1. Schneller Sex (= ohne Vorspiel) aus Frauensicht?

    Nein, meine Frage dreht sich nicht um wie schnell (beim ersten, dritten oder zehnten Treffen...), sondern um was Anderes:

    Habe seit zwei Jahren eine Partnerin (W/32), die fast nie auf "Vorspiel" erpicht ist und sofort penetriert werden will. Sagt, ihr Begehren nach mir sei so gross. Wundert mich aber insgeheim doch, weil ich DAS früher so noch nie erlebt hatte.

    Wie häufig ist das, ihr Frauen?

    M/40
     
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    • # 1
    • 04.06.2011
    • Gast
    Das kenne ich von mir auch, jedoch nicht grundsätzlich und stets.

    Aber wenn ich die ganze Nacht liebevoll geborgen in den Armen des Holden schlummerte, dann bin ich oft schon morgens vor dem Aufwachen so klatschnass, dass am Besten seine Morgenlatte sofort versenkt wird. Passt auch ganz trefflich, weil wir beide morgens eigentlich immer naturlüstern aufeinander sind, aber noch zu müde, um kunstvolle Vorspiele zu veranstalten.

    Also, denkbar ist das schon, dass sie einfach so scharf auf Dich ist. Ich persönlich steh abends oder bei ausgedehnten Nachmittags-Siestas schon auf verspieltes stundenlanges Beschäftigen miteinander, er auch, aber scharf genug für Penetration wär ich theoretisch auch nach fünf Minuten schon.

    Wenn Du selbst gerne mehr Vorspiel hättest, dann spiel Dich doch mal ohne sexuelle Zielrichtung mit ihrem Körper. Vielleicht kennt sie zugewandte Berührung nur mit Sex als Resultat und muss das hingebungsvolle, nicht planvoll erotisch zielorientierte Spiel mit den Körpern noch erkunden...
     
    • # 2
    • 04.06.2011
    • Gast
    Also ich (w/31) brauche auch kein ausgedehntes Vorspiel.
    Dass ich Lust habe, bekomme ich schon selber hin, und das ist im prinzip auch nicht so schwer, wenn man sowieso mehr oder weniger allzeit bereit ist *g
    Soooo verwunderlich finde ich das deshalb üebrhaupt nicht.

    Wenn Mann natürlich will, kann der noch ein Vorpiel einbauen, aber ausgedehnt muss das wirklich nicht sein.

    Sicherlich gibt es aber jede Menge Frauen, die erst mal länger angeschubst werden müssen.
     
    • # 3
    • 04.06.2011
    • Gast
    Ein Vorspiel braucht es nur da, wo Zwei sich nicht begehren…

    Doch wenn das der Fall ist, dann kommt da eh kein guter Sex dabei heraus auch wenn sich beide noch so anstrengen und verrenken.
    Wenn Du Hunger hast und essen willst, dann trinkst Du ja auch nicht noch extra vorher einen Enziantee, weil das den Appetit anregt…

    "Vorspiel" ist eine der Begleiterscheinungen einer Sexualität, die des Natürlichen beraubt wurde - sei einfach so wie Du bist, zum Schlafen braucht man keine Konzepte oder irgendwelche Strategien.
    Guter Sex ist keine Ingenieurskunst sondern ein authentisches Fliessen. Akzeptiere es und freue Dich darüber, dass Deine Partnerin einfach nur natürlich ist und diesen ganzen Theoriekram aus ihrer Sexualität verbannt hat - Du kannst viel von ihr lernen, denn sie l e b t danach, was sie f ü h l t und nicht nach irgendwelchen Vorstellungen.

    Am besten, Du vergisst alles, was Du bisher gehört oder gelesen hast über Sexualität - dann kann endlich einmal das zum Vorschein kommen, was in D i r lebt, das ist das beste, was Du Deiner Partnerin schenken kannst - alles andere ist nur ein Abklatsch von irgendwelchen Geschichten, mit denen sich ein unsicherer Nichtwissender sicher werden soll...
    Aber nur die Realität, jedes Mal auf´s Neue wahrgenommen, vermittelt Dir was im M o m e n t wirklich ansteht beim Sex.
    Wer nicht spürt und nicht danach handelt, ob die Stimmung z. B. eher schmusig-zärtlich oder heftig leidenschaftlich ist, agiert nur wie ein funktionierender Sklave seiner Konzepte, die ihm die Unsicherheit einstmals aufgedrängt hat – und ist dann leider nicht mehr richtig verbunden mit sich selbst, der Liebe, den Gefühlen und dem Menschen mit dem er da schläft.
    Deshalb: Lasse Deinen Gefühlen und Begierden freien Lauf – schalte nicht um auf ein „Funktionieren, damit Du ein vermeintlich guter Liebhaber bist“ wenn Deine Partnerin heiß auf Dich ist – nimm sie einfach, denn sie w i l l so genommen werden.
    Irgendwann hat das doch sicher auch mal in Deinen begierdevollen Fantasien gelebt…
     
    • # 4
    • 04.06.2011
    • Gast
    Ich bin ein Freund des langen und ausgiebigen Vorspiels. Mit Mitte 20 befand ich mich mal mit einer Frau in einem "Beziehungsanfang", die darauf überhaupt nicht ansprang und immer sofort zum Akt kommen wollte. Die Dame war auch sonst sehr ausgefallen: Schaute regelmäßig und gerne Pornos, hatte mehrere Vibratoren, benutzte Liebeskugeln, schluckte Ejakulat und war im Analverkehr bereits ziemlich geübt (- sie war im selben Alter wie ich). Ich fühlte mich damals von Ihrer Sexualität überfordert und konnte nicht anders, als die Beziehung wieder zu beenden.
     
    • # 5
    • 04.06.2011
    • Gast
    #3, Deine Antwort ist Gold! Endlich jemand, der Sexualität und Erotik beschreibt, wie sie in ihrer Natur ist, und nicht wie sie "technisch" sein sollte. In dem Moment, wenn man jedes Konzept ausschaltet und sich nur dem Begehren hingibt, mal aktiv, mal passiv, hat kein Schamgefühl oder Peinlichkeit mehr Platz. Es ist die reine Lust. Und sie kann viele verschiedene Gesichter annehmen - von zart bis kraftvoll, langsam bis schnell, kurz oder lang. Alles ist erlaubt. Überall.

    Normalerweise stellt man sich in einer Beziehung aufeinander ein. Wenn Du, FS, es an einem ganz entspannten Tag mit viel Zeit ansprichst, fällt es ihr vielleicht leichter, auf Deine Wünsche einzugehen. Wenn es denn Dein Wunsch sein sollte, ein Vorspiel zu erleben....
     
    • # 6
    • 04.06.2011
    • Gast
    Ich war 16, als ich das erste Mal mit einem Jungen geschlafen hab und 25, als ich meinen ersten Orgasmus hatte. Die Jahre dazwischen habe ich geheuchelt. IMMER. Jedes mal den Orgasmus vorgespielt. Ich kann das besser als Meg Ryan in Harry und Sally, hab ja genug geübt. Ich bin sicher, daß das nie ein Mann gemerkt hat. Ich sage das, weil sich immer alle Männer einbilden, sie würden es merken. Ganz sicher nicht, glaubt es mir.

    Ehrlich gesagt hört sich das, was deine Freundin macht, eins zu eins nach mir damals an.
    Ohne Orgasmus macht Sex nicht lange Spaß, nur so die ersten Mal mit einem neuen Mann. Danach habe ich es natürlich weitergemacht, denn ohne Sex keine Beziehung, ist doch wohl klar, ne ?

    [Mod.= gelöscht! - Dies ist kein Blog und auch kein Seminar über Sexualkunde. Antworten Sie einfach nur auf die gestellte(n) Frage(n).]
     
    • # 7
    • 04.06.2011
    • Gast
    @ 6

    Es ging nicht darum, wie lange der GV dauerte oder ob die Freundin zum Orgasmus kommt, sondern ob sie ein Vorspiel mag - das ist ein ganz anderes Thema.
     
    • # 8
    • 04.06.2011
    • Gast
    auf ein Vorspiel verzichte ich auch recht gerne. Am besten gleich über einander herfallen (also in meinem Flur hängen kein Bilder mehr-die sind mir dann doch zu oft von der Wand geflogen). Was ich aber sehr geniessen kann ist ein schönes Nachspiel da kann es dann gerne kuschlig werden.
    Nichts vorgespielt alles echt.

    W41
     
    • # 9
    • 04.06.2011
    • Gast
    Lieber FS,
    lies Dir die Antwort #3 ganz genau durch: genau so ist es. Tu mit Deiner Freundin das, wonach Dir und ihr gerade ist. Und wenn das sofortige Penetration nach bzw. noch während des heftigen Begrüßungskusses ist bei dem Du ihr schon den Rock hochschiebst, dann ist auch das gut so. Ich selbst finde diese Art von Sex (natürlich nicht ausschließlich) ganz hervorragend.

    w33
     
    • # 10
    • 04.06.2011
    • Gast
    Nochmal der FS.

    So machen wir es, wie #3 beschreibt.habe damit auch kein Problem, im Gegenteil. :)
    Meine Frage bezog sich darauf, dass sie so gut wie NIE an "Vorspiel" überhaupt interessiert ist - immer sofort (!) nass und heiss. Und begehrenswert, nebenbei.

    In dieser Form kannte ich das bisher nicht - alle Frauen, die ich bisher kannte, wollten mindestens gelegentlich ein zärtliches Vorspiel.

    "Nachspiel" ist natürlich eine andere Geschichte, aber danach hatte ich gar nicht gefragt.

    Danke für die Antworten.

    M/40
     
    • # 11
    • 04.06.2011
    • Gast
    Du solltest Dir darüber bewusst werden,

    [Mod.= gelöscht! - War unser obiger Hinweis nicht deutlich genug? - Dies ist kein Blog und auch kein Seminar über Sexualkunde. Antworten Sie einfach nur auf die gestellte(n) Frage(n).]
     
    • # 12
    • 05.06.2011
    • Gast
    Ich verstehe es auch nicht, warum man allen Frauen einredet, ein Vorspiel zu benötigen. Wenn ich Lust habe, muss ich nicht noch lange rumdoktern.

    w
     
  3. Wenn du dir sicher bist, dass sie auch ohne Vorspiel den Sex genießt und zum Höhepunkt kommt (dabei danach egal) und es nicht ist, wie @6 beschreibt, dann mach dir keine weiteren Gedanken darüber.
     
    • # 14
    • 06.06.2011
    • Gast
    FS:

    Nein, nicht wie #6 - das klingt ja eher bedenklich / merkwürdig!
    Kannte das halt in dieser Regelmässigkeit bisher nicht.
    (Nur) Das war der Grund meiner Frage.
    Antworten sind hilfreich und reichen aus. Danke!
     
  4. Also, ich geniesse den Sex, wie er ist. Das Wort Vorspiel ist eher irreführend! Entweder wir haben Lust uns vorher ausführlich miteinenander zu befassen, oder auch hinterher, oder eben nicht! Und genau so soll es sein! Also es geht durchaus auch ohne!
     
  5. Also bei uns funktioniert es auch immer sofort. Meine Partnerin ist den Großteil des Tages feucht und das nutzen wir auch sehr aus. Ob morgens bei der Morgenlatte oder auch mal abends auf der Couch.
    An Vorspiel brauchen wir garnicht denken. Bei uns kann es sofort immer losgehen. Und das genieße ich auch sehr. Bei uns hat dies 2 wundervolle Kinder so gebracht und unser 3. Goldstück ist derzeit unterwegs. Auch wenn sie schwanger ist, gehört Sex noch zu unserem Alltag dazu. Ich brauche es selbst auch um glücklich zu sein. Und sie genießt es. Durch ihr ständiges feucht sein hab ich auch nie ein Problem meinen König ihrer Möse zu präsentieren. Ich kann sofort eindringen und loslegen. Faszinierend ist auch, wie sehr sie es genießt. Wobei ich abundan auch echt ein Problem habe, dass mir vor lauter feuchtem Vaginasaft mein Ding rausflutscht. Da ist dann die Reiterstellung am besten. Und gut ist's. Naja, nach 2 Kindern merkt man jetzt aber auch, dass ihre Möse auch weiter ist. Ausser nach ihren Tagen. Da ist es dann richtig geil zum eindringen. Schön eng und sie sofort auf 180 mit schreien
     
  6. Es ist doch eigentlich ganz einfach, wenn Frau will holt sie sich das was sie braucht, egal wann, wo oder wie, sie tut es einfach. Das gleiche gilt auch für Mann, und kein Mann kann mir sagen er hätte nie den Traum gehabt eine Frau einfach zu nehmen, es gibt da nichts falsches daran. Vorspiel schön und auch gut, keine Frage, es ist jedoch etwas anderes wenn Zb. der Mann schläft und die Frau wach ist und scharf, was gibt es denn geileres als im Schlaf verwöhnt zu werden. Wer wünscht sich das nicht, ich kenne keine Frau die sich das nicht wünschen würde, da gibt es kein Vorspiel, einfach nur tun. Vorspiel,...kann auch während der Penetration stattfinden, dafür gibt es viele Möglichkeiten die zur Auswahl stehen. Ok ein kurzes Beispiel von mir. Die Nacht war einfach zu heiß für Sex, also fand keiner statt, am nächsten Morgen beim Frühstück, ich saß auf meinem Stuhl am Tisch und wir aßen gemeinsam Frühstück. Sie trug ihren Bademantel und darunter nichts, trank noch einen Schluck O Saft und kam zu mir, ich trug meine Boxershorts, sie öffnete den Gürtel ihres Bademantels packte das aus was sie von mir benötigte und ritt ihn. Während sie ritt, spielte ich mit ihren Brüsten, Po, Anus und alles was uns Spaß machte.
    Also Vorspiel während der Penetration macht sogar mehr Spaß als das eigentliche Vorspiel. Sicher gibt es Momente, Zeiten wo mir ihr Orgasmus wichtiger ist als der meine, dann gibt es natürlich ein Vorspiel wie sie sich eines wünscht.
    Schriftrolle
     
  7. Auch nach Jahren kann das noch Spaß machen, wenn die Situation nur besonders genug ist. Ich erinnere mich an einen Abend, an dem ich in sehr feiner Kleidung nach Hause kam, ausnahmsweise mit Rock. Da hat es dann nicht mal zum vollständigen Ausziehen gereicht, so scharf wurde er dabei, dass er an mich in dieser Aufmachung herandurfte. Ich vermute, das Halbangezogene war erregender als jede Nackheit, wenn man sich schon lange kennt. Aber solche Situationen sind wirklich die Ausnahme...

    Eine andere Situation ist mir noch in Erinnerung geblieben. Wir machten bei einem hochalpinen Abstieg in einem Geröllfeld auf einem großen Felsblock Pause. Er küßte mich eigentlich nur kurz nebenbei und ich bekam Lust. Als ich einfach wortlos anfing, meine Bluse aufzuknöpfen und dann die Hose, wurde er scharf wie selten zuvor. Ein paar Tage später war er noch begeistert von diesem unerwartetem Akt und dem zielgerichteten Ausziehen. Da hat das Ausziehen selbst wirklich was bewirkt...
     

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