpräparate u.ä. vertrug.
    Und der Gedanke an Spirale etc. war ihr unangenehm. Unter ihrer Periode litt sie besonders stark.
    Also verhüteten wir stets mit Kondomen. Klappte problemlos - keine Schwangerschaft.

    Wer Sex will, muß sich auch um die Verhütung kümmern. Gilt auch für Männer.
    Wer als Mann und ggf. Partner nicht darüber reden will, etc. - scheint mir für Sex unreif zu sein.
    salopper Spruch aus der Kondom-Werbung, aber leicht zu merken:"Ohne Dings - kein Bums"

    Klar, war der Sex mit anderen Partnerinnen ohne Kondom-Zwang etwas einfacher und spontaner.
    Aber ansonsten fand ich keinen besonderen Unterschied.

    Bei Kondomen habe ich als Mann die Sicherheit, daß ich verhütet habe.
    Und denke dabei an die bis zu 180.000 Euro, die ich mir erspare, weil keine unerwünschte Schwangerschaft. Dagegen sind die 50 Cent für ein Markenkondom - spottbillig.

    Ich kenne einen Mann, der sich bereits mit 28 J. sterilisieren ließ. Er will keine eigenen Kinder !
    Inzwischen ist er 44 J. alt - und immer noch fest davon überzeugt. Also keine Verhütung nötig.
    Seine aktuelle Partnerin (40+) will auch keine Kinder mehr. Ihr Sohn (15) genügt ihr vollauf.

    (m,51)
     
    • # 13
    • 06.03.2013
    • Gast
    Ich will zwar keine Kinder mehr, aber ich lasse da unten nicht an mir herumscheiden!! einfach ein Gummi überziehen - so viel zeit wird es doch noch geben?
     
    • # 14
    • 07.03.2013
    • Gast
    m39

    Ich würd sofort mit der Pille verhüten, wenn ich sie in der Apotheke kaufen kann.

    Merkel&Co finden aber, dass ich das nicht dürfen darf!
     
    • # 15
    • 07.03.2013
    • Gast
    Ich bin sterilisiert, weil ich Kondome einfach nicht mag.
     
  6. Wenn die Frau kein Kind will, dann sollte sie eigenverantwortlich handeln und verhüten, es gibt da jede Menge Auswahl (wp keine Hormone geschluckt werden ). Da geht es nicht darum Mann oder Frau, da geht es um ihren Körper und das Kind, wäre ich eine Frau, würde ich in diesem Punkt niemanden die Kontrolle über meinen Körper geben als mir selbst, also selbst für die Verhütung sorgen.
     
    • # 17
    • 07.03.2013
    • Gast
    So ist es. Ein guter Bekannter von mir hat sich von seiner damaligen Frau beschwatzen lassen und den Eingriff nach der Geburt des zweiten Kindes - da war er gerade erst über vierzig - durchführen lassen. Seine heutige Exfrau hat sich nach 25 Ehejahren in einen anderen Mann verliebt und mit Ende vierzig mit diesem Mann noch ein Kind bekommen. Mein Bekannter, auch erst Ende vierzig, hat ebenfalls eine neue Beziehung und diese Frau ist erst Anfang vierzig. Sie passt wesentlich besser zu ihrm als die erste Frau und beide wollen heiraten. Diese Frau hat noch kein Kind, wünscht es sich aber, ebenso wie mein Bekannter. Ich halte auch nichts von endgültigen Lösungen.
     
  7. Eine Vasektomie ist nicht endgültig. Sie lässt sich rückgängig machen.
     
    • # 19
    • 07.03.2013
    • Gast
    Interessante Ansicht, also ich finde es ist die Aufgabe BEIDER eine für beide Seiten hinnehmbare Verhütungsmethode zu finden.

    Es geht ja hier nicht nur um die reinen Aspekte der Empfängnisverhütung sondern auch darum welche Methode Mann/Frau verträgt und auch welche Einschränkungen beide bereit sind sexuell hinzunehmen.

    Ich bspw. als Mann empfinde es als erfüllend und schön das "Produkt der Liebe" auch in der Frau zu lassen, da kommt dann bspw. das Kondom nicht in Frage.
     
    • # 20
    • 07.03.2013
    • Gast
    Ich sehe es definitiv nicht ein, dass ich, nur weil der feine Herr kein Kondom benutzen will, mich mit Hormonen vollstopfe und dadurch womöglich auch noch fett werde und/oder Thrombosen bekomme! Da ich sowieso keine Kinder will, habe ich auch schon öfters überlegt, mich sterilisieren zu lassen, dann hätte sich das leidige Theme Verhütung sowieso erledigt, vorausgesetzt, der Mann ist gesund.
     
    • # 21
    • 07.03.2013
    • Gast
    Mein Ex wollte keine Kinder. Bevor wir zusammen kamen war seine Langzeitbeziehung gescheitert, weil seine Ex sich ein Leben ohne Kinder nicht vorstellen konnte. Ich war unschlüssig. Eigentlich wollte ich Kinder, aber nicht mit einem Mann, der keine will - soviel war mir klar.
    Daher habe ich ihm gesagt, dass er sich sterilisieren lassen soll, wenn das für ihn ohnehin feststeht. Son musste ich dauerhaft keine Hormone einnehmen. Genau das ist auch passiert.
    Ich habe mich zwar von ihm getrennt, allerdings zu spät, um noch mit einem anderen Mann Kinder haben zu können. Immerhin wurde unsere Ehe nicht dadurch belastet, dass er für andere Kinder Unterhalt zahlen musste, weil er es mit der Treue nicht so genau nahm.
    Alles ok, so wie es gelaufen ist, wir haben beide gut damit gelebt.
     
    • # 22
    • 08.03.2013
    • Gast
    Ich sehe es wie Nummer 20. Ich mach mich doch nicht kaputt mit irgendwelchen Hormonen. Und will mir auch keine Fremdkörper einsetzen lassen. Alles andere ist verhandelbar. Aber meine körperliche Unversehrtheit bleibt.

    w27
     
    • # 23
    • 08.03.2013
    • Gast
    Ich bin einer der (leider sehr vielen) Männer, die mit Kondom nicht verhüten KÖNNEN. Denn sobald mein Penis mit einem Kondom in Berührung kommt, fällt die Erektion in sich zusammen. Es liegt nicht am Unwillen meinerseits, denn wenn alles, was ich für Sex machen muss, ein Kondom überzuziehen ist, dann will ich das sehr gerne und habe es auch in jeder Beziehung bisher immer wieder von neuem versucht. Mit immer demselben Ergebnis. Die Erektion verschwindet, als hätte jemand eine Nadel in einen Luftballon gestochen.

    Zudem spüre ich selbst mit "gefühlsechten" Kondomen beim Versuch der Penetration (mit halbsteifem Penis in der Hoffnung, dass er wieder steifer wird) nicht das Geringste, was zum entgültigen Schwellkörperversagen führt.

    Eine Vasektomie ist in 80% der Fälle unumkehrbar und sollte nur dann angewendet werden, wenn definitiv niemals mehr Kinder gezeugt werden wollen. Ich war beim Arzt und habe mich beraten lassen. Zudem besteht übrigens ein geringes aber vorhandenes Risiko, dass die Vasektomie zu chronischen Schmerzen im Lendenbereich und Einschränkungen der Lebensqualität bis hin zur Impotenz führen kann.

    Die Pille für den Mann ist nie über das Experimentalstadium hinaus gekommen und darf daher nicht verkauft werden. Ihre Wirksamkeit konnte nie zweifelsfrei nachgewiesen werden. Das Ding gibt es schlichtweg nicht. Es war mal kurz im Gespräch, aber damals wurde es noch getestet und inzwischen weiß man: Das Ding funktioniert nicht so, wie es soll.

    Als Mann hat man heutzutage genau zwei Möglichkeiten zur Verhütung: Kondome (die nicht so sicher schützen wie die Pille) und die Vasektomie (die endgültig und riskant ist).

    Im Vergleich dazu darf die Frau jederzeit die Pille, die Hormonspirale, das Implantat oder die Spritze nehmen. Und mit der Kupferspirale steht sogar eine nicht-hormonelle, aber temporäre und rückgängig machbare Verhütungsmethode zur Verfügung. Sie hat also mehr Auswahl (es gibt sogar sehr verträgliche Pillen für Frauen, die mit Hormonkeule nicht so gut umgehen können), allesamt mit mehr Erfolgsaussichten als das Kondom und weniger drastischen (weil leicht vermeidbaren) Risiken für die Gesundheit.

    Und da fragt die Frauenwelt noch, weshalb die Männer sich wünschen, dass Frau verhütet?
     
    • # 24
    • 08.03.2013
    • Gast
    M45. Es ist auch Sache der Männer, finde ich. Die Wenigen Frauen habe ich immer vorher gefragt und war wohl damit eine seltene Spezies. Die Gewohnheit aus der Jugend blieb und so erntete ich kürzlich einen Lacher, weil meine Partnerin 49 biologisch gar nicht mehr schwanger werden konnte. Jo, Zeit ist eben vergangen, werde mich darauf einstellen. Bin nach 2 guten Jungs seit Anfang 30 vasektomiert und kann das Jedem empfehlen. Ich habe aber damals gehofft, dass ich dadurch etwas ruhiger werde, weil die Frau nach den Schwangerschaften kaum noch was wollte. Fazit: Mann wird von der Vasektomie nicht ruhiger. Keine Veränderung bei mir. Das wurde hier zwischendurch gefragt: Das Gefühl beim Sex blieb bei mir genau wie vorher. Dem Arzt war es übrigens recht egal, dass ich noch recht Jung war, habe wohl die umfangreichen Fragen überzeugend beantwortet.
     
    • # 25
    • 09.03.2013
    • Gast
    Lass' Dir mal von Frauen, bei denen sich die Spirale in die Gebärmutterwand gebohrt hat, was von Schmerzen erzählen oder von den körperlichen und psychischen Nebenwirkungen sowie Langzeitfolgen welche die unterschiedlichen Pillen haben können. Im Vergleich dazu ist das Risiko von Nebenwirkungen einer Vasektomie verschwindend gering.
    Im Bekanntenkreis haben das diverse Männer machen lassen, die in festen Partnerschaften lebten und keine Kinder (mehr) wollten, sich aber bei ihren Frauen nicht sicher waren. Wenn das männliche Eigeninteresse groß genug ist, treten die Nebenwirkungen erstaunlicherweise garnicht ein.
    ja, ich frage mich wirklich, warum Männer wollen, dass Frauen die gravierenderen Folgen der Verhütung tragen sollen - Liebe kann da nicht im Spiel sein.
     
    • # 26
    • 09.03.2013
    • Gast
    Ja, so kenne ich das auch. Allerdings habe ich nie gefragt, sondern eben im geeigneten Moment ein Kondom hervorgezaubert mit der Bitte, es mir überzustreifen, falls gewünscht. Oder aber die Frau kam mir zuvor und sagte, sie würde mir jetzt gerne so ein Ding über mein Ding ziehen. Das war sogar noch besser, denn so wußte ich definitiv, daß sie meine Männlichkeit jetzt gerne in sich haben will.
     
    • # 27
    • 10.03.2013
    • Gast
    Frage: Was soll man als Mann, der oben beschriebenes körperliches Problem mit Kondomen hat, denn dann machen? Gehen wir mal davon aus, ein Mann hat wirklich bei jedem Versuch, Sex mit Kondomen zu haben, Erektionsstörungen erlitten. Sexuelles Versagen ist für Männer, wie allgemein bekannt ist, eine traumatisierende, bestenfalls aber äußerst peinliche und unangenehme Erfahrung. Spätestens nach dem dritten erfolglosen Versuch in Folge wird ein Mann doch sicher psychosomatische Ängste mit dem Kondom in Verbindung bringen, was es ihm komplett unmöglich macht, das Verhüterli zu benutzen. Was soll man(n) also tun? Jedesmal von neuem versuchen, ein Kondom zu benutzen, obwohl man weiß, dass der Versuch zum Scheitern verurteilt ist und man dabei in den Augen der Frau sicher wie ein Sexualversager dasteht? Jedesmal von neuem Demütigung und ein immer tiefer sich spaltendes Verhältnis zum eigenen Geschlechtsteil in Kauf nehmen, nur um nicht als kondomfeindliches, unverantwortliches Arschloch dazustehen?

    Oder für immer auf Kinder verzichten und den endgültigen Eingriff vornehmen lassen, selbst wenn man sich eigentlich welche wünscht, nur eben JETZT noch nicht?

    Oder soll man für sauteuer Geld eine psychotherapeutische Beratung und Gruppentherapie in Anspruch nehmen, bei der man über seine peinlichsten Momente vor wildfremden Leuten referiert, in der vagen Hoffnung, dass der Körper sich dadurch irgendwann nicht mehr gegen einen wendet, wenn Präservative ins Spiel kommen?
     
    • # 28
    • 10.03.2013
    • Gast
    Für meine Partnerin und mich ist Empfängnisverhütung kein Problem, weil wir uns Kinder wünschen.

    Selbstverständlich gebietet der Selbstschutz jedem Partner in offenen oder seriell monogamen bzw. promisken Partnerschaften den Gebrauch von Kondomen. Und auch damit läßt sich vielen Sexualkrankheiten nur unvollkommen vorbeugen.

    M Mitte 30
     
    • # 29
    • 10.03.2013
    • Gast
    Wenn Kondome und Hormone nicht in Frage kommen, dann bekommt man halt so viele Kinder, wie man bekommen soll. Wo ist das Problem? Und wenn man nach dem 3, 4 oder auch 5 Kind keine mehr möchte, kann der Mann sich ja sterilisieren lassen.
    In früheren Zeiten war das auch nicht anders.
     

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