1. Streit: Teufelskreis durchbrechen.Wie?

    Hallo liebe Community,

    ich bin nun seit einem Jahr in meiner ersten richtigen Beziehung; er ist 28, ich 22. Wir lieben uns und führen an sich eine harmonische Beziehung, es gibt keine "Spielchen" etc.
    Was es allerdings gibt, sind Konflikte die immer dasselbe Schema haben und ich denke das liegt größtenteils an mir bzw. triggert er meine wunden Punkte, an denen ich arbeiten muss.
    Das Ganze sieht in etwa so aus: Wir haben eine kleine Meinungsverschiedenheit und danach ist die Stimmung bei beiden nicht so toll. Schließlich raufen wir uns wieder zusammen, aber ich glaube trotzdem zu spüren, dass mein Freund sich immer noch anders verhält/noch distanziert ist. Ich bin generell sehr sensibel und merke sogar klitzekleine Stimmungsschwankungen sofort, einfach nur am Ton meines Gegenübers- und genau das ist das Problem. Ich liege zwar oft richtig in meiner Annahme, ABER ich bin sicher, dass ich häufig etwas reininterpretiere und es ist so, dass ich schlechte Laune oder einen veränderten Tonfall immer auf mich beziehe ("ich habe sicherlich was falsches gemacht/gesagt")- dabei ist es ja oft der Fall, dass meine Gesprächspartner 1.) entweder gut drauf sind und ich deren Mimik/Tonfall nur falsch interpretiere oder 2.) die negative Stimmung meiner Gesprächspartner gar nicht auf mich zurückzuführen ist, sondern man hatte nur einen schlechten Tag, war müde nach einem langen Arbeitstag etc.
    Egal ob ich es nur vermute oder ob er tatsächlich genervt ist - ich ziehe mich sofort zurück, sobald ich eine Verhaltensänderung seinerseits wahrnehme, werde distanziert, kühl und sende negative Signale. Das wiederum triggert ihn unglaublich und bringt ihn erst recht dazu, genervt zu sein.
    Das alles passiert automatisch und ich kann mein Verhalten erst im Nachhinein klar sehen..das belastet unsere Beziehung sehr.
    Hat jemand Tipps, wie ich in der Kommunikation mit meinem Freund nicht mehr in diese Abwärtsspirale gerate? Ich hab keine Ahnung warum ich so extrem reagiere und will es ändern!
     
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  3. Ich finde, du hast durchaus eine Ahnung, warum das so ist, du hast und die Begründung ja selber gesagt!

    Die Frage ist nur, wie du damit umgehst. Und meiner Ansicht nach ist das keine Einbahnstraße, ehrlich gesagt. Dieses launische nach einem Streit ist auch ein Verhalten deines Freundes, was - zugegebenermaßen recht weit verbreitet, meiner macht sowas nämlich auch - aber nicht minder nervig ist.

    Daher empfehle ich dir, wie du schon sagtest, daran zu arbeiten, nicht alles auf dich persönlich zu beziehen. Also eben zu merken, der braucht jetzt noch ne Weile, um wieder der Alte zu werden, manche Menschen sind eben so.

    Ich persönlich brauche das nicht, ich kann es nach einem Streit auch wieder gut sein lassen und bin ziemlich schnell wieder auf Normaltemperatur. Mir fällt das auch richtig schwer, mich da nicht triggern zu lassen. Aber im Zweifel reagiere ich da auch einfach genervt und lass ihn dann einfach seinen Stinkstiegel durchziehen.

    Dazu muss man sich halt immer wieder zwingen.

    Was anderes kann ich dir auch nicht raten.
     
  4. Liebe Bluebee
    Ich kann dir gut nachfühlen, wie es dir geht. Ich habe manchmal immer noch mit diesem Problem zu kämpfen. Allerdings ist es in den letzten Jahren viel besser geworden. Den ersten wichtigen Schritt hast Du ja bereits gemacht. Die Erkenntnis, und den Wunsch, etwas zu ändern.
    Wenn man eine neue Sprache lernen will, ist für die meisten Menschen keine Frage, dass sie einen Sprachkurs belegen. Auch Du kannst im übertragenen Sinn eine neue Sprache lernen. Und deshalb enpfehle ich Dir, das mit Unterstützung anzugehen.
    Das kann eine Therapie sein, Gesprächs-Therapie oder körper-orientiert. Sehr hilfreich ist auch die gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg. Seit einem Jahr bin ich in einer Uebungs-Gruppe. Wir treffen uns jeden Monat 1 mal und können so aktuelle Ereignisse bearbeiten. Das gibt mir Vertrauen und immer mehr Sicherheit, zu unterscheiden, was meine Angelegenheiten sind, und welche die der anderen.
     
  5. Das ist doch schon mal ein guter Ansatz. Vielleicht schaffst du es, mit einer vertrauten Freundin diese Schwäche anzusprechen, sobald sie auftaucht - und nicht mit deinem Freund. Der das auf eure Beziehung schiebt, gekränkt reagiert, und ihr euch damit regelmäßig gegenseitig hochschaukelt.

    Sollte gerade keine (andere) Vertrauensperson greifbar sein, schreibe dir deine negative Reaktion auf und lasse sie ansonsten nicht raus. Mehrmals tief Luft holen (auch wenn das nur symbolisch ist) kann dir auch schon helfen. Du bist noch recht jung - irgendwann hast du den Trick heraus, mit dir selbst großzügiger umzugehen!!
     
  6. Kenne ich irgendwie und es ist offen geschrieben etwas, was mich bei Frauen am meisten nervt. Dieses ständige Interpretieren, weil der Tonlage mehr Bedeutung beigemessen wird als dem Inhalt. Du beschreibst das ja auch richtig.

    Es hilft: nachfragen und kommunizieren.Und natürlich nicht alles sofort auf die Goldwaage legen, weil Du "sensibel" bist. Beziehungen mit sensiblen Menschen, hier gibt es sogar einige, bei denen sich das zu "hochsensibel" steigert, sind relativ schwierig und kosten eigentlich viel unnötige und sinnlose Energie.
     
  7. Hallo liebe blaue Biene,
    zuerst einmal möchte ich Dir ein riesiges Kompliment machen: Du hast im zarten Alter von 22 Jahren eine Reflexion, die andere Leute mit 70 noch nicht haben! Ich finde sogar, dass Du deutlich reflektierter bist als Dein Freund, obwohl er ja älter ist.
    Als zwei grundlegende Tipps möchte ich Dir diese geben:
    1) Erarbeite Dir mehr Selbstvertrauen, damit Du "nicht jeden Ball fangen musst", der Dir vermeintlich zugespielt wird. Damit meine ich, dass Du innerlich so stark wirst, dass Du Dich von einem veränderten Tonfall nicht mehr verunsichert fühlst. Lass die Probleme des Gegenübers beim Gegenüber und beziehe sie nicht auf Dich selbst. Dazu bedarf es der Selbstliebe: Niemand kann Dich verletzen, wenn Du Dich selbst liebst. Nur Du selbst kannst Dich verletzen. Ein Beispiel: Mein Tanzpartner fragte mich zu Beginn einmal: "Was kannst Du überhaupt?" Ich habe das so verstanden, dass ich nicht ausreichend in meiner Leistung wäre (weil ich in dem Moment gedacht hatte, dass ich zu schlecht tanzen würde). Ich habe also schlecht von mir selbst gedacht und habe mich deshalb selbst verletzt. Was mein Tanzpartner damals meinte, war aber etwas anderes. Er wollte von mir eine Zusammenfassung über alle Tänze und Figuren, die mir bekannt waren. Dabei stellte sich heraus, dass ich zwar nicht alles konnte, was er konnte, aber er umgekehrt auch nicht alles tanzen konnte, was mir bekannt war.
    Schreib Dir eine Liste, was DU alles kannst und was Dich besonders macht. Lobe Dich jeden Tag mindestens 5 mal.
    2) Lies Dich ein bisschen ein, wie Du negative Glaubenssätze umformulieren kannst. Beispiel: Deine Eltern haben Dir immer gesagt, dass Du nichts könntest. Dann glaubst Du das irgendwann selbst. So, diesen Satz gilt es umzuformulieren. Aus "Ich kann nichts" wird "Ich bin in meinen Fähigkeiten noch nicht erkannt worden".

    Alles wird gut. Und wenn nicht alles gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.

    Herzliche Grüße, w, 38 Jahre
     
  8. Hi, das ist ein Thema der Konfliktbewältigung, da gibt es hilfreiche Literatur. Ich hatte ein Seminar dazu, das sehr hilfreich war - Essenz: du musst jeden Tag an dir arbeiten, Muster erkennen und sobald du bei dir merkst, dass du wieder in dein Schema verfällst, die Bremse reinhauen und nachdenken. Notfalls Gespräch mit einer Entschuldigung beenden in akutem Streit, um dich runterzufahren.
    Deine Verhaltensweisen sind schon so lange geprägt, dass du automatisiert handelst, deine Nervenbahnen/Neuronen haben sich sehr stark verknüpft. Da das Gehirn aber flexibel ist, kannst du durch aktive Verhaltensänderung langfristig dafür sorgen, dass du dein Schema veränderst und gar nicht erst in die Spirale reinrutschst. Dann wird sich auch dein Freund anders verhalten - du kannst ja immer nur dein Verhalten ändern, nicht seins.

    Sprich: Höre die nächsten Wochen und Monate gezielt in dich rein, vielleicht hilft anfangs sogar ein Wecker, der z.B. immer nach Dienstschluss klingelt, wenn gerade deine "krasseste" Zeit abends ist. Dann gehe besonders in dich, nimm dir aktiv vor, den blöden Stress auf der Arbeit (oder in der Uni etc.).zu lassen, und wenn du mit deinem Freund redest, mache dir auch alle halbe Stunde als Training klar, dass du nix ruminterpretieren sollst. Ich denke, wenn du regelmäßig in dich reinhörst und deine automatischen Schemata hinterfragst, kannst du eine deutliche Verbesserung bewirken.

    Zu guter Letzt: Wir sind alle nur Menschen, solches Verhalten begleitet einen über Jahre, aber das Gute ist doch, dass du schon mal erkannt hast, wo du ein Problem hast und an dir arbeitest :)

    w35
     
  9. Ich glaube noch nicht einmal, dass du extrem reagierst oder auch nicht dein Freund.
    Ich lese hier oft die Wunschdenkendenlobeshymdensinger, welche, die immer als Lösung: " Das miteinander Reden alles bereinigt" parat haben.
    Nein das ist nicht immer sofort so!
    Nach einem auch kleineren Streit ist nicht immer direkt alles Friede, Freude, Eierkuchen.
    Je nach Thema und Intensität muss man vielleicht auch mal ein Stündchen Gras darüber wachsen lassen.
    Auch ein noch so kleiner Streit will erst mal verdaut sein.
    Ich gebe dir mal einen Tip.
    Wenn es mal wieder klappert, solltet ihr danach erst mal ein Luftschnapppäuschen machen. Kommt mal jeder für sich wieder runter.
    Gebt euch einander Zeit, dass ganze in Ruhe zu überdenken.
    Oftmals ist es doch so, dass nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wurde.
    In einem Streit geht es doch immer darum, dass man mit der Meinung oder Einstellung des anderen nicht einverstanden ist und dies NICHT akzeptiert. Alles andere wäre ja nur eine Meinungsverschiedenheit und die kann auch mal unentschieden enden.
    Ein Streit ist keine Diskussion mehr oder zum. keine mehr, welche auf Augenhöhe angesiedelt ist.
    Ein Streit in dem es keine Ruhephase mehr gibt, den kannst du einfach nicht Vernünftig beenden.
    Vielleicht kannst du das ja besser als er.
    Wenn ich mit meiner Partnerin gestritten habe, wenn man das überhaupt so nennen kann, dann brauchte ich erst mal etwas Luft für mich. Ich kann dann nicht direkt umswitchen als ob nichts gewesen wäre. Ich habe diesen Knopf an der Birne nicht, wie sonst auch niemand anderes.
    Verdaut euren Streit auch mal und kommt dann in Ruhe und neuer Frische dann aber auch zum Punkt.
    Bei mehreren Streitereien würde ich mir auch mal Gedanken machen und die Beziehung hinterfragen. Denn, wer hat den Lust auf eine Streitbeziehung?

    m48
     
  10. Hey bluebee,
    Hut ab, dass du mit deinen jungen Jahren schon so reflektiert an diese Probleme heran gehst. Finde ich super.

    Das was du beschreibst ist das Standart-Problem zwischen Mann und Frau und ich denke jeder kennt es. Die Frau legt immer mehr Gewicht in die Tonlage als in den Inhalt und der Mann macht das meistens anders herum. Dadurch enstehen oft automatisch Reibereien.

    Ich kann dir nur den Ratschlag geben, den ich mit meiner Freundin ausgearbeitet habe. Wir haben uns in einer ruhigen Minute zusammen gesetzt und das Problem rational erörtert. Dann haben wir Codewörter fest gelegt, die verbindlich sind und dem Gegenüber vermitteln sollen, dass er gerade in seine Spirale verfällt. Ein Codewort bei uns ist zB. das Wort "INHALT", sage ich dieses Wort muss meine Freundin sofort in ihrem Modus anhalten und erstmal den Inhalt reflektieren. Das selbe gilt für das Wort "TON", da muss ich dann sofort anhalten und kurz reflektieren, ob ich zu direkt bin oder Dinge zu kaltschnäuzig formuliere.
    Keiner von uns beiden macht diese Spirale absichtlich, deswegen hilft es gut wenn man solche verbindlichen Worte als Weckrufe verwendet.
    Und mit Verbindlich meine ich wirklich Verbindlich, da es sonst nicht funktioniert.

    KA ob das für hilfreich ist, aber uns hat das ziemlich geholfen, da es echt schwer ist aus dem Modus von alleine aus zubrechen. Im Nachhinein tut es einem immer leid, aber in diesen Momenten merkt man gar nicht, dass man sich daneben benimmt.

    m35
     
  11. @bluebee,

    finde den Fehler.

    Das ist KEINE harmonische Beziehung, sondern eine belastete Beziehung, weil eure Kommunikation nicht stimmt und ihr in euren Gefühlen füreinander total unsicher seid.

    Es ist schlichtweg eine Ausrede, dass das alles "automatisch passiert" oder dass ein langer Arbeitstag schuld wäre, wenn man gegenüber seinem Partner ungehalten wird. Der Partner ist doch kein Prellbock für schlechte Laune.

    Wenn du es ändern willst, hilft zum Beispiel, zuerst nachzudenken, bevor du redest. Es ist bekannt, dass der Mensch nicht nur aus Emotionen besteht, sondern auch ein Gehirn sein Eigen nennt. Das im Umgang mit dem Partner zu realisieren, hat viele Vorteile.

    Es wird aber nichts bringen, wenn du für dich alleine etwas änderst und er sich trotzdem immer noch anders verhält, bzw. distanziert ist.

    So wie du es beschreibst, passt etwas grundsätzlich nicht zwischen euch und das führt zu dem destruktiven Umgang miteinander.
     
  12. Ignorieren so einen Mann.
    Ich würde ausrasten, bei solche einem blöden Verhalten, aber nur einmal, dann wäre ich weg.
     
  13. Natürlich kann es an dir liegen.
    Allerdings könnte es auch sein, dass dein Freund bei Konflikten gern dir "die Schuld" gibt und dich das auch spüren lässt anschließend?
    Ist eure Beziehung denn auf Augenhöhe oder hat einer "das Sagen", ist der dominantere?
    Reagiert er bei Kritik schnell angefasst?
     
  14. Naja du solltest vielleicht etwas gelassener werden.
    Selbst wenn dein Partner schlecht drauf wäre und das auf dich bezogen...was ist denn so schlimm daran? Ich meine so wirklich schlimm, ist doch das gar nicht. Stell dir vor, du kümmerst dich um ein kleines Kind, welches bockt, dann bist du dem ja auch nicht so wirklich böse. Da kann man doch drüber stehen.
    Ist deine Reaktion ausschliesslich auf das Verhalten des Partners bezogen? Weil da Gefühle dran hängen? Oder geht es dir mit anderen Menschen auch so? Bist du da auch verunsichert?
    Dann solltest du mal überprüfen, ob du Mimik und Gestik richtig interpretieren kannst. Da gibt es sicherlich irgendwelche Tests. Wenn du das nicht kannst, dann solltest du daran arbeiten. Dann musst du das erst lernen. Denn sonst verunsichert dich schliesslich alles.
    Zudem google dir mal die Grundlagen der Kommunikation.
    Die sogenannten "vier Seiten einer Nachricht".
    Bilde dich doch da mal autodidaktisch fort.
     
  15. @bluebee
    Ich kenne Frauen, die nach einem Streit in den Reitstall zu ihrem Pferd fahren, einen langen Spaziergang machen oder mit den Nachbarn abends weggehen. Sprich, man geht sich aus dem Weg, bis man runtergefahren hat und wieder klar denken kann. Ich denke, das ist der beste Weg für Dich! Ansonsten hilft ein Kurztrip am Weekend oder ein Sonnenurlaub, um zusammen einmal abzuschalten vom Alltagsstress. Möglich ist aber auch, dass es doch nicht so harmonisch ist bei Euch beiden. Vielleicht wäre es mit einem jüngeren Mann optimaler für dich als Frau. Ich würde dir raten, schon auf dein Bauchgefühl zu achten. Wenn du öfters so reagierst, dann wurdest du doch verletzt?! Vielleicht ist er wirklich nicht der Richtige?!! Ach ja, viele Paare versöhnen sich mit wildem, leidenschaftlichen, spontanen Sex. Kopf hoch!
     
  16. Zuerst einmal bedanke ich mich für eure Antworten, es ist wirklich schön Menschen zu haben die meine Situation "von außen" beurteilen können. Oft bin ich einfach zu nahe am Geschehen um durchzublicken bzw Lösungen für meine Probleme zu finden ;)

    Generell sind Selbstliebe/Selbstbewusstsein Themen, mit denen ich schon seit jeher zu kämpfen habe - ich hatte eine recht schwierige Kindheit und Jugend und obwohl ich mich seitdem sehr weiterentwickelt habe, merke ich oft dass es mir an Grundlegendem fehlt, ich insgeheim oft unsicher bin, Sachen zerdenke usw. Aber solche Verhaltensweisen sollten eigentlich nicht meine Beziehung belasten, deswegen möchte ich der Unsicherheit den Kampf ansagen. Es ist nur so unglaublich hart, nicht in meine alten Muster zu verfallen! Ich hatte als Kind nie eine intake Beziehung die ich mir zum Vorbild nehmen konnte, nur Negativbeispiele. Seit ich selbst in einer Bez. bin wird mir bewusst, wie unbeholfen ich manchmal bin und warum das so ist. Das soll natürlich keine Ausrede sein..jeder ist seines Glückes Schmied.

    @Pfauenauge: Es ist bei uns tatsächlich so, dass wir uns gleichermaßen triggern - unser Streitpunkt ist zu 90% die Kommunikation..diese Kleinigkeiten immer wieder.
    Zu deiner Frage ob wir denn auf Augenhöhe sind: Meines Erachtens nach ja. Es gibt Themen, wo er mir überlegen ist(Selbstsicherheit, mehr Lebenserfahrung zb in früheren Beziehungen und Job,..); hier kann ich viel von ihm lernen, das betrachte ich nicht als negativ.
    Er teilt zwar gerne mal Kritik aus und kann nicht gut einstecken, aber ich habe meinen Weg gefunden um damit umzugehen..das führe ich ihm immer wieder mal mit etwas Humor vor Augen und gut ist.
     
  17. Liebe Fs,

    bitte verstehe, dass Kommunikation etwas ist, was zwischen 2 Menschen entsteht. Dieses sich wiederholende System von Euch liegt an Euch beiden, niemals nur an Dir.

    Du kannst jeden Menschen durch ganz subtiles Piesacken, soweit bringen, dass er ausflippt.
    Du sagst zwar, dass es bei Euch keine Spielchen gibt, gleichzeitig spielt er regelmäßig das Spiel "drück ihr Triggerpunkte".
    Versucht Dein Freund auch an seinem Verhalten zu arbeiten, indem er künftig Deine ihm bekannten Schwachstellen nach einem Streit nicht mehr drückt? Oder arbeitest nur Du an Eurer Beziehung,
    ?

    Wenn Du spürst, dass Dein Freund nach einem Streit distanziert ist oder Dich kritisiert, wird das schon so sein. Bleib bei Dir und vertraue Deinem Gefühl.

    Wenn ich richtig verstehe, ist Euer Problem, dass ihr nach einem Streit nicht wieder zu einer liebevollen Ebene zurück kommt.

    okay...
    Voraussetzung ist, dass ihr bei den wichtigen Themen selber Meinung seid und während des Streits repektvoll bleibt.
    Danach:

    1. Akzeptiert es, dass ihr manchmal unterschiedlicher Ansicht seid. Gebt Euch Raum. Das ist in Ordnung. 2 Köpfe mindestens 2 unterschiedliche Meinungen, Geschmäcker, Ideen. Das ist okay

    2. Vertraut darauf, dass Eure Beziehung bestehen bleibt, weil ihr euch schätzt, so wie ihr seid, mit all Euren Ansichten. Der Streit über dieses kleine Thema wirkt sich nicht auf die Existenz Eurer Beziehung aus.

    3. Schau, wie sich der Körper in der Konfliktsituation anfühlt. Was brauchst Du (Umarmung, Abstand, Ruhe usw.)? Sage Deinem Freund, was Du in der Konfliktsituation brauchst.

    4. Manche haben ein Ritual. Irgendeine Geste o.ä. mit der klar ist, dass der Streit beendet ist.
     
  18. Deine Beschreibung eurer Paardynamik im Konfliktfall vermischt sich mit einer allgemeinen Beschreibung deines Verhaltens, wenn der (vermeintlich negative) Tonfall des Gegenübers bei dir defensives Verhalten und emotionalen Rückzug auslöst. Zeigst du dieses Verhalten auch - in abgemildeter Form - im Freundeskreis? Wenn dies zutrifft, könntest du mit professioneller Unterstützung an einem "wunden Punkt" arbeiten, der dich ein Leben lang begleiten wird. Vermutlich bist du sensibler und "unsicherer" als viele andere Menschen und dies wird sich später auch im Berufsleben als persönliche Herausforderung zeigen. Je eher du Strategien entwickelst, um nicht jeden "Tonfall" auf dich zu beziehen, desto mehr Leid ersparst du dir. Ich meine, deinen Post gut verstehen zu können, und kann dir vor dem Hintergrund eigener Erfahrung nur empfehlen, langen Atem bei dem Ziel zu tu haben, nicht "alles" auf dich selbst zu beziehen und Alternativen zum "beleidigten" Rückzug zu finden. Mit einem Profi ist das leichter, als im Alleingang.
     
  19. Ich finde ehrlich gesagt auch dass es nicht so harmonisch klingt. Zumindest hört es sich für mich nach der kurzen Beziehungszeit bedrohlich an. Du schriebst er war dein erster richtiger Freund, bzw. ernsthafte Beziehung, vielleicht ist es deine Unsicherheit die dich angespannt reagieren/ausstrahlen lässt wodurch ihr euch evtl. gegenseitig triggert. Kennt ihr euch denn schon länger als dieses eine Jahr oder habt ihr euch davor auch gekannt, das ist ja immer auch ganz wichtig noch es zu beurteilen. Seid ihr überwiegend unter euch oder habt ihr einen gemeinsamen Freundeskreis?

    Also mit den ersten Informationen die man deinem Post entnehmen kann liest es sich für mich leider so dass du dir erheblich mehr Gedanken als umgekehrt machst. Verfall nicht am Anfang schon in die Lage die Fehler bei dir zu suchen, man spürt die Angst eines anderen. Wie viel Kontakt habt ihr denn generell das es sich für dich wie ein Teufelskreis anfühlt? Kommt er nie von sich aus und sucht das Gespräch? Ich muss auch sagen...für mich klingst du um einiges reifer als dein Freund und ohne Vorurteile abzubilden oftmals sind diese Alterssprünge in diesem Lebensabschnitt kritisch, nicht wegen der Spanne aber oftmals werden die jüngeren Frauen imponiert da es auf gleicher Altersebene starke Konflikte gibt. Schau dir gut an wie es sich entwickelt bevor du in den Herzschmerz steuerst. Aber wenn ihr euch noch nicht lang kennt würde ich die Situation etwas anders sehen. Habt ihr täglich denn Kommunikation?
     
  20. Das ist doch völlig überzogen. Liebe FS, die Gereiztheit Deines Freundes kann ich nachvollziehen (der bin ich in unserer Beziehung) Meine Freundin spielt Deine Rolle. Bei diesem Spiel habe ich immer mal wieder Zweifel - ja! Aber Ich denke es liegt an beiden. Und die Zweifel wegen so was sind doch unbegründet. Bei @Schneggel wäre es ja beim kleinsten Streit schon rum :). Bei uns weiß ich, dass Sie nicht immer das notwendige Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen hat. Bsp. Sie will mich küssen und ich greife gerade nach einem Stück Schokolade. Sie reagiert negativ abwesend, weil sie in meine Handlung was negatives reininterpretiert. Ich wiederum habe gar nicht bemerkt, dass sie mich küssen wollte (nebenbei hab ich was gelesen oder TV geschaut und war einfach abgelenkt). Das ärgert mich dann auch gewaltig. Sensible und Hochsensible Menschen können da schon nerven.
    Aber ich denke du gehst den richtigen Weg. Bleib dran. Das ist kein Grund aufzugeben. Erst wenn es langfristig so bleibt und zu oft vorkommt.

    M 49
     
  21. Ich bin generell davon genervt, wenn mich eine Frau die ganze Zeit fixiert und mich interpretieren will.Das ist oft falsch.

    Das funktioniert auch grundsätzlich nicht, denn wir Männer ticken nunmal anders. Du liebe FS wirst Dich niemals in einem Mann einfühlen können. Also lass es auch. Für eine Frau ist da auch oft einfach mehr.

    Fast alle Männer (ich auch) sagen Dir die Dinge des Alltags, welche Du wissen musst. Wenn erforderlich, auch deutlich und sehr unsensibel.

    In den grundsätzlichen Beziehungsfragen ist das zwar anders (dort solltest Du tatsächlich feine Antennen haben, z.B. ob jemand fremdgeht) aber diese generellen Fragen spielen im normalen Tagesalltag eher weniger bis gar keine eine Rolle, so dass Du dir darum auch nicht viel Gedanken machen musst
     
  22. Super Lösung. Nach jeder Unstimmigkeit einfach ausrasten und einen neuen Mann suchen. Oder gleich einen ONS nach dem anderen, damit man sich den blöden Alltag spart.
    Oder einfach, und das schreibt die FS ja, interpretieren und davon ausgehen, dass der Mann sowieso streiten wird und schonmal vorsorglich ausrasten...
     
  23. Und wo lernt er bei dir?
    Aber von dir erwartet er schon, dass du seine Kritik annimmst.
    Das klingt für mich nicht nach Augenhöhe.
    Ich sehe eher dich am Rudern, dass du nicht untergehst, während er der Unabhängigere ist.
    Mache dich unanbhängiger von ihm, schaue mehr auf.
    Sei freundlich, und wenn er nach einem Streit mal in der Schmollecke ist, dann lass ihn mal dort und mach dein Ding.
    Meines Erachtens laufen da schon so kleine Machtspielchen ab.
     
  24. Ich empfinde eineTonlage schon als wichtig ...
    Nachfragen - natürlich, aber dann auf ein "Alles wieder in Ordnung ? - nur ein geknurrtes "ja" (womöglich noch vom entferntesten Ende des Sofas aus) zu hören ... wie soll Frau dann glauben, dass alles wirklich wieder in Ordnung ist ?
    Die meisten Frauen sind wohl empfänglicher, für diese Zwischentöne und sehen das Problem als immer noch nicht endgültig gelöst an ... und sich - leider - oft selbst in der Schuld bzw. Verantwortung ... sind unzufrieden mit der Situation, die immer noch nicht - in ihren Augen - stimmig ist.
    Entweder zieht Frau sich dann zurück (und interpretiert) oder "nervt" den Mann - will unbedingt eine befriedigende Antwort (die sich auch so anfühlen soll) oder dreht sich einfach um, und denkt sich : "lass den sich mal sich ausstinkern" ... (für sensible Frauen wirklich schwierig) ...
    Für Männer ist das wohl im Gegenzug einfacher : "Die zickt mal wieder/immer noch." und gut es ist ...
    Warum kann Mann aber nicht einfach sagen : "Schatz, wir sind wieder im Reinen, ich liebe dich - brauche aber noch einen Moment, um unseren Streit zu verarbeiten" ?
    Dann wüsste Frau genau, woran sie ist ...
    Vielleicht wären die Männer auch weniger genervt von ihren "übersensiblen" Frauen, wenn sie sich vor Augen führen, dass Frauen nun einmal - meist - emotionaler ticken und versuchen dementsprechend der Frau entgegenzukommen ..
     
  25. Weil er oft sauer ist, z.B. weil gerade einen schwierigen Kompromiss machen musste, den er eigentlich ablehnt. Ich will dann keine "alles wieder in Ordnung" - Zeremonien, sondern mir zunächst überlegen, wie ich mit der Siatuation umgehe oder das Thema für einene gewissen Zeitraum wegschieben um in anderer Verfassung darüber nochmal nachzudenken. Das finde ich verantwortungsvoll.
    Nachbohren ist dämlich. Frau erreicht damit gar nichts.
     
  26. @ Kirovets
    wenn ich darf, greife ich deine Gedanken auf ...
    Ein Kompromiss entsteht erst dann, wenn beide Seite zufrieden sind ...
    Das führt genau in die Situation : "Mann ist nicht wirklich einverstanden, möchte aber seine Ruhe, um nicht weiter konfrontiert zu werden - sendet aber merkliche Signale ("sauer") aus, die Frau dann "auffängt" ...

    Anstatt der "Alles in Ordnung - Zeremonien" (so, wie du es beschreibst ... denkst du wohl, Frauen erwarten zur Versöhnung - weiss Gott - rote Rosen auf jedem Teppich ??) ...
    Wäre es nicht viel ehrlicher - und für beide wesentlich einfacher - , wenn Mann sagt, er ist mit dieser Lösung des Problems nicht wirklich einverstanden - und beide gemeinsam weitersuchen - bis es für beide stimmig wird?
    Passt es in diesem Moment nicht : "Schatz, ich muss erst einmal zur Ruhe kommen, so schmeckt mir das nicht, ich muss da noch einmal drüber nachdenken - dann reden wir weiter " .
    Damit kann Frau arbeiten - während sie andererseits nur die Gereiztheit spüren wird - ... die Worte des Mannes nicht als wahrhaft empfinden kann (da ja "angeblich wieder versöhnt") .. und dementsprechend auch selbst immer gereizter oder verschlossener wird ...

    Du hast - ohne Zweifel - eine Verantwortung Dir gegenüber - doch auch, deiner Partnerin gegenüber ...
    Versetze dich doch einfach einmal in ihre Lage - so wie sie versucht, sich in deine Lage zu versetzen (ja, dies machen die meisten Frauen, die dann "nerven" - obwohl sie im Grunde nur ihren Liebsten verstehen wollen, weil ihnen dieser Mensch so wichtig ist) ... jemanden - am langen Arm quasi verhungern zu lassen ... ist äußerst unschön - und führt zwangsläufig zu allen möglichen Interpretationen ...

    Eine Beziehung führen heißt doch, sich auf einen anderen Menschen einzulassen, sein Leben mit ihm zu teilen - wie soll dies gelingen, wenn die Gefühlswelten davon ausgeschlossen werden?

    Ich möchte mit meinem Partner nicht nur über das Alltagsgeschehen sprechen ... (wer kauft ein, wer bringt die Kinder zur Schule ... ach ja, das Wetter war auch schön ... bla .. )

    So, wie du dies formulierst, klingt es eher nach einer Eltern-Kind-Beziehung ... als nach der Partnerschaft mit einer erwachsenen Frau .. (sorry - mein Empfinden)

    Zu einer echten Beziehung gehört doch so viel mehr ...

    Ich rede keineswegs von tagtäglichen Liebesschwüren - nur, ich wüsste schon gern, wie es meinem Partner geht - worüber er sich tagtäglich freut oder ärgert. Nicht gleich und sofort, aber in der Grundtendenz - immer ... so, wie ich erwarte, dass er sich für mein Leben interessiert ... - das ist : Miteinander!
     
  27. Wie Realitätsfern ist das denn ?
    Es gibt für viele Probleme nunmal nicht für beide Seiten optimale oder "stimmige" Lösungen. Wenn ich in meiner Familie so verfahren wollte, wäre ich arbeitslos, meine Kinder Analphabeten und es herrschte nur Chaos.

    Das ist so wie mit den Brexit . Eine für alle stimmige Lösung wird es nicht geben; aber ein Kompromiss einer Mehrheit. Einfach Vernunft.

    Die Minderheit muss sich dann damit irgendwie anfreunden. Stimmig wird das für viele Gruppen niemals sein. Das ist nunmal die wahre Realität und damit auch ja: "Ehrlich". In Beziehungen ist es genauso.
     
  28. Ist es tatsächlich "realitätsfern", wenn beide Partner ein Stück von ihrem Wollen abgeben, um auf den anderen zuzugehen ?
    Oder - Lösungen als "Tauschgeschäfte" (mal verzichtet der eine /mal der andere - ohne anschliessenden Groll )
    gehandhabt werden ? - wobei damit allerdings die Gefahr des anschliessenden Aufrechnens einhergeht ...

    Der Vergleich mit dem Brexit hinkt in meinen Augen - wer stellt denn in einer Partnerschaft auf Augenhöhe die Mehrheit bzw. die Minderheit dar ? (meinst du damit denjenigen, der die besseren Argumente vorbringt ?)

    Mir ist ein Mann, der mir sagt : "Mit dieser Lösung des Problems bin ich nicht einverstanden." - wesentlich lieber als einer, der zwar "okayyyy" sagt, dann aber im Anschluss spüren lässt, dass er nicht "okay" meint ...
    Ich möchte ja, dass mein Partner zufrieden ist/genauso, wie ich selbst zufrieden sein will.

    Mittlerweile komme ich aber wohl zu sehr vom eigentlichen Thema ab - diese Fragen des partnerschaftlichen Miteinanders zu beleuchten, wäre wohl einen eigenen Thread wert ...
     
  29. wenn die Vorstellung einfach zu weit auseinander liegen, funktioniert das natürlich nicht und man streitet viel.

    Wenn das Paar harmoniert, geht es doch eher darum, ob eine blaue oder grüne Couch gekauft wird... bei solchen Fragen, kann man doch verhandeln, bis man eine "Mehrheit", faktisch Einstimmigkeit, durch Verhandlung erreicht hat.

    Und natürlich gehört Verhandeln zur Beziehung dazu und es gehören Vereinbarungen dazu wie, Weihnachten dieses Jahr bei Deinen Eltern und nächstes Jahr bei meinen usw.
    Das ist doch ganz normal.

    Und zum Erwachsenenleben gehört dazu, dass es nicht immer nach dem eigenen Willen geht
     
  30. Die gab es mehrfach, die Positionen sind umfangreich, bis diametral.

    Ich denke, grundsätzlich sollten sich 2 Menschen zusammen finden, die eine kompatible Vorstellung von Partnerschaft haben.
    Der Vergleich Brexit, Minderheit / Mehrheit passt für mich nicht.
    Ebenso wie die Frage Arbeitslosigkeit - da sind evtl. in einem konkurrierende Ziele - Viel Freiheit, aber wenig Geld, Sicherheit. Auch da und bei anderen Fragen muss ich für mich Kompromisse schließen, abwägen, Prioritäten setzen, und überlegen, ob ich mit den Konsequenzen meiner Entscheidungen leben mag.

    Partnerschaft bedeutet, dass ich klar anspreche, wo meine Wünsche, Bedürfnisse sind, worüber ich mich freue, wo meine Grenzen - und dass ich zuhöre, und akzeptiere,dass der Andere anders ist.
    Ob es dann im ausreichenden Maß Gleichklang gibt, wo und wie Kompromisse, das ist herauszufinden.
    Ggf. Muss man die bittere Realität akzeptieren, dass ein Mensch einem zwar mehr als sympathisch ist, aber die Divergenzen zu groß. Liebe überwindet nicht alles, daran kann Liebe verschwinden.

    Einfaches Kompromissbeispiel - Hobbies.
    Beide mögen es, miteinander die Freizeit zu gestalten und Hobby nachzugehen.
    Nun, beide mögen Bergwanderung, ähnliche Klasse, super. Also hat man hier eine Komponente, es ist ein Hobby, dass auch Zeit in Anspruch nimmt.
    Beide sind ehrenamtlich engagiert, toll, da haben beide Verständnis was das bedeutet. Gerade hier auf dem Land gibt es viele, die es sind, ob Fußball, Feuerwehr, Musik...Man zeigt Interesse, ist bei besonderen Anlässen dabei. Topp, wenn beide sich für Gleiches engagieren.
    Der eine mag Alpinski, die andere kann damit nichts anfangen - also geht er alleine, mit anderen, macht alleine ein paar Tage Urlaub, die andere macht wiederum anderes.
    Man mag sich evtl. Impulse geben für neue Interessen..
    Er hat Freunde, sie hat Freunde, und mal trifft man sich alleine, Männerabend / Weiberratsch , und mal ist man als Paar dabei.
    Man konkurriert nicht mit evtl. Kindern.

    Das alles funktioniert, wenn man den Anderen so akzeptiert wird sie / er ist.
    Es funktioniert bedeutend selbstverständlicher, wenn das Gefühl stark genug ist.
    Es fällt niemandem ein Zacken aus der Krone, dem anderen etwas zuliebe zu tun, wenn es einem selbst nicht gänzlich zuwider ist.

    Mein Prinzip ist - das, was ich von einem Partner erwarte, muss ich bereit sein zu geben - wenn ich daraufhin prüfe, wird der Toleranzbereich viel größer .
    Ich zähle keine Erbsen, oder führe Listen, wer was wann zuviel / zuwenig gegeben/ genommen hat.

    Wenn ich liebe, dann möchte ich, dass es mir gut geht, und ebenso, dass sich mein Partner mit mir wohl fühlt.
    Dann braucht es diese ganzen Debatten, Willen durchsetzen, Machtkämpfe und andere Dramen nicht.

    W,49
     
  31. Sorry, wer zähneknirschend einen Kompromiss eingeht und das ständig und das dann nonverbal dem Partner gegenüber raushängen lässt mit "Stimmungen", Liebesentzug usw. tut weder sich noch der Beziehung einen Gefallen.
     

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