1. Eine Escort Dame bietet u.a. Schönheit + Zärtlichkeiten gegen Geld. Ohne eine entsprechende Bezahlung wird sie auch keine "inneren Werte" ergründen. Das ist eine reine Geschäftsbeziehungen. Selbstverständlich legen Escort Damen den größten Wert auf ihr Äußeres. Das gehört zu ihren Job, aber diese optischen Anforderungen auf den Rest der Frauen zu übertragen, ist schlichtweg Träumerei von unter - bzw. durchschnittlich aussehenden Männern.
    Da kann man noch so viel jammern, wenn man selber nicht wie Brad Pitt aussiehst, wird man auch keine Angelina Jolie finden.
    (Umgekehrt genauso)
     
  2. Genau @Toi et moi ,
    es geht um eine bezahlte Dienstleistung.
    Sex, wie der Mann, der bezahlt, ihn will. Dazu hört er, was er hören will. Wird angehimmelt. Und nicht kritisiert. Und ja, das tut manchmal einfach gut.
    Und das Wichtigste: die Escortdame versucht erst gar nicht, den Mann zu ändern. Sondern nimmt ihn als gegeben hin. Als zahlenden Kunden, ja. Aber immerhin als den Mann der sie bezahlen kann.

    Immer mehr Frauen fordern heute "Respekt" ohne sich diesen verdienen zu wollen. Und ohne auch nur die rudimentäre Bereitschaft, diese Achtung auch dem Mann entgegenzubringen. Mann mag das aber nicht. Darum fühlt er sich mit der Escortdame wohl.
    Meine Sicht der Dinge . Aber wohl nicht nur meine Sicht, sondern die Sicht einiger Männer. Und irgendwo auch mancher Frauen.
     
    • # 92
    • 22.11.2017
    • void
    Respekt muss man sich eben nicht verdienen. Das sollte jedem ganz normal entgegengebracht werden, weil er genau so ein Mensch ist wie der andere auch.

    Das sollte selbstverständlich sein, dass sich auch die Frau respektvoll verhält.

    Ich kann mir aber nur schwer vorstellen, dass Escort-Damen per se respektvoll von ihren Kunden denken, für die sie sich in eine Rolle begeben, die geschauspielert ist und den Mann auf ein Podest erhebt (denn immerhin kriegt er ja zu hören, was ihn gefügig macht, seine Brieftasche zu zücken). Dass einer sich wohlfühlt, wenn alles, was ihn verängstigen, verunsichern, verärgern könnte, nicht gesagt wird, kann ich mir dagegen natürlich gut vorstellen. Nur darf Mann diese Dienstleistung nicht auf seine Beziehung übertragen. Damit würde er ja auch davon ausgehen, dass Frauen keine Partnerinnen und Menschen sind, sondern nur dazu da sind, ihm das Leben angenehm zu machen, ohne selbst irgendwelche Bedürfnisse zu haben, die dem Mann unbequem sein könnten. Die Escort-Frau muss ja auch nicht mit ihm leben.
     
  3. Ich denke, dass Prositution eine ganz normale Dienstleistung ist. Und es gibt Dienstleister, die einfach freundlich vom Typ her sind und andere, die das schauspielern müssen und insgeheim nicht sehr respektvoll über ihre Kunden denken. Genauso wird es bei Sexarbeitern sein - es wird sich gas ganze Spektrum finden. Und natürlich hat jeder Dienstleister das Ziel, dem Kunden die Brieftasche zu öffnen.

    Aber ganz ehrlich: ich glaube, dass es dem Kunden doch auch egal ist, ob die Freundlichkeit echt oder nur gut geschauspielert ist. Wenn ich einen Shop betrete, interessiert mich doch auch nicht, ob sich das Personal tatsächlich freut, dass ich dort was kaufen will - solange sie mich nicht spüren lassen, dass es sie nervt und ich bekomme, was ich will.

    Der Kunde ist König, die Position erkauft er sich. Das gilt auch für Prostitution. Und worauf der Kunde dabei Wert legt (Aussehen, bestimmte Praktiken, Begeisterung beim Gegenüber) ist unschiedlich, aber sicherlich immer zu bekommen. Wo Nachfrage herrscht gibt es auch immer entsprechende Angebote.

    Deshalb hoffe ich im Sinne eines jeden Freiers , dass er für sein Geld genau das bekommt, was er sich wünscht. Denn es wäre doch schade, für etwas zu bezahlen, was nicht besser ist als die kostenlose Variante.
     
  4. Wohl in vielen Beruf hat man mit Kunden zu tun, die man zufriedenstellen möchte. Manchen gegenüber kann man so etwas wie "Respekt" haben, manchen nicht. Unsere Arbeit machen wir alle trotzdem. Warum sollte eine Prostituierte ihren Kunden nicht genau so respektvoll behandeln, wie jeder andere in einem Dienstleistungsgewerbe das auch tut? Umgekehrt erwartet sie ja auch, nicht als Bettvorleger, sondern als Mensch mit Respekt behandelt zu werden. Ich sehe da keinen Widerspruch - der ergibt sich nur für die Menschen, die mit dieser "Dienstleistung" an sich ein Problem haben und die auch den Beruf als solches nicht respektieren.

    Das ist doch offensichtlich. Vermutlich gehen ja eine Reihe Männer genau aus diesem Grund zu Prostituierten. Übertrage ich die Dienstleistung einer Kellnerin auf die Beziehung? Oder die einer Masseurin?

    Es gibt eine Reihe Berufe, die ich nicht ausüben könnte. Altenpfleger wäre zum Beispiel nichts für mich, Arzt in vielen Bereichen auch nicht. Trotzdem respektiere ich die Angehörigen dieser Berufe. Warum sollte das bei einer Prostituierten anders sein? Ich vermute, manche Frauen haben schlicht ein Problem mit diesem Beruf, weil sie ihn sich verständlicherweise für sich überhaupt nicht vorstellen könnten und nicht akzeptieren möchten, dass andere Frauen das eben anders sehen.
     
  5. WIE BITTE?

    Käuflicher Sex sollte/könnte/müsste auf jeden Fall besser sein als kostenloser Sex?

    Ich glaube, ich bin im falschen Film. Ich hoffe sehr, dass ich mich nicht schwer in den Männern täusche und ich hoffe sehr, dass den meisten Männern liebevoller, persönlicher, emotionaler Sex lieber ist als die anonyme Hochglanz-Variante.

    Brrr. Mir gruselt gerade.
     
    • # 96
    • 24.11.2017
    • void
    Es sind nur Berichte im Fernsehen, die bei mir den Eindruck erweckten. Weil sie mehr über die Männer weiß als andere. Und weil sich manche Männer gerade nicht respektvoll verhalten. Weil sie ihren Körper verkauft. Weil sie dem Mann Wohlbefinden schenkt, ohne selbst welches zu empfinden, dh. sich benutzen lässt.
    Die Frauen, die zur Prostitution gezwungen werden, und das scheinen nicht wenige zu sein, sind noch ganz anders drauf. Dass da kein Freier respektiert wird, wenn er quasi die Zwangslage ausnutzt (selbst wenn er das nicht weiß), ist doch sofort nachvollziehbar.

    Das sind nun keine Escort-Frauen, vielleich ist diese Form der Prostitution freiwillger und angenehmer?

    Ja, aber wird sie das in jedem Fall? Wenn wir von Prostituierten im Allgemeinen reden, würde ich das ganz klar verneinen.
     
  6. Ja, natürlich ist der Sex in irgendeiner Form "besser" als der "nichtbezahlte". Sonst würde der Mann ja nicht zu einer Prostituierten gehen. Entweder irgendwelche Praktiken fehlen sonst oder die Partnerin möchte gar keinen Sex mehr oder es gibt keine Partnerin.

    Klar haben wohl die meisten Männer lieber eine Partnerin, bei der sie es nicht nötig haben, eine Prostituierte zu besuchen. Das ist aber nicht immer so, woran auch immer es liegt.

    Wenn Dir der Altenpfleger im Seniorenheim den Hintern abwischt, empfindet er auch kein Wohlbefinden.

    Aus meiner Sicht eine andere Baustelle, aber definitiv eine. Gegen illegale Prostitution vorgehen und legale trotzdem ermöglichen ist eben nicht immer einfach.

    Der Wechsel der Bezeichnung ändert, wie in anderen Fällen auch, nicht wirklich etwas grundlegendes...
     
  7. Hallo FS,
    vor gut sieben Jahren hat sich meine damalige Freundin von mir getrennt, weil ich für sie im Bett... schlecht war, es hat bei mir nicht geklappt, zu aufgeregt. Ich möchte nicht auf die Details eingehen, es ist schon eine Weile her, aber damals verlief für mich die Trennung sehr schwer, ich war etwa monatelang depressiv, nichts lief bei mir. Es war nicht einfach, weil intensive Gefühle im Spiel waren - nennen wir diese Gefühle so etwas wie Liebe. Ich tippe jetzt auch einfach so "depressiv" ein, weil, wie soll ich es beschreiben, ein Beobachter von damals hätte mich als sportlichen athletisch gebauten und gut aussehenden Mann beschrieben... keiner kommt ja auf die Idee, dass ein Mann, der gerade 100 kg stemmt und Dutzende Klimmzüge macht, depressiv sein kann. Im gesunden Körper gesunder Geist, oder? Aber so war es bei mir und ich bin bis heute alleine. Damals habe ich angefangen, mich auf Frauen einzulassen, die sexuelle Dienste anbieten, auch auf Escort-Damen, und hatte mit ihnen viel Sex so wie es in der Biologie des Menschen vorgesehen ist. Es ist einfach, mit diesen Frauen Sex zu haben, weil man nicht wie mit "normalen" Frauen Monate- bzw. Jahre auf den Sex warten muss...
    Aber es ist für mich bis heute nicht einfach, eine Beziehung einzugehen. Seit der Trennung von damals bin ich zu desillusioniert. Mit zunehmendem Alter begegne ich immer weniger Frauen... Frauen in meinem Alter, die da sind, sind meistens allein erziehend und kommen für mich nicht in Frage. Jüngere Frauen unter 30 Jahren wollen ganz sicher nicht einen Mann wie mich mit Mitte Ende 30 und auch ich kann mir nicht vorstellen, mit einer jüngeren Frau zusammen zu sein. Ich rechne eigentlich damit, für den Rest meines Lebens alleine zu bleiben... Escort-Damen sind für mich wie Inseln in meiner Einsamkeit. Es sei denn, ich treffe eine "normale" Frau, die mich überzeugt, für die ich Gefühle entwickeln kann, bei der ich nicht warten muss... und ich werde alles tun, dass sie es nicht bereut, mit mir zusammen zu sein.
     
    • # 99
    • 06.12.2017
    • void
    Ich wünsche mir, das bis zum Sarg allein machen zu können, das vorweg.
    Ich hätte keine Befriedigung dabei, wenn mich jemand säubert, weil ich es nicht mehr kann. Also er dient nicht meinem Vergnügen, während er keins hat, spielt mir nichts vor und hält nicht einfach still und wartet, bis meine Rubbelei an ihm vorbei ist. Deswegen ist Altenpflege, Krankenpflege, andere Dienstleistung was anderes, als jemandem seinen Körper oder irgendwas anderes seiner Persönlichkeit zur Benutzung zu überlassen und sich in der Zeit auszuschalten, dass man nichts fühlt. Ich red nicht von den Frauen, die Spaß dabei haben. Sowas gibt es ja auch. In Filmen sind es immer die superhübschen, jungen, sexgierigen Studentinnen, die sich ihre Designergarderobe zusammenv*** mit vermögenden Herren ab 40. Vielleicht gibt es die. Bei "Domian" hatte auch mal eine angerufen, die meinte, sie hätte im Monat so 20 000 Euro, wenn ich mich richtig erinnere. Mag sein, dass das den Spaß bei der Sache bewirkt.

    Wenn man drüber nachdenkt, ist auch geheuchelte Freundlichkeit mancher Kellner eine Selbstverleugnung, und als Gast merke ich das, wenn es nicht von innen kommt. Wer seinen Beruf nicht gern macht und mit Kunden zu tun hat, bringt das immer rüber. Und ich als Kunde muss mir sagen "ja, sei freundlich, ich kann nichts dafür, dass du den Job machen musst". Bei Sex kann ich das nicht so sehen, weil das für mich verbunden ist mit beiderseitigem echten Spaß, den ich einem, für den ich zahlen müsste, nicht glauben würde.
    Ich würde auch niemanden bezahlen, dass er sich mit mir unterhält über für mich spannende Themen oder dass er mir einen Abend lang das Gefühl gibt, ich sei ne superschöne, tolle Frau, der ein Rosenstrauß filmreich übergeben wird, den sie vorher selbst bezahlt hat. Brächte mir nix. Aber vielleicht ist das was anderes und Sex mit einer Prostituierten ist sowas wie Massage für die Männer.
     
  8. Es interessant zu lesen, wie selbstbewusst die Herren von ihren Erlebnissen mit käuflichen Frauen berichten. Mich würde es interessieren, ob diesen Herren überhaupt bewusst ist, was diese Frauen über sie denken. Wahrscheinlich haben die Escort-Agenturen auch "Betriebsausflüge" und "Weihnachtsfeiern", wo man sich über die Kunden lustig macht... so zur Unterhaltung halt!

    Aber ich geh mal stark davon aus, dass die Herren meine Frage genauso verdrängen und ablehnen werden wie ihre eigene Realität und ihr Dasein als FREIER!!
     
  9. Vermutlich machen sich Männer allgemein viel weniger Gedanken darüber, wie sie auf andere Menschen wirken, mit denen sie nicht wirklich eine enge Verbindung haben als Frauen, deren Gedankengänge dazu ich hier lese. Ob nun die Verkäuferin oder die Escortdame oder irgendwer sonst irgendwas bei der Betriebsfeier erzählt, wäre mir relativ wurscht.
    Glaubst Du wirklich, dass die Damen bei der Weihnachtsfeier die sicher Hunderte Freier pro Jahr einzeln durchdiskutieren? Finde ich etwas naiv.

    Was gibt es da zu verdrängen oder abzulehnen? Letztlich handelt doch jeder vernünftige erwachsene Mensch so, dass es im Einklang mit eigenen Wertvorstellungen und eigenem Gewissen ist. Du überträgst schlicht Deine Moralvorstellungen auf andere Menschen und meinst, die müssten dann irgendwas verdrängen. Das brauchen die Freier genauso wenig wie die Prostituierten.
     
  10. Das sind Geschäftsfrauen, und nicht so dumm die privaten Trutscherle, die sich gratis gefährden und ausnutzen lassen.
    Nö ... die lästern nicht auf der Weihnachtsfeier und auch sonst nur selten. Sind ja nicht blöd - und verraten daher ihre Spezialitäten & 'Betriebs-Geheimnisse' nicht gratis an 'Kolleginnen'. Stammkunden sind gut einzuschätzen und regelmäßige Einnahme. Jeder Gast ein zahlender Kunde - und alles über 'normal' kostet auch noch mal extra ... prima!
    Was gäbe es da zu lästern?
    Der Bäcker lästert nicht über seine Kunden und er plaudert seine Rezepte nicht aus.
     
  11. Ich kann nur für mich sprechen: Es ist vollkommen irrelevant, was eine Escortdame über mich denkt. Nicht Teil des Vertrages.
    Es ist ähnlich interessant wie für dich, was der Autoverkäufer über dich denkt.
     
    • # 104
    • 01.02.2019
    • void
    Jede Wette, dass viele das nicht interessiert, weil sie die Frauen konsumieren und Konsumgut keine Meinung zu haben hat. Es gibt erschreckend viele Männer, auch solche, die nicht zu Prostituierten gehen, die Frauen als minderwertige Menschen ansehen, deren Meinung genauso ist wie die eines Kindes über das Wetter.

    WENN es einem Mann was ausmacht, hat er vermutlich eine emotionale Bindung aufgebaut oder will wenigstens Lob haben, dass er toll sei. Eine Escort-Frau leistet vielleicht meist auch mehr als eine "reine Prostituierte", die nicht mit dem Mann noch viel reden muss vor dem Sex (auch wenn vielleicht viele Männer zur Prostituierten gehen, um mal umarmt zu werden oder zu reden und einer hört zu und sieht wenigstens ein bisschen interessiert aus).
    Die E-Frau muss sich ja beim Essen als interessierte Zuhörerin benutzen lassen, ob sie nun will oder nicht. Wird zwar auch bezahlt, aber kann auch öde sein.

    Wenn sich E-Frauen lustig machen über ihre Kunden, sollte das auch nie an die Öffentlichkeit geraten. Sonst sind sie die Freier ja los, die dafür bezahlen, dass sie toll gefunden werden.
     
  12. Escort speziell bezieht sich auf eine gepflegte Begleitung, plus einer Frau, die sexuell eine professionellere Technik beherrscht, weil sie Wert auf qualitativen Sex legt und das nunmal ihr Handwerk ist. Mit einer normalen Frau, wie auch einem normalen Mann kann man zu 90 % nur mittleren Standard-Sex haben, der zu hoher Wahrscheinlichkeit (besonders im ONS-Bereich) unbefriedigend und überflüssig und kompliziert ist.

    Sind wir doch ehrlich, wenn ich eine sexuell erfahrene Person bin, der Sex Spaß macht, dann lege ich irgendwann Wert auf die Qualität des Sexes. Wenn ich Sex kaufe, will ich zum meinem Spaß kommen.

    Andersrum: Ich bin als Frau sehr attraktiv und erfolgreich. Ich würde jeden Mann ins Bett bekommen. Ich würde mir aber auch lieber einen professionellen Callboy nehmen, der weiß was er tut und eine ausgezeichnete Ausdauer hat. Da habe ich mehr davon. Ich denke, Menschen, die nunmal das Geld dafür haben und erfolgreich sind, die denken etwas "zielorientierter": Man investiert sein Geld in die richtige Sache und in die richtigen Personen, die einem am meisten und schnellsten etwas bringen und "spielt" nicht mit Leuten Glücksrad, auf der Hoffnung nach einem guten Schäferstündchen, wie es eben gerne erfolgslose, und hoffnungslos frustierte Menschen tun.

    So gibt es viele hübsche Männer, die die Auswahl auf die hübschesten Frauen hätten, aber sich lieber für eine Prostituierte entscheiden und dort das Handwerk bekommen, das sie möchten. Hinter einem schönen Mädchen bekommt man nicht das gewünschte Produkt, das weiß ein erfahrener, erfolgreicher Mensch immer.

    Kurzum: So eine professionelle Frau weiß, was sie tut und es wird gut sein.

    Ich finde die Frage sehr wichtig, denn da scheint mir sehr viel Nachholfbedarf für Frauen zu sein. Die meisten Frauen sind "schlecht" im Bett und meinen, sie könnten es allein durch die Optik kompensieren und ein Mann würde sich damit zufriedenstellen. Einem Mann, der Sex aber genießt und eine hohe Lust hat, wird das nicht tun.
     
  13. Solche Männer sind nicht attraktiv genug, um attraktive Frauen auf normalem Wege zu bekommen. Geld ist ja nicht alles, sondern es muss auch ein gewisses Aussehen vorhanden sein. Außerdem ist bei ihnen eine ordentliche Portion Gefühlskälte vorhanden, die nötig ist, um keine Skrupel beim Kauf eines Menschen zu entwickeln.
     
    • # 107
    • 07.03.2019
    • void
    Wieso? Schlechter Sex wird auch von Männern praktiziert. Gerade von denen, die denken, er sei nur für IHRE Befriedigung da und die Frau müsse das leisten, also die, die nichts können, außer dafür zu bezahlen.

    Sex als Produkt, das die Frau zu liefern hat? Sex mit Liebe ist was anderes, als sich einen Orgasmus zu kaufen. Die Verkäuferin/der Verkäufer interessiert bei dem Deal ja nicht, seine Befriedigung ist das Geld, nicht der Sex.
    Und was hat das mit dem Erfolg eines Menschen zu tun? Ist der Erfolgreiche der, der alles konsumiert?

    Ich denke, dass es ne Menge Toleranz bei Verpartnerten gibt, was öden Sex angeht, aber dass schon alle von Anfang an schönen Sex haben wollen.
    Ich würde sagen: Sex wird dann gut, wenn man sexuell kompatibel ist, sich beide dafür interessieren, ob der andere Spaß dran hat, und man keine Hemmungen hat, über seine Wünsche zu sprechen. (ich glaube, das ist schon mal der Grund, warum Männer mit konservativer Lebenseinstellung zu einer Professionellen gehen - vor der schämen sie sich nicht. Oder sie haben ne Partnerin, die nicht so "verkommen" ist, beim Sex Spaß zu haben? Oder sie haben ein gutes Gefühl dabei, sich Frauen wie ne Rolex zu kaufen?)

    Mit wievielen warst Du im Bett? :D
    Ich denke, wenn eine Frau "schlecht im Bett" ist, ist es auch oft Gehemmtsein. Was ich so mitgekriegt habe, gibt es für Männer, die mit Liebe auch körperliche Liebe meinen und mit körperlicher Liebe nicht nur ihre eigene Befriedigung verbinden, nichts Schöneres, als wenn die Frau so richtig abgeht beim Sex.

    Was mich bei der Diskussion stört, ist die Einteilung in "normale Männer und Frauen" und die, die sich verkaufen und wahre Künstler/innen beim Sex sein sollen. Als ob sowas davon abhängt, dass man Geld dafür nimmt, und als ob stets jeder Kunde zufrieden wäre. Wer Spaß daran hat, seinen (Sex)Partner zu befriedigen, der wird es schon auch drauf haben. Es muss ja nicht der Geldbetrag das Motiv sein, dass man sich dafür interessiert, wie es für den anderen am schönsten ist. Es kann auch - oh Wunder - einfach sein, ihm Spaß bereiten zu wollen.
     
  14. Eine Geld-zurück-Garantie für das Ausbleiben eines Orgasmus gibt es sicherlich auch nicht im Escort Gewerbe (Callboys).

    Ich verurteile das Nutzen dieser Dienstleistung nicht, aber ehrlichweise würde ich den Nutzern dafür jetzt auch nicht automatisch das Prädikate "erfolgreich" zuschreiben, damit möchte ich keinen das benötige Einkommen durch berufliches Vorankommen absprechen. Erfolg ist Ansichtssache.

    Mich persönlich würde es alles andere als in Erregung versetzen einen äußerst attraktiven Mann erst bezahlen zu müssen, damit er mit mir niveauvolle Gespräche und anschließend leidenschaftlich Sex hat.
    Das kommt sicherlich auch daher, weil mich diese spezielle Erfahrung nicht reizt.
    Die Bestandteile des Geschäftsmodells sind für mich eben nicht erstrebenswert. Ich gehöre jedoch auch nicht zu der Zielgruppe die für außergewöhnlichen guten Sex mit einen attraktiven Mann zuerst Geld ausgeben muss.

    Ich kann mir jedoch schon vorstellen das es Personen gibt die bei Inanspruchnahme dieser Dienstleistung einen gewissen Kick verspüren und es ihnen ein erhabenes Gefühl vermittelt. Es ist eines der ältesten Gewerbe und das nicht ohne Grund.
     
  15. Ja, die gehen halt zu Prostituierten, weil es bequemer ist als mit der eigenen Partnerin herumzudiskutieren. Die Escortdame ist dann nur für ihre Befriedigung da und stellt keine Ansprüche, außer eben finanzielle. Ich finde das eine grundsätzlich elegante Art der Problemlösung, wenn wir das Thema Beziehung und fremdgehen mal außer Acht lassen. Den meisten Frauen fehlt der dafür notwendige Pragmatismus. Und das Verständnis dafür, dass es bei vielen Männern eben mehr um körperliche Befriedigung und bei vielen Frauen eher um das "Drumherum" geht.

    Das ist dann:
    Ja, es sind zwei verschiedene Dinge. So wie das Auto mit dem ich jeden Tag zur Arbeit fahre und der Oldtimer, den ich nur bei Sonnenschein zum Genußfahren aus der Garage hole.

    Sehe ich auch so.

    Für so manche Frau ist Sex nur noch Pflichterfüllung, sobald die Kinder mal gezeugt sind. Da weicht der Mann eben aus. Und da wir Männer pragmatisch und bequem sind, überzeugt die professionelle Dienstleisterin vielleicht gegenüber der Affäre, die schnell auch wieder Ansprüche stellt. Geld bezahlen, das bekommen, was Mann will und dann wieder gehen. Auch wenn es für viele Frauen unvorstellbar ist.

    Im Übrigen gibt es ja reichlich Frauen, die Sex auch als Ware betrachten und eine Gegenleistung dafür erwarten. Das muss nicht Geld sein. Für manche reicht es auch einfach, dass der Mann da bleibt. Oder aber doch ihren Lebensstandard sichert, dann sind wir wieder beim Geld. Überraschend (erschreckend?) viele Frauen hier lassen ja immer wieder klar durchblicken, dass ihnen bei einem Mann generell wichtig ist, dass er bezahlt. Mal ganz pragmatisch (und natürlich plakativ übertrieben) formuliert: warum sollte es verwerflich sein, für professionellen Sex, so wie Mann ihn haben will, zu bezahlen und zu Hause für die Pflichterfüllung ist das dann irgendwie "selbstverständlich"? Als Mann bin ich doch sowieso gewöhnt, dass Frauen Bezahlung erwarten.

    Ja, in vielen Fällen ist der Sex mit der langjährigen Partnerin besser. Aber eben sicher nicht in allen. Im Kern fehlt Frauen hier wie auch bei anderen Fragen die männlich-pragmatische Sichtweise oder wenigstens das Verständnis dafür...
     
  16. Man müsste als Mann schon etliche One-Night-Stands haben, um eine passende, schöne und noch fähige Frau im Bett zu haben, die gleich beim ersten Mal beim Sex mit geht, befriedigend ist und man zusammen im Bett harmoniert. Das ist selten bis gar nicht der Fall. Es geht ja nicht nur um Sex, sondern um guten Sex, geilen Sex oder spezielle Vorlieben, die man mit einem fremden oder einer normalen Frau nicht sofort bespricht. Die Escort-Frau weiß, was sie tut, hat ein professionelles Handwerk und man weiß, dass es zum Sex kommt. Man bereitet sich entsprechend vor.

    Bei der Normalfrau zieht man entweder eine Niete, eine fromme, verklemmte Frau, wenn man Pech hat, eine Frau, die irgendwas nicht mag oder kann, oder eben eine etwas offenere Frau. Man weiß nicht, was man bekommt.

    Bordell ist dagegen schäbiger. Man hat keine Auswahl. Man kommt hin, dort sitzen 5 zufällige Frauen und für eine muss man sich innerhalb Sekunden entscheiden.

    Ja, natürlich ist einem Mann klar, dass es auch "normale" Frauen gibt, die gut im Bett sind, aber das liest man den Frauen ja nicht am Gesicht ab und man fragt auch nicht plump: "Sind sie gut im Bett, sonst habe ich keine Lust an Ihnen?" Ich denke, das ist auch gar nicht fair den Frauen gegenüber, und du als normale Frau brauchst dich jetzt nicht animiert fühlen, um einen Mann sexuell besonders zu befriedigen, denn der nutzt dich sexuell sonst nur für seine Zwecke aus.
     

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