1. Bindungs(un)fähig passt vielleicht nicht ganz, teamfähig und verträglich ist ggf. passender und es kommt auch immer auf den Verlauf der Beziehung an.

    Es ist schon ein gewisser Nachweis wenn man gemeinsam Kinder aufgezogen, eine Immobilie finanziert hat, sich längerfristig bei einer beruflichen Umorientierung oder bei schwerer Krankheit gestützt hat, eine gemeinsame Kasse ohne Streit wer am meisten beiträgt hatte.

    Es sagt auch etwas aus wenn man es nur kurze Zeit mit anderen Menschen, ggf. Partner(n) gemeinsam gelebt hat, daher es in einem Haushalt mit anderen Menschen ausgehalten hat.

    Es ist auch eine Aussage wenn man in begrenzter Zeit viele Beziehungen mit und ohne Zusammenleben hatte. Wobei Viele relativ ist.

    Auch die Art und Weise der Trennung ist ein Hinweis. Gab es einen Rosenkrieg oder wurde viel einvernehmlich geregelt? Kann man sich danach noch in die Augen sehen und wenn es erforderlich ist miteinander reden? Oder ist der andere ein verhasster Feind geworden?

    Wie denkt man zurück? Fallen einem neben den Trennungsgrund auch positive Dinge ein oder sieht man nur Schmerz?

    Aus so einem Puzzle können sich Hinweise auf Beziehungs(un)fähigkeit ergeben oder auch nicht.

    Wichtig ist es vielleicht zu überlegen, finde ich immer Gründe dafür, dass ich keine Zeit für meinen "Partner" habe? Kann ich ertragen, dass ein "Partner" Kleinigkeiten in meinem Haushalt ändert? Ein paar Sachen bei mir lässt?
     
  2. Besagter Mann hat mir erklärt, dass er was für mich empfindet, hat sich Familie usw mit mir vorgestellt und ist mir noch lang hinterher gelaufen. Doch meine Entscheidung war da schon gefallen. Mein Bauchgefühl hat mir gesagt, dass das ein ganz ganz komplizierter Mensch ist. Der hat aus jeder Kleinigkeit einen Elefanten gemacht. So einer kann sich nicht langfristig binden, da man direkt Reißaus nimmt. Er hat mir bereits morgens ellenlange Texte über Handy gesendet, in denen er schwadroniert hat, ob es was mit uns werden kann. Nach 2, 3 Dates. Horror. Am Anfang will ich lockere Dates haben, Spaß haben, Leichtigkeit spüren! Keine Analysen betreiben. Es war nur eine Belastung. O-Ton daneben: "Ich weiß, ich bin ein schwieriger Mensch." "Ich brauche was zwischen die Kiemen nach der Arbeit, damit ich wieder umgänglich bin." Dazu diese komplizierten Gespräche... Wem's gefällt?
     
  3. Ich bin m., 41, und war auch nie verheiratet. Ob ich deswegen "bindungsunfähig" oder "sonst irgendwie merkwürdig" bin, müssen andere beurteilen. Jedoch würde ich wohl ziemlich ungehalten reagieren, wenn mich jemand deswegen ohne weiteres Besehen so qualifizieren würde. Nicht, weil ich beleidigt wäre, sondern weil es mich stören würde, wenn jemand so generell und vorurteilsbehaftet andere bewertet. Ich kann Ihnen darum nur raten: Springen Sie über Ihren Schatten, lassen Sie das Urteilen, und schauen Sie sich den Menschen vorurteilsfrei an. Sie können nur gewinnen.
     
  4. Ein Ehevertrag bringt gar keine Sicherheit und oft wurde der Ehevertrag bei der Scheidung vor Gericht als null und nichtig erklärt. Am Ende entscheidet ja das Gericht und nicht die Anwälte und wenn dies den Anwälten nicht so recht ist. Tausende Verträge, die ja als nichtig erklärt wurden, können ja nicht lügen.


    Würden wir jetzt heute mit Ehevertrag heiraten und 2020 oder 2021 habe ich einen großen Unfall, dann gilt er Ehevertrag nicht mehr, weil sich ja die Voraussetzungen geändert haben. Da muss jetzt ein neuer Ehevertrag her, aber davon erzählen ja die Anwälte sehr wenig, weil dies am Ende sehr schlecht für ihr Geschäft mit den Ehevertrag wäre.
     
  5. Ich denke, das hat die Aussagekraft von Kaffeesatzlesen. Eben: können oder auch nicht.

    Viele einzelne Bausteine, die zum Teil nicht bekannt sind oder auf der Aussage des Betroffenen beruhen. Bei vielen Trennungen gibt es zwei Unschuldige, die sich von einem schuldigen Partner getrennt haben. Aussagen sind subjektiv.

    Wenn ich hier lese, wie oft Paare hier unglücklich sind, aber wegen der Kinder zusammenbleiben oder nebenbei eine Affäre haben, dann ist die Aussagekraft z. B. von gemeinsam großgezogenen Kindern beschränkt.

    Ja, 5 Trennungen in 3 Jahren deuten eher auf einen Problemfall hin, aber bei den meisten dürfte das weit weniger eindeutig sein.
     
  6. Wenn man allen Ernstes an einer verbindlichen Beziehung interessiert ist, dann sucht man sich am aller wenigsten einen 40-Jährigen unverheirateten Mann, der noch nie mit einer Frau zusammen gewohnt hat und keine Kinder hat. Ist doch logisch oder nicht? Sollen wir dir hier eine Analyse fremder Männer machen? Das geht nicht! Aber deine Vermutung ist auch meine Vermutung: Das ist nichts Rechtes.
    Insbesondere dein Interesse an einem "interessanten" Mann. Da würde ich schon von mir aus einen Rückzieher aus Schreck machen, weil diese "interessanten" Männer häufig Problemfälle sind.

    Offenbar hast du schlechte Erfahrungen gesammelt und bist dabei, denselben Fehler erneut zu wiederholen. Was spricht dagegen, dir einen gleichaltrigen Mann zu suchen? Es ist unwahrscheinlich, dass die Verbindlichkeit mit dem Alter und - insbesondere - zu älteren Männern steigt. Diese Männer wissen ganz genau, was sie wollen und zwar meist nichts Verbindliches mit einer jüngeren Frau.
     
  7. Hallo Libelle123, mir würde es auch nicht gefallen und ich finde es fair, nach zwei oder drei Dates eine Entscheidung zu treffen und getrennte Wege zu gehen. Ihr habt Euch getroffen, kennen gelernt, es passt nicht, das war's. Mach Dir da keine Gedanken, es ist ok. Der Mann mit 40 oder in welchem Alter auch immer, sollte in der Lage sein, es zu verstehen und die Entscheidung zu respektieren.
     

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