1. Nach Trennung immer noch am Boden zerstört

    Hallo, ihr Lieben!
    Ich suche hier Rat oder Austausch.
    Mein Partner hat sich vor 4 Monaten von mir getrennt. Wir waren knapp 3 Jahre ein Paar und sehr glücklich. Er war meine große Liebe und wir haben ein Kind zusammen.
    Ich leide so sehr unter der Trennung. Immer noch. Und ich habe das Gefühl, es wird jeden Tag schlimmer. Wir wohnen immer noch zusammen, im Juli ziehe ich aber mit dem Kleinen aus.
    Das wird nochmal richtig schlimm, mein Zuhause verlassen zu müssen. Vielleicht tut mir der Abstand aber auch gut. Jetzt sehen wir uns ja noch jeden Tag und schlafen auch noch im selben Bett, weil es nicht anders ging. Aber immer wenn ich ihn nur sehe, tut es mir so weh. Ich würde ihn so gerne umarmen und ihm sagen, wie sehr ich ihn liebe.
    Ich bin so traurig, dass es unsere kleine Familie nicht mehr gibt. Das habe ich mir immer so sehr gewünscht, ich war viele Jahre alleine.
    Wir verstehen uns zum Glück noch sehr gut, alleine schon wegen dem Kleinen. Aber es ist für mich ein täglicher Kampf, normal weiterzuleben. Ich will ihn zurück, aber er sieht absolut keine Chance mehr. Mir graut vor dem Gedanken, dass er mal eine Andere hat, die dann in unserem Zuhause ist und all die Dinge mit ihm macht, die ich gerne mit ihm machen wollte.
    Es fällt mir so schwer loszulassen, den Alltag mit dem Kleinen zu bewältigen.
    Ich kann ihm ja nicht aus dem Weg gehen. Wir essen zusammen, ich koche und wasche noch für ihn. Wir unternehmen zusammen was mit dem Kleinen.Als wäre alles normal.
    Er sagt, dass er schon über die Trennung hinweg ist. Und ich schaffe es nicht. Ich mache mir immer noch Hoffnungen, obwohl er ganz klar sagt, dass es nie wieder was wird mit uns.
    Ich mache bereits eine Psychotherapie, um das alles verarbeiten zu können. Ich bekomme pflanzliche Medikamente, um wieder aus meiner Depression rauszukommen. War jetzt wochenlang krankgeschrieben, weil ich keine Kraft hatte zu arbeiten. Ich unternehme trotzdem viel mit Freunden und dem Kleinen. Dazu muss ich mich jedoch zwingen.
    Ich weiß gar nicht, wie ich den Umzug schaffen soll. Mein Ex unterstützt mich zwar sehr und ist immer für mich da. Aber er liebt mich nicht mehr. Das tut so weh. Wann wird das endlich besser?
    Manchmal bin ich so fertig, dass ich am liebsten tot umfallen möchte, weil mir alles Zuviel ist. Die Trennung, der Kleine, die Arbeit, der Umzug, Packen, Anträge bei den Ämtern stellen usw.
    Hat hier jemand auch mal so gelitten und was habt ihr gemacht, damit es besser wird?
    Viele Grüße, Steffi
     
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  3. Ich würde keinen Moment länger dort wohnen bleiben!

    Sich trennen und noch das Bett miteinander teilen bzw. normal miteinander hauswirtschaften? Und das seit 4 Monaten? Sorry, das klingt schon irgendwie krank und ist wenig destruktiv, um unabhängig und eigenständig zu werden. Ich würde erstmal zu den Eltern zurückgehen. Notfalls bei einer Freundin Unterkunft suchen. Jedenfalls musst du weg von diesem Mann und wieder dein Leben alleine in den Griff bekommen.

    Daran muss man auch irgendwo denken, dass es mal zu einer Trennung kommen kann, wenn man mit einer anderen Person zusammenzieht und dann noch in deren Haus/Wohnung.

    Hast du ein soziales Umfeld, das dich auffängt? Freunde, Freizeit-Bekanntschaften, Kollegen, Eltern? Vernachlässige das nicht, sondern stürz dich dort hin, wo das Leben tobt. Deine Freunde können dir sicher auch bessere Tips geben, weil sie dich besser kennen.
     
  4. Warum trennt er sich von Dir, wenn Ihr Deiner Meinung nach so glücklich wart? Kein Wort darüber, finde ich merkwürdig.
    Du hast auch einen komischen Therapeuten, wenn er Dir nicht empfiehlt, mit Deinem Kind auszuziehen. Oder noch besser, er zieht aus und zwar sofort? Ihr schlaft ja sogar noch im gleichen Bett!
    Wie willst Du da Abstand finden? Komische Geschichte, sorry.
     
  5. Ich denke, dass es erst mit dem Abstand besser wird. Hoffentlich ist bald Juli und du kannst dich aus dieser unsäglichen Wohnsituation befreien.

    Bei mir hat das damals nachdem Trennung ein halbes Jahr Schlaflosigkeit und Wut und Trauer bedeutet (nach dem Kontaktabbruch) und dann war gut.
    Mit Kind kannst du zwar den Kontakt nicht abbrechen, aber zumindest vorerst auf ein Mindestmaß reduzieren und dich in die Reflexion zurückziehen. Manchmal hilft es es ja auch, den eigenen Anteil an der Trennung zu analysieren, manchmal merkt man erst im Nachhinein, warum der andere nicht glücklich war.

    Viel Erfolg beim Verarbeiten.
     
    • # 4
    • 19.05.2016
    • nuri
    Sofortige räumliche Trennung! Eltern, Geschwister,
    Freunde, ein Zimmer in einer WG, eine kleine Ferienwohnung, ein Zimmer in einer Pension - irgendjemand kann dich und dein Kind aufnehmen, vor allem, weil es ja wirklich nur vorübergehend ist. Die neue Wohnung wartet bereits.

    Wenn das wirklich überhaupt nicht gehen sollte, was kaum vorstellbar ist:
    Trennung von Tisch und Bett (!). Du kochst nicht mehr für ihn, wäschst seine Wäsche nicht, ihr esst nicht mehr zusammen, einer von euch (wohl du) schläft ab heute Nacht woanders, und wenn es auf dem Sofa oder einer Matratze im Kinderzimmer oder sonstwo ist. Also WG. Ab heute. Hör sofort auf, Zeit mit deinem Ex zu verbringen. Ihr seid geschiedene Leute und geht getrennter Wege.

    Dein Ex lacht sich doch ins Fäustchen über dich! Was hast du eigentlich für eine Therapeutin? Ich bin fassungslos.
    Sobald du eine eigene Wohnung bezogen hast, wirst du mehr Abstand haben. Totale Kontaktsperre kann ich dir nicht anraten, ihr habt ein Kind zusammen, bleibt lebenslang Eltern und müsst euch mindestens die nächsten Jahre irgendwie arrangieren, eurem Kind zuliebe.

    Finde dich damit ab, dass eure Partnerschaft vorbei ist.
    Lies Doris Wolf, Wenn der Partner geht.
    Arbeite damit. Nimm dein Leben in die Hand. Sobald du aktiv wirst, leidest du weniger.
    Sieh nach vorn, denk an dein Kind. Etwas Neues fängt an. Das ist auch schmerzhaft, wie jede Geburt. Aber es lohnt sich.
     
  6. Ich schließe mich der Meinung #1 an.Das beste wäre, du würdest sofort ausziehen, erst mal übergangsweise, bis du im Juli in deine neue Wohnung kannst.

    Ich verstehe auch nicht, wie du noch so neben deinem Ex leben kannst. Hast du immer noch die Hoffnung, dass er alles rückgängig macht.

    Er hat sich von dir getrennt. Du hättest sofort dafür sorgen müssen, dass die Trennung, auch in der kleinsten Wohnung, vollzogen wird. Das heißt: getrennte Kasse/Konten, getrennte Fächer im Kühlschrank, einer schläft auf dem Sofa oder der Luftmatratze und vor allem ... du kochst und wäschst nicht mehr für ihn, nur noch für euer Kind. Wie bequem willst du es ihm denn noch machen? Er trennt sich, hat aber seit 4 Monaten so eine Art "Hotel Mama". Den Zahn hätte ich ihm als allererstes gezogen.
    Auch Unternehmungen zu dritt hätte ich nicht mehr gemacht. Mit diesem "Heile-Welt-Getue" verunsichert ihr euer Kind nur. Es ist zwar euer gemeinsames Kind, aber es wird sich (leider!) sowieso daran gewöhnen müssen, dass sich sein Leben ändert. Traurig, aber es ist so.
    Was ich nicht verstehe: wieso hat er sich getrennt, wenn eure Beziehung doch immer so glücklich war? Hast nur du das so empfunden? Oder hat er schon eine andere gefunden und ist deshalb nicht mehr interessiert?
     
  7. Liebe Steffi,

    Es tut mir sehr leid zu lesen, dass es Dir so schlecht geht, und ja, ich weiß sehr gut wie sich das anfühlt. Vier Monate sind noch keine Zeit, es dauert bis so eine Trennung verarbeitet ist. Nimm Dir diese, und zwar völlig ungeachtet dessen, ob und inwieweit Dein Ex-Freund darüber hinweg ist.

    Dies kann momentan aber gar nicht funktionieren, wenn Ihr noch zusammen wohnt und Euch gar ein Bett teilt. Nichts wie weg da, in Deinem eigenen Interesse, geh zu Deiner Familie, komm bei Freunden unter, geh ins Hostel, was auch immer! Mit dem Kleinen findet sich eine Lösung, er kann ja alle paar Tage zurück zum Haus. Oder - noch besser - schau, dass Du jetzt schon mit ihm ausziehen kannst.

    Aber so kann es ja nichts werden ... Natürlich tut es Dir auf diese Weise weh!
     
  8. Zusammenwohnen in dieser Konstellation ist pure Folter. Das hättest du keinen Tag mitmachen dürfen - eine Lösung gibts immer. Schick ihn zu einem Freund, der ihn aufnimmt. Heute noch.
    Es wird besser, wenn ihr nicht mehr zusammenwohnt, dann erst kann langsam Abstand entstehen.
    Daß es keine Lösung für die Wohnsituation gibt, ist Blödsinn. Vielleicht hast du es mitgemacht, weil du dir Hoffnungen gemacht hast? Dann siehst du schon, warum es dir so schlecht geht. Du leidest maximal seit 4 Monaten. Das hält keiner aus.
    Heute noch ändern. Freunde, Familie, Hotels. Alles geht.
     
  9. Ich würde eher sagen, das ist sehr destruktiv und wenig konstruktiv! Das ist so ein Leiden ohne Ende. Der Trennungsgrund ist im Dunkeln. Liebe kann man nicht erkämpfen. Das war dann am Ende nicht mehr so wunderbar. Das ist sowieso immer eine sehr einseitige Wahrnehmung.
     
  10. Gelitten haben hier sicher die meisten schon mal. Und ein Trennung tut demjenigen immer sehr weh, der sich nicht entliebt hat.
    Schmerz,Verzweiflung und das Gefühl, es zieht einem den Boden weg.

    Aber was tut ihr Euch seit 4 Monaten an?
    Das ist Horror und verstehe ich überhaupt nicht.
    Ich bin auch nach 15jahren mit meinem Exmann nicht mehr eine Nacht mit ihm zusammen unter einem Dach geblieben.
    Er ist erstmal zu einem Freund gegangen.
    Oder ich mit meinen Söhnen zu meinen Eltern.
    Innerhalb von 3 Wochen ist er umgezogen.
    Ok es ist mein Haus aber auch ich hätte es geschafft!
    Bis Juli hängt ihr noch aufeinander....Das verstehe ich nicht!
    Geh zu deiner Familie oder mit Kind in die Kur!
     
  11. Es geht nicht anders als weiterhin das Bett zu teilen? Was ist das denn für ein Quatsch? In jeder Wohnung gibt es ein Sofa. Wenn nicht, man kann sich Luftmatratzen oder Isomatten kaufen um auf dem Boden schlafen zu können. Warum lebst du weiter als wäre die Trennung nicht gewesen? Wenn du mit dem Kind nirgendwo unter kommen kannst bist du deine neue Wohnung beziehen kannst, bitte ihn solange bei einem Freund zu schlafen. Wenn ihr euch noch so gut versteht wird er Verständnis haben, dass du eine räumliche Trennung brauchst.
     
  12. Liebe FS.
    Ich habe ähnliches letztes Jahr durchgemacht. Nur mit dem Unterschied, dass es keine gemeinsamen Kinder gibt. Zudem hatte ich mich schon lange entschlossen, mir eine eigene Wohnung zu suchen. Es ist schwer, in einer Landeshauptstadt (ich lebe nicht in Deutschland) eine geeignete Wohnung zu finden. Es ist mir nach langem Suchen gelungen.
    Die letzten Monate waren eine unbeschreibliche Qual! Ich kann deine Verzweiflung nachvollziehen. Man fragt sich rein rationell, warum suchst du dir keine vorübergehende Bleibe? Warum nicht bei einer Freundin, der Familie o.ä? Das Verbleiben bei dem Ex-Partner ist eine fürchterliche Qual!
    Auf der anderen Seite kostet es Mühe, Geld und Anstrengungen, sich eine vorübergehende Bleibe zu suchen. Man spart sich lieber das Geld und die Anstrengungen, um die geeignete Wohnung zu finden und herzurichten. Zudem willst du deinem Kind nicht zumuten, mehrfach umzuziehen, vermute ich.
    Der Mann quält dich mutwillig, indem er dir sagt, er sei über die Trennung hinweg. Ignoriere es!
    Mir erging es in der Übergangszeit genau so schlimm wie dir. Ich war voll depressiv, war so verzweifelt, dass mir vieles nicht gelang. Jedoch ging ich zur Arbeit; der Kontakt zu Kollegen gab mir Ablenkung von der traurigen Wirklichkeit zu Hause. Vielleicht solltest du doch wieder zur Arbeit gehen?
    Weine dich bei den Freundinnen aus! Gut, dass du in Therapie bist! Vielleicht solltest du einen Mann daten. Du bist sicher attraktiv und jung, so dass du einen neuen Partner findest.
    Unternimm etwas Angenehmes, z.B. eine kleine Reise. Vielleicht eine Reise zusammen mit deinem Sohn.
    Ich verspreche dir - aus eigener Erfahrung - eines: sobald du umgezogen bist, ist das Schlimmste vorüber. Als ich meine neue Wohnung betrat, war der Schmerz vergessen. Ich bin aufgeblüht. Dein Mann ist Vater eures Sohnes, also wirst du mit ihm zusammen arbeiten müssen. Aber je mehr du Lebensmut und Freude zeigst, desto besser und attraktiver wirkst du. Leider wirkt jede Frau unattraktiv, die einem Mann hinterher rennt. Auch wenn dir im Inneren nicht danach ist - zeige nach außen, dass du froh bist, ihn losgeworden zu sein. Dann wird er sich wundern und vielleicht bereuen.
    Ich wünsche dir sehr viel Glück. Du schaffst es!
     
  13. Hallo Steffis,
    ja, ich habe auch mal so gelitten, als sich der Traum einer kleinen Familie erfüllt hatte. Leider war dieser Traum in der Realität eine einzige Überforderungssituation.

    War das bei euch auch so?

    Aber egal wie, ich habe mein Leiden nicht künstlich in die länge gezogen. Als Gespräche nicht fruchteten, Streit beiderseitig eskaliert, Tränen geflossen und Geschirr geflogen war, beide Seiten Fehler und viel kaputt gemacht hatten, wäre die einzige Lösung eine Familienberatung gewesen. Er zog es jedoch vor, auszuziehen. Nur etwa jedes zweite Wochenende verkrümelte ich mich, während er zumindest partiell unsere Tochter betreute.

    Anfangs hatte ich fast eine Woche durchgeheult und hätte wer weiß was versprochen und gemacht, damit er zurückkäme. Dann habe ich mir gesagt, ich habe eine ganz süße kleine Tochter, bin eine attraktive, gesunde, junge Frau und habe einen sicheren, gutbezahlten Beruf, den ich auch noch gern mache. Warum renne ich einem Mann hinterher, der sich von mir abgewendet hat? Warum zerfließe ich vor Selbstmitleid und lasse mich so dermaßen hängen? Klar ist es sehr traurig, wenn sich die Eltern trennen, die sich vorher beide sehnlichst genau so ein kleines bezauberndes Wesen gewünscht haben. Aber was hat ein Kind von einem verärgerten Vater und einer heulenden Mutter?

    Ich habe mich einfach zusammengerissen, mein Stolz und mein Verstand haben nicht zugelassen, sich noch weiter so klein zu machen, ihm hinterherzurennen, nachdem er es sich so leicht gemacht hatte. Ich bin automatisch auf Abstand gegangen, habe meine freien Wochenenden genutzt, wieder zu leben und die eigenständige, fröhliche und entspannte Frau zu sein, die ich immer war. Und wie durch ein Wunder kam er wieder an. Etwas gönnerhaft und unentschlossen. Sein Ansinnen, wieder offiziell einzuziehen, weckte keine Freude mehr.

    Steffi, überlege dir, warum es zur Trennung kam. Lass dich nicht hängen, deinem Kind zuliebe. Geh unbedingt auf Abstand, such dir zumindest partiell woanders "Unterschlupf", schlafe auf gar keinen Fall mit ihm in einem Bett, schlaf lieber in der Badewanne;o) Teilt euch zumindest die Wochenenden mit der Kinderbereuung. Reiß dich im Job zusammen. Es ist deine Aufgabe, wieder glücklich zu sein, nicht seine.
     
  14. Wenn man sich trennt bzw. sich ein Partner trennt und der andere zurück bleibt wälzt man sich in den schönen Zeiten, kann nicht verstehen was schief gelaufen ist. Ich denke, "sehr glücklich" warst du, wäre er es auch gewesen hätte er sich nicht getrennt. Ich bin mir auch sicher, dass es eine andere Lösung gegeben hätte als nach der Trennung noch im gleichen Bett zu schlafen. Du redest dir viel zu vieles schön und bist noch nicht in der Realität angekommen. Es wird ja ein klärendes Gespräch gegeben haben warum er die Beziehung nicht mehr möchte. Dann ist die Trennung 4 Monate her und du schreibst "Ich mache bereits eine Psychotherapie, um das alles verarbeiten" Das ist einfach unglaubwürdig denn in einer Psychotherapie dienen die ersten 5-6 Monate nur dem Kennenlernen, sich einen Überblick über die Biographie zu verschaffen. Weiters schreibst du du würdest pflanzliche Medikamente bekommen. Da kommt mir der Verdacht, dass du bei keinem Psychotherapeuten warst sondern beim Heilpraktiker. Das hat mit Therapie nichts zu tun. Das da nichts besser wird wundert mich kein Stück. Wie soll es auch besser werden wenn räumlich kein klarer Schnitt gemacht wird und du für ihn die Wäsche machst? Komische Sache.....
     
  15. warum sollte er ausziehen und nicht sie? Das Kind kann übrigens auch bei ihm bleiben. Es ist genau so auch sein Kind. Es gibt nicht einen Grund warum es eher bei der Mutter als beim Vater bleiben sollte.
     
  16. Liebe Fragestellerin. Ja, eine geradezu PERVERSE Situation, die Du noch bis Juli aushalten must. Und dazu noch das freundliche Agreement mit Deinem Ex. Ihr schlaft sogar noch im gleichen Bett. Sorry, aber es wäre fast widernatürlich, wenn es Dir gelänge, hier zu gesunden.

    Für ihn kein Problem. Er hat abgeschlossen und Du funktionierst ja wunderprächtig. Machst keine Probleme und schluckst alles runter. Und bald hat auch er es überstanden. Dann hilft er Dir noch netterweise Deine Sachen wegzutragen und schon ist er Dich los.

    Wenn Du erst einmal Abstand hast und eine gesunde Wut entwickeln kannst, dann wird es für Dich aufwärts gehen. Und dann ziehst Du Dich bestmöglich zurück.

    Das ist ja fast so, wie wenn man seine Toten nicht bestattet, sondern aufgebahrt im Wohnzimmer liegen lässt. Da wäre die Trauerarbeit auch eine ganz andere.

    Schon alleine der Ortswechsel und der Abstand zu ihm werden Dir sehr sehr hilfreich sein. Ich würde mir allerdings schon mal überlegen, ob ich nicht wenigstens im Wohnzimmer oder mit dem Kind im Kinderzimmer schlafe. Auch die Mahlzeiten würde ich mit ihm nicht mehr einnehmen. Er darf schon mal merken, dass Ihr getrennt seid. War ja sein Wunsch. Du musst auch gar keine Rücksicht nehmen.
     
  17. Hallo, vielen lieben Dank für die zahlreichen Antworten!
    Ihr habt natürlich völlig recht bzgl der räumlichen Trennung. Nur ist das nicht so einfach, woanders unterzukommen. Meine Eltern wohnen weit weg, der Kleine geht hier in die Kita, der Große zur Schule. Ich habe kein Auto und komme von hier aus super zu meinem Arbeitsplatz. Seit gestern arbeite ich wieder und es tut mir sehr gut.
    Die Psychotherapie mache ich bei einer echten Psychologin und die pflanzlichen Medikamente hat mir meine Hausärztin verordnet.
    Natürlich gab es Gründe für die Trennung und das kam auch nicht von heute auf morgen. Wir haben beide Fehler gemacht. Mein Ex ist sehr egoistisch und denkt erst mal nur an sich und hatte große Probleme, auf meine Bedürfnisse einzugehen. Ich wiederum war oft misstrauisch und eifersüchtig. Er zog sich immer mehr zurück und hat nichts versucht, dass es besser wird. Ich glaube, er ist ein Narzisst oder hat zumindest Züge davon. Aber wie gesagt, ich hab auch Fehler gemacht. Leider hat er uns keine richtige Chance mehr gegeben.
    LG, Steffi
     
  18. Interessant. Er hat narzisstische Züge. Und Du liebst ihn noch. Gerne mal sind es ja eher abhängige Persönlichkeiten, die so sehr auf Narzissten fliegen. Menschen eben, die komplementär veranlagt sind. Und ich behaupte, dass uns unsere Partner viel über uns selbst sagen, über unsere eigenen Baustellen. Denn bei einer vollkommen intakten Frau hätte der so nicht landen können.

    Gut, dass Du in Therapie bist. Genau das ist der richtige Weg. Und schön, dass Du uns mehr Infos gegeben hast.

    Für mich war es immer sehr heilsam, mir auf einem Zettel aufzuschreiben, was alles schlimm war. Und ich glaube, Dein Zettel wird gut gefüllt sein. Das, was Du verloren hast, war ja nun nicht so sehr der Renner. Wenn sich diese Erkenntnis mal in Dir breit macht, dann dürfte es Dir bald besser gehen.

    Also ich finde, der Herr Narzisst kann künftig durchaus seine Mahlzeiten alleine einnehmen und selbst für seine Wäsche sorgen, Dann kann er sich schon mal an später gewöhnen.

    Sehr gut finde ich, dass Du ansonsten gut aufgestellt bist. Du hast bald Deine eigenen Wohnung, arbeitest wieder und machst eine Therapie und hast für Dein Kind einen Kitaplatz. Das ist schon mal eine sehr gute Ausgangsbasis. Viel Glück.

    Ich wünsche Dir, dass Du ihm bald für die Trennung dankbar sein wirst.
     
    • # 18
    • 19.05.2016
    • nuri
    Liebe Steffi, wenn ihr wirklich noch bis Juli in einer Wohnung ausharren müsst, wie ihr es schon seit Monaten tut (Horror!), dann lebt innerhalb dieser Räume getrennt. Das ist immer möglich. Einer von euch schläft sofort woanders, und wenn es auf dem Fußboden ist. Gemeinsame Mahlzeiten und Unternehmungen finden nicht statt; damit ist es doch ohnehin bald vorbei. Einkaufen, kochen, waschen: nur noch für dich und dein Kind. Und den Dreck räumst du ihm auch nicht mehr hinterher. Seinen Schlafplatz kann er selber in Ordnung halten, das Zimmer, das er benutzt, ebenso. Er weiß, wo der Staubsauger steht und die Lappen liegen. Oder er lässt es halt - wie er möchte. Es geht dich nichts mehr an. Er kann sich schon mal daran gewöhnen, denn er muss sich jetzt sowieso um all das kümmern.
     
  19. Puh. Ich bin sprachlos und geschockt. Immer wieder erstaut was der Mensch in der Lage ist, auszuhalten. Das ist an Sardismus nicht mehr zu übertreffen. Als meine Ehe zerbrach und ich mich trennte, also in der Situation deines Mannes war, wohnte ich noch genau drei Wochen zuhause. Das Gemeinsame Schlafzimmer erklärte ich für mich selbst als Absolut Tabu. Ich verbrachte nur Wirklich die Notwendigste Zeit Daheim. Noch bevor die Trennung klar ausgesprochen war, aber bereits völlig klar war, wohin der Weg führte, hatte ich mich um eine neue Wohnung gekümmert. Das alles was du durch machst, wollte ich meiner Frau und mir nicht antun. Du MUSST da schnellstens raus. Und feuere deinen Therapeuten. Der taugt gar gar nichts. Und zwinge dich loszulassen. Für Dich und dein Kind. Und das jemand hier schreibt das du gehen musst und auch er das Kind behalten könnte. Quatsch mit Soße. Die Realität sieht völlig anders aus wenn es Hart auf Hart kommt. Rechte hin oder Her. Das entscheiden ganz anders denkende Menschen. Sei dir da mal Sicher und habe keine Angst davor. Und nun beweg dich und sieh zu das du wieder beginnst zu leben.Du bist auf diese Welt gekommen um genau wie wir alle irgendwie das beste in dieser kurzen Lebenszeit zu erreichen. Zu Leben.Zu Lachen. Zu Lieben. Und das unter 8 Mrd. Menschen. Und du lässt zu das von all den Menschen ein einziger dein Leben zerstört. Auch wenn immer zwei an einem Scheitern Schuld sind. Aber er zertrampelt dich nun auch noch. Glaube mir. Es geht vorbei.Wenn du jetzt aufstehst. Das verspreche ich dir. Alles gute und Kraft für DEIN neues Leben und eine NEUE Chance.
    m45
     
  20. Das Wichtigste ist bereits gesagt.

    Ich wurde AE, als mein Sohn 9 Monate alt war. 4 Jahre habe ich dem Vater noch hinterher geheult. Wie dumm. Und mindestens noch 10 weitere Jahre habe ich mich von dem Mann runterputzen lassen, wenn denn mal Kontakt war.

    Mein Rat: Hak den Vater ab, so schnell es nur irgendwie geht. Vergiss den Traum von Familie. Genieße das Leben allein mit Deinem kleinen Kind. Wenn er nicht will, ist das Thema "kleine Familie" vorbei. Er will nicht, damit ist es gelaufen, auch wenn Du im Moment etwas anderes willst.

    Ich sehe heute, 20 Jahre später auf einen ähnlichen emotionalen Zustand, so wie Du DIch beschreibst zurück und denke mir, "wie konnte ich nur so dermaßen doof sein, anstatt mein Leben zu genießen, Pläne zu schmieden und anschließend umsetzen, diesem Mann hinterher heulen". Jeder Tag davon, war einer zuviel.

    Mein Sohn ist mittlerweile ausgezogen und eins der vielen positiven Dinge daran ist, dass sein Vater incl. seiner Familie aus meinem Leben verschwunden ist. Eine riesen Erleichterung.
     
  21. Du fragst dich noch was ein Fremdgänger sich dabei denkt?
    Er denkt sich gar nichts dabei, das ist genau das Schlimme. Er denkt nur an sich selbst. Du bist nur ein Spielzeug für ihn, denn er sagte er sei glücklich mit seiner Frau. Also bist du nur irgendein Spielzeug, dass er zwei bis dreimal benutzt und dann in die Tonne tritt und das Gleiche mit einer anderen macht. Deswegen ist mein Rat lass es lieber. Deshalb bin ich lesbisch, so hat man viel weniger Probleme. Meine Freundin beschert mich regelmässig und sorgt dafür, dass ich es geniesse. Nicht wie bei einem Mann, der nur sehr kurz kann.
    Liebe Grüsse Petra
     
  22. Hallo Steffis,

    schön, wenn du Fehler erkennst. Deine und seine, es gehören immer zwei dazu. Falle bitte nicht von einem Extrem ins andere. Zwischen "samt Kind für immer bockig verschwinden" und "in einem Bett schlafen" gibt es eine gesunde Mitte. Auch von großer, glücklicher Liebe zu Narzist. Er ist auf jeden Fall der Vater eurer Kinder.

    Abstand ist jetzt sehr wichtig. Schlaf auf keinen Fall mit ihm in einem Bett, iss nicht mit ihm zusammen, räume und putze ihm nicht hinterher.

    Aber bleib souverän. Wenn du keine Möglichkeit siehst, woanders unterzukommen, nutze die sechs Wochen bis zum Auszug sinnvoll. Wenn du kochst und wäschst, kannst du ruhig was für ihn mitmachen, wenn es nicht zu viel Aufwand ist. Dann packst du ihm wortlos seine Wäsche auf sein Bett, Zusammenlegen und Bügeln kann er allein. Genauso kannst du es mit dem Essen machen. Du kochst, was dir und den Kindern schmeckt, lässt ihm was übrig, essen kann er allein. Putzen würde ich ab sofort nur noch die Hälfte. Auf keinen Fall mit ihm irgendwie diskutieren. Ein kleines, gebrauchtes Auto sollte für deine Mobilität und Unabhängigkeit drin sein, ihr seid beide berufstätig.

    Die sechs Wochen bis zum Auszug solltest du nutzen, um wichtige Dinge zu regeln. Wie werdet ihr eure Kinder betreuen? Wie sieht es mit Unterhalt aus oder wollt ihr das Wechselmodell? Pass auf, dass er dich in deiner (selbst verursacht) hilflosen Lage nicht komplett über den Tisch zieht.
     
  23. Das liegt auch oft am Sachzwang.
    Die FS hat zwar nicht geschrieben wie so die Eigentumsverhältnisse der Wohnung ist, aber ich schätze, dass dies entweder eine Eigentumswohnung des Ex ist oder der Mietvertrag auf dem EX läuft. Da ja die FS erst seit Mittwoch wieder arbeitet, konnte Sie sich früher keine eigene Wohnung leisten und wieder sind wir bei dem Thema Sachzwang.

    Leider ist dies hier wieder ein Beispiel dafür wie so oft, dass ein gewisser Part bei der Frage weggelassen wird und dies eventuell auch kalkuliert. Wenn man dies nicht erwähnt, dann können auch solche Antworten kommen wie das der EX die Wohnung verlassen soll.

    Wenn meine Mutmaßung stimmt, dann würde ja dies ein völlig anderes Licht auf die FS lenken. In diesen Fall hat der EX sehr human reagiert und nicht die FS mit Kind vor die Türe gesetzt.
     
  24. Liebe Steffi,
    ist wirklich keine einfache und unschöne Situation in der du dich da befindest.
    Ok, erst mal teilt ihr euch noch die Wohnung. Suboptimal, aber du musst einfach versuchen im Alltag so viel (emotionale) Distanz wie möglich zwischen dich und ihn zu bringen. Gibt es nicht vielleicht ein Sofa auf das einer von euch ausweichen könnte?

    Kann dich gut verstehen, das ist viel. Aber konzentriere dich einfach weiter auf das To-Do. In ein paar Wochen lebst du in deiner eigenen Wohnung und kannst anfangen zur Ruhe zu kommen.

    Interessant finde ich, dass du sagst:
    Trauerst du denn mehr um den Verlust von deinem Traum einer eigenen kleinen Familie oder tatsächlich um den Verlust deines Partners als Person?
    Im Moment spielt das sicher erst mal keine Rolle. Aber vielleicht stellst du dir ja irgend wann einmal diese Frage.

    Kopf hoch, Augen zu und durch - du wirst diese Zeit überstehen!
    Alles Gute dir
     
  25. Danke an Euch alle!
    Das Haus, in dem ich jetzt noch mit ihm wohnt, gehört ihm. Deswegen ist es klar, dass er bleibt. Natürlich ist es sehr nett von ihm, dass er uns nicht vor die Tür gesetzt hat. Er hilft mir auch bei der neuen Wohnung, vor allem finanziell. Er wird mich nicht im Stich lassen.
    Aber trotz allem kann ich noch nicht abschließen mit ihm. Das geht wohl erst richtig in der neuen Wohnung. Doch auch dort werden wir uns mehrmals pro Woche sehen, weil er ja den Kleinen sehen möchte. Und das werde ich auch zulassen natürlich.
    Ich habe noch ein bisschen Hoffnung, dass er uns sehr vermisst, wenn wir nicht mehr bei ihm wohnen und er dann mal Zeit hat zum Nachdenken.
    Ich verstehe ihn einfach nicht, wieso er uns keine richtige Chance mehr geben wollte.
     
  26. Je schneller du diese Hoffnung aufgibst, desto besser.
    Vermutlich hat er eine Neue. Und nein, du merkst davon nichts, weil er offenbar rücksichtsvoll genug ist, das jetzt durchzustehen bis du ausgezogen bist. Der Neuen sagt er: bitte hab ein wenig Geduld, bald sind wir total frei füreinander.
    Hätte er niemand anderen, wäre er auch schon ein oder zweimal umgefallen.
     
  27. Versuche beim Kindesumgang möglichst viel Distanz reinzubringen. Also nicht, dass er Abends für zwei Stunden bei euch in der Wohnung sitzt und mit dem Kind spielt, sondern, dass er das Kind vom Kindergarten holt, dann zwei Stunden bei sich in der Wohnung mit dem Kind spielt und es dir dann nur schnell übergibt.

    Es ist übrigens nicht "nett" von ihm, dass er euch nicht vor die Tür gesetzt hat. Dich hätte er vielleicht vor die Tür setzen können. Aber wenn er sein Kleinkind mitten im Winter aus der Familienwohnung geworfen hätte, dann hätte er ganz schönen Ärger vom Jugendamt bekommen ;-) Und auch dir gegenüber ist die zur Verfügungstellung von Wohnraum eine Unterhaltsleistung.
     
  28. Ich habe auch etwas ähnliches erlebt. Ein Horror ist es und ich habe unendlich darunter gelitten und auch jetzt wo ich deine Zeilen gelesen habe, sind Tränen geflossen. Aber ich habe gewonnen, er musste gehen und Kinder und ich blieben im Haus. Ich habe mich in die Arbeit gestürzt. Meine Hobbies aktiviert, ich bin aus unserem Schlafzimmer ausgezogen, habe mir ein Secondhandbett gekauft und schlief in einem anderen Zimmer bei meiner Tochter. Habe sehr viel Musik gehört. Habe unheimlich viel geweint, auch weinen hilft sehr, manchmal, habe sehr viel mit meiner Mutter telefoniert, Einmal 4 Stunden lang. Sie sagte mir immer und immer wieder, dass nichts auf dieser Erde für ewig ist, dass alles endlich ist und ich das akzeptieren soll. Ich habe Nachts bei der Seelsorge angerufen und die fremden Leuten vollgeheult. Habe sehr viel geschrieben. Es
    war die schrecklichste Zeit meines Lebens aber als er ausgezogen ist, war plötzlich alles wieder gut. Plötzlich habe ich wieder ein Licht am Ende des Tunnels gesehen. Ich habe einfach aufgehört mit ihm zu reden. Komischerweise ist er zwei Wochen später reumütig nach Hause gekommen aber es war zu Spät. Es war einfach alles kaputt und ging nichts mehr. Die Wunden bleiben, aber es wird immer besser und einfacher die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Du solltest auch diese Phase auch als beendet sehen und akzeptieren, dass es vorbei ist. Das gute am Leben ist, dass man nie weißt was als nächstes passiert. Sei zukunftsorientiert und lasse die Vergangenheit zurück. Ich wünsche dir sehr viel Kraft und alles Gute.
     
  29. Hab ich auch, meine liebe Lisa. Es gibt diesen absoluten, totalen, Tiefpunkt. Wo du glaubst, es geht nicht mehr.
    Was stimmt. Tiefer gehts nicht mehr.Du bist am Boden angelangt. Und gsd gehts vom Boden nur noch weiter aufwärts.
    Und dann gewinnst du, ganz langsam, deine Stärke zurück. Oder in meinem Fall, habe ich erst ganz langsam meine Stärke gefunden, weil ich sie vorher nie hatte.
    Ein langer Weg. Bin ich froh, daß mein Ex mich mit 2 Babies verlassen hat? Nein. Bin ich nicht.
    Bin ich froh, mich selbst gefunden zu haben ? Ja, bin ich. Aber es hätte einfacher sein können, dürfen.
    Ich bin stolz auf mich, auf meine Leistungen, auf meine Kinder.
    Froh, dankbar? Nein. Er hätte auch gern genauso zu mir. uns, stehen können, und sein Eheversprechen einlösen können.
    Hat er nicht.
    Gut, schlecht? Wer weiss das schon. War mein Lebensweg, und somit gut.
    w, 55
     

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