1. Pornokonsum kann es zur extremen Sucht und Krankheit werden?

    Was für vorteile und was besonders für nachteile hat es wenn man regelmäßig Pornos konsumiert? Ist Pornosucht eine Krankheit wenn ja wie kann so eine extreme Pornosucht entstehen?
     
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  3. Fast alles kann zur Sucht werden -- aber Pornos sind keine außergewöhnliche Gefahr. Zwanghaftes Verhalten kann auch aufgrund psychischer Störungen auftreten und muss nicht suchtbedingt sein.

    Ab und zu Pornos zu schauen hat noch keinem Mann geschadet -- allerdings auch nur wenigen genützt. Neben einem gewissen oberflächlichem Unterhaltungseffekt kann ich keine Vorteile in dem Konsum von Pornos erkennen -- Masturbation mit Phantasie ist allemal erfüllender und konstruktiver als stumpfes Zuschauen bei Pornos. Aber wer's braucht...

    Nachteile sind offensichtlich: Bei mangelnder Bildung und Erfahrung eine falsche Einordnung, was von dem gezeigten normale Sexualakte darstellt und was Quatsch ist. Aufbau falscher Erwartungshaltung bezüglich Praktiken, Dauer, körperlicher Ausstattung und Verhalten der Sexualpartner. Zunehmende Primitivierung und Verzicht auf Zärtlichkeiten durch die zur Schau gestellte Fokussierung auf das Körperliche. Abkoppeln von Gefühlen und Liebe von den körperlichen Akten.
     
    • # 2
    • 29.06.2009
    • Gast
    Vorteile: Wenn man(n) einen Porno (= Film, der legal ab 18 J. konsumiert, gekauft werden kann) ankuckt in erster Linie "Entlastung", d. h. er, der Mann, befriedigt sein Sexualbedürfnis. Die Mehrzahl der Pornokonsumenten dürften ja Männer sein, wenn ich mich bspw. in den Videotheken umschaue. Allerdings schauen Frauen auch Sexfilme an und gemeinsam kann es bestimmt auch interessant sein ...

    Nachteile: Also, da würde ich zuerst zu dem Aspekt Sucht kommen. Wie oft hast du in einer glücklichen, funktionierenden Partnerschaft Sex gehabt? 1 mal, 3 mal, 5 mal die Woche? 2 mal, 3 mal oder öfters pro Tag? Das ist sicherlich bei jeder/jedem unterschiedlich. Wenn du nun das Bedürfnis auf Pornofilme hast, Pornos konsumierst und dies ins Verhältnis zu deinen Sexbedürfnissen in einer Partnerschaft setzen würdest und kommst dabei in etwa auf einen Gleichstand, finde ich, bist du nicht süchtig. Sucht wäre doch, dass es deine Gedanken voll und ganz beherrscht und du nicht mehr los kommst. Eine Obsession entwickelst.

    Große Nachteile fallen mir nicht ein. Ich fühle mich auch nicht süchtig. Was #1 schreibt, kann ich auch nur bedingt nachvollziehen:

    - falsche Einordnung des Sexualaktes: vieles was in den Filmen gezeigt wird, wollen Frauen tatsächlich. Okay, manche gezeigten Stellungen sind sehr akrobatisch anmutend. Was z. B. Analverkehr betrifft, gibt es aber durchaus etliche bei EP und dem Forum mit positiven Erfahrungen.

    - körperliche Ausstattung: Tja, das ist genauso wie bei Nicht-Sexdarstellern in der "normalen" Schauspielzunft. Auch die Top-Stars der Pornobranche sind operiert, lassen sich Botox spritzen und schlucken Appetitzügler. Da nehmen sich die beiden Gruppen nichts.

    - Verhalten der Sexualpartner: Die Handlung ist nicht so interessant in einem Sexstreifen, da kann ich mir sonst gleich einen normalen Spielfilm anschauen - wenn ich das will. Es geht ja um was anderes. Die Frau ist willig und der Mann auch. Dass das nicht 1:1 der Realität entspricht, sollte auch der Hauptschüler wissen. Und ich glaube der Mehrzahl ist das bewusst. Andererseits, was ist denn ein ONS? Geht es da um Liebe? Gefühle, nur Sex-Gefühle, würde ich sagen. Und ONS kommen unzählige Male vor pro Tag und von EP-Mitgliedern auch.

    In diesem Sinne, mach dir keine Sorgen. Sorgen solltest dur dir machen, ob der Schuldgefühle die vielleicht dabei entstehen, dass es unmoralisch, primitiv, krank oder sonstwas ist. Bzw., dass der Konsum entdeckt wird und du vor der Entdeckung Angst hast.

    (m)
     
  4. "Fast alles kann zur Sucht werden" das wollte ich auch schreiben. Theoretisch kann auch das Brötchen deines Lieblingsbäckers dazu werden.
    Pornosucht ist schon heftig, das klingt schon so übertrieben ... mir kommen da so Wörter wie Traumwelt, Vorspielen, Wunschdenken u.a. in den Sinn.
    Ich denke, richtiger Sex ist viel besser und dann braucht man auch keine Pornos.
     
    • # 4
    • 29.06.2009
    • Gast
    Du solltest dir nur Gedanken machen, wenn dein partnerschaftliches Sexalleben zu kurz kommt, weil du dich bereits schon "erleichter" hast. dann würde ich kürzer treten.
     
    • # 5
    • 29.06.2009
    • Gast
    Egal ob Porno oder echten Sex, wenn man von beiden zu viel hat, wird es langweilig und geht einem auf den Keks.

    Schau Dir mal x Pornos hintereinander an. Dann hast Du keine Lust mehr auf Sex. Und wenn man eine Nymphomanin als Partnerin hat ist dass am Anfang des Verliebt seins vielleicht noch ganz nett. Nur wenn Du jeden Tag 5 - 6 mal "ran musst", dann bist Du fertig mit der Welt und hast keine Lust mehr darauf. Berichte aus Erfahrung. Hatte mal für 2 Monate eine solche Partnerin.
     
    • # 6
    • 30.06.2009
    • Gast
    MaMax
    5-6mal pro tag...das hast du 2 monate durchgehalten...;-)...RESPEKT!!!
    da wäre ich nach meinem tag für die nächsten tage platt:))
     
  5. Die größte Gefahr, die ich sehe, ist, dass mann (extra mit zwei n geschrieben!) einen Porno auf seine aktuelle oder nächste Beziehung bezieht: Also eine völlig falsche Erwartungshaltung der Partnerin gegenüber hat. Es ist kaum zu erwarten, dass sie sexuell abgeht wie die Feuerwehr, nur weil er mit dem Finger schnippt. Und mit Sichereit auch nicht auf alle Praktiken/Stellungen so begeistert reagiert, wie eine Pornodarstellerin...
     
    • # 8
    • 30.06.2009
    • Gast
    @MaMax, da war ich 21, da ging das noch. Heute mit 32 genießt an doch eher!
     
  6. zum glück gibt es heute pornographie so einfach zu haben. nicht das ich pornos grundsätzlich toll finde. aber wenn man wie ich mit einer tollen frau zusammen ist, eine wunderbare familie hat, aber in sachen sex ganz einfach kaum was läuft. die bereitschaft darüber zu reden oder etwas daran zu ändern ist nicht vorhanden... dann ist es doch gut gibt es pornos. so kann man(n) sich wenigstens ein bisschen abreagieren. natürlich ist richtiger sex kein vergleich dazu. aber besser als nichts. ich habe ca. 10 mal sex im monat. ca. 9 mal mit mir alleine. natürlich ist das irgendwie frustriend. aber was soll man(n) machen? man will partnerin und familie nicht verlieren... die sexualität ist aber praktisch klinisch tod... darum, ein hurra auf die pornos
     

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