1. Ziehen sich Gegensätze nicht doch an?

    Als selbstbewusste, große und eigentlich mehr rationale Frau muss ich immer wieder feststellen, dass ich gerade sensible und introvertierte Männer für mich interessieren. Also gerade die Männer, welche ich nicht so mag. Ich suche eigentlich mehr einen Typ Mann meines Schlages mit ähnlichen charakterlichen Merkmalen. Hingegen wohl diese Männer gerade wieder die sensiblen Frauen zu bevorzugen scheinen. Ist da was dran? Was glaubt ihr?
     
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  3. Kurzfristig sind Gegensätze attraktiv, langfristig harmoniert es nur bei Gleich und Gleich.
     
    • # 2
    • 30.10.2011
    • Gast
    Gegensätze haben sich für mich in Beziehungen nicht bewährt. Man ist zu verschieden, um ein gemeinsames Lebensmodell zu erstellen, bzw zu erreichen.
    Meine Frau und ich sind absolut gleich in Sachen Ehrgeiz, Zielstrebigkeit und vieler anderer Ansichten. Darum harmonieren wir wortlos seit Jahren.
    So etwas gab es in meinen "gegensätzlichen" Beziehungen nicht mal im Ansatz. Darum waren die Beziehungen auch immer mit so viel Beziehungsarbeit verbunden. Damals hielt ich das für normal. Aus heutiger Sicht hat man sich dabei nur gegenseitig blockiert.
    Ich rate zur Geduld, bis die andere "Hälfte" gefunden ist.
     
    • # 3
    • 30.10.2011
    • Gast
    Vermutlich weil oft nicht begriffen wird, dass es zur Bildung der Gesamtpersönlichkeit notwendig wäre, das "andere" zu integrieren. Das ist aber mit Arbeit verbunden.
     
    • # 4
    • 30.10.2011
    • Gast
    Liebe FS,
    ich bin auch so eine Frau deines Types. Es scheinen noch ungeklärte Gesetzmäßigkeiten zu geben, dass wir gerade die Typen von Mann anziehen, die uns halt nicht ähneln. Dabei wollen wir ja einen Mann, der uns irgendwie und wir ihm ähneln. Gleich und gleich gesellt sich halt gern.

    Bisher konnte mir noch keiner erklären, warum schwache Männer auf "starke" Frauen stehen und "Starke" Männer auf schwache Frauen.

    w 48
     
  4. So manche Männer wollen lieber ein "Frauchen", um sich männlich überlegen zu fühlen ?
    Dagegen eine gestandene Frau auf gleicher Augenhöhe = den Männern zu unheimlich ?

    "Schwache" Männer könnten sich ggf. an starke Frauen "klammern". Aber dann fühlt sich die Frau als "Mutter-Ersatz" ?

    @FS: Such Dir einen Mann auf gleicher Augenhöhe. Der aber genug emanzipiert ist, so daß er dieses "männlich-überlegen" nicht braucht. Kurz gesagt: Relativ mehr Hirn, als Hormone.
     
    • # 6
    • 30.10.2011
    • Gast
    Ich glaube, es geht weniger um die Gegensätzlichkeit, sondern um die Ergänzungen - wenn man zu gleich ist, kann das ggf. nervig oder langweilig sein. Wenn beide sehr ungeduldig und explosiv sind, dann endet das Ganze doch eher im Chaos und heftigen Streitereien. Also ist es besser, wenn ein eher ungeduldiger Typ auf einen geduldigen bzw. ruhigeren Menschen trifft, der das ausgleicht. Oder aber: Einer ist chaotisch, der andere hat Termine besser im Griff etc.

    w
     
  5. Für mich ist es schnell erklärt. 2 schwache Partner kommen nicht weit. Also sucht sich ein Schwacher einen Stärkeren, um geführt zu werden. Der Starke sucht manchmal jemanden, den er führen kann. Trotzallem gibt es noch Mischformen.
     
    • # 8
    • 30.10.2011
    • Gast
    Hier FS:
    Diese sensiblen und introvertierten Männer wirken auf den ersten Blick nicht so.
    Groß gewachsen, erfolgreich im Beruf, also keine unscheinbaren verschüchterten Bubis.
    Bei näherem Kennenlernen merkte ich erst was los war. Das hat mich gewaltig irritiert und ich zog mich zurück, bzw. brach den Kontakt ab. Ein Mann blieb hartnäckig, er geht davon aus, dass wir uns wunderbar ergänzen, aber ich glaube nicht, dass dies auf Dauer funktionieren wird.
    Naja, evtl. ist es ein Versuch wert, vielleicht. Aber ich glaube auch, das stille Wasser tief sind und mach introvertierter Mann sich im Laufe der Beziehung als Macho erwiesen hat, hörte ich schon oft. Aber was soll dann das Verstellen? Ich bin ratlos.
     
  6. Gegensätze mögen sich anziehen - aber sie stoßen sich in der Regel auch irgendwann wieder ab.

    Ich habe schon oft Studien von Paarpsychologen gelesen und alle kamen zum selben Ergebnis: Gleich und gleich gesellt sich gerne, viele Gemeinsamkeiten sind gut für eine langfristige, harmonische Partnerschaft.

    Im Übrigen dürfte hier mal wieder das Problem sein, dass wir nicht alle dasselbe unter Gegensätzen verstehen bzw. Gegensätze und Ergänzungen differenziert zu betrachten sind. Wenn zwei sehr Extrovertierte zusammen sind, kann es Probleme geben, es kann aber auch passen. Sind zwei sehr Dominante zusammen, so wird mitunter ein Kampf darüber entbrennen, wer das Ruder in Händen hält. Da wäre die Kombi Dominanter - sich "Unterordender" besser. Natürlich gibt es immer auch Mischformen - wie # 7 sagt.
     
    • # 10
    • 31.10.2011
    • Gast
    Ist auch nicht so. Von Deiner Warte aus nimmst Du halt mehr Männer als „schwach” wahr. Bzw. neigst Du dazu, sie bei der erstbesten Gelegenheit in diese Schublade zu schieben, obwohl die Schwäche nur eine scheinbare ist.
     
    • # 11
    • 31.10.2011
    • Gast
    Nun, dann wäre hier die Frage, was denn angeblich hinter dieser scheinbaren Schwäche steckt? Vielleicht sucht die FS ja nunmal jemanden, der auch stark "scheint", damit sie nicht immer als die Verantwortliche, Dominante auftritt?

    Ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass manche auf den ersten Blick schwache Männer, die sich eine "starke" Frau suchen, sich tatsächlich auch gerne hinter dieser verstecken oder zu ihr aufschauen wollen. Und nicht gerne der starke Beschützer sind. Das was die FS vielleicht sucht, ist jemand, der schon gerne Beschützereigenschaften ausstrahlt, aber sich nicht das leichteste Objekt sucht, gegenüber dem er "stark" auftreten kann.
     
  7. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, daß sich gegensätzliche Charaktere erotisch anziehen, was durchaus Sinn macht. Die Frage ist, ob sie sich bei allen Gegensätzlichkeiten so aufeinander einstellen können, daß es auch auf längere Sicht eine relative Haltbarkeitsgarantie gibt. Ich bin der besonnene Part gewesen, während die Ex'en sehr stark emotional geprägt waren. Man ergänzte sich somit durchaus. Auf der anderen Seite ergibt sich daraus auch ein erhöhtes Konfliktpotential, wo der besonnene Teil sich irgendwann überlegt, ob er sich das auf Dauer noch zumuten soll.

    Bei zwei temperamentvollen Parteien stelle ich mir das ungefähr so chaotisch wie bei zwei introvertierten Parteien langweilig vor.

    Die einzige Möglichkeit ist, den temperamentvollen Teil so zügeln zu können, daß er seine Emotionen im Griff bekommt bzw. seine Grenzen kennt. Umgekehrt sollte der besonnene Teil sich ein bißchen von den Emotionen des anderen mitreißen lassen können.
     
    • # 13
    • 03.11.2011
    • Gast
    Diese Männer verstellen sich nicht mit Absicht. Dahinter steckt m.E. der Irr-Glaube, dass sie nur bei der Frau weiterhin punkten können, wenn sie dem Ideal-Bild eines Machos entsprechen.

    Introvertierte Männer sind mir eh nichts. Auf den ersten Blick geheimnisvoll, was uns oft Frau ja reitz...., oft beruflich erfolgreich, aber als Partner! langfristig wenig taugbar.

    w 48
     
    • # 14
    • 04.11.2011
    • Gast
    Woher willst du wissen, wie meine Sichtweise ist und dass ich die Männer bei der erstbesten Gelegenheit in diese Schublade schiebe und deren Schwäche nur eine scheinbare ist?

    Wenn ein Mann z.B. nicht mit Geld umgehen kann, auf seine Gesundheit nicht achtet, ist das für mich eine große Schwäche, die nach deiner Definition ja nur eine scheinbare Schwäche ist? Hey.....?

    Ich habe einige starke Männer kennenlernen dürfen, leider haben die sich nur für Haschl´s interessiert.

    w
     
    • # 15
    • 04.11.2011
    • Gast
    Hier FS:
    Mittlerweile habe ich eine andere Wahrnehmung was "starke Männer" anbelangt.
    Früher dachte ich immer, was findet dieser tolle Mann an dieser nichtssagenden Frau?
    Heute denke ich mir, ein wirklich starker Mann hat auch eine starke Frau, also kann so ein Mann wie anfangs beschrieben gar nicht so toll sein.
     
    • # 16
    • 04.11.2011
    • Gast
    Männer, die nicht mit Geld umgehen können, sind schwache Männer. Weder habe ich behauptet daß alle schwachen Männer nur scheinbar schwach sind, noch glaube ich daß schwache Männer sich gezielt starke Frauen aussuchen. Letzteres ergibt sich einfach aus der Tatsache, daß der schwache Läufer in einem Rennen relativ viele Konkurrenten als stark wahrnimmt und der starke relativ viele als schwach, im Vergleich zu ihm selbst. Du nennst Dich eine starke Frau, also bist Du im Bezug auf Dich selbst von mehr schwachen als von starken Männern (und auch Frauen, aber um die geht es nicht) umgeben.
     

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