1. Wie das 50:50 Betreuungsmodell rückgängig machen ?

    Meine Ex hat mir jahrelang das Leben zur Hölle gemacht, mich belogen, angezickt, betrogen, über mich bestimmt und mein Geld mit vollen Händen ausgegegen. Am Ende hat sie mich trotzdem für einen ihrer vielen Lover verlassen. Wir haben ein gemeinsames Kind (10) und ich dachte ohne Heirat und mit dem Wechselmodell wäre ich aus dem Schneider. Pustekuchen. Obwohl ich vor Gericht hart für das 50:50 Model gekämpft und auch bekommen habe, ruiniert sie mich und enthält mir das Kind trotzdem vor. Ich darf es nur innerhalb der Betreuungszeiten sehen, sie nimmt keine Rücksicht, wenn ich es spontan sehen möchte oder für eine Woche nicht so gut kann.

    Meine Eltern dürfen die Kleine nicht mehr die Wochenenden betreuen, ich solle mich gefälligst selbst um das Kind kümmern. Es wäre ja meins. Frechheit. Auch die abgetrennte Ecke im Wohnzimmer ist als Schlafplatz nicht mehr gut genug. Angeblich bräuchte die Kleine ein eigenes Zimmer. Die Ex gibt horrende Summen für Kleidung, Schule, Sport und Nachhilfe aus, von allem verlagt sie, dass ich die Hälfte zahlen.

    Fast jedes zweite Wochenende geht sie mit ihm ins Kino oder in den Zoo oder auf so einen kostspieligen Kindergeburtstag. Ich soll jedes Mal 50 Prozent für diesen Schwachsinn blechen. Sie hetzt das Kind regelrecht gegen mich auf und droht mir mit dem Jugendamt, wenn sie nicht bekommt, was sie will. Meine Freundin mag das Theater schon nicht mehr mitmachen und unterstützt mich nicht und ich halte diese Schikane bald nicht mehr aus. Wer hat Erfahrung, wie ich mich vom Wechselmodell lösen kann und nicht mehr Opfer der Ex zu werden? Das Wechselmodell ist um soviel teurer. Mein Sexleben mit meiner neuen Freundin liegt auch schon völlig brach. Ich weiß nicht mehr, was ich machen sollte.
     
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  3. Du solltst das Kind zur Häfte unterhalten und betreuen.
    Wenn Du dem Kind auch regelmäßig Kleidung kaufst, gibt es doch gar kein Problem. Wenn Dir das nicht passt , musst eben die Hälfte zahlen, allerdings nur für Dinge wie Wohnen , Essen und Kleidung.

    Mache das doch, Deinem Kind zuliebe.

    Planen muss sie doch auch; also müsst ihr voher eine kalender erstellen. das müssen sowieso ALLE Eltern machen.
     
  4. Lieber Geschiedener,
    Eine Zwickmühle, in der du da steckst. Auch wenn ich keine Erfahrung mit deiner Situation habe: Ein Kind ist eine bindende Konsequenz und ihr beide werdet wohl nicht drumherum kommen, euch (zumindest an der Oberfläche) zu einigen. Dass sie ein neues Leben begonnen hat, tut sicher weh, aber es gehören immer zwei zum Verlauf einer Beziehung und eine Täter-Opfer-Perspektive wird dir vermutlich nicht weiter helfen.
    Versuche die Probleme aus deiner jetzigen Beziehung raus zu halten. Als Freundin würde mich so viel Stress auch dauerhaft einnehmen und ich würde mich fragen, wie viel Platz für die Partnerschaft bleibt.
    Wenn dir dein Kind wichtig ist, steht es aber an erster Stelle. Eine Wohnzimmerecke ist wahrscheinlich nur eine präventive Lösung und wenn du möchtest, dass deine Tochter bei dir übernachten kann, solltest du ihr in diesem Alter auch ein kleines Zimmer ermöglichen. Ansonsten fühlt sie sich ja auch nur, als wäre sie zu Besuch.
    Was jetzt unumgänglich ist, ist zwischen den Problemen mit deiner Ex und deiner Beziehung zu deiner Tochter zu differenzieren. Ich kann mir vorstellen, wie schwierig das in eurer Situation ist, aber dies ist eine prägende Zeit für deine Tochter und euer Verhältnis jetzt wird ihre Entwicklung und eure Beziehung für euer restliches Leben bestimmen. Sprich auf keinen Fall in ihrer Anwesenheit über die Konflikte oder schlecht über ihre Mutter, höre ihr zu und erkundige dich nach ihrem Status in der Schule (Noten, Probleme, Freunde), verbringe eine schöne Zeit mit ihr, aber sei ihr trotzdem ein konsequenter Vater und erzieherisch. Achte auf deine Wortwahl. Ihr beide dürft eure Tochter auf keinen Fall als Trophäe in einen Machtstreit zerren.
    Mach dir eine Liste, welche Dinge dir in 5 Jahren wichtig sein werden: Deine Partnerschaft, deine Ex, deine Tochter, deine Wohnung, etc.? Dann überlege, wie du dich langfristig verhalten kannst, um das was dir wichtig ist, zu pflegen.
    Ich kenne solche Machtkämpfe aus meiner eigenen Kindheit und kann dir sagen, dass ich viele Jahre gebraucht habe, um die Erfahrungen zu verarbeiten. Mittlerweile geht es mir gut, aber es hat meine gesamte Pubertät und mein frühes Erwachsenenalter erheblich bestimmt. So eine Situation hat einen großen Einfluss auf dein Kind und sie ist auf euch und ein reifes Verhalten eurerseits angewiesen!
     
  5. Ich kann mir kein eindeutiges Bild deiner Situation erlauben, weil Du nur deine Seite schilderst. Mir fallen aber einige Gedanken dazu ein:
    Ich lese nur: Die Ex...die Ex...die Ex. Zu einer Trennung gehören immer 2! Das Fremdgehen ist natürlich nicht tragbar.
    Mein Ex sieht auch nur sein Kind innerhalb der Betreuungszeiten. Ausnahmen sind Urlaub und Dienstreisen, wenn er dann seine Zeit nicht einhalten kann und diese nachgeholt wird. Die Zeiten mit deinem Kind sollen dafür ja sein das Du so viel Zeit wie möglich mit ihm/ihr verbringst. Auch eine ständige Betreuung durch die Grosseltern an diesen WE fände ich nicht gut. Nutze lieber die Zeit mit deinem Kind. Auch braucht ein Kind einen Rückzugsort und nicht eine abgetrennte Ecke im Wohnzimmer. Wenn das machbar ist, wäre es schön für das Kind ein eigenes Zimmer zu haben.
    Wir haben die 14tägige Regelung. Die Kleidung usw. bezahle ich, aber Hobbys, Klassenfahrten und sonstige Dinge werden hälftig geteilt. Der Unterhalt deckt bei weitem nicht alle Kosten.
    Eine kleine Anmerkung zu deiner Freundin: Entweder kann der Partner mit den Problemen umgehen oder eben nicht. Das Kind und die Ex sind eben Teil deiner Geschichte. Das muss Mann/Frau sich eben gut überlegen. Und dein Problem beim Sexleben mit ihr macht Dir wohl mehr zu schaffen als alles andere? Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Kläre erstmal die wichtigen Dinge...
     
  6. Tee trinken, runterkommen und uns den Sachverhalt emotionslos schildern.
    Dann bekommst du auch vernünftige helfende Antworten.
     
  7. So? Dein Sexleben mit der neuen Freundin liegt brach?
    Warum bist so lange bei der anderen geblieben und hast sie geschwängert?

    Richtig! Es ist dein Kind und nicht das deiner Eltern. Kümmer dich drum. Das Sexleben mit deiner neuen liegt ohnehin brach. Dann müssen die Eltern auch nicht die Betreuung übernehmen, damit du Nachts eine Sause machen kannst.

    Du hast doch eine Rechtschutz. Nimm dir einen guten Rechtsanwalt. Der klärt die Sache für dich. Anstatt zu wimmern.
    Wenn mir eine Beziehung nicht gut tut, beendet ich diese und setze nicht noch Nachwuchs in die Welt!

    Nimm dir einen Anwalt. Der klärt das und du hast mehr Zeit für deine Freundin. Jeder die Zicke die er verdient.
     
  8. Lieber FS,

    erstmal: euer Kind kann nichts dafür, dass ihr beide euch nicht einig werdet. Also tragt euren Streit bitte nicht zu seinen Lasten aus. Von beiden Seiten.

    Das schließt auch ein, dass du dich weiterhin um dein Kind kümmerst. Einen Grund, vom Wechselmodel nur wegen eurer Streitigkeiten abzukehren sehe ich nicht. Du glaubst doch nicht, dass deine Ex sich ändert, nur weil du das Kind nur noch alle 2 Wochen haben willst? Dann verlagert sich das Problem auf diese Tage.

    Mediator, Mediator, Mediator - ich kann mich nur wiederholen. Auch das Jugendamt kann bei solchen Streitigkeiten vermitteln, wenn es nicht klappen will.

    Wenn es auch danach noch nicht funktioniert, hilft nur der Gang zum Anwalt. Du stehst nicht ohne Rechte da und auch deine Ex muss sich an bestimmte Regeln halten. Im Zweifelsfall kannst du das erzwingen. Allerdings ist die Frage, ob das der beste Weg ist, daher würde ich eine Meditation bevorzugen. Ob du trotz des Wechselmodels noch Unterhalt zahlen muss, kann dir ein Anwalt ausrechnen. Das richtet sich nach euren beiden Gehältern.

    W33
     
  9. Hallo Betrogener,
    also, wie Du das juristisch machen könntest: keine Ahnung.
    Aber ich kann Dir sagen, wie Du menschlich vorgehen kannst und dann wird sich auch etwas verbessern.
    1. Schließe mit der Verletzung durch Deine Ex-Frau ab.
    2. Bezähme Dein Ego. Schau, Du wolltest das 50:50- Wechselmodell nur, damit Du finanziell so wenig wie möglich für Dein Kind bezahlen musst. Das Kind selbst ist Dir ziemlich egal, denn Du würdest es am liebsten an Deinem Betreuungswochenende immer zu Deinen Eltern geben, damit Du mit Deiner Freundin Sex haben kannst!! Deine Ex-Frau hat nicht so ganz Unrecht, wenn sie möchte, dass Du das 50:50-Modell wirklich und nicht alibimäßig lebst. Nein, das ist keine Frechheit, sondern eine Tatsache, dass es auch Dein Kind ist.
    Nun hast Du Dein Kind die Hälfte der Zeit und beklagst Dich, dass Du trotzdem Kosten hast. Du, mir ist fast die Hutschnur geplatzt, als ich Deine Auflistung der Kosten gesehen habe, und zwar nicht, weil ich diese Kosten für sinnlose Ausgaben hielte, sondern: Weil Du offenbar nicht siehst, dass "horrende Summen für Schule, Nachhilfe und Sport" wichtige Ausgaben sind!! Sag mal, wo leben wir eigentlich?! Es ist Dein Kind und BILDUNG IST DAS ALLERWICHTIGSTE AUF DIESER WELT. Ich sage Dir das als Lehrerin und Sozialpädagogin, die schon tausend Scheidungskinder unterrichtet hat! Dein Kind darf nicht den Anschluss in der Schule verpassen und jetzt ist ein kritisches Alter, weil es um die Frage der weiterführenden Schule geht. Ebenso finde ich es korrekt, dass das zehnjährige Kind ein eigenes Zimmer braucht! Ich hoffe, es hat auch in jedem Zuhause einen eigenen Schreibtisch!!!
    Sport ist ebenso wichtig, damit sich ein Kind gut entwickelt. Wenn Dein Kind zum Musikunterricht ginge, wäre es ebenso eine gute Sache.
    Die Kindergeburtstage sind auch in Ordnung. Sei froh, dass Dein Kind in der Klasse nicht isoliert ist und oft eingeladen wird. Dass man da ein Geschenk mitbringt, ist doch klar! Wäre Dir ein isoliertes, gemobbtes Kind lieber, das sich vor lauter Verzweiflung irgendwann die Arme aufritzt, in der Psychiatrie landet und in der Schule nach unten durchgereicht wird?! Herrgott, Du hast keine Ahnung, was in Kindern vorgeht!
    Der einzige Posten, wo man vielleicht etwas sparen kann, sind die Klamotten, aber ohne eine detaillierte Übersicht kann man dazu nichts sagen.
    3. Überwinde Dein Ego, nachdem Du es bezähmt hast. Es geht hier nicht darum, dass Du regelmäßig Sex mit Deiner neuen Freundin haben kannst und nichts für Dein Kind bezahlen musst, sondern dass Dein Kind gut erzogen wird und in dieser Gesellschaft Fuß fassen kann.
    Sobald Du Dein Ego überwunden hast, wird Dir alles leicht erscheinen, denn Du wirst dann mit der gleichen Achtung behandelt werden, die Du von da an Deinen Mitmenschen entgegenbringst.
    Solange Du Dich aber weiterhin als ein Opfer erster Klasse siehst, wird es immer weitereskalieren.
    w, 38 J.
     
  10. Das mag die Vergangenheit gewesen sein. Diese ist jetzt aber nicht mehr relevant bezüglich der Betreuung des Kindes.

    Ihr habt keinen guten Draht zueinander. Sie verhält sich nicht kooperativ. Das ist nun mal die Gegebenheit. Deshalb muss man die klaren Absprachen mit den Betreuungszeiten 50:50 einhalten.

    Der Satz sollte und muss dich nicht tangieren.
    Während deiner Betreuungszeit, kann das Kind auch mal zur Oma.
    Allerdings sollte man das nicht übertreiben, denn sonst wirkt das evtl auch für das Kind wie ein "Abschieben".

    Für ein 10 Jähriges ist eine abgetrennte Ecke wirklich etwas wenig.
    Da du dich zu 50% um das Kind kümmerst, solltest du auch für eine vernünftige Unterbringung sorgen.


    In der Regel kann kein Elternteil beim 50:50 Modell Unterhalt verlangen. Das muss deine Ex dann auch verknusen.
    Sie muss selbst für ihre Unternehmungen (Zoo, Kino) mit dem Kind aufkommen. Ein Kindergeburtstag ist kein "Schwachsinn". Daran könntest du dich beteiligen.

    Kinder haben natürlich Bedürfnisse. Es ist schwer von aussen zu beurteilen, ob es sich tatsächlich um "horrende" Summen handelt, die deine Ex ausgeben würde. Nachhilfe, Sport, Schule und Kleidung sind notwendige Ausgaben.
    Es klingt, als wäre das Kind bei dir nur zu Gast, anstatt dass du von dir aus Hobbys und Ausbildung organisierst, oder die Kosten übernimmst. Das ist aber genau das was die 50:50 Regelung vorsieht. Du bist in deiner Betreuungszeit vollständig Verantwortlich für das Wohl deines Kindes.

    Du lässt dich da sehr beeinflussen. Auch beim Jugendamt sind solche Eltern-Streitereien bekannt.

    Deine Einstellung mach dich auch zum Opfer.
     
  11. Hi,
    Das Wechselmodell ist kommunikativ sehr anspruchsvoll, und eigentlich ist bekannt, dass man es nur machen sollte, wenn die Eltern auf Augenhöhe miteinander kommunizieren können. Sind sie zerstritten, funktioniert das nicht und das Kind ist ein Spielball.
    Nun, es ist wie es ist. Ich kenne mich fachlich nicht aus, aber ich kann mir partout (!!!) Nicht vorstellen, dass du Zoobesuche während der Mutterbetreuung mitzahlen musst, verlangen kann sie viel wenn der Tag lang ist. Du betreust eure Tochter die Hälfte der Zeit, also bestreitest du jetzt eh schon deinen Anteil, da kann die Ex so einen Stuss nicht bringen. Frag Fachleute!

    Dass deine neue Beziehung darunter leidet, kenne ich aus dem Freundeskreis auch bei halbwegs intakter Eltern-Kommunikation, also da.musst du leider durch und entscheiden,.wer dir wichtiger ist, Tochter oder Freundin.

    Zu guter Letzt - vom Text her klingst auch du selbst sehr aggressiv, das mag am großen berechtigten (?) Frust liegen - es kann aber auch sein, dass ihr euch gegenseitig so stark aufschaukelt, dass auch du selbst die ganze Situation immer sofort mit Alarm betrachtest, dann solltest du dringend lernen, wie Deeskalation funktioniert, denn selbst wenn deine Ex noch so im Unrecht sein sollte, du musst nun mal mit ihr klarkommen, daran führt kein Weg vorbei.

    Bitte ziehe dich im Zweifelsfall lieber von deiner Tochter zurück als um sie zu kämpfen oder sie als Verbündete gewinnen zu wollen, sie ist die Hauptleidtragende, nicht du, nicht die Ex!!! Sie kann nicht wissen, ob die Mutter sie manipuliert, sie ist ein Kind und ist euch beiden ausgeliefert. Auch wenn du der tollste Vater der Welt bist - solange ihr Eltern an ihr zerrt wie an einem Kalb zum Schlachten, bist du immer noch "schlechter" als gar kein Vater, weil das Kind in die Loyalitätsfalle tappen wird.

    w35
     
    • # 10
    • 15.04.2019
    • Loba
    Ein Kind zu haben, bedeutet nun mal Verantwortung. Dieser solltest du auch gerecht werden, gerade wenn du für dieses Modell gekämpft hast:
    • Dein Kind wohnt zu 50% bei dir und ist nicht nur zweimal im Monat zu Besuch. Da sollte es auch ein eigenes Zimmer haben, und nicht nur eine Wohnzimmerecke. Es muss ja, wenn Schule ist die Hausaufgaben machen und lernen sowie zeitig ins Bett gehen. Das geht nicht bei Besuch im Wohnzimmer oder bei einem laufenden Fernseher.
    • Betreuungszeiten sollten eingehalten werden. Du hast nicht mehr den Luxus wie in der Partnerschaft, dass du dein Kind jederzeit sehen oder die Betreuung abgeben kannst. Ihr geht beide jetzt getrennte Wege und es sollte jeder seine 50 % nach Absprache erfüllen. Deine Eltern sind nicht für die Betreuung zuständig, sondern du selbst.
    • Kleidung, Sport, Nachhilfe etc. sind nun mal Kosten, die bei Kindern anfallen. Davon wirst du die Hälfte tragen müssen, auch wenn du im Grunde sparsamer bist als deine Ex. Du kannst versuchen, dass jeder von euch einen Bereich übernimmt. Sie z.B. zahlt die Schulsachen und du z.B. den Sport. Dann kannst du zumindest in deinen Bereichen sparsamer wirtschaften. Es muss ja nicht unbedingt der teuerste Sportverein sein oder die teuerste Schultasche.
    • Ihr wart immerhin mal eine Familie. Mit Kind wirst du deine unbeschwerten Single-Zeiten nicht zurückbekommen können, egal, ob ihr verheiratet wart oder nicht.
    • Deine Freundin kann entweder damit umgehen, dass du Vater bist und dein Kind hälftig bei dir wohnt oder auch nicht.
    • Was hat der Sex jetzt mit dem Kind zu tun? Du hast kein unbelastetes Single-Leben mehr, wenn ein Kind bei dir lebt. Das schränkt natürlich das Ausleben von Sex ein. Das Problem haben doch alle Eltern.
     
  12. Egal wie sehr du sie hasst, lass dein Kind da bitte raus. In meiner Wahrnehmung vermischt du gerade die Beziehungsebene zwischen dir und deiner EX und dir und deiner Rolle als Vater. Du wirst sie und ihr Verhalten nicht verändern. Streich das! Du musst Wege finden sachlich damit umzugehen. Es wird eher noch schlimmer, wenn ihr eure Machtspielchen weiterhin über den Rücken eures Kindes austragt. In meiner Wahrnehmung braucht ein Kind übrigens spätestens ab eintritt in die Schule ein eigenes Zimmer. Freizeitaktivitäten und auch Kindergeburtstage sind leider ein teurer Spaß. Wenn du Geld hast, sollte es dir im Sinne deines Kindes etwas wert sein, das deine EX viel unternimmt. Unbezahlbar, wenn die Mutter EUREM Kind eine schöne Kindheit gestaltet. Was du in der Zeit, in denen deine Tochter bei dir ist machst und wen du für die Betreuung heran ziehst, geht sie per se nichts an außer es liegt Kindswohlgefährdung vor. Auch Großeltern haben Rechte ihr Enkelkind zu sehen. Wenn ich ehrlich bin, klingen deine Vorwürfe nach kreiertem Drama und Machtgezerre. Wenn du wirklich das Gefühl hast, dir passiert Unrecht, dann such dir Hilfe beim Jugendamt, beim Kinderschutzbund oder anderen derartigen Einrichtungen. Dort sitzen Menschen die Erfahrung damit haben, wenn Erwachsene ihre Kriege auf dem Rücken der Kinder ausfechten. Meine Glaskugel springt gerade an......deine Ex und ihre Ansprüche sind nicht dein Problem.....du willst das 50:50 Modell rückgängig machen, weil die Patchwork Situation deine neue Beziehung belastet und du nicht mehr so frei agieren kannst, wie du vielleicht gerade möchtest. Das klingt natürlich nicht besonders liebevoll und darum braucht es einen anderen Grund, die böse Ex, die dir das Leben zur Hölle macht. Schade für EUER Kind. Wo würde das eigentlich am liebsten sein und wie Glücklich ist es bei und mit dir und in seiner Ecke im Wohnzimmer?! Davon schreibst du nichts.
     
  13. Wieso hat dein Kind nur eine Wohnzimmerecke? Wenn es nur alle 14 Tage zu Besuch käme, fände ich das ok, aber beim 50:50 Modell sollte es schon ein eigenes Zimmer haben.
    50:50 heißt auch, dass alle Kosten, die das KInd betreffen geteilt werden. Wer kauft denn die Kleidung? Deine Ex oder du? Wenn nur deine Ex sich darum kümmert, musst du eben die Hälfte zahlen. Das gleiche gilt für Nachhilfestunden oder Ausflüge. Das Kind am Wochenende zu den Eltern abzuschieben, finde ich jetzt nicht so gut. Da sparst du ja eine Menge Geld, wenn die dann mit dem Kind Ausflüge etc. unternehmen.Außerdem ist es dein Kind, nicht das Kind deiner Eltern. Kontakt zu den Großeltern ist natürlich in Ordnung im normalen Rahmen.
    Was ich auch bedenklich finde ist dies:
    Frag dich mal, warum du dir das jahrelang hast gefallen lassen. Da stimmt doch was nicht.
    Nirgendwo liest man, dass du dein Kind liebst und gerne Zeit mit ihm verbringst. Finde ich auch merkwürdig. Wichtiger als dein Kind scheint dir regelmäßiger Sex mit der neuen Freundin zu sein. Kleiner Tipp: Kümmere dich doch erst mal um die wichtigen Dinge im Leben - und das ist bei dir eindeutig deine Verantwortung als Vater.
    Was wäre dir denn am liebsten? Dass deine Ex das Kind immer hat und du nur noch Zahlvater bist? Und dir ein gemütliches Single-Leben ohne weitere Verantwortung einrichten kannst? Das geht nun mal nicht mit dem Wechselmodell. Das weiß man(n) aber eigentlich vorher.
     
  14. Du missverstehst das Wechselmodell völlig, sonst würdest du dich nicht so über den Tisch ziehen lassen von deiner Ex.
    Das Kind ist die Hälfte der Zeit bei dir, in dieser Zeit bezahlst du die für es anfallenden Kosten- Zimmer, Essen, Kleidung.
    Auf hälftige Beteiligung deinerseits für Freizeitaktivitäten, die in der Betreuungszeit deiner Ex liegen, hat deine Ex keinerlei Anspruch, das muss sie finanzieren.
    Ausnahme sind die Nachhilfestunden: Wenn ihr euch da einig seid, dass eure 10jährige die braucht, dann sollten die Kosten geteilt werden, egal, ob in einer Woche zwei Stunden liegen, keine oder eine.
    Ja, du musst dich organisieren. Die Wechselzeiten müssen fest stehen, sonst kann deine Ex ihr Leben auch nicht planen.
    Natürlich nicht. Ein Kinderzimmer solltest du haben oder selbst im Wohnzimmer schlafen.
     
  15. Der FS soll also - überspitzt formuliert - seine Bedürfnisse (wozu offensichtlich, verständlicherweise, auch die Pflege seiner neuen Beziehung inklusive erfüllendem Sexleben gehört) komplett hintenanstellen und sich nur noch auf die Betreuung seines Kindes stürzen? Um sich selbst sollte er sich frühestens wieder kümmern wenn das Kind mal aus dem Haus ist?

    Was soll eigentlich immer dieses Schwarz-Weiß-Denken und dieses krasse Entweder-Oder? Wird man selbst zu einer bedürfnislosen Person, zu einem Neutrum sozusagen, nur weil man Kind(er) hat?

    Ich denke was hier eher gefragt wäre wäre die Suche von guten Kompromissen mit dem Ziel, dass sowohl die Bedürfnisse des Kindes als auch seine eigenen Bedürfnisse (ja, auch die nach Sexualität) nicht zu kurz kommen. Und das das schwer ist wenn ihm die Ex Knüppel zwischen die Beine wirft kann ich mir schon vorstellen.

    FS, ich fürchte aber dass wenn Du Dich ein Mal für das Wechselmodell entschieden hast es schwierig ist da wieder rauszukommen. Möglicherweise wenn Du nachweisen kannst dass es zeitlich aus beruflichen Gründen für Dich doch nicht machbar ist. Du solltest Dich da auf jeden Fall anwaltlich beraten lassen.
     
  16. Tja, verzockt kann ich da nur sagen. Das Wechselmodell bedeutet nicht nur keine Zahlung von Unterhalt, sondern eine gleichmässige Verteilung von Rechten und Pflichten. Eine 10 jährige kostet mehr als ein paar Cornflakes und Milch zum Frühstück. Meine Tochter lebt seit fast 7 Jahren mit dem Modell. Es gibt einen Kalender in dem festgehalten wird, wann sie bei wem ist. Sollte das dem Einen nicht passen, muss kommuniziert werden. Ohne Kommunikation funktioniert das Modell nicht. Kosten wie Reit- und Klavierunterricht sowie selbstständige Segel - und Skireisen , Krankenkassenbeiträge, Taschengeld und Handykosten werden hälftig auf den Pfennig geteilt. Finden Andere sehr kleinkariert, hat aber für mich den ausserordentlichen Vorteil, dass ich wirklich nie irgendwelchen Zahlungen hinterher laufen muss. Die übrigen Kosten wie Kino, Klamotten etc. übernimmt derjenige, wo sie gerade ist. Neben den Kosten bedeutet das Ganze auch Zeitpflichten. Generell reden wir uns da nicht rein, was der Eine oder Andere macht. Ich kann Dir aber versichern, wenn mein Exmann unsere Tochter jedes verantwortliche Wochenende bei den Großeltern parken würde, würde ich auch Stress machen und meine Tochter erst recht. Eine abgetrennte Wohnzimmerecke für eine 10 jährige in Wechselmodell geht gar nicht. Da würde ich nochmal mehr Stress machen und diese Aussage
    zeigt was Du für Schwachsinn hälst. Alles ganz normale Unternehmungen, die man mit einer 10 jährigen am Wochenende macht. Solltest Du vielleicht auch mal machen anstatt Dich über das mangelnde Sexleben mit Deiner neuen Flamme aufzuregen.
    Rede halt im normalen Ton mit Deiner Ex und zahle vollen Unterhalt. Dann hast Du Deine Tochter nur jedes zweite Wochende, kannst sie bei Deinen Eltern parken und musst Dich nicht um abgetrennte Wohnzimmerecken kümmern, da Deine Tochter mit ziemlicher Sicherheit sehr schnell gar keine Lust nehr hat zu Dir zu kommen.
    W, 54
     
  17. Lass sich anwaltlich beraten, dann wirst Du was möglich ist .

    Rede mit einer Familienberatungsstelle , wie Ihr einen Konsens bekommt - ist Dir Dein Kind wichtig ?

    Du wolltest gut wegkommen, jetzt bist Du sauer , weil es nicht so klappt.
    Du dachtest, mal so unter der Woche, nach der Schule und Hausaufgabenbetreuung, die paar Stunden, das kommt Dir günstig, und am Wochenende machen es Deine Eltern.
    Also wo betreut Du Dein Kind, wann verbringst Du Zeit mit Ihr?
    Und spontane Veränderungen gehen eben nicht immer, sind nicht Sinn. So etwas geht, wenn man sich als Eltern abstimmt und nicht, wenn man aufrechnet und nach seinem Benefit schaut.
    Verliererin ist jetzt Deine Tochter,
    Der ist übrigens Dein Sexualleben oder das Deiner Ex ziemlich egal, ebenso Eure Partnerschaftsprobleme.

    Da gehe ich absolut konform als Mutter, Wechselmodell heisst, Deine Tochter ist bei Dir Zuhause
    Wie soll sie es sein, in einer Wohnzimmer Ecke, und wenn Du sie woanders parkst - sorry, das ist dreist von Dir.
    Gerade wenn Du vorher so erbittert darum gekämpft hast. Warum eigentlich?

    Also schau zu, wie Du konstruktive (!)Lösungen hin bekommst. Die Kriegsführung führt zu nichts.
    Vater bist Du .
    Deine Freundin wusste dies übrigens.

    Ganz so leicht kommst Du aus der Nummer nicht raus, Du wolltest ja offiziell und lautstark Wechselpapa sein.

    Mein Mitgefühl diesem Kind.

    W,49
     
  18. Ihr habt ein Kind, um das ihr euch beide kümmern müsst und das geht schlecht, wenn zwischen euch immer noch Krieg herrscht.
    Was eure Tochter angeht, solltet ihr einvernehmlich handeln. Das bedeutet, dass du dich nicht länger als Opfer siehst und mit deiner Ex auf gleicher Augenhöhe kommunizierst.

    Für ein 10-jähriges Mädchen ist eine abgetrennte Sofaecke nicht genug, sie sollte auf jeden Fall ein eigenes Zimmer haben, in das sie sich zurückziehen kann, mit einem Schreibtisch, um ungestört Hausaufgaben machen zu können.

    Da du jetzt bereits über die Kosten jammerst, so lass dir sagen, dass ein Kind mit zunehmendem Alter immer teurer werden wird.

    Ich war nach meiner Scheidung alleinerziehend mit drei Kindern, ohne einen müden Cent Unterhalt oder sonstigen Zuwendungen vom Vater und kann dir ein Lied davon singen. Kleider, Sportsachen, Schuhe, Klassenfahrten, teure Schulbücher, Musikschule, Musikinstrumente, Sportverein, Malschule, Tanzschule, inkl. Outfits für den Abschlussball, Führerschein, Gastgeschenke bei Einladungen etc., etc. …

    Wobei ich sagen muss, dass meine Kinder während ihrer Zeit auf dem Gymnasium und auch später im Studium geringfügigen Beschäftigungen nachgegangen sind und sich, z.T. ihre Sonderwünsche, Auto u.a. selber finanziert haben.

    Kinder bereichern nicht nur das Leben ungemein, sie bedeuten auch Verantwortung und kosten Geld. Priorität sollte jetzt deine Tochter haben. Am besten legst du ein Sparbuch an, damit du nicht mit Peanuts kommen musst, wenn sie 18 wird.

    Vielleicht lernst du ja aus dieser Tatsache, dass du nicht so schnell zum 2. Mal Vater wirst, - denn wenn es mit dem Sex mal wieder klappt, kann deine jetzige Freundin ebenfalls ganz schnell schwanger werden …
     
  19. @godot sagte es bereits.
    Komm erst mal runter und versuche sachlich zu denken. Sonst bekommst du nämlich zu recht hier die Ohren lang gezogen.
    Deine ganze Beschreibung dreht sich nur um dich. Was ist mit dem Kind?
    Du machst viel zu viel Rauch, der dir und damit euch allen noch mehr Probleme bringt als ihr eh schon habt.
    Du kennst das doch....
    Wer Wind säht, wird Sturm ernten.
    Dein Hass blockiert dich und lässt dich dummes sagen und auch tun.
    Also weg mit den Betrugsfällen aus dem Kopf, ja das ist schwer.
    Aber ihr beide habt eine Verantwortung zu tragen.
    Also benehmt euch dementsprechend.
    M48
     
  20. Das hatte ich überlesen. Wenn du dein Kind in deinen 50 % Betreuungszeit sehen kannst, ist doch alles in Ordnung. Was meinst du, wozu es diese Aufteilung gibt? Wenn sich Eltern um das Kind streiten, sind nur klare Regeln möglich, die von beiden eingehalten werden müssen. Würdet ihr euch besser verstehen, könntet ihr flexibler sein. Das aber erfordert Absprachen und da ihr nicht miteinander reden könnt, halte ich eine flexible Regelung nicht für möglich.

    Kannst du mal in deiner Woche nicht, musst du auf das Entgegenkommen deiner Ex hoffen. Dazu wird sie nur bereit sein, wenn du ihr deinerseits keine Steine in den Weg legst.

    Also reißt euch verdammt noch einmal beide zusammen und einigt euch soweit, dass ihr auf sachlicher Ebene miteinander reden könnt. Ihr verkorkst gerade euer Kind. Ist euch das eigentlich klar? Das bekommt alles mit und wird später riesen Probleme haben, sich auf eine feste Beziehung einzulassen.
     
  21. Lieber FS,
    am einfachsten lässt sich das 50/50-Wechselmodell rückgängig machen, wenn das Kind nicht mehr will. Und ich denke, das dauert bei euch nicht mehr lange.
    Du hast gedacht, 50/50 ist Dein Supersparmodell und Du kannst nur den Nektar schlürfen: Kind in die Schlafkiste oder zu Deinen Eltern und Du hast Freizeit. Läuft so nicht 50/50 ist halb AE.

    Das Wechselmodell funktioniert nicht nach Deinem Gutdünken sondern so wie esvereinbart würde. Gerade wenn die Familie vorher schon kaputt war und zwischen den Eltern Dauerk(r)ampf herrscht benötigen Kinder klare Regeln und Strukturen.
    Wenn Du dran bist beim Wechselmodell, dann bist Du dran und musst alles andere zurückstellen - so geht es jedem AE und ist bei Dir nicht schlimm, weil nur die halbe Zeit. Kinder bedeuten das Ende der Beliebigkeit und sowas sollte Mann sich überlegen bevor er eine Frau schwaengert.
    Deine Ex hat recht. Das Kind kann auf eigenen Wunsch ab und an ein WE bei den Grosseltern verbringen, nicht aber jedes WE von Dir dort geparkt werden, weil Du mit Deiner Neuen Honeymoon machen willst.
    Die "Kleine" steht mit 10 Jahren an der Schwelle zur Pubertät. Sie braucht ihren Rückzugsraum, ein Bett, Schreibtisch, Kleiderschrank und keine Schlafecke im Wohnzimmer. 50/50 heißt, dass Kind wohnt richtig bei Dir und übernachtet nicht ab und an sondern hat dort seinen Wohnsitz.

    50/50 heißt: Du zahlst an die Ex garnichts, sondern trägst die Kosten und Betreuung für das Kind wenn es bei Dir ist.
    Ihr kostspieliges Freizeitprogramm muss sie selber finanzieren, Du finanzierst, was Du mit Deinem Kind unternimmst. Kannst Du Dich mit ihr nicht über Kleidung etc einigen, dann musst Du dem Kind einen eigenen Kleiderschrank befüllen.
    Kindergeburtstage sind kein Schwachsinn sondern einfach: ein Jahr zahlt sie und organisiert was sie will, im nächsten Jahr Du.

    Was hast Du denn erwartet? Doch nicht allen Ernstes, dass eine kinderlose Frau so ein Theater mitmacht und Dich bei dem Schwachsinn den Du verzapfst noch unterstützt?
    Deine Ex kann nichts dafür, dass Du vor Frust keinen hochkriegst. Das ist Dein Problem, weil Du 50/50 mit der falschen Motivation angegangen bist und alles falsch machst.
     
  22. Komm emotional runter! 50 : 50 ist fair. So bist du ihr nichts schuldig und sie dir nicht.
     
  23. Wie wäre es denn, wenn du freundlich zu deiner Ex wärst? Dann würde sie freiwillig mit dir reden. Und wenn sie mit dir redet, könntet ihr auch bei diesen Unstimmigkeiten besser Kompromisse finden.
    Wenn ihr miteinander reden würdet, könntet ihr beispielsweise die Betreuungszeiten flexibler regeln. Sie hat einen Termin -> du betreust einen Tag zusätzlich. Du hast einen Termin -> sie betreut einen Tag zusätzlich. Aber das funktioniert nur, wenn man miteinander reden kann, ohne sich Beleidigungen anhören zu müssen. Also sei nett zu ihr.
     
  24. Nachtrag noch: Kindergeburtstage sind alles andere als schwachsinnig- es ist wichtig, dass deine Tochter da nicht isoliert ist, eine Kleinigkeit mitbringen kann (zwischen 10 und 15 Euro), und auch selbst einladen kann. Diese Kosten solltest du deiner Tochter zuliebe auch hälftig übernehmen, egal, wann die Einladung stattfindet.

    Wenn eine hälftige Beteiligung für Sportunterricht und Nachhilfe dein Budget übersteigen, musst du mehr Zeit investieren, selbst für dein Kind tätig werden. Falls du es dir aber leisten kannst, dann zahle es- das sind wichtige Ausgaben für dein Kind, keine Abzocke deiner Ex.

    Andererseits sind Ausflüge in den Zoo oder in´s Kino von deiner Ex zu begleichen, wenn sie sie mit deiner Tochter wahrnimmt. Gemeinsames Pantoffelkino, Tadtouren, Picknick, Grillabende etc. sind günstiger. Da liegt die Entscheidung, etwas Kostspieliges mit deiner Tochter zu unternehmen in ihrem Ermessensspielraum und muss auch von ihr beglichen werden.

    Lass deine Vergangenheit los, dann kommst du emotional besser klar.

    Warum du ein Problem mit deiner neuen Freundin hast, wenn du deine Tochter nur hälftig betreust, verstehe ich gar nicht. Eventuell ist die Frau die Falsche. Die Hälfte der Zeit Quasi- Single zu sein, ist richtig viel. Ich hatte selbst mit damals vier Kindern genügend Luft, eine Beziehung einzugehen, und mein Ex nahm die Kinder nur jedes zweite oder dritte WE zu sich. Aber auch dazu braucht deine Tochter ein eigenes Zimmer- abends ab 20.30 Uhr hast du auch mal kinderfreie Zeit, wenn deine Tochter bei dir ist. Wenn wir nicht gerade noch gemeinsam einen Film sahen, durften meine Kinder nach dem Gute-Nacht- Kuss altersabhängig bis zu einer bestimmten Uhrzeit noch in ihren Betten lesen, aber nicht mehr mit 1000 Dingen zu mir kommen (Probleme ausgenommen natürlich). Feierabend eben, auch als betreuendes Elternteil.
     
  25. Liebst du dein Kind oder siehst du sie eher nur als Kostenfaktor? Kommt für mich leider so rüber.

    Du zwingt sie, die Hälfte ihres Lebens bei dir zu verbringen, räumst ihr aber nur eine kleine Ecke ein? Wie soll sie sich da zuhause fühlen? Wo macht sie ihre Hausaufgaben, wo sind ihre Sachen?

    Was unternimmst Du denn mit ihr, wenn Zoo, Kino und soziale Kontakte für dich überteuerter "Schwachsinn" sind?

    Fragen über Fragen, aber auch hier wird vom FS wahrscheinlich nichts mehr kommen.
     
  26. Also eigentlich hast du es sehr gut, dass du nur die Hälfte zahlen musst. Deine Ex zahlt nämlich auch die Hälfte UND muss noch jede Menge Zeit investieren, um mit dem Kind Kleidung einkaufen zu gehen und alles zu organisieren. Oder hast du etwa die NachhilfelehrerIn gesucht? Hast du dich bei den Sportvereinen erkundigt, welche Angebote für Kinder es gibt? Hast du im Blick, ob dein Kind ein neues Schulheft braucht oder die Schulsport-Turnschuhe zu klein sind?

    Deine Ex hätte das Recht, dir die Hälfte dieser Arbeit auch noch aufzuladen. Also halte dich zurück, sonst musst du wirklich 50:50 übernehmen.

    Ich nehme an, das Kind kommt immer mit einem Koffer voll, von der Ex gekaufter und von der Ex frisch gewaschener, Kleidung bei dir an und verlässt dich wieder mit einem Koffer voller Schmutzwäsche, den die Ex waschen darf?
     
  27. Das hast Du Dir dann aber überraschend lange gefallen lassen...

    Das Gericht wird dann vermutlich auch die Modalitäten festgelegt haben, sonst dürfte der Anwalt helfen. Wie ist Deine Rücksichtnahme bei spontanen Aktionen oder Ausfall ihrerseits denn umgekehrt? Ich kann nachvollziehen, dass man bei einem 50%-Modell seinen Alltag planen muss und Änderungen so spontan nicht immer funktionieren.

    Verlangen kann sie viel. Zahlen musst Du das vermutlich nicht komplett, wenn nicht gerechtfertigt. Auch da hilft der Anwalt.

    Ich befürchte, dann zahlst Du entsprechend Unterhalt...

    Insgesamt: Anwalt, nicht Laienforum.
     

  28. Nun, und da Ihr 50:50 habt, ist, wenn es angemessen ist, die Forderung legitim.
    Bei manchem kann man sich über die Angemessenheit streiten, welche Freizeitkurse, wieviel für Kleidung. Aber bei Schule?
    Dachtest Du, das ist für lau? Deine Ex mag halt nicht 100% zahlen.

    Ich habe das,Gefühl, Du dachtest,
    Du nimmst jede 2.Woche Dein Kind , betreust es zwischen Schulende / Feierabend und Schlafenszeit, ca. 3 h, am Wochenende kümmern sich die Eltern, und außer Essen und Trinken hast Du keinen Aufwand.
    Termine, wie Arzt, etc. macht die Ex,
    Klamotten, Schulzeug, und alles, was ein Kind so braucht, besorgt und bezahlt sie.
    Deswegen hast Du so erbittert darum gekämpft.

    Und jetzt stellst Du fest, dass 50:50 tatsächlich 50: 50 bedeutet.
    Von allem die Hälfte. Zeit, Raum, Kosten.

    Wer hier der Betrüger ist ?
    Deiner Tochter gegenüber bist Du es.

    Würdest Du Deine Tochter lieben, hätte sie ihr eigenes Zimmer, damit sie bei Dir Zuhause aus, und Du würdest wegen Schulkosten, Nachhilfe, Sport nicht debattieren.

    Nun ja, wir werden von Dir nichts mehr lesen, es ist ja auch klar, das was Du lesen wolltest, Mitleid und Beifall bekommst Du nicht . Hast Du das ernsthaft erwartet? Dir antworten überwiegend Frauen, älter, Mütter, etliche AEs, die mit den Finessen von Vätern ihrer Erfahrung gemacht haben.

    Was mich da immer aggressiv macht - wisst Ihr Kampfgockel und Drückeberger, was Ihr Euren Kindern antut? Da ist der Vater, der schweigend abtaucht, noch die bessere Variante.

    Randbemerkung
    Ich weiß, dass es Kampfzicken gibt, und genauso sehr engagierte Väter, die die diese 50:50 Regel geschaffen wurde und die darum gekämpft haben.
    Nicht um gut wegzukommen, sondern um Papa bleiben zu können .

    W,49
     
  29. Punkt 1 - ein guter Rechtsanwalt.
    Hat den Vorteil, dass du mit deiner Ex gar nicht mehr reden musst. Sie darf sich dann an deinen Anwalt wenden ......
    Punkt 2 - ich sehe keinerlei Möglichkeit, Besuche bei den Grosseltern zu verbieten - weder auf der einen noch der anderen Seite. Es sei denn, dort ist etwas vorgefallen, was nicht mit dem Gesetz in Einklang zu bringen ist.
    Punkt 3 - sprich auch mit einem Kinderarzt, damit dein Kind keinen Schaden nimmt.
    Punkt 4 - schau zu dass dein Kind ein eigenes Zimmer hat. Nutzt dem Kind, deiner Freundin und dir ..
    .Punkt 5 - sei grosszügig deinem Kind gegenüber. Das Kind kann nichts dafür, dass du und seine Mutter nicht miteinander können. Mit grosszügig meine ich sowohl Geld als auch Zeit, Unternehmungen, Gespräche etc. Überlege dir, wie du dich fühlen würdest, wenn du nur als Zankapfel wahrgenommen wirst.

    Viel Erfolg, ein glückliches Händchen und keinerlei Kontakt zur Ex wünscht dir Tom
     
  30. Das ist pure Absicht von deiner Ex Freundin deine aktuelle Freundin madig zu machen. Ganz offen, was du hier schreibst, würde ich mir niemals gefallen lassen, mein super Anwalt hätte ich längst eingeschalten. Und zum Nachdenken für dich, du hast dich in deiner Gutmütigkeit missbrauchen lassen, es gehören immer zwei dazu!
     

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