1. Freundschaft trotz einseitiger Liebe?

    Hallo zusammen,

    Ich habe den Mann vor über 4 Jahren über meinen Freundeskreis kennengelernt und er hat mich einfach sofort „umgehauen“ wir sind damals sehr schnell ins Gespräch gekommen und wir haben uns sofort super verstanden. Er hatte damals eine Freundin, ich war auch vergeben. Wir entwickelten eine wirklich tolle Freundschaft, ich habe niemanden mit dem ich mich jemals so verbunden gefühlt habe. In Singlephasen fingen wir auch was ab und zu was lockeres an, allerdings nie mit dem Hintergrund einer Beziehung. Bis vor einem Jahr. Wir kamen uns emotional immer Näher und wurden schließlich ein Paar, es war unglaublich toll, wir hatten beide die Zeit unseres Lebens, ich hatte noch nie eine so tolle, innige und passende Beziehung.
    Nach ein paar Monaten hatte ich dann einen familiären Schicksalsschlag der mich sehr aus der Bahn geworfen hat. Ich wollte nur alleine sein und hab ihn zuerst weggedrängt, mit ihm Schluss gemacht und den Kontakt abgebrochen. Er hat alles versucht um an mich ranzukommen, mit mir zu reden, mir zu helfen, ich habe alles abgeblockt und er hat schließlich aufgegeben.
    Ich habe mich dann nach ein paar Monaten wieder gemeldet und dass es mir Leid tut und dass ich das einfach verarbeiten musste, wir haben sehr lange geredet und er hat sich sehr gefreut, dass ich mich gemeldet habe. Meine Gefühle für ihn blühten wieder auf, er allerdings sagte mir daraufhin sofort das was Ernstes für ihn nicht mehr in Frage kommt. Er kann es nicht ganz ausschließen, aber zurzeit will er einfach nur mit mir befreundet sein, wie damals.

    Seit dem sind Probleme vorprogrammiert. Ich merke immer mehr das ich damit nicht klarkomme. Ich kann meine Gefühle nicht mehr zurückhalten. Er hat mir letztens gesagt das er ein ONS hatte, ich bin komplett ausgerastet, obwohl ich selbst weiß das er machen kann was er will. Es hat mich einfach unglaublich verletzt.

    Ich will diese Freundschaft wirklich nicht aufgeben, aber es verletzt mich zugleich sehr. Was sagt ihr? Einerseits hoffe ich einfach das ich mich selbst bald beruhige und wir einfach wieder befreundet sein können und möchte es deshalb nicht einfach wegwerfen, andererseits verzweifeln wir ja beide nur immer mehr und reiten uns immer mehr in Streitereien rein.

    LG Marie
     
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  3. Für mich schließen sich Freundschaft und sexuelle/Liebes-Gefühle füreinander aus. Anders klappt es nicht zwischen Männern und Frauen (oder auch bei gleichgeschlechtlichen homosexuellen Freundschaften).
    So eine ewig vor sich hinschwelende Freundschaft+ mit kurzer Beziehung dazwischen und danach dann wieder nur Freundschaft, das geht auf Dauer nicht gut. An deiner Stelle würde ich jetzt Abstand nehmen, wenn ich meine Gefühle nicht abstellen kann. Sonst ist nur Drama vorprogrammiert und für dich ein gebrochenes Herz. Das bei so ewig wechselnden Gefühlslagen noch eine gute Beziehung rauskommt, halte ich für fast unmöglich. Und das in eine normale Freundschaft umzuwandeln, ebenfalls.
    Warum hast du ihn, als dich ein schwerer Schicksalsschlag traf, denn weggetrieben? Ich würde dann gerade meinen Partner benötigen, wenn es eine stabile und positive Partnerschaft ist. Dann würde ich annehmen, hat da doch auch irgendwas nicht gestimmt; entweder zu wenig Gefühle von deiner Seite oder Bindungsphobie oder du hattest das Gefühl, nicht auf ihn bauen zu können..? Sonst macht man doch nicht Schluss in der Situation? Und wenn, dann gäb es doch keinen Grund, ihn jetzt zurückzuwollen? Vielleicht kann ich mich da aber schlecht einfühlen.

    Off-Topic: Für mich ein gutes Beispiel, warum Freundschaften zwischen Männern und Frauen keine sind, wenn da dauerhaft sexuelle Sachen und Gefühle im Spiel sind. Das fände ich auch als Partner von einem von euch beiden negativ, wenn da immer "Freunde" in der Nähe sind, die in den Zwischenzeiten mehr als nur das sind. Sowas ist für mich genau der Grund, dass manche dann keine andersgeschlechtlichen Freunde beim Partner akzeptieren, weil sie nur solche Erfahrungen gemacht haben. Und das ärgert mich, als jemand mit vielen wirklich platonischen Freunden von beiden Seiten aus. Mir - und meinen männlichen Freunden - wird sowas dann immer unterstellt.

    w, 35
     
  4. Diese On-/Off-Dramen bringen nichts Gutes ...

    Du hast damals ziemlich unmissverständlich Schluss mit ihm gemacht. Kann man das wirklich - einen geliebten Menschen verstoßen, blockieren?

    Es ist schön, dass ihr danach auch wieder vernünftig miteinander reden konntet. Ich kann aber verstehen, dass er nicht zu dir zurück will. Er wird sehr verletzt gewesen sein damals. Wenn du dich mal in seine Lage versetzt, wirst du das sicher verstehen können.

    Tja, der ONS ...
    Ich kann verstehen, dass dir das nicht gefällt ...
    aber ihr seid nun mal kein Paar mehr.

    Ich würd's an deiner Stelle lassen. Bei euch sind Dramen vorprogrammiert.
     
  5. Das geht nicht, mach es nicht!
    Es ist besser für dich, du solltest dich fernhalten blockiere ihn, du musst das Ganze beenden, ansonsten kommst du in das absolute große Leiden rein, willst du das? Wo eine einseitige Liebe ist, kann es keine Freundschaft geben. Dieser Typ wird dich missbrauchen und ausnutzen für Sex. Anscheinend ist es ihm egal, mit wem er Sex hat, wichtig für ihn ist, dass er Sex hat,
    willst du dich dafür hergeben?
     
  6. Du hast das Feuer zwischen euch ausgetreten. Nun möchtest du dich wieder daran wärmen. Das ganze desaster hast du verursacht, das halt dir klar vor Augen. Lerne erst mal dich kennen und wenn du dich und dein Verhalten kennen gelernt hast, könnte evtl. eine Fortsetzung bei euch stattfinden.
     
    • # 5
    • 21.01.2019
    • void
    Ich bin auch ein Typ, der sich zurückziehen muss, also den GRUND versteh ich schon, warum Du das gemacht hast. Aber trotzdem muss man dem Partner dann wenigstens erklären, dass es nichts mit der Beziehung zu tun hat und ihm die Möglichkeit geben, wenigstens anwesend sein zu dürfen, wenn man schon nichts erklären kann. Das heißt nicht, dass ich denke, dass das immer geht. Es wird eine Belastung, wenn er dauernd fragt, entweder, was los ist, oder ob er irgendwas tun kann. Man kriegt ja auch ein schlechtes Gewissen, weil man eigentlich sagen will "mach einfach, was du willst, und lass mich in Ruhe".
    Also ein Partner wird es meist dennoch nicht verstehen, weil es eine Distanz in der Beziehung gibt und er sich seelisch nicht einfühlen können wird, weil er sowas noch nie so durchgemacht hat und vielleicht auch anders mit solchen Krisen umgeht. Und deshalb enden solche Verbindungen dann auch, wobei ich finde, dass Du ihn schon arg weggestoßen hast.

    Anscheinend hat auch Deine Erklärung danach nicht bewirkt, dass er wieder Vertrauen gefasst hat bzw. die Beziehung wieder "aufwärmen" wollte. Ich weiß, Du wolltest neu anfangen, aber für ihn war es abgeschlossen, da er die Gründe überhaupt nicht verstanden hatte, warum Schluss war und es nicht um "Zeit geben" ging. Das Band ist zerrissen, es gibt kein neues, sondern es müsste ein Knoten in das alte geknüpft werden und er will das nicht.

    Ich würde mir hier - mit Abstand zu ihm - erstmal richtig klarmachen, dass es vorbei ist und solche Szenen gar nicht gehen. Wie damals den Schicksalsschlag auch das allein verarbeiten, statt den Mann damit zu behelligen, dass Du ein seelisches Problem hast. Ihr seid nicht mehr verbunden, und ich glaube, so eine Freundschaft wie vorher kann auch nicht noch mal entstehen, denn Du hast ihm ja ne tiefe Wunde beigefügt.
    Davon abgesehen denke ich nicht, dass man eine Freundschaft haben kann, wenn einer verliebt ist und der andere nicht.

    Ich frage mich auch, ob es sein kann, dass Du die Beziehung (die Freundschaft schon) nicht wirklich noch mal willst, sondern es jetzt nur so aussieht, weil Du sie nicht mehr haben kannst. Du hattest ja gar keine Zeit, damit abzuschließen, sondern hast sie einfach beendet, ohne dass es einen Grund IN der Beziehung gab. Aber: Du hast geschrieben, dass es "in Singlephasen was Lockeres" für Dich war. Ich habe den Verdacht, dass Du es auch als Beziehung locker flockig gesehen hast, weil es so leicht entstanden war.

    Hattest Du einen anderen Menschen, mit dem Du drüber geredet hast, wie Du Dich fühlst in dieser Zeit? Das wäre dann der Mensch, der Dir richtig nah ist. Das sollte eigentlich der Partner sein. Alles andere sind Spielkameraden für nette Zeiten.
     
  7. Ich kann ihn irgendwie verstehen. Du hast ihn abgeschossen. Obwohl er Dir nix getan hat. Dann wollte ER trotzdem! noch mit Dir reden und die Sache klären. Du tauchst ab.

    Das waren alles keine vertrauensbildenden Massnahmen. Und dass Du dann noch "durchdrehst" weil er Sex hatte? Er gehört Dir doch nicht.

    Ich an seiner Stelle waere auch auf habacht Dir gegenüber.

    Ob Du Freundschaft aushältst musst Du wissen.
    Du kannst es ablehnen und sagen, Du wuenschst Dir Beziehung oder null Kontakt. Dann liegt der Ball in seinem Spielfeld. Mehr kannst Du nicht machen.
     
  8. Erstmal danke an die ganzen Antworten!

    Ich habe sehr große Bindungsprobleme, deshalb "klebe" ich wahrscheinlich auch so an ihm, einfach weil ich mich bei ihm mit allem öffnen konnte. Ich treibe immer Menschen weg sobald es mir schlecht geht, allerdings ist es halt bei kleinen "Problemchen" nur ein paar Tage und nicht, wie in diesem Fall, zwei Monate. Er hat das auch immer verstanden und war nicht eingeknickt etc, ich kann aber verstehen das das letzte too much war. Darüber haben wir eben auch geredet und er hat meine Lage komplett verstanden, er fand halt trotzdem nicht das was Ernstes noch Sinn ergibt.

    Ich habe in der Zeit mit niemandem geredet, aber meine Freunde kennen mich in der Hinsicht, ich verarbeite Tiefen immer mit Alleinsein.

    Wie vorhin gesagt, dass weiß ich selbst und ich stand nach dem Streit auch später da und habe mich nur für mein Verhalten geschämt. Ich wusste ja das er mir nicht gehört und das er früher oder später eine Neue findet. Ich war selbst überrascht wie hart es mich schlussendlich verletzt hat.

    Manchmal denke ich, dass es halt einfach nicht sein soll, obwohl theoretisch alles wieder i.O. ist.
     
  9. Du hast ihn abgewiesen, abgefertigt, einfach so. Beziehungen schmeißt man nicht einfach weg. Deine Ausrede ist Nonsens.

    Ich verstehe ihn.

    m, 39
     
  10. Man sieht, dass du eine Bindungsstörung hast. Wer dir Nähe geben will, wird verstoßen. Wer dir keine Nähe geben will, den begehrst du.

    Dies hat er erkannt. Er will keine on-off Dramaqueen. Er hat dir noch nicht verziehen und berichtet dir deswegen über seine ONS. Eventuell um dich zu verletzen. Ggf. auch nicht, sondern nur um die entstandene Distanz zu festigen.

    Ich würde dir auch nicht vertrauen und mit regelmässigen Wiederholungen deines Verhaltens rechnen. Dies würde erst enden wenn du einen neuen tollen Mann kennen gelernt hast.

    Wenn man Trauer nicht teilen kann führt dies oft zum Beziehungsende. Ähnlich verhält es sich bei anderen Krisen. In der Regel ziehen sich hier aber nicht die Frauen zurück, sondern aus der Sicht der Frauen versagen meist die Männer. Sie gelten dann als gefühlskalt und unempathisch.

    Der Ex wollte der FS in ihrer Not beistehen. Das ist absolut partnerschaftliches Verhalten. Sie hat bewiesen, dass sie charakterlich nicht reif genug für eine Partnerschaft ist. Er dagegen ist für einen klaren Cut ohne sie völlig auszublenden reif genug. Ein guter Mann.

    Erklären kann solche Prozesse entschärfen. Wortlosigkeit und Schweigen sind Dinge die meist Frauen gestörten Männern zu Recht vorwerfen. Die FS brauch keinen Partner sondern Selbsterkenntnis und Selbstdisziplin.
     
  11. Vergiss den Mann. Wenn er ernste Gefühle hätte, hättest du weder untertauchen, noch ihn vertreiben können, noch hätte er beleidigte Wurst gespielt. Hättest du ernste Gefühle, hättest du ihn nicht vertrieben, sondern froh gewesen, endlich DIE starke Schulter gehabt zu haben. Eure "Beziehung" hat eine ernste Krise nicht überlebt, also war die auch nicht ernst genug.
     
  12. Ehrlich gesagt reagiere ich auch mit Rückzug, wenn ich Schicksalsschläge verarbeite. Allerdings würde ich nie soweit gehen, anderen mit meinem Rückzug Schmerzen zu bereiten, soweit habe ich mich dann im Griff bzw. eine gewisse soziale Kompetenz.
    Ich sehe es so, dass Du damals dachtest, er könne einiges aushalten, er würde sowieso bleiben, oder er käme immer wieder an. Nun ja, auch treue Menschen haben eine Seele, die zertrampelt werden kann...
    Nun hat er seine Erfahrung mit Dir gemacht. Es kann sein, dass Du ihn beim nächsten schmerzlichen Ereignis wieder zurück weist, und das wird passieren, da Du schon andeutetest, dass Rückzug hier Deine unumstößliche Reaktion ist, nein danke, sagt er sich da, Partnerschaft sollte Schmerzen schon gemeinsam bewältigen und das ist mit Dir nicht möglich.
     
    • # 12
    • 22.01.2019
    • Frau
    Das passt aber überhaupt nicht zusammen mit:
    Dann hat er auch noch das:
    Also, ich verstehe diesen Mann total!

    Dein Verhalten dagegen verstehe ich überhaupt nicht.
    Wenn das der Mann und die Liebe deines Lebens war und ihr euch so innig und nahe wart, warum hast du dann den Kontakt zu ihm abgebrochen, in einer Situation, in der du doch seine emotionale Unterstützung, die er angeboten hat, sehr gut hättest gebrauchen können? Du nimmst nicht nur seine Hilfe nicht an (das wäre ja noch zu akzeptieren), sondern du trennst dich von ihm und brichst den Kontakt ab??? Warum?? Das klingt echt pathologisch!
    Der Mann tut richtig daran, sich vor dir zu schützen!


    w53
     
  13. Liebe Marie,

    Ich würde mich an der Stelle eines Partners maximal verletzt fühlen.
    Nachdem er Dich kennt, wird er Dir Freiräume gelassen haben.
    Aber permanent weggestoßen zu werden, hält kaum ein Mensch aus.
    Partnerschaft ist auch emotionale Nähe.

    Er spürt, dass Du Dich nicht einlassen kannst, und auch nicht willst.
    Du bist eben so. Das ist ok, aber er - und sehr viele andere - wollen dieses Maximum an Distanz nicht in einer Partnerschaft. Es verletzt.
    In Freundschaften kann man dies noch eher akzeptieren.

    Ob Du nun Freundschaft mit ihm kannst? Das ist Deine Entscheidung. Eifersucht hat dann da aber nichts zu suchen.

    Du könntest aber auch mal prüfen, warum Du Dich so wenig einlassen magst.
    Es tut nicht weh, sich mal zu erlauben, jemanden zu brauchen. In einer Partnerschaft gehört es dazu. Geben und Nehmen(!)

    Ansonsten wirst Du immer nur Partner für eine Schönwetterpartnerschaft finden.

    W,49
     
  14. Ich sehe es so wie @gast_m ,

    jeder braucht mal seine Auszeiten mehr oder weniger.
    Aber dann sollte man sprechen, den anderen nicht im dunklen lassen,
    und nicht gleich mit dieser Theatralik handeln.
    Ja ich verstehe den Mann, was glaubst du hat das mit ihm gemacht.
    Das ist diese Art von Vertrauen, was viele nicht mehr bereit sind zu geben.
    Und wenn, dann dauert es schon eine Weile.
    Das mit dem ONS hätte ich dir nicht gesagt. Weil es dich nichts angeht und da ich wüsste das du für mich mehr als Freundschaft empfindest, du zusätzlich noch gekränkt wärst.
    Auch wenn du es warst, die das Problem verursacht hat, aber dass sollte man sich dann verkneifen.
    Nein, ich würde mit dir auch keine Beziehung mehr eingehen, weil ich dann denken würde, -Wann geht sie wieder stiften?

    m48
     
  15. Ich glaube, dass du einen Denkfehler in deiner Geschichte hast. Du hast dich in diesen Mann verliebt und zwar vom ersten Moment an. aber da warst du noch gebunden und deshalb habt Ihr euch nur angefreundet. Ich würde sagen, es war Liebe vom ersten Moment. Ihr hattet in der Single-Phase miteinander "versucht" und es hat nicht funktioniert und danach hast du dich auf eine Freundschaft eingelassen. Eine Freundschaft ist so zu sagen besser als nichts.
    Jetzt siehst du, dass sich die Geschichte in eine falsche Richtung entwickelt und deshalb bist du verletzt und enttäuscht.
    Du hast nun zwei Möglichkeiten:
    1- Du sagst ihm einfach, dass du ihn liebst und er soll all seine Liebe auf dich lassen ( Du kennst bestimmt das Lied "lay all your love on me" von Abba)
    2- Oder du sagst ihm, dass du sehr leidest und mehr möchtest und ihm keine Freundschaft anbieten kannst. Du brichst den Kontakt und gehst.
    Viel Glück :)
     
  16. Jemand, der mir so etwas Verletzendes angetan hätte, wie Sie Ihrem Freund, bräuchte mir nie wieder anzukommen, weder mit Freundschaft noch mit Beziehung. Ist Ihnen eigentlich klar, was Sie ihm damals angetan haben? Warum nur hatten Sie ihn so krass weggestoßen - ihn, mit dem es angeblich sooo innig war?! Tut mir Leid, aber in einer innigen Beziehung steht man Dinge gemeinsam durch. Sie haben es damals alles kaputt gemacht, akzeptieren Sie das und lassen Sie den Mann in Ruhe. Er ist nicht Ihr Hampelmann, den Sie je nach Bedarf in die Ecke feuern oder sich wieder zum Spielen hervor holen können.
     
  17. sehe ich auch so. Wenn man eine Krise hat, dann sollte der Mann auch eine Stütze sein. Ihr dagegen habt euch voneinander entfernt. Ich sehe kein Potential in einer guten Beziehung bei euch. Ich verstehe ihn auch, dass er nicht mehr will. Ich würde es an seiner Stelle auch so machen.

    Im Prinzip weiss er, dass du beim nächsten mal wieder abtauchst..ohne Erklärung
     
    • # 18
    • 22.01.2019
    • void
    Kann gut sein.
    Ich finde, es sind beide Seiten schwer. Der Trauernde kann sich vielleicht nicht mal erklären, der verständnisvolle Partner leidet mit und würde gern was tun. Manche Menschen wollen auch nicht reden. Wenn jetzt ein Elternteil gestorben ist, will vielleicht auch nicht jeder eventuelle frühere ambivalente Verhältnisse erklären.
    Man muss schon viel Vertrauen zum anderen haben, wenn man ihn mit der eigenen Trauer "behelligt". Einmal, weil es ja auch belastend für ihn sein kann. Da würde ich denken, fängt die Liebe das auf. Und zum anderen, wenn man Angst hat, der andere sagt blöde Sachen (wie "nun muss es aber auch mal gut sein", wir hatten mal so einen Tread, wo eine Frau um den Hund trauerte und der Partner so doof reagierte mit "ist doch nur ein Hund").

    Das finde ich auch. Zumal sie so eine schöne und leichte Beziehung hatten.
    Aber ich denke dann auch wie sie, vielleicht soll es dann so sein. Immerhin war es ja zunächst nur was Lockeres, und wenn man mit "Beziehung" eine gewisse ... ich sag mal: Schwere verbindet, gab es vielleicht auch kaum Potential und Fundament für Persönlichkeitsproblementwicklung. (Ich denke, man geht Beziehungen unbewusst nur dann ein, wenn genug Reibungsfläche da ist, damit man in der Reife weiterkommt, aber es kommt natürlich drauf an, was man sucht.)
     
  18. Wie aus dem Bilderbuch, meine lieben Damen.

    Wer ist denn jetzt Schuld mal wieder, der böse Mann, weil er immer noch zu ihr kommt? Ist Mc Donnalds schuld, wenn ich mich nur von Burgern ernähre und deshalb immer dicker werde?

    Ich würde sagen, hier fehlt es der FS einfach an Willenskraft, eine Entscheidung zu fällen, die da heißt, wenn du mich nicht ganz willst, bekommst du mich gar nicht, fertig. Ich weiß, es kann schwer fallen, aber rein von der Logik her ist das doch erst mal einfach.

    Das ist eine Übung für die FS, vielleicht bekommt sie das ja endlich gelöst. Loslassen und schauen, was es da noch so gibt, würde ich sagen. Mach dich doch nicht so abhängig von jemandem, der dich eher aus Langeweile sehen möchte.
     
  19. Ja, das ist traurig und auch mir ist das vor kurzem passiert. Ich hatte mich in meine Traumfrau verliebt und auch ich habe mich oft getroffen Sex gehabt und habe da wirklich sehr viel reininvestiert und mein leben teilweise unglaublich verändert was ich nicht für möglich hielt. Allerdings habe ich gemerkt, dass irgendetwas nicht stimmt (von Anfang an) und ich habe mich nach 6 Monaten getrennt da mir bewusst wurde, dass es sich nur um einseitige Liebe handeln muss (was Sie mir natürlich nicht gesagt hat). Tut zwar wahnsinnig weh allerdings wird es nicht besser und um Zuneigung zu kämpfen halte ich für sinnlos denn sobald was besseres kommt ist dann die Frau weg. Wenn Du Dich quälen willst bleibst Du befreundet. Wenn nein, lauf....lauf....lauf und beende das Ganze, bevor es Dich auffrisst! Es geht Dir zwar anschließend auch nicht wirklich besser aber nach ein paar Wochen flaut die Emotion ab
     
  20. Du hast ihn bestimmt auch verletzt, als du mehrere Monate den Kontakt abgebrochen hast. Selbst wenn es einem gerade nicht gut geht - ab und zu mal melden hätte schon sein können. Ich finde, das tut man nicht, jemanden da so komplett wegzubeißen. Ich wöllte mit jemandem, der mich so behandelt, auch nicht mehr zusammen sein.

    Dass Freundschaft keinen Sinn macht, wenn man von dem anderen etwas mehr will, würde ich so nicht sagen. Es gibt ja nicht nur Schwarz und Weiß. Vielleicht vereinbart ihr, dass er es dir nicht erzählt, wenn er etwas mit einer anderen hat und gut - so lange es keine richtige Beziehung ist, sondern nur ONS ist es doch egal.
     

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