1. Frage an die 60 plus: Macht Sex mit Hilfsmittelchen genauso viel Spass?

    Ich habe da mal eine Frage an die älteren Herren: wenn es mit der Potenz nicht mehr so klappt und man medikamentös nachhelfen muss, macht es dann genauso viel Freude wie vorher? Oder ist es eher so, dass man(n) es nur der Frau zu liebe macht?
    Ich frage es deshalb, da ich mich jetzt gerade in der Alterklasse auf Dating begebe ( letzte Beziehung hat nicht geklappt...für alle die jetzt unbedingt wieder alte Beiträge lesen möchten).
    Da die Herren in der Kennenlernphase erfahrungsgemäß noch nicht darüber sprechen wollen, möchte ich das gerne hier mal in Erfahrung bringen.
    Oft ist es ja auch schon ab 50plus ein Thema
     
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  3. Wieso ist das eine Frage an 60 plus?
    Es gibt Männer, die mit diesen Anforderungen an das Intimleben viel, viel früher konfrontiert sind.

    Meiner Erfahrung nach sind dies Männer, die sicht zum Teil, wie gesagt, meiner Erfahrung nach, deutlich größere Gedanken um die befriedigte Libido machen, als diejenigen, bei denen er nur steht. Eine erfüllte Sexualität hatte ich und meine Partner ebenso besonders dann, wenn man sich aufgrund des einen oder anderen Zipperleins einfach mehr Mühe geben musste. Natürlich mit Hilfsmitteln aller Art.
     
  4. Beste Frau Rossi50,
    Da ich noch ein Stueckchen aelter bin als Sie, kann ich Ihnen versichern, dass es den Maennern immer Spass macht, egal welches Hilfsmittel sie oder Sie verwenden.
     
  5. Also hängt Libido und Potenz nicht unbedingt zusammen? Es ist also starke als auch schwache Libido möglich, unabhängig von der Erektionsfähigkeit?
    ok, danke ....wäre aber schön, wenn noch paar mehr Antworten kommen
     
  6. Ja! Vielleicht sogar noch mehr. Genauso wie der Geschlechtsverkehr mit Gleitgel oder Öl manchmal auch besser ist. Oder Cockringen oder mit Einlage von Sexspielzeugen.
     
  7. Das grösste Problem, meiner Erfahrung nach, ist es, die Männer dazu zu bringen, sich beim Arzt eines der drei bewährten Hilfsmittel verschreiben zu lassen. Die Probieren lieber erst diverse "Wundermittelel" aus, die angeblich einfacher zu erhalten sind, deren Inhaltsliste aber eher an ein überteuertes Gewürzregal erinnert.
     
  8. Da fällt mir grad meine langjährige Daueraffäre ein, kurz nach meiner Trennung von meinem Mann, ich war noch nie so lange so scharf auf einen Mann wie auf ihn. Irgendwann hatte er einen Bandscheibenvorfall. Unsere Sexfrequenz beeinträchtigte das nicht, wir fanden durch Versuch und Irrtum heraus, was ihm nicht wehtut. Wenn er sich dann ächzend und stöhnend wieder aus dem Bett quälte, witzelten wir immer darüber, dass wir einen Sexratgeber für Lahme schreiben könnten.

    Naja, das ist nicht ganz zum Thema, 60+ war er nicht, und ich habe mit 60+ Männern null Erfahrung.

    Frau 53
     
  9. Dies gilt insbesondere wenn man Blutverdünner nehmen muss, Diabetes hat oder Prostatakrebs behandelt wird. Potenzmittel sind dann z.T. absolut unwirksam oder sogar kontraindiziert. Von solchen Krankheiten können schon 20er betroffen sein.

    Ergänzend die Frage warum ist die FS auf ü60 fokussiert? Mit 50 kommen z.B. auch ü45er in Betracht. Nicht jeder Mann fröhnt dem Wahn, dass er mit Ü40 immer noch Schlag bei 20er Frauen hat oder will dies überhaupt.

    Auch Männer die keine Erektion mehr hinbekommen wollen und genießen Sex und können Lust geben. Es spielt überhaupt keine Rolle ob es für sie mit Erektion schöner wäre, wesentlich ist, dass es ganz ohne Sex für viele wesentlich unschöner wäre.
     
  10. Liebe Frau Rossi50,
    ich bemühe hier mal ein sehr altes Zitat: "Sex kann nie so schön sein, wie man es sich beim o...ieren vorstellt." Diese Aussage ist unisex. hiermit wird eindeutig ausgedrückt, dass Sex im Kopf beginnt und dies vor jeglicher körperlichen Erregung. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die Lust und Freude am Sex im Kopf weiterhin besteht, auch wenn die spezifischen Organe, aus welchen Gründen auch immer den Dienst versagen. Zeitlich begrenzt (Situationsbedingt) Dauerhaft (medizinisch indiziert) spielt dabei keine tragenden Rolle, da das Ergebnis das Gleiche ist.
    Das sie davon ausgehen können, dass ein Mann durchaus auf seine Erfüllung achtet und die Einnahme von Medikamenten durchaus Nebenwirkungen hat, nimmt er diese billigend in Kauf um seinen Spaß zu haben. Ungeachtet dessen wie lange dieser dauert. Bei dem einen nicht so lang, bei dem anderen länger (sogar länger als er es sonst je geschafft hätte).
    Ein anders Thema ist das reden von Männern bei und über Erektile Dysfunktion. Jedenfalls solange, wie es sich dabei um seine eigene handelt.
    Dies ist nicht vorgesehen, weil es ein schleichender Prozess ist. Um so schlimmer, da die Eigenanamnese (er steht nicht mehr) erst dann eintritt wenn wirklich gar nichts mehr geht. Vorher ist es der Stress, der anstrengende Job, oder der Alkohol. Viele Männer bemerken es auch erst bei einer neuen Beziehung. Sinniger Weise habe viele von Ihnen die bestehenden Beziehungen abgebrochen, verlassen, aufgegeben weil Ihre Partnerin keinen Sex mehr wollte (wenn auch nur mit ihm nicht). Deswegen hat "er" gar nicht bemerkt das sein bester Freund ihn verlassen hat. Beziehungsweise ihn nur noch kraft und saftlos auf jedem Schritt begleitet. Und nun soll er genau über den größten Verlust sprechen? Niemals. Das wäre Schwäche. Völlig Inakzeptabel.
    Genau aus diesem Grund sagen hier im Forum so viele Damen, sie wünschen sich Männer, nein sportliche Männer ohne "Altlasten". Mit Altlasten, ist an erster Stelle der mögliche Bauch gemeint. Danach folgt die aufdringliche Ex, dann Kinder, denen er sich verpflichtet fühlen könnte.
    Der Bauch geht deswegen nicht, weil Sie ja keinen hat. Warum? Ganz einfach - als sie merkte das "ihre" Beziehung nicht mehr lief, ist sie ins Gym gegangen. Veränderung, die Muskeln aufbauen. Bauch weg machen Po straffen. Sie mach es für sich, er denkt sie macht es für ihn, um dann festzustellen das sie es für den jüngeren Typen in der EDV-Abteilung gemacht hat. Dummer Fehler. Aber passiert täglich in Deutschland. Missverständnisse unter den Geschlechtern sind die Fakten von morgen. So, wie ich feststellen muss, habe ich sehr weit ausgeholt. Hier also die eigentlich Antwort: Ja, sie haben Spaß! Auch mit den Medis! Unter dem Strich ist das doch auch ausgleichende Gerechtigkeit! Früher nahm sie die Pille, heute er! Und beide Male ging es um den Spaß zu Zweit.
     
  11. Und genauso oft ist es mit 60plus noch kein Thema. Möglicherweise sind die Augen nicht mehr so empfänglich für Reize, körperlich-zärtliche Nähe macht das aber locker wieder wett. Insofern kommt es eben auch auf die Frau an, ob beide ihren Spaß daran haben.
     
  12. Libido und Potenz hängen allenfalls insofern zusammen, als einem Mann schonmal die Lust dauerhaft vergehen kann, wenn "er" nicht mehr steht.
    Wenn Mann sich aber damit abgefunden hat und Phantasie entwickelt, was sonst alles möglich ist, dann kann die Libido mit voller Kraft weiter wirken.

    Ich finde, das größere Problem sind Partnerinnen, die nicht begreifen wollen, dass manchmal auch eines der drei bewährten Hilfsmittel nichts bringt und keine Wirkung, sondern nur Nebenwirkungen hat.
     
  13. Mein Freund ist 66 und kann und will sehr oft und sehr lange, das alles ohne jegliche Hilfsmittel.
    Sein Geheimrezept: ein Leben lang Sportler, Fitnesstrainer und Sportlehrer, gute Ernährung, nie geraucht, kein Alkohol und eine 13 Jahre jüngere Freundin - nämlich mich :)

    Selbst wenn er irgendwann Hilfsmittel bräuchte würde das natürlich genauso Spaß machen - Hauptsache man liebt sich und versteht sich und hat viel Spaß und Lust einander zu spüren und miteinander zu schlafen.

    Ich brauche meinen Freund nur bisschen zu streicheln - egal wo, schon steht er und könnte er. Er sagt er steht halt auf mich.

    Also deine Ängste sind nicht angebracht. Nicht jeder Mann Ü60 kann nicht mehr ohne Hilfsmittel.

    Ich hatte vor meiner jetzigen Partnerschaft einen Mann mit 54, bei dem ging gar nichts mehr, er meinte er brauche das nicht mehr. War wohl eine Ausrede, er wollte aber auch nicht darüber sprechen oder etwas unternehmen. Das war auch einer der Gründe warum ich Schluss gemacht habe. Er wollte nicht mal zum Urologen oder irgendetwas ändern - das tue ich mir nicht mehr an für meine letzten schönen Jahre.

    Also das ist individuell ganz unterschiedlich - wichtig ist dass beide sich riechen können und körperlich nah sein wollen - alles andere ergibt sich!
     
  14. Auch wenn "der da unten" nicht mehr mitspielt, die Lust bleibt. Ich habe in diesem Forum schon mal beschrieben, wie es bei mir losging,

    https://www.elitepartner.de/forum/f...ht-mit-mir-schlafen.81234/page-2#post-1144272

    Und genauso ist es immer noch - ich nehme immer noch die Greenbeam Pillen, und der Sex ist besser als je zuvor! Man/n hat einfach Gewißheit, dass man/n durchhält und es zu keiner Enttäuschung kommt. Wir genießen unser Sexualleben sehr, und haben keinerlei Einschränkungen!
     
  15. Sex macht mit Hilfsmittelchen sogar noch mehr Spass!!!!!
    Denn "er" steht und steht......kein Stellungswechsel bringt ihn zum Umfallen, und du kannst auch Runde 2 und 3, natürlich wenn der Kopf und die Stimulanz mitspielt! Ich nehme ein Mittelchen, das wirkt 20 Std. lang, also kann ich am Abend, und am nächsten Mittag immer noch, das sind die Rot19, und Nebenwirkungen habe ich auch keine sondern die Gewißheit, dass ich eine gute Erektion abrufen kann, und meinen Schatz freut es!
     
  16. Ich habe bisher ja nur jüngere Partner gehabt, die das wohl wirklich nicht nötig hatten, aber ich gehe davon aus dass Männer, die es entweder aus psychischen oder organischen Gründen nötig haben, erst einmal einer neuen Partnerin nicht erzählen. Den allermeisten ist das Thema peinlich und sie fühlen sich in ihrer Männlichkeit herabgesetzt, wenn sie gestehen müssten, Viagra und Co einzunehmen.

    Potenzmittel sind zunächst einmal ganz normale Medikamente, die ein konkretes Problem beheben. Dagegen ist nichts zu sagen, solange es wirklich ein Problem gibt. Ich nehme an, dass Paare ab 50 auch nicht jedes Blutdruckmittel oder jeden Cholesterinsenker mit frischen Partner diskutieren oder den gesamten medizinischen Status besprechen. Insofern gilt gleiches Recht natürlich auch für erektionsfördernde Präparate.
     
  17. Bin 65. Nehme schon längere Zeit Betablocker undl leichte Blutverdünnung. Die Ärztin machte mich auf möglichen Libidoverlust aufmerksam. Mein Internist reduzierte auf 1/2 Betablocker und ein anderes Medikament.
    Mit meiner Frau habe ich mindestens 2 x in der Woche Sex. BJ oder SB mindestens 1 x in der Woche.
    Nehme keine potenzfördende Medikamente.
     
  18. Natürlich sind Potenzmittel in erster Linie für die Männer, die sie wirklich brauchen. Aber niemand braucht sich vorschreiben zu lassen wie er sein (Sex)leben aufwertet, und wenn der eine oder andere Herr meint, mit Mittelchen ist es besser,...so what???
    Ich habe es als Frau selbst getan, als meine Libido im Keller war, habe ich auch die Virino Pille genommen, und weil diese auch nebenher noch meine Orgasmusfähigkeit enorm steigert, gönne ich mir immer noch ab und an eine, obwohl meine Libido wieder normal ist. Aber mit ist das Gefühl einfach intensiver.
     

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