1. Wir sind seit sieben Jahren zusammen und haben etwa fünfmal pro Woche Sex, nicht immer abends, da sind wir oft zu müde, sondern oft auch morgens, vormittags oder nach dem Mittagsschlaf. Für uns beide sind Qualität und Häufigkeit so wie es ist perfekt.

    Ich könnte nicht mit einem Mann zusammen sein, der weniger Sex wollte. Weiß aber aus meinem etwa gleichaltrigen Freundeskreis, dass da das Sexualleben oft schon seit Jahren auf einen Akt pro Woche reduziert ist oder völlig brachliegt.

    w57
     
    • # 31
    • 10.07.2012
    • Gast
    Ist doch nicht nur eine Frage des Verliebsein, auch des Alters. Ich bin seit 7 Monaten mit einem Mann zusammen. Zuerst war es unglaublich, wir konnten es kaum aushalten ins Bett zu kommen. Dann wurde es (leider) weniger und er gestand mir, dass er das gleich gedacht hatte, ich würde es als Liebesentzug nehmen. Fakt war, er konnte nicht mehr, soviel am Anfang durch die entsprechenden Medikamente. Das wollte ich auch nicht haben. So haben wir weniger Sex, den wir sehr geniessen, aber wir lieben uns. Zärtlichkeiten, Berührungen sind sehr wichtig und schön. Er streichelt mich und die Befriedigung kann auch anders geschehen, auch schön und innig. Wir sind damit sehr glücklich. Macht nicht das gemeinsame Leben am Sex fest!!
     
    • # 32
    • 11.07.2012
    • Gast
    Ich bin nun seit fast 4 Monaten mit meiner Freundin zusammen. Wir haben eine Fernbeziehung.

    Der Sex war am Anfang sehr intensiv und regelmäßig, ca. 4-6x in der Woche.
    Mittlerweile liegt er bei 2x in der Woche, und wirkt matt. Der Stress macht ihr zu schaffen. Für mich als Mann mit starkem Trieb ist das zwar nicht so super, doch liebe ich sie und schalte einen Gang zurück. Nur dumm, wenn sie dann auch den restlichen Sex ausschlägt...

    lg
     
  2. Ich bin seit 2 Jahren Single und habe ca. 1-2 mal die Woche Sex.
    Ich habe parallel Affären mit 3 Frauen. Selbstverständlich wissen alle, dass sie nicht die Einzigen sind und das ich keine Beziehung mit ihnen führen möchte und keine möchte eine Beziehung mit mir führen. Wir verstehen uns gut, lachen auch miteinander, gehen auch miteinander aus (essen, Kino, Bar etc.) aber wir haben uns einfach nicht verliebt. So what?

    Ein klassischer Fall von "Friends with benefits".

    Ich lebe in einer anonymen deutschen Millionenstadt und Gott sei Dank sind mittlerweile auch die Frauen so emanzipiert (zumindest in städtischen Regionen), dass sie nicht als Schlampen bezeichnet werden, wenn sie eine Affäre haben bzw. 1-2 mal in der Woche sich das holen, worauf man im Singleleben nicht verzichten möchte.

    Um die Frage zu beantworten: Nein, ich bin nicht zufrieden. Ich habe eine extrem hohe Libido und würde gerne täglich Sex haben. Am liebsten zwei Mal. Die 1-2 mal in der Woche stellen für mich lediglich eine Grundversorgung dar, wie essen, trinken oder schlafen.

    M, 32.
     
    • # 34
    • 24.02.2015
    • Gast
    M48; 10 Jahre zusammen, 5 Jahre verheiratet, mega-attraktive Frau mit viel Sex-Appeal, zwei Kinder unter 5J.:
    2-3x Sex pro Jahr in den letzten 5 Jahren - wahrscheinlich wegen den Kindern; derzeit so alles 2 bis 3 Monate einmal Sex.
    Viel zu wenig. Riesen-Frust. Rede seit 4 Jahren drüber. Hat sich nichts geändert, andere Pille: nichts, Pille abgesetzt: nichts. Stehe kurz vorm Bordellbesuch. Will aber auch Zärtlichkeit.

    Hmmm, das französische Modell einer Mätresse sieht mir mittlerweile als sehr lebenserfahren aus ... ja, eigentlich die Lösung.

    Was ich nicht verstehe: seit Jahren sagt meine Frau klar und offen "Sex ist mir nicht wichtig. Ich kann so leben." Neulich fragte sie, ob ich mal im Puff war. "Nein, wäre das denn schlimm?" sagte ich. "Ja klar" antwortete sie. Wenn ihr Sex nicht wichtig ist, warum soll das schlimm sein, wenn ich mit einer anderen Frau schlafe? Das verletzt höchstens die Eitelkeit ... genau so, wie ich mich seit Jahren zurückgewiesen fühle.

    Einer leidet. Das ist nicht fair.
     
  3. 1. 5 Jahre zusammen
    2 Haben im Moment ca 1-2 x im Monat Sex.
    Sie ist damit nicht zufrieden, ich eigentlich auch nicht
     
    • # 36
    • 24.02.2015
    • Gast
    Tja, so ähnlich wie, ich gehe fremd, aber wehe, mein Partner macht das auch, dann gibst nen riesen Krach....
     
    • # 37
    • 24.02.2015
    • Gast
    Das klingt eher so, als wollte sie nicht generell keinen Sex, sondern nur mit Dir nicht mehr.
    Sie will weiter mit Dir zusammen leben mit allen Annehmlichkeiten, aber entsagt sich dem Sex, weil sie nicht fremdgehen will (hoffe ich mal. Lies mal den Thread, ob man es wissen will oder nicht. Da sind einige der Meinung, man sollte es nur nicht sagen, aber ansonsten wäre es doch normal.).
    Und weil sie keinen Sex hat wegen eurer Beziehung und deren Erhaltung, sollst Du auch keinen haben.
     
    • # 38
    • 24.02.2015
    • Gast
    Nach dem zu urteilen, was ich so aus meinem Familien- und recht großen Bekanntenkreis höre, scheinen mir die meisten der hier gemachten Angaben nicht "repäsentativ" zu sein. Mit andern Worten: Ich glaube, dass hier viel geflunkert wird. 3-4 mal / Woche, wenn beide berufstätig sind und (kleine) Kinder haben, scheint mir zu hoch gegriffen. Ich denke aber, dass, wenn beide platt sind, auch 1-2 Mal / Woche für beide ok sein kann. Und dann kommen die Kinderkrankheiten. Dann geht mal die ganze Woche nix, weil man in Wechselschicht die bekotzten Betten bezieht. Oft holt man als Paar dann Einiges nach, wenn die Kleinen bei Oma und Opa sind...
     
  4. 8 Jahre zusammen (4 verheiratet), keine Kinder
    Durchschnittlich 1 mal pro Woche sex, der ist sehr schön. Es könnte aber viel mehr sein.... wird seit Jahren thematisiert, ändern tut sich aber wohl nichts mehr.
    w30
     
    • # 40
    • 27.02.2015
    • Hugo
    Letzte Beziehung:
    Wochenendbeziehung, nach 5 Jahren an den Wochenenden 2-4 Mal, unter der Woche halt nichts.

    Stop, so geht das nicht. Sie verletzt ihren Teil eurer Vereinbarung. Die Vereinbarung lautet: Du gibst deine Sexualität in ihre Hände, gibst die Macht über Art und Häufigkeit ab. Macht bedeutet aber auch Verantwortung. In diesem Fall hat sie die Verantwortung dafür, dass es dir an nichts fehlt, sexuell. Wenn du eine Pflanze in deine Wohnung nimmst, übernimmst du ja auch die Verantwortung dafür, sie regelmäßig zu gießen.
    Indem sie ihren Teil der Vereinbarung nicht einhält und ihre Macht missbrauchst, brauchst auch du deinen Teil der Vereinbarung nicht mehr einzuhalten. Du bist nicht mehr an dein Treueversprechen gebunden; dies ist nämlich an Bedingungen geknüpft.
     
  5. 4 Jahre zusammen, mittlerweile kein Sex mehr. Mir ist das mittlerweile egal, fallen lassen konnte ich mich noch nie und verpasstes kann ich als Spätzünder eh nicht nachholen. Jetzt bin ich erwachsen und somit ist der Kopf nie frei.

    (m,32)
     
    • # 42
    • 27.02.2015
    • Hugo
    Mooseba@41, noch ist es nicht zu spät. Du hast immer noch die Chance auf Frauen im Experimentieralter von sagen wir mal 23-28. Und dein Alter ist auch ideal, um die Frau für's Leben Ende zwanzig zu suchen. In deinem Alter möchte man sich so ein Leben im Zölibat doch nicht antun.
     
  6. In der Ehe mit meiner Ex nach über 25 Jahren Ehe, 3-4 mal die Woche. Im Urlaub fast jeden Tag. War für mich ok. Für sie auch wie sie sagte! Wir haben uns meistens Zeit dafür genommen. Ein quicki zwischendurch war auch mal ganz lecker.
    m44
     
    • # 44
    • 03.03.2015
    • Gast
    Das stimmt so im Großen und Ganzen, nur wenn die Kleinen bei Oma und Opa sind, nach durchwachten Nächten, dann haben beide meist keine Lust auf Sex, sondern nach Schlafen und danach er auf ein Bier vor der Sportschau. Nach solchen Nächten fühlt man sich wie vom Sattelschlepper überrollt und hat andere Gelüste als Sex. Das ist die Realität und völlig verständlich, denn krassere Lustkiller als kleine Kinder und deren Betreuung gibt es nicht.
    Wer auf ein regelmäßiges Sexleben Wert legt und Kinder haben will, sollte sich tunlichst nach einem Aupair umsehen und jede Betreuungshilfe annehmen, die geboten wird.

    Das moderne Meiden der Herkunftsfamilie, weil man ja unbedingt nicht reingeredet haben will, hat als Nachteil, dass die günstigsten Babysitter der Welt quasi ausfallen: die Großeltern, die heute meist weit weg wohnen und sich ihre Langeweile mit Reisen, Kochen und Schöner Wohnen-Aktionen vertreiben, anstatt die Blagen ihrer Kinder zu hüten.
     
  7. Das ist ein recht alter Thread. Interessant wie sich das Niveau der Kommentatoren in dem Zeitsprung der Kommentare von 2012 nach 2015 geändert hat. Von fast täglich oder sogar mehrfach täglich hin zu alle paar Monate, völligen Stillstand oder wenn man Glück hat max wöchentlich. Das Forum scheint zwischen 2012 und 2015 realistischer bzw. ehrlicher geworden zu sein.

    Das ideal von dem sich alle Paare irgendwann zu entfernen scheinen, scheint ungefähr wöchentlicher Sex zu sein. In Beziehungen gibt es wohl trotz der dort einkehrenden Routine häufiger Sex als bei Singles. Einer hatte ja geschrieben, dass er als Single mehrfach in der Woche Sex hat. Gut bei Prostituierten klappt das auf jeden Fall.
     
  8. Moin,
    warum soll 1x pro Woche ein Ideal sein? "In der Woche zween..." ist doch vielleicht tatsächlich besser? 2 bis 3 mal finde ich ganz persönlich recht gut, im Urlaub tendenziell öfter oder täglich.

    manchmal
     
  9. Da wären dann wieder im, meiner Meinung nach, Wunschdenken angelangt.

    Gegen zwei- bis dreimal in der Woche habe ich natürlich nichts. Aber es geht ja nicht ums wünschen sondern darum was im Durchschnitt tatsächlich läuft und das liegt meisten bei deutlich unter wöchentlich.

    Das mit wöchentlich kommt aus einer entsprechenden Fragestellung im Internet. Angeblich macht häufiger auch nicht zufriedender als eonmal wöchentlich.

    Dass man im Urlaub täglich v... ist vielleicht in den ersten Tagen der Fall. Aber zwei Wochen am Stück (?) ;)

    Selbst ein Wochenrythmus wird nur durchschnittlich lebbar seine. Die Tage der Frau, Krankheiten usw. nehmen ja zum Teil die Bereitschaft.

    Aber "manchmal" ist es sicher ganz anders.
     
  10. Moin,
    das hört sich recht "angeschlagen" an... Entweder man ist krank, oder die Frau hat ihre Periode, und das an den meisten Tagen, d.h. schon mal tendenziell mindestens 80% aller Nächte durch "äußere Umstände" sexbefreit...
    Woher diese Düsternis?
    Irgendwie sind das doch eher Ausreden, weil es einem nicht wichtig ist bzw alles andere wichtiger. Finde ich ziemlich fatal.
    Und bei der Frage ging es um Zufriedenheit, nicht um Pragmatismus...

    manchmal
     
  11. Wenn ich mir Beziehungen in meiner Umgebung anschaue, bestätigen diese, dass es den täglichen Beziehungssex nicht gibt und, dass selbst wöchentlicher Sex in einer längeren Beziehung überdurchschnittlich häufig ist.

    Hier gibt es natürlich User wie @Elfe11 die davon schreiben, dass sie wenn sie ihren Partner getroffen haben täglich mehrfach Sex hatten. Sehr beeindruckend wie alle Texte von @Elfe11 .

    Du @manchmal hast einmal einen Thread über Impotenz eröffnet und in diesen erklärt, dass dies kein persönliches Thema für dich ist. Das kann ja sein. Ich glaube allerdings, dass jeder Thread einen persönlichen Bezug auf seinen Autoren hat.

    Für mich ist wöchentlicher Sex inzwischen aber die rote Linie. Dauerhaft darunter beende ich den Kontakt. Das kündige ich auch an. Es ist im Moment einfach zu leicht Alternativen zu finden. Daher interessiert mich dieser Thread. Im Moment habe ich aber keinen Grund mich neu aufzustellen. Meine Ankündigung wurde gehört und ernst genommen.
     
  12. Moin Ejscheff,

    in der Tat finde ich die Frage nach einer guten Sexfrequenz ganz relevant, weil wohl doch eine wichtige Quelle von Krisen in der Partnerschaft. Mir selbst fällt es recht schwer, ein "Minimum" für meine Zufriedenheit anzugeben. Ganz tendenziell würde ich sagen "je häufiger, desto besser" ... ähnlich wie bei körperlicher Betätigung allgemein.

    In konkreten Zahlen: in Arbeitswochen ist einmal täglich schön, wenn es nur einmal die Woche ist, finde ich das nicht wirklich gut. Zweimal täglich passt fürs sehr entspannte Wochenende, drei mal am Tag finde ich allerdings etwas übertrieben, auch an sehr entspannten Urlaubstagen. In früheren Beziehungen war es, in Krisenzeiten gegen Ende zu, weniger.

    Die Sache mit der Impotenz interessiert mich wirklich... Vielleicht weil ich etwas penetrations- und orgasmusfixiert bin und mir nicht ganz vorstellen kann, dass man ohne Erektion tatsächlich noch Freude am Sex hat. Glücklicherweise aber noch eine theoretische Fragestellung.

    Eine Ansage wie "1× die Woche ist aber das Mindeste" würde ich persönlich nie machen... finde ich deswegen aber auch nicht schlecht.

    manchmal
     

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