1. Ist Sex etwas Schlechtes?

    Eine Leseerfahrung, die ich hier immer wieder mache, ist die Aussage „der will doch nur Sex, dafür wäre ich mir zu schade“ oder Ähnliches mit diesem Tenor. Oft frage ich mich dann, warum wird Sex haben/wollen/machen so negativ gesehen? Warum ist Sex in der Beziehung reiner Sex, außerhalb aber etwas, was man tunlichst zu lassen hat, besonders als Frau, denn dann bekommt man gleich den Stempel aufgedrückt?! Wie muss ich mir das vorstellen, erwarten Männer tatsächlich von den Singlefrauen Enthaltsamkeit, Unterdrückung der eigenen Lust und dann, ja dann, in der Beziehung möchten sie aber dann bitte den Vulkan, der mindestens täglich will und sich dabei lustvoll in den Laken wälzt? Sorry, aber das kann doch nicht funktionieren, oder? Mir ist durchaus bewusst, dass die Libido eines jeden einzelnen sehr unterschiedlich ist und dabei gibt es kein gut oder schlecht, oder? Ist Sex nicht etwas ganz Natürliches, das nicht als Druckmittel, Belohnung, Bestrafung dienen sollte und schon gar nicht über das „Edle“ eines Menschen Auskunft gibt? Ich würde mich sehr freuen, wenn es zu einem regen Austausch käme, denn dieses Thema begleitet mich schon sehr lange!
     
  2. Die Seite wird geladen...

  3. Ja, das ist ein äußerst komplexes Thema, darüber sind zahlreiche Bücher geschrieben worden und könnte man noch. Ich greife nur einen Punkt heraus:
    Es gibt nicht wenige Frauen, die ohne passenden Mann (ich sage jetzt bewußt nicht Partner!) keinen oder nur sehr wenig Sexualtrieb haben. Dieser erwacht erst mit dem und beim richtigen Mann. Wie häufig das ist, weiß ich aber nicht.
    ErwinM, 49
     
  4. Ich habe mich sehr lange Zeit auch mit diesem Thema beschäftigt und immer noch, mir ist heute vollkommen klar, wer sein Sexbedürfnis irgendwie ohne Liebe als Automat bedient, egal mit wem, wird es später irgendwann bereuen, denn das veränderte, abgestumpfte Gefühl zu sich selbst und zu anderen, was dadurch zwangsläufig entsteht, ist nicht gut, nicht förderlich und deshalb auch nicht zu empfehlen, extrem ist dies bei Prostituierten zu finden. Ich habe einige Single - Frauen kennen gelernt, die mir erzählt haben, dass sie ihr Sex Bedürfnis mit verheirateten Männern befriedigt haben, die dann später einen Ekel bekamen, wenn sie nur das Wort Sex hörten und ebenso einen Ekel bekamen, wenn sie einen Mann kennengelernt haben und erkannten, dass der Sex mit ihr haben möchte. Diese Frauen (nicht nur eine!) haben mir gesagt, dass sie im Nachhinein erkannten, dass sie in erster Linie nicht ihr Sex Bedürfnis befriedigt haben, sondern in erster Linie hat der Mann sich an ihr befriedigt und Druck abgelassen, das sei kein schönes Erlebnis.
     
  5. Also so wie ich das verstehe beschweren sich die meisten nicht darüber, dass Mann ggf. nur Sex möchte, sondern dass er diesbezüglich nicht mit offenen Karten spielt.

    Aber sicher ist es auch so, dass sich manchmal bei einer Beziehungsanbahnung inkl. Sex herausstellt, dass es eben nicht passt. Und dann unterstellen manche Frauen, dass es dem Mann nur um Sex ging, obwohl dem gar nicht so war.

    Ich denke, jeder hat das Recht, den Stellenwert und die Bedeutung von Sex so zu definieren, wie er / sie es für richtig hält. Ich finde es ok, wenn jemand Sex jemand als was besonderes sieht, das er nur mit wenigen oder sogar nur einem Menschen im Leben teilen möchte. Genauso ok ist es aber auch, wenn jemand viele verschiedene Partner ausprobieren möchte. Die meisten liegen wahrscheinlich irgendwo dazwischen.

    Um eine gute Beziehung zu führen, müssen sich halt zwei treffen, für die Sex eine ähnliche Bedeutung hat, wie bei anderen Werten auch.
     
  6. Ihre Worte könnten aus meinem Mund kommen, FS! Ich bin immer wieder erstaunt, wie borniert und konservativ sich das eigentlich intellektuell-weltoffene Publikum dieses Forums verhält, wenn es um Sexualität - insbesondere um die weibliche Form - geht: Frauen werden unreflektiert in Heilige und Huren eingeteilt.
    50-jährige Frauen verharren in ihren letzten guten Jahren ohne Sex, aus Angst von einem neuen Partner als leichtes Mädchen hingestellt zu werden.
    Frauen, die aus freien Stücken außerhalb von Beziehungen Sex haben, werden als Opfer und "Gratis-Prostituierte" verunglimpft. Dass eine Frau Spaß an Sexualität haben könnte, wird von manchen hier ausgeschlossen.
    Sex wird als Belohnung an den Mann für eine Beziehung und materielle Güter gesehen, er wird somit zur Ware stilisiert.
    Diese Ansichten gehören meiner Meinung nach in die 50er-Jahre und nicht ins Jahr 2018.
    Ich halte nichts von wahllosem -und ungeschütztem- Kopulieren bei BEIDEN Geschlechtern. Jedoch sollten Mann und Frau die Möglichkeit haben, verantwortungsvoll ihre Sexualität innerhalb und außerhalb von Beziehungen auszuleben, ohne dafür verurteilt zu werden.
    w(26)
     
    • # 5
    • 25.11.2018
    • Roby
    Hallo Nikita09,
    es gibt Frauen, die viel Sex wollen und Männer die mit wenig zufrieden sind. Ist aber, wenn man nach den Foren geht, ein Tabu! Der Mann hat immer zu wollen und die Frau züchtig die Beine zusammen zukneifen. Woran das liegt, warum solche verqueren Einstellungen sich halten kann ich Dir nicht sagen. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass je freizügiger die Gesellschaft wird umso mehr Moralapostel tauchen auf. Ist vielleicht so eine Balance-Frage (Yin-Yang)
    Denke auch daran, hier ist nicht das richtige Leben. Das ist ein Forum - die Gründe warum hier jemand schreibt können vielfältig sein. Ein Buch sagt in erster Linie was über den aus, der es geschrieben hat. Außerdem können die Leute hier viel schreiben - wir kennen Sie nicht. Der harte, konsequente könnte daheim wachsweich unter dem Pantoffel stehen...
    M45
     
  7. Hi Nikita,
    "Nur Sex wollen" ist (zu Recht) abwertend gemeint für Männer, die sich in Partnerbörsen herumtreiben, aber gar keine dauerhafte Beziehung suchen sondern lediglich sexuelle Abenteuer. Erkennbar sind sie meist an fehlenden Fotos, oder dass Du sie abends nicht anrufen kannst, weil sie halt Frau und eventuell auch Kinder haben. Auch ihre Wochenenden sind deshalb nicht frei.

    In der Regel täuschen sie vor, eine dauerhafte Beziehung zu suchen, um ans Ziel zu gelangen. Bei den davon betroffenen Frauen schlagen sie dadurch teilweise große Wunden, wenn sich dann später herausstellt dass sie benutzt wurden.

    Mittlerweile hat sich außerdem die Beziehungsform "Freundschaft plus" etabliert, bei der man keine "richtige" Beziehung hat aber mehr oder weniger regelmäßigen unverbindlichen Sex. Da haben sich dann also zwei gefunden, die "nur Sex" wollen. Abwerten würde ich das nicht.

    Auch gesellschaftlich gesehen ist Sex außerhalb fester Beziehungen heute etwas normales und wird m.E. nicht schief angesehen, abgesehen von bestimmten Religionen oder Kulturkreisen.
     
  8. Sex haben macht Lust auf mehr Sex und vice versa.
     
  9. Natürlich ist Sex nicht etwas Schlechtes! Es ist einfach nur ungut, wenn ein Mensch seinen Sexualpartner nur auf das Eine reduziert, eigentlich zu einem Gebrauchsgegenstand macht. Wenn beide sich gegenseitig darauf reduzieren, kann es ja noch angehen, aber meistens ist es doch für einen der beiden Partner kränkend. Aber selbst wenn beide sich einig sind, dass es nur um Sex geht, finde ich das noch immer problematisch, und zwar für die Seele. Ich glaube, auf die Dauer tut man sich nichts Gutes, wenn man ONS hat. Es hinterlässt ja doch immer ein schales Gefühl. Damit meine ich nicht, dass man es nicht auch einmal ausprobieren kann, habe ich auch schon gemacht. Aber auf Dauer ist es m.E. schädlich für die Psyche.

    Die Frage ergibt sich dann von selbst, was man als Single mit seinen sexuellen Bedürfnissen tun soll. Ich finde, eine Zeitlang ist es dem Menschen sehr wohl zumutbar, ohne Sex zu leben. Unsere Gesellschaft redet einem nur ein, es wäre abartig, mal ein Jahr ohne Sex zu sein. Ich sage immer, Sexlosigkeit ist das neue grosse Tabu.

    Dauert die Single-Phase jedoch lange an, dann finde ich eine nette Affäre aber auch mal etwas Schönes. ABER: Immer mit Niveau, Sympathie, Höflichkeit. Eine Freundschaft plus sozusagen. Und ganz, ganz wichtig: Mit jemandem, der ungebunden ist.

    W, 44
     
  10. Wenn Du hier im Forum aufmerksam mitliest, kann Dir nicht entgehen, dass es auch viele Frauen sind, die der von Dir zu Recht kritisierten Sexualmoral anhängen und sie aggressiv vertreten.

    Welchen Sinn das macht, weiß ich auch nicht. Schuld-Prostestantismus in anderer Form? Ich sehe die Dinge wie Du.

    Schon allein weil Beziehungen so konfliktreich sind sollte Sex auch außerhalb kultiviert werden. Und das geht auch. Und das tue ich auch ;-)

    Sex ist viel zu schön und erfüllend, um ihn etwas anderem unter zu ordnen und einzusperren.
     
  11. Jetzt schon mal lieben Dank für Eure Antworten! Ich habe den Eindruck, nur sehr wenige kennen sich mit dem natürlichen weiblichen Zyklus aus, hier ist die Rede von Sex als etwas, das man einem Automaten gleich liefert, sehr schön und bezeichnend auch der direkte Vergleich/Hinweis auf Prostitution ... ich dachte eigentlich, wir befänden uns im Jahre 2018, aber das hier toppt so einiges! Ich würde so einigen Herren hier dringend empfehlen, sich einmal mit der weiblichen Körperlichkeit und Hormonausschüttung zu beschäftigen und sich weniger darauf zu verlassen, was die ein oder andere Dame aufgrund gesellschaftlicher Konventionen so von sich gibt! Danke @Burmakatze Erschreckend diese Antworten
     
  12. Hi,
    Der Titel der Frage dünkt reichlich naiv, aber im Text merkt man, dass du eher auf den Zwiespalt "Sex in Beziehung = rein, außerhalb nicht" abzielst.
    Zwar haben wir heute Schwangerschaftsverhütung, aber in der Kultur ist es immer noch stark verankert, dass eine Frau einfach vorsichtig sein muss, wen sie auswählt. Das wurzelt auch sehr sehr stark in der Evolution. Männer können und sollen ihre Samen verschwenderisch einsetzen, während eine Frau mit einer Schwangerschaft ein hohes Investitionsrisiko und Gesundheitsrisiko (Tod durch Geburt etc.) eingeht. Deshalb müssen wir schon evolutionär sehr sehr gut auswählen, an wen wir geraten, und die paar Jahrzehnte Pille können die Evolution im Unterbewusstsein nicht außer Gefecht setzen.
    Also wenn ich als Frau um die Häuser ziehe und mir mit Tinder wild irgendwelche Typen aufreiße oder meinen Partner auf übelste Weise betrüge, ist heute Gott sei dank (!!!) meine Sache (und die des Partners), aber der Ruf einer Frau ist dahin und ein Mann ist mit je mehr Frauen desto mehr ein toller Hecht. Ich nehme das inzwische wahr, habe es aber akzeptiert und ich lebe mein Leben, so wie ich denke.
    w34
     
  13. Naja, das Thema ist jetzt beim besten Willen auch nicht neu, aber wenn es dich so sehr beschäftigt ... ;)

    Ich erlebe und lese meistens das Gegenteil davon - wer aus Prinzip oder weil er das Bedürfnis danach gar nicht hat, nicht außerhalb einer festen Beziehung Sex mit wem auch immer haben will, wird gern mal als prüde, langweilig und leidenschaftslos hingestellt.
    Was ist jetzt die Wahrheit?

    In früheren Threads war schon von etlichen Menschen (durchaus nicht nur Frauen) zu lesen, dass sie außerhalb einer festen Beziehung kein Bedürfnis nach Sexualität haben, abgesehen von Selbstbefriedigung und manchmal nicht einmal das. Aber in einer liebevollen Beziehung begeistert und lustvoll Sex haben. Warum soll das nicht möglich sein? Nur weil es sich der eine oder die andere nicht vorstellen kann?

    Manche Menschen brauchen halt mehr als nur einen nackten Körper neben sich, um sich ein- und fallenlassen zu können. Das heißt nicht, dass sie "kalte Fische" sind.
    (Mal abgesehen davon, dass man sich in einer neuen Beziehung meist nicht täglich sehen kann, außer man zieht auf der Stelle zusammen - damit relativiert sich das "täglich wollen" ja ohnehin, oder?)
     
  14. Aus meiner Perspektive ist das eine sehr persönliche Sichtweise und Entscheidung. Manche Menschen haben gerne Sex, einfach um Sex zu haben, für andere ist Sex "mehr", so dass sie ihn nur im Rahmen einer tiefergehenden Verbindung haben wollen. Männer gehören nach meiner Beobachtung überwiegend eher zur ersten Gruppe, Frauen eher zur zweiten. Letztere sind sich dann zu schade für "schnellen Sex". Das ist völlig in Ordnung so.

    "Nur Sex wollen" ist im Extrem der Mann oder die Frau, die gar keine Beziehung suchen, sondern ausschließlich Sex. Mit ein wenig Gespür sollte man die identifizieren können, ebenso wenn man nicht gerade auf Casual Dating Seiten sucht. Wenn Du als Frau gezielt mit Männer schlafen willst, die Dir gefallen, dann ist es auch ok, wenn beide "nur Sex wollen". In dem Fall ist wohl nur kritisch, zu lügen. Und auch dann: no risk, no fun. Sex ist auch nach einem halben Jahr warten keine Garantie auf eine Beziehung. Für mich sind Frauen eher verdächtig, die erstmal eine halbjährige Beziehung wollen, ehe sie Sex haben. Für mich gehört Sex zum Kennenlernen und zwar in der frühen Phase.

    So wie ich das hier verfolge, wird diese Sichtweise eher von Frauen als von Männern (es gibt Ausnahmen!) vertreten. Weichliche Lust ist ein Tabu für manche Frauen.
    Männern ist das eher egal. Den Frauen, die eher nicht so schnell Sex haben wollen, ist es eher nicht egal, wie das gesellschaftlich gesehen wird. Die postulieren ihre Sichtweise als Gesetz, weil sie sonst bei der Partnersuche einen Nachteil gegenüber den Frauen haben, die schneller Sex haben.

    Zugegeben pauschalisiert und die Extremform, aber anschaulich: Es gibt hier Frauen, die warten mit dem ersten Sex Monate. Das machen wiederum kaum Männer mit. Wenn sie jetzt andere Frauen dazu bringen, ihre Sichtweise zu teilen, dann haben sie eher eine Chance, einen passenden Mann zu finden.

    Folgerung für Dich: verhalte Dich so, wie Du dich verhalten möchtest. Gehe davon aus, dass wenn Du in einem üblichen Rahmen bleibst, kein Mann damit ein Problem haben sollte. Wer hier eine exakte Zahl genannt haben möchte, vielleicht noch mit Personenbeschreibungen und den sexuellen Vorlieben, ist sowieso eher verdächtig. Kaum ein Mann dürfte heute Probleme mit einer Frau haben, die vorher ein paar Sexualkontakte hatte.
    Dann wird sich der für Dich passende Mann finden.
     
  15. Es geht nicht um Moral oder Borniertheit, sondern darum, dass Frauen Huren sein können, NACHDEM sie zu Heiligen erklärt worden sind. Erklärung- sie sind "reine" Wesen und können Sex nur mit ihrem " Ehemann" haben. Das bedeutet, nachdem sie einen gewissen Status bekommen- schaut her, das ist mein Mädel. Frauen sind leuchte Beute- für andere Männer, für den Rufmord, sogar für eigene Geschlechtsgenossinen. Dazu kommt,um sich komplett fallenlassen zu können, braucht frau Sicherheit- dass der Mann sie nicht benutzt und morgen erzählt, sie ist leicht zu haben, dass er auch warten kann, bis sie soweit ist, dass er auch Rücksicht auf sie nimmt usw. Erwin hat recht- das Thema ist komplex ,aber wiederum auch nicht. Wer behauptet, Sex sei ein Bedürfnis, der hat das Stadium eines Tieres nicht überwunden. In diesem Fall ist es nichts anderes als Affen- oder Karnickelgerubel, höchstens Selbstbefriedigung zu zweit. Männer sind schon recht egoistisch und wenn sie keine Gefühle haben, denken sie in erster Linie ans eigene Vergnügen.Auf die Frau einzugehen erfordert Geduld, Zeit und gewisses Verzicht. Das alles spart mann, in dem er Frauen erklärt, Sex sei was "natürliches", " modern"," sei ncht so prüde und verklemmt". Frauen sprinten freudig mit und merken nicht, dass es nur Manipulation ist, damit mann sich nicht mehr anstrengen muss und frau, die schon mitgemacht hat, sich nicht so " schlampig" fühlt. Soll hier ein Sturm der Entrüstung kommen- den besten Sex hatte ich mit verliebten Mann, alles andere war strunzlangweilig und extrem unbefriedigend für mich. Punkt.
     
    • # 15
    • 25.11.2018
    • frei
    Naja, ich denke, dass es vielen ( vielleicht nahezu allen Frauen ) eher nicht um reine Triebabfuhr, sondern vor allem um Nähe und Zärtlichkeit geht, wenn sie ein Brainstorming zum Thema Sex machen.
    Sie kuscheln und schmusen, sagen und hören Schönes, fühlen sich geborgen und angenommen, vielleicht fühlen sie sich im Moment höchsten Glücks sogar geliebt.
    Und dann springt er direkt danach, wenn sie gerne weiter kuscheln und schmusen...( s.o. ) wollte, in die Hose und zur Tür raus.
    Meldet sich dann drei Tage nicht, dann weitere Tage ein bisschen und am 7. Tag, wenn's wieder im Schritt juckt, kommt wieder das kuscheln und schmusen ... ( s.o. )

    Das tut den Frauen, nach denen du hier fragst, weh.
    Und sie fühlen sich verarscht.
    Was kann man daran denn nicht verstehen ?

    Einem Mann, der entweder entsprechend gestrickt oder aber in eine konkrete Frau verliebt ist, empfindet es wahrscheinlich genauso bei solchem Verlauf.
    Und eine Frau, die ebenfalls nur das Jucken im Schritt lindern möchte, weiter aber keine Wünsche an den Mann hat, findet diesen Verlauf angenehm.
    Beides dürfte aber eher selten sein.

    Ich fürchte, dass wir unserem genetischen Programm, dem wir seit Jahrhunderttausenden folgen, ausgeliefert sind. Da fallen die paar Jahre seit den 1950er-Jahren nicht ins Gewicht.
    Wenn zwei sich nach dem ersten Date nicht mehr wiedersehen, ist der abgelehnte Mann enttäuscht, tröstet sich aber damit, dass er die Frau immerhin noch flachgelegt hat, während die abgelehnte Frau damit hadert, dass er sie sogar vorher noch flachgelegt hat.
    Das wirkt auch 2018 und wahrscheinlich auch noch 2118.

    w 51
     
  16. Ich finde es ermüdend immer wieder das gleiche durchzukauen.
    Hab doch einfach so viel sex wie du willst und kannst.
    Wenn es nicht der Weg anderer Frauen ist...tja was geht es dich an.
    Mit gesellschaftlichen Konventionen hat das weniger zu tun als mit Erfahrung.
    Wie viele Frauen haben regelmäßig Orgasmen und schlafen zufrieden ein mit einem halb fremden Mann.
    Ich kenne kaum eine.
    Geredet hab ich mit über 100erten.
    Und warum sollte man sich schlechten Sex antun?
    Wenn du dich für taff und modern hältst deswegen tust du mir leid.
    Toleranz und Einfühlungsvermögen scheinst du nicht zu haben
     
  17. Ich hatte eine Phase wo ich mit meinen Freundinnen gespielt habe "Wer als erstes abgeschleppt wird". Ich wollte einfach nur testen wie ich bei Männern ankomme und hab alles, was ich wollte, ausprobiert. Ich bin froh, dass es diese Zeit gab, weil ich nämlich jetzt (in einer monogamen Beziehung) definitiv nicht das Gefühl habe irgendwas zu verpassen.

    Allerdings scheint es so zu sein, dass Frauen beim Sex emotional mehr geben und sich auch schneller verlieben als Männer. Wenn er keine Beziehung mit einem will, obwohl man mit ihm geschlafen hat, versetzt das, ich behaupte jeder Frau, einen Stich.

    Dazu kommt, dass der Sex deutlich besser wird, wenn man die Person mit der man schläft, liebt.

    w, 24
     
  18. Sex and Drugs and Rock'n' Roll ......
    ....ja, ich mag das. Wenn auch die "Drogen" nur noch die legalen davon sind.
    Und ich persönlich bin froh, eine Frau an meiner Seite zu haben, die das versteht. Genau deshalb ist sie für mich eine Heilige - im Sinne von: sie ist mir heilig.
    Sex mit unterschiedlichen Menschen zu haben ist eine Erfahrung. Wer diese nie machen durfte, ist neidisch. Und man kennt das ja - was ich nicht haben kann, ist unmoralisch. Sieht man auch bei der Diskussion um den Verdienst des Herrn Merz.
    Mir tun die moralinsauren Leute ohne Lebensfreude nur zum geringen Teil leid - die meisten bekommen genau das, was sie sich verdient haben. Nämlich den Heiligenschein für ganz wenig Sex ohne Freude daran.
    Ja, das gilt für mich auch für Frauen.
    Ein schaler Nachgeschmack kann dann bleiben, wenn jemand wie ich seine Einstellung versteckt. Nicht ehrlich und direkt formuliert . Dafür habe in sogar ein wenig Verständnis. Aber auch hier - beide haben mitgemacht. Und Spass gehabt.
     
  19. @Burmakatze hat es sehr präzise formuliert, das entspricht auch meiner Wahrnehmung, wobei ich das Forum definitiv nicht für repräsentativ halte.

    Ich habe für mich entschieden, dass ich meine Sexualität so leben mag, wie es mir gut tut.
    Und wenn ein Partner fehlt, ist bei mir tatsächlich das Bedürfnis nicht so hoch , aber deswegen über Jahre verzichten?
    Oder nur deswegen eine beliebige Partnerschaft eingehen?
    Dann ist es für mich ein Weg über eine F+, Single Voraussetzung, und ich hatte eine beidseitig monogame F+, wo es insgesamt um schöne Stunden ging. Warum nicht? Auch wenn hier dann Vergleichen mit Prostitution gezogen werden.

    Und es gibt die sehr emotionalen und kontroversen Diskussionen - auch und gerade wenn es um die Kennenlernphase geht.
    Die dauernde Unterstellung, wenn es nicht klappt, Mann wollte nur Sex - aber vielleicht passte es nicht?
    Für mich als Frau gehört Sex mit zum Kennenlernen, wann ich intim mit einem Mann werde, entscheide ich. Ohne diesen Gedanken an Leistung, oder andere krude Gedanken. Wenn sich dabei herausstellt, es passt nicht, dann beende ich das Kennenlernen. Sexuelle Passung ist für mich eines der unverzichtbaren Basics.
    Das habe ich schon erlebt, und nicht alles ist vorher zu ahnen.
    Und ich hatte 2 Ehen mit schlechtem Sex...Das reicht definitiv.

    Gute Sexualität ist für mich Bestandteil des Lebens, Lebensqualität - und zu dieser Seite mag ich auch als Frau stehen.
    Ich habe zu lange schon gewartet, bis ich endlich einen ganz selbstverständlichen Umgang mit Sexualität hatte, heute spüre ich in mich hinein und entscheide / lebe entsprechend .

    Was andere denken ist mir egal.

    W,49
     
  20. Ja, Sex kann etwas sehr Schlechtes sein.
    Nämlich dann wenn man gegen den Willen eines anderen Menschen sich einfach an dessen Körper befriedigt.
    Auch das Vortäuschen einer Beziehung nur um an Sex zu kommen ist schlecht.

    Wenn Sex auf freiwilliger Basis beidseitig geschieht ohne eine dritte Person damit zu verletzen oder zu hintergehen (betrogene Ehefrau z.B.) ist doch alles paletti.

    Sex mit Liebe ist einfach das Schönste.
    Sex ohne Liebe als reiner Akt der Triebabfuhr (egal an wessen Körper) ist leer und hohl.
     
    • # 21
    • 25.11.2018
    • void
    "Der will nur Sex" heißt "er will keine Beziehung, mach dir das nicht vor und wenn du eine Beziehung willst, denk nicht, dass du sie bekommst, indem du mit diesem Mann ins Bett steigst".

    Es ist nicht der Sex, der negativ gesehen wird, sondern die Frau sucht ne Beziehung und der Mann täuscht vor, auch eine zu suchen, will aber nur Sex. Wenn die Frau auch nur Sex haben wollte, wäre es ja ok, dann müsste aber der Mann trotzdem noch ehrlich sein.

    Wenn eine Frau selbst aber entscheidet, nur dann Sex zu haben, wenn es um eine Beziehung geht, gibt es daran auch nichts zu kritisieren. Manche können Sex und Verliebtheit nicht trennen.

    Wenn jemand schreibt "der will nur Sex", und derjenige ist ein Vergebener und die Frau eine Singlefrau, die sich verliebt hat, finde ich auch nicht zu vernachlässigen, dass der Mann seine Partnerin betrügt. Das hat nichts mit Sexfeindlichkeit zu tun, sondern damit, Ehrlichkeit wichtig zu finden und sich anzusehen, wen man als gewünschten Partner auserkoren hat. Vielleicht wär auch Frauensolidarität nicht doof dabei, weil - unter Männer gibt es das durchaus, dass die "den Besitz" eines anderen Mannes anerkennen.

    Frauen, die Sex als Tribut geben wollen dafür, einen Mann zu bekommen und zu halten, sind zu unterscheiden von denen, die Sex und in Verbindung mit Verliebtheit und Gefühl haben wollen.

    Das obere Zitat ist auch was ganz anderes als das hier:
    Ich denke schon, dass dieses Bild noch in so manchem Kopf ist. Vielleicht ist der Grund eine Art Verkopfung der Natur: Der Mann will gern, dass seine Frau keinen Sex will außer mit ihm, sonst ist ihr Trieb nicht zu beherrschen und er füttert am Ende Kuckuckskinder durch?
    Ich meine, bei manchen Tieren wird das Sperma eines Männchens in dem Weibchen dann abgetötet, wenn ein stärkeres Männchen es danach noch mal sexuell beglückt. Manche Männchen bewachen daher die befruchteten Weibchen, dass nicht noch ein anderer Samen einpflanzt und ihre eigenen Gene nicht weitergegeben werden. Ich hab keine Ahnung, wie es bei Affen und Menschen aussieht. Ich meinte mit "Verkopfung der Natur" dieses Prinzip, nur die eigenen Gene weitergeben zu wollen und als Mensch dann nur die Möglichkeit zu haben, die Sexualität der Frau zu beherrschen. Deswegen ist diese Sexualität böse, deswegen muss die Frau sich verhüllen, dass keiner Gelüste bekommt, deswegen ist eine Frau, die ihre Sexualität hemmungslos auslebt, verwerflich (Wird aber auch bei Männern als schlecht angesehen, da so einer keine Verbindlichkeit gibt. Lustfeindlichkeit ist ja in den hiesigen Religionen auch ausgeprägt.).
     
  21. Liebe Nikita09
    Deine Fragen sind komplex und ich fände es spannend, auf hohem Niveau darüber zu sprechen. Aber dazu ist ein Online Forumsbeitrag fast schwierig.
    Ich denke einerseits, dass es okay ist, nur Sex zu haben. Andererseits gibt es dieses "Spiel" von einigen Männern, dass sie Gefühle vortäuschen und eine Beziehung in Aussicht stellen, währenddem es ihnen insgeheim um den Sex bzw. den Kick des Sex-Habens geht. Und dann fühlt sich Frau am Ende ausgenutzt. Dieser Vorgang ist auch beschrieben worden z.B. durch Michael Nast in "Generation Beziehungsunfähig", wo er erzählt, dass er eine Frau datet, die ihm als Freundin nicht hübsch genug ist. Als vorübergehende Bettgeschichte wird er sich dennoch auf sie einlassen, dies ihr jedoch natürlich nicht so verklickern. Er sinniert dann auch schon über die Ausreden, mit denen er "Schluss machen" wird.
    Ich habe den Eindruck, Männern wie Michael Nast geht es im Grunde gar nicht um den geniesserischen Aspekt des Sex, sondern um die narzisstische Bestätigung: Macht über eine Frau zu haben und emotionale Überlegenheit zu geniessen.
    Dieses Gefühl danach, als Frau einem Bubenstreich erlegen zu sein und nicht gut genug für eine Beziehung gewesen zu sein, kann tatsächlich Ekel vor Sex erzeugen. Oder Scham? Und man kann sich natürlich auch von aussen lustig machen, wenn man nichts Besseres zu tun hat. Im Sinne von "selber schuld", wer sich so benutzen lässt. Damit wehrt das Kollektiv ja auch die Verantwortungszuweisung an den "tricksenden" Mann ab.
    Ich persönlich finde Sex nichts Schlechtes, ich finde lediglich solche Spielchen schlecht. Und ich rate nicht von Sex ab, sondern von Sex unter solchen Bedingungen.
     
  22. Ich finde Sex schön und wichtig und toll wenn er kreativ ist.
    Aber ehrlich sollte er sein und nicht umgeben von Hintergedanken die irgendein anderes Ziel vortäuschen.

    Beide sollten wissen, wieviel Gefühle dabei sein sollten.

    Auf Gefühle zu machen, diese bewusst zu wecken um den emotionalen Typus ins Bett zu bekommen...oder durch Sex die Gefühle zu wecken....ist in meinen Augen unfair.

    Weder darf jemand verurteilt werden, der Sex ohne Emotionen hat, noch der der ihn viel lieber mit ihnen hat.
     
  23. Naja du hast dir da jetzt was rausgepickt und zudem völlig aus dem Zusammenhang gerissen wiedergegeben.
    Erschreckend ist vielmehr deine Eingangsfrage.
    Da stellst du dich so dar, als wüsstest du nicht, dass Sex natürlich als natürlich gesehen wird, es aber natürlich darum geht, dass bestimmte Männer (und dabei beziehe ich mich auf deinen Beitrag) ausschliesslich Sex wollen, anstatt tatsächlich Interesse an einer Frau zu haben und deshalb sich verstellen. In diesem Fall heisst es "er wollte nur Sex". Diese falsche Vorgabe ist eben nicht in Ordnung.
    Denn nicht jeder Mensch, möchte mit jedem anderen Mensch unter sämtlichen Vorzeichen und Prämissen in die Kiste springen. Ist nun mal so.
    Auch dann nicht, wenn sie Sex im Grunde sehr gerne mögen.
    Ich denke, dieser ganze Sachverhalt, ist nicht neu für dich.
    Dein angeblicher Dikussionsbedarf also obsolet.
     

  24. So ist es.

    Dieses von @frei beschriebene Verhalten der Männer, mit denen ich in den vergangenen Jahren zu tun hatte, hat mich so extrem verletzt und nachhaltig verunsichert, dass ich inzwischen fast schon Angst davor habe, wenn ein Mann sexuelles Interesse zeigt (was eh nicht passiert, da ich inzwischen optisch durchs Raster falle).

    Ich wurde mal ausgelacht, weil ich bestimmten erotische Präferenzen nichts abgewinnen kann, "weil alle Frauen das doch geil macht" etc. pp.

    Und ja, wenn ich bei einem Date durchblicken ließ, dass ich sehr lange keinen Sex hatte, wurde ich
    a) als promiske Lügnerin oder
    b) als verklemmte Tussi
    hingestellt...
    .... je nachdem, wie der Mann drauf war.

    Meine Erfahreungen teilen einige Frauen in meinem Bekanntenkreis, die längere Zeit Single waren oder es noch sind.

    w, 49
     
  25. Es ist die Frage welches Ziel, Mann oder Frau hier verfolgt. Das negativen an Sex immer und überall, wird hier vermutlich nur deshalb so schlecht angesehen, weil die Frauen oft eine Beziehung haben möchte und der Mann nur den Sex. Wenn sich beide einige sind was sie tun, habe ich bei beiden Varianten nichts auszusetzen. Wer Sexhopping betreibt und das ganze nur aus Spaß macht, damit zufrieden ist: Bitteschön.
    Problematisch finde ich Pseudobeziehungen, die letztendlich auf Sex mit ständig neuen "Partner" rauslaufen. Wenn jemand mit 25 schreibt, er habe jetzt 8 Beziehungen gehabt, davon zwei länger mit ca. 1 Jahr, dann ist das für mich auch eine Art Sexhopping und dieser Mensch hat noch nicht rausgefunden, was er / sie wirklich will.

    Für mich wären solche Sexhopper nichts. Ich kann es nicht nachvollziehen, dass einem Sex so wichtig ist. Ich kann ja z.B. auch lange ohne auskommen. Aber ich muss ja mit soclehn Leuten auch nicht.

    Aber letztlich ist es immer entscheidend, ob beide das gleiche Wollen.
     
  26. Deinen Beitrag unter #10 finde ich unangebracht. Du scheinst ihn mit c/p einfach ohne zu lesen übertragen zu haben.
    Vergleich mit Prostitution fand hier nicht statt. Keiner forderte, dass Sex von Frauen wie vom Automaten zu leisten ist.

    Es macht den Anschein,dass du auf entsprechenden anderen Seiten unterwegs bist.

    Vielleicht rät man Frauen zur Zurückhaltung, weil nicht jeder Sex sich für die Frau gut anfühlt. Vielleicht gibt es auch heute noch Menschen, die den anderen nur für den Sex nutzen, ohne davor dazu ehrlich zu stehen. Vielleicht ist es aus diesem Grund wichtig für die Frau, eine Auswahl zu treffen, um möglichst nur guten Sex mit guten Männern zu haben.

    Wenn Du das Gefühl hast, der Mann verlangt Leistung wie aus dem Automaten oder der Mann sieht in dir eine billigere Prostituierte, dann lasse diesen Mann und diese Umgebung hinter Dir zurück. Daraus kann sich nichts Gutes entwickeln. Das ist nicht normal. Mehr Männer sehen das anders.

    Auch der Mann mit vielen Frauen hat einen schlechten Ruf. Eine vernünftige Frau nimmt den nicht für eine ernsthafte Beziehung. Das Umfeld grinst über seine ständigen Eskapaden und Dramen. Spätestens ab 30Jahren will das doch niemand mehr hören.
    Nein, auch der Mann ist kein toller Hecht, wenn er an jeder rum nuckelt.

    Alles Gute Dir.
     
  27. "Monate" ist doch auch relativ. Zwei Monate? Vier Monate? Sechs Monate?
    Allerdings geht es nicht darum, andere dazu zu bringen, es auch so zu sehen, sondern darum, einen verbindlichen Mann zu finden, der schon vor dem Sex weiß, dass er genau diese Frau will und der das auch deutlich macht. Dann kann sich die Beziehung durchaus so schnell entwickeln, dass es nicht Monate werden. Dass das keine Garantie dafür ist, dass die Beziehung dann auch funktioniert, ist selbstverständlich auch "solchen" Frauen / Menschen klar. Aber der grundsätzliche Wille, sich auf etwas Festeres einzulassen, der sollte vorher sicht- und fühlbar sein.

    (Hat im übrigen funktioniert und ich bin sehr glücklich mit ihm.)
     
  28. Das liegt ja schon in dem Wort "nur". Wenn jemand sich "nur" für Sex mit mir interessiert, interessiert ihn im besten Fall mein Körper, im schlechtesten Fall bin ich einfach eine bequeme Lösung.

    Er interessiert sich NICHT: für mich als Person, für meine Werte, meine Ziele und Träume, meinen Humor usw. Er hat keine Gefühle für mich. Ich bin quasi eine Hülle. Und ich möchte nicht als Hülle gesehen werden.

    Es geht also nicht darum, ob man gerne Sex hat oder nicht, sondern darum, dass manche möchten das sich jemand für sie als Mensch interessiert,
     

Jetzt Partnersuche starten

Ich bin
Ich suche

Es gelten die AGB und Datenschutzbestimmungen. Mit der kostenlosen Mitgliedschaft erhalten Sie regelmäßig Angebote zur kostenpflichtigen Mitgliedschaft und weiteren Produkten der PE Digital GmbH per Email (Widerspruch jederzeit möglich)