1. Wenn Sie diejenige sind, die mehr für alles zahlen muss, dann möchten Sie wenigstens einen nicht-monetären Benefit spüren, aber der fehlt eventuell inzwischen ganz und gar? - Eigentlich drängte sich mir der Gedanke auf: Ziehen Sie mit Ihren Kindern in eine eigene kleine Wohnung, sodass sie nicht mehr ausgenutzt werden können.
    Es wäre auch interessant zu sehen, ob Ihr Partner dann trotzdem noch an einer (dann LAT-)Beziehung mit Ihnen Interesse hat.
    Dauerärger macht krank. Passen Sie auf sich auf.
     
  2. Hallo @Peaches!
    leider schteibst Du nochts über die tatsächlichen Lebenshaltungskosten.
    Was kostet das Haus an Miete? Wieviel zahlst Du monatlich für sämtliche Nebenkosten?
    Welche Summe hat er, nach Abzug der Unterhaltskosten, noch zur Verfügung? Was verdienst Du?
    Ohne diese Angaben ist es unmöglich zu beurteilen ob die 500 Euro fair sind oder nicht.
    Letztlich hast Du Dir einen Mann mit Unterhaltsverpflichtungen ausgesucht.
    Aber warum Du ihm noch das Fitnessstudio zahlst geht mir nicht ein. Ist es Dein Wunsch, dass er dahin geht?
    Bei kinderlosen Paaren ist es einfach, da bin ich für "einen Topf", das ist bei Euch nicht ganz so einfach.
     
  3. Peaches, es war nicht blöd.
    Nur für dieses spezielle Problem gibt es keine einfache Antwort.
    Du würdest darüber wahrscheinlich gar nicht nachdenken, wenn der ganze Scheidungskrieg nicht wäre?
    Dann gäbe es nicht das Thema, welche Anwaltsrechnung kommt morgen, was findet sich im Briefkasten (ich hatte zu Zeiten Panikattacken, diesen zu öffnen, und schon Panik, wenn das Telefon klingelte), welcher weitere Gerichtstermin.
    Man redet am Frühstückstisch, und geht damit ins Bett, immer wieder, seit Jahren. Und es ist gefühlt nicht absehbar.
    Es wird den Endpunkt geben.

    Aber ihr müsst einen Weg finden, anders mit der Belastung umzugehen.
    Gegenprogramm - schöne Momente mit Deinem Mann, ganz bewusst, Familienmomente. Pflegt Euer WIR. Werdet Euch bewusst, warum ihr zusammen gekommen seid, geheiratet habt.
    Fang nicht zu dem Krieg außen einen Innenkrieg an.
    Evtl. sucht Euch Unterstützung von Außen, Paartherapie, ähnliches.

    Du hast 2 Möglichkeiten, Du versuchst mit Deinem Mann Euer WIR zu stabilisieren oder den Versuch als gescheitert zu betrachten, und ihr trennt Euch.
    Du kannst natürlich noch einfach warten, aber Dir geht es so immer schlechter, der Frust wird immer größer, irgendwann streitet man über Zahnpastatuben und Mülleimer. Willst Du das?

    Versucht eine gute finanzielle Lösung, mit einer Gemeinschaftskasse, wo ihr einfach jeder einen Betrag x hinein tut. Und alles zusätzliche, Hobbys, Urlaub, etc zahlt jeder selbst. Einmal regeln, und dann Haken daran. Es geht nicht um Geld, sondern um WIR und ein gutes Gefühl.

    Es wird besser, seine Kinder werden größer, Ehegatten-Unterhalt endet.

    Liebst Du ihn? Wenn ja, werde Dir dies bewusst, und lass es Dir nicht kaputt machen.
    Dann hat die Ex ganz gewonnen.
     
  4. A weng weng, wie der Franke sagt. Und eigentlich sogar a weng zweng. Feste Beträge gehen eigentlich überhaupt gar nicht, jeder bringt ein, was er hat, und letztlich ist es doch egal, aus welcher Geldbörse bezahlt wird, man hat eh immer irgend etwas offen beim anderen. In die Oper? Die Karten holt ab, wer gerade Zeit hat, und bezahlt sie auch. Fernreisen? Ich will nach Österreich, sie auf die Malediven, also zahlt sie die Reise für uns beide, dann gibt es keine Diskussion. Winterreifen für ihr Auto? Übernehme ich. Und ebenso die Miete, schließlich hat sie ja den Monat über die Einkäufe bezahlt.

    Natürlich hat jeder die Pflicht, ein Optimum an Einkommen zu erwirtschaften, damit keiner auf Kosten des anderen lebt.
     
  5. Guten Morgen liebe FS,

    es war gar nicht blöd, denn dadurch hast du für dich erkannt, dass es allein das Geld nicht ist, was dich unzufrieden macht und nur vorgeschoben wurde. Es gibt bei euch einige Baustellen, die in den Gefühlsbereich gehen. Hattest du nicht auch mal das Thema zu wenig Sex in einem Post angesprochen? Vielleicht fühlst du dich zu wenig geliebt, vielleicht ist dein Raum zu klein, weil dein Liebster noch voll in Schutt und Asche feststeckt und kein Ende in Sicht ist.
    Du solltest das für dich ernst nehmen und gezielt einen ruhigen Moment suchen und über deine Gefühle mit deinem Liebsten reden.
    Das Ohr dafür muss er haben, wenn ihr eine erfüllende Partnerschaft leben wollt. Findet gemeinsam Lösungen.
    Sich einfach damit abfinden, weil gekauft, wie gesehen, ist nicht in Ordnung.
    Ich wünsche dir viel Glück!
     
  6. Ich auch nicht. Es fehlen einfach viel zu viele Informationen. Wer verdient wie viel, wofür wird wie viel ausgegeben, wer hat wie viel zur freien Verfügung, wie sieht Deine familiäre Situation aus?

    Grundsätzlich halte ich zwischen 50/50 und Verteilung am Einkommen orientiert alles fair. Wenn bei euch die Geschlechterrollen anders herum verteilt wären, würden hier die Antworten anders aussehen. Wenn er beim Mindestbehalt angelangt ist, dann sind 500 Euro schon sehr viel Geld und er kann unter Umständen gar nicht mehr leisten.

    Der Ex fehlt es an nichts? Das ist deutsche Gesetzgebung, sie wird von ihm nicht mehr bekommen, als ihr zusteht. Und sie wird das völlig anders sehen. Er hat eben Verpflichtungen seiner Familie gegenüber.

    Alles ein wenig wirr. Interessant aber: das "Einkommen" der Kinder wird vorab vollständig abgezogen, sogar mit einem fiktiven "Unterhalt" für die Kinder, aber an den Kosten werden sie nicht beteiligt. Passt irgendwie nicht. Was passiert mit dem Geld? Ich glaube nicht, dass man in einer Beziehung so controllingmäßig durchrechnen kann.
     
  7. Als ehm. AE-Mutter, sorry, muss ich dir sagen. Jeder ist sein Glückes Schmied. Du bist sehr unglücklich, jetzt aufgewacht und bist gefrustet. Verständlich.

    Ich sehe nur drei Wege, um das Problem zu lösen. Entweder Trennung von diesem Mann, oder du redest mit ihm und er erhöht seinen Anteil an Geld an dich, oder du akzeptierts es so weiterhin, wie es bisher läuft.

    Mir tun nur deine Kinder leid, die mit einer unglücklichen Mutter, die kein gutes Vorbild ist, aufwachsen müssen.

    W Ü50
     
  8. @Peaches!
    Ich stelle dir eine Frage: Ist es möglich, dass dein "Mann" sein Gehalt auf die hohe Kante legt? Hegt er Trennungsgedanken oder hat er große Pläne für die Zukunft? Ich glaube nicht, dass all sein Einkommen für den Kindesunterhalt und die Ex drauf geht. Für die Kinder muss er zahlen, aber für die Ex? Ich denke, er verheimlicht dir so einiges! Warum hast du keine Einsicht in seine Einnahmen und Ausgaben? Wenn der Mann ehrlich wäre, würde er dir die Hälfte an Miete, Nebenkosten und Lebensmitteln freiwillig zahlen. Das tut er aber nicht. Nicht umsonst Gibt es Streit mit der Ex. Wer weiß auf welchen Kosten seine Ex-Frau sitzen geblieben ist und woher ihre Wut herrührt. Ich kann als Geschäftsfrau nicht nachvollziehen, wieso du dich als Teilzeit-Angestellte so über den Tisch ziehen lässt und einen erwachsenen Mann aushälst?! Deine Großzügigkeit ist völlig fehl am Platz. Sei strenger mit ihm, so wie seine Ex-Frau! Sie kennt ihn besser als du... und hat ihte Erfahrungen gemacht. Ein Mann ist nicht aus Zucker... Also ziehe die Daumen schrauben an, lass dir seine Anwaltsrechnungen vorlegen und die Kontoauszüge. Wenn er zögert, stimmt was nicht. Aus meiner Sicht grenzt das bereits an Betrug.
     
  9. Gut, dass du noch weitere Einzelheiten zur Erklärung der finanziellen Situation geschrieben hast; ich konnte vorher keine Einschätzung abgeben und mir eine Meinung bilden.

    Da du nun schreibst, ihr habt ein Haus gemietet, unter anderem auch, weil er für seine Kinder, die ab und zu zu Besuch kommen mehr Platz braucht, finde ich eine Teilung der gesamten Kosten fürs Haus und auch für GEZ, Telefon, Internet nach Anteil der Bewohner gerecht.
    Du und deine zwei Kinder müssten dann 75 % der Kosten tragen.
    Eigentlich kommt er dann mit 25 % noch gut weg, denn seine Kinder besuchen ihn ja auch und essen und leben mit im gemeinsamen Haushalt.
    Aber so kleinlich wollen wir mal nicht sein, denn er betreut ja deine Kinder auch und das ist wohl der Ausgleich dafür.
    Weshalb du seine FitnessStudiokosten trägst ist mir unerklärlich, das sollte sofort aufhören.

    Selbst in preiswerten Wohngegenden dürfte ein Haus nicht unter 1.000 Euro Mietkosten zu haben sein, das wären ja allein schon mal
    250 Euro Kaltmiete, dazu noch ein Viertel der Nebenkosten, von mind. 100 Euro. Lebensmittelkosten dürften ein Minimum von 200 Euro im Monat betragen. Wenn er nun also 500 Euro für alles zahlt ist das schon reichlich knapp.
    Ein sachliches Gespräch über eine Erhöhung seines Anteils ist in meinen Augen dringend erforderlich. Du kannst ihm ja auch anbieten für eine gewisse Zeit ein Haushaltsbuch zu führen, um die Ausgaben auch zu rechtfertigen.

    Ich finde für deine Situation den Satz: "Gekauft wie besehen" (im übertragenen Sinn gemeint) nicht passend. Beziehungen sind dynamisch und nicht auf alle Zeiten festgelegt. Wenn du jetzt eben feststellst, dass es so für dich nicht mehr stimmig ist, dann musst du handeln. Schon allein, damit du deine Ausgeglichenheit wiederfindest und Spass am Leben hast. Denn der scheint mir doch sehr gelitten zu haben.
    Wie deine Handlungsweise aussehen könnte, haben dir verschiedene Foristen aufgezeigt.
    Werde dir auch klar, zu welchen Bedingungen du diese Partnerschaft fortsetzen willst.
     
  10. Liebe @Lionne69, ich danke dir sehr für deine Zeilen. So wie es dir ergangen ist, geht es mir.
    Das sind meine Überlegungen gerade. Schaffen wir zu stabilisieren? Ich weiß es nicht. Ich weiß ja noch nicht mal, wie ich diesbezüglich ein Gespräch beginnen soll?

    Danke auch dir @Pia62, für deine Zeilen.
     
  11. Ich hab mal deine früheren Posts gelesen.
    Daraus lese ich, dass es seit einiger Zeit kaum noch Sex mit deinem Mann gibt (eventuell wegen deiner Gewichtszunahme), und er abends lieber zockt. Das alles stört dich.

    Er hat immer noch Gerichtstermine wegen seiner Exfrau, er hat hohe Kosten für seine Exfamilie und zahlt bei dir auch noch.

    Ihr seid verheiratet, da wirtschaftet man normalerweise gemeinsam. Jeder leistet was er kann.

    Er arbeitet Vollzeit. Er kann wohl nicht mehr zahlen.

    Entweder ihr setzt euch an den Tisch und redet lange und klärt eure ganzen Probleme, oder du/ihr setzt wieder eine Ehe in den Sand.
     
  12. Das Problem hatte ich noch nicht. Ich wohne mit meinem Freund zusammen und wir verdienen gleich viel, noch keine Kinder - das macht es natürlich einfacher. Miete/Fixkosten halbieren wir, ansonsten bezahlt jeder mal abwechselnd den Einkauf, Essen gehen, oder Unternehmungen. Ich war noch nie kleinlich was Geld angeht und er auch nicht, da passt es sehr gut. Haben aber eben beide gleich viel Geld. Bei dir ist die Situation ja etwas komplizierter. Wenn du dich unwohl fühlst mit der derzeitigen Regelung, hilft wohl nur mit ihm zusammensetzen und eine Lösung finden, die euch beiden passt. Da muss man dann alle Faktoren mit einbeziehen. Wenn ein Partner Unterhalt bezahlt, wird's immer gleich schwieriger, schon oft gehört...
     
  13. Das ist m.M.n. oftmals das Problem. Geld! Und wie geht man damit um. Welchen Stellenwert muss es haben(man braucht es um zu überleben und zu leben) und welchen sollte es auf keinen Fall haben.
    Ich für mich musste nie etwas bezügl. Geld in der Partnerschaft beschliessen oder auseinanderrechnen. Ich kannte das Einkommen meiner Exfreundin und ihre Kosten im Groben. Als wir ein Paar wurden und zusammen zogen waren es fortan für mich unsere Kosten. Ihr Einkommen und meines ist, nennen wir es mal sehr unterschiedlich. Wir hatten unsere eigenen Konten und ein Gemeinsames, wo wir beide einen Betrag einzahlten der nur für Private Gemeinsame Ausgaben war, wie Strom, Telefon, Futter, u.s.w..
    Da das Haus meines ist und bezahlt, gab es keine Belastung wie Miete, Kredit u.s.w.. Lediglich die Steuern und Abgaben für den Hai. Da unsere Einkommen sehr Unterschiedlich waren, sie aber unbedingt ihren Anteil leisten wollte, hab ich sie das halt einzahlen lassen, sowie ich selbst habe auf dieses Konto einen Betrag überwiesen, der gemeinsame Kosten nicht mehr zum Thema machte.
    Ich habe keine Lust dieses Deins und Meins in einer Partnerschaft auszusortieren, denn dann ist es keine Partnerschaft.Wenn einer mehr verdient als der andere, sollten dennoch beide "Partner" davon profitieren. Ich will doch dann auf einer Ebene leben mit meiner Partnerin. Bedeutet Natürlich nie das das eine Garantie für ein Lebenslanges Gemeinsames Leben ist. Aber es entspannt.
    Und auch wenn wir beide weniger zur Verfügung gehabt hätten, wären die Finanzen in einen Topf gekommen und man hätte das beste daraus gemacht. Ich weiß das, denn ich habe auch diese Zeiten früher erlebt. Hätte die FS und ihr Freund mehr zur Verfügung hätten sie nicht diese Probleme. Ganz Sicher. Und wenn doch, passen sie nicht zueinander. Punkt. Gruß an den IM.
    Ich finde es erschreckend wie sehr sich Menschen an das Geld klammern und damit oder gerade deswegen einen breiten Graben in einer Partnerschaft schauffeln. Aus Angst vor dem Verlust. Was hat man dann zu verlieren? Ist die Beziehung gut dann lebt man Gemeinsam eine gute Zeit. Ist sie nicht mehr gut, trennt man sich und es geht alleine mit eigenem Konto weiter.Mir ist das echt zu Hoch. Wenn ich doch in einer schönen Beziehung bin und so fühle, gebe ich alles was ich habe damit der Partner auch so Leben kann. Wenn ich irgenwie merke das ich nicht "bereit" bin zu geben, ist die Beziehung auch nichts Wert.
    Das ist irgendwie nicht meine Welt.
    Wir reden doch hier nicht vom aufnehmen von Krediten oder sonst was. Hier geht es um den Gemeinsamen Lebensunterhalt und wie man den Gemeinsam heranschafft. Und zwar solang wie es Notwendig ist, man sich also trennt wenn es denn so sein sollte.
    m47
     
  14. @Peaches! und post 39
    Ich würde sachlich ein Gespräch einberaumen, nachdem du die Miet- und Nebenkosten plus Strom, Telefon, Müllabfuhr, TV für 2017 zusammen gesammelt hast. Am besten erstellst du eine Tabelle für das Jahr 2017 und bittest ihn wegen der gestiegenen NK um mehr Zuschuss. Ich würde ihn die reellen Kosten für 2017 rückwirkend nachzahlen lassen. Gibt es Diskussionen, weisst du ja woran du mit ihm bist... Die Kosten für Lebensmittel soll er anteilig im Monat nach Verbrauch (Haushaltsbuch) zusätzlich zahlen. Nach deinen diversen Kommentaren ("kein Sex mehr") ist der Mann doch längst auf dem Sprung aus Eurer Partnerschaft und bildet Rücklagen!
     
  15. Liebe FS,
    wenn man in Gesprächen zu was kommen will, dann braucht man für sich erstmal die Klärung seiner Gefühle (z.B. ausgenutzt fühlen, schlechte Beziehung etc) um erstmal herauszufinden, was ist Ursache und was ist Wirkung von was.

    Du fährst einen totalen Wackelkurs und das mache Gespräche schwierig, weil man so nie zum Ziel kommt:
    - Du weißt nicht, ob seine Zahlungen ok sind. Das ist mit Verlaub gesagt Unfug. Du weißt genau, dass es nicht ok ist, dass er viel weniger zahlt, als er Kosten verursacht. Es ärgert Dich ungemein, dass Du unfähig/zu feige bist, das Problem anzugehen.
    - Weil Du selber geschieden bist, weißt Du, dass der Selbstbehalt bei 1.200€ liegt, d.h. er mindestens jeden Monat 700€ für sich einbehaelt, abhängig von seinem Einkommen auch mehr.
    - Du arbeitest als AE bereits Teilzeit und willst nun nach Jahren des Desasters, wo Deine Kinder älter geworden sind und weniger Betreuungsbedarf haben weniger arbeiten, um Dich um die Kinder zu kümmern. Andererseits sagst Du, dass Du was sparen willst. Ja was denn nun? Weniger arbeiten und Kinder betreuen oder sparen? Beides geht nicht. Was also willst Du und warum?

    Die wahren Themen Deines Ärgers sind die Schieflage in Eurer Beziehung, die andere Poster erwähnen. Du glaubst seine Ex sei superversorgt und Du darbst.

    Ich kann nicht verstehen, was er nach der Scheidung permanent an Unterhaltsdiskussionen und Anwaltskosten hat. Vermutlich ist er zu feige, seiner Ex Grenzen zu setzen und lebt das auf Deine Kosten aus. Das lässt Dich zu Recht Gift und Galle spucken.

    Nun, solche unangenehmen Gespräche beginnen mit "wir müssen reden". Und dann machst Du Dir vorher bitte einen Kopf, was Du willst.
    Ich sage Dir mal beispielhaft, was ich wollen würde:
    - Das Geld ist zu knapp, so geht das nicht weiter.
    - Wechsel in eine billigere Wohnung, die eurer finanziellen Situation entspricht. Wenn seine Kinder nicht kommen, braucht ihr dafür keinen Wohnraum bezahlen.
    - Sein Einkommen kommt abzüglich seiner Unterhaltspflichten in die gemeinsame Familienkasse, Deines auch, inkl. Kindergeld und Kindsunterhalt. Aus der Familienkasse werden alle gemeinsamen Ausgaben bestritten.
    - Er soll den Konflikt mit der Ex beenden und auch die Anwaltsschreibereien. Wenn seine Ex was will, soll sie klagen. Vermutlich bekommt er dann kostenfreie Rechtshilfe.

    Du musst genauso auftreten wie die Ex. Wer die Stärkere ist, gewinnt bei ihm, denn er will es bequem.
     
  16. ...die Ex will Druck ausüben und der Mann der FS, seine Kinder wieder sehen. Tja, solche Rangeleien zwischen Anwälten kosten eine Menge Geld, sehr viel Geld, was dann noch bleibt?!
    Niemals würde ich aufgeben darum zum kämpfen, um meine Kinder wieder sehen zu dürfen, koste es, was es wolle.
    Mein Vater war in der gleichen Situation, wie der Mann der FS, er hat nicht um uns gekämpft, um dem Szenarium seitens meiner Mutter einem Ende zu bereiten. Ich wünschte mir, er hätte es getan, es wäre besser für uns drei Geschwister gewesen.

    Ob du jetzt auch so militant auftreten musst, wie die Ex liebe FS, bezweifel ich. Der Stärkere handelt besonnen, ohne eine Kampfarena ins Leben zu rufen.

    Liebe FS, ich bin sicher, dass du den Mut hast, um mit deinem Mann zu reden. Die Dinge, die dich belasten, gehören ausgesprochen, denn sie zerstören eure Ehe. Wenn du es allein nicht schaffen kannst, dann schlage vor, dass ihr euch gemeinsam Unterstützung sucht. Hab Mut!
     
  17. Leben am Existenzminimum ist bestimmt kein Vergnügen, hier geben etliche Ratschläge, die wohl nicht wissen, wie sich das anfühlt. Geld verliert erst dann an Relevanz, wenn es in ausreichender Menge vorhanden ist, um die materiellen Grundbedürfnisse abzudecken.

    Wenn das Geld zu einem echten Problem wird, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Einnahmen vergrössern oder Ausgaben verringern. Bei euch besteht wohl Spielraum bei den Wohnkosten. Und sonst? Keine Ahnung.

    Auf keinen Fall würde ich dir raten, die ganze Beziehung in Frage zu stellen und mit Grundsatzdebatten anzufangen. Und schon gar nicht vor Weihnachten, da sind ohnehin alle superempfindlich. Wir neigen dazu, einzelnen Unstimmigkeiten viel zu viel Gewicht zu geben und sie Einfluss auf Sachen, mit denen sie rein gar nichts zu tun haben, nehmen zu lassen. Ich würde euch schlicht und simpel raten, gemeinsam eine Budgetberatung aufzusuchen. Mit allen vollständigen Zahlen. Und eine Lösung zu finden, die ihr beide als gerecht empfindet.

    Frau 51
     
  18. ...was sagt er denn zur finanziellen Situation ? sieht er es, dass Du gerade nicht glücklich bist ? Lebt Ihr Eure Beziehung mit voller Kraft ? Für ein angenehmes Leben bedarf es nicht viel: Ein schönes Zuhause, gutes Essen und Harmonie. Die Geldsachen müssen vorher geregelt sein, später ist es immer unangenehm. Wenn er als Vollzeitkraft - Kindesunterhalt mehr in der Tasche hat, als Du mit Teilzeit + Kindsunterhalt, dann muss es einen Ausgleich geben.
    Gibt es eine Putzfrau, gehst Du zum Friseur ? wie viel muss Du für Kleidung ausgeben, dass Du im Büro gut aussiehst ? Das sind die Kostenfallen, die man eigentlich nicht sieht.
    Und eins habe ich von meiner Freundin gelernt, die wie wirklich gute Beziehung führt: Es gibt eine Putzfrau.
     
  19. Ist das Fair? Nein, es ist nicht fair aber ist das Leben überhaupt fair? Es wäre naiv Fairness zu erwarten. Vielleicht solltest du dich einmal auch in seiner Lage hineinversetzen und die Welt aus seiner Blickwinkel betrachten. Er denkt vielleicht so:
    Es sind nicht meine Kinder, ich habe alles verloren und kann nicht einmal meine Kinder sehen, sie (Du) denkt nur an sich und ihre Kinder und hat zugenommen und will auch noch weniger arbeiten, damit sie sich mehr um ihre Kinder kümmern kann. Wo bleibe ich? Soll ich alles bezahlen? Ich bin so oft weg und bin nur Abends zu Hause. Warum zahlt der Vater der Kinder nicht mehr. Dann kann sie auch weniger arbeiten, schließlich sind sie seine Kinder und nicht meine. Wenn sie weniger arbeiten möchte, soll der Vater der Kinder mehr zahlen. Schließlich zahle ich auch für meine Kinder......
    Siehst Du. Es ist so wie es ist. Die Realität ist schmerzhaft und man blendet vieles aus. Die Ex, die Arbeit, seine Familie, ja sie sind schuld. Man sucht immer die Schuld bei den Anderen anstatt zu akzeptieren wie die Lage ist. Ich finde, dass du im Vergleich zu anderen AE sogar es sehr gut hast. Du hast einen Mann, der da ist und du schreibst er ist lieb zu dir und zu deinen Kindern. Er gibt dir 500 Euro, du hast deine Arbeit und hoffentlich zahlt dein Ex-Mann auch an dich und plus Kindergeld für 2 Kinder ist zwar immer noch knapp aber auch nicht schlecht. Ansonsten wenn du mehr Geld von ihm möchtest, solltest Du dich auch äußern. Das Haus willst Du nicht? Dann sucht Euch doch eine Wohnung. Willst Du seine Fitnessprogramm nicht bezahlen? Dann kündige es. Buchführen und Fakten schaffen ist der richtigere Weg und nicht hier jammern.
     

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