1. Macht es noch einen Sinn oder ist es schon vorbei?

    Ich w. 30 Jahre, seit 10 Jahre in einer Beziehung seit 2 Jahren verheiratet.

    Zum Anfang ist es immer schön und dann kommt das Leben dazwischen.
    Unser Problem ist das wir nichts mehr miteinander anfangen können, eigentlich ist es wie WG.
    Angefangen hat es alles richtig als ich mich vor 6 Jahre Beruflich umorientiert habe. Ich war gestresst von der Schule und habe hinterher im 3 Schichtsystem gearbeitet was es auch nicht besser machte. Dadurch hatten wir sehr wenig Sex aber trotzdem war es immer schön und wenns mal schief gegangen ist also nur einer einen Höhepunkt hatte war das für mich auch nie Dramatisch, für ihn selber schon.

    Er wollte dann etwas ausprobieren, wo ich zu der Zeit nicht bereit zu war. Weil es allgemein schlecht lief und wir Erwachsen sind habe ich das Gespräch gesucht. Eventuell offene Beziehung wenn ihm etwas fehlt, ich weiß er hält nichts von sowas aber der Mensch verändert sich ja auch, war ein Test den er mir Übel genommen hat.

    Also habe ich im Sexshop einen Ring für ihn besorgt weil er meinte es ist nicht so intensiv. Seine Meinung dazu es war besser aber verlangen hat er trotzdem nicht.

    Haben dann nochmal gesprochen, er liebt micht aber hat trotzdem kein verlangen oder lust zum kuscheln. Ihm reicht es nicht allein im Bett zu liegen. Er sagt Sex hat ihn noch nie so abgehoben das wusste ich ja aber er hat sich trotzdem locken lassen alles ok gewesen. Aber jetzt geht garnichts, wenn ich kuscheln möchte ist das auch nicht recht, wie viele schon geschrieben haben wird das mit Sex in Verbindung gebracht.

    Mein Mann zieht es vor jeden Abend Bier zu trinken und ein Handyspiel zu spielen oder zu Chatten mit den Leuten aus dem Spiel über das Spiel. Er sagt er hat sich Sex abgewöhnt weil lange nichts lief. Alle drei Tage muss ich Mutti spielen und ihn darauf hinweisen das ich in seinem Leben keine Rolle spiele er macht ja jeden Abend das gleiche. Was ich nicht verstehe um so mehr er nicht will, um so mehr will ich Sex haben. Denke nur noch daran obwohl er sich Optisch schon ins negative verändert hat.
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
     
  2. Ich habe dies noch nie so erlebt aber ich kann dir sagen: ES IST DEIN LEBEN! Manchmal lohnt es sich zu kämpfen aber zusammen nicht du alleine. Loslassen ist schwer aber der Schmerz geht vorbei. Einfacher gesagt als getan.
    Ich habe eine ähnliche Beziehung nach einem Jahr aufgegeben, weil ICH glücklich sein wollte und mich für MICH entschieden habe.
     
  3. Nicht mal ansatzweise habe ich solche Erfahrungen.
    Was willst du eigentlich mit diesem Mann?
    Such dir einen Mann, der sich will und zu dir passt und gerne Sex mit dir hat, wo ist das Problem? Ihr habt doch keine Kinder, oder habe ich da was überlesen?
    Er verändert sich zu seinem Nachteil, er trinkt abends nur noch Bier und spielt rum...das macht dick und müde und träge. Und dann spielst du alle drei Tage seine Mutti, indem du ihn zu verstehen gibst, dass du in seinem Leben keine Rolle mehr spielst, was meinst du eig endlich damit?
    Lass gut sein, es ist vorbei.
     
  4. Liebe Singleforisten, ihr braucht keine Fragen mehr stellen, warum ihr allein seid oder wo findet ihr einen Partner. Ja, da draussen scheinen die meisten verpartnert zu sein, aber wenn hier solche Treads, auch gerade parallel ähnliche, auftauchen, dann könnt ihr überlegen, welche Qualität die meisten von Beziehungen haben.
    FS, warum, warum um Gottes Willen harrst du in dieser " Beziehung" aus?? Sowas würde ich nicht mal für teueres Geld haben wollen. Merk bitte eins- MÄNNER VERÄNDERN NICHTS, WAS FUNKTIONIERT!!
    Für deinen " Mann" passt alles. Du nölst alle paar Tage und dann bleibt alles beim alten. Du bist inkonsequent. Deine besten sexuell attraktiven Jahre vergeudest du mit diesem fetten Ölfleck auf deiner Couch. Was meinst du, wieviele Männer wären froh, wenn ihre Ehefrauen sie " belästigen" würden?
     
  5. Dein Mann hat grundlegende Probleme, jeden Abend Bier und Handy klingt nicht nach einem erfüllten Leben. Die Lustlosigkeit ist dann eher ein Symptom.
    Vielleicht kannst du ihn darauf ansprechen. Ob er eventuelle psychische Probleme sich selbst oder dir gegenüber eingestehen kann, ist schwer zu sagen. Aber es ist einen Versuch wert, immerhin ist er dein Ehemann.
     
  6. Pass auf dass Du nicht in paar Jahren als sozialpädagogisch Betreuung für einen spielsuechtigen Alkoholiker fungierst...
    Mutti würde ich nicht spielen.
    Höchstens EINMAL ein Gespräch mit klarere Ansage machen (das und das muss sich aendern... Sonst war s das).
    Und dann die Konsequenzen ziehen wenn er nicht aufwacht und es;Du ihm egal bist.
     
    • # 6
    • 26.07.2018
    • MfGM
    Ich meine das ich alle paar Tage frustriert bin, es ist nicht leicht den schein zu erhalten. Er ist zufrieden mit dem was er hat, ich aber nicht. Er möchte aber anscheinend das sich nichts verändert oder bekommt es nicht auf die Reihe. Ich sage ihn dann das ich garnicht mehr teil seines Lebens bin das wir nichts zusammen machen außer in der Bude hocken und zusammen in Bett liegen. Er hat so viele Probleme mit sich selber und ist nicht mehr wirklich Belastbar. Er brauch eigentlich Hilfe, nimmt sie aber nicht an weil er meint das gibt sich wieder, antriebsschwäche. Ich finde es mittlerweil sehr traurig das er immer nur kaputt ist aber Bier und Handy geht immer in jeder verfassung. Er hat ein Problem. Nein wir haben keine Kinde, er tut mir leid weil er sich selber im Wege steht. Nach so langer Zeit wird es immer schwerer sich voneinander zu lösen einfach weil man so viel zusammen durchgestanden hat und dann soll es doch gescheitert sein. Mann ist irgendwann nicht mehr so risikobereit, was wenn ein anderer auch keine Abstriche macht. Da sind so viele Gedanken immer wieder, man bekommt Angst vor dem neuen und jemand anderen zu vertrauen.
     
  7. Mädel, was habt ihr zusammen durchgestanden?? Du bist gerade 30, redest aber so, als ob ihr seit vierzig Jahren zusammen seid. Wie jemand neulich in anderem Tread geschrieben- warum klammert man sich an die Zahl, als ob es eine Leistung wäre?? Wieviele Jahre davon warst du glücklich mit ihm, ganz ehrlich betrachtet? Du hast mindestens noch dreißig Jahre, bis der gesundheitliche Aspekt langsam den Strich durch die Rechnung macht. Willst du deine Zeit für einen Mann veschwenden, der selber behauptet, ihm passt alles?? Wenn dir dein Leben so egal ist, dann geh in Hospiz und steh den Menschen bei, das wäre wenigstens was sinvolles, statt einem bequemen Bubbi den Popo zu pudern. Versteh doch, dass dein Verhalten kein Gefallen an ihn ist, im Gegenteil- er degradiert richtig und du hilfst ihm fleissig mit. Foren sind voll mit den Fragen, was soll ein Mann mit einer Frau. Nun, hier ist die Antwort- eine Frau hilft einem Mann verantwortungsbewusst und reif zu werden, damit er sich nicht zurückentwickelt und zu einem Tier muttiert, dem es nur um Sex, Essen und Bequemlichkeit geht. Voraussetzung natürlich, frau weiss, wie man den Mann " artgerecht" halten soll. Deiner war nicht immer so, nehme ich an, sondern ist erst in der Beziehung mit dir zu einem Ölfleck auf der Couch mutiert. Das bedeutet, du weisst nicht, wie man Männer behandelt und machst sie dazu noch weniger brauchbar. Beschäftige dich mit dem Thema " Mann und seine Gebrauchsanweisung" oder lass dich scheiden, vielleicht kann eine andere Frau ihn besser motivieren.
     
  8. Haha, das habe ich auch schon oft gedacht. Singles werden in unserer Gesellschaft oft bemitleidet und sogar als Versager angesehen. Für mich persönlich ist eine gute, vertrauensvolle Beziehung etwas sehr Erstrebenswertes. Aber eben nur eine gute. Und wenn ich mich so umschaue, dann sehe ich viele gute Beziehungen, aber eben auch viele schlechte, in denen Frust herrscht, betrogen wird, schöngeredet wird, täglich gestritten wird... In denen ein Partner oder auch beide ein Verhalten an den Tag legt, das ich nie akzeptieren würde. Und ich frage mich immer wieder: Wieso? Wieso tut man sich so eine Beziehung an? Wenn man doch ein erfülltes Singleleben führen könnte. Bis man hoffentlich einen guten, passenden Partner findet.
     
  9. Also wie ich vermutet hatte, psychische Probleme, evtl. Depressionen. Dass er sich nicht helfen lassen will, kann - speziell bei Männern - Teil des Krankheitsbildes sein.
    Wenn du helfen möchtest, begib dich zu einer Beratungsstelle und lasse dir von den Experten dort erklären, was du als Partnerin tun kannst.
    Noch eine Anmerkung: Eine Depression (wenn es denn eine ist), ist eine erste Erkrankung, die tödlich verlaufen kann. Da kannst du alleine deinen Mann nicht herausholen und er sich selbst erst recht nicht. Du brauchst Fachpersonal. Vergleiche es mit einer Blinddarmentzündung, da käme auch niemand auf die Idee, das irgendwie wieder selbst hinbiegen zu wollen. In diesem Fall ist die Erkrankung aber im Kopf und nicht im Bauch.
    Und noch eine Anmerkung: Ich finde es traurig, wie viele hier raten, eine Ehe einfach so hinzuschmeißen.
     
  10. FS, halte Dich an Vorkoster! Auch ich vermute eine Depression. Lass Dich beraten, wie es mit ihm - mit euch - weitergehen könnte. Die Krankheit verdeckt im Moment seine wahre Persönlichkeit. Ich habe aber Hoffnung für euch, denk an die schönen Zeiten, die es gab, es kann wieder ähnlich werden. Jetzt seid ihr im Moment im Tal der Tränen, entscheide, ob Du den Weg gemeinsam weiter gehen möchtest. Was Du wirklich tun kannst - da lass Dich bitte von Fachleuten beraten.
    Alles Gute für euch beide!
    ErwinM, 49
     
    • # 11
    • 26.07.2018
    • MfGM
    Ja er hat psychische Probleme, ich arbeite auch im Sozialen Sektor und das ist nicht gut was hier passiert. Aber das heißt leider nicht das man für sein eigenes Leben immer die richtigen Antworten hat. Ich habe mich seiner Hausärztin anvertraut, sie wollte ihn zur Therapie schicken. Erst wollte er nicht, dann wollte er wieder und passiert ist nichts. Er schämt sich dafür das er Hilfe brauch. Ich muss da wirklich mal konsequent bleiben muss ich leider zugeben. Ich hätte mir hier eigentlich auch ehr Antworten wie ihre gewünscht, statt such schnell das weite. Ich für meine Verhältnisse finde ich schon das es eine Leistung ist mit jemanden so lange zusammen zu sein. Heute ist alles so schnelllebig und jeder auf sich selbst bedacht. Wir waren mal was besonderes er hat mir viel ermöglicht und ich habe ihn auch überall unterstützt wir waren ein Team und wir waren Glücklich. Mann ist nicht immer Glücklich, eine Beziehung ist so vielschichtig und es ist immer eine Herausforderung aber natürlich muss etwas dabei raus kommen. Ihm geht es nicht gut und deshalb leide ich auch aber auf andere Weise. Interessant wären für mich Antworten von einem Mann. Ihr versteht warscheinlich ehr warum ein Mann sich so zurück zieht oder wie man sich vieleicht vorsichtig wieder annährt ohne gleich bedrängend zu wirken. Ich würde gern haben das er sich in Therapie begibt.
     
  11. Ich denke, dass er alle Bedürfnisse über seine Handyspielsucht befriedigt. Nichts anderes interessiert ihn. Er muss dabei aufmerksam sein und ist danach ausgelaugt, lustlos, erschöpft. Das muss keine Depression sein sondern Suchtfolge. Über Sucht kann man auch in eine Depression rutschen.

    Ich lese nicht, dass hier jemand leichtfertig zur Trennung rät. Die FS beschreibt, dass der Wurm seit 4 Jahren drin ist - seit sie sich beruflich reingehaengt hat und es eine Sexflaute gab.
    Sie war mit dem Kopf grad woanders in ihrem Leben und hatte keine Lust auf sexuelle Experimente, mit denen er ihre Aufmerksamkeit auf sich lenken wollte.

    Wer mal eine längerfristige Beziehung und ähnliche Entwicklung erlebt hat weiß, dass solche Lebensentscheidungen oft zur Entfremdung eines Paares führen, resp. wenn die Frau den Mann beruflich abhängt.
    Das findet er unattraktiv, weil sie die Bewunderung verliert für ihn und er keine Lust hat, selber was aus sich zu machen. Es ist viel gemütlicher, auf dem Sofa zu lungern, auf Knöpfchen zu drücken, ein paar Bierchen zu kippen und mit Gamern zu chatten als die Birne anzustrengen.

    Daher sagt, wer Erfahrungen damit hat "gib' es auf, das wird nichts mehr". Sie gibt seine Mutti und behindert sich damit in ihren Lebenschancen. Gleichzeitig macht sie ihm Druck - für beide unerfreulich. Kann man machen, besser ist sein lassen. Zu ihm passt eine gleichermaßen lethargische Gamerin mit Alkoholneigung besser als die FS.

    Es war eine dumme Idee, ihn bei der Entwicklung überhaupt zu heiraten. Aber manchmal erkennt man erst in der Restrospektive, wann die Beziehung in Richtung scheitern gekippt ist.

    Die FS ist 30 Jahre alt. Wenn so klar erkennbar ist, dass dieser Mann nie wieder sexy für sie wird, warum soll sie ihre guten Jahre mit ihm vergeuden in einer Ehe, die 10 Jahre später dann doch scheitert, ggfs. mit Kindern, verschuldeter Immobilie etc.
    Wenn es so absehbar ist, kann man das Elend auch vermeiden und beide davon befreien für einen Neustart in einem guten Alter mit einem passenderen Partner.
     
  12. Du fragst nach dem Sinn ?
    Aus meiner Sicht macht so eine Partnerschaft überhaupt keinen Sinn.
    Streit und Lügen in der Vergangenheit , Streit in Zukunftsfragen.
    Man kann sich sein Leben natürlich selbst wahnsinnig erschweren , wenn man hilflos an dem klammert was einem nachweislich nicht gut tut. Und da meine ich Euch beide damit.
     
  13. Du bist nicht glücklich und möchtest, dass er es ändert.
    Er müsste ja nur in eine Therapie gehen....

    Ganz gemein ist: wahrscheinlich hast Du sogar Recht.
    Aber es ist seine Entscheidung, was er sehen möchte, was er ignoriert und ob er sich seinen "Monstern" stellen möchte.

    Zur Trennung wird geraten, weil es das Einzige ist, was Du aktiv ändern kannst.
    Ihn ändern kannst Du nicht.

    Depressionen oder andere Verhaltensmuster sind wie Drachen, die den Traumprinzen verschlingen und man möchte diesen bekämpfen, damit das Untier den tollen Menschen wieder ausspuckt.

    Es ist aber sein Drache und er bleibt freiwillig im Maul und hofft nur, der Drache verendet von alleine.

    Vielleicht lässt Du dir helfen um zu verstehen und eine Lösung zu finden.
    Die aus Dir selbst kommt.
     
    • # 15
    • 30.07.2018
    • Loba
    Er steht nicht auf dich, deswegen drückt er sich vor dem Sex mit dir.
    Die Situation geht ja schon einige Jahre so. Entweder verzichtest du auf Sex oder du trennst dich.
    Ihr seid nicht kompatibel, das merkst du schon daran, dass er lieber alles andere macht, als körperliche Nähe zu dir zuzulassen.
    ich kenne das umgekehrt auch, wenn ich für einen Mann null Anziehung empfunden habe.
    Die Anfangszeit ist kein Maßstab. Da ist noch alles neu und es fällt von daher nicht auf, dass es nicht passt!
     
  14. Ich würde ihm einen deutlichen Brief schreiben, kein Gespräch.
    Im Direkten Kontakt scheinst Du Dich nicht klar genug - für ihn - auszudrücken, deswegen einen gut überlegten sachlichen Brief.
    Mach Dir Notizen, wann, wo welche Kontakte, und sei sensibel, wann die Grenze zum Stalking erreicht ist.

    Meide auf jeden Fall jeglichem Kontakt, rede auch darüber mit Deinen Freunden - und pass gut auf Dich auf.
     
  15. Du bist 30 Jahre alt? Ich bin echt entsetzt, wie abhängig Du Dich bereits in einem so frühen Stadium machst. Man mag sich gar nicht vorstellen, in welch tiefes Loch Du fällst, wenn der Mann jetzt anspringt.
    Befasse Dich mal mit Deinem geradezu abhängigen Verhalten und dessen Ursachen. Erst dann kannst Du gelassener an Männerbekanntschaften gehen, aus denen dann auch etwas werden könnte. Woher kommen Deine Verlustängste?
     

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