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  1. Wie würden Männer einen Mann von sicherer Verhütung ohne Hormone und Spirale überzeugen?

     
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  3. An welche sicheren Verfahren denkst Du denn? Mir fallen keine ein, von endgültiger Sterilisation mal abgesehen.

    Kondome sind auf jeden Fall nicht ausreichend sicher, das ist durch mehr als ausreichend viele Studien belegt.
     
  4. Nun habe ich das Buch gefunden, das mir mal ein Mann empfohlen hat:
    Roland Süßmuth: Empfängnisverhütung : Fakten, Hintergründe, Zusammenhänge

    Selbst habe ich es noch nicht gelesen. Es soll wohl Wert auf hormonfreie Verhütung legen und eben auch ohne Spirale gut klappen.

    Ich würde wirklich gerne wissen, wie Männer so generell dazu stehen (die vielleicht bisher Partnerinnen hatten, die die Pille nahm oder eine Spirale hatte) bzw. wie sie sich die Verhütung ohne Hormone und Spirale vorstellen können bzw. wie allgemein die Erfahrungen hier im Forum sind.

    Mary - the real
     
  5. Mary, mit oder ohne Buch gibt es keine sicheren Verhütungsvarianten ohne Hormone und ohne Spirale.

    Natürliche Empfängnisverhütung im Sinne der symptothermalen Methode kann konsequent angewandt zwar ziemlich sicher sein, aber es bleiben auch nur wenige Tage je Zyklus übrig und ausgerechnet diejenigen mit besonders hoher Libido sind es eben leider gerade nicht.

    Ich genieße es, eine Spirale zu tragen und mich bei ganz natürlichem Zyklus jederzeit sicher zu fühlen.

    Die Wahl einer Verhütungsmethode hängt natürlich auch stark davon ab, wie inakzeptabel eine eventuelle Schwangerschaft wäre. Ohne festen Partner wäre es für mich eine Katastrophe, daher setze ich nicht auf waghalsige Techniken, nur um Hormone oder Spirale zu vermeiden, mit der Millionen Frauen blendend zurecht kommen. Man kann auch übertreiben mit Abneigung und Ängsten.
     
    • # 4
    • 22.05.2009
    • Gast
    Naja, daß hier kein Mann schreibt sagt ja auch einiges aus ... hm :-(

    Mary - the real
     
  6. @#4: Mal ehrlich, ich kenne mich wirklich gut mit der medizinischen Thematik aus. Was genau soll ein Mann denn noch anderes wissen oder kennen? Ein Mann kann ein Kondom benutzen oder eben nicht. Dazu wird er bereit sein, falls Du darauf bestehst. Ausgesprochen vernünftige Männer werden vielleicht lieber ganz druaf verzichten, als sich nur auf ein waghalsiges Kondom zur Verhütung zu verlassen. Das könnte ich nachvollziehen. Die Statistiken sind ja eindeutig.

    Würdest Du eine sexuelle Beziehung wollen ohne wirklich sichere Verhütung? Oder ohne an jedem Tag geschützt zu sein? Mir wäre das zu riskant!

    Die natürlich Verfahren sind vielleicht OK, wenn man prinzipiell mit einer Schwangerschaft leben könnte, aber lieber noch warten würde. Aber in anderen Situationen nicht.

    Ich glaube, Du verlangst hier unrealistisches.
     
  7. @#4: Na ja, weil uns auch nicht mehr dazu einfällt außer Sterilisation und Abstinenz. Selbst spaßbefreites Tragen 4-lagiger Kondome schützt nicht vor ungewolltem "Abrollen".
     
  8. @#4: Mary, sag Du uns doch einfach, welche Methode Du bevorzugen würdest und dann sehen wir weiter.

    Ich finde nicht, dass Kondome für eine dauerhafte Beziehung ein probates Mittel sind. Geschweige denn zur sicheren Verhütung (kann man nicht oft genug betonen).
     
  9. In Sachen Kondome stimme ich mit Euch überein. Dann bleibt nur die Wahl zwischen Hormonen bzw. Spirale, die aber Entzündungen verursachen und damit zur Unfruchtbarkeit führen kann.

    Mary - the real
     
  10. @#8: Mary, wir sind uns sofort einig, wenn wir feststellen, dass es das perfekte Verhütungsmittel noch nicht gibt und alle erhältlichen Mittel und Methoden durchaus Nachteile haben. Auch sind wir uns wohl einig, dass es außer Kondome kein Verhütungsmittel für den Mann gibt und dass Kondome für eine dauerhafte Beziehung kein probates Mittel sind.

    zur Pille: Es gibt ja mindestens zwei grundsätzlich verschiedene Typen: Kombinationspräparate und reine Gestagen-Präparate. Letzteres auch in Varianten wie Implanon, Hormon-Spirale, Pflaster. Hast Du wirklich beide Sorten schon ausprobiert? Viele Frauen sind eigentlich begeistert von den neuen Pillen, weil die Libido kaum leidet und die Nebenwirkungen gering sind, wobei Menstruationsbeschwerden häufig stark gelindert werden (z.B. Yasmin)

    zur Spirale: Sie KANN bei wenigen Pechvögeln eine Entzündung auslösen, ja. Aber wie häufig tritt das auf? Fast alle Komplikationen treten in den ersten paar Zyklen auf und wenn man die Zeit problemlos übersteht, dann hat man ein jahrelang zuverlässiges, nicht spürbares Verhütungsmittel. Ganz egal ob man Durchfall hat oder erbricht, ob Jetlag oder Antibiotika, ob Hüttentour oder Zeltlager, man ist komplett unabhängig, muss an nichts denken, kann nichts vergessen und muss nichts dabei haben. Ich finde das exzellent und vertrage die Kupferspirale sehr gut.

    Ich würde an Deiner Stelle das Verhütungsproblem unbedingt vor dem Kennenlernen eines Mannes gelöst haben wollen! Nichts ist doch blöder, als wirklich verliebt zu sein, und dann mit solchen Dingen anzufangen. Egal ob Hormonpräparat oder Spirale, am besten man ist es schon einige Monate gewohnt und man fühlt sich sicher damit. Die ersten Monate der Gewöhnung an ein neues Verhütungsmittel sind nicht ideal für eine frische Beziehung.

    Wie wäre es denn mit einer Hormonspirale? Sehr harmlos, weil die Hormone lokal abgegeben werden, exzellente Sicherheit, jederzeit entfernbar, falls Du doch nicht glücklich bist. Ich persönlich komme aber auch mit der Kupferspirale gut zu recht. Lass Dich doch mal von Deinem Frauenarzt beraten!
     
  11. @ 9 Frederika

    DANKE, daß Du Dir die viele Mühe gemacht hast!
    Nur auf die "Beratung" bei Ärzten gebe ich nicht wirklich viel. Hab nämlich das Thema vor einiger Zeit schon angesprochen und bin ziemlich entsetzt, wie mager die Auskunft war. Wenn die bei Teenies auch so aussieht, na dann wundert mich gar nichts mehr.
    Es ist besser, sich selbständig unbedingt eingehend schlau zu machen.

    Zwar kann ich nachvollziehen, daß manche eine bombensichere Verhütung gerne voraussetzen, wenn sie auf Partnersuche sind - aber mein Ding ist es nicht. Sozusagen allzeit bereit möchte ich nicht sein. Und soo dringend muß es nun wirklich nicht sein. Außerdem gehe ich nicht davon aus, daß es so rasch klappen wird. Und wenn, dann sollte es an ein paar Wochen hin oder her auch nicht scheitern. Hätte man sich nämlich nicht gefunden, hätte ich für meinen Teil ja auch keinen Sex. Ich seh das eher auch als eine Art Selektionsmethode. Je nachdem wie er in dieser Sache reagieren wird, wird es mir einige Aufschlüsse geben.
    Werd mir auf jeden Fall mit aufgrund Deiner Infos weiter Gedanken machen.

    Naja, und zu meiner Frage kam ich eben, weil ich immer öfter von männlicher Seite Kommentare hörte oder mitbekam, die alle in Richtung sanfte Verhütung gingen. Wollte mal wissen, wie hier so die männliche Ansicht dazu ist ... naja, und jetzt weiß ich's :)

    Mary - the real
     
  12. @#10: Ich sehe rechtzeitige Verhütung nicht als "allzeit bereit", sondern erspare eher mir den Stress, während der verliebten Phase zum Frauenarzt zu gehen und mich an eine neue Methode zu gewöhnen. Egal ob Pille oder Spirale, einige Monate dran gewöhnen schadet nie! Insofern würde ich mich an Deiner Stelle rechtzeitig darum kümmern -- Deinetwegen nicht des Mannes wegen. Wie Du weißt, bin ich die letzte, die voreilig und spontan mit einem Mann schlafen würde. Ich hätte aber weder den ersten Monat Pille noch die ersten beiden Monate Spirale in einer frischen Beziehung sein wollen.

    Das mit der Selektionsmethode habe ich nicht verstanden: Was ist denn Spreu und was ist Weizen bei Dir? Ein Mann, der mehrere Monate mit Dir zusammen ist, ohne Sex zu wollen, ist Weizen? Oder würdest Du im Ernstfall doch schwach werden und Kondome als einziges Verhütungsmittel einsetzen? Das wäre ein Fehler!

    Wenn ich selektieren müsste, würde ich auf keinen Fall einen Mann nehmen, dem es irgendwie egal ist, ob und wie ich verhüte, sondern der nur einfach ein Kondom nimmt und meint das reicht. Auch würde ich keinen wollen, der meint eine natürliche Methode wäre klasse -- entweder dem ist Verhütung echt nicht wichtig, oder er hat sich nicht schlau gemacht oder ihm ist Sex nicht wichtig. Wäre alles kein gutes Zeichen. Also ich weiß wirklich nicht, wonach Du da selektieren möchtest.

    Welche Verhütung ist denn "sanft"? Abstinenz an 16 von 28 Tagen? Finde ich knüppelhart, zumal ich gerade um den Eisprung herum die tollsten Orgasmen habe und am schnellsten erregbar bin. Abstinenz ist eigentlich eine tägliche Herausforderung an die Disziplin und das Zusammenreißen beider Partner -- und das kann auf Dauer nur schief gehen. Sanft ist das überhaupt nicht, ganz im Gegenteil, finde ich.
     
  13. @ 11 Frederika

    Das "allzeit bereit" meinte ich nicht auf Deine Handhabung bezogen (ich weiß ja, wie Du manches handhabst). Aber rein körperlich betrachtet wäre es mit Pille oder Spirale schon so. Und wie solch eine Info auf manche Männer wirken kann, hab ich leider schon erlebt. Für das, was ich mir wünsche, ist mir für mich lieber, eben nicht relativ rasch zumindest verhütungstechnisch für Sex bereit zu sein. Es verschafft mir die Luft, die ich sicher noch brauche und es verschafft mir eher eine Chance, "rechtzeitig" kennenzulernen, wie der Mann tickt.
    Wenn ein Mann zu sehr auf Sex aus ist, dann ist mir das schon ein Alarmzeichen. Und was wäre so schlimm daran, gemeinsam die Anfangsphasen der einen oder anderen Verhütungsmethode zu durchleben? Ich fände es gut, erkennen zu können, wie der Mann mit so etwas umgeht. Schließlich wünsche ich mir eine langfristige Partnerschaft und da kommt es immer mal wieder vor, daß Arzttermine nötig werde können oder einer der beiden nicht ganz auf der Höhe ist. Wenn er mit nichts etwas zu tun haben wollte, gäbe mir das sehr zu denken, denn das hatte ich schon und das will ich nicht mehr.

    Und nein - ich für meinen Teil würde sicher nicht schwach werden und mich lediglich auf Kondome verlassen.

    Und "sanfte Verhütung" ist so ein Begriff unter dem die natürlichen Verhütungsmethoden kursieren. Damit sind doch die Auswirkungen der Verhütungsmethode auf den weiblichen Körper gemeint, die eben bei der Pille oder Spirale massiver sein können. Ich meinte damit nicht, daß ich die eine oder andere Methode insgesamt als sanft betrachte. Hab ja schon auch irgendwo Verständnis für die Männer ... und bin ja auch irgendwo nur ein Mensch, auch wenn ich es spät merke :)

    Mary - the real
     
  14. #12: Hm, Mary, jedem sein Auswahlverfahren, ich rede Dir nicht länger rein! *lächel*

    Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass man innerhalb einer Beziehung ganz anders auf Arzttermine oder Probleme reagiert als zu Beginn. Wenn eine erwachsene, erfahrene Frau in unserem Alter noch mit Verhütung experimentieren muss und sich unsicher ist, dann wirkt das nicht gerade über den Dingen stehend, sag ich mal. So etwas kann man sich in jungen Jahren leisten, aber mit Mitte 30 mus man als Frau, finde ich zumindest, so etwas im Griff haben. Ich habe einfach nur Angst, dass ein wirklich toll passender Mann bei Deiner Technik abgeschreckt wird, weil er einfach keine Lust auf solche Mätzchen hat. 20 Millionen Frauen verhüten ohne Probleme und ausgerechnet er kommt an eine, die meint, es gäbe keine passende Methode...

    Also ich will damit sagen, aus männlicher Sicht wirkt Dein Verhalten eigenartig. Manch einer denkt vielleicht, in dem Alter will die unbedingt schnell ein Kind und springt deswegen ab; der andere sieht die Kompliziertheit und ist abgeschreckt; der nächste ist vielleicht wirklich enttäuscht, ausgerechnet in der super-verliebten Phase nicht ranzudürfen. Also das könnte ich sogar als Frau absolut verstehen: Gerade frisch verliebt und mit klopfenden Herzen bringt Sex doch dreimal so viel Spaß. Wenn man da dann noch ewig warten muss... ne, also das ist in meinen Augen wirklich die falsche Methode.
     
  15. @ #13 Frederika

    Ja, alle diese Gedanken hatte ich auch schon ...
    Wie es andere hier sehen, fände ich wirklich interessant.

    Mary - the real
     
  16. Ich würde Männer so zu überzeugen versuchen, dass ich ihnen erkläre, wie hormonelle Verhütungsmittel wirken und welche Auswirkungen das auf die Partnerschaft haben kann.
     
  17. @#14: Ich fänd es in der Tat auch nicht besonders prickelnd, wenn in der ersten gemeinsamen Nacht plötzlich Verhütungsprobleme aufträten. Sie hatte ja schließlich vorher genug Zeit, sich über ihren Anteil Gedanken zu machen.

    Zugegeben, ich hab leicht reden; ich brauch nur ne Packung Kondome zu kaufen, um meinen Anteil zu erfüllen. Aber so ist nun mal die Biologie.
     
  18. @ #16 ThomasHH
    Heißt das, Du würdest vorher nicht mit ihr das Thema Verhütung ansprechen?

    @ #15 philipp
    Was meinst Du zu #13 und #16?

    Mary - the real
     
  19. @#17
    Was soll ich dazu sagen? Es gibt eben Menschen, die sehen es so, und es gibt Menschen, die sehen es anders. Ich habe ja schon an anderer Stelle gesagt, dass ich kein großer Freund von diesen Hormonen bin und es auch andere Möglichkeiten gibt.
     
  20. @#17: Wenn die ersten Intimitäten gelaufen sind, dann spricht man schon über dieses Thema. Ich möchte zumindest wissen, welche Methode sie bevorzugt. Bislang waren das immer Pille oder Spirale, so dass ich mir keine weiteren Gedanken machen musste. Sollte ich da mal was Symptothermales hören, würde ich mich erschrecken. Sollte ich was anderes Skurriles hören, was ich nicht kenne, mach ich mich darüber schlau.

    Ich möchte eigentlich nur einen Eindruck bekommen, ob sie in der Sache in irgendeiner Weise fahrlässig oder verantwortungsbewusst umgeht. Details wie technische Wirkung und Anwendung der Methode interessieren mich nicht. Das ist einfach ihre Sache.
     
  21. Ich habe mit meiner zukünftigen Exfrau jahrelang mit Kondom verhütet.War nicht wirklich lustig aber machbar.Eine Sterilisation ist wegen ihres Kinderwunsches ausgeblieben.Ansonsten bin ich ein bischen befremdet wie oft hier von falschen Zeitpunkten für dies und das die "Rede"ist.Mir ist das ein wenig zu "erfolgsorientiertes" Denken.Ich halte es für sinnvoll über die Dinge zu sprechen die mich wirklich bewegen,mag der Zeitpunt vielleicht ratgebertechnisch auch schlecht gewählt sein.
     
    • # 21
    • 23.05.2009
    • Gast
    @ #18 philipp
    "andere MöglichkeitEN"
    An welche Du als vernünftiger Mann da denkst und welche Du für praktikabel und akzeptabel hältst, willst Du wohl nicht weiter (anonym?) publizieren? ... Schade, denn es wäre genau das, was mich brennend interessiert.

    @ #19 ThomasHH
    "interessieren mich nicht. Das ist einfach ihre Sache."
    Das hätte ich jetzt nicht so von ausgerechnet Dir erwartet.
    Und gerade bei der Pille würde ich mich nicht zu sehr in Sicherheit wiegen und mir schon auch als Mann ziemlich Gedanken machen! Nicht nur hinsichtlich der Auswirkungen von Hormonen sondern sie wird ja gerne vergessen, wirkt dann und wann nicht, ... Dann kann man ja, sofern man informiert wurde, auch keinen Sex haben. Selbst wenn sie die Pille nimmt, heißt das nicht, sie handelt und ist wirklich verantwortungsbewußt. Vielleicht ist sie einfach nur froh, daß sie keine Menstruationsbeschwerden mehr hat und ihre Haut schöner ist (und dafür ist es nicht wild, die Pille hier und da mal zu vergessen). Wenn Mann meint, er könnte sich in der Sache auf eine Frau wirklich verlassen, kann er sich leider täuschen. Wie oft schon habe ich Gespräche gehört, in denen Frauen regelrecht generalstabsmäßig geplant haben, die Pille zu "vergessen"!

    Naja, bin einfach überrascht, daß tatsächlich nur sehr wenige Männer mehr mit der Verhütung zu tun haben wollen, denn es wäre ja auch durchaus in ihrem eigenen Interesse. Und wäre es wirklich so schlimm, nicht immer wenn einem danach ist, Sex haben zu können im Sinne von Penetration? Naja, ich kann gut reden - bin ja schon länger Single als die meisten hier ... Lege mal die Nicht-Reaktionen hier so aus, daß die Pille eigentlich von 99% der Männer präferiert wird. Ob ich dann aus dem einen verbleibenden Prozent jemand Passendes finde ,,, Oh ich bin ganz froh, daß Wahrscheinlichkeitsrechnung nicht meine Stärke war! :)

    @ #20 petermcbauch
    Etwas mehr Sicherheit hätte ich da schon gerne ... aber ok, ihr ward ja auch verheiratet ...

    Ja und das Reden ist nicht wo wirklich mein Ding. Und über Verhütung viel reden müssen will ich auch nicht mit einem potentiellen Kandidaten. Es wäre mir schon sehr lieb, ich hätte die Sache für mich im Griff und wäre weniger von einer weiteren Person abhängig.

    Mary - the real
     
  22. @#21: "Und wäre es wirklich so schlimm, nicht immer wenn einem danach ist, Sex haben zu können im Sinne von Penetration?" -- Ja, das wäre es! Ohne Kuscheln und den damit oft spontanen und einfach so frei zu genießenden Sex wäre es nichts für mich und in bin mir sicher, dass das auch die meisten Männer so sehen. Sexualität gehört einfach zu einer Beziehung dazu und ich kann Sex nur genießen, wenn er ohne Sorgen und Vorsicht ausgeübt werden kann.

    Liebe Mary, es gibt wirklich verläßliche Verhütungsmethoden. Warum nutzt Du nicht eine davon und das möglichst bald, bevor es zu spät ist und eine womöglich tolle neue Partnerschaft verdirbt? Du kannst wirklich nicht erwarten, dass ein 40-Jähriger dafür Verständnis hat, dass eine 35-Jährige so tut als würde es keine passablen Verhütungsmethoden geben. Du stehst Dir einfach selbst im Wege. Es wird darauf hinauslaufen, entweder ein komplett unbefriedigendes Sexleben zu haben oder dass Du doch eine der Methoden nehmen wirst, die Du jetzt ablehnst. Das ist fast so sicher wie das Amen in der Kirche. Warum machst Du Dir das Leben schwer?

    Dein letzter Absatz ist vernünftig -- also handel bitte danach! Die Hormonspirale "Mirena" ist ein sehr guter Kompromiss aus sehr geringer Hormonbelastung, sehr hoher Sicherheit und hohem Verhütungskomfort. Das wäre meine Empfehlung an Dich. Da kann man dann auch nichts vergessen oder Pech haben (Kotzen).
     
  23. @#21.2: "Das hätte ich jetzt nicht so von ausgerechnet Dir erwartet." - ich bin bestimmt nicht als hinterwäldlerischer Patriarch verschrien, der ein Heimchen am Herd sucht, aber bestimmte geschlechtsspezifische Kompetenzbereiche gibt es einfach in einer Beziehung. Verhütung ist ihr Bereich (abgesehen von Kondomen am Anfang). Das Hochschleppen schwerer Wasserkisten in den 4. Stock ist meiner.

    Im Falle der Pille muss man einfach mit dem Risiko des Wirksamkeitsverlusts der Pille oder des Vergessens leben. Diesem Risiko muss man auf anderen Ebenen begegnen und einfach den Fall der ungewollten Schwangerschaft in sein Leben einkalkulieren.

    Interessanterweise habe ich mal hier über EP einen Kontakt kennengelernt, der an der Pille für den Mann herumgeforscht hat. Im Prinzip funktioniert das Ding wohl schon, aber es gibt noch zu viele Nebenwirkungen. Lustige Geschichten hat sie mir erzählt. Da kommen hochpotente Norwegische Alphamänner nach Deutschland, um hier Spermaproben abzugeben, die sie dann für ihre Forschungen benutzt. Das waren übrigens alle Informatiker - was natürlich für niemanden eine Überraschung sein dürfte. *ggg*
     
    • # 24
    • 23.05.2009
    • Gast
    (w39)

    Beim ersten GV ist doch eh klar Kondom,
    und im laufe der Beziehung (sobald man den HIV-test gesehen hat)
    wird man sich dann schon einig werden.

    Mir persönlich wäre eine Methode wie sie Mary bevorzugt zu unsicher..
    Ich persönlich bin mit der Spirale sehr zufrieden.
     
    • # 25
    • 23.05.2009
    • Gast
    @ 22 Frederika und #23 ThomasHH

    Ich denke schon auch in die umgekehrte Richtung von wegen wie würde ich es sehen, wenn ich der Mann wäre ... und ich meine es geht ja dann nicht um irgendeinen ...
    Auch würde ich nicht wollen, daß er die Pille für den Mann nimmt - sind doch auch Hormone ...

    Ist schon gut zu wissen, woher der Wind weht ... so gerne ich Kinder hätte: ich will doch nicht morgen jemanden kennenlerne und übermorgen schwanger werden!!!

    Lieben Dank für Eure Geduld!
    Mary - the real

    P.S: @ ThomasHH:
    dann würde ich mir aber an Deiner Stelle noch mehr Sorgen darüber machen, daß die Pille nicht wirken könnte :)
     
    • # 26
    • 23.05.2009
    • Gast
    Ich bin schockiert darüber, wie häufig in diesem Forum das Kondom als unzulängliche Methode genannt wird. ES ist das einzige Mittel, um HIV zu vermeiden. Hallo, was ist los mit euch????? Wir leben in einem Zeitalter, da kann man dieses Thema nicht einfach todschweigen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Bei mir war es jedenfalls immer die beste Methode und meine Partner hatten nie Probleme damit. Da gibt es wunderbare, hauchdünne, gerippte, gut riechende, gut schmeckende etc. Exemplare.

    NINA
     
  24. @#25: Erstens, Mary, gibt es keine Pille für den Mann, denn das sind nur vage Zukunftsphantasien, die noch längst nicht erhältlich sind und wahrscheinlich auch in absehbarer Zeit nicht erhältlich sein werden. Die meisten Firmen haben die Forschung daran wieder eingestellt.

    Zweitens stimme ich Dir zu, dass Du auf keinen Fall kurz nach dem Kennenlernen schwanger werden solltest -- dafür sind Frauen wie Du und ich nicht gemacht. Also lege BITTE Wert auf Verhütung und mach Nägel mit Köpfen. Mangels besserer Methoden wirst Du so oder so bei der Pille, Hormonspirale oder Kupferspirale enden und dann kannst Du das auch rechtzeitig machen und verdirbst Dir weder eine potentielle Beziehung noch die erste tolle Phase des Verliebtseins.

    @#26: Liebe Nina, das Kondom ist zur Vermeidung von sexuell übertragbaren Krankheiten, insbesondere auch dem Schutz vor HIV, ein sehr wichtiges Hilfsmittel. Für neue Beziehungen ist ein Kondom ein unabdingbares Mittel zur Gesundheitsvorbeugung!

    Als Mittel zur Empfängnisverhütung sagt die Statistik jedoch, dass vergleichsweise viele Frauen ungewollt schwanger werden, und zwar etwa 14 von 100 über ein Jahr Nutzungsdauer bei regelmäßigem Geschlechtsverkehr (siehe Pearl-Index). Das führt dazu, dass eine breite Mehrheit von 86 Frauen berichtet, das Kondom sei klasse und würde ohne Probleme funktionieren und sie wären natürlich nicht schwanger geworden -- aber eben auch, dass eine Minderheit von 14 Frauen berichtet, sie wären ungewollt schwanger geworden. Das ist bitter für die, die schwanger wurden! Es gibt so viele Studien zur Verhütungssicherheit von Kondomen, dass wirklich nicht mehr angezweifelt werden darf, dass Kondome KEIN probates Verhütungsmittel für langfristige, sexuell aktive Partnerschaften sind. Ganz im Gegenteil, bei Nutzung von Kondomen über 5 Jahre sexueller Aktivität sind statistisch schon etwa die Hälfte aller Frauen mindestens einmal ungewollt schwanger.

    Der schlechte Verhütungsfaktor liegt unter anderem auch an einem verändertem Sexual- und Kuschelverhalten der miteinander vertrauten Partner in einer stabilen Beziehung sowie an der viel höheren Koitusfrequenz in stabilen Beziehungen verglichen mit ONS.

    Ich persönlich finde Kondome schon als Frau abtörnend und den Beischlaf störend, aber alle meine Partner fanden Kondome schrecklich und den Spaß stark hemmend. Das kann ich nachvollziehen. Für flüchtige Sexualkontakte sind Kondome wertvoll und unabdingbar, aber für dauerhafte, lustvolle Partnerschaften sind Kondome in Graus und stehen kuschligem, vertrautem Sex komplett entgegen.
     
  25. @ #26 Nina

    Das haben Frederika, ThomasHH und ich nicht erwähnt, weil wir wahrscheinlich alle drei voneinander wissen, daß wir uns der Gefahr von Krankheiten bewußt sind. Kondome würden vermute ich mal sehr stark von jedem von uns in der Anfangsphase verwendet werden. Aber wir wollen ja alle als Endziel eine langfristige Beziehung.
    Aber grundsätzlich hat Du Recht - nicht nur in Bezug auf AIDS, auch bzgl. Hepatitis, HPV, ... Frederika ist da Spezialistin. Vielleicht meldet sie sich nochmals.

    Mary - the real
     
  26. Ich sag's ja, auf Frederika ist Verlaß :)

    Ja, daß es die Pille für den Mann noch nicht gibt, weiß ich.
    Danke nochmal für Deinen mahnenden Finger! Ich hab's verstanden und auf Nummer sicher gehen ist ja auch grundsätzlich mein Ansatz - eigentlich immer.

    Mary - the real
     
Status der Frage:
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