1. Wenn man den andern liebt, dann möchtet man den anderen körperlich nahe sein?

    Hallo ich hätte gerne von euch mal eine Rückmeldung zu meiner Frage. Ich bin seid knapp 3 Monaten in einer Beziehung. Die Anfangsphase war echt schön und der Sex war toll. Mittlerweile ist mein Partner ständig müde, der Sex lieblos bis gefühlt gar nicht. Auf mein Versuch mit ihm zu reden, meinte er es wäre nichts. Bin sehr enttäuscht weil ich mich in einer Beziehung gerne sexuell auslebe. Mittlerweile habe ich meinen Partner gefragt ob er das Interesse verloren hat. Seine Antwort darauf Sex ist für ihn nicht das wichtigste. Ich fange trotzdem an die frische Beziehung in Frage zu stellen, weil ich mich frage was mit ihm los ist. Ich kenne es halt so nicht das jemand nach so kurzer Zeit keine Lust mehr hat. Was denkt ihr darüber würde mich über Antworten freuen. Sicher Sex ist nicht das wichtigste, gehört aber dazu. Wenn man den anderen liebt, möchte man sich ja auch körperlich nahe sein. Oder sehe ich das falsch.???
     
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  3. ALLE solche Männer Antworten so!
    Ganz einfach ihr passt nicht zusammen, was das Nähe und Distanz Bedürfnis betrifft und was das Sexbedürfnis betrifft, das wird nie besser werden, eher schlechter!
    Du kannst und brauchst das so auch nicht kennen, du willst körperlich nah sein, dieses Bedürfnis hat er nicht, ich gebe dir einen guten Tipp, trenne dich, reden und warten bringt nichts, du wirst so niemals glücklich werden können!
     
  4. Nein, so einfach ist das nicht.
    Liebe und Libido gehen keineswegs Hand in Hand, sondern sind eigen Welten, die beim Verliebsein starke Schnittpunkte haben, aber später nur in loser Relation zueinander stehen.
    So bleibt z.B. die körperliche Attraktivität stets ein wichtiger Punkt, welche die Libido direkt ankubelt. Die Liebe hingegen ist einfach Zuneigung, welche das Intimwerden sicherlich erleichtert, aber eben nicht auslöst.

    Du musst das schon trennen.
     
  5. Liebe Laura,
    manche Männer fühlen sich durch eine Frau, die öfter/mehr Sex will als sie und "immer verfügbar ist" unter Druck gesetzt oder gar gelangweilt. Das könnte hier der Grund sein. Oder ihr habt insgesamt einen zu unterschiedlichen sexuellen Appetit.

    Da er nicht so recht drüber reden will, würde ich sagen: Drei Monate ist noch nicht wirklich lang und ich lese in deiner Nachricht nichts davon, dass sonst alles supertoll mit ihm wäre, also raus aus dieser Beziehung. Wenn du 28 bist, hast du noch jede Menge Zeit und Gelegenheit jemanden kennenzulernen, der besser passt.

    Alles Gute dir!
    w56
     
  6. Liebe FS.... ich sehe es genau wie du und ich könnte mit so einem Partner nicht für länger zusammen sein. Wenn es schon in einer so frischen Beziehung so ist, möchte ich gar nicht drüber nachdenken, was in ein paar Jahren ist. Vergeudete Lebenszeit.
     
  7. Nun schreibst du ja nicht, wie oft du ihn forderst. Das könnte eventuell ein Lösungsansatz sein.

    Sex gehört dazu, ja das ist so eine allgemeingültige Floskel. Wie und in welcher Häufigkeit das stattfinden soll, ist aber erstmal eine Aushandlungssache mit dem Partner.
    Wieso beziehst du das sofort auf dich persönlich, wenn er mal keinen Bock hat? Ich mein, er wird ja wohl nicht für immer verweigern, aber wenn der andere dann so ein Theater macht, von wegen „du schläfst heute nicht mit mir, also liebst du mich nicht“, davon wird es nicht besser. Im Gegenteil, sowas kann tierisch nerven und die ganze Lust komplett abtöten.

    Ich kann das richtig gut verstehen, wenn jemand sagt: „ich habe gerade wichtigeres zu tun.“
     
  8. Liebe TE,
    laut Deinen früheren Posts bist Du eine Gegnerin vom frühen Sex also gehe ich mal davon aus, dass Du ihn deutlich länger als 3 Monate kennst.

    Er begehrt Dich nicht mehr, sein Begehren ist verpufft, hat die ersten Male nicht überdauert. Passiert, auch wenn man länger mit dem ersten Sex unbedingt warten will.

    Zu Deiner Frage, ja, also zieh Deine Konsequenzen und trenn Dich bevor er es macht, denn das wird nicht mehr lange dauern.

    w/36
     
    • # 7
    • 16.01.2020
    • void
    Liebe und Sex/Körperlich nah sein sind zwei verschiedene "Dinge".
    Aber in eurem Fall glaube ich, dass er überfordert ist mit Deinem Sexbedürfnis.
    So sehe ich das auch. Sie ist immer schneller als er bereit.

    So sollte es in einer Beziehung zumindest sein. Aber von Liebe reden die meisten Menschen ja auch noch nicht nach 3 Monaten. Nur finde ich auch, dass das Begehren noch da sein sollte, am besten bis ans Ende.

    Es sieht halt so aus, als würdet ihr sexuell nicht zusammenpassen. Die Frage ist jetzt, ob Du nur so sexuell aktiv bist, weil Du das von den anderen Beziehungen her kennst, also von den Männern. Oder ob Du selbst wirklich das Bedürfnis hast. Wenn es nur die Männer sind, die immer so viel Sex erwartet haben und Du eigentlich anders bist, dann besteht ja noch Hoffnung. Aber wenn es Dein eigenes Bedürfnis ist, sehe ich keine Kompatibiltät, und das, denke ich, wird sich weiter durch eure Beziehung ziehen und Dich unglücklich machen. Du würdest Dich nicht mehr begehrt fühlen, vielleicht gar keinen Sex mehr haben (weil sich ein Bedrängter meist GANZ zurückzieht) und aber "besetzt" sein, also kein Single sein, der sich noch holen dürfte, was er will und braucht, bzw. sich nach jemand anderem umschauen könnte.
     
  9. Ja, das siehst Du falsch. Es ist zwar meistens so, aber nicht immer.
    Was Deinen Freund betrifft, so ist er wahrscheinlich fast asexuell - sehr wenig Interesse an Sex. Am Anfang wars noch spannend, jetzt nur mehr anstrengend. Bist Du ev. die erste Frau gewesen, mit der er Sex hatte?
    Möglicherweise ist er aber auch krank - hast Du auch sonst welche gravierenden Veränderungen bemerkt?
    ErwinM, 50
     
  10. Bei Punkt eins würde ich zustimmen. Punkt zwei ist mal wieder etwas, was wohl bei vielen Männern und wahrscheinlich auch Frauen zutrifft, aber durchaus nicht bei allen.

    Bei anderen ist die Libido tatsächlich eine ganz eigene Welt, die durch eigene Befindlichkeiten und den Beziehungszustand stärker oder schwächer werden kann und mit der Attraktivität nur ganz am Rande zu tun hat - um nicht zu sagen gar nicht, wie ich es eigentlich vorhatte. Denn mit jemandem, den ich nicht attraktiv, also anziehend finde, gehe ich schließlich keine Beziehung ein. Und nach drei Monaten kann die Attraktivität so weit eigentlich nicht verschwunden sein, dass man(n) praktisch keinen Sex mehr will.

    Liebe FS, bei einer Beziehungsdauer von drei Monaten würde ich an deiner Stelle die Reißleine ziehen. Das passt ja jetzt schon nicht, wie soll das denn in ein paar Jahren werden?
     
  11. Ihr seid erst 3 Monate zusammen. Es ist somit keine Langzeitbeziehung. Vielleicht pendelt sich alles ein. Manchmal ist Sex wie Aktien. Es gibt auf und ab aber im Endeffekt nimmt es stetig zu. Um einen Urteil über euer Sexleben fallen zu können brauchst Du mehr Zeit.
     
  12. Wie geht es Dir denn sonst so mit ihm? Fühlst Du Dich gut mit ihm?
    Wie bist Du vom Wesen, wie scheint er zu sein? Arbeitet Ihr gerade viel, oder hat er eine schwere Phase in der er sehr gefordert ist? Würde ich vorher schon klären. Passt Ihr sonst gut zusammen, was meinst Du?
     
  13. Im Gegensatz zu Dir sehe ich die Frequenz von Sex nicht als Verhandlungssache. Sex ist ein Bedürfnis, dass bei jedem Mensch anders ausgeprägt ist. Ein Mensch, der sich häufig Sex wünscht, wird auf Dauer nicht zufrieden sein (können), wenn er weniger bekommt. Umgekehrt kann es auch nicht sein, dass Jemand, der wenig(er) Sex möchte, ständig über seinen Schatten springt und nur dem Partner zuliebe Sex praktiziert. Ich denke, so eine Beziehung wird über kurz oder lang am unterschiedlichen Bedürfnis nach Sex scheitern. Vorausgesetzt Beiden liegt an einer monogamen Beziehung, halte ich die Häufigkeit von Sex für praktisch nicht verhandelbar.
    Da sich die FS noch in der Beziehungsanbahnung befindet, würde ich ihr raten, sich zu trennen. Wenn nach 3 Monaten schon solche Diskrepanzen auftreten, wie soll das erst nach 10jähriger Beziehung ausschauen?
     
  14. Will er generell weniger Sex oder will er weniger Sex wie du es willst?

    Ich kenne es, dass man sich als Mann zuerst viel Mühe macht die Frau im Bett zu befriedigen. Das kann anstrengend werden. Wenn dann von der Frau keine Aktivitäten zurückkommen, kann Mann schnell die Lust verlieren.
    Mit Aktivitäten meine ich wirklich aktiv. Also eine Frau die sich im Bett bewegt und auch mal etwas macht was ihr zwar keinen Lustgewinn bringt aber ihn gefällt.
    Ich meine damit nicht den Kerl heiß machen mit Dessous oder dirty-talk. Das ist nur
    Also @Laura38 lässt du dich nur bedienen oder tust du auch etwas für euer Sexualleben?
     
  15. Liebe Laura
    Ich habe den Eindruck, du hast eine sehr klare Vorstellung davon, wie "es" zu sein hat in Beziehungen. Damit einhergehend auch recht klare Vorstellungen, was ein Mann tun sollte.
    Jetzt, da es nicht nach deinen Vorstellungen geht, sollen wir rätseln, was an ihm wohl nicht stimmt.
    Nun, ich hab keine Ahnung, was mit ihm los ist und kann da nicht weiter helfen. Vielleicht stimmt ja alles mit ihm, aber der erste Hormonrausch ist verflogen und jetzt zeigt sich eher seine durchschnittliche Libido. Wer weiss? Du hast schon recht, sein Verhalten ist nicht so oft gesehen. Aber wir können auch nicht in ihn hineinschauen. Ich kann höchstens sagen, wo ich bei dir einen Anteil an der Problematik vermuten könnte. Wenn das okay ist:
    Ich formuliere jetzt mal etwas provokativ, okay? Zur Schau gestellte Enttäuschung und vorwurfsvolle Fragen sind unsexy. Damit wird die gemeinsame Sexualität sofort zum emotionalen Minenfeld, das "Sex-Haben" wird zur Pflicht. Pflicht daher, weil man(n) es dann u.U. nicht mehr aus Geilheit macht, sondern vorwiegend damit die Freundin nicht enttäuscht ist.
    Und es ist auch unsexy, einem Mann zu verstehen zu geben, dass er sexuell nicht genügt. Ein Mann, der unbewusst die Botschaft erhält, die früheren Männer hätten es besser gemacht, traut sich vielleicht auch nicht mehr, sein Begehren unbefangen zu zeigen.
    Aber, das sind alles Mutmassungen. Vielleicht liegt der Hund auch woanders begraben.
     
  16. So einfach ist das nicht. Wir bleiben ja nun nicht wie wir sind.
    Das heißt, die Attraktivität wird auf Dauer nachlassen. Fast immer.

    Das dauert zwar meist Jahre (wobei die Geburt von Kindern hier oft der entscheidende Einschnitt ist) kann womöglich aber auch sehr schnell ablaufen d.h. schon nach wenigen Monaten empfindet man den Partner schon nicht mehr als "anziehend", wie Du schreibst.

    Lösen deswegen alle sofort die Beziehung auf ?
    Das geht oft gar nicht so einfach.
     
  17. Eine nicht passende Beziehung pendelt sich niemals ein, sie kann nur zweckorientiert geführt werden, wenn das nicht von beiden gewollt ist, geht das auch nicht und wer möchte schon eine reine zweckorientierte Beziehung leben?
     
  18. Ganz einfach, Du reizt ihn nicht mehr, am Anfang war alles neu, jetzt ist es Gewohnheit und jeden Tag Eintopf essen kann auch keiner auf Dauer.
    Es ist wohl eine 0815 Einbahnstrasse, worauf er keine Lust mehr hat und fertig. Sexuelles Begehren entwickelt sich nicht wenn jemand in erotischen Klamotten rumläuft, Kerzen aufstellt oder was weiß ich alles anstellt um eine gewisse "Atmosphäre" zu schafften. Begehren entsteht vor allem durch die Ausstrahlung und Persönlichkeit eines Menschen, ich nehme an Du strahlst nur noch Alltag aus, das törnt ab bzw. macht müde.
     

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