1. Spricht sehr offensives Verhalten meist eher für wenig Ernsthaftigkeit?

    Hallo zusammen.
    Da es mir irgendwie häufig passiert, dass Männer sich mir gegenüber ziemlich direkt verhalten, sprich viele Komplimente machen - auf Aussehen, aber auch auf den Charakter bezogen - und teilweise daten wollen, sich dann aber zurück ziehen, sobald sie merken, dass ich mich nicht schnell auf Intimitäten einlasse. Es kommt mir vor wie Spielerei. Ich bin Mutter, Anfang 30, mein Selbstbewusstsein ist noch ausbaufähig und ich finde mich in vielem durchschnittlich, obwohl ich von Männern als auch Frauen sehr positive Resonanz bekomme. Ich suche nicht nach Bestätigung, komme gut alleine klar und möchte wenn dann jemandem an meiner Seite, für den ich nicht bloß ein Zeitvertreib bin und für Sex zur Verfügung stehe.
    Mag sein, dass ich mit Kind noch ein wenig kritischer gegenüber Männern geworden bin. Vllt ziehe ich auch unbewusst einen bestimmten Typen an, dabei ist es nicht mein Ding, "einfach ein bisschen Spaß zu haben", wie es anscheinend erwartet wird. Ich bin immer ziemlich bald enttäuscht und mein Interesse an einem näheren/ ernsteren Kennenlernen schwindet, wenn ein Mann zu offensiv ist. Es fühlt sich so berechnend an. Ich bringe sowas nicht mit ernsten Absichten oder Gefühlen in Verbindung.
    Klar kann man das nicht pauschalisieren und jeder empfindet das auch anders, ich wollte aber trotzdem auch mal hier in die Runde fragen, ob jemand ähnlich Erfahrungen gemacht hat. Wie fühlt ihr euch dabei? Könnt ihr den Mann dann noch ernst nehmen?

    Grüße.
     
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  3. dann solltest Du Dich frage, weshalb Du solche Typen anziehst.
    Deine Frage ansonsten finde ich sehr allgemein und es gibt nicht "die Männer" oder "Die Frauen".
    Und tut er nichts, ist es auch nicht recht. Puh. Und weshalb wird dem Mann Berechnung unterstellt? Auch hier: frage was hat das mit Dir zu tun? Du gehst in Resonanz mit etwas, sonst würdest Du es nicht erleben bzw. so wahrnehmen.
    Ich z.Bsp mag Männer die wissen was sie wollen und auch initiativ sind. Ich hatte mal einen, der wußte diesbezüglich wenig. Fand ich auf Dauer unsexy und unmännlich.
     
  4. Liebe FS,

    zu 90% kommen diejenigen Männer, die mich einfach so ansprechen, für mich nicht als Partner für eine Beziehung in Frage. In der Regel gehe ich nur Partnerschaften mit solchen Männern ein, die sich entweder nicht trauen, eine Frau auf der Straße (oder in einem Lokal) anzusprechen, oder die dazusagen, dass das Ansprechen eine Ausnahme darstellt und sie sowas normalerweise nicht machen (man kann dann nur hoffen, dass sie diesbezüglich die Wahrheit sagen). Ich habe meine Ex-Freunde bislang in der Schule/Uni oder bei meinen Nebenjobs kennengelernt und es gab eine lange Anbahnungsphase mit Freundschaft usw. (so viele waren es jetzt aber auch nicht ;) ). Einer meiner Ex-Freunde sprach mich an, als ich ihn als Kellnerin bediente. Es stellte sich aber hinterher heraus, dass es das einzige Mal war, dass er eine Frau richtig aktiv angesprochen hatte.
    Meinen jetzigen Freund habe ich in einem sozialen Netzwerk zufällig kennengelernt.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass Männer, die Frauen offensiv ansprechen, nur Sex/keine Verbindlichkeit möchten, ist meiner Erfahrung nach groß. Aber verallgemeinern sollte man natürlich nichts. Sicherlich gibt es auch offensive Typen, die Beziehungsinteresse haben. Ich würde aber mal behaupten, dass diese in der Minderheit sind.

    Lass am besten Dein Bauchgefühl in der konkreten Situation entscheiden!

    w, 25
     
  5. ja vor allem früher als ich noch jünger war und als Frau merkt man zu gut, wer es wirklich ernst meint und wer nicht. Ich bin in deinem Alter bzw. ein bisschen älter und würde das jetzt genauso handhaben. Schließlich sucht man jemanden für eine ernsthafte Beziehung und nicht nur für gewisse Stunden. Andererseits könnte es auch sein, dass man zu verkopft an die Sache rangeht und dadurch alles erst recht verkrampft wirkt. Früher in jungen Jahren habe ich mir da nie einen Kopf gemacht und das getan wonach mir gerade war. Ich denke heute steht man sich vielleicht selbst im Weg.

    Wie willst du denn beurteilen was genau der Mann im Schilde führt? Nur weil er gleich recht zügig zur Sache kommen will, heisst das nicht gleich "er will nur Spass". Ich finde es schwierig...es gibt ja auch Frauen, die beim 1 Date Sex haben und dann sind die dennoch in einer Beziehung.

    Ich denke jedoch, wenn du ein gutes Gefühl hast, dann handelst du schon richtig. Du merkst sicherlich ganz gut, wer es ernst meint. Der Richtige war bisher nicht dabei.
     
  6. Ich schon. Langes Abwägen ist nicht mein Ding, insbesondere weil es die Frau ja auch brüskiert, wenn ich mir erst lang überlegen muß, ob sie meinen Kriterien genügt. Ich muß auch nicht 100 Aspekte vergleichen, zwei oder drei Passungen, wenn sie denn speziell genug sind, genügen mir, um mich in sie zu verlieben – ich sehe dann nur noch diese Frau und will nie mehr eine andere.

    Das führt nur leider dazu, daß mich die nackte Angst packt, etwas falsch zu machen. Frauen wollen ja meistens sehr schnell wissen, ob der Mann sie auch körperlich attraktiv findet und begehrt. Bin ich ihr zu wenig offensiv, ist der Ofen erfahrungsgemäß schnell aus – ich leide heute noch darunter, daß eine Frau, bei der ich nicht den Eindruck eines Affärensuchers erwecken wollte und daher intim einen Gang zurückschaltete, mich genau deshalb naserümpfend stehen ließ.

    Mein Tipp: den Mann testen, ob er offensiv und geduldig zugleich ist. Und ob sein Verlieben glaubwürdig ist, Stichwort: emotionale Schnittmengen.
     
    • # 5
    • 13.05.2019
    • void
    Früher konnte ich das nicht deuten, heute bin ich der festen Überzeugung, dass Männer, die so offensiv flirten, kein ernsthaftes Interesse haben. Also wenn man sich das wünscht, ist dieses Verhalten nix Brauchbares.
    Die Männer, die verliebt in mich waren und ernsthaft was wollten, haben sich nie direkt verhalten. Bei manchen habe ich das früher gar nicht gerafft, dass sie verliebt waren, sondern hielt sie für freundschaftlich interessiert.

    Berechnend finde ich das nicht per se. Ein Mann will eben Sex, der andere Beziehung.

    Ja, aber es gibt schon Unterschiede, wie ein rein sexuell interessierter Mann vorgeht (der baggert regelrecht und sagt unterm Strich nicht "bist du schön", sondern "bin ich geil auf dich") und wie ein verliebter Mann Komplimente macht. Oder sagen wir: Ein Mann mit ernsten Absichten, der die Frau attraktiv findet, weil man vielleicht noch nicht gleich von Verliebtheit reden kann.
    Meist sagen auch schon die Blicke und der ganze Gesichtsausdruck, was der Mann will.
     
  7. Ja ich denke das ist das Beste.
    Es macht es der Frau ja leicht wenn er Mann offensiv ist. Ich finde es mutig und sympathisch.
    Weniger sympathisch natürlich wenn Du etwas langsamer bist, nicht sofort Sex "lieferst" und dann das Engagement von 200 auf 0 sinkt.

    Daher pruefe die Kandidaten.
    Aber bleib in Deinem Tempo und kommuniziere es dass Du Verbindlichkeit willst.
    Wer dann sofort abspringt, war berechnend. Wer bleibt, respektiert Dich.
     
  8. Der Mann geht dann offensiv vor, wenn er es entweder gewöhnt ist und Erfolge damit hat oder er einfach vom Typ her eher offensiv ist oder einmal wirklich allen Mut und alle Vaterlandsliebe zusammen kratzt und bei dieser einen Frau sein Glück erzwingen will.

    Ja, du solltest Spass mit Männern haben - und dabei meine ich nicht im Bett. Sondern im Schwimmbad, bei Spazierengehen, Eisessen etc ...
    Warum ? Weil ein Mann dich lachen sehen will, deine fröhliche Seite kennen lernen mag und weil du den Mann viel besser kennen lernst als bei einem ernsten Gespräch. Wer locker ist zeigt seinen Humor, seine Einstellung viel offener. Dann hast du einige Kriterien die zielführender sind als die Offensive .....
     
  9. Es ist schon interessant. Wenn der Mann zu offensiv agiert, dann ist es auch Nichts und wenn der Mann nicht offensiv ist, dann ist es auch wieder Nichts, da ihm ja das fehlende Interesse anschmiedend fehlt.

    Am Ende kommt es immer auf die jeweilige Frau an. Mir würde ein offensives Verhalten wenig ausmachen und dann gibt es Frauen, die möchten dies nicht. Tja das ist halt die Sache im Internet. Im Vorfeld weiß ja keiner, wie der andere es Genre hätte und am Schluss gilt ja nur einfach ausprobieren.
     
  10. Hallo,

    ich bin die Fragestellerin. Danke erstmal für eure Einschätzungen.

    Wollt keinen ewig langen Text schreiben, vllt war es zu ungenau und allgemein. Mit offensiv meine ich nicht nur das Vorpreschen/ ein hohes Tempo vorlegen und Direktheit (zu wissen, was der andere wirklich möchte und empfindet ist ja gut) sondern dabei - für mein Empfinden - zu übertreiben mit Komplimenten und Sprüche fallen zu lassen von wegen bist ja auch geil und viele Anspielungen Richtung Sex halt. So würde ich halt niemals agieren, wenn ich einen Mann ernsthaft kennen lernen möchte. Aber es fällt mir eben auf, dass mir das häufig passiert.
    Und diese Männer lerne ich im Alltag kennen. Ich gehe auch nicht abends weg an Orte, wo ich derartiges Verhalten erwarten könnte. Online-Dating mache ich auch nicht, da ich nicht aktiv suche zur Zeit.
    Aber klar, es kann ja nicht jeder in Frage kommen und die "Lauten" fallen nunmal meist zuerst auf, daher sollte ich das vllt gar nicht so wichtig nehmen.
     
  11. Mit Verlaub: das sehe ich genau anders herum. Natürlich umgibt man sich gern mit Menschen, die nie den Humor verlieren, auch wenn es das Leben mal schlecht mit ihnen meint. Aber ohne ein gewisses Maß an Ernsthaftigkeit kann es für mich nicht zu einer echten Bindung mit dieser Person kommen. Ich bin dann auch nicht offensiv. Wozu auch, Interesse an Sex entwickelt sich bei mir erst, wenn ich spüre, daß die Wellenlänge stimmt, in Sachen Humor und eben auch in Sachen Ernsthaftigkeit. Deshalb könnte ich auch niemals eine Frau aus der Disco „abschleppen”, sie müßte schon erst einmal mit mir ein Stück Weg gelaufen sein, wo man ungestört philosophieren kann.

    Langer Rede kurzer Sinn: offensives Auftreten muß einen nachvollziehbaren Grund haben. Wenn der einzige erkennbare Grund der ist, daß die Angebaggerte eben eine Frau ist, weil differenziertere Kriterien noch gar nicht ausgetauscht werden konnten, würde ich als Frau von einer gewissen Beliebigkeit bzw. Oberflächlichkeit des Mannes ausgehen.
     
  12. Hallo,

    ich habe solche eindeutigen Sexangebote, wenn es denn überhaupt mal so platt rübergebracht worden ist, immer so aufgefasst, wie es gesagt wurde: ein Angebot für Sex, was ich annehmen oder ablehnen kann.
    Auf die Idee, dass das der Einstieg für eine längerfristige Beziehung sein sollte, bin ich nie gekommen.
    Ähnlich verhält es sich mit Lovebombing. Das kam bisher allerdings nur von "Spontanverliebten" vor, die mich nur flüchtig kannten. Da habe ich mich persönlich nicht angesprochen gefühlt. Jemand, der mich nur oberflächlich kennt, kann mich m.E. mit meinen ganzen (positiven wie negativen) Seiten (noch) nicht wirklich lieben. Verliebt sein ja, aber das hat für mich nichts mit Liebe zu tun, von der beim Lovebombing gerne so leidenschaftlich geredet wird. Allerdings hat das bei mir den selben Effekt wie RedBull, es verleiht Flügel...
     


  13. Ich bin überzeugt, dass „die Lauten“ bei vielen Frauen gut ankommen und dass sie bei einem solchen “tollen Mann“, hier auch immer gern als „Traummann“ bezeichnet auch oft früh Sex haben, ohne das wirklich selbst zu wollen. Hinterher ist das Wehklagen dann groß.

    Als Lösung empfehle ich, das eigene Suchmuster zu reflektieren und dann Sex zu haben, wenn Frau selbst den haben will. Ich bin überzeugt, dass damit ein erheblicher Teil der Problemfälle gelöst wäre und eigentlich schüttele ich hier nur noch verständnislos den Kopf, wenn mal wieder eine Frau berichtet, dass sie nach kurzer Zeit von einem Mann nicht mehr loskommt, weil sie ja so verliebt ist, obwohl vollkommen klar ist, dass es sich um einen „Lauten“ handelt.

    Aus männlicher Sicht kann ich dann nur noch entgegenhalten, dass ich auch völlig schuldlos bin, weil meine Hormone und urzeitlichen Jagdinstinkte mich beim Anblick einer attraktiven Frau völlig willenlos machen, so dass ich nur noch unkontrollierbar über sie herfallen kann. Das wird natürlich von Frauen umgekehrt nicht akzeptiert. Warum eigentlich nicht?
     
  14. @Apfeldieb Genau so sehe ich das eben auch und nehme zu lockeres Verhalten und die Betonung des Spaßhabens nicht ernst, Nähe entsteht im Kennenlernen der vielen anderen Facetten. Klar ist Fröhlichkeit anziehend, aber nur das kann man in einer echten Beziehung auf Dauer nicht haben.
     
    • # 14
    • 18.05.2019
    • void
    @Lebens_Lust
    Deinen Beitrag hab ich erst falsch verstanden. Ich dachte mir, dass Du Dich nicht ernsthaft fragen kannst, worin der Unterschied besteht, ob ein Mann über ne Frau herfällt, oder ob ein Mann eine Frau so um den Finger wickelt, dass sie gleich am ersten Abend mit ihm ins Bett steigt, weil "seine Performance sie so geflasht hat".

    Du willst wohl auf die Inkonsequenz der Frauen hinaus und sagen, dass sie den Sex auch wollten, wenn sie mit dem "lauten Mann" ins Bett stiegen, auch wenn sie hinterher was anderes behaupten und es bereuen. Und sich mal klar machen müssten, dass diese Männer was anderes wollen als die Frauen.
    *) Ein guter "Performer" verkauft nur in seinem eigenen Interesse, das muss man immer im Auge behalten. Und wenn man dessen Interessen nicht kennt, ist es ein Risikospiel.
    Weil der Vergleich hinkt und in Deinem Fall die Frau definitiv keinen Spaß dran haben wird und das auch kein Sex ist. Wenn Performer und "Hinterher bereu' ich's"-Frau Sex haben, sind in der Situation beim Sex auch BEIDE körperlich für Sex bereit und erhoffen sich was Schönes.
    Wenigstens war dann der zu frühe Sex der Hammer. Wenn sie das anerkennen könnte und nicht versuchen würde, eine Beziehung zu kriegen, wär doch alles schick.

    Mal noch was zu "Sex zu haben, wenn die Frau das wirklich selbst will":
    Ich hab auch schon Schokolade gegessen und es hinterher bereut, weil ich dafür mehr Sport machen "musste". Bereuen ist doof, weil das NACH dem Genuss kommt.
    Aber mein Problem ist dann, überhaupt rauszufinden, wann ich Lust auf Schokolade habe, weil ich ja gleich den Schritt machen könnte zu der Frage, ob ich es bereuen würde. Dann hätte ich womöglich NIE Schokolade.
    Bei der Schokolade muss ich nun nur lange genug warten, dann geht das Bedürfnis weg. Oder ich esse Obst als Alternative. Aber ich denke, bei Frauen, die sich nach einem "Performer" als Partner sehnen, ist das anders. Soll heißen, ein Überdenken des "Beuteschemas" ist schon wichtig, löst aber das hier vorhandene Projektionsproblem beim Verliebtsein erstmal nicht, da es zu dem keine Alternative gibt. Dazu braucht man mindestens einmal die schlechte Erfahrung und das folgende Jammern. Es folgt hoffentlich die Erkenntnis *).
     
  15. Genug Frauen, die so schnell Sex haben mit einem "Lauten" bereuen es definitiv hinterher. Weil sie nicht wirklich wollten und nur meinten, sie müssten ja sagen.

    Lebens_Lust hat absolut recht. Nur manche Frauen wollen das nicht wahr haben.

    Wenn beide sich einig sind, dass sie früh Sex haben, weil sie Lust dazu haben, ohne Hintergedanken, dann bereut keiner.

    LoRi, wer so aktiv wird, so Sex gleich thematisiert, der will Sex. Nicht mehr.

    Wer Partnerschaft für möglich hält, agiert anders.

    M, 54
     
  16. Ja, das kenne ich auch... Da ich verheiratet bin, war von Anfang an für mich klar, das derjenige nur mich flach legen wollte..
    Die Männer versuchen, die Frauen müssen nicht das Angebot annehmen.
    Männer pokern gerne, wenn sie eine Frau attraktiv finden, dann versuchen sie ihr Glück, das bedeutet aber nicht das etwas ernsteste von anfang an ausgeschlossen ist.
    Mir würde immer wieder sowas gesagt „ Du bist sooo eine tolle Frau, schade das du verheiratet bist, wenn du nicht wärst dann hätte ich....“ ( sowas ist no go)!!!
     
  17. Für mich ist es eine ganz normale Lebenserfahrung, dass ich manche Entscheidungen bereue. Ich freue mich im Grunde, wenn ich meine Fehler erkenne, reflektiere das und mache es in Zukunft besser. Für mich sind Fehler etwas positives, weil sie ermöglichen, in Zukunft besser zu handeln.

    Jede Frau, die mit einem Mann ins Bett geht, tut das freiwillig, jedenfalls sind Vergewaltigungen meist nicht Gegenstand unserer Diskussion hier. Manche Frauen setzen Sex auch ganz gezielt ein. Wenn sie das hinterher bereut, kann sie ja entsprechende Folgerungen ziehen. Das tun viele Frauen nicht. Sie genießen (oft) selbst den Sex und im Kern ärgern sie sich doch eigentlich eher nur darüber, dass sie den "Traummann" nicht halten konnten und kommen mit diesem "Versagen" nicht klar. Beim nächsten Mann wenden sie die gleiche "Masche" an, meinen ihn durch Sex von irgendwas überzeugen zu können und scheitern erneut.

    Wenn ich nicht damit klarkomme, dass Sex kein Versprechen ist (übrigens von Frauenseite auch nicht, ich habe das auch umgekehrt schon mehrfach erlebt), dann ziehe ich die Folgerung, dass ich mir genau überlege, wann ich welchen haben will.

    So ist es.
     
    • # 18
    • 20.05.2019 um 09:20 Uhr
    • Tom26
    Ich kann dich wirklich nicht verstehen .....
    Also, der Grund, eine Frau anzusprechen und in die Offensive zu gehen ist ganz einfach - sie gefällt mir.
    Auf ernsthafte Gespräche könnte ich mich vorbereiten - und du glaubst ja gar nicht, wie viele Elfmeter du jemandem in einem solchen Gespräch auflegst. Du gibst mir alle Punkte, die ich brauche ......
    Ich mach das ganz anders - anhand von Verhalten schliesse ich , ob ich diese Frau überhaupt näher kennen lernen oder nur abschleppen will .... oder mich nach einem Drink ganz zurückziehe. Ich erwische sie nämlich unvorbereitet. Und erkenne bspw schnell, ob sie sich wohl fühlt in meiner Gegenwart. Mit mir lacht oder nur mitlacht, weil sie eine Chance auf den Tom wittert. Kann sie das Leben geniessen oder ist sie ein Sauertopf ? Hat sie was im Kopf oder nur Haare auf dem Kopf ? Ist sie fürchterlich kompliziert oder hängt Theorien an, die ich gar nicht mag ? Diese Anhaltspunkte habe ich nach einer Viertelstunde, ganz gelöst und mit nem Drink in der Hand.
    So bemerke ich auch ob eine Frau Freude daran hat, einen ONS zu haben oder sich ganz andere Hoffnungen macht. Oder heute, ob die Frau einfach ein wenig flirten will und damit ist gut oder sich evtl in mich verguggen könnte.
    Und ja, ich habe gelernt, dass es viele Frauen gibt. Auch ziemlich viele schöne Frauen. Und dass nicht alle für mich gemacht wurden. Da mir die Jagd allerdings immer ein Vergnügen war musste ich nie jede Gelegenheit nutzen. Und aus Erfahrung kann ich sagen - nicht nur Männer werden ziemlich offensiv. Frauen auch - anders, aber durchaus deutlich erkennbar.
     
  18. Tja
    Tja, wenn Du hier mal querliest ist das absolute NoGo ein Mann, welcher nicht richtig und zügig in die Puschen kommt, also nicht bald auch körperliche Nähe sucht.

    Die Frau soll eine passive Rolle einnehmen und nur steuern, aber die Antriebsenergie muss immer vom Mann kommen. Das liebe FS solltest DU auch auf dem Schirm haben und bedenken, dass Männer das aus der Gesellschaft oft auch so vermittelt bekommen haben.

    "Der hat kein Interesse" tönt es dann auch aus allerei Ecken hier im Forum, wenn ein Männer sehr zurückhaltend sind und von den Frauen eine aktive Rolle erwartet.

    Angeblich ist diese Typ Mann auch gar kein guter Beziehungskandidat, sondern nicht "reif" genug.

    Du bejammerst jetzt das Gegenteil, die Männer gehen auf Dich zu und werden auch zügig körperlich zudringlich.
    Das manche Menschen auch einfach eine Affäre suchen, finde ich jetzt weder ungewöhnlich noch Dich (die FS) in dieser Situation dafür besonders bemitleidenswert.

    Dann mache dies, was @realwomen und Konsorten gerne wollen:
    Du steuerst eben den Prozess, lässt die Männer auf Dich zukommen. Wenn sie zuweit gehen, stoppst Du erstmal.

    Angeblich ist das nur so herum richtig.
     
    • # 20
    • 20.05.2019 um 17:46 Uhr
    • void
    So ähnlich denke ich das auch.
    Ich würde aber noch unterscheiden. Es gibt doch viele Menschen, die denken, der andere wolle genau dasselbe wie sie selbst, wenn er auch dasselbe tut. Soll heißen, wenn der Mann so heiß auf die Frau ist und dieses Verhalten in ihrer Welt heißt, er ist total verliebt, so wie es bei ihr wäre, wenn sie Sex hätte, dann geht sie unter ganz falschen Voraussetzungen mit ihm ins Bett, verliebt sich und fällt aus allen Wolken, dass das in seiner Welt keineswegs "Verliebtsein" bedeutet. Das Resultat ist nicht, dass BEIDE sich grämen, sondern nur die Frau bleibt enttäuscht zurück. Dh. die muss umdenken, der Mann KANN, wenn er nett ist, umdenken und vielleicht besser Frauen auswählen, die eindeutig auch nur Sex wollen und sich so verhalten, dass er die Frauen, die nach Beziehungswunsch riechen, nicht versucht, in sein Bett zu kriegen.

    Das, was Du schreibst, klingt viel zu bewusst. Wann immer man sich getäuscht fühlt (ohne dass man sagen kann, der andere hat es in voller Absicht gemacht, um sich einen Vorteil zu verschaffen), würde ich sagen, ist einem einfach einer begegnet, der in einer anderen ... ich sag mal "Verhaltenswelt" mit ganz anderen Zeichen lebt. Wie Hund und Katze und deren Schwanzbewegungen.

    Ich bin sicher, dass hier einige ihre Lehren draus gezogen haben und wir hier oft die ersten Erfahrungen in Threads haben, wo sich noch gewundert wird.
     
  19. Ja, diese Menschen gibt es. Auch da zweierlei Sorten: die einen sind unter 16. Die anderen auch mit ü50 unfähig, dazuzulernen...

    Ich denke auch bewusst nach. Wenn ich dabei falsch liege, und das passiert mir natürlich genauso, versuche ich Schlüsse daraus zu ziehen und einen Fehler nicht nochmal zu machen.

    Ich hatte schon mehrfach Frauen, die mich nach kurzem Kennenlernen und ein mal Sex abserviert haben. Ich würde dann aber niemals hier einen Jammerthread aufmachen, die Frauen als beziehungsunfähig titulieren und ihnen Narzissmus unterstellen. Ich habe einfach den Sex gehabt, den ich selbst gewollt habe und das eben nur ein mal. Ich hatte noch nie Sex mit einer Frau, mit der ich den nicht unabhängig von Beziehungsabsichten gewollt habe, weil mir vollkommen bewusst ist, dass das eine mit dem anderen nichts verbindliches zu tun hat. Das ist der Unterschied. Manche Frauen hier haben vermutlich 10 mal Sex mit verschiedenen Typen, die ihnen gefallen, jammern 10 mal und gehen dann mit Nummer 11 in die Kiste, als hätten sie die Reset-Taste gedrückt. Jede erwachsene Frau weiß doch im Grunde, dass Sex und Beziehung für viele Männer keinerlei zwingenden Zusammenhang haben. Sie haben dann nur die romantische aber naive Hoffnung, dass sie für ihn "die Eine" sind. Selbst schuld.
     
    • # 22
    • 21.05.2019 um 15:49 Uhr
    • void
    Ja, aber dann ist er ja schon einmal passiert. Vielleicht denkst Du ALLEIN für Dich nach, andere schreiben hier einen Thread und reflektieren so darüber. Anderer Leute Gedanken zu dem Thema ermöglichen doch im besten Fall einen ganz anderen Blickwinkel oder die Bestätigung von Sichtweisen durch neue Argumente, die einem allein so nicht eingefallen wären.

    lol Naja, Du bist so, andere sind anders. Jugend KANN gar nicht so viel Lebenserfahrung haben, Ältere haben vielleicht auch keine. Beratungsresistente Menschen gibt es auch noch, hatten wir ja auch schon Threads.
    Wenn die das noch nicht erkannt haben, ist das eben so.
    Die philosophische Frage, ob man jemandem vorwerfen kann, dass er keine Erkenntnisse aus Erlebtem zieht, kann man mE nur mit "nein" beantworten, nicht mal Eltern kann man das vorwerfen, weil "bemüh dich um Erkenntnisse" zu fordern sinnlos ist. Leidensdruck schafft Änderung. Wann hat einer genug gelitten?
    Ich denke, niemand ist glücklich, wenn er sich so verhält. Also dass die Person einen wirklichen Vorteil dabei empfindet, 10 mal dasselbe Leid zu erleben, kann ich mir nicht vorstellen. Es ist vielleicht das kleinere Leid gegen das größere, sich mal mit den Ursachen auseinanderzusetzen oder sein eigenes Beuteschema zu überdenken.
    Davon würde ich nicht ausgehen.
    Ja, selbst schuld. Aber so eine abgeklärte Haltung zu bekommen, dauert vielleicht ne Weile. Man muss ja die Hoffnung auf den Traum aufgeben. Ich glaube, das ist was, das in die Kategorie "schmerzhafteste Erkenntnisse, die man machen kann" fällt.
     
    • # 23
    • 21.05.2019 um 17:05 Uhr
    • LoRi13
    @Kirovets Eine Frage zu stellen und um Meinungen zu bitten bedeutet nicht automatisch zu jammern. Das tu ich keinesfalls.
    Und ich seh auch einen Unterschied zwischen Draufgänger, der mal austestet wie weit er bei der Frau gehen kann und einem Mann, der weiss, was er möchte, aber nicht gleich vorprescht aus Sorge, ihm könnte anderswo etwas entgehen.
    Es kam ja in der Regel nicht mal dazu, dass es intimer wurde, weil es schon nicht mehr stimmig war für mich. Also habe ich auch nichts zu bereuen hinterher wie es oben hieß. Und ich habe mit Sicherheit auch nichts verpasst, weil für mich solch ein Beliebigkeitsdenken nichts ist.
    Jedem das seine, mich hat lediglich interessiert wie andere so etwas wahrnehmen.
     
  20. Ich glaube schon, dass in der Wiederholung auch von Leide manche Menschen zu Hause sind.

    In der Wiederholung des gewohnten, auch wenn es toxisch ist, liegt auch eine gewisse Sicherheit. Da kennt man sich aus. Ggf. würde das Drama auch fehlen. Dramasucht wie Romanzen- oder Sexsucht.

    Ggf. sind auch nicht jedem ausreichend kreative/intellektuelle Fähigkeiten gegeben um aus ihrer Schleife eine Weiche hinaus zu entwickeln.

    Das hängt völlig individuell von der Konditionierung vorallen als Kind an. Was ich dort erlebe prägt das was ich als normal oder Grenze ansehe.

    Jemand der viel gelobt und wohlwollend gefördert wurde hat diesbezüglich eine ganz andere Kondionierung als jemand Sucht und Störungen beobachten und überleben musste oder jemand an der den fehlenden Partner eines Elternteils ersetzen musste.

    Tja viele verweigern sich dieser Erkenntnis auch wenn sie sie im Grunde schon verstanden haben. Eine beliebte Begründung "es ist unmöglich, dass mein Kopf mein Bauchgefühl (welche ja ggf. auf einer schlechten Konditionierung beruht) dominiert". So kann eine Reprogrammierung einer negativen Konditionierung niemals gelingen.

    In zahlreichen Threads geht es hier darum ob man nicht lieber Lebensziele aufgibt statt sich selbst blockierende Ansprüche nicht einmal aufzugeben sondern kreativ in eine erreichbare Ebene weiter zu entwickeln.

    Gehört man zu denen die endlich Bereit für ihre eigene Weiterentwicklung sind bedeutet dies erst einmal nur, dass man Verantwortung für die Ergebnisse eigenen Handelns übernimmt. Z.B. dass ich freiwillig beziehungsfreien Sex hatte und danach eventuell unglücklich bin, weil ich mir insgeheim von Sex immer noch eine Beziehungsbildung verspreche aber wieder abserviert wurde.

    Sich wirklich auf Basis dieser Erkenntnis weiter zu entwickeln, daher Sex von der Hoffnung auf Beziehung zu entkoppeln bzw. nicht mehr zu versuchen Sex entsprechend zu instrumentalisieren, gelingt nicht jedem.

    Die Rolle der Feinde, der Bösen, der Lauten, der Strohfeuer, der Distanzierten/Klammerer, der Gestörten: Sie gibt es weiterhin, egal wie man sie definiert und abgrenzt, egal wie viele es von ihnen gibt.

    Jeder der für sich Verantwortung übernommen hat definiert für sich selbst wer zu ihnen gehört und jeder hat selbst zu verantworten wie er mit ihnen umgeht, wann und ob er ihnen Grenzen setzt, wieweit er sie erträgt.

    Allerdings wenn jedem das gelingen würde wäre es hier im Forum langweilig.
     
  21. Wieso haben Frauen das zu wissen und Männer brauchen keinerlei Rücksicht darauf zu nehmen, dass Frauen (meist) anders ticken?

    Ich bin eigentlich der Meinung, dass der robustere Part auf den schwächeren Rücksicht zu nehmen hat. Völlig gleichgültig, ob das jetzt Mann oder Frau ist.

    Und wer einfach sein Ding durchzieht, ist für mich - mit Verlaub - ein Ar***loch. Auch wieder unabhängig davon, ob ein männliches oder ein weibliches.

    Reden würde natürlich auch hier wieder helfen, ist ja aber leider Gottes total unromantisch. Da schreiben Männlein und Weiblein dann unisono, dass das ja gar nicht gehe, vorher so abgecheckt zu werden und fallen lieber auf die Nase. Ich hab es trotzdem getan, sogar noch vor dem echten Kennenlernen, und das war gut so.
     
  22. Du verlässt Dich darauf, dass der Eindruck "stimmig" sein muss, zeigst aber nicht gerade viel Geduld um den Eindruck auch irgendwie vollständig zu erfassen.
    Naja, das kannst Du nun wirklich nicht wissen.

    Ich befürchte z.B, dass ich viele Chancen im leben ausgelassen habe. Aber ich kann es auch nicht wissen.


    Diesen Unterschied wirst Du beim Mann wohl kaum erkennen.
    Auch ich wurde schonmal als "Grabscher" betitelt, dabei handelte es nur um (aus meiner Sicht) um eine eher vorsichtige Ersterfahrung mit dem anderen Geschlecht (leider schon in den Zwanzigern)
    War das nun Ernsthaft?

    Mit Deiner Frage und den Antworten darauf könntest Du also Leute wie mich schnell aussortieren, obwohl zumindest ich kein Aufreisser, Macho, Strohfeuermann oder sonstwas bin und in den Phasen, wo ich suchte, letztlich sowohl ernsthaft, wie auch schüchtern, war nur leider vom weiblichen Geschlecht etwas falsche Vorstellungen hatte.
    Das kann man eben nur im Try&Error-Verfahren herausfinden. Diese Möglichkeit schließt letztlich aber für Dich aus.
     
    • # 27
    • 22.05.2019 um 15:20 Uhr
    • void
    Interessante Frage.
    Ich würde sie so beantworten: Die Frau, die nicht auch nur Sex will, ist in dem Spiel im Nachteil, weil sie beim Falschverstehen am Ende leer ausgeht, während der Mann hat, was er wollte. Dh. wenn die zwei sich treffen und nicht klar ist, wieviel sie über die Andersartigkeit des anderen wissen und wie sie mit dem Wissen umgehen, dient die Situation nur dem Mann. Daher "müssen" Frauen sich mehr damit befassen, wie sie die Situation erkennen und umgehen können, um Leid zu vermeiden. Der Mann hat ja keins.
    (Vorausgesetzt, dass das wirklich so ist, dass sich meistens nur die Frauen verlieben und das nicht änderbar ist. Die Sexualerziehung könnte ja auch so sein, dass Frauen werden wie Männer und erstmal ungehemmt Sex haben, ohne Verbindlichkeiten zu wollen. Ich weiß aber nicht, ob das von Natur aus geht, immerhin kriegen ja Frauen die Kinder.)

    Bin ich auch, aber wo sieht man das? In der Arbeitswelt, in Beziehungen, in der Art, wie Menschen mit anderen Menschen, mit ihren Kindern, mit Tieren umgehen?

    Ich versteh, was Du meinst - es ist gar nicht erst das Denken da, dass man auch Männern sagen könnte, dass sie Rücksicht nehmen sollten. Also ja, ich seh das wie Du: Warum Frauen sagen, dass Männer nunmal "so" sind? Zumal es ja auch den Männern Unrecht tut, die es nicht sind. Aber unterm Strich kann man nicht drauf hoffen, dass der "Mensch im Vorteil" Rücksicht nimmt.

    Ich glaube, es liegt daran, dass die Denke noch nicht emanzipiert genug ist, dass meist nur den Frauen immer noch gesagt wird "musst dich halt informieren und anpassen". Ich denke auch nicht, dass es "die Natur" ist, dass Männer nur poppen wollen und Frauen Beziehung. Vielleicht in Teenagerjahren, aber danach? Aber vielleicht liegt das doch auch an der Entwicklung in der Gesellschaft, dass "Familie" keinen Wert mehr darstellt. Früher war nur durch die Familie ein Überleben gesichert, weil alle mitarbeiteten, auch die Kinder und natürlich auch die Frau (nicht wie immer behauptet wird, dass die Frau zu Hause saß und ihren Spaß beim Kinderbetreuen hatte). Heute ist der flexible Arbeiter gewünscht, der am besten keine Verpflichtungen hat und nie ausfällt, Familie ist nur dann nicht hinderlich, wenn man einen hat, der sich drum kümmert, durch das Netz sind alte Mann-Frau-Problematiken noch mal mit Schwung als Schwemme gekommen (z.B. Frau als W-Vorlage en masse, Pornos leicht zu kriegen, so dass schon Kinder denken, dass DAS Sex zwischen Mann und Frau sei) und einen Orgasmus kann man an jeder Ecke gemacht kriegen. Sieht erstmal so aus, als sei zumindest für den Mann doch alles in Ordnung ...
     
  23. Genau, es wird allgemein immer noch mehr von den Frauen erwartet, dass sie männlichen Wunschvorstellungen entsprechen. Die Frau, die sich dann genauso verhält (maximalen Spaß mitnehmen und um Himmels Willen nicht gleich von Beziehung und womöglich heiraten und Kinderkriegen reden), die ist auf gleichem Level mit den entsprechenden Männern.
    Aber mal ehrlich - wie viele Frauen wollen / können denn so sein?

    Ich finde deshalb, dass es durchaus gerechtfertigt ist, wenn Frauen dann auch beim Kennenlernen alsbald ihre Wünsche (Verbindlichkeit, Kinderwunsch ...) einbringen. Wenn das eine kalte Dusche für den Mann ist, dann ist das eben sein Risiko. Warum soll die Frau bitte Rücksicht auf seine Befindlichkeiten und Wünsche nehmen, wenn er es umgekehrt auch nicht tut? (Leider sehen die Frauen das meist selbst nicht so und halten sich lieber völlig zurück, damit nur der wunderbare Mann nicht laufen geht - der gar nicht will, was sie will.)
     
    • # 29
    • 23.05.2019 um 15:33 Uhr
    • void
    Das finde ich auch okay, aber das war, so wie ich das verstanden habe, gar nicht das Problem, sondern die Enttäuschung der Frau, nachdem klargeworden ist, dass der Mann nur Sex gewollt hat.
    Und da bleibt ja nur, ihr zu sagen, dass sie nicht automatisch davon ausgehen sollte, dass auch er Beziehung will, falls er Sex will.
    Ihrs, denn SIE kriegt die kalte Dusche. Der Mann wird locker gehen. Er ist emotional nicht beteiligt. Falls doch und er doch eine Beziehung will, kann er noch vertrösten auf später mit "ich will das ja auch, aber noch nicht jetzt". Aber am Ende ist doch immer die Frau, die Beziehung mit späterer Heirat und Kindern wollte, die Dumme. Deswegen finde ich es nicht verkehrt, irgendwelche Anzeichen für einen Verschieber oder einen Wackelkandidaten UND auch für ihr Fehlverhalten, falls sie Anzeichen hatte und die nicht sehen wollte, zu benennen. Sie spart Zeit und Energie, wenn auch sie dem Ganzen ein Ende setzen kann und nicht am Haken hängt und wartet, hinterherrennt, meint, was in Vorleistung zu machen, weil er ja nicht direkt "nein, will ich nicht" gesagt hat.
    Genau. Aber ein Mann weint ja nicht, wenn die Frau ihn wieder fallenlässt, nachdem er selbst sie ja nur für Sex wollte. Also er ist der in der Machtposition, und sie sollte, falls sich nach dem Sex doch eine Beziehungsanbahnung ergibt, nicht nur keine Rücksicht auf seine Befindlichkeiten nehmen, damit er nicht abhaut, sie sollte selbst abhauen, wenn sie denkt, das wird nix.
    Es wird sicher auch Männer geben, die betteln, dass die Beziehung erhalten bleibt und man Kinder erst später kriegt, was aber dann doch nie gewollt wird. Nicht mal aus böser Täuschungsabsicht, sondern, weil eben der Druck empfunden wird und der Mann, der bettelt, bleiben zu dürfen, sowieso nichts selbst entscheidet, weil er nicht verstoßen werden will, aber die Grenze dort ansetzt, wo er "festgenagelt" wird mit Verpflichtungen. Der "reift" neben seiner dominanten Frau, bis er genau sagen kann, dass er andere Pläne hat, und dann steht sie da und fühlt sich getäuscht. Von daher kann man doch nur wieder sagen: Achte auf die Anzeichen, denn du bist im Nachteil, wenn du meinst, Sex und Verbindlichkeiten verbinden zu wollen und der Mann das aber nicht will.
     

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