1. Passen wir zusammen trotz unterschiedlicher finanzieller Situation?

    Hallo,
    ich 61J. , habe immer wieder das Problem, Männer anzuziehen, hier im Portal, die finanziell sehr schwach gestellt sind. D.h. mehrfach geschieden, Job gekündigt, etc. Herzkrank, Diabetes, sogar Impotenz.
    Mit 60 J. ist man nicht mehr neu und es gibt hier und da Zipperlein, ich will keinen wohlhabenden Mann, mir geht es finanziell gut, aber ich habe dann ständig ein schlechtes Gewissen, wenn es um Einladungen geht, die etwas Geld kosten.
    Ich habe so eine Beziehung schon hinter mir, und keine guten Erfahrungen gemacht.Allerdings passte es auch gefühlsmäßig bei mir nicht.
    Nun habe ich wieder einen Mann kennengelernt, den ich sehr sympathisch finde, der aber auch in finanziellen Nöten ist. Was nun?
    Hat jemand Erfahrung in dieser Richtung gemacht.
    Vielen Dank im Voraus
     
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  3. Du musst doch selbst entscheiden, ob Du für "Liebe" alles andere vergisst oder ob Du Wert auf Faktoren wie Gesundheit oder finanzielle Unabhängigkeit legst.

    Für mich ist realistisch betrachtet beides wichtig. Wenn jemand sympathisch ist, aber chronisch klamm, wird mich das nach einer Weile stören, weil das Freizeitverhalten unterschiedlich ist.
    Es gibt aber zahlreiche Männer, die das anders sehen und auch die Frau in finanzieller Not nehmen. Wenn Dir ein gehobener Lebensstil wichtig ist, nimm den als Kriterium. Vielleicht kannst Du dann an anderer Stelle Abstriche machen?
    Ich kenne mich mit ü60 nicht so aus, nach dem was ich hier so lese, haben die Männer in dem Alter angeblich alle irgendwelche Probleme, während die Frauen noch topfit sind. Damit haben die Männer, die noch fit sind, natürlich eine Riesenauswahl...
     
  4. Hat er genug eigenes Einkommen, um selber davon leben zu können ?
    Auch (später) als Rentner ?

    Wenn er ganz oder teilweise mit sozialen Leistungen vom Staat unterstützt wird, dann ist es besser, wenn man in getrennten Wohnungen wohnt. Weil sonst der Mitbewohner/in finanziell für dessen Lebensunterhalt mit aufkommen muß, wenn auch nur indirekt.
    Man nimmt an, dass der Mitbewohner den Bedürftigen unterstützen würde, und zahlt deswegen weniger soziale Leistungen.

    Ansonsten:Es konnt darauf an, wie man gemeinsam das Thema Geld meistert.

    Am Geld sollte eine neue Beziehung nicht scheitern.
    Aber die Beziehung sollte auch nicht wegen Geldprobleme scheitern.
    (m,53)
     
  5. Probier ihn aus und gib ihm halt einfach kein Geld bzw. die Möglichkeit sich aushalten zu lassen.
     
    • # 4
    • 24.08.2015
    • Gast
    Liebe FS,
    ich habe bis Ende 40 die Erfahrung gemacht, dass Männer sich zwar gern von einer gutsituierten Frau versorgen lassen, aber im Zusammenleben sehr gemein und abwertend werden, wenn Du erfolgreicher bist, am liebsten vor anderen. Das ist nichts, was ich mir mit fast 60 noch antun muss.
    Die Folge daraus ist: ich date prinzipiell keine Versager mehr, denn ich muss mich nicht entschuldigen, weil ich alles richtig gemacht habe.
    Mir hat keiner was geschenkt und ich bin auch aus einer Generation, darüberhinaus noch vom Land, als es für Frauen wesentlich schwerer war als für Männer, eine qualifizierte Ausbildung zu machen und durchgehend berufstätig zu sein.
    Wer im Alter gesund sein will muss dafür viel tun (Ernährung, Bewegung), früh damit anfangen und es konsequent durchziehen. Das ist etwas, was wenig gebildete Single-Männer gern unterlassen - es ist ihnen zu unbequem. Wenn sie nicht so bequem wären, wären sie auch erfolgreicher und gesünder - das ist die grausame Wahrheit, die man ihnen niemals sagen darf und sowas ist für mich ein Minenfeld, in welchem ich mich im Alter nicht bewegen will. Ich will ein entspanntes Leben.

    Wenn Du diese negativen Erfahrungen nicht gemacht hast und gern eine Partnerschaft möchtest, dann halt mit Deinen finanziellen Mitteln hinter dem Berg und zwar dauerhaft. Pass' Deinen Lebensstil wenn ihr euch trefft, eher seinen Möglichkeiten an, als dass Du ihn zwingst auf Dein Level upzudaten und besteh' auf Kostentrennung. Gewöhn' Dir nicht an, ihn ständig einzuladen. Das bringt Ungleichgewicht in die Beziehung und schürt latentes Unbehagen bei beiden, was sich unangenehm in der Beziehung ausdrückt, d.h. sie kaputt macht. Du kannst ihn auch einladen, aber dann muss er sich im Gegenzug adäquat bemühen, für Dich kochen oder etwas für Dich erledigen. Das stellt dann wieder Balance her.

    Das Modell einer geht arbeiten und zählt für die gemeinsame Familie funktioniert m.E. nur, wenn man wirklich eine gemeinsame Familie hat, sie das gemeinsame Lebensziel ist und dafür diese Rollenteilung (einer ist der Hauptverdiener, der andere kümmert sich überwiegend um die Familie) gemeinsam gewählt wird. Wenn man diese Lebenssituation altersbedingt in einer neuen, späten Beziehung hat, funktioniert dieses Prinzip nicht mehr und bei umgekehrter Situation (Frau zahlt) schon mal garnicht.
     
    • # 5
    • 24.08.2015
    • Gast
    Liebe addison,

    meine ehrliche Meinung, und ich bin ganz sicher kein kaltherziger, oberflächlicher Mensch: laß' es!

    Er ist Dir nur "sympathisch"... das ist nicht genug, um dass Du Dir alle sich abzeichnenden, anstehenden Probleme mit solch einem Mann auf die Achse tust, ehrlich... mal salopp gesprochen.

    Du willst und brauchst keinen wohlhabenden Mann.Das ist vernünftig.Aber zwischen einem "normalen" Mann und einem "in finanziellen Nöten" liegen Welten... und Ihr lernt Euch offenbar erst kennen, ich befürchte seine wirklichen Nöte sind Dir noch gar nicht alle bekannt...

    Ich bin zwar fast noch 20 Jahre jünger als Du, stehe aber ausschließlich auf reifere Männer, und mein "Beuteschema" sind dementsprechend Männer zwischen Anfang 50 bis max. 60 Jahren.Mit solchen Männern war ich immer, auch als ich jünger war, zusammen.Kein einziger davon (!) hatte irgendwelche Zipperlein oder gar Erkrankungen oder war impotent! Das hätte ich nicht akzeptiert und wäre keine Beziehung eingegangen.Bis auf eine Ausnahme waren auch alle diese Männer weitaus sportlicher als die meisten Männer in meinem Alter, ehemalige Leistungssportler, etc. Und KEINER war ein armer Schlucker...

    Was ich damit sagen will: bitte gib' die Hoffnung nicht auf, liebe addison, es gibt auch andere 60-Jährige, wenn Du einen gleichaltrigen Mann möchtest! Das weiß ich aus eigener Erfahrung, tu' Dir so was nicht an, das hat eine Frau in keinem Alter nötig, auch 60 jährige Frauen, sind tolle, attraktive Frauen!!! Alles Liebe!
     
  6. Fast jede Frau, der es finanziell nicht besonders gut geht erwartet von ihrem besser gestellten Partner, dass er ihr unter die Arme greift, dieses abwägen ist ganz persönlich und kann dir niemand abnehmen, die meisten hier werden dir abraten dazu, so einfach ist das, höre einfach auf dein Bauchgefühl!
     
  7. Liebe FS! Ich rate Dir, lass es! Ich spreche, was das finanzielle zumindest betrifft, aus Erfahrung. Was spricht eigentlich dagegen, mal eine Weile allein zu bleiben? Du scheinst auf viele Männer eine gewisse Anziehung auszuüben und das spricht Dein Helfersyndrom an. Du bist dann die starke, bist hilfsbereit und aufopfernd. Suche oder lass Dich von einem Mann finden, der mit Dir auf Augenhöhe steht. Was ich damit meine, wirst Du wissen. Viel Glück!
     
    • # 8
    • 25.08.2015
    • Gast
    Liebe FS, dann überprüfe Dein Profil. So könntest Du dort zum Beispiel anmerken, dass Du Dir einen körperlich und geistig gesunden und fitten und finanziell unabhängigen Mann an Deiner Seite wünschst. Das ist Dein gutes Recht. Und absolut nicht unrealistisch (eigene Erfahrung).

    Alles Gute, w, 56
     
  8. Guten Morgen liebe FS,

    wenn Sympathie vorhanden ist und du, bzw. ihr euch mehr vorstellen könntet, dann schau doch erst einmal hin. Beenden kannst du es immer noch. Auch unter den sogenannten Losern, gibt es Menschen, die über genug inneren Reichtum verfügen und auch sonst, in der Lage sind, dieses Ungleichgewicht auszugleichen.
    Auch solche Konstellationen können gut gehen, das hängt davon ab wie dieser Mann mit seiner Situation umgeht. Sieht er sich als armes Opfer, oder ist er selbstbewußt aktiv, um diese Situation zu meistern. Ein offenes Gespräch, mit klaren Aussagen ist hier angebracht und wenn es mit euch beiden sein soll, dann werden sich Lösungen finden lassen, die sich für euch beide gut anfühlen. Aufgrund deiner gemachten Erfahrungen wirst du sehr schnell merken, wie dieser Mann gestrickt ist.
    Wichtig wäre für dich vielleicht, zu überdenken, warum du nur vorwiegend diese Männer mit Handicaps anziehst.

    ....wenn es gefühlsmäßig bei dir schon nicht paßte, dann sind unangenehme Erfahrungen schon vorprogrammiert. Vielleicht willst du zu sehr und bietest durch dein Verhalten jede Menge Einflugschneisen für diese Männer?

    Auch in diesem fortgeschrittenen Alter gibt es jede Menge männliche Wesenheiten, die mit oder ohne Zipperleins noch im Leben stehen und ihr Standing haben, noch nicht in einer Wachstarre verharren und weiterhin flexibel und lernfähig bleiben.

    Viel Glück! @-->-->-
     
  9. Viele Dank für eure Antworten,
    ich habe mir vorgenommen, ihm den Grund meiner Absage zu nennen, auch wenn es mir schwerfällt.
    Ich denke mal, dass ich mich auf mein Bauchgefühl verlassen.
    37 J. war ich glücklich verheiratet, bis zum Tod meines Mannes, und da muss ich es mir die letzten Jahre nicht schwer machen.
    Aber ich bin jetzt 4 J. allein und Partner fehlt halt.
     
    • # 11
    • 25.08.2015
    • Gast
    Ich (w/50) war von ein paar Jahren mit einem solchen Mann zusammen. Immer Geldnöte, immer in Schwierigkeiten, Altlasten mit Schulden, Gerichtsvollzieher... etc. Ich habe ihm geholfen und ihm viel Geld gegeben, welches ich von ihm nie zurückgekriegt habe. Eine furchtbare Erfahrung, finanziell wie auch emotional......und so halte ich mich seitdem an die Devise, wie oben beschrieben: Ich date keien Looser mehr, weil ich mich nicht entschuldigen will, für das ich alles richtig gemacht habe.
    Habe auch keine Lust mehr, mir anzuhören, warum Mann finanzielle Schwierigkeiten hat.
    Lass es, in deinem Alter sowieso, da will man geniessen und sich nicht so jemanden an die Backe nageln.
    Viel Glück
     
    • # 12
    • 25.08.2015
    • Gast
    Liebe FS, was nützt es dir zu wissen, ob andere Frauen auch diese Erfahrungen gemacht haben? Was hilft es dir?

    Ich als 10 Jahre jüngere Frau habe vor zig Jahren schon ähnliche Erfahrungen wie du machen müssen und bin daher aus SB längst raus. Die fitten, "normalen" Männer sind vergeben, oder suchen sich wesentlich jüngere Frauen, wenn sie finanziell, körperlich, psychisch usw. gut aufgestellt sind. Logisch, würde ich auch machen.

    Diese Männer werden auch selten verlassen, eher verlassen die, für eine noch jüngere Frau.

    Natürlich gibt es auch die normalen Männer, die nicht auf jüngere Frauen stehen, sondern auf Frauen in ihrem Alter, aber die zu finden und für sich zu begeistern hat viel mit Glück und Zufall zu tun.

    Mir ist die Mühe, alles nur für ein bissel Liebe, inzwischen zu groß geworden. Ich konzentriere mich jetzt auf mich selbst und Leute..., es tut so gut, jetzt den Männern mit Augenzwinkern einen netten Korb zu geben.

    Ein Mann muss mein Leben positiv bereichern können, in vielerlei Hinsicht. Kann, oder will er das nicht, dann passen wir nicht zusammen. Es gibt genug Frauen, die besser zu ihm passen würden, wo es mehr auf Augenhöhe wäre, aber komischer Weise, solche Frauen will Mann dann nicht.

    w 50
     
  10. Danke Pia für deine Antwort, ich werde es noch mal überdenken.
    Warum ich solche Männer anziehe, wüsste ich auch gern.
    Ich wirke auf die meisten sehr selbstbewusst, wie sie mir sagen.
    Vielleicht sollte ich mal eine Profilberatung machen.
     
  11. Und dann hopst du in ein paar Jahren in die Kiste und hast was gekonnt ?!
    Ich plädiere nicht dafür, jemanden "Aushalten" zu müssen,
    denn das mach ich bei einer Frau genausowenig.

    Aber man sollte seine Chancen nicht einfach so in den Wind schießen.
     
    • # 15
    • 25.08.2015
    • Gast
    Ich tippe mal, dass dein Mann dir eine Lebensversicherung hinterlassen hat und dies der Grund für deine finanziell gute Situation ist, korrekt?! Wenn es so ist, schätze dich glücklich in dieser Situation, aber unterlass doch bitte Pauschalurteile über 60-jährige Single-Männer. Schließlich liegen in der Regel 40 Berufsjahre oder Selbstständigkeiten hinter den Männern. Das hinterlässt nunmal Spuren.
    An deiner Stelle würde ich den Herren sagen, dass du nicht die "Geldgeberin" spielen willst. Danach wirst du sehen, wie es sich entwickelt. Das wäre ehrlich und fair.
     
    • # 16
    • 25.08.2015
    • Gast
    Warum versuchst du es nicht zumindest mal mit dem Mann? Dich trennen und wieder alleine sein kannst du doch immer noch, wenn es nicht funktioniert. Einen Mann, der einem gefällt, dem man gefällt und der Single ist, trifft man doch nicht so häufig, da wäre es schade, es nicht zumindest mit ihm zu versuchen, zumal du schon 4 Jahre allein bist und dir eine Beziehung wünschst.
     
    • # 17
    • 25.08.2015
    • Gast
    Du musst doch gar nicht mehr antworten. Mach es wie all die Männer, die einfach nicht mehr antworten. Männer verstehen das.

    Ich würde mir auch keinen Typ in finanziellen Nöten anlachen. Und zwar deshalb nicht, weil die finanziellen Nöte auf die Beziehung abfärben. Die Männer sind in dieser Phase bedürftig, aber vergessen sehr schnell die Fairness, wenn jemand anders vorbeihüpft oder sich ihre Situation bessert. Ich bin mittlerweile total allergisch gegen Männer, die bis zum Hals in Problemen stecken und genau dann muss eine Frau her. Guck mal genau hin. Wahrscheinlich hat er nicht nur finanzielle Nöte, sondern sein ganzes Leben ist im Moment am Wackeln und Du sollst ihn retten. Den Schuh würde ich mir nicht anziehen. Du findest den Richtigen, mach Dir da mal keine Sorgen. Im Zeitalter des Internets muss niemand allein bleiben.
     
    • # 18
    • 25.08.2015
    • nuri
    So, du hast alles richtig gemacht. Ich bin da nicht so sicher, denn dein ganzer Beitrag spricht von Selbstgefälligkeit, Selbstgerechtigkeit, Kaltherzigkeit und Arroganz. Unter "alles richtig gemacht" verstehe ich etwas anderes, nämlich die Entwicklung von Mitgefühl, Solidarität, Großzügigkeit, Menschlichkeit.
    Das ist nicht unbedingt die grausame Wahrheit.
    Hast du irgendwann und irgendwo mal zufällig davon gehört, dass es auch Schicksale gibt? Nicht jede Krankheit und jeder Arbeitsplatzverlust - oft folgt das zweite auf das erste - sind selbstverschuldet. Aber vermutlich kommst du damit gar nicht in Berührung, weil du solche Menschen konsequent meidest.
    Das ist ein Rat, der Lügen und Verschweigen als
    Grundlage der Partnerschaft empfiehlt. Na prima.

    Liebe Fragestellerin, du bist offenbar nicht so gelagert wie die Schreiberin des obigen Beitrages. Du scheinst eine warmherzige, nicht oberflächliche Frau zu sein.
    Und dennoch und gerade deswegen: pass auf, dass du nicht ausgenutzt wirst. Nein, Menschen (nicht nur Männer) haben mit 60+ schon einiges erlebt, sind eben nicht mehr taufrisch ... aber die Männer, die du anziehst, sind offenbar überdurchschnittlich problematisch. Weil du ein freundlicher Mensch bist, kommst du mit ihnen in Kontakt.
    Zu dem aktuellen Fall: lass dir Zeit. Lernt euch kennen. Vielleicht hat dieser "Verlierer", wie er oben freundlicherweise genannt wurde, ungeahnte menschliche Qualitäten zu bieten.
    Nirgendwo konnte ich aus deinem Beitrag übrigens herauslesen, dass er, wie oben zitierter Gast vermutet, von dir eingeladen werden will.
     
    • # 19
    • 25.08.2015
    • Gast
    Das ist nicht nett von Dir! Dieses Verhalten entmutigt einen als Mann total! Ich bin Ü50, gesund, fit, NR und sportlich aktiv (hauptsächlich Tanzsport). Zudem gut situiert. Leider gibt es auch altersbedingte Mängel (Haare!). Wegen genau diesen Körben habe ich es aufgegeben, mich aktiv um Frauen zu bemühen. Ich gehe gerne in Tanzlokale, fordere aber niemanden mehr auf. Ein netter Abend sieht dann so aus, dass ich die Atmosphäre mit einem Glas Wein genieße und irgendwann wieder gehe. So wie ich das beobachtet habe machen das andere Herren auch so.
     
  12. Ein Mann in finanziellen Nöten...passt nicht...passt nie. Finger weg!
    Was ich nicht verstehe, Du hast schon eine solche Beziehung hinter Dir und dabei schlechte Erfahrung gemacht.
    Warum um Gottes Willen willst Du den Fehler wiederholen?
    Es gibt viele liebevolle und reife Herren, welche gesund sind und auf ihre Finanzen geschaut und vorgesorgt haben. Das kann man auch mit wenig Geld!
    Ich meine, finanzielle Not, heißt meist vereinfacht nur, er kann mit Geld (ob Hartz IV, ALG I, Rente, etc.) nicht umgehen und hat irgendwelche Ansprüche, wofür er sein Geld verschleudert.
    Schau Dir ihn gut an und lass Dir genau erklären, wie er in die Schulden gerutscht ist. Job gekündigt, mehrfach geschieden oder Krankheit zählt hier gar nicht...man schafft sich für solche möglichen Wechselfälle im Leben eigentlich ein minimales Polster bzw. hat dann immer noch ausreichend Reserven bzw. ein mtl. Einkommen.
     
    • # 21
    • 25.08.2015
    • Gast
    Genau das war das Muster "Frau", was mir in den letzten 2 Jahren in Single-Börsen begegnet ist. Meistens "arbeitssuchend" und 50 Jahre alt. Umgebung der Frankfurter City. Darauf kann Mann auch verzichten. Die bemerken jetzt, dass in einigen Jahren nur noch eine kleine Rente wartet. Also wird ein Partner gesucht, der den ehemals gewohnten Lebensstandard garantieren kann. Betreffende Damen kamen tatsächlich durchaus aus gehobenen Positionen. Auch mit deutlich mehr als 100k Jahresgehalt. Aber irgendwann ist die Abfindung halt aufgebraucht. Die Finanzkrise (Banken!) lässt grüßen! Und die versuchte Firmengründung in dem Alter ist meistens auch nur ein Flop.
     
    • # 22
    • 25.08.2015
    • Gast
    Liebe FS,
    Du ziehst diese Männer an, weil es in der Altersgruppe 60+ keine anderen Männer auf PB gibt. Die anderen Männer, die nicht solche Probleme haben sind in festen Händen oder in dem Alter bereits tot. An dieser Tatsache wird auch keine Profilberatung was ändern. Damit werden keine anderen Männer Mitglied bei der PB. Das ist einfach eine Realität, mit der eine Frau sich ab einem gewissen Alter abfinden muss.

    Was ist denn das für ein Pauschalurteil, dass eine Frau nur durch die Lebensversicherung ihres Mannes in eine stabile wirtschaftliche Situation gekommen sein kann?
    Es ist piepegal was die FS in ihrem Leben richtig gemacht hat, um mit 60+ keine verkrachte Existenz zu sein, ob durch eigene Berufstätigkeit und/oder dadurch, den richtigen Mann geheiratet zu haben und mit ihm auch verheiratet zu bleiben.

    Ich habe als Frau auch mehr als 35 Berufsjahre hinter mir und die haben bei mir keine anderen Spuren hinterlassen, als ein hohes Einkommen zu haben, solange ich noch berufstätig bin, über ein gut gefülltes Wertpapierdepot zu verfügen, eine abbezahlte Eigentumswohnung und wenn ich in Rente gehe eine adäquate Altersversorgung mit 2 Betriebsrenten.
    Ich wüsste nicht, warum das einem 60+ Singlemann nicht möglich sein sollte, zumal er seine Berufstätigkeit in weiten Teilen in Zeiten absolvierte in denen Männer viel mehr und bessere Ausbildungs- und Arbeitschancen hatten als Frauen.
     
  13. Ja danke für die Antwort, ich habe ihm abgesagt, kein schönes Gefühl, aber er war sehr verständnisvoll. Ich muss mir wohl auch ein dickeres Fell anschaffen.
     
  14. Mit den falschen Männern Zeit vergeuden würde ich nicht. Das macht man vielleicht Anfang 20 mal.
    Die FS wäre dann einfach nicht offen für besser passende Männer und ein Kennenlernen weiterer wäre nur erschwert möglich. Stell dir vor, da kommt dann ein ebenfalls verwitweter, attraktiver Mann aus normalen Verhältnissen, der vielleicht kein Verständnis dafür hat, dass sie schon den anderen intensiv datet oder mit ihm zusammen ist.... ne als Gebundene vergibt man sich Chancen. Und je intensiver sie einsteigt, desto schwieriger und schmerzhafter wird es sich zu lösen.
    Ich habe ein zauberhaftes Paar in meinem Umfeld, beide Witwer ü60, die jetzt gemeinsam reisen, auf Tanzabende gehen, Sprachen lernen etc. Warum auf sowas verzichten wollen?
     
  15. Je älter, je schwieriger die Partnersuche. Insbesondere gilt das wohl für Frauen, da viele Männer jüngere Partnerinnen suchen. Ich bin 51 und bei mir melden sich hauptsächlich Männer Mitte bis Ende 60. Gar nicht auszudenken, was in 10 Jahren wäre.

    Du musst für Dich entscheiden, ob Dir der neue Mann so viel wert ist, dass Du es wagen willst und es Dich finanziell nicht ruiniert. Die Beziehung beenden kannst Du doch jederzeit. Jemanden zu finden, mit dem man überhaupt eine Beziehung wagen möchte, ist so schwer. Gleichwohl müsst ihr über die finanzielle Ungleichheit reden und dafür Regularien treffen.

    Ich habe auch einen sehr netten, außergewöhnlichen Mann kennengelernt, der finanziell schwach ist. Hätte ich genug Geld, ich hätte nichts dagegen, für ihn zu sorgen. Er ist einfach etwas ganz Besonderes. Leider habe ich die finanziellen Mittel nicht und stecke nach meiner Trennung selbst in der Finanzklemme und so kann es nichts Dauerhaftes werden.
     
  16. Also, wenn der Mann der Zahlmeister ist, klappt das weltweit millionenfach sehr gut.
    Warum soll es nicht umgekehrt funktionieren? Gerade emanzipierte Frauen äffen im Zuge ihrer "Bewegung" die Männer doch in allen Belangen nach. Warum nicht, wenn es darum geht, die Spendierhosen anzuziehen?
    Eine Frau ist nur dann wirklich emanzipiert,
    wenn sie wie fast alle Männer die Bereitschaft zur Partnerschaftssubventionierung mitbringt!!
     
    • # 27
    • 26.08.2015
    • Gast
    Ich nehme an, du bist Gast #4, denn der Tenor dieses Beitrags ist sehr ähnlich.
    Auch ich hatte ein längeres Berufsleben, mit 24 hatte ich mein Studium abgeschlossen und einen akademischen Grad. Nein, als Geisteswissenschaftlerin hatte ich niemals ein hohes Einkommen, aber eine Arbeit, die mir Freude und Erfüllung gebracht hat. Ich besitze weder Wertpapiere, nicht mal nennenswerte Ersparnisse, keine Eigentumswohnung, schon gar keine abbezahlte. Vor etwa 10 Jahren musste ich bedingt durch eine völlig unverschuldete chronische Erkrankung Erwerbsminderungsrente beantragen. Ein finanzielles Polster hatte ich nicht - wovon und wie auch? Die Rente, die ich seither bekomme, liegt bei unter 1000 Euro. Ich bin froh, dass ich trotz meiner Erkrankung und Berentung immer zumindest ein bisschen arbeiten konnte, sonst hätte es zum nackten Überleben gereicht und nicht mehr.
    Auch Männern kann so etwas passieren. Kommt vor.
    Mein Leben ist übrigens äußerst sinnvoll: Ich habe wunderbare Freunde, viele Interessen, engagiere mich u. a. ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe. Und ich bin inzwischen zum 2. Mal verheiratet. Mit meinem Mann zusammen arbeite ich selbstständig und kreativ.
     
  17. Genau so ist es! Und dann kann wirklich JEDER in eine schlimme finanzielle Situation geraten.Z.B. vom Jobcenter abhängig werden. Das wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht. In einer wirklichen Partnerschaft stehe ich zu meinem Partner..stehe ihm bei und rechne nichts auf! Auch da spreche ich aus Erfahrung.
     
  18. Tja, so ist es eben nun mal. Was glaubst du, was hier los wäre, wenn ein Mann diese Frage gestellt hätte?

    Ich subventioniere meine Freundin schon seit Jahren. Ich zahle Miete und Nebenkosten allein und auch den Großteil der Einkäufe. Sie hat neben der Ausbildung nur einen Nebenjob und arbeitet fast immer bis spät abends in der Gastronomie. Auf Sex mit ihr habe ich eh keine Lust, also stört es deswegen nicht. Zukunft kommt von ganz allein. Wenn ich sie "gestalte", bin ich kein bisschen zufriedener oder sorgenfreier, die Erfahrung habe ich bereits, nach Anstrengung stellt sich bei mir eh kein Belohnungsgefühl ein. Was soll's? Raus mit der Kohle, es ist sowieso egal.
     

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