1. Können sich "persönliche Vorlieben" auch ändern?

    Es ist in diesem Forum immer wieder zu beobachten: Sobald es in einem Thread um optische oder körperliche Kriterien geht, die klassischen Beispiele wären zum Beispiel "haben es kleine Männer schwerer bei der Partnersuche" oder "haben es übergewichtige Frauen schwerer bei der Partnersuche", melden sich Foristen zu Wort die genau das bestätigen und zum Beispiel sagen: "Ein Mann unter 1,xx oder eine Frau mit einem BMI über xx ist für mich ein NoGo".

    Als Begründung hierfür dient dann fast immer die Aussage "das ist halt meine persönliche Vorliebe, da kann ich nix dafür" - meistens noch in Verbindung mit dem St.-Florians-Prinzip "aber es gibt bestimmt andere Männer/Frauen die darauf stehen". Man könnte es auch böse ausdrücken "mit diesen 'minderwertigen' Kandidaten, also zum Beispiel kleine Männer oder übergewichtige Frauen, sollen sich gefälligst andere herumschlagen, das ist ja unter meiner Würde".

    Sind persönliche Vorlieben tatsächlich dermaßen in Stein gemeißelt wie oft getan wird? Oder dienen sie zum Teil auch als bequeme Ausrede um nicht vom gewünschten "Mainstream" abweichen zu müssen? Können sich persönliche Vorlieben auch ändern (ich behaupte ja)?
     
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  3. Ich würde sagen:
    Wo die Liebe hinfällt.
    Ich habe mich schon verliebt in jemanden, der erstens nicht hübsch war und zweitens kaum grösser als ich. Komplett neben meinem "Beuteschema".
    Wir wurden ein Paar, leider haben seine Minderwertigkeitskomplexe dann dazu geführt, dass auch sein liebenswertes Wesen abhanden kam, er wurde ziemlich fies manchmal.

    Also: Ja, Vorlieben können sich ändern, kenne da massenhaft Beispiele aus dem Umfeld.
     
    • # 2
    • 05.12.2018 um 16:09 Uhr
    • Moona
    Ich fand es schon immer blöd, die Partnerwahl von einem Kriterium abhängig zu machen: "er muß mindestens 1,80m groß sein" oder "sie muß blonde Haare haben". Meist schwinden solche Sätze mit zunehmender Lebenserfahrung und Reife. Aber Alter alleine macht noch lange nicht reif.

    Letztlich muß das Gesamtpaket überzeugen. Und: eines darf man nicht vergessen: diejenigen, die immer so großzügig mit Mindestanforderungen an andere sind: die müssen letztlich auch nehmen was sie kriegen.

    Ich habe mir schon viele angesehen und bei einigen bin ich völlig baff. Da kann ich nicht erkennen, womit sie ihre enorme Anspruchshaltung rechtfertigen. Ist aber auch nicht mein Problem. Den Partner, den ich will, den habe ich. Wie er aussehen soll, habe ich mir nicht so genau festgelegt. Und jetzt sieht er aus, wie er aussieht, nämlich sehr gut.
     
  4. Ich selbst habe solche konkreten Vorlieben nicht. Ich hatte einen Freund, der war kleiner, und war schon in dickere (wenn auch nicht extrem übergewichtige) Männer verliebt. Ich habe generell keine Vorstellung von einem Traumpartner. Eigentlich beobachte ich das mehr bei Männern, denen optische Reize wohl evolutionsbedingt häufig sehr wichtig sind. Wobei: Auch da habe ich Bekannte, die immer nur ein Model als Freundin wollten, jetzt aber glücklich sind mit einer durchschnittlich aussehenden Frau. Bei Wertevorstellungen etc. sollte man meiner Meinung nach nicht abrücken; man lernt ja aus alten Beziehungen auch, was zu einem passt.
    Natürlich sind manche optischen Merkmale aber biologisch tief in uns verankert. Dass die meisten Frauen instinktiv größere Männer bevorzugen, ist ja keine Mode, sondern hat Gründe. Gleiches gilt für reine Haut, Jugendlichkeit, volle Haare (zumindest bei Frauen), Hüfte-Taille-Verhältnis etc. Dass der Durchschnitt der Menschheit von der Norm abweichende oder auf Parasiten oder ungünstige Gene schließende Merkmale wie Asymmetrie (dazu gibts ja interessante Studien) nicht als attraktiv bewertet, ist nicht böse gemeint. Auch wenn mich das mit meiner schlechten Haut immer geärgert hat. Davon abzurücken wir also wohl kaum komplett möglich sein.

    w, 35
     
  5. Ich persönlich kann mich nicht erinnern, dass ich das schon mal gesagt hätte. Die Antworten solcher Thread sind häufig auch vom Sympathie-Faktor abhängig und viele Fragesteller hier sind häufig nicht sonderlich sympathisch, sondern fordernd und schräg oder haben echt psychische Probleme.

    Ich wundere mich eher über die fehlende erotische Erfahrung mancher Menschen hier, dass sie nicht mal selber rausgehen, Menschen beobachten oder kennenlernen, da wird nämlich schnell klar, wer wo mit was gut ankommt und wer nicht. Deswegen meine ich, da gute Menschenkenntnisse entwickelt zu haben, um zu wissen, dass ich Männer mit jedem Gewicht oder Optik rumkriegen könnte, wenn ich es drauf anlegen und flirten würde, auf Teufel komm raus. Ich lasse mich auch nicht von hinterherkriechenden Männern beeinflussen, die mir sagen, ich hätte 10 kg Übergewicht oder solle mich anders schminken, kleiden oder frisieren. Diese Männer will ich nicht und die, die ich will, haben kein Interesse an meinem Gewicht. Ich könnte mir auch die Haare blau färben und wüsste trotzdem, wie ich Männer rumkriege.

    Klar, habe ich auch eine Vorliebe für schöne Männer, wobei ich da eher gesichts- und haarfixiert bin. Aber die Erfahrung hat mich gelernt, dass ich mich schon in alle möglichen Männern verlieben konnte.

    Ja, Vorlieben ändern sich. Bei Männern kommt der Intressantheitsgrad sowieso erst über das, was sie so darstellen oder machen in der Welt.

    Fleißige, kreative und intellektuelle Männer haben für mich immer Vorrang, weil sie eine wichtige Lücke füllen, so dass ich auch Männer erotisch finden kann, die keinem Schönheitsideal entsprechen.

    Welche Männer mich generell nicht interessieren: Z.b. Männer auf Facebook, die mich anschreiben und gleichzeiitg haben sie ein leeres Profil. Solche Menschen sind langweilig, da hilft es auch nichts, dass solche Männer häufig einen Sixpack in ihrem Foto haben. Interessiert keinen Menschen, weil diese Männer ein Niemand sind.

    Um mich verlieben zu können muss ich erst wissen, wer der Mann ist und was er so im Leben leistet. Genauso wie eine Frau auch erst interessant durch das wird, was sie so macht.

    Andersrum:
    Viele tolle Männer in meinem Leben, mit denen ich zusammensein wollte, haben mich gelernt, dass es nicht reicht, als junges hübsches Mädchen die Hände in den Schoß zu legen und schön auszusehen. Darauf springt ein Mann, den man haben will, nicht an.

    Klares Nein. Jeder Mensch ist von anderen Dingen verführbar. Das Hauptproblem ist viel mehr: Alle Männer sehen gleich aus und sind moralisch bieder und langweilig. Da ist es mir egal, ob ein Mann schön, hässlich, dick oder dünn ist. Langweilig bleibt langweilig. Deutschland hat unglaublich langweilige Typen, die nichts aus sich machen und keinen Mode-Mut haben und es nicht für nötig halten, an sich zu arbeiten. Da mag ich Paradiesvögel lieber.
     
  6. Klar, die können sich ändern. Man wird ja selbst nicht jünger, schöner schlanker und faltenfreier. Ich beobachte allerdings leider bei Freundinnen dass bei einigen die Spiegel wohl blind geworden sind und sie nur noch das alte Abbild erinnern. Geht auch bei Männern.
     
    • # 6
    • 05.12.2018 um 16:51 Uhr
    • Zuhii
    Meine Beobachtung: Vorlieben ändern sich bei allen Frauen, weil man je nach Lebensphase was anderes braucht.
    Der Unterschied zu Männern ist auch, dass Frauen sich viel mehr weiterentwickeln im Leben und viel mehr unterschiedliche Dinge tun, und da passt eine Sorte Mann einfach nicht dazu.

    Eine Frau kann nicht ein Leben lang auf Bad Boys stehen, sonst bleibt sie unverheiratet und allein und das wollen die wenigsten, weil die wenigsten Frauen mit 30 oder 40 noch so heiß aussehen, dass sie sich solche Typen emotional und nur für Sex leisten könnten.

    Allerdings brauchen Frauen solche Männer irgendwann in ihrem Leben, um sexuelle Erfahrungen zu sammeln und sich auszuleben, und nicht zu kurz zu kommen in ihrer Sexualität. Einmal in jungen Jahren und dann in späteren Jahren wieder. Dazwischen braucht man einen bodenständigen Mann, der zum Kinderkriegen taugt und ein Macher ist.

    Ich bin da mittlerweile auch lockerer geworden. Große Männer können toll sein, gerade finde ich aber wieder Männer schöner, die ähnlich groß sind, weil das einfach körperliche Vorzüge hat.

    Aus meiner Fitness-Fanatiker-Zeit bin ich rausgewachsen, dort hängen nur noch geistig minderbemittelte Idioten ab (siehe Veganismus oder sonstige Aktivisten). Ich genieße mittlerweile das Leben und Essen. Genuss ist ein wichtiger geistiger Faktor für mich, der einen zufriedenstellt. Ein Mann, der da nur dran denkt, in der Disko gut auszusehen, Muskeln zu pumpen und chemisches Fitness-Essen in sich reinschaufelt, oder an der Figur rummäkelt, wäre nicht mehr meine Welt. So befriedigend ist kein Mann an der Seite an der Frau.
     
    • # 7
    • 05.12.2018 um 17:31 Uhr
    • Silly
    Eine Freundin von mir ist 1,85. Absolute Voraussetzung zum Kennenlernen war bei ihr eine männliche Mindestgrösse von 1,88. Die war in Stein gemeißelt mit der Begründung, dass sie häufig Absätze tragen würde. Das stand in ihrem Profil und wenn die Größe nicht stimmte, kam es auch zu keinem Date. Tatsächlich verliebte sie sich an ihrem Arbeitsplatz in einen Kollegen, der m.E. maximal 1,70 war, über die exakte Grösse wurde nie gesprochen. Aber ich bin 1,60 und viel größer war er nicht. Die Grösse war ab da kein Thema mehr. Die Liebe hielt 2 Jahre und zerbrach nicht an der Grösse. Gut, bei einer SB wäre er von ihr gnadenlos aussortiert worden, aber ansonsten wieder mein Credo "wo die Liebe hinfällt. "
    Klar können sich Vorlieben ändern, immer und ständig. Das Gesamtpaket muss stimmen und dann sind dünne Lippen vielleicht auf einmal attraktiv (kann ich mir jetzt bei mir gar nicht vorstellen), der kleine Bierbauch knuddelig, die Größe niedlich, kurze Haare schick, Glatze attraktiv etc.

    W,53
     
    • # 8
    • 05.12.2018 um 17:31 Uhr
    • void
    Hm... würde ich jetzt nicht so deuten, aber kann sein, dass eine Aufwertung darin stecken soll bei manchen. Wobei ich das jetzt nicht an Größe oder Schlankheit schon festmachen würde. Das sind für mich noch Attribute, die unter normalen Aussehenswünschen laufen. Gefällt eben manchen so und sie wollen auch nicht abweichen davon, zumal es auch mit sexueller Anziehung zu tun haben wird bei ihnen, bis sie vielleicht auf jemanden treffen, der wahnsinnig gut riecht und äußerlich abweicht vom Ideal. Und selbst dann kann es noch sein, dass man denkt "ja, aber so ganz ist es doch nicht das, was ich sexy finde".

    Bei der ersten Frage denke ich "ja", bei der zweiten denke ich, dass das nicht der Grund ist. Klar, ich kannte auch mal einen, der eine Frau nicht als Partnerin wollte, weil er nicht verspottet werden wollte wegen ner Freundin mit Gr.42. Nunja, selbst schuld, oder? Wer sich verliebt und dann fremdschämt für seine Freundin, weil die nicht dem Mainstream entspricht, muss halt ne Hübsche haben, die ihn langweilt (hatte er tatsächlich). Aber ich seh das nicht so, dass bei allen figürlichen Vorlieben Mainstreamgedanken dahinterstecken.

    Nee, aber sie können nicht mehr so wichtig genommen werden, weil es eben darauf für Liebe und guten Sex nicht ankommt.
     
    • # 9
    • 05.12.2018 um 17:44 Uhr
    • Hammel
    Ich würde es umformulieren: Man selbst kann seine Vorlieben abändern.
    Ich glaube durchaus daran, dass wir von den Eltern in Sachen Vorlieben geprägt sind - ich stehe total auf kleine Männer, mein Vater war/ist klein. Ich habe aber auch einen Bekannten, der mir trotz mehr als 1,80cm gefällt wegen seiner Ausstrahlung, die macht das wieder wett.
    Und es gibt ein paar weitere Parameter, die mir durchaus wichtig sind. Da ich damit einen Partner gefunden habe, muss ich daran auch nix ändern.
    Sollte ich aber mal Single sein in einem Alter (45+), wo Frauen es m.E. generell in der Partnersuche schwerer haben, würde ich meine Parameter bestimmt überdenken. Da glaube ich auch an den Marktwert und Angebot vs. Nachfrage ;)
    w34
     
  7. Ja bei mir haben sich die Vorlieben ganz klar geändert. Als junges Mädchen war ich schnell fasziniert von schönen Männern, auch eher die mit definierten Muskeln. Früher mussten es braune Haare und braune Augen sein und am besten ein Drei-Tage-Bart. Heute muss ich sagen, ist es immer noch so was Haare/Augen angeht, aber ich schaue dennoch hinter die Fassade. Wenn ich merke, er kommt bei meinem Humor nicht mit oder kann keine Dialoge führen, dann würde ich niemals diesen Mann in Erwägung ziehen. Es zählen nun also auch mehr die inneren Werte und Intelligenz wird abgeklopft....

    Wie @Zuhii schon schreibt, entwickeln sich Frauen recht schnell weiter. Man lernt seine Lektion. Männer dagegen, die schon immer nur auf Optik aus waren, ändern sich nicht groß. Solchen Männern gehe ich mittlerweile aus dem Weg, die nur auf Optik schauen. Nicht, dass ich optisch nichts hermache, aber mir sagt das folgendes: der Mann schaut nicht hinter die Fassade der Frau und schätzt die Frau nicht wegen ihres Wesens...sondern nur die Hülle. Das ist für mich einfach nur ein Zeichen von "minderbemittelt". Solche mag ich nicht in meinem Leben haben.

    Fitnessfanatiker werden bei mir keine Chance haben. Ich bin zu sehr Genussmensch und schätze gutes Essen, Sinnlichkeit usw. da würde ich verhungern bei diesem Typen. Auf Spargeltarzane stand ich noch nie. Ich mag etwas zum ankuscheln, also kann er durchaus auch ein Bäuchlein haben, wie ich :)
    Mir ist es lieber, wenn man das Leben genießt, als verbissern jede Kalorie zu zählen. Sport- und Fitnessfanatiker sollen unter sich bleiben, finde ich. Da sehe ich keine Lebensfreunde bei diesen Menschen....
     
    • # 11
    • 05.12.2018 um 19:42 Uhr
    • annie83
    Lieber MightyMatze
    Ich habe den Eindruck, meine "Vorlieben" entstehen aus der Summe all dessen, was ich in der Vergangenheit mal attraktiv fand oder gerade attraktiv finde.
    Je nachdem, wo ich bin und wem ich begegne, erweitern und wandeln sich meine Vorlieben ganz natürlich, mit der Zeit.
    Als Beispiel eines Klassikers: Früher dachte ich, dass ich nur mit Akademikern zusammen sein könnte. Ich kannte damals ja auch kaum was anderes und die Vorliebe entstand als Resultat aller studentischen Schwärmereien. Da ich berufsbedingt nun häufiger mit Nicht-Akademikern zu tun habe, lernt mein Hirn automatisch, dass das auch ganz kluge, interessante Männer sind und die Vorliebe weicht sich auf, das Spektrum an vorstellbaren Partnern vergrössert sich.
    Womit ich gleichzeitig behaupte: Vorlieben können sich ändern, aber nur durch's Leben und die Erfahrung. Man kann sich nicht im Kopf oder aus rationalen Gründen zu einer Änderung des "Beuteschemas" zwingen, etwa weil man sich dann grössere Chancen erhofft.
     
  8. Ja, sie können auch aus meiner Sicht. Sie müssen aber nicht. Ich hatte mal eine Vorliebe für blonde Frauen, heute ist mir das egal. Stark übergewichtig war nie mein Fall und ich gehe davon aus, dass sich das auch nicht ändern wird. Ich finde solche Vorlieben auch völlig in Ordnung und nichts, was nach dem Motto "Wie kann man nur" diskutabel ist. Es ist schlicht Geschmackssache.
     
  9. Nun, und um was geht es Dir?

    Du bist etwas kleiner als der "Durchschnittsmann" - ist das der Hintergrund?
    Du provozierst mit der Art der Frageformulierung, die Frage implizierst eine Vermeidungshaltung, Bindungsthematik.

    Ich denke zwar, dass sich Präferenzen ändern, aber das hat etwas mit der eigenen Persönlichkeitsentwicklung zu tun, und mit eigenen Veränderungen.

    Es gibt für mich bei den Äußerlichkeiten Punkte, die sich nicht ausgleichen und nicht diskutieren lassen.
    Ich habe es auch schon versucht - ein eigentlich sympathischer netter Mann, aber gerade so groß wie ich, eher etwas kleiner. Es ging einfach nicht, seine Umarmung fühlte sich für mich nicht richtig an - ich möchte in den Arm genommen werden und nicht umgekehrt. Ich kann mir nicht jedes mal sagen, wenn es sich in mir sträubt, er ist aber doch ein Netter.

    Adipositas wäre ein Thema für mich, finde ich absolut unsexy, normal, etwas knuffig ok, aber auch da kann ich mit dem Kopf nicht dagegen.
    Dünne Lippen - kann ich nicht küssen.
    Und dann kommen Dinge wie schlechte Zähne, Hornhaut an den Füßen - der Sommer zeigt einiges.

    Sexuelle Anziehung ist immer irrational, dazu gehören noch andere Elemente, an die man sich nicht "gewöhnen" kann - Geruch, Klang der Stimme, Haptik.
    Bei der Optik stellt man die Präferenzen fin Frage - würdest Du, MightyMatze, dies bei Geruch auch tun?
    Hier mein Beispiel für Veränderung, ich konnte meine beiden Exen ab einem Punkt nicht mehr riechen, damit war es definitiv vorbei.

    Das ist Deine Interpretation - fühlst Du dies so?

    Meist ist es wörtlich gemeint - ich habe subjektive Präferenzen, der Andere andere.
    Wenn ich jemanden z. B. nicht riechen kann, seine Lache nicht ertrage, etc. dann ist es subjektiv.
    Das hat mit "unter Würde" nichts zu tun, sondern mit Wertschätzung mir gegenüber, dass ich mich ernst nehme, und nicht verbiege.
    Und den anderen schätze ich genauso, ich weiß nicht, ob ein Mensch das Gefühl haben sollte, ok, ich wurde als Partner genommen, obwohl mich mein*e Partner*in nicht sonderlich attraktiv findet, aber er / sie findet nichts Besseres.

    Du hast Deine Präferenzen wie alle, am Schluss ist es ein individuelles Gesamtpaket aus vielen Facetten, wertfrei.
    Und manche mögen, aus welchen Gründen auch immer, die Messlatte hoch hängen.

    Was für mich DAS MustHave ist - ist er ein positiver, offener, herzlicher Mensch mit Humor - und wenn mein Gefühl Wohlgefühl meldet, ist es passend. Das entscheidet nicht der Kopf.
     
    • # 14
    • 05.12.2018 um 20:22 Uhr
    • pixi67
    Ich hab meine Vorlieben geändert, weil ich mich nicht mehr verknalle.

    Letztendlich möchte ich nur noch nette Menschen in meinem Leben und achte eher darauf, ob ich mich wohlfühle.
    Die Kriterien haben sich durch Erfahrung gebildet

    Nette werden somit "schöner ' und anziehend.
    Unabhängig von der Größe zb.

    Nur eine Sache des ersten Moments ist geblieben: mir muss das Lächeln gefallen
     
    • # 15
    • 06.12.2018 um 00:05 Uhr
    • Tom26
    Naja, Männer nehmen zu und verlieren die Haare, Frauen bekommen Dellen und die Erdanziehung bleibt nicht aus .....
    Dennoch besteht die Ehe (oder was auch immer)
    Krankheit verändert teilweise extrem - und die wenigsten Menschen werden dadurch hübscher.
    Optisch scheint der Mensch also nicht so festgelegt zu sein.
    Bei der Art eher - ein Geniesser wird nie mit einer Asketin glücklich. Es sei denn, einer verändert sich komplett.
    Was wohl immer bleibt - irgendetwas muss dem Menschen an einem anderen Menschen richtig gut gefallen. Was das genau ist wissen die Beteiligten wohl manchmal selber nicht.
     
    • # 16
    • 06.12.2018 um 08:22 Uhr
    • Tomyi
    Wir Menschen sind häufig doch mehr von unseren Eltern geprägt, als wir gerne zugeben. Und nicht ohne Grund heißt es, dass wir uns einen Partner bzw. Partnerin suchen, der dem Vater bzw der Mutter ähnlich sieht. Was der Mensch kennt, findet er gut. Also suchen wir uns einen Partner, der unserem Elternteil ähnlich sieht. Und unsere Eltern sind nicht alle Topmodels.

    Es geht ja nicht um angebliche Mainstream-Vorlieben, dann dürften nur Männer über 180 cm, mit vollem dunklem Haar und Frauen mit einem BMI unter 25 eine Beziehung führen. Das ist aber nicht die Realität, wenn Du Dir Paare ansiehst.

    Es geht bei der Beziehung auch um Erotik und Sexualität, körperliche Nähe. Kannst Du mit jedem unabhängig von seinem Aussehen körperlich werden?
    Ich kann es nicht. Für mich gibt es ein zu dünn, zu dick, für mich gibt es unattraktive Gesichtszüge, Körperhaltungen usw. Mit dem unattraktiven Menschen will ich dann nicht schmusen und kuscheln. Dabei ist der für mich unattraktive Mensch nicht unter meiner Würde, schließlich kann dieser Mensch unabhängig von seinem für mich unattraktiven Aussehen sehr viele positive Eigenschaften haben.
    Ich finde Deinen Gedanken auch schlimm. Er gefällt mir nicht und da muss ich mich nicht zwingen, ihn zu knutschen oder anzufassen.
    Vielleicht müsstest Du lernen, Grenzen zu setzen, wenn Du tatsächlich mit jedem unabhängig vom Aussehen intim werden würdest.

    Manche sprachen schon an, dass das Aussehen nur eine Eigenschaft im Gesamtpaket ist. Wie schwer das Aussehen dabei wiegt, hängt von der Oberflächlichkeit der Person ab und ich kann mir vorstellen, dass sich die Auswahlkriterien im Laufe des Lebens verändern, möglicherweise auch weil die sexuelle Attraktivität an Stellenwert verliert, wenn die Lust nachlässt. Dafür gewinnen andere Eigenschaften an Bedeutung.
     
    • # 17
    • 06.12.2018 um 08:23 Uhr
    • Marusya
    Alles ist möglich. Ich habe mich mal in einen Mann verliebt, der mein Anti-Traummann war. Aus uns ist kein Paar geworden, jedoch bin ich ihm dankbar für diese Begegnung. Denn ich fand früher blauäugige Männer sexuell unattraktiv, jetzt spielt die Augenfarbe keine Rolle mehr. Dank ihm habe ich somit mein krankes Beutchema geändert. :D

    Ich denke, mit den Jahren wird man weise, das Aussehen spielt irgendwann keine Rolle mehr, wenn man kapiert, wie sekundär es ist, und sich auf innere Werte fokussiert...
     
  10. Hornhaut an den Füßen ist ein Grund, einen Menschen abzulehnen? Hab ich das richtig gelesen? Ich kann´s nicht fassen. Das ist eine Beziehungsvermeidungsstrategie, schöner kann es gar nicht sein. Man findet immer ein Haar in der Suppe, man/frau muß nur lange genug danach suchen. Ich bin mir sicher, keiner ist ein Gott und keine eine Göttin, sondern ganz normale Menschen. Für mich scheiden Menschen aus, die keinen Spiegel daheim haben.
     
  11. Es ist einfach Geschmackssache, worauf man steht. Man sollte es nicht als "minderwertig" sehen. Wenn man aber ein Mensch mit vielen Minderwertigkeitsgefühlen ist, führt es zu Selbstzweifeln, wenn man einen Korb bekommt, wenn man zu dünn/dick/groß/klein ist. Jemand, der ein gesundes Selbstwertgefühl hat, würde sich sagen "Dann bin ich eben nicht sein Typ! Genauso wie ich das Recht haben möchte, mir meinen Partner nach meinen persönlichen Kriterien auszuwählen, gestehe ich dieses Recht auch anderen Menschen zu."
    Ob diese Kriterien nun das Aussehen, den Geruch, den Wohlstand, den Wohnort, den Familienstand betreffen, ist dabei egal.
    Du zwingst dich doch auch nicht einen Apfel zu kaufen, wenn du lieber eine Banane willst, oder? Ein anderer würde sich über den Apfel freuen.
    Ich hatte auch schon Interesse an einem kleineren und deutlich älteren Mann, aber nur (!), weil andere Eigenschaften (bei ihm der Charakter), deutlich die für mich nicht attraktiven Eigenschaften aufgewogen haben. Wenn du theoretisch zwei Frauen mit identischem Charakter haben könntest, würdest du dich vermutlich eher in die hübschere (nach deinen Vorlieben) verlieben.
     
    • # 20
    • 06.12.2018 um 10:37 Uhr
    • Pia62
    Guten Morgen,

    persönliche Vorlieben sind, zumindest bei mir, an Gefühle geknüpft und die können sich durchaus ändern.

    gerade das bleibt uns *Menschenskindern* verschlossen und ein Geheimnis. Gut so, Gefühle, Anziehung, Liebe hat ihre ganz eigenen Wege und reagiert oft quer bezüglich der kopfgesteuerten Auswahl.

    Vor langen Jahren hatte ich eine Begegnung mit einem Mann, der überhaupt nicht meinen Vorstellungen entsprach. Beim zweiten Date saß ich im Auto neben ihm, nahm sein Profil mit der markanten Hakennase und den Lachfalten wahr und das Auto, bzw. ich, detonierte. Es war um mich geschehen, die Götter wussten warum, ich nicht. Durch diese klitzekleine Wahrnehmung, welche sie auch immer war, konnte sich erst alles andere für mich erschließen. Die Hakennase, auf welche ich nie stand, war der Schlüssel zum Glück.
     
  12. Du hast noch nicht gesehen, was ich da schon gesehen habe, ich dachte ich traue meinen Augen nicht - Sommertag, der Mann zog seine Schuhe aus ...
    Ich rede nicht vom normalen Umfang , sondern ganze Schichten, tiefe Risse... Plus die entsprechenden Fußnägel.
    Sorry, den verborgenen Rest wollte ich mir dann gar nicht vorstellen.
    Gehört für mich zur Körperpflege, auch wenn es manche für lächerlich halten.
    Und sexuell anziehend finde ich nur gepflegte Menschen, die ich gerne berühren, streicheln und massieren mag - überall, und nicht nur mit Händen.
    Ich pflege mich auch, achte auf mich - auch wenn ich bei Make up sparsam bin, Körperpflege und Hygiene ist mir wichtig, das bin ich mir wert, und auf Naturlook stehe ich für mich gar nicht.
    Das ist bei weitem nicht so selbstverständlich wie es klingt.

    Und auch wenn dies wiederum seltsam klingen mag, aber ich habe festgestellt, wer sich selbst wertschätzt, achtsam mit sich ist, der kümmert sich um sich und pflegt sich. Das tut auch gut.
    Vernachlässigungen in dem Bereich haben nicht immer, aber oft mit anderen Problemen zu tun.

    Die sexuelle Anziehung ist das, was (meistens) den Unterschied zwischen einer Freundschaft und einer Partnerschaft ausmacht, zumindest am Anfang - und sie ist rational nicht begründbar.
    Ich kann - und das ist nicht beziehungsvermeidend, sondern realistisch - nicht mit einem Mann eine Partnerschaft eingehen, den ich sexuell nicht anziehend finde. Wie soll es denn sonst in diesem Bereich funktionieren?
    Augen zu und durch, er ist ja so nett?

    Der Mann, bei dem es bei mir einschlug, war auch kein Adonis, aber es war sein Blick und sein Lächeln, das machte ihn einzigartig, und für mich unwiderstehlich. Das andere war selbstverständlich.
     
  13. Zur Ergänzung

    Ich teile persönliche Vorlieben auf.
    Eine stimmige Partnerschaft basiert ja auf vielen Einzelkomponenten, warum sie stimmig wird oder es hakt, letztendlich scheitert.

    Sexuelle Anziehung ist ein Bereich, den - wie ich finde - man nicht bewusst, gezielt verändern kann, der Geschmack mag auch mit der Zeit wandeln. Aber entweder entwickelt sie sich, oder nicht, oft nicht fassbar.

    Dazu kommen aber auch andere Bereiche einer Partnerschaft, wo es mehr auf kognitiver Ebene funktioniert - und man, wenn man sich immer wieder auf den falschen Partner einlässt, seine Verhaltensmuster und Präferenzen überdenken sollte.
    Also dann eine bewusste Änderung der Präferenzen.

    Und dann kommt doch wieder die Gefühlsebene - auch Liebe lässt sich nicht erzwingen. Ich könnte nun gar nicht sagen, was bei mir dieses Gefühl exakt auslöst, ob da Präferenzen zugrunde lägen - es ist das Gesamtpaket, und einfach ein ganz, ganz tiefes, warmes Gefühl.

    Ich denke, wahrscheinlich bekomme ich jetzt Haue,
    Partnerschaften entwickeln sich phasenweise -
    Als erstes ist es die schlichte Chemie - Anziehung, ja / nein, mit welchen Präferenzen auch immer oder manchmal gegen diese. Evtl. entstehen, wenn die Chemie passt, Schmetterlinge.
    Passt die Chemie nicht, wird es nicht weiter gehen. Wenn man sich kennt, kennt man seine Abturner.

    Dann kommt der teilweise kognitive Check, ist die Passung gegeben, im Gefühl, genau wie im Erleben, im Entdecken der gemeinsamen Basis und in Umgang mit Unterschiedlichkeiten.

    Und wenn alles gut läuft, entsteht aus Sympathie, Anziehung, Verliebtheit, auch Liebe, diese braucht allerdings ihre Zeit.
     
    • # 23
    • 06.12.2018 um 18:47 Uhr
    • Valmont
    Das sehe ich auch so!

    Früher hätte ich mir eine Frau, die bereits Kinder hat, niemals vorstellen können. Inzwischen haben (in annähernd meiner Altersklasse) aber 80% der Frauen Kinder und wenn ich nicht zumindest die einbeziehen würde, die noch eine Familie gründen möchten, würde nichts übrig bleiben.

    Ich stehe auch eigentlich nur auf schlanke Frauen. Heute würde ich aber auch eine mittel-normalgewichtige (mittlerer BMI Normalbereich) Frau akzeptieren, wenn die Attribute einer Barbara Schöneberger wirklich vorhanden sind.

    Früher konnte ich mir keine Nicht-Akademikerin zu mir vorstellen. Heute wären Abitur und "self made woman" mit nicht-universitärem Bildungsweg OK.

    usw.

    V.m48
     
    • # 24
    • 06.12.2018 um 19:42 Uhr
    • void
    Mal eine reine Interessensfrage: Wenn Du einen wundervollen Mann triffst und ihn einmal in optischer Idealvorstellung haben kannst und einmal in ... einfach anders, und Du könntest wählen, würdest Du wirklich sagen, es sei Dir egal?
    Ich bin wie Du der Meinung, dass es auf das Aussehen fürs Glücklichsein nicht ankommt, weil wenn man sich wohl mit jemandem fühlt, wäre man doch doof, wenn man sagte "aber er hat blonde statt dunkle Haare" oder "aber er ist nicht ganz zehn Zentimeter größer als ich". Aber ich denke, dass man trotzdem sein optisches Ideal nicht ändert. Man nimmt es nicht mehr wichtig für die Partnerwahl, dass man sich nur in diesen optischen Typus verliebt, aber ich würde sagen, es ist noch da.
    Die Lebenserfahrung bei mir hat bewirkt, dass ich erkannt habe, dass auch sexuelle Anziehung überhaupt nichts mit dem Aussehen zu tun hat. Also würde ich nie nach dem Aussehen gehen. Trotzdem wüsste ich, wie ich einen Mann im Groben beschreiben müsste, wenn mich jemand fragte, was ich an Männern optisch attraktiv finde. Auch wenn ich den Partner, der dem Bild überhaupt nicht entsprechen muss, niemals eintauschen würde gegen das Ideal.

    Schöne Zähne, gepflegtes Äußeres usw. sind für mich eine Voraussetzung, das sind keine Attribute, die ich als "Veränderung der persönlichen Vorlieben bei Männern" sehe. Welche Frau hat als persönliche Vorliebe ein ungepflegtes Äußeres beim Mann.
    Ich kenne Männer, deren Frauen kurze Haare hatten irgendwann nach dem Kennenlernen. Trotzdem schwärmen sie immer noch für lange Haare, die die Damen beim Kennenlernen auch hatten. Oder Frauen, die figürlich üppiger geworden sind, und trotzdem gucken deren Männer eben schlanken Damen noch ein bisschen hinterher.
    Das Idealbild, dem man vielleicht in jungen Jahren nachjagte, erweist sich als dummes Kriterium für die Partnerwahl, aber ich glaube, was man mal schön fand, ändert sich nicht. Die spannende Frage ist, ob diese Attribute für die sexuelle Anziehung eine Rolle spielen (ohne dass es ein Fetisch ist).
     
    • # 25
    • 06.12.2018 um 21:02 Uhr
    • Zuhii
    Mal andersrum gefragt, warum sollen sich Leute vor Fremden rechtfertigen für das, was ihnen gefällt oder worauf sie sexuell stehen? Ich glaube, die Leute sind von soviel Aufdringlichkeit einfach nur genervt und dadurch entstehen eben diese Fetische und man lebt eher Heimlichkeiten aus, weil man sie offen ja nicht benennen darf. Leute wollen etwas an einem Partner, gibt man es ihnen nicht, gehen sie trotzdem heimlich danach.

    No-Gos können sich auch ganz schnell ändern, wenn der Charakter oder die Ausstrahlung der Person stimmt. Es spricht ja einfach nur dafür, dass die Person derzeit eine negative Erfahrung gemacht hat (was allerdings irgendwie dumm für mich rüberkommt, wenn man sowas erwähnt) oder einfach nichts anderes kennt. Wenn ich mit Männern rede, die interessiert sind, merke ich aber ganz schnell, dass sie über ihre ehemaligen No-Gos ganz schnell hinüber sehen können. Ich würde das gar nicht so ernst nehmen. Ich meine, ich kann Menschen in dem Punkt gut von dem Gegenteil überzeugen.
    Z.B. viele Leute mögen keine roten Haare, weil es ihnen nicht gefällt oder sie einen gewissen Lebensstil oder ein gewisses Verhalten damit verbinden, was sie nicht so mögen. Ich kann rote Haare aber so tragen, dass es vielen Männern gefällt und sie vom Gegenteil überzeugt werden.

    Ein Kumpel von mir hat hüftlange blonde Haare. Ich käme nie auf die Idee, nach Männern zu suchen, die hüftlange blonde Haare haben. Aber an ihm sieht es gut aus und viel mehr Frauen fliegen auf ihn als auf jeden anderen Mann.
     
  14. Hi,

    wie schön, doch wieder mal ein Thread zum Schreiben.

    Bei den meisten Antworten kann ich nachvollziehen, dass Deine Frage bejaht wird, so schnöde wie die Kriterien teilweise sind.

    Für mich kann ich die Frage klar verneinen, aber ich war schon immer etwas anders als viele und erst Recht kein Mainstream. Meine Vorlieben haben sich im Großen und Ganzen nicht geändert und werden es auch nicht.

    Ich mag Vitalität und Natur sowie Ursprünglichkeit und Einfaches. Daraus ergeben sich für mich typische geistige, seelische und körperliche Beschaffenheiten und Eigenschaften sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten. Dieses Gesamtpaket entscheidet.

    Zum Beispiel finde ich es schön, wenn sich meine Freundin schön macht, aber noch schöner finde ich es, wenn sie ist wie sie ist, wenn ich sie mit allen Sinnen "wiedererkennen" kann.

    PS: ihren BMI kenne ich gar nicht :)
    PPS: meinen auch nicht ;)
     
  15. Also bei mir ist es schon so, dass mir sehr große kräftige dunkelhaarige Männer mit kantigen Gesichtszügen optisch sicher immer besser gefallen werden, als alles andere. Das ist halt meine optische Vorliebe. Aber danach suche ich keinen Partner aus, je älter ich werde, umso weniger.

    Allerdings sind mir die Ausstrahlung insgesamt und natürlich auch der Charakter noch wichtiger.

    Und so verliebte ich mich zuletzt in einen gleichgroßen, sehr schlanken Mann mit Glatze und Brille.

    Mein jetziger Partner ist zwar auch wieder sehr groß, aber auch eher dunkelblond und sehr schlank.

    Dennoch finde ich ihn auch äußerlich sehr anziehend, es ist das Gesamtpaket aus Ausstrahlung und zB Bewegung, was ich anziehend finde.

    So gibt es auch Männer meines bevorzugten Typs, die ich nicht anziehend finde, wenn die Ausstrahlung für mich fehlt.

    Auch zB bei Promis gleichen Typs: da gefällt mir Pierce Brosnan, während das bei George Clooney nicht der Fall ist. Die Ausstrahlung macht den Unterschied.
     
  16. Ich finde es auch selbstverständlich, dass eine Frau sich um ihren Körper kümmert. Meine Ehe ist auch daran gescheitert.

    Letztlich darf aber natürlich jeder seine persönlichen Vorlieben haben - über Geschmack lässt sich nicht streiten. Von daher finde ich jede Rechtfertigung auf der einen Seite und jeden Angriff in dieser Richtung auf der anderen Seite komplett überflüssig.
     
    • # 29
    • 07.12.2018 um 13:12 Uhr
    • annie83
    Das ist in der Tat eine interessante Frage.
    Ich habe manchmal den Eindruck, dass Sex/Liebe/Partnerschaft eben Domänen im Leben sind, wo es nicht unbedingt "fair" und kontrollierbar zu und her geht. Es ist ein Prozess zwischen zwei Menschen, die sich zufällig begegnen und sich freiwillig aufeinander einlassen.
    Man kann nicht messen und zählen, wer sich das verdient hat, und es gibt auch kein Amt, wo man es einfordern kann.
    Ich habe den Eindruck, manche Menschen frustriert das sehr und sie wenden sich dann vorwurfsvoll an die Allgemeinheit. Als würden sie nicht begreifen, dass bestenfalls die eigene Mutter in der Lage war, einen komplett bedingungslos zu lieben und es unter Erwachsenen eben ein wenig komplizierter ist.
    Statt freundliche Hinweise zu bedenken und das Beste aus sich zu machen, erfindet man Gründe, es gar nicht erst zu versuchen mit der Liebe. Etwa solche Ausreden wie "Frauen stehen eh nur auf riesengrosse Männer", "Männer wollen eh nur Sex" etc.
    Dabei finde ich es unschön und destruktiv, dem anderen Geschlecht komplette Oberflächlichkeit und Berechnung vorzuwerfen und sich in eine Opferrolle zu begeben, anstatt sich auf die eigenen Chancen und Möglichkeiten zu fokussieren. Leider ist das gerade im Trend.
     

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