1. Wenn er das als Opner erwähnt wird er auf seine Impotenz reduziert werden. Ihm wird Freundschaft angeboten werden, da sich keine Frau in ihn verlieben wird, die vorab von diesem Handicab weiß.

    Natürlich wird keine ihre Ablehnung so begründen, es passt nur einfach ausnahmslos immer nicht. Zur Diskussion, dass Sex und Kinder auch ohne Erektion möglich sind wird es daher niemals kommen.

    Denn warum will @HeidiBerlin von der Einschränkung wissen, damit sie ihn in die Schublade "ungeeignet" packen kann. Daher Impotenz erst wenn es zu Sex kommt offenbaren.
     
  2. Ich muss Amytan zustimmen - den meisten Frauen, die hier geschrieben haben, ging es darum, dass sie durchaus mit einem Mann mit ED ohne Penetration lustvollen, wunderbaren Sex haben können, wenn der Partner auch dazu steht (pun not intended). Und nicht, dass sie natürlich gern auf Sex verzichten :p.
     
  3. Das stimmt nicht. Ich wusste es vorher (sogar vorm ersten Treffen) und habe mir überlegt, ob ich damit leben kann.
    Ich wäre mir ganz schön blöd und veräppelt vorgekommen, wenn er das erst beim Sex verraten hätte.
     
  4. Genau das war damit gemeint, darüber sprechen, wenn der Moment dazu gekommen ist. Aber
    war der Grund hier zu antworten, lieber @Ejscheff . Mir war ja gar nicht klar, dass meine Beiträge von der Forenprominenz gelegentlich wahrgenommen werden. :)
     
  5. Dann wäre ich weg.
    Es muss nicht am Anfang stehen, aber wenn die Zuneigung wächst, das Vertrauen und es absehbar ist, dass auch sexuelle Nähe passieren soll, dann will ich es wissen.
    Verheimlichen wäre für mich wie eine Lüge.

    Vor allem würde ich anhand seines Verhaltens sehen, ob er sich der Problematik stellen kann, gut damit umgeht, und weiß, wie man trotzdem eine gute Sexualität leben kann.

    Ziemlich ätzend ist die Erfahrung, dass bei Mann nichts geht, und er so tut, als ob es ganz normal wäre, und das Thema an sich bleibt tabu.
    Der weitere Grund, es danach dann umgehend zu beenden.
    Mit dem Kommentar, es passt nicht.
    Tut es ja auch nicht.
     
  6. Nun ich bin nicht Ejakulationsfähig und erwähne dies garantiert nicht, weil 90 % der Damen dies mit Erektionsunfähig verwechseln würden.

    Wann ist außerdem der richtige Augenblick es zu Beginn zu erwähnen? Wenn ich beim ersten Date von Sex und Krankheiten oder der Kombi von beiden erzähle, ist die Frau auf jeden Fall weg, weil sie nur "Sex" hört und mich für übergriffig notgeil hält.

    Das Thema Sex kommt erst auf den Tisch wenn quasi die Bereitschaft zum Sex da ist. Wenn bei dir @Lionne69 es zur Sache geht, wirst du garantiert nicht aufspringen und weglaufen. Wenn es dann ohne Erektion gut war, du verliebt bist und er es dir erklärt wirst du das schlucken.
     
  7. Ich bin zwar nicht @Lionne, aber dennoch - du stehst also auf Frauen, die du für zu doof hältst, ejakulationsunfähig und erektionsunfähig unterscheiden zu können. Für mich wäre es auch ein Grund zum Weglaufen, wenn mich jemand für blöd hält.

    Der FS ist ja sehr wohl erektionsunfähig und ja, das würde ich vorher kommuniziert haben wollen. Mein Partner hat das ausdrücklich deswegen getan, damit ich mir vorher überlegen kann, ob ein weiteres Kennenlernen für mich infrage kommt. Und er hatte auch vorher Partnerinnen, für die sein Handicap offenbar ebenfalls kein Hindernis war.
     
  8. Sorry, dies würde ich eher anzweifeln, vor allem, diese Variante ist mir noch nie begegnet.

    So in den letzten Jahren, Männer +45, ist das kein ganz seltenes Problem, oder ich ziehe diese Männer an.

    Ich kenne den Typus Mann, bei dem es nicht funktionierte. Und dann wurde es nicht entspannt und schön, sondern krampfig, weil er es trotzdem versuchte, und versuchte, und... Und nachher - Schweigen.
    Da ziehe ich inzwischen meinen Schlussstrich, das passt nicht für mich.

    Gut wurde es, wenn der Mann es vorher sagte - natürlich nicht bei den ersten Dates, da hat jede*r Themen, die er / sie erst mit zunehmender Vertrautheit erwähnt.
    Mit diesem Wissen, ohne Druck, schwang man sich aufeinander ein, und mein Resümee ist das, dass ich den besten Sex mit Männern hatte, bei denen "es" nicht ging. Mit Männern, die dieses Thema nicht schamhaft verschwiegen oder gleich negierten.

    Auch diese Variante schon erlebt, worüber ich mich dann richtig ärgere, ich bin nicht 15.
    Ein Versuch, kann passieren, nicht tragisch, aber wenn es sich jedes mal wieder so abspielt?
    Auch für mich ist es vorbei, wenn man mich für blöde verkaufen möchte.

    Offener Umgang mit dem Thema - da darf Mann seinen Mann stehen ;-) .
     
  9. Na klasse. Bis dahin hab ich's nicht mehr weit und ein berauschendes Sexleben hatte ich bisher kaum. Da sinkt bei mir gleich wieder die Lebenslust bzw. die Motivation, sich noch grundsätzlich großartig anzustrengen. Keine Ironie.
    Wieviel Sport pro Woche muss ich denn treiben, um so lange wie möglich die Potenz eines gesunden 20-jährigen halten zu können? Wenn das schon gar nicht mehr möglich ist, dann wozu überhaupt noch versuchen, als Kinderloser möglichst alt zu werden?
     
  10. Oh mein Gott. Bezieh doch nicht alles in negativster Weise auf dich. Such mal Beiträge von @Süsse65, die hat einen 65-jährigen Freund, der sich offenbar bester Gesundheit und Potenz erfreut. Nimm das doch als Beispiel ...
     
  11. Natürlich kann man auf Partnersuche trotz Impotenz gehen, wo steht denn geschrieben, dass impotente Männer alleine alt werden müssen??
    Partnerschaft ist mehr als nur vö....Liebe, Vertrauen, Treue und Zusammenhalt!
    Bin selbst seit einer Harnleiterinfektion nicht mehr in Vollbesitz meiner Erektionsfähigkeit, und meine Frau hat die schwierige Zeit mit mir durchgestanden. Inzwischen haben wir auch wieder wunderbaren Sex, mit Hilfe von Mittelchen ist das alles möglich!
    Und bei den ersten Dates musst du nicht mit der Tür ins Haus fallen, wenns ernst und tiefer geht, rede darüber, wenn sie kein Verständnis hat, war sie eh nicht die Richtige!!
     
    Moderationsanmerkung: Beitrag wurde durch einen Moderator editiert
  12. Ich persönlich finde Sex nicht wichtig und brauche das eigentlich nicht. Ich hatte aber in früheren Beziehungen natürlich das Problem, dass die Männer schon wollten und auch öfter und ich dazu keine Lust hatte. Mir ist dann klar geworden, dass ich mir explizit jemanden suchen muss, der auch wenig/ keine Lust hat und dazu gibt es u.a. das Forum von Gleichklang, aber es gibt auch ein Forum für Asexuelle, wo man Menschen kennenlernen kann, die ebenso keine Lust haben.

    Ich denke, körperliche Nähe im Sonne von Streicheln und Küssen sind bei den meisten dennoch erwünscht und die Abneigung besteht nur gegenüber Sex bzw. Nacktheit. Ich finde es einfacher, sich eine Frau zu suchen, die auch nicht möchte oder kann, anstatt mit zig Mittelchen an sich herumzudoktern.
     
  13. Immer noch: Impotenz =/= Asexualität
    Das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.
    Der Asexuelle will keinen Sex, der impotente Mann will sehr wohl, er kann nur keine Erektion aufbauen bzw. halten. Und man kann auch als impotenter Mann sehr wohl Sex haben, ohne mit Mittelchen an sich herumzudoktern.
    Also ist der Vorschlag, doch gleich eine Frau zu suchen, die nicht will oder kann, absolut an den Gegebenheiten vorbei. Er braucht dann nur eine, der Penetration nicht so wichtig ist. Ich glaube nicht, dass er die bei asexuellen Frauen findet.
     
  14. Ja stimmt schon, es ist ein Unterschied, ob man nicht will oder nicht kann. Aber praktisch gesehen: wenn keine Penetration möglich ist, was kann er dann noch machen? Oral befriedigen oder mit der Hand, mit Toys? Das ist dann vielleicht für manche Frau auch schön, aber was hat er davon? Es ist ja dann immer etwas der Frau zuliebe machen, was ihn vielleicht schon etwas erregt, aber er tut dann etwas für den Orgasmus der Frau und er selbst hat keinen. Ich weiß nicht, ob das so toll ist.
     
  15. Tatsächlich genau das und ein impotenter Mann - oder richtiger ein Mann mit erektyler Dysfunktion - kann sehr wohl einen Orgasmus haben. Das ist offenbar genau das, was die allermeisten Mitschreiber nicht zur Kenntnis nehmen bzw. sich nicht vorstellen können. Der Penis wird halt nicht steif, somit ist keine Penetration möglich. Aber das Lustempfinden und die Orgasmusfähigkeit sind dadurch nicht eingeschränkt!

    Ich weiß das, weil ich seit eineinhalb Jahren mit einem solchen Mann zusammen bin und unser Liebesleben - bis auf die fehlende Penetration - sehr erfüllend und schön ist.
     
  16. Nachtrag

    Um noch einmal den FS zu zitieren, da steht es schwarz auf weiß ;). Nur dass diese Aussage von den Mitforisten zum größten Teil einfach ignoriert (wahrscheinlich überlesen) wurde, weil es nicht mit dem vorhandenen Bild von Impotenz zusammenpasst:

     
    • # 76
    • 15.01.2019
    • frei
    Männer können Orgasmen haben, sogar mit Ejakulation ohne dass ihr Glied dabei steif ist.
    Durch Massage der Prostata.
    Hab ich in meiner Domsenlehre gelernt.
    Das ist nicht ganz einfach und setzt auch eine gewisse Bereitschaft des Betreffenden voraus, wie sie bei Subs per se gegeben ist, bei traditionell denkenden Männern vielleicht nicht, aber es ist auch kein Hexenwerk.

    Wollt ihr den Fachterminus dieser durchaus gängigen Praktik wissen ?
    Abmelken...mal sehen, ob das durch die Zensur geht.
    Ich wurde ja schon mal darauf hingewiesen, dass hier Minderjährige mitlesen.

    w 51
     
  17. Ist - meiner beschränkten Erfahrung nach - gar nicht nötig. Oder wohl zumindest nicht bei allen Betroffenen. Wobei das natürlich eine nette Abwechslung sein kann.
     
  18. Das trifft zu ein erektionsunfähiger kann auch ohne Prostata Massage bis zur Ejakulation mit Orgasmus gebracht werden. Allerdings kann auch ein ejakulationsunfähiger Mann (der durchaus erektionsfähig sein kann) zum Orgasmus gebracht werden. Auch das Gefühl einer Frau Lust zu bereiten kann einen Mann nicht unerheblich befriedigen.

    Ich vermute, dass fast jede Frau die an konventionellen Sex interessiert ist (daher keine BDSM Fokussierung o.ä.) auch von einem engagierten Mann mit der Hand oder oral bis an den Rand der Erschöpfung gebracht werden kann, so dass sie direkt anschließend kein starkes Interesse an Penetrationssex hat, weil sie zu müde ist.

    Letztlich ist das aber alles individuell abhängig von persönlichen Körperempfindungen des Passiven und dem Einpfindungsvermögen des Aktiven.
     
    • # 79
    • 16.01.2019
    • frei
    Ja natürlich.
    Ich würde sogar sagen, dass fast jede Frau leichter und besser kommt, wenn der engagierte Mann es ihr per Hand oder Mund macht als durch Penetration.

    Hier ging es aber um die Frage, ob ein impotenter Mann selbst einen Orgasmus haben kann, nicht ob er ihn der Frau bereiten kann. Letzteres dürfte außer Frage stehen.
    Ich hatte im Übrigen kein BDSM als Empfehlung im Sinn, weit gefehlt !
    Ich wollte nur die technischen Möglichkeiten aufzeigen, die kann man im Stino-Bereich ebenso anwenden. Falls der Mann es will.
    Ich habe mal gehört, dass manche Männer es nicht so sehr mögen, wenn man rektal in sie eindringt.
    Aber hier sagen ja möglicherweise Betroffene, dass Männer auch durch Stimulation des schlaffen Glieds einen Orgasmus erleben.
    Das war mir unbekannt.

    w 51
     
  19. Ganz genau. Das liegt daran, dass Erektions- und Orgasmusfähigkeit von unterschiedlichen Systemen im Körper gesteuert wird. Die Erektion ist vom Gefäßsystem abhängig, die Orgasmusfähigkeit dagegen von Nervenverbindungen. Wenn eins davon nicht funktioniert, ist nicht notwendigerweise auch das andere betroffen.
    Ich habe meinen Partner einfach gefragt, was für ihn geht und wie es geht.
     
  20. Impotenz bedeutet meistens nicht, dass das Glied generell schlaff bleibt. Es bedeutet in der Regel, dass eine durchaus entstehende Erektion zeitlich oder von der Härte zu marginal für Penetrationssex ist. Für eine per Hand oder oral ausgelöste Ejakulation plus Orgasmus kann es dagegen reichen.

    Hinzu kommt, dass Sex und Lust auch ein gutes Stück Kopfsache sind. Ich denke BDSM ist dafür durchaus ein gutes Beispiel. Körperliche aber auch psychische Reize die im Standard wenig lustorientiert sind lösen bei entsprechend veranlagten Menschen dann doch Lust aus.

    Ähnlich ist es doch bei den ganzen analen Spielchen unabhängig ob mit Mann oder Frau (auch die haben ihre Bedenken zu passiven und aktiven Anal Aktivitäten), als BDSM Element oder Standard-Variante. Ob ich das Bäh oder supi finde ist primär eine Kopfsache. Das gilt z.B. auch wenn ich Sex insgesamt doof finde.
     
  21. Mag sein, aber es gibt auch Frauen die ausschließlich durch penetrativen Sex zum Höhepunkt gelangen. So eine Frau dürfte mit einem Mann, der keine zum GV ausreichende Erektion erlangen kann durchaus ein Problem haben, so sie wert auf Sex legt.
    Da Mann ohne vorheriges Gespräch nicht weiß ob die Frau zu der Gruppe gehört die nur durch GV zum Höhepunkt gelangt, halte ich es für subotiomal die Information über eine permanent bestehende erektile Disfunktion bis zum ersten Sex zurückzuhalten. Eine Frau, die sich damit arrangieren kann oder vll. sogar andere Praktiken (oral/manuell) präferiert wird mit der vorab Information kein Problem haben. Eine Frau, die auf GV angewiesen ist um zum Höhepunkt zu gelangen hingegen wird nicht sehr erfreut sein wenn man sie erst davon in Kenntnis setzt wenn die Sache bereits in vollem Gang ist.

    Für manche Frauen ist es aber ohne Erektion nicht gut! Und die dürften dann - verliebt hin oder her - erst mal sauer sein wenn die Information erst derart spät auf den Tisch kommt und dann auch ganz schnell weg. Damit ist werde dem FS noch der Frau gedient.

    Es gibt wohl Geräte, die durch Unterdruck die Durchblutung der Schwellkörper im Penis anregen können, was bei einigen Männern zu einer Erektion führt. Diese kann dann temporär durch Unterbindung des Blutrückflusses mittels straff sitzendem elastischen Ring um den Penisansatz erhalten werden. Diese Stauung sollte jedoch nicht länger als 20 Min. andauern. Hast Du das schon mal probiert? Oder mittels eines solchen Gerätes versuch generell die Durchblutung der Schwellkörper anzuregen?
     
  22. Das dürfte insgesamt davon abhängen, welche Ursache die Impotenz hat. Grundsätzlich funktioniert eine Ejakulation ohne Erektion.

    Ich denke, viele "Potenzprobleme" kommen daher, dass mit zunehmendem Alter nichts mehr "sofort" funktioniert wie mit 20. Wenn sich dann Frauen einfach etwas mehr Zeit nehmen würden, wäre das Problem in vielen Fällen gelöst. Längeres und entspannteres Vorspiel. Das wirkt auch auf die Psyche.

    Beim Kennenlernen besteht dann natürlich zusätzlicher psychischer Druck. Mit einer Frau, die das versteht und damit umgehen kann, wird es wahrscheinlich manches Problem nicht geben. Manche Frauen brauchen doch auch einfach ein ausgedehntes Vorspiel. Männer werden durch "sie können immer und sofort" einfach zu sehr unter Druck gesetzt.

    Bezogen auf die Ausgangsfrage: beim FS scheint die Erektion nicht zu funktionieren und das wohl körperlich bedingt. Rgsmen kann er wohl haben. Wie Sexualität bei ihm funktioniert, schreibt er nicht. Eine asexuelle Beziehung ist aber wohl nicht sein Ziel. Das müsste er einer Frau im Grunde aber mitteilen und zusätzlich auf eine Frau treffen, die damit umgehen kann. Wenn dann noch der Wunsch nach Familie hinzukommt, wird es nochmal komplizierter.

    Wie immer: nur offene Kommunikation hilft. Da das Thema bei den meisten Frauen nach einer Handvoll Dates anstehen wird, würde ich nicht zu lange damit warten. Ich würde aber auch mit dem Urologen die angesprochene Thematik mit den Nebenwirkungen der Nierenmedikamente nochmal abklären. Vielleicht gibt es auch andere Medikamente? Und ansonsten, gezielter auf entsprechenden Plattformen suchen.
     
  23. Lieber @ErNRW76 wenn alles andere passt, würde ich mich auf eine Partnerschaft mit einem Mann einlassen der (wie auch immer geartete) Potenzprobleme hätte. Grundvoraussetzung wäre aber Ehrlichkeit, die ist mir Wichtig. Nichts ist schlimmer als es drauf ankommen zu lassen und dann so zu tun als wäre es nicht der Normalzustand. Vor allem würde ich mir einen sicheren Umgang damit wünschen. Sprich, du bist aus der Opferrolle raus, weißt genau wie du es gerne hast und bist in der Lage mir das zu Kommunizieren. Hilfst du mir souverän, dich nach deinen Bedürfnissen richtig zu befriedigen, haben wir beide kein Problem. Vor allem könnten wir eine Partnerschaft aufbauen, die vertrauensvoll nach Lösungen für Unwägbarkeiten sucht, die dann vermutlich keine mehr wären.
    Spannend, kennst du die zukünftige Frau, die vielleicht mal mit dem TE intim wird? Wie kannst du dir also sicher sein, dass sie sich genau so verhält?! Ich bin mir sicher, das ich so nicht handeln würde, s.o. Ich wäre aber mit Sicherheit weg, wenn er versuchte, mich für dumm zu verkaufen, weil er nicht über so viel Charakter und Selbstbewusstsein verfügt mit mir über seine Dysfunktion zu sprechen.
     
  24. Ich bin so traurig, dass sich zwei Menschen nicht finden können, die desselbe wollen :( Ich finde immer nur Männer, die nicht auf Sex verzichten können. Wahrscheinlich sind die anderen scheu, so wie Du... obwohl Wien groß genug ist.
     
  25. Nun, ich gehöre zu der Art Frauen die nicht verzichten wollen, und habe einen Partner der massive Erektionsprobleme hat......und er hat es mir erst gestanden als ich schon verliebt war.
    Weg war ich dann nicht, hatte eh schon sowas vermutet, wäre trotzdem froh gewesen wir hätten eher drüber geredet.
    Trotzdem verstehe ich diese Didkussion nicht ganz, denn zB wir haben wunderbaren GV, es gibt doch heutzutage Pillen für fast alles.
    Natürlich hatte ich erst Angst dass er Nebenwirkungen hat, aber durch Ratschläge von Leidgenossen nimmt er die Rot19 und hat keinerlei Beschwerden. Ich weiß nicht wie es wäre wenn wir auf GV völlig verzichten müssten, aber ich glaube schon, dass die Beziehung leiden würde, denn wann ist man sich näher als beim GV?
    Ich liebe dieses Gefühl meines Geliebten in mir einfach über alles, und könnte mir vorstellen, dass die Frauen, die sagen das wäre überflüssig, vielleicht noch nie wirklich guten Sex hatten!
     
  26. Menschen sind keine Gegenstände, die man nach Belieben reparieren kann. Meiner hat das Zeug alles durch und bei ihm wirkt nichts. Da könnte ich mich auf den Kopf stellen und mit den Zehen wackeln - nutzt halt nichts.

    Danke für die Unterstellung.
    Das passiert, wenn man von sich auf andere schließt. Für mich ist es nicht überflüssig, sondern nicht unbedingt notwendig, um eine schöne Beziehung zu führen.
    Natürlich ist es ein wunderbares Gefühl, den geliebten Menschen so nah zu spüren, aber ich liebe den Mann mehr als dieses Gefühl.
    Ich muss ihn mir nicht - im wahrsten Sinne des Wortes - "einverleiben", um mich ihm innig verbunden zu fühlen, wir schaffen das auf andere Weise.
     
  27. Die Situation ist aber nicht mit der des FS vergleichbar. Dein Partner kann mit Hilfe entsprechender Medikamente eine Erektion haben und somit GV.
    Das Problem des FS ist aber, dass es selbst mit entsprechenden Medikamenten nicht zu einer für den GV ausreichenden Erektion kommt.
    Ihm in der Situation zu raten es nicht zu thematisieren halte ich für problematisch.
     
  28. Mein Ex-Freund war Impotent. Der Sex war für ihn schlimmer als für mich. Ich bin der Meinung, dass man alles zusammen durchstehen kann. Aber er war nicht ehrlich, wollte das Thema totschweigen und war beleidigt, als ich fragte, ob "er" immer schon halb weich, halb hart war. Manchmal klappte der Sex auch "richtig", aber er war so verkrampft, so dass es mitunter auch deshalb auseinander ging.
    Er sagte, dass er sich für mich nicht als vollwertig ansehen würde und hatte ein richtiges Problem damit. Obwohl ich ja nun auch beteiligt bin, hat er hinter meinem Rücken Viagra und andere Dinge genommen und mich dann als Testobjekt benutzt. Das habe ich später herausbekommen, denn er bekam Herz-Kreislaufprobleme. Ich bin wirklich keine Frau, die wegen so einer Sache die Beziehung beendet, aber man sollte schon gemeinsam das alles meistern, denn als Frau macht man sich auch Gedanken, so dass vor allen Dingen Gespräche stattfinden sollten. Ich habe sogar romantische Abende veranstaltet, gegenseitiges Massieren, Kerzen, ohne Druck, denn Sex bietet ja so viele Möglichkeiten. Irgendwie hat er eine Mauer aufgebaut, über die ich leider nicht rübersteigen konnte. So habe ich als Frau erfahren, dass Männer sich sehr stark über ihre "Männlichkeit" definieren.
     

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