1. Und wieder ist ein Sommer vorbei.Kennt ihr diese Melancholie?

    Ich bin gerade etwas nachdenklich gestimmt. Wieder neigt sich ein Sommer dem Ende zu. Im Frühjahr war ich noch hoffnungsvoll, dachte vielleicht treffe ich meinen Partner. Jetzt kommt die Ernüchterung. Mir ist natürlich schon klar, dass man sich auch im Winter begegnen kann. Aber wieviel schöner und leichter ist es doch im Sommer? Ich habe auch so das Beste daraus gemacht, war viel unterwegs, auf Reisen, Freunde eingeladen, im See schwimmen etc. Aber, ich hätte das alles auch mal wieder gerne mit einem Mann gemacht. Kennt ihr diese Melancholie gegen Ende des Sommers? Die Frage die sich mir unweigerlich stellt ist, wieviele Sommer bleiben noch (nein, ich bin noch nicht uralt..., aber die Lebenszeit ist halt einfach begrenzt). Wem geht das ähnlich?
     
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  3. Mir geht es immer ähnlich, obwohl ich in einer Partnerschaft bin. Und obwohl mir der Herbst die liebste Jahreszeit ist. Trotzdem versinnbildlicht diese Jahreszeit den Abschied, den Anfang vom "Ende" (der Winter, der das hohe Alter symbolisiert) und verstärkt bei vielen Leuten die Melancholie. Doch gleichzeitig hat es ja auch etwas gutes, wenn man pausiert nach dem meist sehr turbulenten Sommer und Frühling und zurückschaut und darüber nachdenkt: Was war gut? Was nicht? Was will ich? Wie fühle ich mich? Ich kann daran für mich auch viel Positives sehen. Das Ende (auch das vom Leben) gehört eben dazu, auch wenn es traurig macht. Da meine Eltern langsam in das Alter kommen, dass ich denke "das könnte das letzte Weihnachten sein, wer weiß", ist dieses Gefühl auch viel stärker als früher. Dafür schätzt man Erinnerungen und schöne Momente umso mehr.
    Ich habe übrigens auch schon im Spätherbst und Winter tolle Männer kennengelernt :) Da mach dir keine Sorgen.

    w, 35
     
  4. Diese »Melancholie« im beginnenden Herbst überfällt offensichtlich viele - und wie ich bei dir, liebe Ella lese, manchmal auch die Jüngeren.

    Dabei sind unsere vier Jahreszeiten doch alle so schön - jede auf ihre Weise; also auch »schön genug«, um mitten im November-Regenwetter einem Partner/einer Partnerin begegnen zu können. Biete doch einfach mal einem sympathischen Mann, der gerade schirmlos neben dir durch die Pfützen hüpft, deinen Regenschirm mit an. Er muss ja nicht gleich derjenige sein bzw. werden, der dir künftig und dauerhaft den seinen schützend über den Kopf hält.
    Wer einmal mehr als ein Jahr in ständiger Sonne in der Karibik oder ein Jahr im dunklen Nord-Norwegen verbracht hat, also keine deutlich wechselnden Jahreszeiten erlebt, wäre vielleicht froh, mal die bunten Herbstblätter, den nasskalten Winter mit der großen Erwartungsfreude auf das kommende Frühjahr genießen zu dürfen?

    Ich selbst richte mir (obwohl ich nicht unter deinen Sorgen leide) das Jahr möglichst so ein, dass ich Anfang November einen Urlaub einschiebe und den nächsten dann Ende Februar. Im Spätherbst mag ich faulenzen und lesen in einem Wellnesshotel, im Frühjahr dann ein bisschen wandern auf einer südlichen Insel. Und die Zeit dazwischen genieße ich in meiner eigenen, schönen Umgebung, oft an einem großen Esstisch mit Freunden drumherum.

    Jahreszeiten-Wehmut kommt bei mir jedenfalls nicht auf - weil für mich jede Jahreszeit etwas Einmaliges bietet. Ich überlege gerade ... ich glaube, ich habe (alle?) meine Männer eher im Herbst und Winter kennen gelernt.
     
  5. Mit Kopf und mit Denken wird das schwierig, da die Leichtigkeit fehlt, die Jahreszeit spielt dabei keine Rolle, sondern der druckfreie und passende Moment. Warum machst du dir dabei soviel Druck, du versäumst doch nichts, lese doch täglich hier die unzählig vielen Leidens- und Schmerzgeschichten in Verbindung Beziehung, oder schau dich draußen in der Realität näher um, nix versäumst du! Ich wäre immer lieber ein glücklicher Single, statt ständig mit viel Zeit und Energie von einer negativen Beziehung zu einer ähnlichen Beziehung zu wechseln, wer das begreift wird lockerer und gleichzeitig erfolgreicher!
    Solches Denken ist schon sehr uralt und grenzt einen ein! Denn: “Du wirst das anziehen, was du mit deinen Gedanken machst!“
     
  6. Für mich wäre es relativ unwahrscheinlich, dass ich jemanden im Sommer kennelerne, ich gehe nämlich nicht schwimmen und bleibe bei der Hitze generell drin. Und wer da noch draußen ist, der muss doch meist eh arbeiten.

    Ich bin sehr aktiv im Winter: Märkte, Weihnachtsmärkte, Herbsteinkäufe, Spaziergänge in warmen Stifeln, Heißer Kakao draußen trinken. Sei doch nicht so weinerlich!

    Ich finde den Sommer übrigens überhaupt nicht schön zum Verlieben. Da sitzen nur überall Paare herum und Grillen. Widerlich!
     
  7. Hallo Fs,
    nach dem Sommer kommt bei der Chinesischen Medizin die 5. Jahreszeit.
    Die Zeit, in der man sich nach getaner Arbeit mit Saat und Ernte über die vollen Vorratsspeicher freut.

    Bei uns gibt es das abgeschwächt mit den Erntedank-festen, Volksfesten im "Spätsommer"/Herbst, Oktoberfest usw. Da wird geklotzt und nicht gekleckert. Alle machen sich hübsch und sind gut gelaunt. Die Tische biegen sich unter dem Essen. Alkohol strömt aus Fässern. Da diätet keiner. Alle stehen auf den Bänken, singen, tanzen, flirten und busseln hinterm Zelt.

    Volksfest ist nicht jedermanns Sache....

    Liebe Fs, wann hast Du Dich das letzte Mal über all das Gute gefreut, das Du geschafft hast und hast es ausgelassen und unbeschwert gefeiert?

    Das vergessen viele... sich über die Erfolge und Gutes auch zu freuen... Auszeiten umfassend zu genießen
    Jetzt ist die richtige Zeit dafür!
     
  8. Ich wär vor einigen Tagen richtig geschockt, als ich gesehen habe, wie schnell die Zeit in den letzten 10 Jahren vergangen ist. Und das, obwohl ich Herr meiner eigenen Zeit bin, und nicht wirklich durchs Leben hetzen muss.

    Aber so ist das Leben. Es hätte alles nicht diesen Wert, wenn es ewig wiederholt werden könnte, und wir automatisch alles erhalten würden, was wir uns wünschen.

    Ich finde auch, dass Sommer wesentlich schöner als kältere Jahreszeiten ist. Und daher freue ich mich jeden Tag über den Klimawandel, der, wenn es weiter so gut läuft, uns ein Leben wie in Südfrankreich ermöglichen wird.

    Herbstdepressionen habe ich nicht. Mir geht es eher im Frühjahr und Frühsommer schlecht.

    Ich habe vor Kurzem nochmal Watzlawiks Anleitung zum Unglücklichsein gelesen. Wer das Buch nicht kennt: Dort beschreibt der Autor zahlreiche Übungen, wie man garantiert unglücklich werden kann. Vor allem Visualisierungen und Gedankengänge haben sich da sehr dientlich erwiesen.

    Und da wäre sicherlich auch eine Technik zum Unglücklichsein, sich immer schön bewußt zu machen, was man wieder nicht erreicht hat und sich in Erinnerung zu rufen, wie Endlich und kurz das Leben ist....

    Am besten jeden Tag oder zumindest ritualisiert zum Ende bestimmter Jahreszeiten. Also z.B. am Ende des Sommers. Man kann das noch verstärken, wenn man sich immer schön mit anderen vergleicht, die es geschafft haben und sich dann immer wieder sagen, wieviel besser das Leben wäre, wenn man doch nur diese eine Sache erreichen könnte.

    Der Psychologe Lutz von Arnim sagte in einem seiner Vorträge zur Verbitterung von Menschen: "Hat man keine Kinder, dann hat man Probleme. Hat man Kinder, dann hat man auch Probleme. Das Leben ist ein einziges auswegloses Dilema."

    Aber vielleicht sollte man sich einfach davon den Spass und die Lebensfreude nicht rauben lassen und die eigene Schwermut nicht zu wichtig nehmen.
     
  9. Was hast du davon, wenn du einen Mann im Schlepptau hast, der mit dir weder schwimmen gehen will, noch auf Konzerte herumstehen kann, noch sonstwas machen will, weil es ihm keine Lust bereitet oder auch zu anstrengend ist, sondern von Montag bis Samstag arbeitet und dann seine Ruhe will, weil er zu müde ist?
    Denn Fakt ist, so läuft es zum Großteil in den meisten Beziehungen.

    Ich habe die meisten Aktivitäten in meinem Leben generell allein getan. Eine Beziehung im Sommer ist meistens sehr einsam, weil man doch getrennt in Urlaub geht, der eine arbeiten muss und Kinderlose sehr wenig Urlaub im Sommer haben.

    Das muss ja alles auch erstmal kompatibel sein, wenn du gerne am Strand liegst und der Mann nur Balkonien die letzten 15 Jahre kennt oder kein Geld für Urlaub ausgeben will und dafür lieber am PC Spiele spielt.

    Auch kenne ich es so, dass die meisten Männer ab fortgeschrittenem Alter von über 30 dann auch nicht mehr baden gehen wollen, weil sie sich im Höschen genieren.

    Ich selbst liebe den Herbst. Außerdem gibt es ja jetzt überall Wein- und Oktoberfeste. Ich finde Schnee und Weihnachten weitaus gemütlicher. Das alles mit einem Partner erleben? Würde ich nicht im Traum dran denken!
     
  10. Versuch mal Deinen Blickwinkel zu ändern.

    Du hattest einen wunderschönen Sommer. Du hast Freunde, Du bist gereist.
    Du bist momentan gesund, und hast schöne Reiseerinnerungen, hoffe ich.

    In meinem Umfeld schlägt es krankheitsmäßig gerade sehr übel ein. Die Leute werden zerrissen, zwischen diversem Beziehungselend, finanziellen Existenzdramen, und fetten gesundheitlichen Schäden.

    Freu Dich darüber, wie schön es für Dich war, auch wenn Deine Partnerlosigkeit Dich gerade wehmütig macht.

    PS. Ich habe die meisten Partner fast immer im Herbst und Winter kennengelernt. Ich war erstaunlicherweise meist winterverliebt.

    Sag niemals, nie!
     
    • # 9
    • 30.08.2019
    • Frau
    Ich stimme dir total zu. Vielleicht weniger, dass man im Sommer nun wieder keinen neuen Partner kennengelernt hat, denn den kann man ja zu jeder Zeit kennenlernen, aber auf jeden Fall, dass man wieder einen weiteren Sommer alleine verlebt hat, während "alle Anderen" viele schöne Sommertage am See, spontane Reisen ans Meer, romantische Sommerabende in der Natur, im lauschigen Gartenrestaurant, auf der Terrasse, Urlaube und alles, was man im Sommer eben besonders genießt, zusammen erlebt haben.
    Und genau: Nächsten Sommer ist man wieder ein Jahr älter, was die Sache nicht vorteilhafter und besser werden lässt. Die Lebenszeit läuft gnadenlos ab - das ist ein Fakt.

    So gesehen, freue ich mich am Ende des Sommers sogar ein bisschen, dass diese, für uns unfreiwillige Singles besonders deprimierende Zeit nun auch bald zu Ende geht und dass wieder die Jahreszeit beginnt, in der man (ich jedenfalls), eigentlich ganz gerne einfach nur alleine zu Hause ist, es mir, bei ungemütlichem Wetter, in meiner Wohnung gemütlich mache, nach der Arbeit und am Wochenende entspanne und mich dabei nach niemandem richten muss und auch nicht das Gefühl habe, "alle Anderen" machen jetzt etwas viel Schöneres.


    w54
     
  11. Guter Spruch meiner Ex Spanisch Lehrerin: es mejor estar sola que mal acompañada
    Sie hat recht! Den Tag genießen. Ich bin auch solo, aber fühle mich durch letzten Kontakt super gestresst. Werde mich wieder wie vorher auf mich, meine Hobbys und Freunde konzentrieren
     
  12. Gott sei Dank! Ich bin ein Herbst/Winter-Typ. Je dunkler, nebliger, dester ruhiger und gelassener werde ich. Ich bin dann gerne zu Hause und genieße die wirkliche Stille. Sommer ist laut, hektisch, stressig. Man muss raus, was unternehmen, aktiv sein und die Sonne "anbeten", Hilfe! Das wäre für mich nicht die Zeit, einen Mann kennen zu lernen wenn ich das wollte. Mach Dir keine Gedanken. Er läuft Dir über den Weg, wenn es tatsächlich sein soll. Meine Männer habe ich wirklich immer im Herbst/Winter kennengelern. War nie was von Dauer, aber ich habe sie in dieser Zeit kennengelernt. Nicht in Kneipen, Clubs usw... es hat sich einfach ergeben. Schön, dass Du wieder da bist, lieber @neverever :) . Mit Dir macht das hier wieder mehr Spaß. Auch Du hast eine Menge schönes erlebt, aber im Sommer. Du legst es nicht darauf an und das ist das Geheimnis. Das Du die Hütte zum Strahlen bringst, glaube ich Dir aufs Wort!
     
  13. Der Satz könnte direkt von mir sein ...

    Die Zeit rast so schnell vorbei. Das merke ich nicht nur dann, wenn mal wieder ein Sommer geht. Die Woche ist schon wieder um. Das ganze Jahr ist bald wieder vorbei. Fing es nicht gerade erst an? Ich werde eher an Silvester melancholisch und frage mich immer, wo die Zeit geblieben ist. Als Kind kam uns die Zeit ewig lang vor. Je älter man wird ...

    Umso wichtiger ist es, schöne Momente zu genießen. Ich will sie am liebsten festhalten, aber das geht ja leider nicht. So bleiben nur die Erinnerungen.

    Liest du hier viel mit? Es gibt Wichtigeres, als einen Partner kennenzulernen, mit dem es vielleicht ein paar Monate gut geht und dann ... nächster Sommer, nächste Suche ... Hier schreiben manche, dass kaum noch eine Partnerschaft auf Dauer ausgerichtet ist. Ich möchte das jetzt nicht verallgemeinern, aber bei den unzähligen Beiträgen hier scheint schon was dran zu sein.

    Am Herbst schätze ich die Gemütlichkeit zu Hause. Das Einkuscheln in meine Decke auf dem Sofa.

    Mach dir schöne Gedanken. Denk an die Menschen, die gut zu dir sind. Die für dich da sind. Freu dich lieber über die schönen Dinge, die du im Sommer erlebt hast. Und wenn du etwas Schönes machst - dann genieße es genau in dem Moment. Du wirst dich immer wieder gern daran erinnern.
     
  14. Lach. Genau meine Meinung. Bin auch eher der Herbst-Winter-Typ.

    Ich mag die Hitze wirklich nicht. Dann lieber Schnee schaufeln oder Pilze oder Beeren sammeln. Dennoch bin ich nie melancholisch, da sich meine Welt weder jetzt noch später um einen Partner dreht.
    Deshalb vermisse ich auch nichts.
    Und wenn man grad faul ist, stöbert man hier rum und lernt noch aus Fehlern anderer Menschen. Das ist Luxus.
     
  15. Liebe FS,
    warum kann man nur im Sommer einen Partner finden? Du blockierst Dich durch einen Irrglauben selber.
     
  16. Die beschriebene Tristesse hat nicht mit der Jahreszeit zu tun, sondern mit der eigenen Antriebslosigkeit.

    Letzten Herbst habe ich eine Frau in einem Einkaufszentrum angesprochen. Sie hat mir ihre Nummer gegeben. Wir haben uns wieder auf einen Kaffee getroffen, später sind wir abends Essen gegangen. Da ist sie mir aber unmittelbar noch dem Essen schon ausgebüxt, wollte gleich nach Hause, keinen Absacker mehr trinken. Bei einem darauffolgenden Spaziergang einige Tage später wirkte sie wie immer, d.h. freundlich interessiert, aber nicht wirklich geöffnet. Ich habe einige Tager später überlegt, ob ich noch ein weiteres Date anleiern soll, oder es bleiben lassen. Ich fragte per Whatsapp, ob sie überhaupt noch Interesse habe. Sie verneinte.

    Nach Sylvester lief ich ihr wieder über den Weg, wir tranken einen Kaffee zusammen. Ich sagte ihr, ich sei damals letztendlich nicht schlau aus ihr geworden. Sei meinte, ich sei zu offensiv gewesen. Schon das Ansprechen im Einkaufszentrum war ihr seinerzeit rückblickend nicht geheuer. Ich erzählte, auf der Sylvesterparty jemand gefunden zu haben. Sie war baff erstaunt. Warum eigentlich? Sie selbst hat Sylvester im privaten Kreis ihrer Freunde verbracht. Auf meine Frage, ob sie den wirklich jemand finden will, bejahte sie. Auf meine darauffolgende Frage, was sie dafür unternehme, kam nichts.

    Wir halten fest:
    - Sie ist absolut passiv und tut nichts zu finden, oder auch nur gefunden zu werden.
    - Wenn jemand aktiv ist, wird ihr das leicht zu viel.
    - Gleichwohl wundert sie sich kugelrund, dass die Aktiven auf kurz oder lang was finden.

    Ich habe sie nun aus den Augen verloren. Aber irgendwann läuft sie mir schon wieder über den Weg. Das sie bis dahin jemanden hat, darauf würde ich nicht wetten wollen.

    Selbstgemachte Tristesse.

    Dabei sieht sie gut aus. Ist dynamisch und an sich kommunikativ. Ihre Woche ist aber mit Tanzsport, Sprachkursen und Literaturzirkel weitgehend belegt. Da kann man auch jemand kennenlernen. Die primären Orte für Partnersuche sind das aber nicht. Vermute stark, das sind bei ihr über Jahre verfestigte Zirkel.

    Ihr Erstaunen über meinen Erfolg hatte etwas Skurriles. Sie muss in einer merkwürdigen Vorstellung leben, was den Partnersucherfolg und die Wege dahin betrifft. Und bei der Ausgangsposterin vermute ich eine ganz ähnliche Lage.
     
  17. Das ist ja eher das Gegenteil von antriebslos. Nicht jeder investiert seine ganze Freizeit in die Partnersuche, oder wie in deinem Fall, Andreas, ins Aufreissen.

    Hast du eigentlich auch andere Hobbies als Frauen "klarzumachen"?
     
  18. Im Herbst sind alle Mäuse grau. Man kann die Mäuse dann schlechter auseinander halten und deine Chancen, dass dich einer irrtümlich anspricht, steigen. Also freue dich auf den Herbst! Viel Glück!
     
  19. Ja, schon wieder der August vorbei ... schade. Ich liebe den Sommer und die Sonne.
    Darum geht es bei mir eigentlich fast immer Mitte September in den Urlaub. So auch dieses Jahr - wir möchten durch Italien fahren. Ein paar Tage Rom, Venedig steht auf dem Zettel , da ist es Ende September angenehm, nicht so viele Touristen. Pescara, Rimini davor, Gardasee zum Schluss. So endet der Sommer mit einem Highlight.

    Danach gibts dann wieder Lebkuchen, Weinfeste, Weihnachtsmärkte (zu meinem Leidwesen) .....
    Und Ella, es gibt immer Veranstaltungen. Da sind auch Männer. Dann bist du zwar nicht mehr braun - aber rote Bäckle von der kalten Luft sind auch sexy .....
     
  20. Als Single wurde ich nur ein wenig traurig an Weihnachten, aber eher wegen der fehlenden Familie. Und weil in allen Weihnachtsfilmen zum Schluss Friede, Freude, Eierkuchen ist und sich alle am Schluss vertragen. Komisch, dass das im wirklichen Leben nicht passiert.

    Wie passend, dass ich meinen Mann an Heiligabend auf dem Weg zur Kirche, kennengelernt habe.
     
  21. Liebe Ella80

    Ich habe jahrelang genau so gedacht. Doch mein letzter Anlauf für eine Beziehung (das war genau im letzten Sommer), hat mir gezeigt, dass dieses Denken ein wenig kitschig und fast schon undankbar war.
    Wie oft sass ich mit einer guten Freundin unterm Sternenhimmel und bildete mir ein, hach, wenn das jetzt ein Mann wäre, mein Freund, wäre es doch noch schöner.
    Doch ein Mann an meiner Seite erhöhte weder meine Sorglosigkeit, noch Genussfähigkeit. Er konnte auch meine Freundschaften nicht ersetzen und die Zeit mit ihm war nicht schöner, als mit anderen Menschen, die ich liebgewonnen hatte. Mit einer guten Freundin an den See zu gehen, war auch noch viel entspannter, als mit dem neuen Partner.
    Das soll niemanden entmutigen. Einfach, ein neuer Mann bringt auch die Notwendigkeit, sich als Team einzuspielen, gemeinsame Interessen zu finden, zu kommunizieren usw. und es ist nicht immer einfach. Partner sind immer auch Spiegel, die einem einen schmeichelhaften oder auch kritischen Blick zurück geben. Dies macht es nicht immer einfach.
    Nach der letzten Beziehung schätze ich das, was ich bereits habe, viel mehr. Ich werde vielleicht mal wieder einen Partner suchen, aktuell aber nicht.
     
  22. Lies doch mal Eckhart Tolle´s TB: "JETZT". Danach begreift sich doch, daß wir nur den Moment besitzen-und sonst nix.
    Du klingst für mich, als würdest Du trotz Deiner vermeintlichen Sommer-Aktivitäten v. A. betrauern, was nicht stattfand. Mr Right ist nicht aufgetaucht. Ok, legitim. Tauchte nicht auf, Trauer um was-nicht-war. Das ist akzeptabel und kann schmerzen.
    Dennoch: Sich auf Defizite zu fokussieren, ist eine Garantie, um unglücklich zu sein und zu bleiben. Glücklichsein ist aber eine mentale Entscheidung, eine Wahl. Schwere Schicksalsschläge, Schwerstbehinderungen, Schmerzen ausgenommen - ich bin nicht zynisch.
    Aber ansonsten: Stöbere durch´s Laub, zieh die Jacke an und mach Dich im Winter auf Achse durch das wenige Tageslicht. Alles, was und wo im Sommer es überlaufen und voll ist, gehört einem im Winter alleine. An dunklen, langen Abenden kann man prima kochen, lesen, stricken, Filme schauen, sich um vernachlässigte Freundschaften kümmern, den nächsten Sommer planen, schlafen, Sommererschöpfung aufholen... Ich freue mich drauf, daß es endlich abflaut. Mein Sommer begann Ende März, ich bin allmählich "etwas durch".
    Mr Right begegnet uns, oder auch nicht. Unterschätze niemals das Universum! Es kennt keine Zeit, keine Zufälle. Zeit ist laut Albert Einstein an Masse geknüpft und eine Illusion. Bleib locker, laß ´ geschehen und mach Dich wetterfest!
     
  23. Sie hat sich ansprechen lassen. Es ist eine Kommunikation entstanden.
    Ein Date. Sie hat sich Zeit genommen. Kaffee und Essen.
    Bis sie begriffen hat, dass sie viele Interessen hat. Du nur eines. Frauen klarmachen.
    Du warst auf den Nachttisch aus. Spürbar.
    Deswegen ist sie gegangen. Sie hat kein Interesse mehr an mehr.

    Ihr Erstaunen kommt daher, dass sie sich wundert, dass Du mit Deiner offensichtlichen Masche Erfolg hast.

    Für ONs, Affären reicht es bei Dir. Dein Erfolg. Wir oft kommst Du zum Zug?
    Partnerschaft? Deine Tristesse. Denn wenige Frauen mögen Aufreisser und offene Partnerschaften.

    M, 54
     
  24. Für was genau hast du wen gefunden? ONS, Affäre, F+, doch eher Partnerschaft? Besteht das noch noch?

    Ich glaube du ordnest dich eher polyamor als polygam ein (?) An welchen Punkt informierst du das Zielobjekt über deinen Weg? Ziehst du in einer Beziehung gezielt zu einem neuen Aufriss los? Stimmst du das mit deiner aktuellen Beziehung(en) ab?

    Ich glaube die Frau wollte etwas monogam nachhaltiges und es nicht einfach so etwas zu finden. Es ist wahrscheinlicher, dass man öfter an einen Freigeist als an einen Verbindlichen gerät.
     
  25. Ich finde es auch immer traurig, wenn die Tage wieder kürzer werden.

    Wobei ich im Sommer nur meinen Exmann kennengelernt habe.
    Ansonsten bin ich bei gutem Wetter nämlich viel unterwegs.
    Da kommen ja auch die Freunde aus ihren Löchern.

    Im Oktober bin ich mit einer Freundin auf santorin, wandern, wein Probe und im Stehen paddeln.
    Das da kein Mann bei ist, trübt die Stimmung nicht.

    Aber im November fahren die weniger Motorrad, weniger MTB und weniger Grillen mit Freunden.

    Da denken viele Männer wie Du, wenn sie trüb alleine zuhause sitzen.
    Und sind viel besser zu treffen;-)
     
    • # 25
    • 03.09.2019
    • void
    Ich hatte solche Momente früher auch, aber an Silvester. Ein Jahr rum, nicht das passiert, was ich mir erträumt hatte. Im Gegenteil, die Silvester wurden eine Zeitlang immer deprimierender.

    Was ich so rückblickend dazu sagen kann ist, dass man einfach zu hohe Erwartungen ans Leben haben kann. Wenn Du keinen Menschen triffst, der zu Dir passt, bist Du eben auch nicht in einer Partnerschaft. Vielleicht liegt es an Dir, weil Du projizierst und Beziehungsvermeidungsverhalten betreibst, vielleicht begegnen Dir auch nicht die richtigen Menschen.

    Das ist doch sehr schön. Manche haben nicht mal das, weil sie krank sind oder keine Freunde haben. Klar, das klingt jetzt doof, ich will nur darauf hinaus, dass jeder mit Wünschen rumläuft, die nicht erfüllt werden, und er kann sich nirgendwo beschweren.

    Nö. Ich mag Herbst, Regen, Nebel schon auch sehr gern. Und Schnee sowieso, aber das ist ja sehr selten mittlerweile, wenn man nicht in bestimmten Regionen lebt.
    Aber eben Silvester kannte ich das. Ein Jahresrückblick, was habe ich gewünscht, was ist eingetroffen, will ich zu viel, kann ich Dinge, die ich erreicht habe, nicht schätzen? Mittlerweile bin ich da aber auch entspannt. Man muss das Leben nehmen, wie es kommt. Diese Haltung ist nicht immer meine, aber nach und nach.

    Bei Dir ist es ja nicht mal nur der Partnerwunsch, Du willst ihn auch noch zu einer bestimmten Jahreszeit kennenlernen :)
    Hast Du Dir mal ernsthaft die Beziehungen in Deinem Umfeld angesehen bzw. lässt man Dir überhaupt Einblicke? Wenn ich mir das so ansehe, finde ich den Singlezustand keineswegs schlechter. Besser auch nicht, weil die Beziehungen nicht so schlimm sind, aber die Probleme möchte ich auch nicht unbedingt haben. Sollte ich mich noch mal verlieben, werde ich sicher auch in der Beziehung Probleme lösen müssen, Konflikte haben, Kompromisse machen müssen. Aber derzeit nicht, und so ist es auch schön.
     
  26. Man muss eben seine Neigungen mit denen der potentiellen Partnerinnen im Vorwege abgleichen. Was sich daraus ergibt, erbringt die Dynamik zwischen den beiden Personen.
     
  27. Der Herbst ist doch eine wunderbare Zeit. Er spiegelt unser Alter wieder. Es ist die Zeit der wohligen Wärme, der warmen Farben und der reichen Ernte. Im Sommer blühen die jungen Menschen mit ihren glatten und schönen Körpern. Im Herbst bedecken sich die Menschen und wir achten wieder mehr auf die Gesichter. Und unsere, liebe Ella, erzählen viele Geschichten, von einem Leben voller schöner Sommer, kraftvoller Herbste und den ersten Spuren eines anstrengenden Winters. Es ist unser Leben mit all seinen Höhen und Tiefen, dass uns im Herbst an die Endlichkeit unseres Lebens erinnert und daran, dass jeder Tag ein Sonnenstrahl ist, der unser Herz wärmt und uns die Früchte unseres Lebens genießen lässt. Liebe den Herbst und lass Dich von ihm verzaubern.
    Ich bin übrigens 70 Jahre!
     
  28. Hallo Ella,
    Mir geht es momentan genauso. Falle im Herbst auch immer in ein Loch und heule mir die Augen aus. Im Frühjahr hat man noch Hoffnung.....vielleicht findet man ja dieses Jahr jemanden....aber jetzt ist der Sommer vorbei und damit auch die Hoffnung. Wieder ein Jahr ganz allein.
     
  29. Ein schönes Thema! Mir ist die Melancholie nicht unbekannt.
    Ich liebe den Frühling mehr als jede Jahreszeit. Nie bin ich so Energie-geladen wie im Frühling, wenn die Luft wärmer wird und alles sprießt. Der Wind trägt nicht nur süßen Duft, sondern wundervolle Verheißungen. Mir erscheint so wahnsinnig viel möglich. Von Umbruchs- und Aufbruchsstimmung beseelt, wandere ich durch den Tag und freue mich über das blühende Leben.

    Wie viele wunderbare Flirts haben sich in den vergangenen Frühlings- und Sommermonaten ergeben? Wie jung und wahnsinnig lebendig habe ich mich gefühlt! Lange habe ich gedacht, diesen Sommer würde ich endlich jemanden kennenlernen! Und dann … passierte nicht viel, obwohl ich braungebrannt und in schönen Kleidern so viele Komplimente von Männern erntete. Sie waren aber damals nur in Flirtlaune gewesen, erkannte ich, und sah sie im Herbst und Winter wieder allein, aber zufrieden mit ihrem Single-Dasein.

    Mit der Hoffnung, nächstes Jahr würde ich endlich den Richtigen kennenlernen, stürzte ich mich in den Winter. Und witzigerweise kreuzten interessierte Männer meine Wege zu einer Zeit, in der ich am wenigsten in Flirtlaune war (da blass, mit pflegebedürftiger Haut und nicht in Ausgehlaune): in den kalten, dunklen Herbst- und Wintermonaten.

    Einer von ihnen erwies sich tatsächlich als der lang Herbeigewünschte.

    Die Liebe kommt, wann sie will.

    w, 33
     

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