1. Wie formuliere ich meinen Wunsch nach einer Beziehung mit wenig Sex?

    Hallo zusammen,

    ich (w) 38, nach beruflichem Umzug inzwischen wieder Single wünsche mir eine neue Partnerschaft. Bereits seit jungen Jahren habe ich - körperlich und psychisch gesund - bemerkt, deutlich weniger Verlangen nach Sex (obwohl keine negativen Erfahrungen) als viele andere in meinem Alter.
    Für mich ist das an sich unproblematisch, ich möchte auch gerne offen damit umgehen. Mit online Partnersuche habe ich bislang keine Erfahrungen, habe mir zwar schon mal ein bisschen was überlegt, wie ich das ggf. formulieren könnte, wäre jedoch für konstruktive Vorschläge von eurer Seite dankbar.
    Um es zu konkretisieren, ich wünsche mir eine Partnerschaft ggf. langfristig auch Ehe ohne Kinderwunsch, bei der gemeinsame Interessen (z.B. Reisen) und ein gemeinsamer Lebensweg im Mittelpunkt stehen, bei der die körperliche Nähe eben nur eine nachrangige Rolle spielt, also nicht mehrmals pro Woche Verlangen nach Sex besteht, sondern vielleicht nur alle paar Wochen oder 1,2 Monate mal.
     
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  3. Hm, gibt es nicht so Foren für Asexualität? Ich denke, du könntest dich hier einmal umsehen (per Definition kann es sein, dass auch manche Asexuelle dennoch hin und wieder Sex haben können; es ist nicht zwingend gleichbedeutend mit sexueller Abstinenz).

    Als andere Option könnte ich mir dann nur noch eine offene Beziehung vorstellen. Das ist aber nichts für jedermann und du musst wissen, ob du das emotional aushältst. Ansonsten stelle ich es mir schwer und auch ein bisschen unfair vor, von einem Mann mit normaler Libido Treue zu verlangen, wenn man keinen Sex mit ihm möchte. Deshalb fände ich solche Foren am besten.
     
  4. Also ich würde solche Dinge nicht im Profil erwähnen, es sei denn ich wäre asexuell und suche einen Partner, der das auch auch ist.
    Alles andere ergibt sich beim Kennenlernen.
    Ich erwarte jedenfalls auch von Männern nicht, dass sie sofort alle intimen Details offenlegen.
    Klar investiert man auf diese Art und Weise auch mal ein bisschen Zeit "umsonst", aber das gehört halt zur Partnersuche dazu.
     
  5. Hallo, lieber Gast2017,

    da ich den gleichen Wunsch hege wie du, habe ich in meinem Profil unter 'Das Besondere an mir ist...' eingetragen, 'dass ich mir nicht so viel aus Sex mache'.

    Wahlweise könnte ich mir vorstellen zu schreiben: '...dass sich Sex nicht für das Wichtigste in einer Beziehung halte.'

    Meines Erachtens kannst du es jedoch formulieren, wie du möchtest, die Abschreckungswirkung wird immer 99% betragen. Diskussionen um diesen Punkt in zahlreichen zurückliegenden Threads haben ergeben, dass die Mitglieder, die hier unterwegs sind, mehrheitlich von einer Beziehung träumen, in der es ständig Sex gibt.
    Dies auch gegen die von den meisten in zurückliegenden oder ihrer aktuellen durchaus gemachten Erfahrung, das 2x wöchentlich realiter schon ziemlich viel ist.

    Links auf 2 jüngere Threads zu dem Thama kopiere ich dir hier einmal ein.

    https://www.elitepartner.de/forum/f...hung-besonders-ab-einem-gewissen-alter.73671/

    https://www.elitepartner.de/forum/f...maenner-mit-40-wird.73647/page-2#post-1014963

    Ich habe mich dazu entschlossen, die Nummer durchzuziehen und den Eintrag zu belassen, selbst wenn er dazu führen sollte, dass neimand mich mehr anschreibt.

    Tatsächlich ist es vermutlich nicht nötig, die Nachteile in Kauf zu nehmen, die sich aus einer solchen programmatischen Ankündigung ergeben.

    In den meisten Beziehung pegelt sich die Sexhäufigkeit mit der Zeit ohnehin auf einem eher niedrigen Niveau ein, ob man sich vorher genau dazu oder zum Gegenteil als Wunschziel bekannt hat.
    Ich bin ein Prinzipienreiter. Ist man das nicht, ist es pragmatisch vermutlich vernünftiger, den Wunsch nach wenig Sex in einer Beziehung nicht programmatisch zu verkünden, sondern einfach gelassen abzuwarten, bis dieser Zustand sich sowieso einstellt.

    Das ist in aller Regel der Fall und du hast ja selbst Einfluss darauf durch die Bekundung von Lustlosigkeit darauf hinzuwirken, da so etwas auf die meisten Partner nun einmal nicht motivierend wirkt.


    https://www.elitepartner.de/forum/f...hung-besonders-ab-einem-gewissen-alter.73671/

    https://www.elitepartner.de/forum/f...maenner-mit-40-wird.73647/page-2#post-1014963
     
  6. Formuliere es gleich in deinem Profil:
    Ich möchte Sex 1-2x im Monat.
     
    • # 5
    • 02.09.2017
    • frei
    Sorry liebe Altgenossen, dass ich euch langweilen muss, ich versuche, mich kurz zu fassen, möchte aber der FS, die wahrscheinlich neu hier ist und mich noch nicht kennt, meine Geschichte erzählen.

    Ich hatte meinen ersten Freund mit 16 und meinen letzten der ersten Phase mit ca. 30. Ich habe für sie regelmäßig ( 1-2 x / Woche ) die Beine breit gemacht, weil ich sonst keine Beziehung hätte haben können. Ich bin eine Meisterin im Orgasmus-Vorheucheln.
    Alle diese Beziehungen sind daran gescheitert, dass ich es nach einiger Zeit nicht mehr ertrug und dann immer häufiger versuchte, meiner Pflicht zu entgehen.

    Ich war dann nicht mehr bereit zu heucheln und hatte folglich keinen Freund. 13 Jahre lang.

    Ich lernte vor drei Jahren meinen jetzigen Freund kennen, der ein 'Bunny' ist, d.h. submissiv, komplett passiv und will nur eins: gefesselt und benutzt werden. Das hat mir ein Jahr lang richtig Spaß gemacht. Dann habe ich es noch ein Jahr lang ihm zuliebe gemacht, mich dabei aber gelangweilt. Seitdem gibt es keinen Sex mehr und, ich kann mein Glück kaum fassen, für ihn ist es ok.
    Mit mir schlafen wollte er ohnehin nie und war froh, dass ich das, im Gegensatz zu seinen früheren Freundinnen, nicht von ihm verlangte.

    Wir haben eine schöne Beziehung, auch wenn viele, gerade in diesem Forum finden, dass es keine Beziehung ist, weil es keinen Sex gibt.
    Das ist mir wurscht, mein Freund und ich finden, dass wir eine Beziehung haben, darauf kommt's an, nicht ?

    Ja, es gibt ein Portal, auf dem man asexuelle Partner suchen kann. Leider weiß ich den Namen nicht mehr.
    @proudwomen, du hast davon erzählt. Könntest du uns den Namen nochmal sagen ?
    Wenn meine Beziehung zu Ende wäre, würde ich entweder gar keinen Freund mehr wollen, oder falls doch, dort suchen.

    Ja, ich fürchte, so gut wie kein Mann wird eine Beziehung ohne bzw. mit so wenig Sex, wie dir vorschwebt haben wollen. Das kann man hier lesen und ich habe es selbst vielfach erlebt.
    Falls du es doch hier versuchen willst, solltest du weiter so deutlich bleiben. Deutlicher Hinweis im Profil und auch später bei den ersten Kontakten. Du verschwendest sonst so unglaublich viel Zeit, denn diese Beziehungen werden so sicher wie das Amen in der Kirche den Bach runter gehen, wenn der Mann häufigen Sex will.

    Übrigens habe ich so unglaublich oft von Männern gehört, dass es mir mit ihnen schon gefallen würde und ich hätte halt nur noch nicht den richtigen getroffen. Nicht zu fassen, wie eingebildet die alle waren !

    Ich bin nicht komplett asexuell, ich befriedige mich ab und an selbst und komme dann leicht zum Orgasmus. Ich will das aber nicht mit anderen Menschen machen. Ich bin nicht missbraucht worden. Ich sehe es nicht als krankhaft oder gestört an, sondern als normale, wenn auch seltene Variante menschlichen Sexuallebens.

    w 50
     
  7. Dazu kann ich nur sagen, dass es bei mir genauso war. Bis ich Anfang 40 war hatte ich mir nichts aus Sex gemacht, es ging mir wie der Fragestellerin. Und dann traf ich jemanden, der das weckte, was anscheinend jahrzehntelang geschlummert hat. Wenn ich ihn nicht getroffen hätte, wäre ich vielleicht in dem Glauben alt geworden, dass mir Sex nichts bedeutet. Aber nun weiß ich, dass ich tatsächlich nur einfach nicht einer Person begegnet bin, die meine Lust weckt.
     
  8. Das ist so pauschal Unsinn und das hat hier auch noch kaum jemand geschrieben. Neben "ständig" und "gar nicht" gibt es eine große Bandbreite.

    So ist es wohl häufiger. Und es ist wohl für die meisten auch völlig normal und in Ordnung. Was nicht funktioniert, sind große Unterschiede. Eine Frau, die 2x am Tag Sex möchte, ist für mich nicht passend. Eine, die praktisch gar keinen mehr möchte auch nicht. Wenn eine Frau schon ankündigt, sich "nicht viel aus Sex zu machen", lese ich, dass sie praktisch keinen Sex will und schreibe sie nicht an.

    Ich würde das an Stelle der FS daher nicht im Profil so klar thematisieren, sie senkt ihre Chancen auf Null und gar keinen Sex will sie ja gar nicht. Ich würde das persönlich tun, wenn die Sprache darauf kommt.
     
  9. "Normal" heißt "der Norm entsprechend".

    Das ist genau das Gegenteil von "selten".

    Das ist so als ob einer, der den ganzen Tag Sex praktiziert, das als normal bezeichnet. Auch das gibt es mit Sicherheit. Aber auch das ist eben nicht normal, sondern eine seltene Variante.
     
  10. Warum akzeptierst du dein geringes Verlangen? (Ich würde sofort den Arzt aufsuchen wenn ich entweder nicht mehr wollte oder nicht mehr könnte - das macht mir als Mann nix aus (vor allem weil's danach wieder klappt, wenn es etwas ist das man heilen kann!), viele meiner Geschlechtsgenossen schämen sich ja leider und gehen eben nicht zum Arzt...Frauen sehen das leider meist ähnlich, die tun so als wenn Sex eh keinen Spaß macht (was Unsinn ist!) und lügen sich in die eigene Tasche bzw. nehmen es einfach hin...kann ich nicht verstehen!)

    ps: Das dürfte für die meisten gesunden, warmblütigen Männer wohl ein Ausschlussgrund sein (auch für mich - ich sehe wenig Sex als Trennungsgrund (und als Grund nicht zu heiraten, denn wenn sich ihr Verlangen ändert bzw. verloren geht, dann sitzt du als Mann in der Falle!)) - deshalb: Noch mehr Grund einen Arzt aufzusuchen (bzw. vielleicht sogar einen Therapeuten, denn wer weiß ob du nicht trotzdem eine negative Erfahrung gemacht hast das jedoch verdrängst (z.B. einen Haufen Männer denen dein Orgasmus egal ist, Hauptsache sie kommen zum Schuss...das wirkt sich irgendwann auch psychisch negativ aus und Sex wird vom Spaß zur lästigen Pflicht die Zeit kostet und einem selbst nix bringt (so habe ich das mal wo gelesen...ja ich lese Artikel und Bücher für Frauen, zumindest dann und wann - wie war das: Im "Krieg" sollte man seinen Gegenüber gut kennen, für eine Beziehung gilt das noch viel mehr meiner Meinung nach!))
     
  11. FS, Du schreibst:
    Körperliche Nähe ist nicht gleich Sex. Kannst Du bitte präzisieren, ob Du zärtliche Berührungen, küssen schon magst, oder das auch nicht. Das ist nämlich ein großer Unterschied, gar keine körperliche Nähe zuzulassen oder nur Sex nicht zu mögen. Ich glaube @frei z.B. mag zwar keinen Sex, wohl aber ausgiebiges kuscheln.
    ErwinM, 48
     
  12. Eine Buchempfehlung dazu: Untenrum. Die Scham ist nicht vorbei von Claudia Haarmann.
    "In vielen Gesprächen hat die Autorin erfahren, wie wenig Frauen über sich wissen, wie wenig sie sich trauen, ihre eigentlichen sexuellen Bedürfnisse zu leben, und wie selten sie einen vertrauten oder gar liebevollen Kontakt mit ihrem ureigensten Körperteil, der Vagina, haben. Neben den sehr persönlichen und intimen Berichten von Frauen zwischen 20 und 70 hat Claudia Haarmann neueste medizinische Studien über weibliche Sexualität analysiert, Statistiken ausgewertet und Expertinnen interviewt.

    Mit ihrem Buch möchte sie Frauen ermutigen, eine realistische Entdeckungsreise zu sich selbst zu unternehmen: „Wie kann ich in zu mir passenden Schritten das wiederfinden, was mir gut tut und was mein Körper braucht? Wie kann ich erforschen und wieder erlernen, was mein eigenes, ganz persönliches Empfinden ist und was mir Spaß macht?"
     
    • # 12
    • 03.09.2017
    • frei
    Oh, das hatte ich vergessen zu erwähnen. Ja, so ist es.
    Wir verbringen ganze Sonntage im Bett und schmusen. Wir halten uns beim Spazierengehen und auch beim Fernsehen an der Hand. Ich streichele ihn ständig, ich tätschele wann immer ich an ihm vorbeigehe, seinen Kopf oder auch seinen Po, je nachdem, was leichter erreichbar ist.
    Er umarmt mich oft und hebt mich dabei so leicht an, das mag ich ganz besonders.
    Wenn es das alles nicht gäbe, würde auch ich schon mal überlegen, ob ich das, was wir haben, als Beziehung bezeichnen würde.

    Ich antworte mal, obwohl du nicht mich gefragt hast.
    Ich akzeptiere es, weil es ein Teil meiner Persönlichkeit ist, so einfach ist das.
    Ich akzeptiere auch, dass ich keinen Alkohol mag und keine Wanderungen. Beides erregt in mir keinen Widerwillen oder Ekel, es langweilt mich einfach, es bringt mir nichts.

    Der Verglich hinkt, weil Sexualität zu den Grundbedürfnissen wie Essen und Schlafen gehört ? Joa, das stimmt wohl.
    Ok, da hab ich aber noch einen:
    Meine Oma war eine sehr gebildete, intellektuelle Frau und als Hausfrau und Mutter ein Totalausfall.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass sie auch keinen Bock auf Sex hatte, was aber kein Problem gewesen sein dürfte, weil das früher gesellschaftsfähig war, als normal angesehen wurde.
    Sie hatte aber auch kein Interesse an anderen körperlichen Genüssen, wie z.B. essen. Sie aß nur, um nicht zu verhungern, was es war, war ihr schnuppe.
    Als sie alt war, vergaß sie das Essen oft und magerte ab. Ich kann mich gut daran erinnern, dass meine Mutter sie immer zum Essen angehalten hat. Essen langweilte sie, sie empfand es als Zeitverschwendung. Sie aß am liebsten ein Brot in ihrem Arbeitszimmer während sie etwas las oder schrieb.

    Ist das jetzt normal oder nicht ? Ganz sicher ist so ein Verhalten selten, aber ist es auch gestört ? Und falls ja, inwiefern ?
    Das kommt auf die Definition des Begriffs 'normal' an.
    Normal im Sinne von häufig oder als Gegenteil von gestört, krankhaft ?
    Ich fand es nicht krankhaft, dass meine Oma lieber lesen als essen wollte und ich finde es nicht krankhaft, dass ich keinen Sex möchte.
    Ich empfinde mich als normal.

    w 50
     
  13. Ich glaube es muss sich keiner rechtfertigen, wenn er/sie weniger Verlangen nach Sex verspürt.

    Unsere Sexualität ist sehr komplex und hormonell bedingt. Das Nervensystem ist auch stark eingebunden. Diese inneren Prozesse sind nicht steuerbar durch unser Willen allein. Dazu kommt bei Frauen noch das Alter und die Menopause und normalerweise damit einhergehende Abnahme der Lust. Das ist ein Netzwerk aus vielen sehr empfindlichen Vorgängen, welche bei jedem Individuum anders verlaufen.

    Wenn jemand nur etwas von der Medizin/Neurowissenschaften versteht, der weißt, daß es viel mehr Menschen geben muß, die wenig(er) Lust haben (und es gibt sicherlich auch viele mit extrem hoher Lust).

    Was übertrieben ist, ist diese scheinbar ständige Sexbereitschaft & Sexinteresse. Das ist zum größten Teil eine künstlich aufgebauschte soziologische Erscheinung (bedingt durchs Pornozeitalter aber auch die Erfindung der Pille).

    Das führt zu Täuschungen von Orgasmen, unpassenden Paarungen, Konflikten. Einfach, weil die meisten Angst haben auch weniger wollen (zu müssen). Rein biologisch ist ihr Verhalten durchaus normal und erklärbar.

    Liest Euch in Geschichte rein, um zu sehen, daß früher eine ganz andere Verhaltensweisen angesagt waren.
     
  14. Ich finde es am Thema vorbei, der FS einen Arzt oder Bücher zu empfehlen.
    Sie hat wenig Interesse an Sex und das belastet sie nicht. Warum also versuchen einige, ihr das Gegenteil einzureden?
    Liebe FS, Du bist normal. Ebenso wie @frei.

    Ich würde das einfach im Profil deutlich schreiben. Dann gibt es (hoffentlich) keine Missverständnisse und keine Diskussionen.
     
  15. Hallo Frau Fragestellerin,

    ich bin ein grosser Freund der positiven Formulierungen.
    Gib doch einfach an, was man mit dir alles machen kann und was du gerne machen möchtest.
    Je nach Geschmack und Vorliebe könnte z.B. da stehen: auf Berge kraxeln, in die Oper gehen, Nächte durchtanzen, Motorrad fahren ... etc.
    Was nicht da stehen würde: SEX
    Dazu würde ich mir eine Strategie entwickeln, diese "seltene Lust" einem Mann bei beginnendem Mailkontakt mitzuteilen. Je nach dem, was zu dir passt, eher flappsig - lakonisch oder ernsthaft im Stile von Qualität statt Quantität.
    Es gibt auch Männer, die nicht so oft wollen. Und dich dafür lieben werden, dass von ihnen nicht erwartet wird, täglich die "Pflicht" zu erfüllen.
    Mach dir keinen Kopf - JEDEM wirst du nie gefallen. Aber ganz so viele brauchst du ja auch nicht ....
    Mit einem schelmischen Grinsen
    Tom
     
  16. Wie bemühend finde ich es, hier dauernd zu lesen, was normal und was nicht normal sein soll. Normal heisst innerhalb der Normalverteilung, also die gausssche Kurve. Wenig an beiden Enden, viel in der Mitte. Alles liegt innerhalb der Normalität.

    Ich fände es sehr spannend zu erfahren, was du damit für Erfahrungen machst, wenn du das ins Profil schreibst. Erzählst du uns bei Gelegenheit davon? Ich drück dir jedenfalls die Daumen.

    Frau 51
     
  17. Ich habe am Wochenende auf einem Fest mit Freunden und Bekannten und deren Freunden und Bekannten eine Interessante Runde gehabt. Durch einen Spruch einer Frau zu ihrem Mann ala´du hast nur pop........ im Kopf, fiehl mir dieser Thread ein. Ich erzählte ein wenig davon und das es Menschen gibt wie die Frau @frei z.B., die Nicht Sex zum Mittelpunkt einer Beziehung machen. Die These/ Feststellung hatte zu Anfangs sehr unterschiedliche Meinungen hervor gebracht. Ich konnte beobachten wie die Leute um mich herum in ihrer eigenen Meinung verstrickten. Niemand sagte wirklich was er dachte. Da war alles dabei. Interessant die Männer die logen, dass sie ständig Sex haben könnten und dies "brauchen" wurden letztendlich von der Wahrheit angesteckt, dass nämlich gut 90 % der beteiligten an dieser Runde in Wirklichkeit mit sehr viel weniger Sex zufrieden ist als der vermeintliche Tenor der Menschen hergibt. Bei zwei der anwesenden Päärchen kam sogar heraus, dass diese sich selbst etwas vormachten und immer vom anderen "dachten". Ich glaube es ist nicht selten das wir Menschen uns was den Sex angeht selbst etwas vormachen, was "Normal" zu sein hat und was nicht. Ich selbst habe vor vielen Jahren auch gedacht das ich mehrmals die Woche Sex haben sollte damit ich "Normal" bin und vor allem ein Vollwertiger Mann. Das ist völliger Unsinn. Ich möchte gar nicht wissen wie viele Frauen ebenso denken wie ihre Männer. Wenn ich nicht liefere bin ich keine richtige Frau. Ich selbst mag auch gerne Sex. Aber nur dann wenn mir danach ist. Wenn die Situation und die Stimmung dafür vorhanden ist. Und wenn das nur 1 x im Monat wäre oder gar alle 2 Monate würde ich nicht verhungern oder Krank werden. Jemand der diese Lust nach Sex öfter verspürt ist nicht weniger Normal, als derjenige welcher wenig oder gar keine Lust verspürt.
    Ich selbst halte mich für leicht Reizbar in einer Partnerschaft was die sexuelle Begierde angeht. Aber auch genausogut kann ich auf Nullpunkt fahren ohne mich dabei zereissen zu müssen. Dadurch kann ich persönlich den Sex wenn er denn statfindet ein vielfaches mehr geniessen als noch vor etlichen Jahren, als ich mir einredete das das zu sein hat. Und ich glaube es geht gar nicht so wenigen ähnlich. Ich habe den Damen am Tisch die Frage gestellt, ob sie es wirklich Toll fänden wenn ein/ihr Mann wirklich zwei drei mal am Tag Sex aben wollte mit ihnen. Und zwar nicht " mal" sondern wenn das seine Lustkurve wäre. Sowie die Frage ob Frau es wirklich schön und Lustvoll fände wenn er so Potent wäre das er drei bis vier Stunden GV also dauervögeln könnte.
    NICHT EINE EINZIGE fand den Gedanken prickelnd. Nicht eine.
    Interessante Runde die für viele eine Neue eigene Wahrheit hervor brachte.
    m46
     
  18. Wer zu spät kommt, den bestrafen die schon gegebenen und beeindruckenden Antworten, ich bin stolz auf Euch, aber trotzdem lasse ich mir selbige nicht nehmen.

    Liebe FS,

    wenn ich auf die völlig abwegige Idee kommen sollte Missionar werden zu wollen, dann bei diesem Thema:

    Mein trauriger Gedanke dabei: „Schade, dass die FS so unsensibel und nicht feinfühlig genug ist, den Unterschied zu(er)kennen oder zumindest nicht benennen zu können!“ Traurig!? Weil, wenn Du körperliche Nähe mit Sex gleichgesetzt und diese, nicht dieser(!), für Dich eine nachrangige Rolle spielt, empfinde ich Dich als arm und dass Dir sehr viel verloren geht. Denn körperliche Nähe, Körperlichkeit, gehört für mich zu den sieben Sinnen, dann 8?, und macht für mich Mensch sein aus. Mangel oder gar Unvermögen an körperlicher Nähe ist nicht normal, @Babar, und für mich zumindest ungesund.

    Ansonsten würde ich es so wie @Tom26 formulieren. Ganz meiner (positiven) Einstellung. Nicht nur beim Thema „(wenig) Sex“.
     
  19. Vielen Dank, liebe Babar, für deinen Beitrag um eine Konkretisierung des Normalitätsbegriffs, der hier in der Tat häufig bemüht wird.

    Meines Erachtens habt ihr jedoch beide recht, sowohl yellow_bee als auch du führt jeweils einen Aspekt des Normalitätsbegriffs ein.

    Yellow-Bee führt – m.E. ganz richtig – den Normalitätsbegriff auf die Orientierung an einer Norm zurück.

    Das ist die Auffassung von Normalität, die ich auf Anhieb auch Wikipedia gefunden habe, wohl gemerkt im Zusammenhang mit Normalisierung, also einem dynmsiche Prozess, der auf die Herstllung von Normalität ausgerichtet ist.

    Du führst – m.E. auch völlig zutreffend – einen statistischen Begriff von Normalität an, der an der Häufigkeit des Auftretens bestimmter Merkmale oder Verhaltensweisen orientiert ist.

    Mir ist jedoch eine andere Interpretation dessen bekannt, was Gauss’sche Normalverteilung genannt wird, als du sie bemühst.

    Gauss‘sche Normalverteilung bedeutet demzufolge NICHT, dass ALLES GLEICH normal ist, was von dieser (Glocken-)Kurve umfasst wird. Vielmehr ist es anhand des Gauss‘schen Graphen möglich, anhand der Häufigkeit, mit der bestimmte Phänomene auftreten, zwischen solchen zu unterscheiden, die erwartbar sind und solchen, die weniger erwartbar sind und daher statistisch als Abweichungen bezeichnet werden.

    So ist es im Hinblick auf die Intelligenzverteilung z.B. so, dass 50% der Bevölkerung einen IQ zwischen 90 – 110 haben (100 als absoluten Mittelwert vorausgesetzt mit jeweils 10%-iger Abweichung bei der Mehrheit der Probanden).

    Höhere oder niedrigere Intelligenzwerte sind weniger erwartbar. Die Erwartbarkeit sehr hoher oder sehr niedriger Intelligenzwerte sinkt mit dem Maß ihre Abweichung vom Mittelwert, der daher statistisch auch Erwartungswert genannt wird. Die Abweichung vom Erwartungswert wird Standardabweichung oder präziser Varianz genannt.

    So haben z.B. nur noch etwa 2% der Bevölkerung einen IQ von 138. Er ist also erheblich weniger erwartbar als ein IQ von 90-110, der bei 50% der Bevölkerung angenommen werden darf. Es handelt sich also dabei eindeutig um eine Varianz, also eine Abweichung vom statistischen Erwartungswert, die also solche sicher anders zu bewerten ist als der Mittelwert oder Erwartungswert.

    Dass die Kurve Gauss-sche Normlaverteilung heißt, bedeutet, dass eine solche Veteilung von Eigenschaften statistisch normal ist, nicht aber, dass jeder Einzelwert, der einem Individuum innerhalb dieser Kurve zugeordnet werden kann, gleich normal ist.

    Inhaltlich wird innerhalb der Gauss’schen Normalverteilung der Normalbereich durch den Erwartungswert definiert.

    Ein IQ von 50 ist ebensowenig erwartbar wie einer von 150. Beide stellen eine Abweichung vom Erwartungswert wert dar, also eine Varianz.

    Das deutsche Wort für (statisische) Varianz ist Abweichung und das ist das Gegenteil von Normalität.
     
  20. Die FS ist weder krank, noch scheint sie für sich ein Problem mit ihrem Verlangen zu haben. Es geht ja auch kein Mann zum Arzt, dessen Verlangen "zu groß" ist.
     
  21. Liebe FS, allein dadurch, dass du hier dazu postest, zeigt, dass dir klar ist, dass du in diesem Punkt etwas von der Masse abweichst. Ich würde es im Profil erwähnen, #3 hat ein paar nette Formulierungen vorgeschlagen. Damit ersparst du dir jede Menge Zeit, denn für 90 % der Menschen gehört mindestens zum Start einer Beziehung eine sehr Sex-intensive Phase dazu.

    Da du aber innerhalb der 10 % suchst, würde ich hier von Anfang an mit offenen Karten spielen, sonst hast du unglaublich viel Zeit verplempert, weil es für 90 % der Männer am fehlenden Sex in der Kennenlernphase scheitert, zustätzlich zu denen, wo es sowieso nicht passt.

    An welcher Stelle du dich damit wohl fühlst, musst du selbst wissen. Ob direkt im Profil oder in den ersten Nachrichten. Aber je früher, desto besser.
     
  22. Du könntest schreiben: Suche reiselustigen Ihn. Biete quartalsweise Sex. - Okay, vielleicht nicht genauso. Aber so direkt und konkret wie möglich. Äußere, was du wünschst. Und vermeide schwammige Formulierungen wie "Sex bedeutet mir nicht sehr viel" o.ä. Sowas führt nur zu Diskussionen und Versuchen, dich "umstimmen" zu wollen. Wenn du ernst genommen werden willst, verwende eine klare Sprache, die exakt ausdrückt, was du willst.
    Abgesehen von welchen, die einfach mal herausfinden wollen, welche Person hinter soetwas Ungewöhnlichem steckt, wirst du wahrscheinlich nur wenige echte Interessenten anziehen. Aber was nützt dir Interesse aufgrund falscher oder frei interpretierbarer Äußerungen, das Erwartungen beinhaltet, die du letztlich sowieso nicht erfüllen willst/kannst?
    Von daher sind die Formulierungen in deinem Eingangstext ein guter Ansatz. Aber wie gesagt solltest du dich entscheiden, ob nun aller 3 Wochen oder aller 2 Monate realistisch sind. Gib besser etwas seltener an, als du wirklich willst, dann kommt es auch nicht zu Enttäuschungen. Also bspw. nicht aller 1-2 Monate, sondern aller 2 Monate. Und wenn in Wahrheit gar nicht, dann schreibe auch "gar nicht" hin.
     
  23. Aha, und was ist annormal, wenn man körperliche Nähe nicht
    möchte? Ich mag es einfach nicht, von anderen angefasst zu werden, gehe deswegen auch weder zu Friseur, Kosmetikerin oder Massagen. Kurze Umarmungen von Freunden ok, aber dann ist auch Schluss. Werden jetzt wohl wieder Therapieempfehlungen kommen, sowas kann ja nur krank sein und irgendwo ein Kindheitstrauma haben. Ich möchte das aber schon als Kind nicht. Übergriffig nenn ich sowas. Mich schüttelt es schon beim "Händchenhalten" unter Erwachsenen. Bin ich ich ein Kleinkind oder schon so uralt, dass ich nicht alleine laufen kann? Und im letzten Fall würde ich das auch nur situationsbezogen akzeptieren z.B. bei Hindernissen, die ich alleine nicht bewältigen kann.
     
  24. Nein, warum? Für mich ist das Kriterium, dass Du Dich mit der Situation wohl fühlst. Es ist ungewöhnlich und wird vermutlich auch dem einen oder anderen Mann als Partner nicht gefallen, aber eine Therapie sollte man genau dann machen, wenn der Leidensdruck entsprechend ist.
     
  25. Nähebedürfnisse sind völlig individuell, Art, Häufigkeit, Intensität. Wer definiert "normal"?

    Therapiebedarf ist nur, wenn ein Leidensdruck da ist, ansonsten - man ist wie man ist. Punkt.

    Das Problem ist immer, wenn man einen Partner finden möchte - da sollte m.E. Konsens vorhanden sein.

    Wenn mir persönlich Fragen / Themen wichtig sind, spreche ich es an, im direkten Kontakt. Ob beim ersten Date oder später.
    Im Profil? Schwierig, wo ist die Grenze, wie formulieren? Einen dezenten Hinweis kann man geben, meist ist der Bereich Sexualität sowieso ein Fragepunkt.

    Bei Männern habe ich schon öfters gelesen, auch im Freitext, welchen Stellenwert Nähe, Zärtlichkeit, Sexualität hat.

    Wenn jemand gar keine Nähe mag, oder Richtung Asexualität tendiert, würde ich spezielle Seiten empfehlen.
     
  26. Fragen an die FS:

    Mich interessiert wie den der Sex mit dir alle paar Monate ist?
    Machs du einmal im Monat die Beine breit und hoffst, dass er schnell fertig ist oder gibt es ein Feuerwerk der Sinne alle paar Monate?
    Mir geht es also weniger um die Quantität. Wenn die Qualität stimmt, dann ist es für mich in Ordnung wenn der Sex nur alle paar Wochen stattfindet.
    Und wie gehst du damit um, wenn der Mann Verlagen hat, aber du noch nicht (das letzte Mal ist erst 3 Wochen her)?
    Bist du bereit sexuelle Dienstleistungen zu erbringen (Handjob, Blowjob oder ihm beim Mastrubieren zuschauen)?
    Könntest du es akzeptieren, dass der Mann wöchentlich zu einer Prostituierten geht um den fehlenden Sex mit dir zu kompensieren?
     
  27. Nur weil ein Partner keine Lust auf den gemeinsamen Paarsex mehr hat, muss nicht ein grundsätzliches Lust- oder Beziehungsproblem vorliegen.
    Sicherlich ist es nicht bei allen Menschen so, aber in vielen Langzeitbeziehungen verliert sich die sexuelle Anziehung der Partner.
    Ich weiß auch von einigen Menschen, dass sie z.B. auch Selbstbefriedigung dem Paarsex vorziehen.
     

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