1. Was genau ist Schüchternheit? Wie in der Liebe damit umgehen?

    Die Frage kommt euch ggf. etwas dämlich vor. Und man kann natürlich im Netz recherchieren und sich informieren, was hinter dem Begriff steckt. Da werden aber eher Symptome aufgeführt, die einsetzen könnten. Erhöhter Herzschlag, erröten, feuchte Hände usw. usf.

    Mich interessiert jedoch, wie sich das anfühlt, schüchtern zu sein und wo genau Probleme entstehen.

    Kann sich Schüchternheit auf einige Lebensbereiche begrenzen, oder ist sie wenn, dann immer da?

    Kann ein extrovertierter Mensch schüchtern sein? Wenn ja, wie passt das zusammen?

    Habt Ihr Erfahrungen mit schüchternen Männern/Frauen gemacht, die ihr interessant fandet und das auch transportiert, es kam aber nichts zurück und ihr habt Euch dann zurückgezogen weil ihr angenommen hattet, das Interesse wäre kein gegenseitiges?

    Würdet ihr mit einem schüchternen Menschen eine Beziehung anfangen? Bleibt das in der Beziehung mit der Schüchternheit, oder wird diese irgendwann abgelegt werden können?
     
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    • # 1
    • 16.10.2014
    • Gast
    Hallo.

    Ich bin leider schon seit 30 Jahren (also wohl rettungslos) extrem schüchtern und deshalb auch fast immer single gewesen.

    Je besser mir eine Frau gefällt und je ernster meine Absichten mit ihr sind, desto größer ist die Blockade, die ich beim Kontakt mit ihr empfinde. Ich kann sie einfach nicht nach einem Date fragen, es ist unmöglich, mein Körper spielt verrückt, ich stottere und verliere die Kontrolle über meine Körperfunktionen. An 360 von 365 Tagen kann ich nicht einmal ansatzweise flirten.

    Es ist die Hölle.

    M, 43 Jahre, in allen anderen Lebensbereichen völlig normal bis erfolgreich
     
    • # 2
    • 16.10.2014
    • Gast
    War zumindest bei mir (m43) so, war als Kind und Jugendlicher extrem schüchtern, introvertiert bin ich immer noch (kann mit Massenansammlungen usw. nichts anfangen= Horror) aber merkwürdigerweise war dies bei Mädchen und Frauen dann immer ........ja wie man so sagt weggeblasen, also nicht mehr vorhanden.

    Bei den Frauen die ich wirklich wollte, hatte ich nie Probleme, auch beim Kennenlernen nicht und das spielte sich alles noch im quasi "physischen" Zeitalter ab, also ohne Funk-Fon + PC & Co.

    Ärger gabs dann eher später, wenn´s dann in einer Beziehung eben zu öffentlichen Personenanhäufungen hingehen sollte (nicht Bekannten- und Verwandtenpartys) - hier muß dem Schüchtern-Introvertierten etwas mehr "Toleranz" entgegengebracht werden, die danken es dann mit wahrer Liebe und auch Treue.

    Das Mann oder auch Frau in einer Beziehung gegenüber dem Partner mit Schüchternheit zu kämpfen hat kann ich mir jetzt nicht wirklich vorstellen, das wäre dann wohl eher auch etwas für die Psyscho-Couch.
     
    • # 3
    • 16.10.2014
    • Gast
    Hm... ja da sind erst einmal die Symptome. Aber andere als du erwähnst. Schüchternheit und Ängstlichkeit sind verwandt. Die Angst vor Ablehnung und Zurückweisung,
    die Befürchtung mit einer solchen Kŕänkung nicht klar zu kommen. Einhergehend mit 1000 Rationalisierungen, warum man einen bestimmten Schritt nicht tut. Schüchterne Männer sind besonders gehandicapt, weil Frauen auf männliche Initiative warten. Ursachen findest du in der Kindheit und in der Erziehung.
    Die Ängste ĺösen sich grossteils in einer stabilen Beziehung, in der offen komuniziert wird und Sicherheit. vermittelt wird.
    Schüchterne haben aufgrund ihres Vermeidungsverhaltens Erfahrungs- und damit Entwicklungsdefizite. Somit als Aufgabe, sich bewusst immer wieder mit Angst erzeugenden Situationen zu konfrontieren. Langsam wird dann drr unverstellte Charakter die eigentliche Person sichtbar. Schüchtere sind in einer defizitiären Bedürfnislage und deshalb dankbar, wenn sich jemand auf sie einlässt. Klammern aufgrund von Unselbstständigkeit kann ebenso ein Symptom sein.
     
    • # 4
    • 16.10.2014
    • Gast
    M40
    Es gibt viele schüchterne Leute, bei denen sich das nur in der Kennenlernphase auswirkt. Bei näherem Kennenlernen gibt sich das meistens.
     
    • # 5
    • 16.10.2014
    • Gast
    Warmherzigkeit, Offenheit, Schüchternheit, ....
    Ich schmeiß mich weg, was hier für Fragen gestellt werden.

    Aber nuja, ich geb mal meine Meinung dazu ab:

    - Schüchtern heißt sich selbst im Weg zu stehen, da einem der Schneid fehlt auf die Dinge zuzugehen, die man selbst begehrt.
    - Extrovertierte sind nicht schüchtern, sondern extrovertiert (vgl. offen :-D )
    - Schüchterne Menschen finde ich generell uninteressant, da man die möglicherweise interessanten Seiten ja nur unter Verdacht und viel Aufwand herauskitzeln kann. Schüchternheit wirkt in meinen Augen auch nicht sexy oder süß.
    -Ich schließe Beziehungen mit schüchternen Menschen aus.
     
    • # 6
    • 16.10.2014
    • Gast
    In einem romantischen Kontext bedeutet Schüchternheit, dass er/sie nur sehr wenige direkte Signale (Interesse) senden wird. Jmd. der sehr schüchtern ist, wird nur sehr selten den ersten Schritt machen.

    Es gibt da unterschiedliche Ausprägungen. Ein sehr schüchterner Mann, wird etwa sein Interesse (und auch seine Persönlichkeit) nur schwer transportieren können. Schüchterne Frauen habe es da etwas leichter, da Männer meist die Initiative ergreifen (müssen).

    Ein schüchterner Mann wird sich allerdings verraten, indem er die von dir genannten Symptome zeigt. Egal ob extrovertiert oder eher schüchtern, Augen, Körperhaltung, Stimme und allgemeine Erregung (nicht unbedingt sexuell), sind Anzeichen dafür, dass man jmd. sehr attraktiv findet.

    Ich war früher auch sehr schüchtern. Man taut allerdings relativ schnell auf, wenn man eine Frau näher kennengelernt hat und sie entweder länger gedatet hat oder mit ihr zusammen ist. Schüchternheit ist keine statische, emotionale/kognitive Disposition. Sondern eine Kombination aus mangelnder Erfahrung, natürlichen Versagensängsten in unbekannten Stresssituationen (etwa eine Flirt/Date Situation) und demenstrechend starke Hemmungen auf potentielle PartnerInnen zuzugehen. Aber das ändert sich meist im Laufe des Lebens.

    Manche Menschen bleiben sehr lange - oder für den Rest ihres Lebens - sehr schüchtern, da sie sich nie überwinden konnten mutiger zu werden, aber extreme Schüchternheit kann nur so überwunden werden. Man muss sich diesen Situationen bewusst aussetzen, egal wie viel Angst man hat. Sonst wird man viele Chancen verpassen.

    Je länger man sich seiner Schüchternheit hingibt, desto Stärker wird der Eindruck, dass sie Teil der Persönlichkeit ist und nie abgelegt werden kann. Was ein Irrtum ist. Schüchternheit ist teilweise mit Lampenfieber vergleichbar. Es gibt keine Menschen, die in einer vertrauten Umgebung und in der Gegenwart vertrauter Menschen wirklich schüchtern sind.

    Wenn ein Mann und eine Frau schüchtern sind, wird eine Annäherung sehr schwer. Vor allem, da die meisten Frauen davon ausgehen, dass ein Mann sie bei Interesse in 95% der Fälle ansprechen wird. Tatsächlich ist der Prozentsatz an jüngeren Männern, die diesbezüglich erfahren - und somit etwas selbstbewusster - sind, sehr klein. Nur ein winziger Teil enstpricht diesem Klischee des stets jagenden, Initiative ergreifenden Mannes. Auch wenn die meisten Frauen das nicht gerne hören, bzw. sich nicht vorstellen können.

    Von 100 Männern die auf eine Frau stehen und suchende Singles sind, würden vielleicht 3 - 5 sie tatsächlich ansprechen.

    Wer weiss, dass eine schüchterne Frau/ein schüchterner Mann interessiert ist, wird selbst aktiv werden müssen, da sonst wahrscheinlich überhaupt nichts passieren wird.

    Hätten meine ersten Freundinnen mich nicht angesprochen, wäre ich nie mit ihnen zusammengekommen. Ich hätte lieber gegen wilde Löwen gekämpft, als einer Frau zu zeigen, dass ich auf sie stehe. Zu schüchtern. :p
     
    • # 7
    • 16.10.2014
    • Gast
    Schüchternheit bedeutet meist das komplette Aus für alle Lebenslagen und wird häufig anerzogen! Ich war mein Leben lang extrem schüchtern. Mit rot werden hat das nichts zu tun, sondern man ist gehemmt, aus sich raus zu kommen, etwas zu sagen, was man gerne täte oder etwas zu machen, was man gerne täte. Ich wurde daher z.B. viel von Mitschülern in der Schulzeit gemobbt und konnte mich nicht zur Wehr setzen oder mal verbal laut werden. Beziehungen scheiterten, weil ich nicht aus mir rauskommen konnte (ein Kuss geben oder mal eine Hand nehmen oder gar "ich liebe dich" sagen wäre unmöglich gewesen, habe ich mein ganzes Leben auch noch nie fertig gebraucht), beruflich habe ich mich nie durchsetzen können und lieber einen niedrigeren Job angenommen, bevor ich sagen musste, was ich in Wirklichkeit will. Ich war gehemmt, weil mir schon von Haus aus verboten wurde, meine Meinung oder Wünsche kund zu tun. Auch als Erwachsener. Andere Kinder nahmen sich, was sie wollten, ich hätte mir das niemals getraut. Somit war ich anderen haushoch unterlegen, wie eine Forelle in einem Haifischbecken.

    Ich habe erst mit über 30 Seminare und Therapien belegt, weil es so nicht mehr weiter ging und mit höherem Lebensalter immer komplizierter wurde. Als junger Mensch kann man Schüchernheit noch gut übertünchen, später wird es auffällig. Zu deine Frage: nein, Schüchternheit legt sich in der Beziehung nicht ab! Ich hatte Beziehungen zu meist genauso schüchternen Menschen, weil Gleiches sich wohl zu Gleichem gesellt. Hat nicht wirklich geklappt. Man blieb nüchtern und distanziert. Ich hatte aber auch Beziehungen zu offensiveren Menschen. Auch da hat es nicht geklappt wegen mir. Eine erfüllende Beziehung hatte ich somit also nie und ich arbeite jetzt schon bestimmt 10 Jahre an meiner Schüchternheit intensiv, weil es mir wichtig ist. Fortschritte gibt es immer im Kleinen. Ich kann z.B. schon "Hallo", "Guten Tag" oder "Danke" und "Bitte" zu fremden Menschen sagen. Konnte ich früher alles nicht. Klingt schräg, ist es auch und ja, ich habe mich selber dafür gehasst und ich habe deswegen oft nächtelang geweint. Ich hatte selbst im hohen Alter noch Angst vor Schimpfe, Ausbuhungen, seelische und körperliche Qualen vor den Eltern.
     
    • # 8
    • 17.10.2014
    • Gast
    Schüchternheit kann sich auf einzelne Bereiche begrenzen - wobei es dann sehr viel mit Unsicherheit zu tun hat. Bei mir ist das jedenfalls so.
    Mit Menschen, die ich kenne, kann ich ganz normal - Fremden gegenüber, speziell Männern; muss ich erst vertrauen. Da bin ich anfangs distanziert, das gibt sich dann - ich will nicht sagen mit der Zeit, besser: es gibt sich dann, wenn ich den Menschen näher kennen lerne.
    Auf die Frage, die irgendwie die Beziehungsfähigkeit hinterfragt: man wird oft verstoßen, vermutlich weil missverstanden. Außerdem sind Fehler in unserer perfekten Welt nicht erlaubt.
    w30+
     
    • # 9
    • 17.10.2014
    • Gast
    Es gibt Menschen die sind immer schüchtern egal wem gegenüber. Dann wieder welche die das nur bei Fremden sind. Dann wiederrum Menschen, die das nur in Liebesdingen sind. Das ist von Mensch zu Mensch verschieden.

    Als Beispiel kann man mich anführen: Extrem extrovertiert. Sage was ich denke und gehe auf jeden Menschen zu und fange ein Gespräch an. Nach Partys erinnert man sich immer an mich. Ich falle auf. Wenn mir jedoch eine Frau gefällt werde ich ganz leise und würde mich am liebsten unter einem Stein verkriechen. Es klingt paradox/irre aber ist leider so. Ich würde behaupten es ist einfach meine mangelnde Erfahrung ins solchen Angelegenheiten. Angst vor Ablehnung nennt man das glaube ich.

    Schüchternheit ist nichts anderes als die Angst vor ungewohnten Situationen. Meiner Meinung nach sind 90% der Frauen und 50% der Männer schüchtern in Paarbildungssituationen. Das legt sich aber sobald man ein Paar ist. Dann taut Mann und Frau auf.

    Das Gefühl ist schwer zu beschreiben. Aber ich versuche es mal. Stell dir vor du bist auf einer Plattform in 100m Höhe. Grundfläche 1m*1m. Kein Geländer, keine Sicherung. Wenn du dort stehen bleibst ist alles top. Wenn du dich aber bewegst um eine wunderschöne Aussicht zu geniessen, dann besteht die Gefahr des Sturzes in die Tiefe und dein sicherer Tod. So ein Gefühl ist das. Falls du aber eine Phobie (ich meine damit eine richtige, nicht die kulturelle Spinnenangst) hast, ist es das gleiche Gefühl. Schwere Beklommenheit angrenzend an Panik.

    Hoffe ich konnte ein wenig Licht ins Dunkel bringen
     
    • # 10
    • 17.10.2014
    • Gast
    Hallo,

    ich kann hier natürlich nur für mich bzw. von mir schreiben (38 m).

    Ich bin generell eher weniger schüchtern, zumindest was den normalen Alltag anbelangt. Mein Schüchternheit bezieht sich einzig und allein auf den ERSTkontakt mit Frauen. Wobei hier auch die Umstände entscheidend sind. Im beruflichen Kontext habe ich mit fremden Frauen keine Probleme und/oder Berührungsängste, da ich mich hier auf "sicherem Boden" befinde. D.h., ich weiß genau, über was ich rede, da ich mich in der Materie auskenne. Dadurch, dass ich mein Wissen locker, unverkrampft und mit Witz rüberbringe, kamen schon öfter entsprechende Komplimente von Frauen.

    Im privaten Bereich ist das schon anders. Ich würde/könnte nie eine Frau einfach ansprechen oder aus dem nichts heraus irgendwelche Komplimente machen. Das liegt auch einfach daran, dass ich nicht weiß, was ich sagen soll, ohne mich komplett zum Horst zu machen. Da fehlen mir die Erfahrungen (hatte bisher erst eine zwölfjährige Beziehung). Ich brauche eine Kontext und das sollte möglichstr spielreisch laufen und nicht mit Vorsatz. Dann wird es krampfig.
    Die Schüchternheit/Unsicherheit bezieht sich dann aber auch nur auf den ersten Kontakt und zieht sich definitiv nicht durch die ganze Beziehung. Wenn man merkt, dass der gegenüber sympathisch ist, Humor hat und sich locker gibt, dann ist meine Schüchternheit in drei Minuten weg.

    Es werden hier evtl. wieder einige antworten und Schüchternheit mit Passivität gleich setzen, was definitiv Nonsens ist. Noch dem Moto: Schüchterne trauen sich nichts, werden immer Dich vorschicken und letztlich in der Beziehung gar nichts mehr machen. Mag sein, dass es solche gibt. Die sind dann aber nicht nur schüchtern, sondern einfach bequem und stinkfaul.
    Viele der Super-Selbstbewussten hier wissen gar nicht, das sie in dieser Hinsicht privilegiert sind.
    Allerdings gibt es sicher viele Ausprägungen von Schüchternheit, die nicht unbedingt so leicht ausgeprägt sind, wie meine.

    Letztlich muss man das selbst entscheiden, wie empathisch man ist und ob man seinem Gegenüber die Chance gibt, zu zeigen, was in einem steckt. Leider haben die Meisten in der heutigen schnelllebigen Zeit keine Geduld mehr. Vermutlich auch, weil man glaubt, man könnte in der Zwischenzeit den "Traumprinzen" verpassen.
     
  3. Erst einmal: Vielen herzlichen Dank für eure ausführlichen, tollen und sehr hilfreichen Antworten! Ich bin mir darüber bewusst, dass es ein recht sensibles Thema ist und daher sehr dankbar, dass ihr euch darauf eingelassen habt. Manches hat mich tief berührt und macht einiges für mich klarer.

    Dennoch habe ich weitere Fragen:
    Wieso reagiert ein schüchterner Mann mit Ablehnung, sogar latent aggressiv darauf, wenn ich ihm sage, dass ich ihn sympathisch finde, auch hübsch? Ich habe alle Türen geöffnet und er knallt mir an den Kopf, dass es zu einfach geht. Wie geht das zusammen? Wohl gemerkt, hat er von sich behauptet, schüchtern zu sein, da wollte ich den Weg ebnen. Wenn er doch so schüchtern ist, wieso sprach er mich dann an, um mir dann, wo ich Signale schickte, um ihm die Situation zu vereinfachen, den totalen Rückzug anzutreten? Wie geht das zusammen?

    Und bevor hier wieder einige Frauen mit dem Totschlagargument kommen, er hatte einfach kein Interesse, war nicht so, denn er hat mich immer wieder eingeladen in sein Leben, doch das waren Dinge, die mich völlig überfordert haben, mir viel zu schnell gingen. Er ist aber mit Sicherheit schüchtern, er lebt ein einsames Leben und leidet darunter. Kann sein, dass ich nicht die Frau für ihn bin, ja. Aber das war am Anfang ja noch gar nicht klar und da kam er immer wieder auf mich zu, und zwar in einem Tempo, welches mich überforderte, ging ich dann einen Schritt auf ihn zu, stand er da zur Salzsäure erstarrt. Jetzt, wo er mir einen Korb geben hatte und ich mich zurückgezogen habe, beginnt er plötzlich, mir Komplimente zu machen. Ich möchte das gerne verstehen können.

    Was will der Mann von mir? Er äußert sich nicht, für mich ist das alles total verwirrend und ich möchte für mich Antworten finden.

    Ich bedanke mich im Voraus bei allen, die sich die Zeit nehmen und die Mühe machen, das hier zu lesen und mir abermals antworten und mich damit unterstützen.
     
  4. Bla, bla und die Erde ist eine Scheibe.

    Mich nerven die Thesen, vorwiegend von "reifen" Männer, sie wären so schüchtern und verklemmt, unsicher und introvertiert und die böse Frauenwelt verurteilt sie deswegen.

    Der Macho käme immer an und spannt ihnen die tollsten Frauen aus, heul, krawumm und herrjee.

    Ein weiblicher Gast schrieb hier zu diesen Dauerthemen einen Satz den ich voll unterstreichen kann.
    " Ja wenn das alles so grauselig, gemein und ein Hindernis darstellt, warum tun die Männer da nichts dagegen, vor allem endlich ab einem gewissen Alter? Ja warum kämpfen sie nicht dagegen an??

    Sie tun nix, bleiben weiterhin hinter ihrer Schüchternheit stecken und jammern bis der Arzt kommt.
    Es gibt Coaching, es gibt Selbstbewusstseinstraining, es gibt spez. Männercoaches, welche auf Schüchternheit spezialisiert sind, sollten sogar gute Ergebnisse bringen habe ich mal gelesen, es gibt Kurse, Seminare, Therapien, Psychologen und alles mögliche.

    Aber nein, Mann reflektiert sich nicht, bleibt auch mit ü 40 noch der schüchterne Junge aus der Parallelklasse und bemitleidet sich selbst.

    Ähnlich wie ungepflegte Nerds weiterhin ungepflegte bärtige Nerds bleiben, aber gleichzeitig die bösen Abfuhren der Frauen monologartig darstellen. An ihrem unvorteilhaften Äußeren kann es ja schließlich nicht liegen oder an ihrer verklemmten Art, nee, es liegt nur an den Frauen....sicher....kopfschüttel.

    Wie ungerecht die Welt doch ist, dabei wollen sie eigentlich nur so bleiben wie sie sind.
    Können sie ja auch, aber dann sollen sie sich auch bitte weiterhin damit abfinden, dass sie Abfuhren erhalten, Schwierigkeiten bei der Partnerwahl haben und sorry, übersehen werden.

    Dann sollte man dazu stehen, ja ich bin ein Nerd, schüchtern und verklemmt - und bleibe dabei !!

    Uff...
     
    • # 13
    • 18.10.2014
    • Gast
    Liebe FS,

    1. Der Mann ist nicht schüchtern sondern selbstunsicher. Er kann mit Komplimenten nicht umgehen, wehrt sie ab und fühlt sich durch Dein offensives Vorgehen entmannt. Das will er nicht.

    2. Schwierig: erst ist es Dir zuviel und Du willst weniger Performance, dann machst Du in einer Weise Tempo, dass er nicht mehr mitkommt. Eure zeitliche Taktung und Euer Kommunikationsstil sind inkompatibel - das macht jede Interaktion zwischen Euch schwierig. Das ist ein Grunduebel im Umgang mit unsicheren Menschen. Du weißt nie, welcher Pups ihnen als naechstes quersitzt.

    3. Siehe 1. Entmannung. Er deckelt Dich dafür und will selber das Ruder übernehmen. Das ist so bei unsicheren Menschen. In einer Beziehung wollen sie dann Chef sein - endlich mal irgendwo. Mit so einem Mann ist die Wechselhaftigkeit Dauerprogramm und sehr stressig. Der kann nicht mir einer aktiven Frau. Nimm seinen Korb ernst und an. Sag' ihm, er hatte seine Chance und hat sie vermasselt.
    Oder spiel die Prinzessin und lass ihn den Boden wienern, wo Du gehst - dauerhaft. Er soll für immer zutiefst dankbar sein, dass Du sein Interesse trotz des Korbes annimmst. Sowie Du nachlässt, treibt er seinen Psychoterror weiter und stürzt Dich in eine unglückliche Beziehung.

    Ehrlich gesagt, ich würde den Korb nehmen - keine Lust auf solche Spielchen von einer maennlichen Mimose.
     
    • # 14
    • 18.10.2014
    • Gast
    Das muss toll sein, wenn man für alles eine einfache Lösung weiß. Ich bin ebenfalls seit Beginn der Pubertät schüchtern, sprich, ich habe immer Angst, einer Frau sexuelles Interesse zu signalisieren. Diese Angst ist übermächtig und wenn ich es mal geschafft hatte, sie zu überwinden, gab's direkt auf die Fresse. Natürlich bin ich auch völlig verblödet und deshalb natürlich noch nie auf den Gedanken gekommen, mir professionelle Hilfe zu suchen. Und so schlimm ist das auch alles gar nicht, mit dem Alleinsein, dem völligen Fehlen von Sozialkontakten und sexuellen Erlebnissen, von Liebe will ich erst gar nicht reden.

    Manche (immer wieder dieselben wie mir scheint) sollten es ab und an besser mit Dieter Nuhr halten, statt überheblich und besserwisserisch die Probleme anderer Menschen kleinzureden. Ich bin gerade mal wieder wirklich verärgert, wenn ich mir die Weisheiten von manchen Leuten hier durchlese!

    Ich bin seit 30 Jahren daran zu versuchen, das zu ändern, bin jetzt das dritte Mal in einer Therapie, aber es gelingt mir nicht! Die Blockade ist da, sie ist überwältigend und ich kann sie nicht überwinden! Und wenn ich es versuche, scheitere ich jedesmal kläglich und es gibt derbe Abfuhren. Mittlerweile bin ich auch schon zu alt und es gibt so gut wie keine Signale mehr, im Gegenteil, es wird demonstrativ weggeguckt. Das war früher minimal besser, aber dann war da wieder die Blockade und nichts ging mehr.

    In meiner Jugend ist vieles schief gelaufen, ich war das ausgegrenzte Opfer und immer alleine. Meine Eltern waren pädagogisch nicht in der Lage, dem entgegen zu steuern (sie haben es nicht mal erkannt) und die werte Lehrerschaft hat ebenfalls nur auf mir rumgekloppt. Somit war mir eine "normale" Sozialisation nicht möglich, und die Konsequenzen muss ich heute tragen. Sowas im Alter nachzuholen ist so gut wie nicht möglich. Der Zug ist lange abgefahren. Aber damit lebe ich und klage eben nicht, wie es aber auch in diesem Thread von einigen mal wieder pauschal jedem unterstellt wird!

    Beruflich bin ich zum Glück safe, da war ich nicht auf andere angewiesen.
     
    • # 15
    • 18.10.2014
    • Gast
    Schüchternheit würde ich definieren als Unbeholfenheit im Spielen von Rollen.
    Flüchtigen Bekannten gehe ich, je netter ich sie finde, aus dem Weg, weil ich Smalltalk mental nicht kann. Ich kann schauspielern, komme mir dabei aber unecht vor. "Das bin nicht ich". Es ist mir zuwider. Smalltalk ist mir zuwider. Um ich selbst zu sein, muss ich die Person näher kennen und mehr als Smalltalk mit ihr reden können.
     
    • # 16
    • 18.10.2014
    • Gast
    @ Lovelyn

    Der Mann verhält sich völlig unlogisch und widersprüchlich. Niemand wird dir sagen können, was wirklich in ihm vorgeht.

    Ein schüchterner Mann, der auf dich steht, wird es absolut schätzen, wenn du ihm entgegenkommst, und er nicht total ins kalte Wasser springen muss.

    Als ich noch sehr schüchtern war, habe ich sofort reagiert, wenn eine Frau die ich toll fand auf mich zu ging.

    Jmd. der so reagiert wie dieser Mann ist krasse Zeitverschwendung. Von Menschen die gemischte Signale senden würde ich mich wirklich immer fernhalten. Immer. Im besten Fall, wissen sie einfach nicht genau, was sie wollen und im schlimmsten Fall spielen sie gerne. Was auch immer ihn motiviert, die Konsequenz ist stets frustrierend widersprüchliches Verhalten, dass dich stets verwirren wird.
     
    • # 17
    • 19.10.2014
    • Gast
    @ Herakles

    Das kann nur jmd. sagen, der absolut keine Ahnung davon hat, wie gewaltig diese Überwindung für viele Männer ist.

    Ich selbst war bis ca. 26, so schüchtern, dass ich eigentlich nie eine Frau die mir gefiel angesprochen habe. Irgendwann überwand ich diese Schüchternheit zwar, aber das war alles andere als leicht.

    Etwas zu tun vor dem man so viel Angst hat, ist alles andere als einfach. Es gibt viele Männer, die alles gemacht haben um das zu ändern (Coaching, Beratung, Therapie, etc.) und das trotzdem nicht schaffen.

    Jmd. der wahrscheinlich selbst nie wirklich aktiv war oder aktiv werden musste und Männer anspricht, hat nicht das Recht, schüchterne Männer zu verurteilen. Das ist einfach nur lächerlich und zeugt von mangelnder Vorstellungskraft.

    Wer als Frau sagt 'Männer sollten endlich ihre Schüchternheit überwinden,' der soll morgen in die Stadt gehen, einen Mann aussuchen, den man (den sie) absolut attraktiv findet und diesen Mann dann 'kalt' ansprechen und das eigene Interesse direkt und unmissverständlich und natürlich kommunzieren.

    Ich kann das. Aber ich wurde das erste Mal rot, bin fast gestorben vor Aufregung und mein Herz ist explodiert.

    Wer hier mit dem Finger auf schüchterne Männer zeigt, der soll das tatsächlich einmal selbst machen. Ich stelle mich meiner eigenen Herausforderung. Wir tauschen Kontaktdaten aus, treffen uns und dann beweise ich, dass ich das kann. Wenn du, Herakles, das auch kannst, erst dann hast du das Recht, dich über schüchterne Männer zu beschweren.

    Ich muss jedes Mal lachen, wenn manche Frauen sowas erklären. Ganz ehrlich. Wer glaubt das sollte jeder Mann einfach so können, der weiss nichts über Männer und auch nicht über sich selbst.
     
  5. Gast 17

    Spruch: Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu klagen.
    Ich hoffe Du weißt was ich damit meine.

    Entweder bleibst Du Dein Leben lang an Deiner Schüchternheit kleben mit allen negativen Konsequenzen oder Du überwindest Dich endlich, kriegst den Hintern hoch und kanns professionelle
    Hilfe beziehen und sie endlich loszuwerden und eine neue Lebensqualität zu finden.

    Ich habe kein Verständnis für Leute die mit sich unzufrieden sind, aber nichts dagegen tun, sorry.
     
    • # 19
    • 19.10.2014
    • Gast
    dank an @17. Ich denke auch, am lautesten urteilen jene
    die in ihrer Verwöhnung sich nicht in andere hineinversetzen können. Ich frage mich wie es wohl um den aktuellen Stand der therapeutisch gestützen Weiterentwicklung von Herakles bestellt ist. Auf Gehandicapte einzudreschen jedenfalls ist für mich kein Zeichen von Stärke oder Soveränität.
    m
     
  6. Das stimmt wohl leider. Ich habe daher mit schüchternen Menschen im Grunde kein Problem. Gut, ich bin nun aber auch nicht das Prinzesschen, welches unbedingt erobert werden muss. Ich bin eine emanzipierte Frau, die dann auch selbst mal die Leinen in die Hände nimmt. Wenn es nicht auf Augenhöhe passiert, nämlich beide sich engagieren, dann bringt das für mich nichts. Und ich definiere mich über mein eigenes Tun und Handeln, ich brauche dafür weniger Anerkennung von außen, um mich gut zu fühlen. Möglicherweise jedoch verschreckt das aber Männer prinzipiell eher, als dass sie auf meine Art, das Leben zu leben, fliegen.

    Ja, konntest Du. Vielen Dank dafür!
    Ich brauchte ein wenig Zeit Deine Zeilen sacken zu lassen. Denn ich denke, ich habe ihm Unrecht getan. Meine Verstimmung damals, dass er sich von mir aufgrund meiner Offensive, die für mich jedoch völlig normal ist und ich bisher noch nie auf eine solche Reaktion gestoßen bin (latent aggressive Reaktion auf mein ehrliches Statement, dass ich ihn sehr sympathisch und auch hübsch finde), kam aus meiner eigenen Verunsicherung. Zudem hatte ich mich offen gestanden ziemlich veräppelt gefühlt. Er sagte, er würde die Zeit mit mir sehr genießen und sich wohl fühlen, es kam jedoch nichts weiter. Rückte ich näher als bis auf einen Meter an ihn heran, stand er angespannt da, bereit zur Flucht. Dass sein Verhalten gar nicht gezielt geschah, also gesteuert war, kam mir nicht in den Sinn.

    Hier möchte ich mal widersprechen. Kein Mensch ist krasse Zeitverschwendung, es sei denn, er ist ein Psychopath, Energievampir oder Massenmörder. Ist er aber nicht. Er hat seine Ecken und Kanten aber auch ganz tolle Charaktereigenschaften. Nur kommt man ihm halt nicht näher, weil er keine Nähe zulässt. Insofern ist es sicherlich besser, sich zu distanzieren weil es einfach nicht passt. Denn ich mag Nähe gerne.
     
    • # 21
    • 19.10.2014
    • Gast
    Ganz ehrlich --Nein. Mit diesem Menschenschlag kann ich gar nichts anfangen. die stehen da und glotzen, keine Antwort. Da kann ich mich auch mit mir selbst unterhalten. Weder Mann noch Frau steht das gut zu Gesicht. Alles was redet, ist tausendmal besser zu handhaben.
     
    • # 22
    • 19.10.2014
    • Gast
    Hallo,
    in so einen Mann bin ich seit über einem Jahr verliebt. Wir sehen uns fast jeden Tag, jetzt gerade nicht, da ich für drei Monate in einer Praktikum bin. Nach allem dem was bis jetzt gelaufen ist, bin ich mir sicher das er für mich auch etwas empfindet (gelaufen in dem Sinne - Blicke, siene Art wie er mit mir spricht, wie er versucht in meiner Nähe zu sein). Ich habe ihm schon glaube ich deutlich gezeigt wie es mit meinen Gefühlen ist, gesagt habe ich ihm noch nie, weil das zur Zeit nicht geht. Ich traue mich nicht den ersten Schrit zu machen und ihm zum Kaffee trinken oder änlichem einzuladen. Da habe ich Angst das ich ihm verliere weil ich ihm zu nah komme. Neulich habe ich ihm eine E-Mail geschrieben das ich ihm vermisse, das ich oft an ihn denke und das für mich die drei Monate sehr lang sein werden. Am Ende habe ich geschrieben wie geht es Ihnen? Dann schrieb er mir, ihm ging es gut, da die Wochenende kommt und er sich darauf freut und parr andere Sachen aber kein Wort davon das er an mich denkt. Ich weiß gerade nicht was in ihm vorgeht. Wir sind per Sie, da es zur Zeit nicht anderes geht. Ich weiß auf jeden Fall das er auch so schüchtern ist wie du. Was macht dann eine Frau in so einer Situation? Ich leide sehr gerade.
    In anderen Lebenbereichen ist er auch erfolgreich (er,43).

    Dir wünsche ich das du deine Schüchternheit überwindest und mal eine Frau ansprechen kannst. Schüchtern ist doch gar nichts Schlimmes.
    Viel Glück
    w,45



     
  7. Was wie Schüchternheit aussieht, kann auch einfach Anstand sein. Es hat zum Beispiel nicht das geringste mit Schüchternheit zu tun, wenn ein Mann eine Frau, die er für gebunden hält, nicht zum Tanzen auffordert. Jemand, dem das egal ist, würde es trotzdem tun. Glaubt die Frau nun, der erste sei dafür zu schüchtern gewesen, liegt sie definitiv falsch.
     
    • # 24
    • 20.10.2014
    • Gast
    Simmt, hatte ganz vergessen, dass ich deshalb mal sauer war auf die Damenwelt. Höflich und nach Knigge brav gesiezt zu Beginn und dabei ist es dann geblieben. Irgndwann habe ich dann sehr widerwillig begriffen, das Höflichtkeit zu garnichts führt. Von mir geradezu erwartet wird, dass ich sexistisch denke und agiere. Hatte mich also Jahrzehnte für die Katz anständig benommen, zurüchgenommen. Jede Frau hat schon zu Beginn gewusst, was ich ich angeblich möchte und darauf gewartet, dass ich damit rausrücke. Nebenbei, was muss es schön sein, Männer hilflos zappeln zu sehen/zu lassen.
    Inzwischen weiss ich aber, dass ich meine ach so grosse Ritterlichkeit zugunsten scheinbar schwächlicher und deshalb schützenswerter weiblicher Wesen gerne vorschiebe, um meine Bedürtigkeit nicht zeigen zu müssen. Mein Vertrauen, dafür von Frauen nicht ausgelacht zu werden, geht gegen Null. Da steckt die Krux. Trainieren tue ich mich im bewusst initierten Kontakt mit solidarischen Männern.
    Sexistische Unterstellungen und (Unnötig harsche) Zurückweisungen der Damenwelt machen mir immer noch schwer zu schaffen.
    Mein Erbgut habe ich trotzdem weitergegeben, aber seit über 20 Jahren keine stabile Nähe oder Körperkontakt mehr. Kein Paysex.
    Was Herakles in diesem Thread an Unterstellung, Vorurteil und Meinungsmache vom Stapel lässt, ist an Respektlosigkeit gegenüber männlicher Würde schwer zu toppen.
    Es sei durch ihre Ahnungslosigkeit und insbesondere durch ihre eigene defitiäre Sozialisierung entschuldigt.
    M60
     
  8. @Gast 24

    Also ich stehe absolut auf Höflichkeit! Mit Respekt kommt man definitiv weiter als sexistischer Denke und Grobheit. Wenn die Damen, die du getroffen hast, das nicht zu würdigen wussten, dann ist das derer Defizit und nicht deines!

    Lass dich nicht beirren. Es gibt noch tolle Frauen, so wie ich auch hin und wieder männliche Exemplare kennen lernen darf, die sich eben nicht wie die Wutz im Schlammloch aufführen, leider wollen die mich nur als gute Freundin…

    Lass dich nicht von Herakles provozieren, die hier Männer wie auch Frauen mit gebetsmühlenartigen Plattitüden belegt. Sie kann offenbar nicht anders.

    LG
    Lovelyn, TE
     
    • # 26
    • 20.10.2014
    • Gast
    @22

    Wenn ein Mann seine Schüchternheit in dem Alter nicht wenigstens Teilweise überwunden hat, dann wird er den ersten Schritt nicht machen. Da kannst du ewig drauf warten.

    Bei sehr schüchternen Menschen, reichen dezente Signale nicht aus. Sie werden die nicht verstehen bzw. sogar ignorieren, da sie einfach nicht wissen, wie oder ob sie darauf reagieren sollen.

    Es gibt nichts frustrierenderes als dieser sog. Schwebezustand. Du wirst dann Monate oder sogar Jahre an diesen Mann denken und dich immer und immer wieder fragen 'steht er auf mich, ist er interessiert, wie wäre es mit ihm?'

    Erspar dir das. Einen Korb zu ertragen ist 1000 Mal einfacher. Sag ihm du willst ihn treffen. Und vergiss das lächerliche 'Sie.' Sprich ihn mit seinem Namen an. Mach dir das Leben nicht so schwer. Schreib ihm eine knappe Nachricht, dass du ihn treffen willst. Das wars. Wenn er nicht reagiert oder ablehnt, dann kannst du damit endlich abschließen.
     
    • # 27
    • 21.10.2014
    • Gast
    Genauso ist es. Wenn ich über beide Ohren verliebt war, habe ich auch immer versucht, Kontakt aufzunehmen, einfach, weil ich mir nicht jahrelang Gedanken machen wollte, ob sie mich nun hätte haben wollen oder nicht. Hat zwar nie geklappt, aber ich brauchte mir nie Vorwürfe machen, ich hätte Chancen verpasst. Mein Ziel ist es, mit mir selbst im Reinen zu sein, wenn ich mal in die Kiste steige. Danach handle ich.
     

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