1. Da stelle ich mir eine Partnerschaft schwierig vor. Im Grunde hast Du dann nur Befriedigung, wenn es ein ONS oder eine Affäre ohne weitere Bindung ist? Ich kann schon auch Sex ohne Liebe haben. Aber dass beides sich dann im Grunde ausschließt, finde ich sehr problematisch. Wie funktioniert dann Deine Beziehung? Im Grunde gehören intime Momente doch dazu und im Grunde macht es doch das Besondere an einer Beziehung aus, dass ich auch Momente gemeinsam erleben kann, in denen ich mich öffnen kann oder auch mal triebgesteuert bin. Jedenfalls für mich.
     
  2. Ich empfinde Sex als gut, wenn ich die Leidenschaft, die Begierde spüre und ich spüre, dass es gerade um Sex mit mir geht und nicht darum, Druck abzubauen.

    Im Gegensatz zu vielen Vorurteilen, bin ich es, die mehr Sex haben will in meiner Beziehung.

    Ich will diesen Mann naher sein. Ihn spüren. Ihn anfassen und seine Hände sollen mich anfassen. Ich will sehen, wie er genießt, sich fallen lässt, sich in meine Hände begibt. Ich will mich fallen lassen.

    Ich will ihn. Immer.

    Leider ist es bei mir verdreht. Er ist mit ein höchstens zweimal Sex in der Woche zufrieden und auch mehr ist das ein rein und raus gehämmere, (was ich auch richtig gerne mag und geil finde, nur halt nicht immer ) und mein Körper ist wenig interessant für ihn. Gut macht der Sex für mich, dass ich ihn Liebe und Begehre. Schlecht wird der Sex da durch, dass er mich nirgendwo gerne anfässt, außer dann unten kurz, um mich anzuknipsen.

    Gut macht die Abwechslung Sex. Mal sollte ich ihn verführen. Mal am Morgen überraschen. Beim Film. Bei der Dusche reinschlüpfen, beim Kochen ihn an die Wand drücken, beim Auto fahren, die Hand gegen seinen Pe**s drücken oder ihn was versautes ins Ohr flüstern. Schlecht wird Sex dadurch, wenn das Verlangen nicht beidseitig stark ausgeprägt ist. Wenn der Partner zwar das alles genießt aber nicht zurückgibt. Wenn er Sex unterbindet, weil er Kopfschmerzen hat, müde ist oder das Licht an ist.

    Es ist ein Zusammenspiel. Genau wie beim Teamsport kann es nur DAUERHAFT funktionieren, wenn die Spieler ein Gleiches Niveau haben. Mal Schach, Joggen, Badminton,... gegen deutlich Schwächere, ist Okay aber dauerhaft verkümmert die eigene Leistung und wenn der andere einfach nicht mehr daran arbeiten will, da z.B er zufrieden ist, die Regeln beim Schach zu kennen und nicht die Feinheiten und Tricks lernen will, die das Spiel ausmacht, dann wird es dauerhaft unzufrieden sein.

    Das große Problem daran ist, dass man es davor nicht weiß. Sex wächst ja auch in einer Beziehung. Ich brauche Zeit um mich ganz hinzugeben. Genauso brauch auch der Gegenspieler Zeit. Davor ist schon längst Liebe zu dem anderen entstanden und in der Verliebtheitsphase reicht einen bekanntlich j alles, weil man trunken vor Gefühlen ist.
    Das Problem also ist, später ist die Liebe da aber man sieht dann erst klar, dass der Gegenspieler und Mitspieler ganz anders ist.
    Was tut man da ?!
     
  3. @Ejcheff: für mich auch eher unangenehm. Ich mag prinzipiell beobachtet werden nicht, egal bei was. Wenn ich mir vorstelle, der Mann ist so verkrampft und kann sich nicht fallen lassen und beobachtet jede Regung bei mir, dann bin ich total unentspannt. Ich möchte, dass der Mann einfach loslässt und sich auch fallen lassen kann, sodass wir nicht mehr viel mitbekommen und in Ekstase sind. Aber ich vermute mal, dass es den Männern generell schwer fällt. Sie können sich nicht so hingeben-hat auch etwas mit Bindungsfähigkeit zu tun. Es ist ja gefährlich vereinnahmt zu werden.
     
  4. Im Grunde sind hier wohl einige Expertinnen zum Thema "schlechter Sex" versammelt. Wieder mal ist es einfach, das auf den Mann abzuschieben, der den Müll nicht genügend oft rausgebracht hat (@frei , #5).

    Mag sein, dass Männer (in manchen Fällen sogar Missbrauch?) die Ursache für die Sexualfeindlichkeit und das mangelnde Lustempfinden sind, aber ganz sicher liegt dann eine insgesamt gestörte Sexualität vor. Einstellungen, die vor 80 Jahren mal "normal" waren und Frauen, an denen die "sexuelle Befreiung" der 60er völlig vorbeigelaufen ist.

    Voraussetzung für gute Sexualität ist aus meiner Sicht, dass beide ein positives Bild von Sexualität und wirklich Lust darauf haben. Dann ist auch völlig egal, ob es um einen ONS oder um Sex nach 30 Jahren Beziehung geht. Und damit ganz pauschal: schlechter Sex für die Frau ist es sicher immer dann, wenn sie nicht wirklich Lust auf Sex hat, sondern nur ihren Pflichten nachkommt, weil er den Müll oft genug runtergebracht hat. Oder weil sie meint, beim fünften Date sei es Zeit dafür, Sex zu haben, weil er sonst zur Nächsten geht.

    Ich kann aber letztlich nur mutmaßen. Ich hatte nicht viel schlechten Sex. Und wenn, dann habe ich irgendwann mit dieser einen Person keinen Sex mehr haben wollen und ihn mit der nächsten wieder unbefangen geniessen können. Auch eine Form von Psychohygiene.
     
  5. Das hat doch nichts mit bereitstellen zu tun! Frauen die nicht selbstbewusst sind und einen Mann im Bett haben, der sich nicht fallen lassen kann, der still beobachtet, von dem keine Emotionen ausgehen, diese Frauen versuchen eben genau das aus dem Mann raus zu kitzeln, versuchen ihm das zu geben was sie glauben was er braucht, um auch mal aus sich raus zu gehen. Sie denken sie müssten attraktiver sein- ziehen den Bauch ein, lauter sein- stöhnen obwohl sie nichts spüren und faken irgendwann den Orgasmus, damit wenigstens einer glücklich und zufrieden ist. Sie tun das aus Liebe zu ihrem Partner und weil in den Köpfen steckt, Mann wird untreu wenn er nicht befriedigt ist. Das ist so traurig, keine Frage. Aber letztlich zeigt das nur, dass beide Personen nicht miteinander harmonieren. Wenn ich mich so im Bett verbiegen müsste, würde ich als Frau darauf verzichten. Das wäre einfach nicht der richtige Mann für mich!

    Ich bin sicher du würdest das als Mann gar nicht erkennen! Insofern könntest du gar nicht keinen Sex mehr mit der Frau haben wollen.

    Ich glaube der Post von @Ejscheff ist von Vicky falsch gedeutet worden.
    Ein Mann muss natürlich ein wenig beobachten, seine Sinne schärfen um wahrzunehmen was und wie es seiner Liebsten gefällt. Mann darf es nur nicht übertreiben, sonst passiert genau das was Vicky gemeint hat, es wird anstrengend. Mein Mann tut genau das was Ejscheff beschrieben hat, mit einem großen Unterschied, sobald er merkt dass er mich "angeheitzt" hat, was ihn gleichzeitig auch angemacht hat, lässt er sich fallen... Wir lassen uns treiben und geniesen uns. Sich gemeinsam fallen lassen, ist alles was es braucht.

    Sex mit dem richtigen Mann ist wunderbar, lustvoll, erfüllend, bereichernd. Manchmal dauert es nur leider bis man den richtigen Mann gefunden hat. Wenn er aber gefunden ist, erlebt man Sexualität nochmal ganz neu und stellt fest, es ist wahnsinnig schön und lustvoll und man kann nicht genug davon bekommen. So ist es jedenfalls mir ergangen und ich bin so dankbar heute einen Mann zu haben, der mir gezeigt hat, was eine tiefe Liebe und Sexualität in Kombination, für ein wahnsinns Feuerwerk in mir auslösen kann.
    Das wünsche ich allen Frauen...
     
  6. @irina_85 statt beobachten hätte ich achten sollen. Beobachten hat etwas von kontrollieren oder anstarren. Achten ist mehr als sehen. Es ist auch riechen, schmecken, hören und fühlen, letzteres mit dem ganzen Körper.Bewegungen wahrnehmen und Reaktionen aufnehmen. Aber auch hören wenn konkret etwas gewünscht wird.

    Auch wenn oft das Gegenteil gewünscht wird, auf jemanden Achten und sich gleichzeitig fallen lassen kann nicht funktionieren. Denn sich fallen lassen, macht es notwendig, dass jemand achtsam mit mir umgeht.

    Hingabe hat meiner Meinung nach zweierlei Bedeutung. Hingeben ist mit Freude dienen. Ein Liebesdienst. Hingabe ist sich für den Augenblick in den eigenen Gefühlen verlieren. Sich fallen lassen.

    Letzteres hat mit Vertrauen zu tun. Dem Mann wird traditionell als Jäger und Krieger konditioniert. Vertrauen und Hingabe ist zwar in dieser Rolle auch nötig hat aber doch einen ganz anderen Charakter.

    Interpretiere ich Hingeben/Hingabe als Liebesdienst ist dies genau das Gegenteil von Bindungsproblemen.

    Wenn dein Partner auf dich mit seinem ganzen Körper, all seinen Sinnen achtet, ist er entspannt, sonst funktioniert das nicht. Entspannt ist aber nicht sich fallen lassen.

    Wenn er wie beschrieben auf dich achtet, hast du guten Sex. Bei reiner männlicher Triebabfuhr, ist der Mann nur Sichbezogen.


    Jemanden eine Freude bereiten, sich kümmern, sorgen, ist ein (Liebes)dienst. Der Erfolg dieses Dienstes bereitet Freude oder Lust.

    Ich behaupte, synchrones fallen lassen gibt es nicht. Du bemerkst stattdessen Achtsamkeit als Fallen lassen. Er genießt, dass du genießt.

    Männer lassen sich mit der Ejakulation fallen. Sie ist das Fallen lassen. Ich denke je passiver der Wege zur Ejakulation ist, umso früher beginnt der Mann sich Fallen zu lassen.
     
  7. Guten Morgen,

    interessant zu lesen, wie Aussagen von einem Mann, so zurechtgebogen werden, dass sie negativ interpretiert werden können und man gleichzeitig seine eigenen Minderwertigkeitskomplexe noch dazu, dem Mann unterjubelt.
    Bedient werden und bedienen, bedeutet für mich beschenkt zu werden und sich beschenken lassen zu können. Beobachten bedeutet auch nicht, dass jede kleinste Regung mit einem Feldstecher beobachtet wird, sondern, dass gebündelte Aufmerksamkeit geschenkt wird, die liebevolle Mühe, einer Frau gerecht zu werden. Ebenso der Wunsch, dass auch die Frau ihren Höhepunkt erreicht.

    Das ist mein Gefühl, wenn ich hier lese..., die Angst, sich zu verlieren, die Beherrschung über sich und den Mann zu verlieren.
    Sich Zurückhalten, um Macht zum Ausdruck zu bringen und seine eigenen Unzulänglichkeiten zu kompensieren.
    So mancher Mann wird fast zwangfhaft in die Rolle eines schlechten Liebhabers getrieben.
     
  8. Wer weiß, vielleicht stimmt das.

    Aber ich gehöre zu den Frauen, die leicht erregt werden, mit mir kann mann leicht ziemlich viel Spass haben im Bett.

    Ich habe natürlich auch nur eine überschaubare Zeit von Liebhabern gehabt (lange Beziehungen, etwa dreizehn Jahre ganz ohne Partner) - dennoch wage ich die Einschätzung, dass ich bei vielen Männern und ihren Qualitäten als Liebhaber blendend verstehen kann, dass Frauen irgendwann keine Lust mehr haben.

    Ich habe immer sehr behutsam und ohne kränkende Bemerkungen, eher durch Körpersprache versucht besonders ungünstige und nervende, teilweise sogar schmerzhafte Bewegungen/Berührungen zu verändern. Leider konnte frau es quasi immer vergessen, dass sich irgendeine nachhaltige Veränderung erzielen lässt - phantasievolle Einfühlsamkeit bei einem Mann ist anscheinend so selten wie ein Sechser im Lotto.

    Wohlgemerkt - ich schimpfe in keiner Weise, ich beschreibe. Leider nicht wirklich ermutigend.

    Mit meinen Partnern hat mir Sex natürlich Spass gemacht - ich hatte immer die Auswahl und wäre nie bei einem Mann geblieben, mit dem es sexuell nicht gepasst hätte. Das muss ich mir nicht antun.
     
  9. Ja, ich habe auch den Eindruck, dass es Männern eher schwer fällt, sich fallen zu lassen, und dass sie einen grossen Teil ihres Genusses daraus ziehen, die Frau glücklich zu machen. Das ist doch schön und passt, warum sollte ich mich darüber beklagen?

    Auch ich kann nicht gleichzeitig "bedient werden" und "bedienen" Wenn ich meinen Liebsten verwöhne, bin ich bei ihm und nicht bei mir, achte auf ihn und nicht auf mich. Umgekehrt kann ich mich nur fallen lassen, wenn ich rein gar nichts machen muss, sondern alles ihm überlasse.

    Frau 51
     
  10. Es hat für mich weder was mit Liebe zu tun noch mit Partnerschaft, wenn ich den Partner anlüge und keine Kommunikation stattfindet. Und wenn ich gerade in diesem Thread lese, was so in den Köpfen steckt, dann ist das teilweise ein Fall für den Psychotherapeuten, aber nicht für eine Beziehung.
     
  11. ich auch! Und das schlimmste ist, dass man ja mehr fühlt und kleine Berührungen schon ausreichen. Viele Männer gehen gleich zu schnell und zu hart ran, bevor man so richtig in Stimmung ist und versauen dann alles.

    Schlimm finde ich auch die Männer, die einfach nicht zuhören oder erfühlen können, was man mag.
    Ich habe immer darauf hingewiesen, zaghaft und sanft was ich mag. Es ist bei den Frauen meisstens der Hals/die Ohren und bei mir der Kopfbereich/Lippen ziemlich sensibel und ich liebe da den Lufthauch und den Mann spüren. Trotz Hinweisen waren immer zuerst andere Körperteile dran, die Brüste etc. Warum gehen die Männer immer davon aus, dass Frauen wie Männer sind? Und warum machen sie das, was sie bei anderen Ex-Freundinnen immer gemacht haben? Jede Frau ist doch anders.
    Einfach mal hinschauen und hinhören, würde helfen.
    Vermutlich sind die meissten echt zu wenige Männer empathisch :(

    Humor ist übrigens auch ganz wichtig. Über etwas lachen können, wenn es komische Geräusche gibt und Peinlichkeiten. Das ist das Größte!
     
  12. Leider hast Du durchaus recht.
    Ich habe für mich sehr intensiv Therapie gebraucht, um auch diese Schatten des Elternhauses loszuwerden.
    Die Kernsätze
    Sex ist eklig, Tabuthema .
    Sex vor der Ehe - gefallene Frau
    Sex nur im Dunklen
    Der nackte Körper bitte nie sichtbar.
    Eine anständige Frau hat keine Lust zu haben.
    Frau muss in der Ehe dem Man ausreichend Sex bieten sonst geht er fremd.
    Nähe, Zärtlichkeit, liebevoller Umgang? Weder zwischen den Eltern noch zu den Kindern. Eine Umarmung? Nie. Schläge dafür ausreichend.
    Dafür noch die Prägung, zu fett - ob von Gleichaltrigen oder von der Mutter.
    Aussehen passte nicht, von Frisur, Kleidung, etc.
    Das reicht eigentlich schon? Ich habe noch ein paar Steine mehr in meinem Rucksack gefunden.

    Nun, mit dem ersten Freund war es trotzdem einfach nur richtig guter Sex, alle Varianten.
    Aber dann doch die Unwissenheit? Ich hatte bei einem Orgasmus ein Erlebnis, mit dem ich nichts anfangen konnte und danach nur noch Hemmungen. Heute weiß ich, dass es ein MegaOrgasmus war, aber woher wissen?
    Ging zwar dann irgendwie wieder, nur die letzte Hemmung blieb. Dann kamen die Klassiker, am Anfang einer Beziehung klappt es noch, nicht berauschend, aber ausreichend, es gibt Nähe, Zärtlichkeit, Sex. Dann kommt der Alltag, die Zärtlichkeit, die Nähe verschwindet, es wird abgeblockt, sich entzogen. Es gibt genügend Männer, die das sehr gut beherrschen. Irgendwann kommt das nur noch, wenn Mann Sex möchte.
    Wo soll da Begehren, Lust entstehen?
    Ein Stück weit macht Frau das noch mit, und dann schläft es ein.
    Steigerung ist noch, wenn er nicht mag und mit Schuldzuweisungen bis Beleidigungen kommt. Dann kommen noch mehr eigene Zweifel.
    Ich habe mich getrennt.

    Ich kenne heute meine Bedürfnisse, ich kann heute zu mir stehen, geniere mich nur noch selten. (Aber die Stimme gibt es noch - anständige Frau tut das nicht - ich bringe sie nur zum Schweigen).

    Ich weiß, dass wenn die Bedürfnisse nach Nähe, Zärtlichkeit, Sexualität nicht ähnlich sind, und die Art, diese zu gestalten, es einfach nicht geht.
    Ohne dass Er oder ich daran schuld bin.
    Meine ganz klare Prämisse, nie wieder eine Beziehung, wo es da nicht passt, und deswegen Sex in der Kennenlernphase.

    Ich hoffe, die nächste Generation kann es besser.
    Meinen Kindern habe ich versucht, den ganz anderes Bild mitzugeben.
    Ich finde es nämlich traurig.

    W, 48
    Sehr katholisch geprägtes Elternhaus
     
  13. Mir haben auch einige Männer bestätigt, dass ich wohl schlechten Sex hatte, weil ich beim Orgasmus immer sehr ruhig bin. Nicht jede Frau stöhnt so, wie in den Filmen. Soll ich jetzt beim Orgasmus eine hollywoodreife Show abziehen?

    Ich dachte schon einmal nach, dass ich schreibe, dass Besondere an mir ist, dass ich nicht laut beim Orgasmus stöhne.
     
  14. Du möchtest hier die Frau dazu bringen sich vor dich zu knien und dir zu dienen. Am liebsten wäre dir sicher, wenn sie dies bis zum Schluss täte. Du gibst zum Teil auch zu, dass dies erniedrigend für die Frau ist.

    Das ist richtig, was ich aber noch hinzufügen würde ist, dass es ekelhaft und vor allem gesundheitsgefährdend ist. Beim Oralsex werden ggf HPV Viren übertragen, welche Mund- und Rachenkrebs auslösen können. Es wurde durch Studien ermittelt, dass Frauen, die regelmäßig dem Mann druch Oralsex "dienen", sehr viel häufiger von Mund- und Rachenkrebs betroffen sind.

    Nun muss frau sich natürlich die Frage stellen, möchte sie wirklich dieses Krebsrisiko eingehen. Ich würde sagen ganz klar nein!!! Denn die Gesundheit ist das wichtigste Gut.

    Wenn der Mann Oralsex unbedingt haben möchte, soll er bei einer Professionellen dafür bezahlen. Allerdings nicht bei einer Zwangsprostituierten, sondern bei einer Prostiutierten, die diesen Job aufgrund ihres 400 000 Euro Jahreseinkommen macht!
     
    • # 104
    • 30.01.2018
    • void
    Was an Oralsex erniedrigend sein soll, versteh ich nicht. Wenn eine Frau das gern macht, weil sie die Kontrolle über die Erregung des Mannes genießen kann und es auch schön für sie ist, wenn es für ihn schön ist, was soll daran erniedrigend sein. Kopf runterdrücken geht gar nicht, weil dann nicht die Frau den Mann befriedigt, sondern er sich an ihr. Ist ja was ganz anderes, als während des Oralsex zu vermitteln, dass der Mann es gern anders hätte.

    Aber sind das nicht auch die, die Gebärmutterhals auslösen können? Ich fänd gut, wenn alles getestet und gegebenenfalls behandelt wird, wenn man mit jemandem eine Beziehung eingeht. Die meisten Frauen gehen ja nun regelmäßig zu Untersuchungen, aber Männer fast nie. Finde ich nicht gut.
    Bei Affären und ONS geht das nun schlecht. Aber über diese Risiken müsste man sich vorher informieren und dann immer nur mit Kondom Sex haben.
     
  15. wenn er mich "bedient" dann beugt er sich auch.......
    Das ist nicht Dein Ernst!
    Für Dich mag es ekelhaft sein, für jemand anderen nicht, so wie für mich zum Beispiel.
    Der Thread ist interessant.
    Viele hatten schon schlechten Sex. Ich auch. Ich hatte gute Liebhaber, dann wurde der Sex super. Heute bin ich eine gute Liebhaberin. Männer haben Spaß mit mir und es gefällt ihnen, dass ich weiß was ich will, dass ich aktiv und passiv sein kann, mich hingeben und fallen lassen, dass wir gemeinsam erleben und erfahren, uns erkunden, entdecken, dass es mal zur Sache geht und mal sehr zart und leise ist, dass wir Abwechslung haben und auch lachen, wenn ´s mal nicht so funktioniert.
     
  16. DU findest es ekelhaft.
    Andere nicht.
    Aber wie stehst Du überhaupt zu Sex? Da kommt grundsätzlich ein sehr ablehnender Tenor bei mir an.

    Ich persönlich mag es unheimlich gerne machen, deswegen ist mir es immens wichtig, dass Mann gepflegt ist. (allerdings nicht bis zur Ejakulation)

    Genau wie es @void beschreibt
    Mich macht das richtig an.
    Kommt eben auch auf das Wie an.

    Knien würde ich jetzt nicht vor ihm, sorry, das ist dann wieder etwas anderes. Und Kopf drücken schon 2mal nicht, da wäre es vorbei, ganz und gar.

    Guter Sex ist übrigens gesundheitsfördernd - psychisches Wohlbefinden fördert auch physische Gesundheit.
    Plus die körperliche Aktivität :).
     
  17. Also ich empfinde Oralsex auch als erniedrigend. Zumindest wenn es mehr als ein kurzes oberflächliches aufreizendes Spiel ist. Ich lasse keinen Mann in meinem Mund kommen. Wozu auch? Für sein Ego? Denn mehr ist es ja nicht.
    Dafür ist es zu eklig usw.
    Da ist es mir sber um einiges lieber wenn der Mann sich an mir befriedigt, anstatt sich von mir bedienen zu lassen.

    Warum soll man sich bei seiner Befriedigung denn vom Gegenüber abhängig machen, wenn man dies viel schneller und gezielter selbst kann, weil man auf jede der eigenen Berührungen und Empfindungen direkt eingehen kann.
    Bei mir im Elternhaus war das Gegenteil der Fall.
    Jedes Jshr im Sommer Urlaub am Meer mit FKK, meine Eltern gingen offen zärtlich und auch erotisch miteinander um. Sex war ein Thema über welches mit entspannter Leichtigkeit gesprochen wurde.
    Gerade daher weiß auch ich was ich möchte und bitte, bitte keinen Mann der sich um meine Lust bemüht. Um die kümmere ich mich, in Interaktion mit ihm, schon selbst, genau wie er dies für sich tun sollte.
    Mit Verklemmung hat das nichts zu tun, eher mit der Freiheit dich selbst zu nehmen was man möchte.
    Dieses kopfgesteuerte Vorgehen, auf den anderen eingehen, sich um dessen Lust zu kümmern finde ich furchtbar unerotisch.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30.01.2018
    Moderationsanmerkung: Beitrag wurde durch einen Moderator editiert
  18. Da ich ab und zu selbst vor der Frau knie und mich nicht erniedrigt fühle, sehe ich das anders als du. Bis zum Ende ist für mich aktiv lustvoll und kein Problem. Passiv eigentlich auch nicht. Wie gesagt ich ejakuliere nicht.

    Gefühlvoll per Hand ist auch eine Variante die Frauen mögen, selbst aber nur bedingt beherrschen.

    Hauptursachen für Mund- und Rachenkrebs sind nach wie vor Rauchen und Alkohol. Wird deswegen das rauchen und trinken eingestellt? Der Anteil der erkrankten Männer ist höher als der der Frauen.

    Gegen HVP schützen wirksam Kondome. Noch sicherer ist die Impfung. Es wäre sinnvoll wenn nicht nur Mädchen, sondern auch die Jungs geimpft werden würden.

    Ein Hauptrisiko sind häufig wechselnde Oralsexpartner.

    Ich denke daher du dramatisiert über.

    Frauen ist oft genug unbekannt bzw. interessiert es nicht, dass auch der männliche Körper an verschiedenen Stellen verschiedene Berührungen mag.

    Wie Frauen sind verschiedene Männer aber höchst unterschiedlich empfänglich und bereit für Stimulation abseits der bekannten Regionen.
     
    • # 109
    • 30.01.2018
    • void
    Das ist gefühlsgesteuert, würde ich sagen. Auf jeden Falls ist es eine Art körpergefühlsmäßiges Verbinden, nicht eine "Handhabe abarbeiten", also nicht nur Technik. Wenn man die "Technik" beherrscht, also weiß, was dem Mann gefällt, dann kann man den Kopf auch ausschalten und sich auf das eigene schöne Gefühl dabei konzentrieren, vielleicht wie beim Klavierspielen. Wenn man das Stück spielen kann, kann man sich den Gefühlen dabei auch hingeben. Und ja, es stellen sich auch diese Glückshormone ein, wenn man was genau richtig macht. Ist ja auch ein Erfolgserlebnis, wenn der Mann dann völlig glücklich ist hinterher.

    Ich finde vor einem Mann knien auch nicht erniedrigend, wenn ich es mache, weil ich es gerade will (also der gerade irgendwo sitzt und ich mir denke, ich hätte jetzt Lust drauf und nicht abgewiesen würde). Aber: Falls ein Mann mir jemals sagen sollte "ich liebe Oralsex so, weil ich mir dann vorstellen, dass sich die Frau vor mir erniedrigt", würde mir erst die Kinnlade runterklappen (kein gutes Bild in dem Moment) und dann war es das. Ich meine, nicht nur mit dem Oralsex.
     
  19. #103: Ich habe nirgens gelesen, dass @Ejscheff Frauen erniedrigen will... Wenn du Oralsex nicht magst, dann musst du auch keinen haben, so einfach ist das. Aber lass das doch bitte jeden und jede für sich entscheiden. Meine Würde jedenfalls wird durch Oralsex nicht verletzt. So wie auch seine Würde nicht verletzt wird, wenn er etwas macht, von dem er weiss, dass ich es gern habe. Abgesehen davon glaube ich, dass Sperma gesund ist: Alle Lebewesen stecken ihr Bestes in ihren Samen, warum soll das beim Menschen anders sein?

    Das gehört für mich zu gutem Sex auch dazu, Vorstellungen darüber, was politisch korrekt ist, was sich gehört, was "anständig" ist, vollkommen beiseite zu legen, den Kopf auszuschalten, einfach nur machen und spüren, wie es sich anfühlt.

    Frau 51
     
    Moderationsanmerkung: Beitrag wurde durch einen Moderator editiert
  20. Es gibt andere Wege meinen Mann völlig glücklich zu machen und bei anderen Sexpartner hat mich deren Gefühl, ehrlich gesagt, nie interessiert.
    Ich braucht auch nie die Bestätigung etwas gut gemacht zu haben. Wozu muss man sich darüber definieren, was man "richtig" über (wenn auch nonverbales) Lob von außen?
    Ich brauche es auch nicht mich über einen großen, starken Mann zu erheben, Macht über ihn zu haben oder wie Du es sagst, ihn an den Eiern zu haben.

    Genau das meine ich mit kopfgesteuert.
     
  21. Kopfgesteuert?

    Guter Sex löst bei mir ganz viele Gefühle aus
    Befriedigung, Glücksgefühl, Entspannung, Selbstbestätigung - ich fühle mich begehrt, ganz als Frau,
    Und durchaus auch ein Machtgefühl, nicht negativ gemeint.
    Denn ich löse Gefühle bei einem anderen aus, bringe ihn dazu, dass er seine Kontrolle aufgibt, sich fallen lässt, mir ganz und gar vertraut. Ist auch ein Geschenk, also auch wieder Glück und Dankbarkeit.

    Kopf?
    Wenn ich nach dem Kopf gehen würde - also ganz objektiv
    Schaut bizarr aus, wir machen komische Geräusche, etc. Ab einem gewissen Zeitpunkt nix mehr gepflegt, nix attraktiv...
    Also nach dem Kopf könnte man es lassen, aber - es ist eben Gefühl.
    Gerade da bin ich, wenn es gut ist, ganz Mensch, und der andere auch, und man akzeptiert sich gegenseitig genauso wie man ist mit allen Facetten und vermeintlichen Makeln. Im Gegenteil, man empfindet den anderen als Einzigartig.
     
  22. Eine einseitige Schuldzuweisung lese ich in keinem Post - eher ein lakonisches Feststellen in der Restrospektive, dass es halt so gelaufen ist und sehr wohl die Übernahme von Eigenverantwortung der Frauen, resp. wenn sie wie ich oft Sex hatten, obwohl sie nicht wollten.

    Die Gründe spielen für mich keine Rolle mehr und ich hake es einfach ab, nach dem Motto "dumm gelaufen". Es betrifft beendete Beziehungen und hat keine Relevanz mehr.
    Relevant ist heute "Nein" zu sagen, wenn ich "Nein" fühle - vollkommen egal, ob der Mann eingeschnappt ist, Vorwürfe wie "prüde" kommen, er rumflennt dass er sich abgelehnt fühlt o.a sondern zu sehen: so eine Reaktion ist ein Anzeichen für eine ganz schlechte Beziehung, die man direkt beenden sollte statt.

    Relevant ist ebenfalls sich einzugestehen, welche psychischen Folgen diese Selbstueberwindung hatte, wie lange das nachwirkte und sich das selber nie wieder anzutun.

    Fazit: Als Single hatte ich eine deutlich höhere Lebensqualität als in einer schlechten Beziehung mit schlechtem Sex.
    Der ist keine Schuldzuweisung sondern meine Lebenserfahrung.

    Es geht hier in den meisten Postings um den Erfahrungsaustausch vieler verschiedener Menschen, was sie unter schlechtem Sex verstehen, wie sie geschilderte Dinge, die sie selber erlebten wahrgenommen haben, wie es bei ihnen dazu kam bzw. wie sie es vermeiden, nicht um Schuldzuweisungen.
     
  23. Zwei Absätze, ein Widerspruch. Über das Thema Sex sprechen nervt dich. Als Grund für Scheitern siehst du Kommunikationsdefizite.

    Wie löst du diesen Widerspruch für dich auf? Ist jedes Ansprechen eines sexuellen Wunsches oder Problems (zer)störend? Ist deine Erwartungshaltung das gegenseitige Erfühlen von Wünschen? Spannungen werden dagegen als Störung nicht per Sprache gelöst, sondern führen zur Zersetzung der Beziehung?

    Männer spielen auch gern etwas vor. Sie ignorieren Probleme die mit ihrem Partner nicht lösbar sind, wenn dieser klärende Gespräche ablehnt und generell nur einseitige Empathie erwartet. Das geht aber nur begrenzte Zeit gut.

    Sprache und nicht fühlen ist das Konstrukt zur Problemlösung. Einige Menschen verstehen das nicht, sie fühlen es auch nicht.
     
  24. Ich finde Oralsex nicht erniedrigend. Umgekehrt verwöhnt mein Freund mich ja auch und fühlt sich nicht erniedrigt. Zu gutem Sex gehört für mich, alle Möglichkeiten der Befriedigung zu genießen. Ich finde es selbst sehr erregend, wenn ich die Lust eines Mannes oral steuern kann.
    Im Laufe meines Lebens habe ich festgestellt, dass es bei Männern deutliche Geschmacksunterschiede gibt. Bei meinem jetzigen Freund genieße ich es am meisten, weil es absolut neutral schmeckt. Zuerst vermutete ich, dass er unfruchtbar sein könnte, weil es sehr ungewöhnlich ist. Ein Spermiogramm hat das aber nicht bestätigt. Vielleicht liegt es an der stimmigen Chemie zwischen uns. Deshalb mag ich wohl seinen ganzen Körpergeruch so sehr.
     
    • # 116
    • 31.01.2018
    • void
    Es ist doch auch nicht die Frage, wie der Sex mit Dir und Deinem Mann schön ist. Wenn keiner was vermisst - wo ist das Problem?
    Aber ich hab versucht, Dir was zu erklären, was anscheinend nicht richtig ankommt.
    Das ist es genau nicht. Ich definiere mich über mich, nicht über meine Fähigkeiten und schon gar nicht über Lob von außen. Es geht ums Geben und Nehmen, um Verbindung und um das Gefühl, den anderen glücklich gemacht zu haben. Genau wie Du schriebst, dass Du es über andere Wege machst. Das entwürdigt aber den Oralverkehr nicht allgemein, nur weil ein Paar ihn nicht praktizieren will.
     
  25. Da hast Du recht.
    Fühlen heißt nämlich Kopfkino, Interpretationen, Deutungen,...
    Ein Problem löse ich nur, wenn ich es anspreche.
    Wünsche kann ich verbal und non verbal äußern - durch Zeigen, Initiieren z.B.

    Guter Sex ist im Fazit eine Kombination von Passung und guter Kommunikation, verbal und non verbal - und einer grundsätzlichen Freude daran und der Bereitschaft, sich darauf und auf den / die Partner*in einzulassen.

    Für mich ist Sex wie Tanzen, Rhythmus, Harmonie, aufeinander einschwingen, Körpergefühl - für den eigenen und den des anderen, Leidenschaft, Vielseitigkeit und Lebensfreude.
    Und beides kann man lernen :)
     
  26. Ja, genau das ist für mich schlechter Sex. Wenn jemand so argumentiert und danach handelt. Dann will ich froh sein, dass ich über meine Sexpartner allein bestimmen kann und diese Haltungen für mich total ausschließe.

    MIr fiel auf, dass hier noch nicht das Synonym "Liebe machen", "sich lieben" genannt wurde. Das hat nicht mit hochheiligen Schwüren zu tun. Aber wenn ich einen Mann gerne habe und mit ihm Sex habe, dann LIEBE ich ihn, indem ich seinen Körper meine Liebe spüren lasse. Dann ist doch nichts, was zu seinem Körper gehört eklig!! Um Gottes Willen. Wenn ich mit diesen "Ausschlusskriterien" rangehe, dann kann ich es doch gleich ganz lassen.

    Und nein, das ist kein Türöffner für Praktiken, die andere Ausscheidungen als Sperma mit einbeziehen. Bei denen ist bei mir auch Schluss. Aber das gilt nur für mich. Für andere nicht.

    Aber ich bin sooo froh, dass ich zu den Frauen gehöre, die richtig gerne blasen. Aus vielen Gründen. ZUvörderst aus dem, weil ich alles an einem Mann gern habe, mit dem ich ins Bett gehe. Weil ich ihn das spüren lassen will. Weil ich mit meinen körperlichen Handlungen LIEBE ausdrücken will, Lust, Leidenschaft. Und keine gegenseitigen "Kalkulationen". Und ja, ich schmecke sein Sperma in meinem Mund als Beweis, dass die Lust sich übertragen hat.
     
  27. Warum diese Verbitterung?
    Die Frage des TE lautete nicht "Welche Maßnahmen ergreifen Frauen, wenn ihnen der Sex nicht gefällt". Dies wäre wieder ein eigenes Thema, sicher auch interessant, aber nicht die Fragestellung in diesem Thread.

    Natürlich ergreifen Frauen Maßnahmen, wenn sie mit der Qualität der Sexualität nicht zufrieden sind. Mit Sicherheit lassen sie dies nicht über Monate oder Jahre über sich ergehen, nur um beim Kaffeekränzchen mit den Freundinnen einen Grund zum Ablästern zu haben.

    Ich kann jedenfalls von mir sagen, dass ich durchaus versucht habe, gemeinsam mit meinem Partner eine Lösung zu finden. Ich kann mir höchstens vorwerfen, dass ich nicht alle möglichen Wege gegangen bin. Wir waren nicht bei einem Sexualtherapeuten oder Tantra-Kurs oder sonstigen Lehrveranstaltungen.
    Gespräche, Zeigen, Vormachen haben jedenfalls keine Verbesserung gebracht.
    Und ja - an einem gewissen Punkt hat frau dann einfach keine Lust mehr, sich weiter zu engagieren, wenn sie das Gefühl hat, er gibt sich gar keine Mühe und macht nicht mit, will im Grunde offensichtlich gar nicht, dass es besser klappt.
    Und sicher - an diesem Punkt empfindet frau den Mann als unverschämt, wenn er weiterhin ständig Sex einfordert und herummosert, wenn er keinen kriegt.

    Ich glaube nicht, dass es so schwer nachzuvollziehen ist, dass die Frauen nicht aus einer kurzen Laune heraus Frust schieben, sondern dass dies in der Regel - zumindest in Beziehungen - eine längere Entwicklung ist.

    Anfangs ist das bestimmt so. Siehe aber oben, vergehen diese Lust und das positive Bild irgendwann, wenn man nach der ersten stürmischen Verliebtheitsphase die rosarote Brille abgesetzt hat und in der Folge gemeinsam keine Verbesserung erzielen kann.

    Der Frauenkörper ist in der Regel nun einmal etwas komplizierter in Hinsicht auf erfüllte Sexualität. Das ist ja nu nichts Neues. Ich finde, wenn man ein Mann ist, und gern mit Frauen schläft, ist es einfach natürlich, sich auch damit auseinander zu setzen, was Frauen so gefällt und wie man sie "bedienen" kann. Schließlich muss man das bei anderen komplexen Sachverhalten - Klavierspielen lernen zum Beispiel - ja auch tun.
     

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