1. Frühzeitige Ejakulation

    Folgende Situation: mein Mann (43) kommt seit Anfang unserer Beziehung (3 Jahre) binnen 30 Sekunden zum Orgasmus. Anfangs schob er das auf die neue Situation (er hatte vor mir jahrelang keine Frau) und die Aufregung, aber mittlerweile lässt sich das darauf wohl kaum noch zurückführen. Das Problem ist nun, dass ER damit zunehmend ein Problem zu haben scheint und sich als Versager (in dieser Hinsicht) betitelt. Mich hingegen stört das weniger, da er mich vorher hinreichend verwöhnt und befriedigt, ich kann damit leben. Was mich allerdings zunehmend belastet ist, dass er nicht mehr möchte, dass ich ihn vorher anfasse, vermutlich, weil er befürchtet, dass es dann noch schneller vorbei ist (ok, das ist ja nun kaum möglich, aber gut...). Das fühlt sich für mich wiederum falsch an, so als würde ich nur "nehmen" und nicht "geben"... Ich wüsste nun gerne, ob sich hier jemand damit auskennt und eine Idee hat, wie wir die Situation wieder entspannen können. Diese Belastung ist auf Dauer betrachtet vermutlich beziehungsschädigend und das möchte ich nicht!
     
    • # 1
    • 15.10.2014
    • Gast
    Kurz Frage, bevor ich eine Antwort geben kann: kommt Dein Freund nach 30 Sec. vaginaler Penetration zum Samenerguss oder bereits nach 30 Sec., wenn Du seine Penis streichelst o.ä. ...?! Das wäre ein großer Unterschied.
     
    • # 2
    • 15.10.2014
    • Gast
    Hier die FS:
    Ich meinte vaginale Penetration. Deshalb möchte er vorher ja auch nicht (mehr) gestreichelt werden o.ä., dann würde die Penetration nämlich noch schneller vorbei sein. Bei anderen Praktiken hält er etwas länger durch, ich schätze mal so 2-3 Minuten.
     
    • # 3
    • 15.10.2014
    • Gast
    Und wie ist es beim 2. Versuch ca. 20 min nach der ersten frühzeitigen Ejakulation? Oder beim 3. Versuch eine Stunde danach? Oder beim 4. am morgen danach? Meiner Erfahrung nach erledigt sich das Problem des Zu-früh-Kommens dann von selbst:)
     
    • # 4
    • 15.10.2014
    • Gast
    Ein Mann hält länger durch, wenn du ihn erstmal ausgiebig oral befriedigst, aber scheinbar gehörst du zu den Frauen, die das nicht tun.
     
    • # 5
    • 15.10.2014
    • Gast
    Gast 4 spricht mal wieder für alle Männer! Und schiebt die Schuld auf die Frau: manchmal schäme ich mich für meine Geschlechtsgenossen und deren "beleidigte Leberwurst" Haltung, sogar anonym im internet werden fremde Frauen abgewertet: wie sollen Frauen sich da trauen, sexuelle Probleme mit dem Partner offen anzusprechen? Dann bin ich wohl eh kein Mann - bei Oralverkehr bin ich so erregt, dass ich nicht lang durchhalte!
     
    • # 6
    • 15.10.2014
    • Gast
    Hallo Liebe FS
    Dein Mann macht dicht, weil er Angst hat, und das ist keine gute Ausgangslage. Das hast Du total richtig gesehen.
    Um seine Angst zu reduzieren, wäre er gut wenn ER sich über das Problem schlau macht, und erkennt, dass es viele Möglichkeiten gibt, daran zu arbeiten, und sich zu entspannen. Hat ER sich schon mit dem Thema auseinandergesetzt?! Auch wird er merken, dass viele Männer das Problem lösen könnten. Es gibt etliche Infos im Internet und es gibt sicherlich auch eine Fachberatung beim Urologen. Um eine organische Ursache auszuschließen (und es gibt in der Tat Krankheiten die mit vorzeitigen Samenerguss in Verbindung stehen) wäre es sowieso gut wenn er dort vorbei geht.

    Das alles steht u.a. hier:

    http://www.menshealth.de/love/penis-im-einsatz/das-hilft-gegen-vorzeitigen-samenerguss.16899.d_mh_detail.htm

    Vielleicht sollte ER einfach versuchen, spielerischer mit dem ganzen umzugehen, um seinen eventuellen Leistungsdruck herauszunehmen?

    Du versuchst schon alles, ihm ein besseres Gefühl zu geben, aber irgendwann ist er auch dran, oder? Besonders wenn Du das Gefühl hat, dass er so verkrampft wird weil ER darunter leidet.

    Ich wünsche Dir alles Gute!
    W 44
     
    • # 7
    • 16.10.2014
    • Gast
    Hier nochmal die FS:
    Danke für eure Antworten. Beim lesen fiel mir auf, dass ich einen entscheidenden Punkt vergessen hatte zu erwähnen. Es kommt immer nur zu einem Versuch. Das ist wohl darin begründet, dass wir nur am späten Abend Sex haben können aufgrund unserer Lebensumstände (Vollzeitjob und zwei kleine Kinder, die ja auch erstmal im Bett sein müssen etc.) Naja, und danach ist er so tiefenentspannt, dass er binnen kürzester Zeit einschläft, aber das ist ja auch bei vielen Männern verbreitet und bereitet mir deshalb keine Sorgen.

    Und um nochmal darauf einzugehen, ich gehöre sogar zu den Frauen, die das sehr gerne tun! Allerdings ist es danach auch so, dass er kurz darauf in den Tiefschlaf fällt, so dass das bei uns nur der Abschluss und nicht der Auftakt zur zweiten Runde sein kann!
     
  2. Aha, alles klar. Eigentlich ist der Mann spätabends nach dem ausgiebigen Vorspiel erstens so erregt und zweitens so ermattet, daß er eigentlich nur noch kurz abladen und dann wegpennen will.

    Sucht Euch bitte irgend eine andere Tageszeit, verfrachtet die Kinder am Wochenende zur Oma, und dann nehmt Euch ausgiebig Zeit. Sollte er dennoch nach dem ersten Mal einschlafen, weck' ihn wieder auf. Oder versucht es unter der Dusche, auf dem Küchentisch, im Sommer im Wald, wo auch immer.
     
  3. @ FS
    Es gibt sehr viele verschiedene Methoden für einen Mann, bzw. eben auch für euch, mit Hilfe derer ein Mann lernen kann, lange durchzuhalten beim Sex ohne zu ejakulieren.
    Ihr müsstet ausprobieren, was am besten für euch passt, bzw. euer eigenes 'Programm' zusammen stellen.
    Wichtig ist dabei, dass ihr BEIDE es wirklich wollen müsst!

    Gem. Beitrag 1 von dir, macht ihr ja ganz offensichtlich schon etwas grundfalsch. Seit 3 Jahren kommt er also nach 30 Sekunden Penetration - es ist mir unverständlich, warum man 3 Jahre immer gleich vorgeht, wohlwissend durch Erfahrung, dass das nicht funkioniert.

    Erster richtiger Schritt wäre also bei euch: kurze Penetration und nach ca. 10-15 Sekunden wird die Penetation unterbrochen, damit sein Erregungslevel gar nicht erst in die Nähe vom sogenannten Point of no return kommt. Dann gehts wieder von vorn los - und dann wieder Unterbrechung usw.; später dann könntet ihr euch steigern hinsichtlich der Zeitdauer von Penetration und Intensität der Stöße.
    Es geht darum, dass er sein Erregungslevel kontrollieren kann, bzw lernt abzuschätzen, wann die Stimulation unterbrochen/abgesenkt werden muss.
    Das also wäre EINE Möglichkeit unter vielen anderen.
    Hinzu käme auf jeden Fall das obligatorische PC-Muskeltraining für ihn - das wiederum ist jedoch gar nicht so einfach, oftmals machen Männer das falsch und spannen genau die 'falschen' Muskeln an.

    Das ganze kann viele Monate dauern, bis sich ein erster deutlicher Erfolg einstellt.
    Ihr müsst unter Umständen viel Geduld aufbringen.
    Wie schon angedeutet: man kann viele Methoden kombinieren, dass müsst ihr für euch selbst rausfinden.
    Aber ihr müsst es unbedingt WOLLEN, sonst wird es nicht funktionieren.
    Ihr müsst für euch einen richtigen Plan haben, sozusagen ein Lernprogramm entwickeln, bei dem es um das erlernen von Techniken geht - das hört sich vielleicht unromantisch an, doch anders wird es nicht funktionieren. Wenn ihr herausgefunden habt, dass eine bestimmte Methode gut funktioniert, dann müsst ihr diese Technik weiter verfolgen und sozusagen ausbauen
    Mglw. ist er auch durch jahrelanges masturbieren völlig falsch konditioniert - sollte es so sein, dann sollte er unbedingt das masturbieren unterlassen, sofern er das nicht schon längst getan hat.
     
    • # 10
    • 16.10.2014
    • Gast
    Ich habe das Problem nicht, aber hatte vor ein paar Jahren einen interessanten Artikel gelesen. Dabei ging es um mehr Kontrolle bei einem Orgasmus.

    Ich weiss nicht mehr wie der Muskel heisst, den man anspannt, wenn man Wasserlassen muss, aber noch keine Toilette gefunden hat hehe, aber das ist auch nicht so wichtig. Auf jeden Fall ist dieser Muskel, trainiert man ihn, auch sehr hilfreich, um einen Orgasmus sehr weit hinauszuzögern.

    Der ist leicht zu trainieren. Sag deinem Freund er soll den täglich 100 - 200 Mal (dauert ein paar Minuten und kann man beim arbeiten oder wann auch immer machen) anspannen. 2 - 5 Sekunen anspannen und dann wieder entspannen. Der Muskel wird nach ein paar Wochen (wenigen Monaten) bereits so stark sein, dass er seinen Orgasmus unterdrücken kann indem er diesen Muskel anspannt.

    Das klappt wirklich. Ich habe das ausprobiert. Man hält sehr viel länger durch und der folgende Orgasmus ist sogar noch stärker als der erste. Man kann das auch mehrmals unterdrücken. Er wird dann locker 5, 10 oder sogar 20 Minuten aushalten. Das ist kein Witz und funktioniert!

    ;-)

    LG
     
    • # 11
    • 16.10.2014
    • Gast
    Liebe FS
    Verstehe ich da richtig?
    Du leidest, weil Du meinst, er leidet. Es ist Dir einerseits wichtig genug, dass Du Dich hier an das Forum wendest.
    Anderseits seid Ihr seid 3 Jahre zusammen, habt kleine Kinder, und habt sowieso keine Zeit und Energie an irgendwas zu arbeiten, weil es an sich kein Problem ist. Du machst Dir keine Sorgen wenn dein Mann sofort einschläft, weil er Dich schon vorher schon befriedigt hat.
    Also was nun?
    Dein Mann fängt an, sich beim Sex zurückzuziehen, vermutlich weil er unter Ejaculatio praecox leidet, und deshalb machst Du Dir sorgen, dass es langfristig die Beziehung belastest. Die Frage ist warum er sich zurück zieht? Und dann sind wir wieder beim Thema.
    Allerdings scheint mir das Hauptthema die Sprachlosigkeit zwischen euch zu sein. Das IST beziehungsschädigend. Ist es nun ein Problem für ihn, oder nicht? Ist es ein Problem für Dich, oder nicht? Warum könnt ihr nicht darüber reden? 3 Jahre sind eine längere Zeit. Habt ihr euch über das Problem informiert? Hat dein Mann sich wenigstens informiert? Wie Gast #6 beschrieben hat, gibt es eine Menge Möglichkeiten daran zu arbeiten und die Beziehung zu entlasten, aber man muss schon vorher das Thema beim Namen nennen und daran "arbeiten" ;) , ohne ein riesend Theater daraus zu machen - und es IST kein riesend Thema. So was kommt häufig vor, und es gibt Wege, das Problem zu beheben, UND körperlich offen für die Partnerin zu bleiben.
    Ich wünsche Euch alles Gute
    W 40, die das Problem bei einem Partner schon erlebt hat und gemeinsam mit dem Partner gut "gelöst" hat ;)
     
    • # 12
    • 16.10.2014
    • Gast
    Kreise doch das Problem genauer ein:
    1. Er ist viel zu erregt und kommt deshalb zu früh. Lass ihn dann doch ruhig früher kommen und widme Dich dem zweiten oder dritten Mal. Oder er geht mal zum Arzt und lässt ich was zur Verhinderung der schnellen Erregung verschreiben. Das gibt es als eine Art Creme oder Spray und ein guter Arzt wird dabei helfen. Oder er nimmt einen Gummi. Das zögert auch die Erregung hinaus.
    2. Er kann keine Erektion aufrecht erhalten und versucht deshalb, schnell fertig zu werden bzw. muss mechanisch so stark nachhelfen, dass es automatisch zu früh kommt. Da helfen die berühmten blauen Pillen, die soll er sich mal vom Arzt verschreiben lassen.
     
    • # 13
    • 16.10.2014
    • Gast
    Was machst du dir Gedanken über deinen Mann? Der kannt jeden Tag Gott auf Knien danken, dass er so eine Frau wie dich hat, denn jede andere hätte so einen längst aus dem Bett geschmissen und verlassen. - Entweder bist du beziehungssüchtig oder hast kaum sexuelle Erfahrung mit anderen Männern, die besser "funktionieren". Ich könnte so einen Mann absolut nicht aushalten. Wenn du mit ihm keinen vaginalen Verkehr haben kannst und das ist ja offenbar der Fall, denn die paar Minuten sind ja nur Abspritzen, dann kannst du es dir doch auch gleich selbst machen. Von so einem würde ich mich gar nicht mehr anrühren lassen. Und selbst wenn der zig mal hintereinander kann, was habe ich davon?

    Ich fasse das gar nicht und wenn der Beitrag kein Fake ist, dann beginnt mir zu dämmern, wieso Schnellspitzer und Minibestückte ohne Vorwarnung Sex mit Frauen haben und sich dann auch noch wundern, wieso die danach weg sind.

    w
     
    • # 14
    • 17.10.2014
    • Gast
    Zu Beitrag Nr.6 fallen mir noch Kondome ein, die innen mit einer leicht betäubenden Creme behaftet sind.
     
    • # 15
    • 17.10.2014
    • Gast
    Was willst du mit so einem Mann? 30 Sekunden, ach du lieber Himmel! Da hätte ich mich längst getrennt. Da braucht man sich ja gar nicht erst auszuziehen. Unfassbar, was es für Männer gibt.
    Trenn dich. Je schneller, desto besser.

    w
     
    • # 16
    • 17.10.2014
    • Gast
    Liebe FS,

    das Problem haben sehr viele Männer. Es gibt spezielle Kondome welche die Ejakuation etwas herauszögern. Langfristig hilft nur ein spezielles Training z.B. die Drucktechnik, spez. Beckenbodenüberungen, Pobacken zusammenkneifen ...

    Einfach googeln, da werden die Übungen sehr gut beschrieben.

    Allerdings stellt sich der Erfolg nur langsam ein.

    Viele Grüße
    m/49
     
    • # 17
    • 17.10.2014
    • Gast
    Hier die FS:
    Ich frage mich gerade, ob ihr das ernst meint oder ironisch. Das ist beim lesen ja schwer zu beurteilen. Eine Rückmeldung wäre nett.

    ICH bin auf jeden Fall kein Fake. Beziehungssüchtig bin ich ebenfalls nicht und sexuelle Erfahrungen habe ich einige, daran liegt es also nicht, "dass ich das mit so einem aushalte". Und nochmal die Frage, meint ihr das wirklich ernst??? Mhm, vielleicht "halte ich es aus", weil ich den Menschen, mit dem ich alt werden möchte, nicht danach auswähle, wie lang sein Penis ist oder wie lange er beim Sex durchhält. Das fände ich auch mehr als armselig, ehrlich gesagt. Das war für mich noch nie DAS Kriterium bei der Partnerwahl und ist erfahrungsgemäss auch nichts, was mich langfristig bei einem Mann hält, dafür braucht es schon einiges mehr (an Persönlichkeit und Setting) und wie heisst es so schön, "man kann eben nicht alles haben!" Ich habe in der Vergangenheit einige Männer verlassen, die zwar super im Bett waren, aber charakterlich nicht wirklich mit mir harmoniert haben. Aber auf die Idee, meinen Mann zu verlassen, mit dem es zwischenmenschlich absolut passt, nur weil er "nicht so lange kann", würde mir niemals in den Sinn kommen. Ich bin immer noch am kopfschütteln...
     
    • # 18
    • 18.10.2014
    • Gast
    Liebe FS,

    Mein Freund und ich sind seit 2 Jahren zusammen und befinden uns in der gleichen Situation.

    Ich persönlich sehe seinen schnellen Orgasmus als kein Problem an und finde manche Beiträge hier eine Zumutung. Für mich ist es sogar sehr viel angenehmer, wenn er schnell kommt, da ich meistens schon beim Vorspiel einen Orgasmus habe und dieses auch als sehr viel schöner empfinde als den eigentlichen Akt.
    Liebe FS, natürlich ist es legitim, deinen Partner zu lieben, auch wenn er früher kommt.
    Es gibt so viel mehr als Sex.
    Trotzdem: bitte mache ihm klar, dass seine derzeitige Lage dich nicht stört und es für dich kein Problem darstellt. Mache ihm besonders durch Gestik deutlich, dass du seine Berührungen genießt ( durch Stöhnen zum Beispiel) und bau somit sein Selbstbewusstsein wieder auf.
    Ferner würde ich vorschlagen, du bringst ihn wieder dahin, dass er deine Berührungen wieder genießen kannst. Ein Vorschlag wäre ( so machen wir es ab und an) dass dein Partner sich selbst befriedigt bevor ihr Sex habt.
    Außerdem könntest du ihn mal damit überraschen, ihn zu fesseln und ihm die Augen zu verbinden und ihn dann oral verwöhnen. Es soll nur um ihn gehen. Vielleicht lernt er dadurch, deine Berührungen wieder zu genießen.

    Liebe Grüße
    W, 33
     
    • # 19
    • 18.10.2014
    • Gast
    Üben,Üben,Üben. Er sollte sehr häufig masturbieren und dabei einen Masturbator verwenden, wie Fleshlight. Mein Freund macht es täglich mehere Male und ist ein sehr!!!!!! ausdauernder Liebhaber.
     
    • # 20
    • 18.10.2014
    • Gast
    Wenn er sich als Versager fühlt, muss er was tun. Er ist doch kein pubertierender Schnellspritzer mehr. In dem Alter sollte man sexuelle Erfahrung haben. Dazu gehört auch, dass Sex länger als eine halbe Minute geht. Selbst wenn du es nicht als Problem siehst, er tut es offenbar. Auf Dauer wird das eure Beziehung killen. Unterschätze bloß die Unzufriedenheit und die Zweifel der Männer nicht!
    Findet er eine Frau, bei der es besser klappt, bist du weg vom Fenster.

    m 42
     
    • # 21
    • 18.10.2014
    • Gast
    Dass Frauen, die keinen Wert auf Sex legen und die ein Vorspiel schöner finden als den eigentlichen Akt, das Problem eines Schnellspritzers nicht stört, ist ja klar, da ist er dann wenigstens schnell fertig. Da ist dann ja zusammengekommen was zusammengehört. Ich wage allerdings zu bezweifeln, ob diese Frauen mit normalen Männern überhaupt kompatibel sind, wenn diese erfahren, dass Frau keinen besonderen Wert auf den Akt legt (ist ja auch kein Wunder bei den Sexualerfahrungen mit solchen Männern). Für einen guten Liebhaber gibt es keine größere Kränkung. - Frauen die an normalem Sex kein Interesse haben, sind natürlich die perfekten Partnerinnen für Schnellspritzer, Minibestückte und Potenzgestörte.

    Wie soll ein Schnellspritzer eigentlich jemals besser werden und sein Stehvermögen trainieren, wenn es Frauen gibt, die ihn in dem Glauben lassen, so etwas sei "normal" und würde Frauen nicht stören? -
     
    • # 22
    • 18.10.2014
    • Gast
    In vielen sexual-phsyochlogischen Büchern nachzulesen.Das schlimme bei Männern ist, dass sie nach der Ejakulation meist sexuell vollständig desinteressiert sind, im Gegensatz zu uns Frauen.
    Daher müssen sie durch tägliche Masturbation ( anfangs dreimal, bis zu siebenmal) dazu genracht werden, so geilzu sein, dass sie mehrfach können.Nach einigen Monaten sind sie so daran gewöhnt, täglich mehfrach Orgasmen zu erleben, dass sie ständig geil sind. Und wenn sie dann mal 2 Tage enthaltsam bleiben müssen, sind sie am dritten Tag so extremst aufgegeilt und die perfekten Liebhaber.Kann man überall nachlesen und wirkt,garantiert.
     
    • # 23
    • 18.10.2014
    • Gast
    Ich erwarte, dass ein Mann seine Ejakulationen selbst steuert. Dazu ist tatsächlich Training erforderlich. Es kann nicht sein, dass sie für ihren Marathonlauf trainieren oder sonstwas und im Hinblivk au´f Sex nichts tun. Ausdauer kann nämlich tatsächlich trainiert werden durch sehr viel Sex und extrem häufige Masturbationen seitens des Mannes
     
    • # 24
    • 19.10.2014
    • Gast
    Liebe FS,

    deinem zweiten Post entnehme ich, dass du es gar nicht begreifen möchtest, was man versucht, dir zu sagen.
    Der eigentliche Geschlechtsakt dauert bei erwachsenen Menschen länger als 30 Sekunden.
    In der Partnerschaft ist er nicht zu unterschätzen. Er verbindet zwei Menschen, unterstreicht ihr Gefühl des Zusammengehörens. Was ihr da macht, ist das einer den anderen ohne Penetration befriedigt. Das kann jeder der Beteiligten auch bei der Masturbation erledigen. Dafür braucht man keinen Partner.
    Du weißt offenbar gar nicht, was erfüllender Sex ist. Kein Wunder, denn du schreibst ihr seid 3 Jahre zusammen und es war nie anders. Ich lese bei dir als Rechtfertigung, das ja jeder einen Orgasmus hat. Sex mit dem Partner ist mehr als der jeweilige Orgasmus. Ich bin erstaunt, dass ihr das in eurem Alter nicht zu wissen und nicht zu schätzen scheint.
    Nun gibts du deinem Mann das Gefühl, 30 Sekunden wären normal und kein Problem. Ich halte das für falsch, denn wenn er dir das glaubt, wird er, ebenso wie du, nie erfüllenden partnerschaftlichen Sex haben. Egal ob mit dir oder in der Zukunft mit einer anderen Frau. Schon seit 3 Jahren hat der Mann diese Art von "Sex". Seine Psyche und sein Körper werden ihm da immer weiter einen Streich spielen, wenn er das Problem nicht angeht. Es nützt nichts, dass du das bagatellisierst und dir und anderen Menschen schönreden willst. Im Gegenteil. Stell dir vor, dein Mann lernt eine andere Frau kennen bei der es ganz anders läuft. Dann wird er dir womöglich den Vorwurf machen, nicht ehrlich gewesen zu sein und euch um guten Sex gebracht zu haben, der eure Partnerschaft hätte stärken können. Es bringt nichts, aus Angst vor dem Verlassenwerden Probleme unter den Tisch zu kehren. Dein Partner selbst ist nicht zufrieden und merkt, dass etwas nicht stimmt.

    w
     
    • # 25
    • 19.10.2014
    • Gast
    Ich hatte solche Probleme auch mal, aber es hat sich mit der richtigen Frau ziemlich schnell erledigt.

    Was genau das Rezept ist, ist nicht so leicht zu sagen. Es hat vermutlich viel mit tief sitzenden Ängsten zu tun, ich war dann sehr angespannt, so nach dem Motto, "Ohje, blos nicht wieder so schnell kommen, hilfe!!". Als ich merkte, dass diese Ängste nicht begründet sind, wurde es bald besser.

    Wichtig ist, als Mann sofort langsam zu machen, wenn ich merke, dass ich schon kurz davor bin. Das bedeutet, ich muss es ohne Scham meiner Frau sagen können. So hab ich das immer gemacht, ich sagte ihr, dass ich das erste mal immer schnell bin und deshalb dann manchmal langsam machen muss. Sie fand das voll ok, es war ja auch in ihrem Interesse.

    Und siehe da, es wurde immer besser. Und vor allem kann ich dann noch mehrmals anschließend, das ist für mich entscheidend.
     
    • # 26
    • 24.10.2014
    • Gast
    Sie sollte nicht klagen, sindern ihn zum Üben anregen. gemeinsam mit ihm masturbieren, so oft wie möglich. Er darf nicht abspritzen. Du solltest aus Solidaritätsgründen auch nicht kommen, spielt viele viele Stunden, er wird es lernen, dauert aber viele Monate bei täglichem mehrfachen Training
     
    • # 27
    • 05.11.2014
    • Gast
    Ich antworte deshalb, weil Du das Thema ernst nimmst und auch deutlich erkennen lässt, das solide Werte in Dir zu stecken scheinen.
    Beeindruckt hat mich, dass Du Antworten aufgegriffen und gezeigt hast, dass Du einen konstruktiven Anspruch zur Lösung Deiner Belastung hast.

    Eine Lösung kann auch ich Dir nicht wie einen Schlüssel in die Hand legen - das kann im Kernproblem, wie bei vielen anderen Dingen auch, verschiedene Ursachen haben.

    Innere Aufregung, hohe Reizempfindlichkeit (Sensitivität)..., ausgeprägte "Hypophysenfunktion" - vieles passiert intensiv im Kopf...

    Andererseits gefällt mir das Wort "frühzeitig" nicht. Es wirkt bewertend und wird möglicherweise dem nicht gerecht. Für seine Verhältnisse könnte es vielleicht schon "länger als üblich" bedeuten, auch wenn ich verstehe, was Du damit ausdrücken möchtest.

    An eurer Stelle würde ich zunächst einmal in trauter Zweisamkeit weiterhin nach einer Lösung suchen, bevor man da in Richtung Medizin/Psychologie vorzustossen wagt.

    Ich bringe es jetzt mal mit dem Spruch eines Pubertierenden auf den Punkt: "Mann, mein Mädel ist so scharf, da muss ich den ersten Schuss immer aus dem Fenster lassen, sonst sind wir zu früh durch."

    Es muss ja jetzt nicht gerade das Fenster sein... - aber Du verstehst sicherlich die Grundidee dabei. Ist das ein denkbarer Ansatz für eine weitere Runde oder ist bei ihm eine längere Refraktionsphase gegeben? - Falls nicht, könnte man es doch einmal im Rahmen des zärtlichen Miteinanders so versuchen...

    Wenn ich meine Frau drei Tage nicht gesehen habe, muss ich mich beim ersten Mal auch unglaublich kontrollieren. Wenn es doch passiert, schmeichelt ihr das und sie weiß, dass es damit nicht vorbei war. Dann eben später nochmal, wann und wie es eben passt.
    Es kann auch mal das Umgekehrte passieren, dass ich eine längere Stimulation benötige. Auch dann geht sie nicht davon aus, sie sei zwangsläufig unattraktiv...

    Also, versuchen und weniger Schlüsse darein. Ihr müsst vielleicht über einen längeren Zeitraum nur ein wenig kreativer sein. So wie ich das einschätze, leidet nämlich auch er sehr stark darunter, nimm ihm diese Gedanken, sonst wird es eher schwieriger als lösbar.

    Auch wenn es Dir nicht hilft, die meisten Frauen klagen bei Männern aber eher über andere Sachen in diesem Alter. Ich bin 50 und kann bisher (glücklicherweise) nicht feststellen, dass da etwas anders funktioniert als vor 30 Jahren. Meine Frau sagt auch oft erstaunt: "...heute so ist, wie war das denn bei Dir mit 20?" - Ich will nicht prahlen, auch bei uns gab es nämlich Flauten und Probleme. Ich möchte Dir eigentlich dadurch vermitteln, dass sich Dinge ändern können - entgegen aller Prognosen auch zum Besseren.
     
  4. Hallo liebe FS,
    macht euch doch nicht das Leben so schwer!!
    Dein Mann ist ganz sicher kein Versager.
    Und du solltest nicht leiden, probiert doch einfach mal ein Hilfsmittel aus. Ich weiß zB. aus eigener Erfahrung, dass das Marathon NIghts Die Anwendung kann man schön mit ins Vorspiel einbauen.
     
  5. Bei einigen Postings hier kann man wirklich nur hoffen, dass es sich um irgendeinen schrägen Humor handelt.
    Zunächst einmal, rein biologisch gesehen gibt es kein "zu frühes" Kommen beim Mann. Evolutionär waren die Männer im Vorteil, die schnell einen Samenerguss hatten. Bei deinem Mann ist also medizinisch alles in Ordnung und das müsstet ihr beide verinnerlichen.
    Nun möchtest du, dass der Akt länger dauert, was auch legitim ist, wie alle Wünsche im Schlafzimmer. Wenn dein Mann aber irgendwie den Eindruck bekommt, er würde dich nicht befriedigen oder wäre dir nicht genug, setzt ihn das unter Druck und er reagiert damit, dass er dicht macht.
     

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