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  1. Wer kennt so eine Situation?

    Hallo zusammen,
    ich habe eine Frage ich bräuchte einen Rat von euch.
    Jetzt im Sommer bin ich mit meinem Mann fünf Jahre verheiratet und fast acht Jahre zusammen, er kommt aus Pakistan nie war es das Thema aber seit einiger Zeit redet er davon immer eine andere Frau noch zu heiraten weil er das von seinem Glauben und Tradition Herr dürfe.
    Heute ist er zu mir gekommen und hat mir das erzählt dass im letzten Urlaub 2 bis 3 Onkelz ihn drauf angesprochen haben warum er denn nicht auch in Pakistan heiraten würde.
    Er soll doch bitte an die Zukunft denken und auch mit Kinder,
    ich habe meinen Mann gesagt oder ihn gefragt warum man sein Onkel nicht erzählt hat dass ich schwanger war von ihm und er das Kind eigentlich nicht wollte ich habe es aber im Nachhinein verloren.
    Darauf habe ich keine Antwort bekommen!! Im Nachhinein meinte mein Mann er würde keine eigenen Kinder mit mir haben wollen weil wir ständig nur streiten ,möchte mich aber auch nicht verlieren.
    Ich habe ihm gesagt wenn er eine andere Frau heiraten sollte bin ich weg damit kommt er nicht klar !? er hat gesagt er kann meine Situation verstehen ich soll aber auch versuchen seine zu verstehen! Ich habe ihm gesagt ich werde ihn nicht teilen, er war darüber traurig und weiß nicht was er jetzt machen soll ?
    Bei meinem Mann und mir ist es in den letzten zwei Jahren eigentlich immer so eine rein raus Beziehung aber dennoch wo er mir das erzählt hat war ich sehr verletzt und habe nur geweint und er kann mich nicht traurig sehen sagt er.
    Er hat gesagt wenn ich nicht bei ihm bleiben würde wenn er diese andere Frau heiratet würde er Deutschland verlassen! nur das Problem ist dass meine Kinder ihn als Papa ansehen die waren damals ein Jahr und sechs Monate alt und jetzt sind die neuen Jahre und 4 Monate alt also für denen neben ihren Augen ist es der Papa was soll ich machen wer kann mir einen Rat geben
     
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  3. Ich weiß nicht so richtig, was ich dazu sagen soll. Jemanden aus einem komplett anderen Kulturkreis zu heiraten, gerade aus einem Land, in dem die Familie über allem steht (besonders die Männer, Stellung der Frau ist ja nicht gleichberechtigt), die Religion meist auch sehr wichtig ist und mehrere Ehefrauen erlaubt, das ist einfach schwieriger. Binationale Ehen gehen häufiger auseinander, weil da oft unüberbrückbare Differenzen herrschen in diesen Ansichten. Das sage ich, obwohl mein Freund auch ursprünglich aus Malaysia kommt und geborener Moslem ist. Diese Dinge muss man ganz am Anfang der Beziehung auf den Tisch legen, genau abklopfen, wie der andere darüber denkt. Natürlich kann sich dieses Denken auch ändern und es wird gelogen. Aber was meinst du mit "nie war das Thema"? Warum war das nie ein Thema? Das kann ich nicht ganz nachvollziehen, das ist von beiden Seiten aus naiv. Ich wäre nicht mit meinem Freund zusammengekommen, wenn wir nicht festgestellt hätten, dass wir beide gleiche Vorstellungen von einer Beziehung haben (gleichberechtigt in allen Belangen, atheistisch geprägt, keine Eifersucht bei andersgeschlechtlichen Freunden, Heirat eher nach Kindern etc.). Sollte aber so etwas aufkommen, dann wüsste ich, dass ich meine Werte nicht dafür verkaufen könnte, dass er bleibt. Und das hab ich auch absolut deutlich am Beginn der Beziehung geäußert. Ich würde keine zweite Frau neben mir dulden können und dann wäre die Beziehung eben zu Ende, wenn er darauf besteht. Ich würde nicht für ihn konvertieren (da wir beide Atheisten sind, irrelevant) oder mein Kind beschneiden lassen. Das ist aber etwas, was du für dich selbst wissen musst. Habt ihr bisher total europäisch gelebt, ohne, dass du konvertieren solltest oder irgendwelchen Regeln nachgeben musstest? Wenn das so völlig aus heiterem Himmel kommt, dann wäre ich da natürlich auch sehr geschockt. Wenn du dich bisher aber allem gebeugt hast, was er verlangt hat, dann wäre das schon ein wenig eigenes Verschulden, denn dann kann man das kommen sehen.

    w, 35
     
  4. Liebe Diana. Darf ich mal raten: wie bekam Dein Mann seinen Aufenthaltstitel für Deutschland? Bei der Zahl 5 werde ich hellhörig. Ihr seid also 5 Jahre verheiratet. Dann hat er also ein eigenständiges Aufenthaltsrecht, falls Ihr Euch scheiden lasst.

    Dein Mann ist Moslem?: ja, die wollen eigene Kinder haben. Am liebsten mit einer Jungfrau. Notfalls heiraten sie auch Frauen wie Dich, wenn es Vorteile bringt.

    Gegen seine Familie und gegen seine Tradition wirst Du niemals anstinken können. Dagegen kann man nicht gewinnen.

    Im schlimmsten Fall könnte es passieren, dass er in Pakistan heiratet und seine neue Frau dann nach Deutschland bringt und mit ihr die Kinder bekommt, die er mit Dir nicht wollte. Mit der Eintrittskarte nach Deutschland ist er in seiner Heimat ein gemachter Mann, er kann dann fast jede Frau bekommen, die er will. Wenn er stattdessen eine Frau bringt, die schon Kinder von einem anderen Mann hat, dann würde es seinem dortigen Ansehen sehr schaden.

    Meine Mutter kannte eine solche Familie, die hier in Deutschland lebte. Die Eltern redeten so lange auf ihren Sohn ein, bis er in die Heimat kam und dort die Frau heiratete, die man ihm ausgesucht hatte. Dafür verließ er dann seine hiesige Familie, für die nun der deutsche Staat zahlt.

    Es würde mich sehr für Dich freuen, wenn ich unrecht habe.
     
  5. Das wollte ich nicht so deutlich schreiben, geht aber wahrscheinlich fast jedem hier durch den Kopf... Ich kenn auch den Fall einer Kollegin, die meinte, ihr Mann sei ganz anders, aber es ging ihm letzten Endes nur ums Aufenthaltsrecht. Ich hoffe für dich, liebe FS, dass es bei dir anders ist; muss ja nicht immer so sein.
     
  6. Ja, deine Situation kommt mir sehr bekannt vor. Google mal 1001 Geschichte. Mittlerweile hat er wohl eine Niederlassungsbewilligung und kann eine Frau aus der Heimat nachholen, sobald ihr geschieden seid.

    Ich will nicht sarkastisch klingen, denn es tut mir wirklich leid für dich.
     
  7. Wenn er in Pakistan nochmal heiraten will, soll er das machen. Ich würde da gar nicht drüber diskutieren. Ihm steht frei, zu gehen. Warum lassen sich Frauen immer so behandeln? Ich kann es nicht verstehen. Und es ist dabei egal, aus welcher Kultur kommt. Du möchtest es nicht, ganz einfach. Und das mit deinen Kindern wäre für mich auch kein Argument. Du kommst auch alleine zu Recht! Willst Du ihnen Vorleben, das 'Papa' neben Dir noch eine andere Frau hat? Du wirst dich nie gegen seine Familie durchsetzen können. Deshalb sei stark und verteidige deinen Standpunkt.
     
  8. Das hört sich nach Bezness (bei Bedarf googeln) an. Es gibt Selbsthilfeforen Betroffener im Internet.

    Ich vermute, er ist deutlich jünger als Du. Du bist die Ankerfrau für das Aufenthaltsrecht. Die Frau, die er nun zusätzlich heiraten will, ist für ihn die eigentliche Frau für die Fortplanzung.

    Sie suchen sich tendenziell gerne ältere, alleinerziehende, nicht so gut aussehende Frauen aus. Es müssen nicht immer alle Kriterien zutreffend sein. Ziel ist, ein eigenständiges dauerhaftes Aufenthaltsrecht in Deutschland zu erheiraten. Ist das gesichert kommt der nächste Schritt in Form einer eigenständigen Familienplanung. Da es sich meist um Moslems handelt (Marokko, Tunesien, Algerien, Ägypten, ...) ist eben eine Zweitehe das für ihn Nächstliegende.

    Ich kenne eine dauerhaft in Deutschland lebende Französin, alleinerziehend, die in einem Anfall von Wahnsinn mit Anfang 40 noch im Urlaub einen 20 Jahre jüngeren Tunesier geheiratet hat. Nachdem er sich hier eingelebt hatte, eröffnete er ihr, nun seine eigentliche Familie zu gründen - in Tunesien. Er fliegt oft hin und her. Die Französin kaut auf dem Zahnfleisch. Nach flüchtiger Internet-Recherche schein es mir, der betreffende Tunesier hat sogar noch eine Drittfrau in Paris.

    Was Du jetzt machen sollst? Sieh den Tatsachen ins Auge und zieh die Konsequenzen.
     
  9. Seine Aussage war klar. Er will kein Kind von Dir, zumal du schon 2 Kinder von einem anderen Mann hast.
    Ich denke, er denkt hier nur an sich, du warst nur Mittel zum Zweck und jetzt wird er eine eigene Familie gründen - ohne Dich.
    Ehrlich gesagt mag es Männer geben, mit denen eine Ehe mit mehreren Frauen gar nicht so schlecht läuft. Ich verurteile diese Form des Lebens nicht total, denn ein Mann mit mehreren Frauen hat auch viele eheliche Pflichten und oft verstehen die Frauen sich gar nicht schlecht - da gibt es keine Konkurrenz, weil der Mann beide exakt gleich behandeln muss: Bekommt die EINE ein Geschenk, kriegt die Andere auch eines. Sogar beim Sex muss es Gerechtigkeit geben heißt es.
    Bei deinem Mann hört sich alles klar kalkuliert an, deine Gefühle sind ihm egal, früher oder später wird er eine neue Frau haben. Und da er nicht der Vater der Kinder ist, muss er für deine Kinder auch nicht da sein und nicht sorgen.
    Wo ist der Vater deiner Kinder?
    Was macht er beruflich? Was du? Kommst du ohne ihn zurecht?
    Käme er ohne Dich zurecht? Rein finanziell und organisatorisch meine ich.
     
  10. Ich fürchte, du wirst gegen Windmühlen kämpfen, liebe @Diana 1977. Er wird machen, was seine Familie von ihm verlangt - und was der Tradition in seinem Heimatland entspricht.

    Ich an deiner Stelle würde unweigerlich einen Anwalt aufsuchen und mich beraten lassen. Und dann entsprechend handeln. Es wird wehtun, doch wird das ein Schmerz sein, der mit der Zeit nachlässt. Die zweite Ehefrau, möglicherweise mit dann gemeinsamen Kindern, könnte eine viel größere Wunde werden.
     
    • # 9
    • 26.03.2019
    • Bero
    Du hast die Antwort zu deinem Problem oben bereits selbst gegeben. Dein Mann möchte eine funktionierende Familie mit Kindern, aber er sieht dich nicht als die Frau seiner Kinder. Er nennt dir sogar den Grund, warum er dich nicht als die Mutter seiner Kinder vorstellen kann: Ihr versteht euch nicht und ihr streitet euch oft. Sein Problem ist, dass er den Absprung von dir trotzdem nicht schafft und an dieser Stelle glaube ich, dass er dich wirklich liebt. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass er seinem Onkel erzählt hat, dass du das Kind verloren hast, weshalb der Onkel dann betont danach gefragt hat, warum er sich denn nicht eine Frau sucht, um eine Familie zu gründen. Denn sonst hätte der Onkel die Frage anders formuliert, nämlich: Warum er von DIR immer noch keine Kinder hat. Dein Mann scheint der Überzeugung zu sein, dass eine Familiengründung mit dir ohnehin irgendwann zu einer Scheidung führen wird. Er möchte nicht ein alleinerziehender Vater sein. Analysiere lieber eure Streitpunkte und versuche da was zu ändern und lerne auch loszulassen, wenn die Konflikte zu groß sind. Mir ist es auch schleierhaft warum du überhaupt ein Kind von einem Mann möchtest mit dem du andauernde Konflikte hast und warum du bei einem Mann bleibst der dich nicht als die Mutter seiner Kinder vorstellen kann.
     
  11. Nie war das ein Thema? Warum nicht ? Naivität Deinerseits?
    Das hättest Du damals als Erstes abchecken müssen.

    Mein Rat: Anwalt.

    Du kannst gar nichts machen, wenn er sich in Pakistan eine zweite Frau nimmt und diese hierher holt.
    Nur Dich scheiden lassen.
     
  12. Oh das tut mir sehr leid für dich, seine Kultur passt nicht zu unserer Kultur, ich war in Pakistan, ich kenne diese Mentalität.
    Niemals werde ich als Frau seine Situation verstehen wollen, niemals. Egal welcher Herkunft, egal welcher Mentalität, ich teile meinen Partner mit niemanden, wenn das meim Partner möchte, bin ich weg vom Fenster, Punkt.
    Soll er, lass dich nicht erpressen.
    Es geht um dich als Partner, es geht nicht um die Kinder, nehme keine Rücksicht auf die Kinder bitte, du leidest ohne Ende und die Kinder leiden mir dir mit, tu das nicht.
     
  13. Ich habe irgendwo Mitleid mit deinem Mann, weil er zu den Menschen gehört, die sich ständig anhören müssen, was sie besser tun sollen und müssen und nicht dürfen und es deswegen eben heimlich tun müssen (siehe: dich heiraten).

    Ich würde auf ihn einreden und versuchen, ihn emotional zu öffnen, um zu erfahren, was er gedenkt, in Zukunft zu machen.

    Ich weiß nicht, wie alt dein Mann ist, aber offenbar ist bei ihm der Zug der Autonomie abgefahren, wo man lernt, für sein Lebensglück eigene Entscheidungen zu treffen.

    Ich weiß auch gar nicht, ob das rechtlich möglich, dass er eine zweite Frau heiratet. Ich würde im Zweifelsfall gleich den Anwalt und das Amt informieren, die deinem Mann mal die Leviten lesen und ihm beibringen, dass es so nicht geht. Er müsste sich scheiden lassen und evtl. zahlen.

    Immer schlecht, sich mit so abhängigen Menschen abzugeben.
     
  14. Mal wieder so eine Geschichte wie aus einem schlechten Roman.

    Warum macht Frau sowas? Das werde ich niemals verstehen... das Risiko ist doch kalkulierbar und absehbar.

    Ich könnte einem solchen Mann niemals glauben, dass er mich wirklich liebt, wenn auch nur die Befürchtung bestünde, dass er den Vorteil eines Aufenthaltsrechts dadurch gewinnen könnte.

    Sorry, aber mein Mitleid hält sich in Grenzen.

    Trenne dich halt von einem Mann, der solch unverschämte Forderungen stellt und sei froh, dass du keine Kinder mit ihm hast.

    Kennst du den Film / das Buch "nicht ohne meine Tochter? "

    Das habe ich gelesen als ich ungefähr hat sich ungefähr 14 war und es war mir eine Lehre genug, niemals ein solches Risiko mit einem Mann aus einem anderen Kulturkreis auch nur ansatzweise eingehen zu wollen.
     
    • # 14
    • 26.03.2019
    • void
    Ich fürchte, das meinen diese Leute mit "richtiger Familie" - eine aus ihrem Kreis und Leben nach der Tradition.
    Du bist eine Frau, die schon 2 Kinder von einem anderen Mann hat. Ich vermute mal, das ist ein NoGo für diesen Kulturkreis. Deswegen kannst Du nicht die Frau sein, mit der eine Familie gegründet wird, aber doch vielleicht eine Nebenfrau. Ob Du nur nützlich warst - ich glaube es eigentlich nicht. Ihr wart 3 Jahre zusammen, bevor ihr geheiratet habt. Ich weiß nicht, ob er 3 Jahre lange gedrängelt hat oder ob man verdächtig wird, eine Scheinehe zu führen, wenn man schon nach einem Jahr heiratet.

    Jedenfalls tut es mir sehr leid für Dich, aber ich denke, dass er nun Pläne hat, die nicht mehr EURE sind. Vielleicht nur deshalb, weil seine Familie ihn beeinflusst hat.
    Wenn er jetzt noch eine Frau will und das richtig findet, kannst Du es nicht verhindern.

    So seh ich das auch.
     
  15. Sorry, ich kann nicht verstehen, warum man sich so schlecht behandeln lässt.
    Wir sind hier in Deutschland. Hier sind Mehrehen verboten und das zu Recht. Wenn er unbedingt eine Zweitfrau haben will, soll er doch gehen. Ich an deiner Stelle würde ihm die Sachen packen und eine gute Reise wünschen.

    Davon abgesehen, wirst du für seine Familie nie die Frau an seiner Seite sein. Sie akzeptieren dich nicht. Du bist Mittel zum Zweck, ein angenehmes Leben in Deutschland zu führen, mehr nicht. Kinder wird er mit dir nicht bekommen. Dafür bist du nicht "rein" genug mit deinen Kindern von einem anderen Mann. In dieser patriarchischen Gesellschaft ist für Frauen, wie dich kein Platz.
    Ich mein das nicht abwertend, aber so ist die Denke seiner Familie und der Gesellschaft, in der er aufgewachsen ist.

    W33
     
  16. Das ist ja schon Anzeigepflichtig, so ein Verhalten. Bei so einer groben Täuschung und weil keine eigenen Kinder vorhanden sind, würde ich versuchen die Ehe zu annullieren. Mit Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit ist er doch gar nicht geheiratet. Auf jeden Fall eine Beratung suchen. Wenn du kein Geld zur verfügung hast, es gibt auch kostenlose Beratungen.
     
  17. Ich sehe das auch als Fall für den Anwalt.

    Interkulturelle Ehen bergen von vorneherein solche Probleme. Eigentlich sollte das klar sein, denn Partner aus anderen Kulturen haben eben andere Lebensvorstellungen und andere Sitten. Dazu gehört sicher auch die Zweitehe, mit der er nach deutschem Recht natürlich ein Problem haben dürfte.
    Dauerstreit ist auch keine gute Voraussetzung für eine Ehe. Unterlagen sichern, Anwalt.
     
  18. Hallo Diana,
    das ist eine ganz üble Sache. Du hast dich damals wohl Hals über Kopf mit zwei ganz kleinen Kindern in eine immense Abhängigkeit gestürzt. Und dich nicht über seinen Kulturkreis informiert, in welchem eine Frau weniger als nichts gilt. Der Koran, bzw. "die Tradition" erlaubt es ihm sogar, bis zu vier Frauen zu heiraten, sofern er für diese gleichermaßen aufkommen kann. Frauen haben dieses "Recht" wohlbemerkt nicht. Werden diese Zusatzehen in einem Land geschlossen, in dem Vielehe erlaubt ist und diese in Deutschland fortgeführt, ist das hier nicht strafbar.

    Als "Sofortmaßnahme" bleibt dir m.E. nur die Trennung. Auch wenn es für deine Kinder schwierig ist, ist das immer noch das kleinere Übel. Ganz wichtig: Reise bloß nicht nach Pakistan! Mit der Einreise gibst du ansonsten deinen letzten Rest Selbstbestimmung ab! Scheidungen werden dort meines Wissens den Frauen immer mehr erschwert. Männer dürfen sich natürlich problemlos scheiden lassen (-> die Frau verstoßen) Vom Armutsrisiko (kein Vergleich zu hier!) und dem Stigma einer geschiedenen/verstoßenen Frau vor Ort ganz zu schweigen. In diesem Kulturkreis hat die Frau immer Schuld. Egal, was tatsächlich vorgefallen war!

    Das ist typisch für solche Familienclans:

    Sicher kommt demnächst einer dieser Onkels mit einer Empfehlung einer blutjungen Pakistanerin um die Ecke. Arrangierte Hochzeiten sind auch in hochmodernen Zeiten keine Seltenheit. Ich selbst habe einige islamisch geprägte Länder bereist und die Erfahrung gemacht, dass selbst hochgebildete und vermeintlich gut integrierte Moslems letztendlich ihren Wurzeln treu bleiben und sich den vorherrschenden familiären Konventionen beugen. Da hast du null Chance, geschweige denn, Mitspracherecht.
     
  19. Ich fürchte, das liegt daran, dass du zum Zeitpunkt des Zusammenkommens mit deinem Mann keine Jungfrau mehr warst. Eine Nicht-Jungfrau gilt in deren Lesart als unrein. Deutlicher Beweis sind ja deine beiden Kinder. Außerdem bist du aus Sicht eines Moslems eine "Ungläubige", sofern du nicht zum Islam übergetreten bist. Beides also ein No-Go in diesem Kulturkreis.

    Auf mich wirkt das so, als habe er dich benutzt, um den Aufenthaltstitel, incl. Zugang zum Sozialsystem in D. zu erwirken. Vielleicht auch, um sich auszutoben und mit Frauen sex. Erfahrungen zu sammeln, bevor sich eine gläubige Jungfrau sucht/suchen lässt, um mit dieser (und je nach Geldbeutel evtl. weiteren) eine Familie zu gründen.

    Naja, das glaubt er wohl selbst nicht (s.o.).

    Das habe ich auch gelesen/sehen:
    Bin ganz deiner Meinung! Übrigens hatte mich in jungen Jahren sogar eine Muslima eindringlich vor Beziehungen aus deren Kulturkreis gewarnt.

    Liebe FS,
    ich wünsche dir viel Mut, Kraft und reise bloß nicht in sein Land!
    W51
     
  20. Hallo Diana,
    bei Deiner Geschichte musste ich an meine Mitbewohnerin zu Studienzeiten denken. Sie studierte Biochemie und gönnte sich zum Abschluss eine Reise nach Marokko (oder es war Tunesien). Da war sie zwei Wochen und das war genug Zeit, um mit einem einheimischen Mann, einem Hotelangestellten, zurückzukommen, den sie dann geheiratet hat. Wir waren entsetzt! Eine gebildete Frau wie sie hatte sich einen Mann gewählt, mit dem sie nicht einmal eine gemeinsame Sprache hatte! Er konnte nicht ausreichend englisch und sie nicht ausreichend französisch. Innerhalb von drei bis vier Monaten waren sie verheiratet; Sie ging arbeiten und er saß zu Hause rum. Es ist vermutlich nicht gutgegangen.
    Warum erzähle ich Dir und dem Forum das (bitte freischalten, werte Admins)? Weil sie nicht die einzige mir bekannte Frau ist, die zum Erstaunen oder Entsetzen des Umfelds einen Mann aus dem patriarchalisch-moslemischen Kulturkreis geheiratet hat und diese Frauen in einer bestimmten Hinsicht alle irgendwie gleich waren: Alle hatten eine innere Wunde und ein geringes Selbstwertgefühl. Meine Mitbewohnerin war Halbwaise und hatte deshalb relativ früh schon den Haushalt übernommen. Sie hat als Heranwachsende den Vater stützen müssen, der zu schwach war, um dem Kind Halt zu geben. Der Vater hatte offenbar nichts dabei gefunden, dem Kind die Aufgaben der verstorbenen Ehefrau aufzudrücken, statt selbst zu lernen, wie das geht.
    Die zweite Frau, von der ich nun erzählen möchte, war in einer wohlhabenden mittelständischen Familie aufgewachsen, aber wurde in der Pubertät von den Eltern allein gelassen, und zwar nicht nur für ein paar Wochen. Die Eltern reisten und reisten und reisten, finanziell lief ja alles gut. Aber für das heranwachsende Mädchen war nichts gut, sie war haltlos. Sie hat dann irgendwann ihr Bedürfnis nach Sicherheit und Schutz von einem moslemischen funktionalen Analphabeten (!) erfüllt bekommen. Ein Macho, wie er im Buche steht. Heute hat er seine ganze Verwandtschaft in dem Betrieb untergebracht, den sie von ihren Eltern bekommen hat und sie steht voll unter seiner Fuchtel und erledigt die Arbeit. (Dass er funktionaler Analphabet ist, weiß ich, weil ich dort früher in den Semesterferien gejobbt habe.)
    Es sind also meiner Meinung nach Frauen, die einerseits sehr viel leisten, aber andererseits ein emotionales Defizit in Sachen Schutz haben, welches gerade durch das patriarchalisch-dominante Auftreten von diesen Männer gestillt wird.
    Liebe Diana, ich sage Dir deshalb, dass Du einen Haufen Kraft in Dir hast, viel mehr als Du glaubst, und dass Dich diese Kraft aus Deiner derzeit schlimmen Lage herausbringt! Du bist noch jung genug für einen Neustart und Du kannst Dir die Ehe mit Deinem Mann vielleicht nun verzeihen - sehr wahrscheinlich trifft das oben beschriebene Muster auch für Dich zu.
    Herzliche Grüße, w, 38 Jahre
     
    • # 21
    • 28.03.2019
    • Bero
    Entschuldige bitte, ein Mann aus einem patriarchalisch moslemischen Kulturkreis also, du versuchst hier irgendeinen Kulturkreis schlecht zu reden über welchen du keinerlei Wissen verfügst, ABER widersprichst noch dazu dich selbst indem du folgendes aus christlichen Ehen schreibst, und zwar:

    Und weiter schreibst du folgendes:

    Du schreibst hier Beispiel aus christlichen Ehen, wo die Kinder richtig schlecht behandelt wurden und die Väter keine richtige Väter waren, aber redest zeitgleich die moslemischen Väter schlecht. Fällt dir eigentlich was auf? Das sind keine (!!) moslemischen Väter in deinen Beispielen, die ihre Kinder schlecht behandelten. Ergo.. man kann nie wissen, wo man besser aufgehoben ist!

    Es ist unglaublich, dass einige Foristen ständig den Fehler bei dem suchen, der eine andere Herkunft hat. Als Mann mit einem moslemischen Hintergrund kann ich sagen, die FS kann durch ganz Europa reisen, sie wird dennoch extreme Schwierigkeiten haben, einen ledigen Mann zu finden, der keine Kinder hat (wie der Pakistaner aus ihrem Beitrag), der vermutlich noch viele Jahre jünger als sie ist und der mit ihr (Geburtsjahr der FS: 1977) eine Familie gründen möchte. Vielleicht sollten hier einige mal die Sache etwas realistischer sehen.

    Natürlich kann auch Bezness dahinter stecken. Aber wenn man die Sache betrachtet, die FS ist nun 42 (!), zuvor hat sie das Kind verloren, der Mann möchte aber Kinder haben, wie wahrscheinlich ist es denn nun, dass er Kinder mit der FS haben kann? Es ist auch etwas völlig normales, dass auch ein Mann sich biologische Kinder wünscht. Und im Gegensatz von dir erwähnten Beispielen, liebe Mon Chi Chi, hat der Mann der FS, sogar seine nicht biologischen Kinder wie eigene Kinder behandelt. Ich hoffe, du liest deine eigenen Beispiele aus christlichen Ehen nochmal durch und verabschiedest dich von dieser engstirningen Denkweise, dass der eigene Kulturkreis toll ist und alle anderen schlecht. Schönen Tag noch.
     
  21. Sorry, aber lange nicht so viel gefährliches Halbwissen gelesen.
    In "diesem Kulturkreis", ist eine Ehescheidung - entgegen des Katholizismus - erlaubt. Eine geschiedene oder verwitwete Frau zu heiraten, auch mit Kindern, ist keineswegs ein No-Go.
    Ich selbst bin mit meinem Mann (Moslem, in Deutschland geboren) seit 6 Jahren zusammen. Er hat einen Sohn aus erster Ehe, ich habe ebenfalls einen Sohn. In seiner Herkunftsfamilie gibt es keine unterdrückten Frauen, im Gegenteil, meine Schwiegermutter gibt ganz klar den Ton an und mein Schwiegervater tut, was SIE erwartet. Unter den Schwägerinnen, Cousinen und Nichten meines Mannes habe ich keine Einzige kennengelernt, welche in irgendeiner Weise unterdrückt wird. Im Gegenteil. Moslemische Männer begreifen sich tatsächlich noch als Versorger der Familie. Davon abgesehen darf bzw. kann eine Frau auch arbeiten wenn sie das denn möchte. Lt. Koran gehört dieser Verdienst auch allein der Frau, sie darf darüber verfügen. Eine kleinliche Aufrechnung wie es in den meisten deutschen Ehen und Beziehungen der Fall ist, habe ich hier noch nicht erlebt. Ich kann mir keine besseren Familienväter vorstellen, als die, die ich persönlich jeden Tag erlebe. Die Kinder - Jungen wie Mädchen - werden allesamt liebevoll und behütet aufgezogen. Auch habe ich es selber noch nicht gesehen, dass in "diesem Kulturkreis" ein Mann an seine (geliebte) Frau mit dem Wunsch nach einer Zweitfrau herangetreten ist. Das würde sich zumindest in der Familie meines Mannes keiner wagen. Wenn eine Ehe tatsächlich gescheitert ist, gibt es hierfür sicherlich Gründe und die Scheidung. Und wenn der Mann der FS mit der FS kein Kind möchte, hat das sicherlich auch Gründe - auf keinen Fall aber, dass sie keine Jungfrau mehr war.
    Ich bin in der Familie meines Mannes vollwertiges Mitglied. Ich werde respektiert und geachtet - obwohl ich noch nicht mal konvertiert bin und dies auch nicht vorhabe.
     
  22. Ich bin mit einem geborenen Moslem zusammen und der sagt ebenfalls, dass die Patriarchalische Kultur und Religion mit der deutschen oft nicht passt. Und dass ein großer Anteil an Männern aus muslimischen armen Ländern hier Aufenthaltstitel und Geld sucht, sieht er ebenso. Und zumindest in ein Visum geht es deutschen Männern schon mal nie. Und hier in diesem Land gibt es keine Mehrehe und man richtet sich nach dem Land, in das man geht. Er kann nicht erwarten, dass sie dazu einfach ja sagt, weil der arme noch Kinder will. Er wollte ja scheinbar das von ihr gar nicht. Aber jetzt von einer anderen Frau? Und wenn sie gern einen zweiten Mann hätte, der ihr was bietet, was er ihr nicht bieten kann, wäre das auch völlig verständlich?
    Ich habe sehr viele sehr negative Erfahrungen gemacht im Freundeskreis mit Männern aus diesem Kulturkreis, aber sehr wenige zb mit Japanern, Spaniern etc. Aber klar hat das nichts mit der Kultur zu tun....
     
  23. Das stimmt. Deshalb hat ihr Ehemann vermutlich andere Motive gehabt, die eben nicht unbedingt in großer Liebe und Familiengründung liegen, denn
    Das hast du mal eben galant überlesen. Der Ehemann möchte gar keine Kinder mit ihr.
    Das ist ja nun mal eine andere Tradition, oder nicht?
    Unterschiede zwischen Kulturkreisen lassen sich nun mal nicht wegreden-.
    Und MonChiChis Beispiele über fand ich eigentlich ganz treffend, wieso eine Frau sich nun ausgerechnet einem Macho von woher auch immer an den Hals wirft, aufgrund irgendwelcher Defizite.
    Das auch in europäischen/deutschen Familien nicht immer alles prima abläuft, bestreitet doch niemand.
     
  24. Verstehe gar nicht, was Du damit meinst. Das Finanzamt ?
    Dass natürlich beide zusammen das Familieneinkommen erwirtschaften ist doch soweit erstmal normal.
    Die Zeiten, in denen Haushaltsgeld verteilt wurde, kenne ich nur vom Hörensagen. Sowas gab es nichtmal in der Generation meiner Eltern.

    Ich habe in Afghanistan und in Ägypten erlebt, dass viele Männer aber genau dies nicht ordentlich machen. Sie sitzen oft ganze Tage in den Teehäusern und verzocken u.A. auch das Geld ihrer Frauen. Die Frauen dort müssen arbeiten UND die Familie versorgen. Und trotzdem dürfen sich die Männer aber mehre Frauen nehmen, machen dies auch, die Frauen aber nicht.
    M.E. sind alles keine "Kulturen" sondern einfach Unterdrückersysteme, an dene gar nichts gut ist. Und die Relegion fördert das alles auch noch.
    Habe ich alles mit eigenen Augen gesehen.

    Das sollte man nicht fördern. Das schädigt den Planeten alles nur noch mehr.

    Das Männer hier die Versorgerrolle nicht mehr alleine übernehmen wollen und auch nicht können, ist nunmal das Ergebnis der Emanzipation und dieses Rad sollten wir auch nicht zurückdrehen.
    Rechte und Verpflichtungen müssen sich nunmal für alle Menschen die Waage halten.
     
  25. Die FS ist 8Jahre mit diesem Mann zusammen und 5Jahre verheiratet.
    Das ist eine lange Zeit und in meinen Augen zu lang um: der wollte nur die Aufenthaltserlaubnis erwirken.

    Sie schreibt nicht, dass sie die ganze Zeit Probleme mit ihm hatte, im Gegenteil er scheint sich ja auch um die Kinder gut gekümmert zu haben.

    Ich gehe auch davon aus, dass er zb unbedingt eigene Kinder möchte.
    Seine Lösung jedoch gäbe es hier nicht und entspringt einem anderen Gedankengut.
    Somit hat die FS eine Entscheidung zu treffen, die wir nicht kennen da sich ein Mann sonst einfach trennen würde.

    Und deshalb kennt hier wohl niemand die Situation.

    Nur käme für mich auch nur Trennung in Frage.
     
  26. Das ist in jedem muslimischen Land sehr unterschiedlich. Und dann auch abhängig von „Schicht“ und Land. Malaysia, gebildete Familien aus der Türkei - meist wenig Probleme; dort wird auch der Islam anders gelebt. Pakistan ist meist eine ganz andere Hausnummer. Scheidung der Frau geht dort nur mit Einwilligung des Mannes; der Mann kann sich aber sehr schnell trennen und muss danach auch nichts bezahlen. Kinder bleiben nach einer Trennung eigentlich immer automatisch beim Mann. Und noch einmal: natürlich geht es vielen Leuten aus armen Ländern um ein Aufenthaltsrecht; dieser Grund ist natürlich verständlich. Das gilt auch für Russinnen, Thailänderinnen etc oft genug; es geht um ein besseres Leben. Das ist natürlich bei deutschen Männern kein Grund für eine Ehe. Ich kenne einige deutsche Frauen im Alter meiner Mutter, die da übel reingefallen sind. Die Männer haben
    sie verlassen, sobald sie hier bleiben durften und Frauen aus der Heimat nachgeholt, die dort schon warteten. Und auch aus Berlin kenn ich es von arabischen männlichen Jugendlichen häufig, dass sie sagen: Spaß mit deutschen Frauen ja, aber heiraten nur aus der Heimat und Jungfrau. Dieses Problem einfach wegzureden, weil die eigene Ehe sehr gut ist, ist naiv. Ich bin damit aufgewachsen, mit diesen Problemen. Vor allem für muslimische Mädchen war das oft sehr schwer durch die für sie anderen Regeln (Jungfrauenkult etc.).
     
  27. Auch sorry, aber offensichtlich hast du meinen Text nicht richtig gelesen. Zumal ich das so nicht geschrieben habe:

    Sondern so:

    Das "Dort" bezieht sich auf Pakistan. Und "erschwert" ist nicht gleichgedeutend mit "nicht erlaubt". Nichts für ungut.

    Es geht nicht darum, unsere eigene Kultur als die einzig Wahre und Richtige hochzustilisieren. Im Gegenteil, hier liegt auch vieles im Argen.

    M.E. geht es darum, dass sich beide Partner beim Eingehen einer binationalen Beziehung gleichermaßen fragen sollten, ob man mit den jeweiligen Sitten und Gebräuchen zurecht käme.

    Mag sein, dass du Glück hast (möge es so bleiben), aber davon ausgehend, dass die FS die Wahrheit schreibt, wurde sie damit konfrontiert, sich evtl. auf eine Zweitfrau einstellen zu müssen. Mit Gleichberechtigung und Augenhöhe hat das m.E. nichts zu tun.
     
  28. Weshalb hat er sie dann geheiratet?
    Hier ist es eben nicht üblich mehrere Frauen zu heiraten, die eine nur so (?) weil Kinder will er ja keine mit ihr (!) & die andere für Kinder.
    Hätte er vielleicht mal etwas realistischer sehen sollen, als er hierher kam & sie geheiratet hat. Dann hätte er sich nämlich denken können, dass das von ihm gewollte Modell für die FS nicht "normal" bzw erstrebenswert ist & dass sie das dann evtl. nicht wollen & akzeptieren könnte..

    Für mich wäre das ein Trennungsgrund. Geh zum Anwalt & wünsche ihm eine gute Reise. & Tschüss
     
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