1. Nachlassende Libido in der Partnerschaft normal?

    Oft werden Paare ja beneidet, weil sie sich in einer gewissen Regelmäßigkeit sexuell ausleben können. Dies hat ja neben dem Spaßfaktor auch einen gesundheitlichen Aspekt, weil das Ganze ja so im Sinne der Fortpflanzung von Mutter Natur so vorgesehen ist. Das ist ja auch schön und gut, wenn die Partnerschaft noch nicht so lange besteht. Doch häufig kommt mit dem Alltag vor allem mit dem "Zusammenwohnen" eine gewisse Routine oder auch "automatische Enthaltsamkeit" aufgrund von Stress oder arbeitstechnisch bedingten Anwesenheit in der Wohnung mit sich. Ist es normal, dass man keine Libido mehr verspürt. Im meine nicht nur bezogen auf den Partner, sondern generell? Ist ein gefühlte Vakuum des Lustzentrums im Kopf Folge einer physichen Erkrankung oder ganz normal?
     
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  3. Eigentlich würde ich per se nicht behaupten, dass nachlassende Libido normal ist!! Meiner Meinung nach gibt es dafür drei logische Gründe:

    1. Deine Beziehung ist nicht mehr intakt!
    2. Du bist enormen Stress in der Arbeit oder anderswo ausgesetzt!
    3. Physischer Defekt aufgrund von chemischen Substanzen für die Verhütung.

    Zu 3. muss ich sagen, dass das schnell passieren kann, wenn der Östrogenspiegel oder so durch die Pille oder Spirale zu sehr ansteigt. Frage hier unbedingt einmal bei Deinem Frauenarzt nach und lasse Deinen Hormonspiegel checken!

    Viel Glück und vor allem Sex ;)
     
    • # 2
    • 03.02.2011
    • Gast
    Normal ist das nicht. Kann physische oder psychische Ursachen haben. Hormone, keine Gefühle mehr, Depression etc. Aber normal finde ich das nicht.

    w, 36
     
    • # 3
    • 03.02.2011
    • Gast
    Ich kenne diese Beschreibung seit 5 Jahren nicht, da ich in dieser Zeit mit einer Frau zusammenlebe. Wir sind heute immer noch so aufeinander verrückt mit täglichem Sex, wie zu Beginn. Bin absolut überzeugt, wenn alles passt und stimmt ist es so! Wenn nicht, (so wie in den meisten Fällen = normal!) passt es eben nicht und man lebt so vor sich im Gewohnheitstrott hin. Das wäre allerdings nichts für mich, da würde ich sofort aussteigen, mit/ohne Kinder, mit/ohne Haus etc.! m/44
     
  4. Einerseits ist es absolut normal und bei fast allen Paaren der Fall, dass Sexualität zu Beginn einer neuen Partnerschaft erheblich bdeutsamer ist und intensiver ausgelebt wird als nach einigen Jahren in der stabilen Partnerschaft. Während man zu Beginn wahrscheinlich bei fast jeder Übernachtung auch Sex hat, wird es mit dem Zusammenleben eben weniger häufig. Viele Paare erleben einen Übergang von 2-3mal pro Woche auf 3-6-mal pro Monat. Die Verliebtheitsphase ist eben geprägt von Libido, Zärtlichkeiten, Körperlichkeit. Dagegen tritt später der Alltag mit all seinen Sorgen, Stress und Routine in den Vordergrund und Sex wird seltener.

    Andererseits ist diese geringere Sexfrequenz eben überwiegend der Lebenwirklichkeit geschuldet, also eine Folge von Alltag und Normalität, nicht aber unmittelbar eine Folge von physiologisch verringerter Libido.

    Das, was Du in den letzten Sätzen beschreibst, ist NICHT normal. Im Gegenteil sollte es so sein, dass man täglich zusammen kuschelt und einschläft, dass man seinen Partner weiterhin begehrt, dass Küsse und Streicheleinheiten auch das sexuelle Begehren wecken. Die meisten Paare haben auch in langjährigen Beziehungen regelmäßig Lust aufeinander.

    Deine Beschreibung passt eher auf sorgen- oder stressbedingten Libidoverlust oder vielleicht auf ganz generelle Partnerschaftsprobleme.
     
    • # 5
    • 03.02.2011
    • Gast
    zu #4 ;
    Menschen haben unterschiedliche Nähe- und Sexbedürfnisse.

    Jemand, der weder Rücksicht auf gemeinsame Kinder noch auf Vermögensnachteile nehmen würde, ist meiner Meinung nach egoistisch und kurzsichtig. - Was macht er, wenn täglicher Sex gesundheitlich nicht mehr möglich ist, er alt oder impotent ist (z.B. durch Diabetis, Unfall, hohes Alter o.ä.) - Suizid ? - Dann wird er bereuen, dass weder Kinder noch Vermögen von Wert für ihn waren.

    Nach 5 Jahren täglich Sex, da ist ja wohl offensichtlich, welche Wertigkeit das für die Beteiligten hat. - Auf jeden Pott paßt halt ein Deckel - für mich wäre ein Partner, der mir täglich auf die Pelle rücken oder auch ständig kuscheln will, die Hölle. - Ich bin gut mit Partnern ausgekommen (langjährig), die außergewöhnliche Arbeitszeiten hatten, beruflich stark eingespannt und daher öfter nicht zu Hause waren (Flugkapitän) - ein Mann mit lukrativer Führungsposition, 60 Stunden-Woche o.ä., wäre mein Traum, denn ich habe andere Interessen und Hobbies. - Sex kann jeder haben und überall was ist daran so besonders oder reizvoll ?

    Meiner Erfahrung nach ist das völlig normal, dass man nach Jahren andere Prioritäten hat und meine, die FS ist keineswegs krank.

    Es ist nicht bei allen so wie bei #4 "wenn alles stimmt". - Es ist nur so, wenn zwei aufeinander treffen, deren liebster Zeitvertreib offenbar Sex ist. Oder die Partnerin macht das nur mit, weil sie Verlustängste hat. - Ich würde jedenfalls schreiend davonlaufen und zwar bei jedem. Der Mann ist noch nicht geboren, von dem ich mich derart benutzen lassen würde für seine Sex- und Kuschelgelüste.

    w 46
     
    • # 6
    • 03.02.2011
    • Gast
    Also ich habe genau das Gegenteil erlebt. Mit zunehmender Dauer der Beziehung ist auch der Sex mehr geworden. Man kennt sich, was genau, was dem Partner gefällt und was nicht, ist einfach eingespielt. Zu Beginn ist alles neu. Ich würde da mal 2 Dinge hinterfragen:

    1. Ist die Beziehung wirklich intakt oder stört etwas, passt etwas nicht, wie ist es mit den Gefühlen?
    2. Besteht viel Stress?
     

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