1. Wie wichtig ist Sex in einer Beziehung für Männer?

    Ich habe mit einem Bekannten ein längeres Gespräch geführt. Ein Statement von ihm war:

    Für mich macht der Sex in einer Beziehung 50% aus. Ich definiere eine Beziehung 50% über den Sex.

    Er ist ganz und gar niemand der oberflächlich ist. Ihm ist wichtig, dass seine Partnerin intelligent ist, keine "der Tussis, wie man sie in München überall sieht" (seine Worte), warmherzig... Von ihm hätte ich eine solche Aussage nicht erwartet.

    Für ihn gilt:

    100%(Beziehung)=50%SEX+50%Rest

    ist er da eine Ausnahme?

    Wie wichtig ist euch Männern der Sex mit der Partnerin?
     
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    • # 1
    • 26.01.2014
    • Gast
    Hallo,
    zwar bin ich kein Mann, aber mit als junge Frau ist Sex mega wichtig.
    Und das kann ich auch nicht in Prozent ausdrücken.
    Eine Beziwhung ohne guten Sex würde ich in meinem Alter nicht lange führen.
    Lg,
    W26
     
  3. Ich bin jemand, der Beziehung und Sex nicht trennen kann (und will).
    Dementsprechend ist es für mich auch ein _sehr_ wichtiges Element in selbiger. Außerhalb will ich ja schließlich keinen haben und zudem ist Sex ja nunmal auch mehr oder weniger das intimste, was man mit einem anderen Menschen machen kann.

    Folglich hat das auch nichts mit Oberflächlichkeit zu tun, sondern eigentlich dem genauen Gegenteil. Wer sich am laufenden Band durch die Weltgeschichte vögelt, dem ist der Sex halt nunmal nicht so wichtig - er hat ja kein Problem damit, sich ihn woanders zu holen.
    Wem aber für Sex innere Werte wichtig sind und wer nur mit ganz besonderen Menschen schläft, dem ist Sex tendenziell wichtiger, da er ihn halt sonst nicht hat.

    Ganz treffender Vergleich:
    Gib einem jungen jede Woche eine Tafel Schokolade, dem anderen nur zu Weihnachten genau einen Riegel.
    Dann stell beiden die Frage, was ihre liebste Süßigkeit ist. Wer wird wohl mit Schokolade antworten? ;)
     
    • # 3
    • 26.01.2014
    • Gast
    Ich glaube nicht, dass dein Bekannter eine Ausnahme ist.

    Mal anders rum gefragt - was sollte ein Mann sonst mit einer Beziehung wollen?

    Mit der Partnerin gemeinsam die eigenen Interessen und Hobbies ausleben (=Spielkamerad)?.
    Männer und Frauen sind da meist sehr verschieden. Sex ist etwas, das man gemeinsam tun kann und beidseitig gewünscht ist. Von Männern wahrscheinlich häufiger als von Frauen, da Frauen noch andere Vorteile in einer Beziehung sehen.

    Mit ihr gemeinsam die Kinder großziehen und eine gemeinsame Zukunft aufbauen?
    Ja, das sagt man so, letzten Endes läuft es aber eher so rum: Sie zieht ihm die gemeinsamen Kinder groß und sie sorgt im Haus für die rechten Dinge immerhalb ihres Rahmens.
    Das ist kein gemeinsames bereicherndes Zusammenarbeiten, das ist sinnvolle Arbeitsteilung. Wobei Mann davon sicherlich profitiert. Nur nicht, wenn er ne Frau hat,die sich dann darüber beklagt, was "er aus ihr" gemacht hat.

    Was sicherlich auch von Interesse sein könnte für einen Mann:
    Eine Frau, mit der man vor anderen etwas repräsentieren kann und mit der er sich wie ein junger Hüpfer fühlt.
    Mit der Hausfrau und Mutter mit BMI 28 nach einigen vielen Ehejahren und Alltag irgendwann geht das nicht mehr soooo gut.

    Mit einer Frau interessante anregende Gespräche führen?
    Das funktioniert am Anfang einer Beziehung ganz gut,
    aber auf Dauer betrachten und familiär gsehen leben da Männlein und Weiblein völlig verschiedene Welten
     
    • # 4
    • 26.01.2014
    • Gast
    Sex ist für mich eher weniger wichtig. Es gehört zu einer Beziehung/Affäre. Wichtiger sind mir einige Gemeinsamkeiten, anregende Gespräche, Konfliktfähigkeit, Outdoor-Interessen und emotionale Nähe usw. Intimität ist schön aber wird auch zur Gewohnheit. Seit einiger Zeit Single jedoch genügend Chancen und gelegentlich Intimität. Kenne einige Männer, denen Sex sehr wichtig ist. m45
     
  4. Ich dachte auch mal, das sei sehr wichtig. Aber der Alltag mit seinen Aufgaben, Problemen und Sorgen nimmt mich stets sehr in Anspruch - und im Abschalten bin ich eine Niete. Abends begehre ich nur noch den Schlaf. Schon seit Wochen komme ich ohne Sex und gar ohne Selbstbefriedigung aus und ich bin sicher nicht libidoarm. Ich kann nicht umschalten zwischen Pflicht und Kür. Ich bin ein klarer Pflichtmensch, Leidenschaft treibt mich kaum.

    (m, 31)
     
  5. @FS

    Danke sehe ich auch so.
    Sex wird zuviel polarisiert.
    Für mich spielt er nicht die Hauptrolle, aber so wie o.g. Schreiber es sehr schön formuliert.

    Wenn ich jemanden mag, ihn gut riechen kann und mich von ihm gerne berühren lasse, habe ich auch keine Probleme bei der Sexualität, sofern die Vertrauensbasis stimmt.
    Sex ist für mich natürlich, aber keine erste Priorität. Ich mache kein Bohei darum.

    Menschen, denen Sex über alles geht, neigen eher zur Untreue, wenn es mal sexuell nicht so läuft in der Beziehung, ich wäre nicht so gepolt, da mir der Mensch wichtiger wäre als der Sex mit ihm. Ich würde an der Flaute arbeiten und somit kann es auch wieder mit der Körperlichkeit funktionieren.

    Männer, denen Sex über alles geht, wären für mich nicht der Richtige.
    Es gibt wesentlich wichtigere Faktoren in einer Dauerpartnerschaft - für mich zumindest.

    P.S. ich bin weder frigide noch prüde, im Grunde sehr sinnlich, aber ich stelle meine Sexualität nicht über alles andere im Leben und in der Partnerschaft
     
  6. Herrlich Herakles, dein göttliches Allwissen! (Eigentlich passt dein Nickname so gar nicht zu dir, weisst du nicht was für ein frivoles Leben Herakles führte? ;-) )

    Ich kann und will es nicht in Prozent ausdrücken, aber Sex spielt für mich als Frau eine genau so wichtige Rolle wie all die anderen Attribute. Sex verbindet, ist das intimste und innigste , das ich mit einem Mann erleben kann, Weil Sex etwas besonderes und wichtiges ist, will ich es nur mit meinem Partner erleben. Sex ist für mich das Sahnehäubchen der Beziehung. ohne Sex ist es einfach Freundschaft und dafür brauche ich keinen Partner. Und um bösartige Unterstellungen vorzubeugen: in meiner letzten langjährigen Beziehung gab es wegen der schweren Krankheit meines Partners fast vier Jahre lang wenig bis gar keinen Sex und nein, ich bin nicht fremdgegangen. Aber eine Beziehung, wo von Anfang an und ohne plausiblen Grund Sex zur Nebensache wird, nein, so eine Beziehung würde ich nicht führen wollen.
     
    • # 8
    • 26.01.2014
    • Gast
    Ich m,55 sage dazu folgendes:
    Sollte alles außer Sex stimmig sein in meiner Beziehung, so löse ich diese Beziehung nach Gesprächen und nach einer Weile auf, da ich unausgeglichen, unzufrieden und unerfüllt bin, wohlbemerkt in einer Beziehung. Habe ich keine Beziehung, so ist es für mich nicht so wichtig. Wenn der Partner in einer Beziehung keine Lust auf Sex hat, ich hatte schon mehrmals diese Situation, so mangelt es in der Sprache der Frauen gesprochen an Augenhöhe, an der Kompatibilität und das kann niemals langfristig gut gehen, wenn der eine ein größeres Verlangen und Bedürfnis nach Sex hat als der andere, eigentlich verständlich und nachvollziehbar.
     
    • # 9
    • 26.01.2014
    • Gast
    Sex gehört für mich zu einer glücklichen Beziehung ebenso wie Gespräche, Vertrauen und gemeinsame Interessen, Sex ist Nähe,Intimität, Ausschließlichkeit, volle Hingabe.
    Das in Prozenten zu rechnen, ist albern.Gerät aus irgendwelchen Gründen die "Bilanz" mal ins Rutschen, ist beim Rechnen der Ofen schnell aus.
    Man muß ihn allerdings am brennen halten als Mann und als Frau,ist meine Erfahrung jedenfalls.
    Dazu gehören Nähe und Freude am Experimentieren und Toleranz.
    Auch muß man Arbeitsüberlasung und Stress des Partners erkennen und damit umgehen. Dann kommt es eben nur mal zu einem zärtlichen Akt am Wochenende.

    m 63
     
    • # 10
    • 27.01.2014
    • Gast
    In Bezug auf das dringende Bedürfnis nach Sex nennt man das notgeil! Das derart zu romantisieren und zu beschönigen ist ja sicher angesagt, um Romantikerinnen nicht völlig zu desillusionieren, ist aber an der Realität vorbei.

    Nur 50% ? Das bezweifele ich aber sehr stark. Sex ist für Männer das absolut Wichtigste in einer Beziehung überhaupt, das geben sie nur ungern zu. Deshalb ist das Aussehen einer Frau wichtiger als ihre Ausbildung, Hobbies usw., ihre Herkunft ist sowieso egal, die kann aus dem letzten Slum kommen, wenn sie gut aussieht und sexuell einiges bietet, selbst bei dem ach so wählerisch daherredenden, anspruchsvollen Akademiker, dann vergißt der seine Auswahlkriterien aber garantiert.

    Wegen Sex verlassen Männer ihre Familien und führen Beziehungen mit Frauen, die nicht einmal ihre Sprache sprechen, ruinieren sich finanziell und machen sich komplett zum Idioten, denn Männer tragen ihr Hirn bekanntlich in der Hose.
    Sie tolerieren fast alles, wenn sie regelmäßigen Sex bekommen den sie als gut, abwechslungsreich u.ä. empfinden und dann kann man als Frau auch so gut wie alles von ihnen haben. Das ist mittlerweile altersmäßig durch Viagra & Co. sogar bis ins hohe Alter so. Offiziell firmiert der ganze Wahnsinn dann unter Liebe, aber Liebe bei Männern geht nicht ohne Sex, deshalb sind 50 Prozent eine absolut beschönigende Untertreibung.

    Ausnahmen bestätigen die Regel, aber das Gros der Männer tickt so, das ist überhaupt keine Frage.
     
    • # 11
    • 27.01.2014
    • Gast
    Wenn Sex zum Lebensmittelpunkt einer Beziehung wird, ist so eine Beziehung eh von Anfang an zum Scheitern verurteilt! 50 % von 100 ist Sex? Was machen denn diese Mentschen, denen Sex sooooo wichtig ist, wenn der andere Partner nicht so sexversessen ist?
    Wem Sex mehr liebt als alles andere, der neigt sehr schnell zur Untreue! So nach dem Motto: Läuft es im Bett, läuft es auch in der Beziehung. Also wenn der Sex nicht mehr gut läujft, dann wird sich mal eben so schnell getrennt, schließlich muss der Sex ja immer schön konstant gut laufen, wehe wenn der Sex mal weniger gar nicht mehr gut ist. Mir graut es vor solchen Menschen, die guten Sex als Voraussetzung für eine funktionierende Beziehung sehen
     
    • # 12
    • 27.01.2014
    • Gast
    Ich denke, dass kann man gar nicht so aufteilen. Wenn Treue beispielsweise Grundvoraussetzung für eine Beziehung wäre, dann stünde Treue bei 100 %. Dann bliebe für den Rest 0 %. Macht irgendwie keinen Sinn.
     
    • # 13
    • 27.01.2014
    • Gast
    Liebe FS

    und was ist der "Rest" genau ? ich würde sagen dein Bekannter hat wenig Tiefgang und viel Zeit. Ist er noch sehr jung ?

    Pauschalierend sollte man niemals sagen "Männer sind so". Denn damit wird das zur Natur erklärt was doch antrainierte Verhaltensweise ist. Übrigens denken viele Frauen inzwischen auch so: mein Recht auf Sex. Einig sorgen sich wenn die Quote unter 3 Mal pro Woche fällt.

    Man kann Sex haben.Und man kann lieben. Ich ziehe es vor zu lieben. Sex ist eine Art Bestätigung dafür wie sehr. Aber es gibt Phasen ohne Sexakt, d.h. Sexualität meint bei mir alles, was mit körperlicher Nähe, Streicheln, Küssen, an den Haaren ziehen, Anfassen, Necken und Erregen zu tun hat. Schon ein Blick kann sexuell sein. Sex allein wäre nie der Grund mit einer Frau zusammen sein zu wollen !
     
  7. Er ist 44. Nein! Er hat sehr viel Tiefgang, macht sich Gedanken über viele Dinge im Leben, Gesellschaft etc. er ist sehr kommunikativ, gleichzeitig aber sehr schüchtern, kein Großmaul. Er ist der Exfreund einer Bekannten von mir, die einmal zu mir meinte, sie hätte mit ihm das erste Mal in ihrem Leben guten Sex, vorher kannte sie richtigen Spaß beim Sex gar nicht.
     
  8. hm, ich denke zwar, dass nicht alle Männer so ticken, aber danke für diesen Beitrag, hat mich sehr zum Denken gebracht, denn - auch niemand es offen zugeben will - ganz von der Hand weisen kann man das leider nicht...
     
    • # 16
    • 28.01.2014
    • Gast
    Dem was hier
    #10
    zu sagen hat, wenn auch etwas plakativ, so nicht minder zutreffend, kann ich nur noch hinzufügen:

    Männer haben Beziehungen, um regelmäßigen Sex zu bekommen.
    Frauen sind zu regelmäßigem Sex bereit, um eine Beziehung zu bekommen.

    w 46
     
  9. Nun Liebe FS,
    Gute Gespräche ohne Sex- das nennt man Freundschaft!
    Ich habe schon lange aufgehört Sex ohne Gefühle zu haben, brauch ich nicht. Bin noch nie Fremdgegangen und habe überhaupt kein Problem in Singlezeiten ohne paarsex zu leben.
    Aber in einer Beziehung? Also solange man nicht Ü70 ist?
    Natürlich ist Sex wichtig, sehr sogar. In Prozenten lässt sich das schlecht ausdrücken. Aber Sex hat eine wichtige Funktion in der Liebe, kurbelt es doch das Hormonsystem an.
    Und doch ist das mal wieder so ein Männerhasspost. Eine Beziehung hat man doch wenn man liebt. Und zum lieben gehört für auch dass ich mit dieser Frau reden, lachen, leben kann. Dass wir gemeinsames tun, gemeinsame Ziele haben.
    Ich kann mir weder eine reine Sexbeziehung noch eine rein platonische Beziehung vorstellen.
    Es muss einfach BEIDES passen.
    Und bin da mal sicher kein Alien.
     
  10. Lieber Kalle, das ist mir völlig klar und ich würde NIE eine Beziehung ohne Sex haben wollen!
    Allerdings wird mir ein bisschen mulmig bei dem Gedanken, dass mein Bekannter, der wirklich ein integrer und tiefgründiger Mensch ist, Sex bei 50% ansetzt.
    Denn: woher weiß ich, dass ein Mann wegen mir als Person eine Partnerschaft eingeht und nicht primär wegen Sex? Könnte ja ein Mann sein der dem Sex nen 70%igen Anteil gibt!
    Schon in der Vergangenheit war es oft der Sex, der eine nicht mehr funktionierende Beziehung noch für eine Zeit gekittet hat.
    Was ist nach 2, nach 5 oder 10 Jahren Beziehung. Im ersten Jahr hat man noch ständig Sex, bei jeder Gelegenheit, mehrmals pro Tag/Nacht. Aber das wird ja automatisch weniger... und dann?
     
  11. Gast@7

    Danke das mein Nickname immer mit meiner Person in Verbindung gebracht wird
    Was ein Männername doch so anrichten kann, als Frau - grins

    Wie schön dass den meisten Sex über alles geht.
    Mir eben nicht und dennoch hatte ich niemals Probleme mit der Sexualität, wohl gerade deshalb, weil ich sie nicht so schrecklich wichtig fand.

    Die meisten Probleme haben leider diejenigen, die sie über alles stellen.
    Wo liest man denn diese Beiträge, wir sind schon xy Jahre zusammen und er will ich nicht mehr, oder ich will nicht mehr, oder ich trage die tollsten Dessous aber es klappt hinten und vorne nicht.

    Tchja Leute, wer hat denn da den größten Druck auf Sex und??
    tote Hose. Obwohl beide doch eigentlich so wild darauf sind.

    Auch Männer, bzw. gerade Männer und dann lese ich öfter, er will nicht mehr...upps wie das?

    Mir tun die Leute, denen Sex über alles geht nur total leid, er wird sich eh im Laufe der Zeit ändern, jeder wird älter, jeden trifft irgendwann das Zipperlein, den einen dort, den andern da und dann zu glauben, der Sex wäre immer das höchste ist fast schon Comedy.

    Ich kenne Männer, sie einen super sportlichen Körper haben, sehr sympathisch sind, wo alles stimmt und.....für die Sex nicht an erster Stelle steht, sondern Zärtlichkeit, Vertrautheit, echte Gefühle, upps. ob mit denen was nicht stimmt??

    Mag sein, ich nehm die trotzdem.
     
    • # 20
    • 28.01.2014
    • Gast
    Dein Bekannter hat dir vielleicht nicht die ganze Wahrheit gesagt, oder? Vielleicht meint er eher, wenn er verliebt ist und der Sex gut ist, dann wird nach einer Zeit der Beziehung auch alles andere irgendwann mal 50 Prozent Wert. Aber am Anfang einer Beziehung ist der Sex viel mehr wert, es sei denn, er hat sexuelle Funktionsstörungen.
     
  12. Ich kam mit meinem Bekannten auf das Thema, weil er mir von einer Ex erzählte, mit der er nach Jahren keinen Sex mehr hatte und nach ein paar Monaten hat er es dann mit ihr beendet.

    Am Anfang viel Wert und nachher nicht mehr?
     
  13. Hi ElfLisa

    Und dann sollte man soviel Vertrautheit und Liebe (nicht zu verwechseln mit verknallt) zusammen aufgebaut haben dass das keine Rolle mehr spielt. Daher ist ja Sex wichtig, aber eben nicht nur. BEIDES!
    Und dann muss auch klar sein- es geht nicht um die Häufigkeit (solange es nicht auf nahe Null geht) sondern auch um die Qualität.
    JEDEM Paar sollte klar sein dass längere Sexpausen (wenn keine Körperlichen Beschwerden dagegen stehen) nicht gut für eine Liebe sind. Zum Sex gehört übrigens nicht nur der Verkehr, auch Kuscheln knutschen gehört dazu.
    Und nicht nur für die Männer, Frauen sind da nicht gross anders.
    Und hört auf Wertigkeiten festzulegen.
     
    • # 23
    • 29.01.2014
    • Gast
    Eine Bekannte von mir welche Anwältin und Mediatorin ist bestätigte kürzlich, dass die Ehen zu 100% wegen der Sexualität auseinander gehen, was mich persönlich auch etwas schockiert hat! Entweder keine funktionierende Sexualität oder jemand begeht einen Seitensprung....
     
  14. Das ist das Henne/Ei Problem. Gehts auseinander weils keinen Sex gibt, oder gibt's keinen Sex weil man sich nicht mehr liebt?

    Laut meines Paartherapeuten ist das zweite der Fall. Wenn man keine Sexuelle Lust mehr auf den Partner hat ist das ein klares Alarmzeichen. Noch reparabel wenn man es erkennt und gegensteuert. Flüchtet man dann einfach geht's in die Grütze.
     
  15. Wenn man die Fragestellung so liest, klingt das ganz furchtbar danach, als wäre Sex ein egoistisches Ich-Ich-Ich-Bedürfnis, das gestillt werden muss, und nicht mehr.

    "Sex wollen" ist für mich gleichbedeutend mit "den Partner wollen". Wenn man so will ist der Sex selbst eher das Mittel zum Zweck, den anderen auf eine einzigartige, ursprüngliche und natürliche Art und Weise zu erleben und ihn zugleich spüren zu lassen, wie intensiv man ihn erlebt. Nicht also um den Sex, sondern um das Bedürfnis danach, den anderen auf diese wunderbare und einzigartige Art und Weise zu erleben und zugleich auch selbst vom anderen auf diese Weise erlebt zu werden, geht es für mich dabei.

    Wie sehr will man also den Sex? So sehr, wie er für dieses Erlebnis eben notwendig ist. Das Wesentliche ist nicht der Sex, sondern die grenzenlose Gegenseitigkeit tiefster körperlich-seelischer Bedürfnisse, die durch ihn erlebbar wird.

    Im Optimalfall meint beides natürlich dasselbe, weshalb es für mich eben kein gesondertes "Lust auf Sex", sondern nur ein "Lust auf den Partner" gibt. Es gibt keinen Sex, bei dem man nicht schließlich auf intensive Weise miteinander teilt. Alles andere wäre höchstens sowas wie "verbesserte Selbstbefriedigung", niemals aber Sex in seinem (für mich) wahren Sinn.
     
  16. Manche leben wohl im Schlaraffenland oder packen alle Probleme mit links an. Es gibt noch mehr Gründe, die den Sex erlahmen lassen können. Und bei den zu lösenden Problemen steht der Sex mit Sicherheit nicht an erster Stelle. Früher dachte ich auch mal, der sei sehr wichtig. Na ja, mittlerweile kenne ich das Leben ein bisschen besser. Abends will ich nur noch pennen und Spontaneität war noch nie meine beste Freundin. Im Leben geht es kaum um Spaß.
     
    • # 27
    • 30.01.2014
    • Gast
    Sex ist wichtig in einer Beziehung, er bildet aber nicht den Hauptbestandteil und auch nicht den Dreh- und Angelpunkt. Das soll wiederum nicht heissen, es ginge auch ohne oder Sexualität könne zur Nebensache verkommen.
    Ich denke, jede längere Partnerschaft mündet nach einiger Zeit in die Normalität des Alltags. Dazu gehören auch vorübergehende sexuelle Unlust oder einfach ein Nicht-Ausleben-Können: Beruflicher Stress sowie dienstliche Abwesenheiten (Fernbeziehung!), körperliche Krankheiten, depressive Phasen usw. sind nur einige der möglichen Ursachen für eine solche Abstinenz.

    Jede belastbare Beziehung kennt das und hält es aus. Hauptsache, beide finden wieder zu jenem Sexlevel zurück, den beide für sich als wirklich befriedigend erachten. Das muss Mann/Frau kommunizieren, ggf. auch öfters.
    Viel spannender ist für mich in diesem Zusammenhang die Antwort auf die Frage, was denn - neben dem Sex - für die Beteiligten eine wirklich gute Beziehung ausmacht. Das sollten beide, ohne darüber vorher gesprochen zu haben, doch einfach mal jeder für sich stichwortartig zu Papier bringen. Hinterher können Frau und Mann dann ja vergleichen, ob sich tatsächlich ausreichende Übereinstimmung in den Ergebnissen widerspiegelt. Und ob dem Sex wirklich eine so überaus herausragende Stellung zukommt. Ohne Sex ginge es für mich - männlich - zwar überhaupt nicht, aber Zuverlässigkeit, Verlässlichkeit und gemeinsame Wertvorstellungen tragen dennoch eindeutig den Sieg über den Sex davon. Also über 50% schon allein an diese genannten Nicht-Sex-Bereiche.

    Wobei ich der Meinung bin, dass diese Segmente ihrerseits den guten Sex erheblich mitprägen. Genauso vertrete ich jedoch die Auffassung, dass die Beteiligten (es dürfen z.B. also auch mehr als zwei sein), dass vorher abklären müssen, was sie wünschen und was eben nicht.
    Die spannende Frage ist also auch hier wieder, wer zu wem passt - und nicht, wie wichtig den Männern Sex ist. Ich habe attraktive Frauen und Männer in absolut nicht-sexuellen Zusammenhängen durchaus überzeugend sagen hören, dass es ihnen "nicht so darauf ankommt" bzw. "einmal im Monat reicht".
    Mir nicht.
     
    • # 28
    • 30.01.2014
    • Gast
    am Anfang meiner Ehe, war die Liebe deutlich wichtiger als Sex. Obwohl ich da schon merkte, dass mir der Sex nicht reichte. Das wurde dann immer mehr zum Problem. Ich dachte mir es würde mit der Zeit unwichtiger werden, ist es aber nicht. Jetzt wo die Kinder erwachsen sind, überlege ich, ob ich mich trenne, weil ich so sehr darunter leide.
    der Anspruch "liebe mich so wie ich bin" kann oft nur für einen erfüllt werden.
     
  17. Zunächstmal ist es doch so, daß im Normalfall die sexuelle Anziehung die Triebfeder ist, die einem dazu veranlaßt, eine Beziehung einzugehen. Wie diese Sexualität dann aussieht und welchen Raum sie in der Beziehung einnimmt, ist sehr unterschiedlich. Ich könnte das nicht in Prozenten ausdrücken.

    Für mich ist Sex schon die bloße Gegenwart des Partners. Gemeinsame Unternehmungen, zusammen was kochen, Blödsinn quatschen, tiefsinnige Gespräche führen. Gemeinsam im Bett Novellen vorlesen und interpretieren, oder über ein aktuelles Thema diskutieren. Der eigentliche Akt (Penetration) ist da schon eine Begleiterscheinung.
     

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