1. Gibt es Menschen, die nicht für eine Beziehung gemacht sind?

    Gibt es Menschen, die nicht für eine Beziehung gemacht sind?

    Oder ist das bloß eine Rationalisierung?

    Ich frage mich, weil ich vor kurzem 35 Jahre alt geworden bin und bisher keine Beziehung geführt habe. Als ich noch (deutlich) jünger war, habe ich mich mehrmals bemüht, bin aber mächtig auf die Nase gefallen. Irgendwann habe ich realisiert, dass ich alleinstehend sehr viel glücklicher war als zu der Zeit, in der ich jemanden gesucht habe.

    Konsequenz: 15 Jahre lang habe ich "nichts" getan. Als Mann bedeutet das, dass man auch Single bleibt.

    Gestört hat mich das nicht. Im Gegenteil; ich bin introvertiert und genieße die Ruhe und Unabhängigkeit, die mit dem Alleinsein einhergeht. Oder brauche sie sogar. An Kindern, Heiraten und dem Reihenhaus mit Gärtchen hatte ich auch nie Interesse, daher auch kein Zeitdruck.

    Mittlerweile erscheint mir eine Beziehung auch so gut wie unmöglich; nicht nur stehe ich vor dem gleichen Problem wie alle anderen auch (Partnersuche ist schwierig), zudem kommen die praktischen Herausforderungen, die das Dauer-Single-Dasein mit sich bringt, allen voran: Für zahlreiche Frauen ist eine derart komplette Beziehungs- und Ahnungslosigkeit – wohl nicht ganz zu Unrecht – auch noch ein Warnsignal, bei dem sie zügig Reißaus suchen.

    Bloß merke ich im Gespräch mit Freunden und Bekannten, dass es viele gibt, die sich all das nicht vorstellen können. Oder mir nicht glauben. Weshalb ich mich selbst gefragt habe: Ist es vielleicht nur eine Ausrede? Versuche ich, mich selbst davon zu überzeugen? Bin ich alleine glücklich? Oder habe ich die besten Jahre verschlafen?

    Mir ist klar, dass es für fast alle Töpfe einen Deckel geben mag, aber die Frage ist, wieviel Zeit und Nerven man in die Suche investieren mag. Je älter man wird, desto schwerer wird's, deshalb möchte ich mir jetzt noch einmal Gedanken machen – nicht, dass ich erst in zehn Jahren feststelle, dass ich auf dem falschen Dampfer unterwegs gewesen bin.

    Was sind eure Erfahrungen?
     
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  3. Es gibt nicht für jeden Topf einen Deckel - das ist eine Megalüge und nur Polemik. Nichts mehr. Alleine ist man(n) besser dran. Ich habe anderthalbjahrzehnte gedacht, ich hätte meinen Deckel gefunden. Am Ende war und ist es mein Armageddon.

    Bleib´lieber alleine. Frauen und Beziehungen sind in dieser heutigen Zeit das Grab eines jeden aufrechten Mannes.
     
  4. Lieber FS,

    ich denke deine Frage ist nicht so pauschal zu beantworten.

    Gibt es Menschen, die nicht für eine Beziehung nach Mainstream-Definition gemacht sind? Definitiv!

    Ich glaube eher nicht, das ist aber schwierig zu beantworten. Ich zweifel nicht daran, dass du ohne Beziehung glücklich und zufrieden bist. Aber vielleicht wärst du mit einer Beziehung maßgeschneidert nach deinen Vorstellungen, wie auch immer die aussehen mag, noch glücklicher und zufriedener.
    Ganz egal, ob es da nur monatliche Treffen gibt, es ausschließlich auf Schriftverkehr beruht oder rein körperlich ist usw. Das alles sind Beziehungen.

    Umso mehr sich die Vorstellungen von Friede Freude Eierkuchen Familie entfernen, desto schwieriger wird es werden den passenden Partner dazu zu finden.

    Also vielleicht gibt es Menschen, die nicht für klassische Beziehungen gemacht sind.
    Aber ich glaube für Beziehung grundsätzlich sind wir alle gemacht - der Mensch ist schließlich ein soziales Wesen.

    Viele Grüße
    FrauGelb, 30
     
  5. Gemäß Bindungstheorie haben 60 - 70 % der Menschen einen sicheren Bindungsstil. Diese Menschen sind in der Regel in einer Beziehung.

    Den Gegenpol bilden 5 - 10 % der Menschen mit einem gleichgültig vermeidenden Bindungsstil. Diese fühlen sich schon durch den Gedanken an Beziehung erdrückt.

    Die Menschen zwischen die Polen hätten gerne eine Beziehung. Sie haben aber Schwierigkeiten damit. Beziehungen dieser Menschen sind oft Dramen.

    @c6581323 wo ordnest du dich ein?
     
  6. Ich weiß, es gibt Menschen, die sind als Single zufrieden.
    So wie Du.
    Du hast es für Dich erklärt.

    Es gibt viele Wege ein zufriedenes Leben zu führen.
    Eine stimmige Partnerschaft ist nur ein Weg.

    Aber Beziehungen, Sozialkontakte sollte jeder haben und pflegen.
    Freunde, gute Bekannte, Familie.

    Lass Dich nicht verunsichern.
    Bist Du aber nur aus Resignation Single, und Du hast doch tief innen den Wunsch nach einer Partnerschaft, dann solltest Du überlegen, welche Hemmungen im Weg stehen.

    @Lucky Duke. Ich bin ein Mann. Die 2. Gute Partnerschaft. Verbitterung ist kein Weg.

    M, 54
     
  7. - Manche nehmen, was kommt, nur um eine Beziehung zu haben.
    - Manche nehmen, was kommt, nur um ein Kind zu bekommen.
    - Manche sind sehr, sehr wählerisch, nach dem verlieben kommt noch eine laaange Liste an No-Gos.
    - Manche verlieben sich sehr schwer.
    - Manche haben überhaupt kein Interesse.
    Das alles gilt für w und m, und von Sex rede ich hier nicht, sondern von Beziehung.
     
  8. @Lucky Duke Du scheuchst das Forum aber mächtig auf mit deiner verbitterten Schwarzmalerei, huiuiui. Wären deine Posts ausgewogener und nicht nur "alle Frauen sind böse und Kinder sind noch viel schlimmer", dann könnte man deine Posts wenigstens ein bisschen ernst nehmen. Vielleicht versuchst du es wenigstens mal :)

    @FS Früher dachte ich auch, Leute ohne Beziehung haben es einfach nicht gebacken bekommen. Inzwischen kenne ich Männer, die auch mit Mitte 50 eigentlich recht zufrieden sind als ewige Single. Superglücklich habe ich noch keinen erlebt, aber man kann auch nix erzwingen.

    Bei dir sehe ich es eher gerade kippen: Bisher schienst du zufrieden mit deiner Lebensweise zu sein, aber mit Mitte 30 hinterfragst du jetzt anscheinend doch dein Lebenskonzept: "kann das wirklich alles gewesen sein"?

    Wie hast du denn deine Eltern erlebt, hatten/haben sie eine glückliche Beziehung? Oder war das alles eher trist und nicht nachahmenswert?

    Wozu führt man überhaupt eine Beziehung? Also ich möchte in einer Partnerschaft erst mal jemanden zum kuscheln und zusammen auf der Couch sitzen, um abends nicht allein zu sein, ja ich gebe es zu :D Und dann teile ich gern schöne Erlebnisse mit ihm, v.a. Reisen, die mit Freunden auch cool sind, aber mein Freund ist da wie ein bester Freund, mit dem man alles teilt und vor dem ich wirklich keine Gefühle verstecken muss. Im Gegensatz dazu wahre ich vor meinem besten Freund (aka Kumpel) natürlich eine gewisse Fassung, z.b. fläz ich mich nicht in Unterwäsche auf die Couch, wenn mein Kumpel da ist. Auch meine Gefühlswelt zeige ich meinem Freund noch viel mehr als dem Kumpel, ich kann mich in der Beziehung einfach tutto kompletto fallen lassen. Ja Familie mit Kindern und Wohneigentum sind dann auch toll, aber natürlich erst der zweite Schritt.

    Wenn du dich für sowas wie oben beschrieben einfach gar nicht erwärmen kannst, dann ist doch alles gut! Bleib wie du bist, aber versuche dich persönlich weiterzuentwickeln. Das passiert in Beziehung und mit Kindern gezwungenermaßen, und vielleicht (!) fühlst du dich da etwas stehengeblieben. Wenn sich nach Ausbildung und Berufseinstieg von außen nix mehr ändert, muss man echt aufpassen, dass man nicht charakterlich auf dem Stand eines jungen Erwachsenen bleibt.
    W35
     
  9. Nicht unbedingt. Für die richtigen Frauen kann so ein Naivling wie Du auch eine Einladung sein. Jedoch zu Deinem massiven Nachteil.

    Deshalb solltest Du stets auch vorsichtig sein, gerade mit jetzt in etwa zu Dir gleichaltrigen Frauen.
    Denke immer an die Kondom-Werbung an den Litfassäulen !!
     
  10. Das kann ich zu 100 % nachvollziehen. Ich denke, es sind in erster Linie introvertierte Menschen, die dem Singleleben durchaus Positives abgewinnen können. Die brauchen nämlich auch in einer Beziehung immer mal wieder Rückzugsmöglichkeiten. Wenn du Ruhe genießen kannst, dann brauchst du die auch.

    Und ich bin fest davon überzeugt, dass es Menschen gibt, die nicht für eine Beziehung gemacht sind. Wenn diese Menschen glücklich ohne Beziehung sind - dann ist alles gut.
     
  11. Ich bin AE-Mutter, seit 6 Jahren Single. Eine Beziehung fehlt mir nicht, mittlerweile nicht mal Sex, obwohl ich sehr leidenschaftlich bin. Seit ich denken kann, hätte ich das Gefühl , schon "reif" "und irgendwie müde auf die Welt gekommen zu sein. Ich habe mich sehr lange wie 50 gefühlt, das ganze Beziehungsgedöns hat mich nie so richtig interessiert. Ich hatte das Gefühl, alles schon irgendwie erlebt zu haben und niemandem was beweisen zu müssen. Als ich meinen Ex kennengelernt habe, war das keine grosse Liebe, aber das Gefühl, nach langer Dienstreise zu meinem Mann zurück gekommen zu sein. Es hat sich für mich nie die Frage gestellt, ob ich mit ihm zusammen sein soll, es war selbstverständlich, dass wir zusammen SIND. Irgendwann mal habe ich das Gefühl des Zusammenseins verloren, bzw. glaube ich, dass wir nur bestimmte Zeit verbringen müssten, um weiter zu gehen. Bisher habe ich dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit nicht noch mal erlebt. Doch. Es gibt einen Mann, ich habe hier das eine oder das andere schon erzählt. Er ist meine Verwanstenseele, aber ich wollte nie mit ihm zusammen sein, es hat sich komisch und irgendwie unnatürlich angefühlt. Ich muss sagen, dass ich auch introvertiert bin und dazu noch hochsensibel. Ich fühle, dass ich andere Aufgaben in diesem Leben habe. Ich weiss, dass es einen Partner für mich gibt, ich "spüre" ihn, aber bin überzeugt, dass wir keine "normale" Partner sein werden. Es hat mich meine Beziehungsunlust zeitlang beschäftigt, man muss doch Partnerschaft haben wollen, ich habe das auf meine destruktive Familie geschoben. Aber nein. Nach vieler Verarbeitungszeit weiss ich jetzt - ich bin doch nicht wie die anderen und war noch nie. Mein Weg ist ein anderer. Vielleicht geht es dir auch so. Ich lasse alles auf mich zukommen und bin ehe neugierig auf "meinen" Mann, als da tatsächlicher Wunsch ist, mit ihm zusammen sein wollen. So what.
     
  12. Sicher gibt es Menschen welche nicht fürs Zusammenleben mit einem Partner gemacht sind. Gerade für Introvertierte welche Ruhe und viel Zeit für sich selber brauchen sind die emotionale Aktivität und die Bedürfnisse eines beziehungsorientierten Menschen oft zuviel. Dann ist es besser wenn Bezieungen dosierter und weniger intensiv sind. Ich könnte es mir beispielsweise nicht vorstellen dass ich dauernd in irgendeinem Kontakt stehen müsste und nicht mal in meiner Wohnung alleine sein kann oder dass jemand den Anspruch hätte regelmässig Nähe zu mir zu brauchen und verletzt zu sein wenn mir der Sinn nicht danach steht. Dies habe ich mir aber erst im Laufe der Zeit eingestanden nachdem ich langjährige Beziehungen mit gemeinsamem Haushalt geführt habe und nicht wusste warum und dass dies kein inneres Bedürfnis von mir ist.
     
  13. Hast Du wenigstens Sex..mit Prostituierten oder mit Frauen/ONS..?
    Falls Du immer noch Jungfrau bist, kannste das eigentlich auch bleiben, kompatible Jungfrauen findest Du auf bestimmten Seiten im Internet, die auch niemals Sex wollen.
     
  14. Beziehungsunfähige Menschen gibt es! Der Wunsch nach einer Beziehung ist eine Frage, des Bedürfnisses und/oder aber auch zweckmotiviert. Ich glaube nicht, dass die Schwierigkeit mit dem Alter zu tun hat, vielmehr mit der richtigen und passenden Einstellung und mit den entsprechenden Aktivitäten.
     
  15. Nimm mich. Ich bin auch kein "Beziehungsmensch". Ich habe eine Freundin, die mir viel bedeutet. Aber jeden Morgen will ich doch nicht neben ihr aufwachen. Sie weiss und akzeptiert das. Und manchmal habe ich den Eindruck, dass sie so, wie es ist, auch sehr zufrieden ist.
    Wichtig ist, dass du dich nicht einsam fühlst. Also die Menge an Kontakten hast, die für dich wichtig und richtig ist.
    Geht es dir gut ? Du fühlst dich wohl ? Dann hast du deinen Weg gefunden ....
     
  16. Lieber FS,

    manchmal stehen sich die jungen Leute selbst im Wege, in dem sie sich nicht entscheiden können, was sie nun wollen. Vielleicht war das ja bei dir genauso, dass du es jahrelang ganz schön fandest, alleine zu sein, dir null Gedanken über deine Zukunft gemacht hast bzw. über die Art des Lebens, die du führen möchtest. Es ist ein bisschen eine Lethargie, deren Früchte du jetzt erntest. Und so ziehen die Jahre vorbei, denn man verspürt ja keinen Notstand, naja und plötzlich ist die Situation da, in der man sich fragt, ob das schon alles war.

    Da du dies offenbar dein Leben lang so machst, wird sich an deinen eingeschliffenen Mustern sicher nicht viel ändern, du wirst nicht zum Partyfuchs, bzw. extrovertiert, nur weil du dir das jetzt vornimmst.

    Da du ja an Familiengründung sowieso nicht gedacht hast, ist das ja für den Großteil der Frauenwelt sowieso außer Frage, mit dir eine Beziehung einzugehen. Überhaupt, was willst du eigentlich jetzt? Eine feste, langfristig tragende Beziehung, oder überhaupt mal einen warmen Körper, mit dem du kuscheln kannst? Um was genau geht es dir?

    Nur leider bist du kein aufrechter Mann. Du bist ein gesundheitlich/ psychisch hochgradig angeschlagener Mann, wohl von Beruf Busfahrer, der sich zu Hause verkriecht, zufällig ein Forum (ein Elitepartner - Forum) entdeckt hat, in dem er erstmal seine Leidensgeschichte abgeladen hat, und danach dieses Forum nur noch zuspamt mit irgendwelchen Jammerphrasen, die keiner wissen will, weil sie völlig unkonstruktiv sind.

    Jaja, das Leben hat dir mehrfach in den Hintern getreten, wem hat es das nicht? Dir hat es natürlich ganz besonders übel mitgespielt, ist klar. Deswegen tobst du vor deinem Rechner herum und verlangst Schadensersatz und Wiedergutmachung vom Leben (Quelle: deine eigene Aussage im Parallelthread).
    Mega attraktiv, so reflektiert wie du bist, da will Frau natürlich an deiner Seite bleiben.
    Ein "Elitepartner" bist du jedenfalls nicht, und obwohl man durchaus mit deiner tragischen Person Mitleid haben kann, gehst du ziemlich auf die Nerven und man fragt sich echt, was du hier willst. Du klingst mittlerweile wie ein Forentroll.
    Ähnlich wie du verhalten sich AFD - Wähler. Würde mich nicht wundern, wenn da bei dir ein Zusammenhang bestünde.
     
  17. In der Hinsicht bin ich ganz bei FrauGelb.
    Ich glaube nicht, dass es wirklich "beziehungsunfähige" Menschen gibt. Und wenn doch, dann leben die vermutlich als Einsiedler in irgendeiner Höhle im Himalaya und ernähren sich von Wurzeln und Flechten.

    Es gibt aber Menschen, für die ist die traditionelle Paarbeziehung in ihrer verbreiteten Form einfach nicht das Richtige. Die wären vielleicht in einer anderen Beziehungsform durchaus glücklich, finden aber keinen Menschen, der dasselbe will. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Leute das dann gar nicht als "Beziehung" akzeptieren. Man wird also bei der Partnersuche so oft missverstanden, dass es einem den Spaß an der Sache wirklich verderben kann.

    Mir geht es ähnlich wie dir, ich habe auch den größten Teil meines Erwachsenenlebens als Single verbracht. Ich bin ziemlich zufrieden damit. Das heißt nicht, dass ich einer Beziehung grundsätzlich ablehnend gegenüberstehe, aber es hat für mich einfach nicht die Priorität wie für viele andere. Und meine Vorstellung davon ist auch anders. Meistens scheitert es an zu unterschiedlichen Vorstellungen, Erwartungen und nicht zuletzt am Tempo.

    Diese Reaktionen kenne ich auch nur zu gut. Und noch viel schlimmere. Aber das heißt nicht, dass du dir die ganze Zeit was vorgemacht hast. Vielleicht machen auch die anderen sich was vor?

    Wenn du allzu große Zweifel an dir bekommst, dann schau dir einfach diese ganzen Paar an, die sich im Supermarkt in aller Öffentlichkeit ankeifen. Oder die, die kaum je ein Wort wechseln, aber sich dankbar mit jedem anderen unterhalten, der gerade vorbeikommt. Achte darauf, wie viele Leute ständig über ihren Partner/ihre Partnerin herziehen, wenn die nicht da sind. Oder sie gar hintergehen, betrügen, absichtlich verletzen... Wenn du mit einem von denen tauschen könntest, würdest du das wollen? Wenn ja, bist du wirklich alleine nicht glücklich und hast dein Leben verschlafen. Andernfalls: Entspann dich!

    Ich denke, wir brauchen da einfach ein wenig mehr Toleranz. Und müssen mal weg von der Vorstellung, wenn jemand anders empfindet oder lebt als wir, bedeutet das automatisch, dass einer von beiden es falsch macht. Das würde uns allen das Leben leichter machen.
     
  18. Und ewig scheue das böse Weib!, desto näher seiest du Gott... Ne, es handelt sich um kein Zitat aus der Bibel, könnte aber gut eines sein...
    Ach, Kirovets, nicht doch gleich wieder diese Angst vor der verführerischen Weiblichkeit... (Stichwort Hexenverbrennung).
    Natürlich gibt es Menschen, von denen man ausgenutzt werden könnte bzw. die es nicht gut mit einem meinen. Ich sehe mir beim Daten auch genau an, mit wem ich mich da treffe und achte darauf, dass er nicht kriminell ist, kein Betrüger, keiner dieser Pickupartists usw.
     
  19. Lieber FS,

    ich sehe mich heute auch eher als ungeeignet für eine Beziehung und vielleicht war ich das im Grunde schon immer.

    Denn Fakt ist, ich vermisse als Single nichts.
    Ich bin auch sehr introvertiert, habe gerne meine Ruhe, mache immer lieber mein eigenes Ding und je länger ich Single bin, desto weniger habe ich Lust, mich nach jemand anderem richten zu müssen.

    Auch in meiner Vergangenheit überwiegen die Zeiten als Single, jene in denen ich gebunden war.

    Mich zu verlieben wäre mir heute zu anstrengend und im Grunde habe ich das auch immer eher als lästig empfunden.
    Ich habe auch keine Lust dazu und empfinde es auch als sehr angenehm, eben keine Gefühlsduseleien mehr zu durchlaufen.

    Für mich kommt gegenwärtig nichts anderes mehr in Frage.
    Was die Zukunft bringt, weiss ich nicht.
    Im Moment bin ich eh viel auf Demos unterwegs und sehe mit Besorgnis unsere linkslastige politische Lage, deren Folgen nicht absehbar sind!

    Ob Du Dich als geeignet für eine Beziehung siehst, oder nicht, kannst nur Du für Dich feststellen.

    Alles Gute für Dich
     
  20. Natürlich gibt es Menschen, die keine Beziehung haben wollen.

    Es gibt ja auch Frauen, die keine Kinder wollen.
    Nicht alles was für 95% ganz normal ist, ist für alle ganz normal.

    Von ausgenutzt würde ich erst einmal mich distanzieren und wenn der Mann dies gleich am Anfang sagt, ist auf jeden Fall sehr ehrlich oder ist die Ehrlichkeit nicht mehr so wichtig?

    Eventuell ist die Ehrlichkeit auch nur wichtig, wenn sie einen passt.
     
  21. Individualität ist der entscheidende Punkt. Das einzige, was zählt, ist der individuelle Mensch. Alles andere ist Lüge und Propaganda. Sie sind als Individuum so, wie Sie sind, und das ist gut und richtig so, und niemand hat das Recht, Sie deswegen "anzupflaumen". Wenn Ihnen jemand "blöd kommt", machen Sie Ihren Standpunkt kurz und knapp klar und gehen nicht weiter darauf ein. Wer dann nicht aufhört, dem darf man auch mal grob übers Maul fahren.
     
  22. Das kann Dir auch genau umgekehrt passieren: Du bindest Dich und stellst nach ein paar Jahren fest, daß Du allein glücklicher gewesen bist, das Rad aber nicht zurückdrehen kannst, ohne einen anderen Menschen damit sehr unglücklich zu machen. Einem Freund von mir ist die Frau jung verstorben, er hat jetzt ein ausgefüllteres Leben als er es in seiner Ehe hatte, kann reisen wohin er will, kann seinen Hobbys frönen ohne ein nörgelndes „dauert das noch lange, ich bin auch noch da”, kann im Sommer draußen übernachten, um die Sterne oder den Sonnenaufgang zu fotografieren und, und, und.
     

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