1. Warum so früh Sex in der Kennenlernphase?

    Ich habe hier ca. zwei Jahre mitgelesen, bevor ich auch geschrieben habe. In dieser Zeit sind mir vermehrt Fragen zum Thema: „Früher Sex und dann?“, aufgefallen. Gerade waren nun wieder aktuelle Stränge eingestellt, in denen Frauen nach einigen, oder nur zwei Treffen mit den Männern Sex hatten und hinterher hat sich entweder der Mann nicht mehr gemeldet, oder sie hatten weiter mit diesem Mann Dates, waren sich aber über den Beziehungsstatus nicht klar, bzw. mussten explizit nachfragen, was der Mann denn dazu meint. Oder sie waren nicht sicher, ob es das nun schon an Kontakt war. Es wurde ja auch die These aufgestellt, es liege am vermehrten Zugang zu Pornos etc., dass der Erwartungsdruck gestiegen ist.

    Wenn ich an meine Datingphase zurückdenke, sagen wir ca. eine Generation her, dann war eigentlich immer klar, der Mann mit dem ich „zusammen war“, mit dem war ich dann auch richtig zusammen, will sagen, „hat´s geschnackselt“, dann waren wir auch ein Paar, bzw. versuchten ernsthaft eins zu werden. Natürlich stellte man auch mal fest, das wird nichts, das passt nicht, aber so im Großen und Ganzen….

    Die Männer waren fast immer verbindlich und an längerem Kontakt interessiert.

    Scheint heute anders. Wenn ich mich zurückbesinne, fühlte ich mich als Frau immer frei, Sex haben zu dürfen und der Mann auch, aber ich fühlte mich nie unter Druck, Sex haben zu müssen, um ihn zu halten oder zu kriegen.

    Ich habe hier öfter den Eindruck, die Frauen sind unter Druck schon früh „liefern“ zu müssen, um einen Partner zu halten bzw. überhaupt mit diesem in Kontakt zu kommen. Oder liegt dieser Eindruck eben an dem Forum, da hier ja eher die Probleme geschildert werden? Mich würde das wirklich interessieren.

    Was meinen die jungen Frauen, falls hier einige mitlesen, welche Erfahrungen macht Ihr? Fühlt ihr Euch bedrängt? Empfindet Ihr heute durch Partnerbörse & Co. mehr Druck „zur Sache“ zu kommen, auch Konkurrenzdruck? Oder habt Ihr mehr Auswahl und findet allgemein das Daten heute leicht? Fühlt ihr Euch eher befreit und könnt deshalb früher loslegen, weil es gesellschaftlich eher akzeptiert wird?

    … - und was sagen die Männer? Fühlt Ihr Euch mehr unter Druck, heute smarter, cooler etc. sein zu müssen? Habt Ihr den Eindruck, Frauen erwarten heute viel von Euch, denn die Vergleichbarkeit durch Partnerbörsen ist gestiegen? Sind Eurer Meinung nach Ansprüche und Erwartungen der Frauen gestiegen, auch die Erwartung schon früh intim miteinander loszulegen, oder findet Ihr daten und sich kennen lernen heute leicht?
     
  2. Die Seite wird geladen...

  3. Druck entsteht dadurch, dass eine deutliche Mehrheit sich so verhält. Meine Erfahrung ist nicht, dass sich im realen Leben alles gleich um Sex dreht. Für mich sind das hier die Problemfälle, vor ein paar Tagen hat sich ja auch eine Frau über mangelnde zweite Dates und fehlenden Sex beklagt.
    Ich empfinde den Druck so wie Du auch nicht, aber ich bin 49. Es gab auch früher Frauen, die Früh Sex hatten. Ob sie wollten oder meinten zu müssen war auch da schon beides der Fall. Für mich sind Entscheidungen in Bezug auf Beziehungen individuell und werden üblicherweise von Erwachsenen getroffen. Dazu gehört Eigenverantwortung. Und ob dann Mann oder Frau irgendetwas liefern, weil sie meinen, das tun zu müssen, ist ihre Entscheidung. Letztlich ist doch der sexuelle Druck für beide Geschlechter vorhanden.
     
  4. Liebe FS,

    was verstehst du denn unter junge Frauen? Zähle ich mit 30 noch dazu? :D

    Meinen letzten Partner habe ich mit 24 im Internet kennen gelernt, meinen jetzigen Partner mit 29 im "real life". Kenne also beides.
    Einen Unterschied, wo man den Mann kennen gelernt hat, hat es für mich aber nicht gemacht. Ich hab mich auch nie unter Druck gesetzt gefühlt.

    Ich bin eine Frau, die ihre Sexualität genießt und ich hatte nie Lust ewig zu warten einen Mann zu spüren, den ich toll finde. (Obwohl ich auch noch nie Sex beim 1. oder 2. Daten hatte - aber Monate zu warten, wie es manche Leute vorschlagen wäre echt nicht mein Ding...)

    FrauGelb, 30
     
  5. Männer sind immer unter Druck gewesen und werden es immer sein. Wann lässt sich eine Frau schon auf einen Kerl ein? Wenn er heiß aussieht, Vermögen und Status hat und im Bett ein Teufel ist. Alle anderen Männer sind nur B- oder C-Wahl oder gehen gar leer aus. Bestes Beispiel: Meine Ex: Als ich vorgenannte Faktoren im Überfluss hatte, konnte die sich nicht an mich sattnähren. Nach 15 Jahren nahm sie in ihrer unnachahmlichen Gier einen Geldopa, den sie keine 6 Wochen nach der Scheidung auch heiratete. Da hatte sie schon dessen Vermögen gesichert, ich wurde zuvor ausgenommen wie die Weihnachtsgans. Um beim Thema zu bleiben: Dating ist noch nie so verrückt gewesen wie heutzutage. Es kam nie mehr auf Status und Wohlwollen der Frau an. Männer haben immer die A.-Karte. Ich find´s gut, wenn sich der Spieß mal umdreht (Frauen müssen sich bemühen und anstrengen, Männer suchen aus und sortieren auch aus!). Weiter so.
     
    Moderationsanmerkung: Provokante Phrasen entfernt. Bitte halten Sie sich an unsere Verhaltensregeln. Vielen Dank.
  6. Ich bin wie ich bin.
    Meine Partnerin wollte mich genau so.
    Druck macht man sich selbst.
    Wir haben uns Zeit gelassen. Unseren Rhythmus. Kennengelernt, die Liebe ist gewachsen, wir sind erst probeweise zusammen gezogen, dann ein Haus gebaut.
    Über Alpha, Beta denke ich nicht nach. Auch nicht über Erwartungen.

    Ich denke es war schon immer leicht. Oder schwer, nach Persönlichkeit.

    Der Druck kommt für manche daher, weil die Möglichkeiten des Internets einem unbegrenzt Mögliches vortäuschen.
    Tausende Partnervorschläge. Real, 99% passen von vornherein nicht.

    Die Threads hier sind nicht repräsentativ, manche sind erschreckend. Es häuft sich gerade. Wie die beiden von @sonnenschein89.
    Oder die Kommentare von @Lucky Duke.

    Sonnenschein ist vielleicht mit einer guten Therapie zu helfen, wenn sie dafür die Geduld aufbringt.
    Lucky Duke würde ich ablehnen.

    M, 54
     
  7. Das ist der Traum eines jeden frustrierten Mannes. Du bist nicht der erste, der sich hier so äußert - und du wirst auch nicht der letzte sein.

    Aber wie du ja in deinem Beitrag selbst festgestellt hast - dieser Traum wird allerhöchstens für männliche Sahneschnitten wahr ...Miesepetrige Frauenverachter haben da eher schlechte Karten.

    Und was die Frauen angeht, die sich - nicht selten erfolglos - so um einen Mann bemühen bis hin zur Selbstaufgabe: Das sind sehr häufig unsichere Frauen. Frauen, die sich selbst nicht für besonders gut erachten. Die glauben, sich Liebe verdienen zu müssen. Immer dem Mann alles recht machen wollen, damit er sie liebt. Und leider nur allzu oft genau das Gegenteil erreichen. Keine Werschätzung. Wenn's ganz schlimm kommt, sogar Verachtung.
     
  8. Ich finde es auch immer eine Einstellungssache von der Frau. Der Mann könnte noch so viel Geld haben und noch so gut aussehen trotzdem würde ich mit jemanden nicht sofort die Laken teilen. Statussymbole machen einige zwar zufrieden, aber immer glücklich? Ich würde die Person erstmal kennen lernen wollen und schauen ob man sich gut unterhalten kann. Ob Charaktereigenschaften zusammen passen. Wenn sich jemand wirklich interessiert, dann muss ich nicht schon nach dem 2ten Date mit jemanden ins Bett gehen. Dann wäre es für mich auch nicht der Richtige. Das Problem das vieles sehr oberflächlich geworden ist. Alle suchen zwar einen Partner aber keiner will irgendwo Abstriche machen. Finde in einer guten Beziehung sollte man sich nach und nach etwas aufbauen, und dann versuchen zwar an einem Strang zu ziehen. Aber den anderen auch nicht einzuschränken.
     
  9. Interessant ist Ihre Momentaufnahme.
    Ich musste darüber nachdenken, in wie fern dies sich mit meinen Erfahrungen deckt.

    Ich denke, es kommt bei der Verbindlichkeit und bei den Erwartungen auf die Lebensphase und sicherlich auf die Persönlichkeitsstruktur an.

    In der Tat in meinen 20gern waren meine Partner deutlich verbindlicher als ich, das spiegelte sich in Heiratsanträgen, Taten, die den Willen zum gemeinsamen Weg bestätigten. Ich war damals auch verbindlicher und williger, einen gemeinsamen Weg zu gehen. Retrospektiv gesehen, wahrscheinlich aufgrund der gutbürgerlichen Erziehung und vor allem aufgrund der noch fehlenden Erfahrungen und nicht so hohen Weltsicht (trotz der selbstverständlichen damaligen Annahme, ich sei so reif und klug und überhaupt).
    Nach der Heirat, der guten Ehe und der ebenso guten Scheidung und wichtig nach einer Schwangerschaft und einem daraus resultierenden tollen Kind, ist mein Wille zur Verbindlichkeit stark gesunken.
    Warum auch? Die Berufsziele sind erreicht, das Gehalt und Lebensstil passt. Warum?
    Und jetzt zum Sex, in den Zwanzigern sicherlich mehr umworben als jetzt, Absichten unterschieden sich vom Verehrer zur Verehrer.
    Grundsätzlich habe ich das Gefühl, Männer wollten eine Frau sichern, behalten, somit waren sie auch bereit zu warten, solange es komme.
    Verbindlichkeit der Männer in meinen 30gern... es ist witzig, dass ich wahrscheinlich (un)bewusst oft Männer treffe, die entweder Torschusspanik haben (Kind auf die letzte Minute), oder die Männer, die eben sich normal binden wollen.
    Man hat jedoch natürlicherweise zu dieser Lebensphase eine klarere Vorstellung beidseitig, was man will und, was noch wichtiger, nicht will.
    Daher ist die Verbindlichkeit nicht am 3n Date verkündet wie zu Unizeiten, jedoch allerspätestens nach dem ersten Sex kommen bereits Zukunftspläne sei es ein Urlaub, oder Freunde treffen etc.
    Jetzt ist das eigene Verhalten zielgerichteter, jedoch auch angepasst an eigene Bedürfnisse (ich kann keinen unbekannten Mann begehren, Optik allein ist sicherlich nicht ausschlaggebend).
    Die Männer unterscheiden sich auch vom Verehrer zum Verehrer, ebenso zielgerichtetes Verhalten, jedoch auch bereit solange zu warten bis beide sich das eben wünschen. Denn keiner hat es "nötig" oder?

    Das wahllos promiskutive Verhalten habe ich bei einzelnen Bekannten sowie in meinen 2ügern, wie jetzt auch gesehen. Dies hat weniger mit der Zeit zu tun.

    W, 39
     
  10. 1. Warum interessiert dich die Frage, wenn du selbst keine junge Frau mehr bist?

    2. Frauen sind verschieden und eben nicht alle wie du!

    3. Frauen wollen unterschiedliche Männer, nicht immer nur verbindliche Männer. Manche Männer sind eben nur durch den Sex haltbar, weil sie nur Sex suchen.

    Ist ja auch eine Frage, wo du deine Männer kennelernst! Ich wollte früher durchaus nur wilde, aktive Männer, bei denen war es nicht so klar, dass man "zusammen war".

    Pornodruck, Internet, ständige Abrufbereitschaft, neue Netzwerke, ja das hat schon sehr viel verändert. Ist ja jetzt auch kein Geheimnis. Sag mal, verfolgst du nicht die Gründe?


    Heutige Männer wollen nicht mehr heiraten und Kinder bekommen, liegt auch an deren Erziehung. Deine Generation wurde vermutlich völlig anders erzogen. Die Eltern waren noch lebenslang ein Paar.

    Ist heute halt nicht mehr so. Liegt an den oben genannten Gründen, die nun mal da sind und akzeptiert werdne müssen und längst entschlüsselt sind. Warum ist das für dich noch ein so großes Geheimnis. Und vor allem, welches Ziel hat deine Frage? Bist du gerade Single? Suchst du einen verbindlichen Mann? Die gibt es immer noch!

     
  11. Früh? Ist das dein Ernst? Vor 20 Jahren war es normal, dass nach dem 1-2 Treffen ein Kuss folgte und wenn man nicht gerade sexuelle Schwierigkeiten hatte, dass man sieben Mal in einer Nacht ins Bett sprang oder Sex bis zum nächsten Morgen hatte und den nächsten Tag noch blau auf der Arbeit machte, um weitere 7 Runden einzulegen.

    Man hätte niemals, so wie heute, erstmal halbes Jahr oder länger gedatet, ohne, dass man sich nicht rasch näher gekommen ist.

    Pornos sind nicht die Hauptschuld, eher Internet und Handy. Ohne Internet müssten sie die Männer für ihre Kontakt aufraffen.

    Ein alter Freund von mir (heute nicht mehr) war einer der ersten vor 20 Jahren, die Singlebörsen als passive Anlaufstelle für Freundschaften genutzt hat, weil er seinen A... einfach nicht rausbewegen wollte. Ohne das wäre er gezwungen gewesen, Frauen draußen anzusprechen. Später dann im Alter von 47 Jahren fielen dann die Frauen weg, weil ihn auch keine mehr wollte und er uninterssant hinter derm PC war. Dann waren die Pornos die Lösung. Er brauchte dann wirklich nichts mehr.
     
  12. Aus meiner Sicht war der Sex früher unkomplizierter. Heute weiß man auch nach 5 Jahren Freundschaft oder Beziehung immer noch nicht, wo man genau steht oder ob das klappen könnte und das ist ein Mangel an Sozialkompetenz bei den jungen Leuten.

    Frauen "müssen abliefern"? Seit wann das? Sind es nicht die Frauen, die unbedingt einen gewissen Mann wollen und dann versuchen, die Konkurrentin sexuell auszuspielen?
    Wer zwingt die Frauen zum Sex? Und wenn die Frauen einen Druck haben, dann machen sie sich diesen Druck ganz allein!

    Gerade Männer (auch insbesondere die tollen Hechte) schätzen es eher, wenn Frau sexuell nicht hinterher rennt. Das ist denen doch sowieso lästig. Und es führt (wie von dir richtig erkannt) nicht in eine Beziehung.
     
  13. Zum einen kann ich Stand Heute nicht mit dem vor 25 Jahren vergleichen. Da schiebe ich mal das Alter vor. In jungen Jahren hat man sich mehr Zeit mit allem gelassen (die hatte man da ja auch noch;) ). Sicher auch der Unerfahrenheit geschuldet.
    Ich kenne es auch von damals so, dass es eben der eine Typ war. Da hat auch nix nebenher noch stattgefunden. Es war klarer, dass man zusammen war, das stimmt.
    Was wurde uns damals von den Eltern vorgelebt?
    Oder denk mal an die Ehen, die früher geschlossen wurden, weil der Braten schon in der Röhre war.
    Was leben wir heute vor?

    Aber Druck (im Sinne von liefern müssen) hatte ich weder damals noch heute. Und Sex habe ich dann, wenn mir danach ist. Beim ersten oder fünften Date ... egal.
    Ich will ihn dann ja auch.

    Zum anderen der Unterschied SB und RL.
    SB sind nicht mein Geschmack. Ich bin keine Katalogware! Ich möchte nicht nach Punktesystem oder irrelevanten Kriterien ausgesucht werden, die mich als Person gar nicht ausmachen, und auch nicht danach aussuchen müssen.
    Nun gehe ich mal als Nicht-Singlebörsler davon aus, dass da ein ganzer Haufen Verzweiflung aufeinandertrifft. Alle scheinen verzweifelt nach dem Optimum zu suchen. Ich glaube, da haben einige Druck. Die einen in der Hose, andere wegen dem Gefallenwollen.
    Den Druck macht sich aber jeder selbst.
    Und den Druck, ob nun früher Sex "geliefert" werden muss - da hapert's am Selbstbewusstsein, sonst stellt sich diese Frage gar nicht.
    Mit Selbstbewusstsein "liefere" ich nicht, da habe ich... weil ich es möchte.

    W, 46
     
  14. Die These halte ich für Quatsch. Die jungen Leute sind heute logischerweise noch viel aufgeklärter, als vor einer Generation.
    Damals gab es im übrigens auch schon Pornos mehr als genug.
    Ich denke, dass die meisten jungen Menschen sehr gut in der Lage sind, unterscheiden zu können, was Hardcore ist und was nicht. Schliesslich sind sie nicht auf den Kopf gefallen. Gibt natürlich auch Ausnahmen.

    Soll vorkommen. Diese Unsicherheiten gab es schon immer.

    Die jüngeren werden weit weniger Schwierigkeiten haben zusammenzufinden. Weil die sich einfach unbelastet einlassen, ohne erfahrenen Blick und das auf sich zukommen lassen. Ausserdem sehen sie besser aus. Die trinken dann auf einer Party einen über den Durst und schwups ist der neue Partner an der Seite, wie lange auch immer.
    Ältere Semester haben höherer Ansprüche an den Partner, sowohl Männer als auch Frauen. Die gehen eben auch nicht mehr zur Schule, studieren nicht, oder gehen nicht mehr auf Party. Dann wird das Kennenlernen ohne diese Netzwerke eben nicht mehr so einfach und es verlagert sich in die Online-Kennenlernwelt. Das diese recht gnadenlos sein kann, ist bekannt.
     
    • # 13
    • 09.11.2019
    • Gini
    Gegen frühen Sex! Grundsätzlich glaube ich, dass meine Aura und meine persönliche Energie durch Sex mit diversen Leuten negativ beeinflusst werden.

    w 30
     
  15. Leider ist das auch immer öfter meine Erfahrung. Die Männer im Online-Dating kommen meist schon am 1. Tag des Online-Kontaktes auf Sex zu sprechen. Direkt oder indirekt. Bevor man sich das 1. Mal sah - und nur ein reales Treffen zählt... Ich persönlich bin überhaupt nicht prüde, ganz im Gegenteil, aber ich verbinde mit Sex - verbal als als auch machen - Vertrauen, Anziehung und Verliebtheit. Beides braucht eine Zeit - je nachdem, wie stark die gegenseitige Anziehung ist. Aber es ist kein Thema beim ersten Kennlern-Kontakt. Kann es aber schnell werden. Leider vereiteln das sehr viele Männer durch ihren offensichtlichen extremen Notstand oder dass sie nur auf das Eine aus sind. Und da würde ich auch sofort abblocken. Denn ich will mehr. Schwierig leider. Die Zeiten haben sich geändert. Alle Männer online reagieren dann beleidigt und fangen an, mich zu beleidigen. Es ist mir jetzt mehrfach passiert - immer online. Im realen Leben gab es auch ganz konkrete Situationen, wo es gleich um Sex gehen sollte - da war aber gleich von Anfang an recht klar, dass es nur um eine Affäre ging und obwohl ich nein sagte, bleibt der Mann bis heute nett - keine verbalen Ausfälligkeiten :)

    LG
     
  16. Da kenne ich zig extreme Gegenbeispiele!

    Zur Frage: Ich finde, es ist heute mehr an unverbindlichen Kontakten möglich und oft auch sind Affairen schneller zu generieren als früher. Aber, und jetzt kommt das Aber: Wenn es um ernsthafte, verbindliche Beziehungen, die "große Liebe" geht, hat sich zu früher kaum etwas verändert, das ist meine Erfahrung.

    w, Mitte 40
     
  17. Eigentlich sollte sich das doch alles natürlich ergeben, mal beim 1. Date und ein anderes mal erst beim 6. Date, das hängt doch von so vielen Faktoren ab, insbesondere wann beide Lust dazu haben, dass man keine allgemeine Regel erstellen kann.
    Wir sind alle Individuen und verhalten uns je nach Umgebung und Verfassung auch oft noch unterschiedlich, und wenn zwei solche Individuen sich zu einem Date treffen können sich sehr viele Konstellationen ergeben.

    Das mit dem Druck ist eine schwierige Sache, es setzen sich sicher öfter Menschen bei Dates unter Druck, auch in Sachen Sex, um etwas zu erreichen oder etwas anderes zu verhindern oder fühlen sich unter Druck gesetzt. Ich denke man tut sich dabei weder selbst noch dem Date wirklich einen Gefallen, denn man ist ja dann nicht mehr man selbst und Sex ist doch nur dann richtig gut wenn man ihn will, weil man Lust drauf hat und ihn nicht als Mittel zum Zweck nutzt. Wenn man sich vom gegenüber unter Druck gesetzt fühlt, sollte man erst mal überlegen ob man sich den Druck nicht doch eher selbst macht und wenn dem nicht so ist es dem Gegenüber sagen. Das Gegenüber ist sich dessen vielleicht gar nicht bewusst und hat es auch nicht beabsichtigt, es ist schließlich das 1. oder 2. Date und man kennt sich nicht wirklich.
     
  18. Hier Ikigai, heute als Fragestellerin

    Danke Euch allen für Eure Antworten. Ich habe diese Frage natürlich mit einem ernsten Hintergrund gestellt, und gehofft/bzw. hoffe noch, einige Antworten von den jungen Beziehungsstartern Anfang zwanzig zu erhalten. Eine starre Altersgrenze wollte ich nicht setzen, um niemanden von einer Antwort abzuhalten. Ich habe zwei Söhne, die wohl mit Tinder und Co. ins Beziehungsleben starten werden, daher mache ich mir so meine Gedanken wie verbindlich oder unverbindlich heute Dates/Verabredungen gesehen werden. Mit dem Vater der Jungs wird es diesbezüglich mit Sicherheit kein „Gespräch unter Männern“ geben, das wird meine Aufgabe werden. Hätte ich Töchter, ich wüsste was ich ihnen sagen würde. Aber momentan, häufen sich hier doch die Threads von unglücklichen jungen Frauen, die sich nach dem Sex nicht über ihren Beziehungsstatus mit dem jeweiligen Mann sicher sind. Das finde ich sehr traurig.

    Da jedoch meine Söhne dann sozusagen der Gegenpart sind, hätte ich schon gern gewusst, ob sich gesellschaftlich gerade einiges verändert, eventuell durch die Date-App der Start ins Liebesleben generell eher noch schnelllebiger/wechselnder geworden ist, oder es eher momentan in die andere Richtung geht, so wie hier angemerkt:
    Ich möchte das richtige Zeitfenster erwischen, meinen Jungs noch einige Anmerkungen mit auf den Weg zu geben, bevor diese losstarten bzw. “lostindern“, damit sie gute Männer werden und den Spagat zwischen „Softie - und emotionsfreiem Klotz“ gut hin kriegen. Habe leider keine Mädchenmütter mit etwas älteren Töchtern(17-22) im Umfeld, wo ich mal diesbezüglich ins Gespräch käme…

    Also sollten hier im Hintergrund doch einige Anfangszwanziger/Innen mitlesen, schreibt doch mal anonym wie es Euch generell bei der Beziehungsanbahnung geht. Würde mich freuen.

    Euch allen aus dem Umkreis meiner Altersstufe herzlichen Dank für die Einblicke. Sollte sich hier jedoch kaum „ganz junges Gemüse“ melden, geh ich mal davon aus, dass die sich in einem anderen Forum tummeln oder einfach fröhlich feiern gegangen sind, wie ich das in dem Alter am Wochenende auch gemacht habe und hier sowieso nicht mitlesen. :)

    LG, w 45
     
  19. Der erste halbwegs vernünftige Beitrag von einer Frau hier. Nur das mit dem Einschränken - sorry, das müsst ihr Frauen alle wieder neu erlernen. KEINE BEZIEHUNG FUNKTIONIERT OHNE EINSCHRÄNKUNG! Beziehung heisst auch immer Aufgabe einiger eigenen Freiheiten, Bereitschaft für eigene Rücknahme, sich dem Großen und Ganzen unterwerfen und nicht eigene Interessen über andere wichtige und wichtigere Aspekte stellen. Genau diesen Mist hat euch die Emanzipation eingeimpft. Nehmt mal Medikamente dagegen ein - so funktioniert keine Partnerschaft.
     
  20. Es ist leider das einzige, was Frau über einen gewissen Zeitrahmen für einen Mann heutzutage zu bieten hat. In Zeiten dieser kranken Emanzipation haben die Männer immer mehr weibliche Qualitäten annehmen müssen. Was früher typisch weiblich und ein Standing für Frauen war, sollen heutzutage Männer ausüben. Das ist Aufgabe ihrer Identität. Zugleich ihre Vernichtung, weil Frauen ja jetzt wechseln können wie kalte Handtücher (aber beschweren sich über die Männer, wenn die es auch tun). Klar sind Männer, die warm wechseln, einen hinhalten, verarschen etc. einfach nur Müll und müssen dekomprimiert werden. Nur: Ihr Frauen seid leider in diese Stiefel mit reingerutscht, nun seid ihr auch nicht mehr besser. Daher werdet ihr immer mehr beschnitten und verachtet.
     
  21. Hm, ich kann mich erinnern, dass es bei mir anders wie bei dir war. Ich hatte sehr früh eine erste Freundin (12), die dann nach 2 Jahren wegzog. Dann gab es eine Nachbarin, die Sex als ihren Abenteuerspielplatz entdeckt hatte und dieser einen wesentlich größeren Stellenwert als bei mir hatte. Wir kamen uns näher und dann gab es auch wieder Auszeiten.

    Mit 18 hatte ich zwei Freundinnen gleichzeitig (beide in kurzem Abstand auf einer Party kennengelernt). Die eine war Französin, 6 Monate in Deutschland und wollte nur eine Affaire. Die andere etwas verbindliches. Beide waren sehr gegensätzlich und natürlich ging das schief. Meine erste wirklich bedeutende Freundin habe ich mit 22 kennengelernt, davor war eher meine Findungsphase und ich war wirklich kein verbindliches, nettes Prachtstück für die Frauenwelt. Wahrscheinlich habe ich das gebraucht und ja, auch damals war es ohne Probleme möglich, eine Frau recht schnell ins Bett zu bringen. Aber ich hatte nie das Gefühl, dass diese Frauen sich Druck gemacht hätten. Manche waren sogar erstaunlich selber aktiv und ich schaue nicht wie Prat Pitt aus, auch wenn ich mich nicht als hässlich einstufen würde.

    Wie sieht es heute aus? Ehrlich gesagt möchte ich mit inzwischen etwas über 50 mit den meisten Frauen gar nicht im Bett landen. Wir sind in dem Alter alle nicht mehr so hübsch, haben (leider) viele Erfahrungen, sortieren Dinge aus wo ich mit 20 sicher nicht darüber nachgedacht habe und von daher verspüre ich deinen beschriebenen Druck nicht. Heute ist mir wichtiger, ob mich eine Frau nicht langweilt, die etwas zu erzählen hat und selber aktiv ist. Das sind alles keine Eigenschaften, die schnelle Handlungen in horizontaler Ebene einfordern. Ich denke, es geht gar nicht wenigen ähnlich, wobei andere mit Sicherheit ganz anders denken.

    Ja, der Internet-Sex ist heute zugänglicher, aber damals gab es auch genug Möglichkeiten. Wenn die Sexroboter kommen, wird es mit Sicherheit noch einmal ganz anders, weil damit das Thema Sex wahrscheinlich zum größten Teil abgedeckt ist. Aber so weit sind wir noch nicht. Darüber können wir gerne in 20 Jahren diskutieren, falls wir noch auf der Welt wandeln und dieses Thema interessant sein sollte. Von meiner Seite eher unwahrscheinlich, dann bin ich ein alter tattriger Opa und wahrscheinlich froh, meine Ruhe zu haben.
     
  22. Unter Druck kommt oft nichts Gutes dabei raus.
    Ist meine Erfahrung. Die ich Ende der 70 er gemacht habe.
    Sex war damals nicht so überbewertet wie heute. Es hat Spass gemacht ... und gut.
    Das Spiel der Verführung hat mir immer Spass gemacht. Da habe ich wohl Glück. Körbe waren natürlich nie angenehm, aber die Welt ging nicht unter. Aber auch damals gab es schon Menschen, die sich nicht sicher waren. Und selten bis nie begehrt wurden. Manche haben die Kurve bekommen und einfach gemacht - und zwar das, was sie für gut und richtig gehalten haben. Andere nicht.
    Menschen können souverän zu ihrer Persönlichkeit stehen. Viele lernen das aber nie. Und werden daher früher oder später langweilig. Hier kommt der Unterschied - heute werden die Langweiler ausgetauscht. Früher waren Scheidungen verpönt.
    Ich bin ein Mann, der schnell Sex haben möchte. Und ich habe diesen immer bekommen. Nicht immer mit der Frau, die eigentlich das Ziel war. Woran das liegt ? Keine Ahnung.
    Heute - so mein Eindruck - soll durch Sex etwas erreicht werden. Nicht der Sex selbst macht Spass. Und das ist der Fehler.
    Ich persönlich mag es, dass Frauen heute ihre Persönlichkeit leben. Manche zumindest. Dafür gibt es immer mehr Männchen, die sich verstecken - hinter "Moral" , Parolen und Glaubenssätzen.
    Jede Zeit bietet ihre Möglichkeiten. Eines bleibt immer: Man muss wissen, was man will. Und dann seine Möglichkeiten nutzen. Ohne sich unter Druck setzen zu lassen.
     
  23. @Ikigai
    Ich kann Dir zu meiner 19 jährigen sagen, dass iwelche online-Datinggeschichten da gar nicht Thema waren. Sie hat seit drei Jahren einen Freund und sie kennen sich durch 'ne große Clique aus der Umgebung. Ja, das gibt es heute auch noch.
    Warum glaubst Du, dass Deine Söhne mit Date-Apps "starten" werden? Oder weißt Du es?

    Lass die Jungs mal machen. Die müssen ihre eigenen Erfahrungen machen.
    Die werden durch Dein Einmischen keine besseren Menschen. Das müsstest Du ihnen schon vorher auf den Weg gegeben haben auf Grund Deiner allgemeinen Erziehung.

    Sei da, wenn Du merkst, dass was im Busch ist und sie nicht klar kommen.
    Gut gemeinte Ratschläge gehen eh ins linke Ohr - ganz knapp am Hirn vorbei - und rechts wieder raus.
     
  24. Liebe FS,
    in der von Dir gewünschten Altersklasse habe ich keine Erfahrungen, aber in der Altersklasse von 25-33, in dem Alter sind die Nichten und Neffen sowie die Kinder der Freunde, die alle in mehrjährigen stabilen Partnerschaften leben, teilweise bereits verheiratet sind.

    Eines ist allen gemein und unterscheidet sich so überhaupt nicht von meinen eigenen Erfahrungen, die weitere 30 Jahre zurückliegen: auch die junge Generation, die stabile Beziehungen pflegt hat ihre Partner im engeren sozialen Umfeld kennengelernt - keiner per Onlinedating, keiner über Facebook oder sonstwo aufgegabelt.

    Insofern glaube ich, dass Du einem Irrtum unterliegst, wenn Du glaubst, dass Deine Söhne über Tinder ihre Partnerschaften finden. Gerade habe ich eine Untersuchung gelesen: 84% der Tinderer ist vergeben und sucht nur Affären.
    Genauso ist es mit dem, was über sonstige SocialMedia-Plattformen als Fernbeziehungen zustande kommt - Strategie zur Vermeidung von Nähe, soziale Störung und findetim Umfeld keine Kontakte. Das solltest Du Deinen Sohnen vermitteln: Leben findet das statt, wo sie sind, nicht in virtuellen Welten.

    Auch den Gedanken, dass vorhandene Väter ihren Söhnen irgendetwas brauchbares in Beziehungsfragen vermitteln, als brauchbares Role-Model für gelungende Beziehung aktiv in Erscheinung treten, kannst Du getrost vergessen.
    Wenn meine Neffen Beziehungsprobleme hatten, wendeten sie sich an die Frauen in der Familie und wenn sie Ansätze zeigten, als Revanche Frauen zu verarschen, weil sie selber mal verlassen wurden, bekamen sie zu hören, dass Arschl***männer eben auch nur noch Arschl***frauen abbekommen.

    Ich habe nie festgestellt, dass sozial gefestigte junge Frauen sich unter Druck setzen lassen, Sex haben zu müssen, um einen ambivalenten Mann zu binden sondern im Gegenteil: er istunverbindluch, also wird er in der sexlosen Freundschaftsschiene geparkt bis er sich entscheiden kann.
    Da haben Anfang 20er ein ganz anderes Standing als man es hier allenthalben von 15 Jahre älteren Frauen liest.
     
  25. Für mich lässt verstärktes Onlinedating in dem Alter auf Probleme schließen. Junge Menschen bewegen sich in Ausbildung, Freundeskreis und Freizeitverhalten nach meinem Verständnis eher in Umgebungen, in denen es immer wieder mal Singles gibt. Sind das dann "Computer-Nerds", die den ganzen Tag hinter dem Rechner sitzen? Sind es die, die im realen Leben niemand haben will? Die nicht in der Lage sind zu flirten und Kontakte aufzubauen oder eben wirklich Nähe und soziale Interaktion vermeiden und damit nicht umgehen können?
    In "Höherem" Alter, also eher nach der ersten längeren Beziehung, kann ich nachvollziehen, dass einen Beruf, Alltag oder Kinder fordern und das Kennenlernen erschweren. Wenn aber junge Menschen schon nur online Kontakte knüpfen können, halte ich das für bedenklich.
     
  26. Wenn du das alles im Überfluss hattest und so wie du behauptest es gerade darauf ankommt, frage ich mich, warum diese Frau zu einem Opa geht? Geld hast Du gehabt. Status auch. Jünger bist du und dadurch eher Teufel im Bett wie er.
    Nun ich habe auch eine Scheidung hinter mir! Wie kommt das , dass ich all mein Geld behalten konnte. Meine Exfrau so versorgen konnte, dass sie sich keine Geldsorgen machen muss?
    Keiner musste bluten oder um etwas kämpfen.
    Ein Mann der soviel wie du angeblich hatte und dazu Status, der ist nicht Pleite. Du musst max die Hälfte abgeben im ungünstigen Fall.
    Dann kann es ja nicht so viel gewesen sein, wenn Du dadurch insolvent geworden bist.
    Du bist ein Loser der jetzt mit dem Finger auf die Böse Frau zeigt.
    Aber sich nicht fragt, was der wirkliche Grund für ihre Flucht ist.
    Aber wenn man dich hier ein wenig ließt, kann man sich denken warum.
    M48
     
  27. Dieser Druck dürfte beiden Geschlechtern wohlbekannt sein, denn selbstverständlich muß auch ein Mann heute ziemlich schnell „liefern”, damit die stets neugierige Dame weiß, auf wen sie sich einzulassen im Begriff ist.
     
  28. ,

    Liebe FS,
    das richtige Zeitfenster ist m.E. die Erziehungszeit, wo auch der Grundstein für die berühmten "5S" (Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl...) gelegt wird. Wenn du/ihr diese "S" deinen Jungs mitgegeben habt, ist das m.E. schon die halbe Miete. Hinzu kommt noch die Vorbildfunktion (-> Beziehungsverhalten der Eltern). Mehr kann man m.E. nicht tun.

    Als meine beiden (Tochter und Sohn, 27 und 25) heranwuchsen hatte ich immer wieder mal das Thema Liebe, Sex und Verhütung aufgegriffen - je nach Gesprächsaufhänger. Z.B. dass es Menschen gibt, für die Liebe und Sex zusammengehören und wiederum andere, die das trennen können. Die einen wünschen sich eine feste monogame Beziehung und wiederum anderen reicht was lockeres, bzw. probieren sich gerne aus. Gerne auch parallel.

    Ich riet den beiden immer wieder, ihr Herz auf die eigenen Wünsche und Vorstellungen zu überprüfen. Und machte ihnen klar, dass sie keinesfalls Sex liefern müssen, wenn sie selbst dazu noch nicht bereit sind. Wenn jemand Druck macht, ist's schlicht der/die falsche. Wenn jedoch der eigene Wunsch da ist, nur zu. Natürlich gibt es keine Garantie für Längerfristiges, zumal noch in so jungen Jahren.

    Bzw. sollte die eigene Brut eher lockeres wollen, sollte diese bitte so fair sein und das rechtzeitig mitteilen, damit das Gegenüber weiß, woran es ist, usw usf.

    Lass dich bloß nicht von Tinder &Co. verrückt machen. Meine beiden hatten sich zwar auch eine Zeitlang mit Onlinedating befasst, sind aber davon wieder abgekommen. O-Ton meiner Tochter: sie sei zu alt für diesen Sch... :D Und auch mein Sohn setzt nun lieber wieder auf's RL.

    Vertrau einfach deinen Jungs, dass sie schon ihren Weg finden werden. Manche Fehler müssen sie selbst machen. Da waren wir früher auch nicht besser.

    Übrigens hat eine Freundin meiner Tochter - kein Witz - über Tinder ihren heutigen Mann gefunden und inzwischen haben die beiden Nachwuchs. So kann's also auch gehen. :)

    W51
     
  29. Ich finde deine Beiträge unerträglich - sie tragen nichts zur Klärung der jeweils gestellten Frage bei. Stattdessen verurteilst du auf Basis deiner persönlichen Lebensgeschichte alle Frauen und verallgemeinerst unzulässigerweise. Zudem rufst du mit deinem letzten Satz zu tatkräftiger Misogynie auf. Das ist in einem Forum wie diesem, in dem viele Frauen ihr Innerstes nach außen kehren und/oder anderen in Lebenskrisen zur Seite stehen, unerträglich.

    w56 (auf die nichts von dem zutrifft, was du über „die Frauen“ schreibst)
     
  30. Hi,

    ich glaube schon der Druck ist gestiegen. Auch einfach deshalb weil inzwischen Partner wie Muell oft entsorgt werden wenns Probleme gibt.
    Es gibt wenig Zeit zum Prüfen.
    Das war ja früher eher ritualisiert: verliebt-verlobt- verheiratet.
    Die Verlobungszeit war gedacht zu schauen ob es wirklich passt.
    Der Wille zu lebenslanger Verbindlichkeit häufiger.

    Ich sehe heute oft ein Paradox:
    Die Leute wollen geliebt werden.
    Am besten den,die TraumpartnerIn fuer immer haben.
    Aber gehen mit einer unglaublichen Naivität und Tempo da ran.
    Springen von heute auf morgen zusammen, ziehen sofort zusammen, schlafen sofort zusammen etc.
    Und genau so hektisch und fluchtartig geschieht dann Trennung wenn erste Probleme auftauchen.
    Viele sind durcheinander. Unklar was sie von Beziehung erwarten, untreu und illoyal. Erwarten aber vom Gegenüber Treue, Loyalität und Klarheit :)

    Das mit dem sexuellen Druck fiel mir mal massiv auf als ich in Beziehungsanbahnung ne Blasenentzündung hatte.
    Und es daher zwangsläufig ne Sexpause gab.
    Könnte ich fast schon als Tip an junge Frauen weitergeben :)
    Reagiert der Mann fürsorglich, pflegt einen und lässt einen sich auskurieren, gehts um Liebe.
    Wird er druckvoll, zieht sich zurück, reagiert unempathisch, wäre er besser mit Gummipuppe zur Triebabfuhr bedient (diese Beziehungsanbahnung sprach übrigens von Heirat, aber auf Worte sollte man nix geben, nur auf Taten und auf Zeit, genau zu prüfen, wen ich vor mir habe)
     

Jetzt Partnersuche starten

Ich bin
Ich suche

Es gelten die AGB und Datenschutzbestimmungen. Mit der kostenlosen Mitgliedschaft erhalten Sie regelmäßig Angebote zur kostenpflichtigen Mitgliedschaft und weiteren Produkten der PE Digital GmbH per Email (Widerspruch jederzeit möglich)