1. Was, wenn er impotent würde?

    Moin,

    mich würde ehrlich interessieren, ob es für Frauen im Falle einer Impotenz (z.B. Prostataoperation) im Sinne einer erfüllenden Sexualität ausreichend wäre, auf anderem Wege als den der Penetration befriedigt zu werden. Oder ist das dann nur eine klägliche Krücke, und ihr träumt dann unbefriedigt vom "echten" GV?
    Wie sich das in diesem Fall für den Mann anfühlen würde, wäre natürlich auch interessant... Ist es ausreichend, die Partnerin "irgendwie" zum Orgasmus zu bringen, oder leidet man von da an am Verlust der "echten" Männlichkeit?
    Ich frage das, weil es ja viele Männer irgendwann trifft, wahrscheinlich noch bevor die Partnerinnen ihrer Sexualität Goodbye gesagt haben...

    manchmal
     
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    Nicht die richtige Frage? Hier gibt es ähnliche Themen:
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  3. Wenn der Mann nichts dafür kann, er also gesund lebt, und es ihn dennoch erwischt, sollte sich für die Frau diese Frage gar nicht stellen. Ja genau, sie verzichtet dann. Ansonsten soll sie nie mehr was über Liebe erzählen. Bis dass der Tod sie scheidet.
     
  4. Wenn der Mann, den ich liebe, sich so einer Operation unterziehen muss, hätte ich ganz andere Sorgen als meine sexuelle Befriedigung.

    Grundsätzlich brauche ich keinen Penis, um zum Orgasmus zu kommen, das geht auf anderem Wege leichter.

    Für mich wäre eher fraglich wie der Mann selbst damit umgeht. Ich könnte problemlos auf Sex verzichten, Hauptsache mein Partner ist gesund.
     
  5. Es gibt ja Statistiken, nach denen mehr als 50% der Frauen regelmäßig beim Sex nicht zum Orgasmus kommen.
    Wahrscheinlich ist denen lieber, überhaupt irgendwie zum Orgasmus zu kommen.

    Ich sag mal, lieber die Prostata-OP als einen Raucher.

    Die Antworten sind wahrscheinlich ähnlich unterschiedlich, wie bei einer Frau, die keinen vaginalen Coitus haben kann.
     
  6. Wenn ich denjenigen liebe, würde ich das aushalten. Ich fänd es auch schlimm, wenn mein Partner mich verlässt, weil aus gesundheitlichen Gründen keine Penetration mehr möglich ist. Allerdings: Wie es sich auf Dauer auf die Beziehung auswirkt (auch der Mann muss ja dann damit klarkommen), zeigt sich sicher erst mit der Zeit.
    Eine Pflegebedürftigkeit eines Partners stelle ich mir da als wesentlich größere Belastung vor; aber auch da denke ich: liebe ich denjenigen, dann ist es eben so.
     
  7. Da es den vaginalen Orgasmus nicht gibt, ist die Penetration eigentlich nicht wichtig. Natürlich ist es ein erregendes Element, wenn Frau sieht, wie er erregt ist. Das war es aber auch schon.

    Allerdings sehe ich zwei Probleme:
    Leider besitzen nur wenige Männer das Talent, eine Frau mit der Hand bis zum Höhepunkt zu bringen. Aber dieses Problem würde sich dann auch mit einem potenten Mann ergeben. Unter Umständen geben sich diese noch weniger Mühe, weil sie sehr auf die Penetration fixiert sind und nicht glauben wollen, dass dies für die Frau eben nicht das Wichtigste ist.

    Zudem hat Impotenz manchmal Auswirkungen auf die Psyche eines Mannes. Er fängt an, ein Problem daraus zu machen, unsicher zu werden und irgendwann ist es dann tatsächlich ein Problem in der Beziehung.

    Ich würde meinen Freund nicht verlassen, wenn er impotent werden würde.
     
  8. Für mich wäre das kein Problem. Ich habe eigentlich immer Schmerzen, weil es so lange dauert und wäre ganz froh, wenn man sich dann anders miteinander beschäftigt. Ich fände das auch nicht unmännlich, der Mann kann ja nichts dafür.
     
  9. Wenn der Mann mit dem Thema umgehen kann - mit Offenheit und dazu stehend- trotzdem Nähe, Zärtlichkeit, Sexualität lebt, man zusammen kreativ Möglichkeiten entwickelt,
    Dann wäre es für mich kein Thema, und würde mir reichen.

    Meine Erfahrung, Männer tun so als ob alles in bester Ordnung wäre, alles ganz normal - und meiden dann jegliche Art von Körperlichkeit.
    Das führt dann für mich zum Aus, da mir gerade körperliche Nähe sehr wichtig ist.

    Dies aus Sicht einer Frau, und natürlich nicht repräsentativ.
     
  10. Penetration ist für die allermeisten Frauen nicht so essentiell wichtig um befriedigt zu werden. Das sollte eigentlich Allgemeinbildung sein.
    Es würde eventuell gefühlsmäßig etwas fehlen, aber das könnte für eine erfüllende Sexualität auf anderem Wege kompensiert werden.
     
  11. Hängt u.a. von der Verbindlichkeit der Beziehung und von dem sexuellen Bedürfniss der Frau ab.

    Für den letzten Punkt sehr bedeutend ist, wenn zur radikalen Entfernung der Prostata noch eine sogenannte Hormontherapie kommt. Dem Patienten wird dann das Testosteron entzogen. Ohne dieses Hormon ist Mann nicht nur impotent sondern an Sex völlig uninteressiert. So eine Behandlung dauert ca. zwei Jahre. In diesen Jahren willst du keinen Sex. Danach kehrt mit dem Testosteron der Wunsch nach Sex zurück. Vorher sollte Mann aber trotzdem versuchen die Wünsche seiner Partnerin irgendwie zu befriedigen. War für mich nicht schwer, weil meine Frau bereits vorher sexuell weitgehend desinteressiert war.

    Was die Operation betrifft, kann sie möglicherweise (teilweise) Nerven schonend erfolgen. Dann besteht eine realistische Chance, dass z.B. nach einer folgenden Hormontherapie die Erektionsfähigkeit zurück kehrt.

    Wenn dies nicht so ist, helfen diverse Medikamente. Immer hilft, allerdings sehr unangenehm, die sogenannte Skat Methode.

    Wissenswert ist, dass sich die Opration leicht Penisverkürzent auswirkt und, dass Mann den Penis auch in der Phase der Hormontherapie "händisch trainieren" sollte, denn werden Schwellkörper jahrelang nicht stimuliert, kann es zu degenerativen Erscheinungen kommen.

    Ich bitte die Moderation diesen Text hier auf Jeden Fall durchzulassen. Es ist ein Erfahrungsbericht. Ich würde 2011 operiert. 2013 endete die Hormontherapie und 2014 war die Erektionsfähigkeit voll zurück. Es fehlt natürlich die Ejakulations- und Zeugungsfähigkeit.

    Die fehlende Ejakulation hat tatsächlich einen Einfluss auf den eigenen Genuss, verhindert aber keinen Orgasmus und führt zu längerer Ausdauer. Beides kann von Frauen sehr unterschiedlich beurteilt werden.

    Wenn Mann in einer Beziehungsanbahnung hinsichtlich seiner "Fähigkeiten" wegen einer solchen OP unsicher ist, sollte er der Kandidatin auf keinen Fall vorab davon erzählen und im Zweifel mit den Fingern überzeugen. Jede Ankündigung möglicher Probleme führt zu einem wesentlichen Attraktivitätsverlust, egal was Frauen dazu theoretisieren (denn bekanntlich entscheiden Bauchgefühl und Schmetterlinge). Der direkte Weg in die Freundschaftszone. Auch das ist meine Erfahrung.
     
  12. Impotenz tritt zwar oft infolge einer Prostata-OP auf, noch häufiger aber durch die Einnahme verschiedener Medikamente.

    Ich hatte jahrelang eine erfüllende Beziehung mit einem »impotenten« Geliebten, der offen damit umging, nicht unbedingt in mich eindringen wollte und mich dennoch - auf schönste, andere Weise - voll befriedigte; und ich ihn. Dazu gehört Liebe und Zuneigung, Verständnis und Geduld im Umgang miteinander.
    Ich fand diese Beziehung erfüllender, als manch' andere, in der mein Partner irrtümlicherweise meinte, ein funktionierender Penis »sei alles«.
     
  13. Na ja, abschließend lässt sich doch gar nicht sagen ob Mann danach tatsächlich impotent ist.

    Und wenn doch Radikal-OP ist meine Einstellung, dass diese Tatsache definitiv kein Grund für mich ist am Ende den Partner sogar zu verlassen. Vorausgesetzt ich liebe ihn innig. Wie bereits in einem anderen Thread geschrieben kann ich gut ohne GV leben gibt es einschneidende Gründe dafür. Und Dildos gibt es als Alternative für Frau ja auch noch. Fremd gehen nur damit ich einen wahrhaftigen Kerl spüre käme mir nicht in den Sinn.

    Ich habe schon mit 20 Jahren offen ausgesprochen: "Wird bei mir Krebs diagnostiziert, eine oder beide Brüste abgenommen und der Partner verlässt mich weil ich ja nun in seinen Augen keine richtige Frau mehr bin bekommt ER von mir die rote Karte und obendrein zur Beschleunigung des Ganzen einen deftigen Tritt in den Hintern. Ich kämpfe um's Überleben und der hat keine anderen egoistischen Sorgen als seine sexuelle Befriedigung?! Geht gar nicht!
     
  14. Danke @Ejscheff für die ausführliche Schilderung, das ist sehr interessant.
    Die psychische Belastung eine solchen OP für den Mann muss sehr schlimm sein. Nicht nur die Krebs Angst, sondern alles mit seiner Männlichkeit verbundene. hmm.


    Wenn ich mir vorstelle, dass der Mann, auf den ich ein Auge geworfen habe - für den ich schon Schmetterlinge im Bauch habe- aus so einem Grund sich plötzlich zurückzog, würde mich das einfach nur sehr traurig machen. Ich hätte kein Problem damit, wenn er es mir erzählt und es würde ihn auch nicht wesentlich unattraktiver in meinen Augen machen. Ich verliebe mich doch in den Menschen...

    Es wäre vielleicht etwas anderes beim Online-Dating, wenn mir das ein quasi Fremder erzählt.

    Ich finde es absolut wichtig, dass er darüber redet, gerade in einer Beziehung, wenn er aus solchen Gründen keine Lust auf Sex hat, denn sonst würde ich den Grund wohl bei mir suchen, auf sowas kommt man ja nun auch nicht ohne weiteres.

    Was mich mal noch interessieren würde ist, ob man auch als Mann ohne jegliche körperliche Stimulation zum Orgasmus kommen kann, z.b. wenn man nur etwas Schönes träumt und sich das vorstellt ?
     
  15. Sehr interessanter Beitrag, Ejscheff. Danke für das Teilen deiner Erfahrung!
    Auch wenn mir die Penetration enorm fehlen würde und die sichtliche Erregung, wäre das kein Grund zur Trennung, nur muss der Partner sich mit Sexualität beschäftigen und auch sollte es in der Partnerschaft dann andere Möglichkeiten geben, den Sex zu gestalten. In meiner jetzigen Beziehung würde ich es auf jeden Fall versuchen, aber schon jetzt wäre Zweifel da, da dieser Mann sich über seinen Penis definiert und der Sex ausschließlich damit bei im geht. Da er in der Form auch eher Lernresistent ist, denke ich, es würde unausweichlich zu einer Trenung führen. Da ihm das alles kein Spaß mehr bereiten würde und ich zu wenig darauf pochen würde, weil ich es wüsste.
     
  16. ....danke für deinen aufklärenden Post.

    Guten Morgen,

    Offenheit und Ehrlichkeit von Anfang an, das wäre meine Bedingung.
    Ich würde wollen, dass mein Liebster sich nicht darum sorgen müsste, wie er mich trotzdem noch befriedigen kann. Das Glück ist nicht in der Ekstase der Liebe zu finden, sondern eher in einer tief geistigen Harmonie. Daraus ergibt sich alles Weitere, auch gelebte Sexualität auf beiden Seiten.

    Du hast diese Erfahrungen gemacht lieber Edscheff, das war ihr Fehler, deiner wäre es, wenn du zukünftig aufgrund
    dessen, anders verfährst und nicht ehrlich bist. Dadurch würdest du für mich an Attraktivität verlieren. Danach entscheidet mein Bauchgefühl ganz sicher.
     
  17. Klar würde ich das vermissen.
    Wäre der Fall spiegelverkehrt und Penetration wäre bei einer Frau nicht mehr möglich.
    Aber es gibt so viele Möglichkeiten sich echt heftig zu befriedigen, dass man auch so absolut bereichernd Spaß haben kann. Nur deswegen getrennte Wege gehen wäre.....schade.
     
  18. Ich finde, das kann man als Frau nicht pauschal beantworten.
    Wenn ich meinen Mann/FReund liebe und schon länger mit ihm zusammen bin, dann liebe ich ihn in guten und schlechten Zeiten und dann würde ich der Liebe wegen einen Weg finden für uns beide.
    Denn in einer Beziehung ist die Liebe wichtig und der Sex nur eine Facette.
    Wenn ich aber einen NEUEN Mann kennenlernen würde, der keine Erektion hinbekommt, wäre das nichts für mich.
     
  19. @manchmal
    Ich denke, es kommt auf die Qualität und Tiefe und Langjährigkeit einer Partnerschaft an. Wenn ich viele glückliche Jahre mit meinem Partner erlebt habe und es Liebe ist, wird Frau sich damit arrangieren. Der Gedanke, den geliebten Partner, mit dem man das Leben verbringt, zu verlieren durch Krebs ist schrecklich. Die Impotenz kann oft ja auch gut behandelt werden! Ein Problem wird es für jene 50-jährigen Männer, die ihr Leben lang wechselnde "Freundinnen" hatten und auf "junge Frauen" mit 20 Jahren Altersunterschied stehen. Eine 30-Jährige oder eine Afgäre wird schlechter auf Sexualität verzichten können als eine gleichaltrige liebende 50-jährige Partnerin. Solche Beziehungen gehen dann sicher schneller in die Brüche, weil das Wir-Gefühl und die Liebe fehlen. Es ist sicher aber auch eine Frage des Alters. Ich habe die beste Sexualität in meinen 40ern erlebt. So ganz ohne würde ich auch jetzt mit Mitte/Ende 40 nicht leben wollen. Daher erteile ich grundsätzlich Männern ab Mitte 50 oder Ü60 auf SB eine Absage. Ich fühle mich einfach zu jung und sportlich dafür! Es ist absehbar, wann die Erektion natürlicherweise und altersbedingt nachlässt. Daher finde ich es immer sehr vermessen und dreist, wenn sich Ü60 und sogar Ü70 Männer bei 40-jährigen sportlich fitten Frauen melden. Die Balance stimmt dann nicht. Mein Ex-Partner hatte eine schwere Hüft-OP und wohl auch Sorge, ob danach noch alles du funktioniert wie vorher. Ich habe das gespürt! Er hat leider nicht darüber offen gesprochen, sondern an mir getestet, ob es noch funktioniert... Ich fand das sehr unromantisch und lieblos, als Testobjekt herzuhalten. So kam es mir zumindest vor. Gefehlt hat mir aber eher die frühere Leidenschaft und Erotik, die Kreativität, das Spielerische, die Romantik, die Leichtigkeit dabei. Der Akt an sich lief dann ganz gut und für beide befriedigend. Wichtig ist, eine Frau möchte kein Sex-Objekt sein, sie will immer die Liebe, die Gefühle und Sehnsucht eines Mannes spüren.
     
  20. Tatsächlich ist diese Therapie eine Entmannung und war erstmalig in meinem Leben etwas was ich nicht mehr allein kompensieren konnte. Meine damalige Frau, selbst verstrickt in eine Vielzahl chronischer Krankheiten, konnte nicht helfen. Letztlich ein Aspekt der dazu führte, dass ich mich 2016 trennte.

    In einer stabilen Beziehung funktioniert das. In instabilen Beziehungen und Beziehungsanbahnung führt dies unbewusst zur Abwertung des Mannes zum Männchen. Als Kumpel ok. Als Lover (?) inakzeptabel. Das ist keine Kopf sondern eine eher instinktive Entscheidung.

    Orgasmus: Ich nicht. Bzw. nicht messbar. Erektion: Ja. Durch reine Gedanken ohne Hand möglich.

    Ich denke (fast) alle Männer definieren sich mit über ihren Penis. Ich jedenfalls mache das.

    Nur die Stimulation des Penis führt beim Mann zum Orgasmus (die einzige Ausnahme mag eine direkte Stimulation der Prostata sein, das entfällt hier aber völlig). Auch ein impotenter Mann ist orgasmusfähig. Auch bei ihm dreht es sich aber um den Penis.

    Daneben gibt es Dinge die einem Mann einfach Spaß und Freude bereiten bzw. erregen. Z.B. wenn er merkt, dass es seiner Partnerin gefällt.

    Sich beim Sex nur auf die Penetration zu fixieren ist schade. Das gilt aber auch für die Frauen die ungern oder nur unmotiviert z.B. die Hand einsetzen. Es ist erstaunlich, dass dies auch für Frauen mit sehr hoher quantitativer Erfahrung gilt. Vielleicht führt die Fokussierung auf weniger Partner aber einfach zu einer grösseren Experimentierfreude.
     
  21. Also ich hätte damit überhaupt kein Problem, das wichtigste ist doch dass man sich gut versteht und natürlich dass die Werte stimmen (Aktien, Immobilien, Unternehmensbeteiigungen... )
     
  22. Es hängt davon ab, wie stark eine Beziehung ist. Schließlich heißt es eine Partnerschaft auch in schlechten Zeiten füreinander da zu sein. Normalerweise bekommen die Männer in hohem Alter solche Probleme und haben seit Jahren eine Partnerschaft und die Partnerschaft geht viel tiefer als die Frage, ob nun penetriert wird oder nicht. Wiederum gibt es auch Herrschaften, die ihre Frauen fallen ließen, sobald die sexuelle nicht mehr passte und haben sich eine viel jüngere Partnerin geholt. Da in solchen Partnerschaften die Sexualität das Hauptthema und fast einziges Bindeglied ist, ist sicherlich eine Prostataoperation ein Problem und kann und wird die Beziehung enorm belasten. Aber wenn man selbst in der Hinsicht keine Gnade kennt/kannte, darf man auch kein Mitgefühl und Verständnis fordern.
     
  23. Nein, es wäre keine klägliche Krücke, denn Befriedigung fängt bei mir schon sehr viel früher an, mit dem Vorspiel, den Liebkosungen, den Berührungen, den Streicheleinheiten und wenn das dann zB durch Oralverkehr mit einem Höhepunkt endet, wäre ich sehr zufrieden.

    Was mir mehr Sorgen bereiten würde, wäre der seelische Zustand meines Mannes! Hätte er Probleme damit und wäre er unglücklich, könnte er mich auch mit OV oder ähnlichem nicht befriedigen.
    Würde es meinem Partner aber gut gehen, er die Sexualität mit mir, so wie sie eben ist, auch genießen und das zu mir transportieren, wäre ich rundum zu frieden und würde meinen Mann ganz sicher nicht wegen fehlender Stehkraft verlassen. Niemals!
    Auch wenn mir natürlich irgendwo die Penetration und die dadurch entstehende Erregung meines Mannes fehlen würde, so wäre mir
    Liebe, Nähe und Begehren wichtiger, ja, das was ich brauche! Mein mein muss das Bedürfnis haben mit nahe sein zu wollen, das ist mit wichtig!
     
  24. Also langsam habe ich den Verdacht, dass Du ein Mann bist, und halt die Funktion eines Forumtrolls erfüllst.
    So eisern wie Du die tiefsten Klischeeschubladen bedienst, sind die Posts doch jenseits aller Realität.

    Ansonsten, nachdem Du Sex sowieso als widerlich, krankmachend bezeichnest, wäre dies für Dich der optimale Partner.

    In der Realität ist das ein Prüfstein in einer Beziehung - wie geht der Mann damit um, welche Wege findet er, bewahrt er sich seinen Selbstwert, und wie geht die Partnerin damit um.
    Sexualität ist ein tragendes Element einer Beziehung, auch da muss es stimmig sein - im Umgang damit, in der Art und Weise wie sie gelebt wird, welche Frequenz, etc.
    Wieviele Threads gibt es genau zu diesem Thema?

    Sobald sich bei einem Partner etwas verändert, wird man zusammen neue Wege finden müssen um das WIR zu bewahren.
    Oder es entstehen Gräben.
     
  25. Zum Thema Ehrlichkeit folgende Antwort

    Im übrigen wird hier und im Kopf oft fehlende Ejakulations- mit fehlender Erektionsfähigkeit verwechselt.

    Mit etwas Glück ist Mann einige Zeit nach der Prostatakrebs Therapie wieder erektionsfähig daher penetrationsfähig. Die betroffene Dame bemerkt den Unterschied erst am Ende.

    Gebe ich aus Unsicherheit vorher etwas bekannt, werde ich vorher aussortiert. Dann werde ich doch lieber nach dem Akt in die Wüste geschickt und habe statt einer Kumpellin einen ONS gehabt.

    Aber ich denke, die Frau stört es nur wenn sie noch Kinder haben will, wenn nichts raus kommt ;)

    Allen Frauen die solche Männer nicht diskriminieren, erzähle ich natürlich total bedürftig meine traurige Geschichte. Sie erklären mich danach sicher zum Trost zum Kumpel. Für Sex komme ich aber auch bei denen nicht in Betracht. Wer kauft sich schon ein kaputtes Auto.

    Außerdem ist Verschweigen nicht lügen.
     
  26. Ich denke, es kommt darauf an, wie strak der Sexualtrieb der jeweiligen Frau ist.
    Eine Frau, die gerne und oft Sex hat, wird wohl darauf (auf Dauer) nicht verzichten wollen/ können. Auch glaube ich nicht, das die Stimulation, durch Hand oder Mund, den Verkehr so ersetzen kann, das diese Frau damit glücklich wird.
    Sie wäre quasi das Pendant zu den Männern, die ihre Frauen betrügen oder verlassen, weil der Sex nicht mehr stimmt, ganz eingestellt wurde oder die Frau dick und somit sexuell unattraktiv wird … da spielen die Gründe (meistens jedenfalls) auch keine Rolle.

    Klar, theoretisch wünscht sich jeder einen Partner, bei dem die Liebe alles besiegt und sämtliche Hürden überwindet und man für alle Probleme, gemeinsam Lösungen findet…. praktisch schaut die Realität aber ganz anders aus.
    Tatsächlich ist es so, das sobald ein bestimmter Mangel auftaucht (ob nun Sex, Attraktivität, Gespräche, Nähe, etc..), der nicht kompensiert werden kann, der Partner mit der Zeit immer unzufriedener wird, bis die Beziehung scheitert.

    Ob man Geschlechtsverkehr mit Nähe (auf Dauer) ausgleichen kann? Ich glaube es nicht! Zumal wir hier auch oft lesen: Je liebevoller eine Beziehung, desto größer das Begehren.

    Das wäre etwa so, wie wenn eine Frau, die durch eine Krankheit stark zunehmen würde und sich (als Ausgleich) hübsch macht und den Mann oft verführt. Es würde nicht funktionieren, wenn er sie insgeheim total unsexy findet, weil sich nicht mehr schlank ist.
     
  27. Über solche Möglichkeiten, Krankheiten, Impotenz, Demenz sprachen mein Mann und ich von Anbeginn unserer Beziehung.
    Er weiß und fühlt es auch, dass für mich Impotent keinesfalls ein Grund wäre die Beziehung zu beenden.
    Ich verstehe auch nicht, warum ein impotenten Mann seine Frau zum Höhepunkt bringen soll, dass kann sie doch selbst viel besser.
    Es sei denn sein wilder animalischer Trieb drängt ihn dazu. Aber ist der bei Impotent noch in dem Umfang vorhanden?

    Gemeinsame Sexualität in einer Beziehung ist für mich ein nice to have, aber nichts beziehungsrelevantes. Körperliche Begegnungen, unendlich iel zärtliche Berührungen, kuscheln, küssen, streicheln, sanft massieren usb. Allerdings schon. Und das geht alles auch mit einem impotenten Mann.
     
  28. Vielleicht noch direkt an den FS.

    Jemanden der Prostatakrebs hat empfehle ich auf jeden Fall die beschriebene Theraphie. Die Alternative ist langsames qualvolles Sterben.

    Ich glaube du bist in einer Beziehung. Binde deine Partnerin ein. Entweder wird eure Beziehung dadurch gestärkt oder sie war sowieso nur begrenzt. Verstecken kannst du es sowieso nicht. Präventiv Trennen wäre Quatsch.

    In zwei bis drei Jahren läuft es dann auch bei dir wieder.
     
  29. Das kommt aber auch nur daher, weil du deine Partnerschaft geöffnet hast und deine Sexualität außerhalb dieser ausleben kannst. Du verzichtest ja somit nicht auf den Geschlechtsverkehr.

    Das ist natürlich eine Option, aber nur wenn den Mann damit leben kann, das seine Frau die sexuelle Befriedigung außerhalb der Beziehung sucht und die Frau das auch möchte.
     
  30. ....das hat den Vorteil, dass du vorher aussieben kannst und dir unangenehme Erfahrungen erspart bleiben.

    ...was daran bedürftig ist, erschließt sich mir nicht. So wie ich bisher von dir mitbekommen habe, hast du nach deiner Ehe bisher erst eine Erfahrung gemacht. Diese reichte aus, dass du so verbittert bist. Da setze an, denn diese Erfahrung war eine Resonanz auf das, was du selber über dich und darüber, wie du über Frauen denkst.
    Warum du als Kumpel degradiert wurdest, das hast du doch für dich herausarbeiten können, so dachte ich zumindest.

    ...richtig, aber dadurch entstehen Irritationen, die nicht dazu beitragen, dass du eine glückliche Beziehung führen kannst. Wenn du dich mit einem ONS begnügst, ist das dann deine Entscheidung.
     
  31. Zwei Fragen, eine Antwort: "Jein".

    Ich gehöre zu den Frauen, die Penetration als den elementaren Bestandteil männlicher Sexualität erleben und schätzen. Insofern kann ich mir erfüllende Sexualität ohne Penetration nicht vorstellen. Also für diesen Part der Frage ein klares "Ja" von mir: die Sexualitat empfinde ich nicht als so befriedigend.

    Na und? Bekomme ich immer im Leben alles zu 100% wonach ich begehre? "Nein". Kann ich trotzdem zufrieden bis glücklich sein? "Ja".
    Also gibt es damit kein Problem - Sexualität kann dann trotzdem gut sein.
    Ich kann das aus Erfahrung beurteilen, denn auch ohne Prostataoperation erlebe ich ab und an bei meinem Partner (altersbedingt), dass es nicht immer so klappt, wie er selber möchte, er kein Lust hat, weil Kopf voll etc. Dann kann es auch ohne Penetration schön miteinander sein.
    Da ist für mich auch eine gewiise Fairness gefragt (fällt kopfgesteuerten Mneschen leichter): frau hat es da physiologisch einfacher.

    Klägliche Krücke, träumen von "richtigen" GV? Definitiv "Nein".
    In der von Dir geschilderten Situation kann er physisch nicht mehr. Ich habe es nicht so mit Fiktionen. Sex mit einem anderen Mann den ich nicht liebe, wäre für mich keine Option und erst recht nichts, was mich träumen lässt.
    Daher ist alles ok, was mit dem Partner noch geht. Was nicht mehr geht, darauf kann ich gut verzichten, weil die Grundlage unserer Partnerschaft viel mehr ausmacht als GV.

    @Ejscheff: Danke für die Schilderung Deiner Erfahrungen - sollte Frau ab Mitte 40 wissen.
     

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