1. Zu schnell zur Sache wegen Angebot und Nachfrage?

    Männer drängeln zu ONS und Frauen wollen lieber länger warten - wie wir hier zigfach gelesen haben - weil sie sich Sex nur in einer romantischen Liebesbeziehung wünschen und vorstellen können.
    Die amerikanischen Soziologen M. Regnerus und J. Uecker von University of Texas fanden nun die Gründe für das unterschiedliche Verhalten der jungen Männer und Frauen heraus. Die Hauptursache liegt am Überangebot an Frauen an den Universitäten. Inzwischen ist die Zahl der Studentinnen an den Universitäten stetig gestiegen, wohingegen die Zahl der Studenten stagniert oder gar rückläufig ist. So sehen sich gut gebildete junge Frauen fast dazu genötigt mit einem Studenten Sex zu haben, obwohl ihnen nicht danach ist. Sonst kann er sich aus dem Überangebot eine andere suchen.

    An den Unis, wo die Frauen zur Minderheit gehören, sind es die Studentinnen, die länger mit Intimitäten warten und sich aus dem Überangebot, den Passenden aussuchen können - wie die Soziologen ferner herausfanden. Ebenfalls sind an diesen Universität auch viel mehr Studentinnen ohne jegliche sexuelle Erfahrung (sie bleiben länger Jungfrauen) anzutreffen.

    Diese ökonomische Regeln von Angebot und Nachfrage liess sich auch ausserhalb des Campus beobachten. in Russland, wo sich die Frauen den Seitensprüngen ihrer Ehemännern mangels guter Partner zumuten "müssen" und die jungen farbigen Frauen in USA, da jeder 9-te möglichere Partner gleicher Hautfarbe im Gefängnis sitzt.

    Was meint ihr? Ist dieses ökonom. Gesetz (Angebot und Nachfrage) auch für die Online-Partnerbörsen, die man als ein Beziehungsmarkt bezeichnen könnte, gültig? Verleitet nicht gerade das scheinbar übergrosse Angebot an Frauen, einige Frauen dazu sich dem Mann zu früh sexuell hinzugeben aus Angst, er würde sich sonst eine andere aus einem oder gar mehreren Onlineportalen herauspicken? Wie denkt ihr Single-Frauen darüber? Habt ihr das Gefühl mit einem Mann schnell ins Bett gehen zu "müssen", da er sonst abspringen und sich einer anderen zuwenden könnte?
     
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    • # 1
    • 28.02.2012
    • Gast
    Ich denke nicht, dass Frauen sich schneller auf Männer einlassen, wenn Männer
    in der Unterzahl sind. Meistens liegt die 'Verfügbarkeit' an der inneren Einstellung, die
    mit den Ängsten (aus Kindheit, Famile und den früheren Partnerschaften) zusammen hängt.
    Frauen und auch Männer(!!!) machen in einer Beziehung vieles mit, was nicht wünschenswert
    oder gesund ist, weil sie Angst vorm Alleinesein oder von Ungeliebtheit haben.
    Eine starke (vor allem willensstarke) Frau wird sich nicht zu irgendetwas zwingen lassen.
    Sie wird auch erkennen, ob der Mann nur auf das 'Eine' aus ist oder wirklich Liebe dahinter
    steckt. Es mag natürlich in jedem Bekanntenkreis negativ Beispiele geben, diese
    Ausnahmen bestätigen aber eher die Regel. Aussagen im Internet werden übrigens nicht von
    einer repräsentativen Gruppe von Leuten getroffen, sondern - dafür spricht schon die Hilfesuche
    in einem Internet-Forum - von einer speziellen Art von Leuten.

    PS: Auch ich zähle mich zu diesen speziellen Leuten!
     
  3. Ein interessantes Thema.
    Ich denke, daß es unbewußt solche Effekte wirklich gibt. Frauen geraten, wenn viele von ihnen auf einem Haufen sind, genauso in unentspannte Konkurrenz wie Männer und tun Dinge, die sie bei Licht betrachtet wahrscheinlich als idiotisch empfinden würden.
    Ich bezweifele aber, daß sie es tun, um eine Beziehung zu bekommen. Für so einfältig halte ich selbst amerikanische College-Mädchen nicht. Denn Sex ist keine Tauschware für eine Beziehung.
    Ich glaube eher, daß bei Frauenüberschuß die patriarchale soziale Kontrolle nicht so hoch ist. Die Mädels sind in der Überzahl und können unbeschwert Spaß haben, ohne daß sie von einer Übermacht von Männern beurteilt oder schlecht behandelt werden.
     
    • # 3
    • 28.02.2012
    • Gast
    In Online-Börsen gibt es kein 'übergroßes' Angebot an attraktiven Frauen.

    Ob etwas als ONS endet oder weitergeht, lässt sich nur dann vorhersagen, wenn zumindest einer der Beteiligten von Anfang an weiß, dass ihn die andere Person nicht wirklich interessiert.

    Wenn jemand keine Lusr auf Sex hat, sollte er es lassen, im anderen Fall ist das Ende offen ...
     
    • # 4
    • 28.02.2012
    • Gast
    Was ist denn das (...) ? Das verstehe ich nicht.
    Woher nimmst Du das, mit welchen Überlegungen begründest Du diese Vermutung? Üben Kommilitonen etwa auf dem Campus eine "patriarchale soziale Kontrolle" (und dann gleich noch: der Sexualität der Frauen in einem repressiven Sinne) aus? Das ist ja wirklich ganz was Neues! Urteil oder vielleicht doch eher Vorurteil?
     
    • # 5
    • 28.02.2012
    • Gast
    An dieser Argumentationskette ist schon die Eingangsvoraussetzung falsch. Es mag Männer geben, die zu ONS drängeln, aber solches Interesse zu verallgemeinern und für typisch zu erklären macht die gesamte Studie wertlos. Denn was nicht existiert, kann auch keine Ursache haben.
     
    • # 6
    • 28.02.2012
    • Gast
    Liebe Fs, ich merke an der Uni eher ein anderes Verhalten. Die Jungs, die den Ruf haben auf alles zu steigen, was weiblich ist, kommen bei den Mädels einfach an. Auch wenn sie ganz genau wissen dass sie nur die nächste Nummer sind.
    Ich denke, das ist normales Brunstverhalten. Und je aktiver die Gruppe ist, umso mehr treiben es alle.
    Aber Beziehungen, entstehen nur ganz wenige.
     
  4. Die Soziologen (den Artikel kann man in der März Ausgabe der Zeitschrift "Psychologie Heute" nachlesen) konnten auf die Angaben von fast 12.000 jungen Erwachsenen zurückgreifen.
    Der Mangel an Kandidaten zeigt sich auch in der Qualität der Liebesbeziehungen:

    -- 30% der sex. Beziehungen haben nichts mit Romantik und Liebesgefühlen zu tun.
    -- 20%! der jungen Männer berichteten, dass sie bereits beim ersten Date mit der jungen Frau Sex haben konnten. Ca. 50% der so gebildeten Paare schlief in wenigen Wochen miteinander.
    -- Viele junge Frauen haben in Beziehungen mit ihrem Partner haben Sex, obwohl nicht immer Lust und haben Sexpraktiken ausgeübt, die sie eigentlich nicht selber praktizieren wollten - auch in der Art, wie in der Pornographie dargestellt werden. (Auch hier beugten sich die jungen Frauen den Wünschen der Männer, mangels genügend Kandidaten).
    Weil sich die Studentinnen ebenfalls einen gut gebildeten Mann als Partner wünschen (Akademiker), sehen sie sich in der Tat genötigt dem Mann zu früh Sex anzubieten. Andernfalls sucht er sich eine andere. Nicht bei allen Akademikern steht die Bildung ihrer Partnerinnen zuoberst auf der Prioritätenliste. All das ergab die Befragung der Soziologen.
    Im Gegenteil. Ihre Angst keinen abzubekommen, weil die Mädels in Überzahl sind, macht es, dass sie sich zu früh auf Sex einlassen!

    Dort wo Männerüberschuss herrscht, können sich die Frauen Zeit lassen und in aller Ruhe den Mann auf Herz und Nieren prüfen, ob er an eine ernsthafte Beziehung interessiert ist und ob er dafür geeignet ist. An diesen Universitäten gibt es mehr Jungfrauen. Hier könnten sich die Frauen auch austoben Spass und Sex mit vielen Studenten haben. Hier sind umgekehrt Männer dazu genötigt lange zu warten. Tun es aber nicht, was ihre Untersuchung bestätigt, dass es am Angebot und Nachfrage liegt.
     
    • # 8
    • 28.02.2012
    • Gast
    ich würde meinen H***tern drauf verwetten, dass die Studie gekauft ist oder zumindest politisch motiviert. Ich denke, da steht ein bestimmter Teil der amerikanischen Gesellschaft dahinter, der extrem konservativ und oftmals christlich-fundamentalistisch eingestellt ist. Das würde auch erklären, dass das ganze aus Texas kommt, da gibt es solche Leute häufiger. Klar, welche Schlüsse können wir auch daraus ziehen?

    +Sex vor der Ehe ist böse (das ist schon die Grundannahme)
    +früher galten bessere Moralvorstellungen
    +früher gingen Frauen nicht so häufig an die Uni (KKK - nicht der Klan, das andere)

    Ergo ist das Heilmittel für unsere verrottete Gesellschaft, dass Frauen aus den Universitäten verdrängt werden um sich so ihre Jungfräulichkeit für die Ehe aufzuheben. Das ganze mit einem ökonomischen Ansatz begründet, ist ja auch logisch, wenn man bedenkt, dass in diesen Kreisen eine in wirtschaftlicher Hinsicht eher libertäre Einstellung (der Markt regelt alles) vorherrschend ist. Und das sage ich jetzt als Mann, der sich selbst als eher konservativ bezeichnet und an der Uni den Frauenanteil von 70% in seinem Studienfach gar nicht mehr witzig und schon gar nicht gesund fand.

    m,30
     
  5. Sex sells - aber allenfalls flotte Autos, Anzüge und Achselspray.

    Denn in einem umkämpften und beschränkten Markt macht es wenig Sinn, primär auf gemeinsame Merkmale zu setzen, hier kommt es auf gute Differenzierung an.

    Bliebe der Gedanke, mit Sex die Aufmerksamkeit zu gewinnen, um Zeit für das Kennenlernen von exklusiveren Eigenschaften zu bekommen. Doch auch dieser Gedanke geht nicht auf, denn solange Mann primär auf der Instinktebene unterwegs ist, ist er schlicht und ergreifend nicht empfänglich für Herz- oder Kopfwerte und wird sich daher weder verlieben noch an einer vernunftgetriebenen Basis für die Partnerschaft, in die er gezogen werden soll, denken.

    Damit kommt es wohl so, wie es in anderen Diskussionen zu lesen ist - nach einigen Nightstands flacht sein Interesse wieder ab.

    Keine sichere Strategie, eher eine zum Draufzahlen.
     
    • # 10
    • 28.02.2012
    • Gast
    Frau kann sich als Studentin ja auch jemanden nehmen, der mit seinem Studium schon fertig ist. Und nicht jede Studentin will unbedingt einen Akademiker. Außerdem haben - denke ich mal - auch einige Frauen gerne ONSs. Außerdem wird hier ja auch oft diskutiert, dass früher Sex nach wohl nicht zwangsläufig zu einer festen Bindung führt.
     
  6. Das ist auch nachvollziehbar bei einem so grossen Frauenanteil von 70%. Da können die Frauen, die Männer viel länger zappeln lassen! Die Studie kann nicht gekauft sein, denn die Gesetzmässigkeit der Marktwirtschaft war nicht nur deutlich in studentischen Kreisen zu spüren, sondern in allen Gesellschaftsschichten (bei den Afroamerikanern) also überall dort, wo es unterschiedliches Angebot an Single-Männer und Single-Frauen gibt. Wie erklärst du dir sonst die Tatsache, dass an Unis mit Männermangel so viele Studentinnen sexuell unerfahren sind bzw. später sexuell aktiv werden? Glaubst du sie seien besonders prüde? Weil sie keine Angst haben keinen Partner zu finden, es stehen ja genug Männer als potenzielle Partner zur Verfügung!

    Es ist das Marktgesetzt von Angebot und Anfrage, das offensichtlich unbewusst wirkt, ohne dass sich die Menschen dessen bewusst sind. Gemäss einem internationalen Untreuevergleich stand Russland zuoberst auf der Liste. Im Alter von 16-64 gibt es 10% weniger Männer und sie haben keine Angst, ihre Frauen zu verlieren und leisten sich unzählige Seitensprünge! So empörte sich eine 23-jährige Moskauerin: "Aber wie zum Teufel will man als Frau wissen, ob man je wieder einen anderen findet?" Viele Männer kommen wegen ihres Alkoholismus als Partner auch nicht in Frage, womit sich die Zahl nochmals reduziert.

    Jungfräulich in der Ehe in USA im 21. Jahrhundert? Ich bitte dich! Es sind sowieso die meisten Südstaaten konservativ und christlich fundamental und nicht nur Texas. Das ist eine Farce und alle wissen, dass die Paare ausserhalb der Ehe die Sexualität praktizieren. Das ist nicht Saudi-Arabien oder Anatolien, wo möglicherweise Auspeitschen bei unehelichem Sex droht.
     
  7. Ich muß mir die März-Ausgabe heute nachmittag mal ansehen.
    Ich glaube, da haben von vornherein die Erwartungen derer, die die Studie machen, eine Tendenz impliziert.
    Ich sehe die Atmosphäre an Unis mit Frauen- bzw. Männerüberschuß einfach völlig unterschiedlich.
    Bei Frauenüberschuß fühlen sich die Mädels stärker und werden ungenierter (schon mal die Zoten in einer Frauengruppe gehört, die sich unbeobachtet fühlt?). Gleichzeitig gibt es eine harte Konkurrenz um die netten Jungs, klar frau will erfolgreich sein vor den anderen Frauen. Der Gruppendruck tut das seine hinzu, da werden plötzlich und schnell Dinge gewagt, die sonst nicht stattgefunden hätten. Moralurteile der Männer sind hier nicht gefragt sondern verhallen im Gekicher und Gekreische, die Mädchen brauchen sich um dem "Schlampenstempel" keine Gedanken zu machen.
    Bei Männerüberschuß werden Mädchen sehr vorsichtig. Gegenüber einem testosterongesättigten Jungsrudel werden sofort alle Vorsichtsmaßnahmen aktiviert. Schotten dicht, Respekt verschaffen, keinen ranlassen, sondern hart auswählen und vorher disziplinieren, sonst wird frau in der Luft zerissen (btw freudscher Verschreiber, zuerst habe ich Lust geschrieben).
    Die Perspektive des Mannes sieht so aus, daß eine Frau, die mit einem anderen Mann ihre Lust auslebt, ohne daß danach dessen Besitzstempel an ihr klebt, möglichst auch für ihn verfügbar sein sollte (denn er muß sich ja mit keinem Besitzer anlegen). Männlicher Traum: Eine Frau, die keinem gehört, wird im Rudel geteilt. Ziemliches Primatendenken, das der Frau jegliches Selbstbetimmmungsrecht abspricht.
    Deshalb suchen sich Frauen bei Männerübermacht zielgerichtet und manipulativ einen Beschützer oder Besitzer.
    So dumm, daß Frauen sich mit schnellem Sex eine Beziehung erkaufen wollen, sind weder studierende Amerikanerinnen noch Russinnen. (Das Thema Frauen aus der Unterschicht, die keine andere Ware außer ihren Körper, Sex und Fortpfanung haben, lasse ich mal außen vor.)
    Daß sie in Umfragen hinterher trotzdem solche Antworten geben, hat mit ihrer Konditionierung zu tun. Selbst bei anonymen Umfragen geben Frauen weniger Sexualpartner an als Männer, was rechnereisch nicht aufgeht, das ist ein altbekanntes Thema. Daher ist es im Nachhinein einfacher, anzukreuzen, schnellen Sex auf der Suche nach einer Beziehung in Kauf genommen zu haben und sich als Opfer der Umstände darzustellen, als zu seinen als unmoralisch bewerteten Handlungen zu stehen.
    (Ich sehe mir nachher auch mal an, was eigentlich für Fragen gestellt wurden.)
     
    • # 13
    • 29.02.2012
    • Gast
    Toll, die ersten Sätze betreffend: ohne die Studie gelesen zu haben, erst mal schnell eine Aussage über ihre Qualität machen - weil das Ergebnis nicht passt?

    Das in Absatz 2 geschilderte "Erleben" ist ebenfalls sehr subjektiv. An anderen Hochschulen "sehen" Andere Anderes. Öfter auch mal Absatz 2 "gesehen" - seriell und auch durcheinander (hin und her), aber nicht simultan ("Rudel" - na ja, was ist das schon wieder für eine Phantasie, die "den" Männern hier unterschoben wird?).

    Meinungsstark ("opiniated" sagen die Amerikaner, die hier zitiert werden) heißt noch nicht Fakten-stark. Also vielleicht doch besser Vorsicht mit Behauptungen, wenn es in Wahrheit Meinungen sind?
     
    • # 14
    • 29.02.2012
    • Gast
    Ich weiß nicht, aber könnte das nicht doch möglich sein? Man stelle sich vor, dass nur einige wenige ONS-Frauen/Prostituierte eine Überzahl (bspw Hunderte) an Sexualpartnern hatte, aber diese wenigen Frauen nicht in bei der Umfrage erfasst wurden. - Dann hätten in der befragten Gruppe die Männer tatsächlich mehr verschiedene Kontakte gehabt als die Frauen.
     
  8. Ich habe absichtlich polemisiert, weil mir auffällt, wie Männer hier immer wieder behaupten, eine Frau, die aus irgendwelchen Gründen nicht lange gezögert habe mit dem Sex, sei danach für alle da. Stichwort "Schlampenstempel" "Rufverlust". Dieser Ruf kommt ja wohl aus dem Denken der Männer, oder?
     
  9. Das könnte der Grund sein und auch hier schreiben viele Frauen, die entweder bereits beim ersten Date Sex hatten oder beim 3. Sie denken bzw. hoffen dadurch einen Vorsprung und die Konkurrentinnen ausgestochen zu haben, indem sie glauben, ihn mit dem gebotenen Sex emotional an sich zu binden und ihn in eine feste Partnerschaft zu führen.

    Dieses Verhalten kann eben aus einer zu grossen Konkurrenz resultieren. Gibt es ausreichend Frauen, die einem Mann zur Wahl stehen, dann scheint einer Frau tatsächlich nichts anderes übrig zu bleiben, als den frühesten und ausgefallensten Sex auf einem Silbertablett zu servieren. Auch zeigte die Untersuchung, dass die Männer, um die Frauen kaum werben und sich keine Mühe geben, sie zu beeindrucken und für sich zu gewinnen. Eindrückliches Beispiel scheint auch die Sendung "The Bachelor" geliefert zu haben. Möglicherweise hatten fast alle Frauen Sex mit dem Mann - mit ernüchterndem Ergebnis!

    Genau über diese unbewussten Mechanismen bei ihrer Partnerwahl müssten sich die Frauen im Klaren sein, wenn sie nicht nur als Objekt zur Triebbefriedigung der Männer zur Verfügung stehen wollen.
    Ja, sich ausserhalb der Uni einen Partner zu suchen, wäre eine gute Alternative, dennoch wünschen sich die meisten Frauen einen sehr gut gebildeten Partner, einen Mann mit gleicher oder höheren Bildung, da damit automatisch höheres Einkommen, Ansehen und Status impliziert wird - besonders in Hinblick auf eine spätere Familiengründung, da die meistens Frauen sich eine Familie wünschen.

    Frauen die sich austoben und selber viel ONSs haben, werden ja schon abgestempelt und kommen als Partnerinnen für fast keinen Mann in Frage. Sie hat dann an der Uni den Ruf, eine "Schlampe" zu sein. Das schadet ihr mehr, als das es ihr nutzt!
     
  10. Du beziehst dich wahrscheinlich hier nur auf die feucht-fröhlichen Partys der Studenten, wo reichlich Alkohol fliesst, sobald sie 21 geworden sind. Und denkst dabei an die Beach-Partys, wo niemand am nächsten Morgen seinen Namen kennt und sich nicht mehr erinnert, wo er übernachtet hat. Also bitte, was ist das für ein Szenario Gekicher und Gekreische - entspringt wohl einem Hollywood-Twenny-Streifen und dem hohen Alkoholspiegel im Blut!
    Das brauchen sie gar nicht, so vorsichtig zu sein. Schliesslich fallen die Studenten auf dem Campus nicht auf die Studentinnen wie hungrige Wölfe her. Und die Universität ist kein rechtsfreier Raum, wo sexuelle Belästigung ohne weiteres möglich wäre. Gerade in USA, welche eines der strengsten Gesetze bezüglich sex. Belästigung haben. Dann werden sich alle Jungs hüten, auch nur verbal anzügliche Anspielungen zu machen - im nüchternen Zustand wohl gemerkt.

    Vergiss nicht, auch an Unis, wo die Frauen in Überschuss sind, kümmern sich die meisten Frauen um ihren Ruf. Sie wollen nicht die meiste Zeit an der Uni als Schlampe sowohl von Männern als auch von Frauen beschimpft werden. Auch hier im Forum beschimpfen Männer und Frauen andere als Schlampe sobald eine Frau mehr als 5 (Sex)Partner hatte. Glaubst du die Männer halten ihren Mund, sobald sie mit einer im Bett waren? Sie halten nicht nur ihren Mund, sondern prahlen damit.

    Nur eine Studentin, die sich eine Elefantenhaut zugelegt hat, kann die Unizeit überstehen, sofern sie tatsächlich viel Sex mit viel Partnern hatte. Freiwillig tun es wohl eben die wenigsten, sondern machen aus Druck und Zwang mit, sofern sie in der Mehrheit sind.

    Hier im Thread wurde das Augenmerk nur auf die Universität gerichtet, aber die Studie scheint laut des Artikels dieses Sexualverhalten auch in anderen Gesellschaftsgruppen (Afroamerikaner) untersucht zu haben. Dazu müsste man die ganze Studie lesen. Ausgehend von dieser Erhebung, fragte ich mich, ob sich dieses Sexualverhalten der Männer (wollen ONS oder Affären) und der Frauen (bieten notgedrungen Sex, aus Angst er würde eine andere suchen) übertragbar ist?
     
    • # 18
    • 29.02.2012
    • Gast
    Es gibt immer mal eine, die aus Ver(w)irrung mit ihren vermeintlichen Kumpels wild durch die Gegend poppt und gar nicht versteht, weshalb sie bei denen so beliebt ist. Dass die sich natürlich untereinander und mit anderen Kommilitonen austauschen, das können sie sich gar nicht vorstellen. Da kommen dann gleih mehrere negative Eigenschaften (Triebhaftigkeit, Promiskuität, Naivität, ...) zusammen. Wollen sie heiraten (einen, der nicht ebenso herumgpoppt hat), dann hilft nur noch ein radikaler Schnitt mit Wohnortwechselund, wie immer wieder zu lesen, verschweigen der dann so verbrämten "wilden Zeit" - mit Folgen, allzu oft. Siehe Nachbarthread.
     
  11. Also, ich habe mir den Artikel vorhin mal durchgelesen. Ein ziemlich pauschalisierender Einseiter, der vier thematisch völlig differierende Studien in jeweils zwei, drei Worten anführt, um den Einleitungssatz zu belegen, hochgebildete Frauen wären (genauso wie ungebildete Afroamerikanerinnen) harten Marktgesetzen unterworfen und müßten sich gezwungenermaßen mit schnellem Sex und Intimrasur dem Willen der Männer unterwerfen, damit sie überhaupt einen abbekommen. Die Verhältnisse an Universitäten, an denen nur wenige Frauen studieren, wären wesentlich besser für ihre Jungfräulichkeit.
    Was blöderes und sich auch noch mittendrin widersprechendes (entschuldige Mandoline) habe ich lange nicht gelesen.
    Macht euch lieber mal Gedanken, welchen Zweck so ein Querbeet-Artikel in einer Zeitschrift hat. Er ist billiges Füllmaterial für mehrere Annoncen. Irgedwelchen Kosmetik-Artikeln in Frauenzeitschriften, in den Studie zu Faltenreduktion zitiert werden, glaubt ihr doch auch nicht. Oder?
     
    • # 20
    • 29.02.2012
    • Gast
    Du hast mich glaube ich missverstanden. Ich habe nicht gesagt, dass das mit der Jungfräulichkeit in der Ehe tatsächlich praktiziert wird, sondern dass es als Ideal propagiert wird, und das ist auch im 21. Jh. in gewissen Kreisen nicht so ungewöhnlich. Da muss man Saudi-Arabien erst gar nicht bemühen.

    Ich erkläre mir auch überhaupt keine Tatsache, ich zweifle an, dass es sich um eine Tatsache handelt, sondern ziehe in Erwägung, dass es aus politischen Gründen so hingestellt wird, als sei es eine Tatsache. Bitte verlange nicht von mir, diese Studie mit wissenschaftlicher Genauigkeit zu widerlegen, das Forum ist hierfür nicht der Ort, außerdem müsste ich dazu vorher die Studie auch im Detail kennen. Aber so lange zweifle ich eben an der Aussage.

    m,30
     
    • # 21
    • 29.02.2012
    • Gast
    ach ja, Nachtrag: Wieso können Frauen Männer länger zappeln lassen bei einem Frauenanteil von 70%? Großes Angebot an Frauen, kleine Nachfrage bei Männern? Die Studie behauptet doch gerade, dass Frauen das dann nicht können.

    m,30
     
  12. Also man kann sich drüber aufregen wie man will oder sich davon genötigt fühlen, an Ende, egal ob mehr Männer oder mehr Frauen da sind. Man will und wällt immer das Besondere die Exklusivität, wenn man in dem Genuss des Wällen ist, man nimmt am Ende nicht das was sich einem an den Rockzipfel hängt. Man nimmt sowohl als Mann als auch als Frau, den Menschen der von den anderen Abhebt, der eine Selbstsicherheit ausstrahlt und durch andere nicht unter Zugzwang gerät. Klar fehlt man durch so ein Verhalten in der Masse nicht gleich auf, weil das Objekt der Begierde von anderen belagert wird aber am Ende schätzen wir alle mehr das was uns nicht so leicht in den Schoß gefallen ist.

    Frauen finden kleine dauer Hündchen nervig und spielen nur mit ihnen. Männer heiraten und bekommen mit keiner Wanderhure Kinder.

    Ich habe mal als Kind meinen Opa gefragt, warum hast du Oma geheiratet? Er; sie war mit die einzige Frau, die nach dem Krieg den Männer hinterher lief wie eine läufige Hündin. Und mein Opa sah wirklich sehr gut aus, also nach den Fotos zuurteilen. Ich fragte meine Oma; warum hast du nicht versucht wie die anderen Frauen Opa zu beeindrucken? Sie; warum sollte ich eine von vielen sein. Und meine Oma war zwar nicht hässlich aber eine besonders hübsche Frau war sie nicht.

    Naja... jeder soll so handeln wie er will.
     
  13. So ist es! Genau das gleiche habe ich auch gedacht! Du bestätigst offenbar dieses Marktgesetz auch. Im Normalfall wünscht sich fast keine Frau nur ONS oder reine Sexaffären, sondern will den Sex in einer romantischen Liebesbeziehung ausleben. Dort wo die Männer in der Mehrheit sind, können sich die Frauen in aller Ruhe, einen potenziellen Partner aussuchen, ohne sich ihm zu früh sexuell anzubieten.
    Auch mir fiel auf, dass relat. viele Frauen sich hier über die per Online-Dating kennengelernten Männer beklagten, dass sie sie zum Sex gedrängelt hätten.

    Ja logisch, warum sollten Studentinnen ausserhalb des Geltungsbereichs dieses Marktgesetzes stehen als andere Frauen (Afroamerikanerinnen oder Russinnen als Beispiel). Die Marktgesetze der Partnerwahl gelten ausnahmslos für alle! Wollen Studentinnen etwa keinen liebevollen Partner mit dem sie später eine Familie gründen können und zwar eben einen der gut gebildet und situiert ist? Frauen daten horizontal und nach oben. Das Bindungbedürfnis ist als einziges empirisch nachgeweisenes Bedürfnis aller Menschen und wurde uns quasi in die Genen gelegt, da ist klar, dass jeder die Waffen ausfährt von denen er glaubt, dass sie ihn zum Ziel führen! Weisst du denn das nicht?
    Warum beklagen sich dann hier Frauen so oft, der Mann sei nach dem ersten Sex für immer verschwunden! Weil er sich leicht eine andere anlächeln kann - in den unzähligen Online-Partnerbörsen. Theoretisch stehen bei mehr als 200 Online-Börsen unzählige Frauen rund um die Uhr zur Verfügung!
     
    • # 24
    • 01.03.2012
    • Gast
    Das stimmt so nicht:

    Es gibt eine nicht völlig unbeachtliche Anzahl von Frauen, die das anders sieht (und praktiziert). Sie halten sich für (nicht nur sexuell) emanzipiert und sind meist eher von der egoistischen, emotionalen, weniger reflektierten Sorte. Sie finden Affären und ONS manchmal geradezu rauschhaft spannend, fühlen sich in ihrem Marktwert "als Frau" bestätigt, und meinen manchmal: wenn es für Männer das älteste Gewerbe der Welt gibt, dann stehe Frauen vergleichbares Verhalten (ONS, bezahlen würden sie als Teil ihres Selbstverständnisses natürlich nicht) auch zu. Damit begeben siesich ungewollt auf eine merkwürdige Ebene. Und sie beschweren sich heftig, wenn ihr Lebensstil nicht als "modern" und "zeitgemäss" bewundert, sondern zwar toleriert, aber eben nicht als "gut" bewertet wird. Sie halten sich für besonders aufgeklärt, manchmal freizügig - und treffen immer auf genug Männer (nicht alle), die da gerne mitmachen. Ihnen gelingt eine glückliche, lebenslange treue Partnerschaft durchaus, aber eben deutlich seltener als anderen Frauen.Über die Ursachen lässt sich streiten - und wird gerne gestritten,wie auch dieses Forum immer wieder zeigt. Manchmal (wie oft?) sind es schwere psychische Probleme, die hierwie dort Ausdruck finden. Aber das ist nicht immer so, manchmal ist auch einfach nur hedonistisches Driften - mehr oder weniger unreflektiert in den meisten Fällen. Man glaubt ja, man bewege sich im Mainstream.
     
  14. Eine Fachzeitschrift kann unmöglich eine ca. 260-seitige Studie publizieren, das ist wohl jedem klar! Dafür ist sie zuunterst am Ende des Artikels erwähnt: "Prämarital Sex in America: How Young Americans Meet, Mate, and Think about Marrying " - Mark Regnerus und Jeremy Uecker; kann man übrigens bei Amazon.de beziehen. Ein Blick ins Buch ist möglich! Darin wird ab s. 52 u.a. die sexuelle Theorie des Sozialpsychologen Roy Baummeister und Ökonomin K. Vohs kurz erklärt, welche wirtschaftliche Faktoren auf dem Sexmarkt (die sexuellen Interaktionen) wirken. Einfach "Sexual economics: Sex as female resource for social exchange in heterosexual interactions" googeln.

    Ich weiss, dass das als ideal propagiert und von einigen christlich-fundamentalen religiösen Sekten die Jungfräulichkeit der Frauen zur Tugend erklärt wird und von den Frauen erwartet wird jungfräulich in die Ehe zu gehen. Dennoch hatten laut früherer (im Buch erwähnten) Untersuchungen 84% der 18 - 23 jährigen bereits Sex.
    Entschuldige es ist umgekehrt! Bei weniger Männer und mehr Frauen, müssten die Frauen eher fast notgedrungen früher und ausgefallenen Sex anbieten, um einen Mann an sich zu binden. Die Konkurrenz ist zu gross! Es handelt sich um den Gesamtanteil an männlichen und weiblichen Studenten an einer Universität. Die Paare bilden sich nicht nur unter Studenten derselben Studienrichtung! Die Gesetzmässigkeit ist universell gültig - vermutlich eben auch auf dem Online-Partnermarkt.
    Die Frauen haben Angst, da sie sich einen gut gebildeten Akademiker wünschen, leer auszugehen. Was haben sie zu bieten ausser ihr Intellekt, was eben alle Studentinnen an der Uni ohnehin zu bieten haben? In dieser Konstellation haben die Männer ein leichteres Spiel, weil sie wissen, dass Frauen weniger Wahl aus ihrer Sicht haben.

    Sind die Männer in der Minderheit, haben sie potenziell mehr Auswahl als die Frauen und müssen sich keine Mühe geben und intensiv um die Frauen werben.
     
    • # 26
    • 01.03.2012
    • Gast
    ja, wieso nicht?

    Nein, die Annahme ist falsch: In den Online-Partnerbörsen sind mehr Männer als Frauen unterwegs, die Angaben der Marktforschung variieren zwischen 55-65%. Somit würde also für die Online-Partnerbörsen das Sexualverhalten bei Männerüberschuß gelten, nicht das der amerikanischen Universitäten mit Frauenüberschuß.
     

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