1. In meinem Umfeld gibt es mehr »vergebene« Männer, als ungebundene. Viele davon finde ich interessant und auch liebenswert, ich rede gerne mit ihnen, unternehme zeitweilig auch zu zweit oder in einer kleineren Gruppe etwas mit ihnen. Oft sind die dazugehörigen Partnerinnen mit dabei, manchmal aber auch nicht. Oder mein Liebster steht neben mir bzw. »kommt um die Ecke« und diskutiert mit.

    Sollte ich um all diese Männer einen großen Bogen machen, weil sie gebunden sind? Ich »investiere gerne Zeit und Energie« in Menschen, die mir - und denen ich - etwas zu sagen haben. Auch ohne die alleinige Zielführung »Sex«.

    Ich würde mich schon sehr wundern, wenn plötzlich einer aus dieser Runde mir »plötzlich aus dem Weg ginge« oder sich »sehr kurz angebunden« verhielte. Ich würde zwar nicht so reagieren wie die frühere Gesprächspartnerin von @Piranha111, aber ganz sicher wissen wollen, was da in ihn gefahren ist.

    Mir klingt deine Beschwerde, lieber FS, dann doch ein bisschen sehr nach beleidigter Leberwurst. Weil sich deine Angebetete nicht so verhält, wie du es dir wünschst?
     
  2. Hmm also ich denke, der Knackpunkt ist die Frage "Hat sie dir echt Hoffnungen gemacht oder hast Du in freundliches, kollegiales Verhalten zu viel hinein gedichtet?" - Es kommt halt drauf an, wie gut Du sowas einschätzen kannst. Manche können es, andere nicht wirklich.

    Wenn diese Frau Dir wirklich Hoffnungen gemacht und ihren Freund monatelang verschwiegen hat, ist das mies von ihr. Sowas ist mir leider auch schon 2x passiert. Wurde von den Männern hinterher auch eingeräumt, beide gestanden viel später vergeben zu sein, als es gar nicht mehr anders ging. Das tut schon ziemlich weh... Bei dir war es nochmal etwas anders, da hat die Frau irgendwann freiwillig ausgepackt, vielleicht weil sie Dich doch nicht wollte, vielleicht weil es mit ihrem Freund wieder besser lief, vielleicht weil sie ihr schlechtes Gewissen geplagt hat.

    Von daher kann ich gut verstehen, wenn FS sich schützen will und den Kontakt reduziert. Ich selbst habe mich damals gezwungen, mir nichts von meiner Traurigkeit anmerken zu lassen, sondern weiterhin normalen, aber weniger herzlichen Kontakt zu den Personen gepflegt.

    Da sie jetzt aber eh umzieht, spielt auch ein angedachter Warmwechsel wie von Laubsk angesprochen keine Rolle mehr.

    Zu der Sache mit kollegialen Verhältnis zwischen Mann und Frau. Ich wünschte es wäre so, wie von Frauen hier geschildert. Doch es ist nicht so. Ist man als Single-Frau nett und lustig drauf, verstehen das die meisten Männer leider falsch. Männer können das nicht trennen. Ist eben so. Kaum ein Mann hat Interesse mit einer Frau befreundet zu sein.

    W31
     
  3. Damit sollte alles geklärt sein. Deine Gedankenspiele mit Schicksalhaftigkeit sind überflüssig, wenn das deine wahren inneren Überzeugungen sind. Erkundigst du dich nie zeitig, ob Frauen, mit denen du flirtest, vergeben sind oder nicht, da du alles weitere von ihrem Beziehungsstatus abhängig machst? Hattest du deine Zunge verschluckt, oder suchst du nach Ausreden?

    Du hast es weiterlaufen lassen, ohne nachzufragen, weil du noch gehofft hast. Du hast es als taktisch unklug erachtet, deine Pokerhand zu zeigen, und dann war sie es, die ihren Status gelüftet hat.

    Was wäre dir lieber gewesen? Sie wäre oberflächlich geblieben, hätte das Offenlegen ihrer Beziehung nicht forciert und alles wäre weitergelaufen wie bisher bis du in ihren Armen aufwachst?

    Hier wurde von einigen berichtet, dass Männer nun mal so ticken dass ihr Interesse in den Keller geht wenn Frau schon eine Beziehung hat und ab dann wird das Gesamtpaket Frau zum Wegwerfartikel. Aber diese Rümdrückerei, ausweichende Kommunikation (keine Fragen zum Beziehungsstatus stellen) und Spekulation sind so gar nicht männlich, passen nicht zum direkten männlichen Kommunikationsstil.

    Im Übrigen bin ich auch froh, wenn sich mit meinen Mitmenschen lockeres Zusammensein ergibt, ohne dass der Beziehungsstatus im Wege stehen muss.
     
  4. Wie @31 es so schön sagt, warum Freundschaft, wenn man doch seine Kumpels dafür hat, sie hat damit schon irgendwie recht, auch wenn es vielen Frauen nicht passt, so ist es nun mal, wenn man als Mann eine gute weibliche Freundachaft hat, reicht es den meisten aber auch.

    Weil nett und anständig Hallo zu sagen und nichtssagender kolligaler smalltalk hat nichts nicht Freundschaft zu tun.

    Und das FS sich schützt, ist doch sein gutes Recht, wäre hier FS eine Frau, hätten ihn nämlich, die meisten Damen hier, genau das geraten um sich selbst zu schützen, ist mal wieder due schöne Doppelmoral, wenn es gut ihn das Beste war, dann hat er alles richtig für sich gemacht und da hat die Kollegin nun mal kein Mitspracherecht in dieser Entscheidung.
     
  5. Noch einmal: Gibt es wirklich einen Zusammenhang zwischen "Selbstschutz" und "die Frau, die man eigentlich mag, absichtlich schroff behandeln"? Leider ist es oft falsche und schlechte Kommunikation, die immer wieder Irritationen und Misstöne auslöst.

    Vor einigen Jahren schrieb hier übrigens mal eine Frau, die sich auch darüber beklagte, dass da einer knapp zu ihr war. Sie mochte ihn wohl ganz gern. Da schrieben hier reihenweise Männer, das machten sie, um die Frau zu schützen (!) Ja nee, ist schon klar ...
     

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