1. Zu wenig Sex in der Beziehung - wie und wann reagiert ihr?

    Häufig ist ein Partner in einer Beziehung unzufrieden mit dem gemeinsamen Sexualleben, weil Sex nur noch selten der gar nicht mehr stattfindet.
    Wie lange würdet ihr warten bis ihr etwas tut und was würdet ihr tun? Welche "Eskalationsstufen" wären für euch denkbar?
     
  2. Die Seite wird geladen...

    • # 1
    • 15.03.2013
    • Gast
    Wenn es bis dahin immer regelmäßigen und befriedigenden Sex gab, würde ich sicher bereits nach einer Woche (oder der ersten echten Verweigerung) nachhaken. Schließlich sollte es einen Grund für Nicht-Sex geben. Meistens liegt dieser ja in der Unzufriedenheit mit dem jeweiligen Partner und der Beziehung an sich. Wenn man sich liebt und glücklich ist, gibt es eigentlich keinen Grund für Verweigerung außer (hoffentlich vorübergehende) gesundheitliche Ursachen.

    Also die Beziehungsprobleme ganz schnell lösen und wieder Spaß im Bett haben oder über Trennung nachdenken.

    Auf keinen Fall würde ich mich mit "dann eben nur oral" o.ä. abspeisen lassen. Ganz oder gar nicht. In einigen Beiträgen anderer Threads wurde diese Notlösung desöfteren erwähnt. Die nächste Stufe vor Komplett-Einstellung wäre dann "nur noch Handbetrieb".

    Glücklicherweise war ich noch nie an einem solchen Punkt:)
     
    • # 2
    • 15.03.2013
    • Gast
    Ich denke, ich würde mir so ab 4 Wochen Sexpause schon Gedanken machen, wenn nicht klar ist, was eigentlich los ist oder wo das Problem liegt und ich dann davon auch überzeugt bin... (allerdings ist das abhängig davon, wie oft man auch die Gelegenheit dazu gehabt hätte bzw. wie oft man sich gesehen hat usw.). Wobei ja immer auch mal Stress oder sowas 'ne Rolle spielen kann.. Oft hängt es ja aber doch irgendwie auch mit Problemen in der Beziehung zusammen.. Wobei meist eher die Frauen dann den Sex verweigern oder? Weil es für sie ja sowieso schon schwer ist auf ihre Kosten zu kommen.. Und wenn dann sonst noch was im Argen liegt in der Beziehung, dann kann man als Frau auch gleich auf Sex verzichten, weil dann eh die Stimmung dafür fehlt.. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich die Lust auf meinen Partner verliere, wenn ich unzufrieden mit bestimmten Dingen in der Beziehung bin und man trotz Kommunikation darüber irgendwie zu keiner Lösung kommt.. Dann fährt sich alles fest.. Ich muss da auch noch an mir arbeiten, Erfahrungen machen klug. :)

    w/25
     
    • # 3
    • 15.03.2013
    • Gast
    Ich kann dir aus meiner Erfahrung berichten:
    Ich habe meinem Mann im Jahr x gesagt, dass ich es komisch finde, dass wir gar nicht mehr so oft miteinander schlafen. Ob er eine Ahnung habe, woran es liegen könnte. (Er: beruflicher Stress; ich möchte, dass du "anfängst")
    Gesagt, getan, ich habe immer mal angefangen und ihn verführt, kam mir aber im Jahr x +1 langsam doof dabei vor; frau will ja auch mal "vernascht" werden. Im Jahr x +1 geäußert, dass ich möchte, dass er auch mal anfängt, damit ich mich begehrt fühle. Ist nicht passiert. Im Jahr x + 2 habe ich ihm gesagt, dass ich das so nicht ertragen kann, wie Brüderchen und Schwesterchen miteinander zu leben und nur zweimal im Jahr (wenn ich die Abstinenz nicht mehr ausgehalten habe) Sex miteinander zu haben. Keine Veränderung. Im Jahr x + 2,5: Ich: "Wenn sich nichts ändert, werde ich mich von dir treffen." Im Jahr x + 3,5 habe ich mich dann endlich von ihm getrennt, nach 20 Jahren Ehe, davon ca. 10 gut und dann die oben beschriebene Abwärtsspirale.
    Aber ob dir das jetzt hilft?

    Viel Glück dir, viele Grüße
    w, 49
     
    • # 4
    • 15.03.2013
    • Gast
    Wann: wenn ich Unzufriedenheit verspüre, Sexualität vermisse
    Was tun: ihm in einer entspannten Situation dezent an die Wäsche gehen. Zurückweisung hat Konsequenzen.
    Wenn er das nicht will, ist er nicht der Richtige für mich - Sexualität gehört zur Partnerschaft dazu, ist für mich der Inbegriff von Nähe. Freundschaft geht ohne Sexualität, Partnerschaft nicht. Wenn einer Partnerschaft will, der andere Freundschaft, passt es eben nicht. Wenn er nicht will, heißt das für mich dass er mich als Sexualpartnerin unattraktiv findet. Das ist eine gravierende Diskrepanz und dann wird die Partnerschaft eben beendet. Ob Freundschaft danach möglich ist, hängt vom Kränkungsgefühl ab.
    Die Entschiedung würde ich auch nicht lange herzögern und die Situation aushalten. Das Leben ist endlich, man/frau sollte es in seiner Gänze nutzen.

    w, 55
     
  3. Ja hallo, gar nicht, verführ ihn/ sie... Notfalls in Stufen:
    1. Fühlst Du Dich wohl in Deiner Haut? Sonst mal gleich dran arbeiten.
    2. Wieder an Kuscheln, Küssen, Zärtlichkeiten gewöhnen...
    3. Mach Dich interessant, zeig Selbstbewusstsein, strahle Beschwingtheit und gute Laune aus
    4. Zur Sache Schätzchen... mach einfach den Anfang, notfalls abbiegen zu Punkt 2!
    Wenn´s hakt, liegt es eher an Eurer Beziehung außerhalb des Bettes. Aber das müsste Dir klar sein, nicht?
     
    • # 6
    • 15.03.2013
    • Gast
    Phasen bei denen Mann oder Frau mal weniger Lust auf Sex hat (zu viel Stress) ist glaub ich ganz normal. Wenn aber mein Partner selbst nach ein paar Monaten Beziehung sich im Bett lieber wegdreht und mich sanft oder deutlich wegschubst, weil er schlafen möchte... dann würde ich schon mit ihm darüber reden wollen.
     
  4. Ich würde es keinesfalls akzeptieren auf Dauer. Sicher kann man im Vorfeld darüber sprechen und gemeinsam Lösungen suchen. Aber wenn sich nichts ändert hat die Beziehung keine Zukunft.
     
    • # 8
    • 15.03.2013
    • Gast
    Ich hatte jahrelang keinen Sex mehr mit meinem Mann. Er hat mich nicht mehr gereizt.
    Darauf angesprochen hat er mich auch nicht.
    Wir liessen uns irgendwann scheiden, aber nicht wegen dem Sex.
    Mit neuen Partnern war der Sex dann wieder schön, bis ich sie mich wieder nicht gereizt haben.
    Meine Männer haben sie das auffallend lange von mir gefallen lassen.
    Sex wird überbewertet und ist oft die grösste Stresssituation in einer Beziehung.
    Wenn mich ein Mann schon nach einer Woche nerven würde, müsste er sofort gehen.
     
    • # 9
    • 16.03.2013
    • Gast
    Was wenig und was viel ist, ist natürlich sehr individuell und Sex ist für mich auch ein Indikator, wie wohl ich mich in einer Beziehung fühle: Bekomme ich meine nicht-sexuelle Nähe und verläuft die Beziehung harmonisch und romantisch, gerne so oft wie möglich. Will meine Partnerin nur Standard-Sex und immer am selben Ort, womöglich noch zur selben Zeit, würde ich mir das schon über ein paar Wochen ansehen und dann vorsichtig mit ihr sprechen.
     
  5. Ich finde, es kommt darauf an, ob einer von beiden nein sagt oder ob beide einfach weniger aktiv sind. Ich würde über die Ursachen nachdenken und mit meiner Freundin darüber sprechen, dass mir aufgefallen ist, dass wir seltener Sex haben.

    Falls sie aus mir unbekannten Gründen Sex verweigert, also Nein sagt, würde ich sofort nachfragen. So etwas kläre ich unverzüglich. Vielleicht habe ich etwas unbemerkt falsch gemacht, vielleicht ist der Wurm in der Beziehung. Nein sagen zum Partner hat immer Gründe und die müssen schnell geklärt werden.

    Davon abgesehen kann es schon vorkommen, dass ein Paar mal weniger Sex hat. Solange das für beide OK ist, ist es kein Problem.
     
    • # 11
    • 16.03.2013
    • Gast
    Für mich ist es das Wichtigste, dass man darüber reden kann. Ich möchte gerne wissen, warum der Partner keine Lust hat, da ich vermute, dass hinter dem Symptom eine Ursache steckt... und die denke ich sollte möglichst bald gefunden werden, damit eine positive Veränderung stattfinden kann. Wenn ich keine Lust hätte, möchte ich auch gerne ein "offenes Ohr" bei meinem Partner vorfinden...
    Aber es kann natürlich auch Zeiten geben, in denen beide weniger Lust habe, das ist dann auch völlig in Ordnung...
     
    • # 12
    • 18.03.2013
    • Gast
    Das Alter und die Familiensituation spielt dabei die größte Rolle. Früher mit 20 hatte ich öfter Sex als jetzt mit mitte 33. Ausserdem mit 2 Kindern und einer Frau die schon lange nichts mehr für Ihren Körper tut weil ihr das offenbar egal ist, wirkt ihre Anziehungskraft eher verhalten auf mich. Wäre ich alleine ohne Kinder, wäre ich schon lange ausgezogen und ich würde mir das nicht gefallen lassen - (2x im Monat sex?!)
     
    • # 13
    • 19.03.2013
    • Gast
    Ich kam noch nicht in die Situation, aber ich glaube, ich würde mich sofort trennen.
    Meine erste Jugendliebe zwischen 20 und 30 wollte gar keinen Sex, nach bald zehn Jahren offenbarte er, dass er wohl asexuell sei oder zu dumm zum Sex ist, so musste ich die ganzen Jahre sexlos leben und habe viel verpasst. Danach pflegte ich nur noch ein Affärenleben, immerhin hatte ich viel nachzuholen und das nicht wenig.
    Nochmals warten würde ich auf keinen Mann. Wenn mir ein Mann zu lange herumhibbelt oder Anstalten macht, wirds langweilig für mich und ich würde mir was besseres suchen.
     
  6. Mit meinem Ex habe ich verschiedene Methoden ausprobiert:
    - reden und erklären, dass kein/kaum Sex ein Problem ist
    - ihn immer wieder verführt bzw. das versucht
    - ihn wochenlang in Ruhe gelassen "die Möglichkeit gegeben", dass er selbst aktiv werden kann
    - sich hübsch zurecht machen
    - gemeinsame Erlebnisse organisieren
    - Urlaub
    - ihn im Alltag entlasten
    - ...

    Geholfen hat: nichts. Später hat er mir mal erzählt, dass seine sexuelle Verweigerung eine Methode war, um sich mir gegenüber stärker zu fühlen (d.h. mich klein zu halten). In der Beziehung war ihm an einer Problemlösung nicht gelegen, sondern an Machtkämpfen. Vernünftigerweise hätte ich nur eines tun können: früher Konsequenzen ziehen und mich trennen.
     
    • # 15
    • 24.03.2013
    • Gast
    Zu wenig Sex

    Gleich maulen weil die Neue beim 2. Mal noch nicht will
    weist auf einen akuten Notstand hin und verrät entweder
    eine routinierte casual sex Praxis oder ein sehr geringes Selbstwertgefühl des Mannes.

    Ich denke dass das Wohlbefinden des Mannes in der Beziehung
    schon erheblich von der Qualität des Sex abhängig ist.
    Mit der Frequenzvorgabe wäre ich allerdings vorsichtig:
    hier wird bei Umfragen gelogen dass sich die Balken biegen.

    Ein 82jähriger hab mir neulich zu verstehen, er habe 1x pro Monat noch Sex und das reiche denn auch. Dass ein 50jähriger Mann hier eher Entzugserscheinungen kriegt ist verständlich.
    Reagieren meint "einfordern" ?
    Sex kann man(n) nicht einfordern. Sex nach Excel-Tabelle wäre das letzte: erinnert eher
    an Frauen, die unbedingt noch ein Kind haben müssen und dabei die Lust ganz verlernen.
    Sex als Pflicht ist so spannend wie Busfahren.
     
    • # 16
    • 24.03.2013
    • Gast
    Meine Ex hat auch immer mal wieder irgendwelche Gründe dafür gefunden, warum sie angeblich gerade keinen Sex haben mag/will.

    Dann kam immer die Behauptung, dass wir doch erst vor sehr kurzer Zeit Sex gehabt hätten. Also habe ich Buch drüber geführt, jeden Sex in den Kalender eingetragen. Damit war das Argument tot.

    Dann kam irgendwann die Behauptung, dass ich sie zu selten angraben würde, dass der Sex zu selten von mir ausgehe. Dann habe ich Buch darüber geführt, jedes "Nein" von ihr in den Kalender eingetragen.

    Mehr wurde der Sex dadurch nicht. Dann habe ich eingestellt, nach Sex zu fragen. Da gab es dann wochenlang von ihr keine Initiative mehr. Dann habe ich Schluss gemacht.

    In einer Beziehung, in der Treue verlangt wird,
    muss es ausreichend oft Sex geben,
    sonst beende ich die Beziehung.

    Die nächste Frau hat es geschafft in unseren ersten zwei gemeinsamen Urlaubswochen (Schiurlaub), zwei Mal zu tolerieren, dass ich mit ihr schlafe, ansonsten war sie "zu geschafft" vom Schi fahren. Abgeschossen. So etwas brauche ich nicht.
     
    • # 17
    • 25.03.2013
    • Gast
    [mod]


    Ich weiß nicht, wie lange ich warten würde. Das ist abhängig von der derzeitigen Situation. Liegt es am Stress, anderen wichtigen Problemen, die geregelt werden müssen oder auch Gesundheitseinschränkungen oder weil man sich eben gerade nicht danach fühlt und Ruhe möchte. Sicher kann man lange warten, wenn es vernünftige Gründe dafür gibt, aber gibt es keine und will mich der Partner nur hinhalten, zur eigenen Belustigung, oder um irgendwelche Machtspiele zu treiben, dann würde ich sowas nie nie nie mitmachen und sofort beenden. Machtkämpfe kann man woanders spielen, aber nicht in der Beziehung.
     
    • # 18
    • 25.03.2013
    • Gast
    Ich (w29) wundere mich manchmal, welchen enorm hohen Stellenwert das Thema in vielen Beziehungen hat. Wenn man seinen Partner liebt und schätzt sollte man doch Verständnis dafür haben, dass er keine Lust hat/müde ist/ sich nicht gut fühlt.

    Bei jeder kleinen Durststrecke sofort mit Konsequenzen zu drohen - wie lieblos ist das denn? Würden die Damen und Herren, die so denken, ihre Partner auch verlassen, wenn sie krankheitsbedingt keinen Sex mehr haben können?

    Manche Beiträge lesen sich hier, als sei eine Partnerschaft eine Art Dienstleistungsverhältnis mit bestimmten Anspruchsrechten...
     
  7. Es ist sehr frustrierend, wenn das Bedürfnisse nach Körperlichkeit im weitesten Sinn bei zwei Partnern sehr unterschiedlich ausgeprägt ist. Da muss sehr, sehr viel anderes passen, und bestenfalls sollte man bereits viel gemeinsam erlebt haben, auf eine gewisse gemeinsame Zeit zurückschauen können, um das emotional zu kompensieren.
     
    • # 20
    • 25.03.2013
    • Gast
    @Michaela71: Ich (w 29) möchte darauf antworten: es sollte doch in einer Beziehung unbedingt viel mehr passen, als nur das Körperliche. Wem Sex über alles geht, der ist wohl mit einer Affaire besser bedient. Ich würde bei meinem Partner auch bleiben, selbst wenn er demnächst impotent werden würde. Weil ich ihn als Mensch liebe und das viel seltener ist, als einen Sex-Partner zu treffen.
     
  8. Natürlich! Aber für manche ist alles Körperliche eben fast unverzichtbarer Ausdruck ihrer Gefühle. Da rechne ich mich dazu, und wenn ein Mann mit dieser meiner Art nicht zurechtkäme, würde es nicht zu mir passen.
    Ich auch, aber Potenz ist ja nur ein Teil der Sexualität. Und in so einem Fall kommt es schon darauf an, wie beide Partner mit dieser Situation umgehen- zusammen! Das geht von Abblocken bis zu Genießen, was noch möglich ist. Auch in so einem Fall hätte ich das Bedürfnis nach sexueller Nähe. Manch angeblich Impotenter ist es dann übrigens nicht mehr ;)
     
    • # 22
    • 26.03.2013
    • Gast
    natürlich muss viel mehr passen, als nur das körperliche, aber auf schmusen, streicheln, kuscheln, Nähe spüren möchte ich in einer Partnerschaft nicht verzichten... wie der Sex dann genau aussieht, da bin ich wohl ziemlich flexibel...
    Auch gesundheitliche Probleme, die vielleicht sogar Impotenz zur Folge haben, würden mich nicht vertreiben, sofern der Rest der Partnerschaft weitgehend stimmt...
     
    • # 23
    • 12.06.2013
    • Gast
    Hallo liebe Vorredner.

    Das meiner Meinung nach elementare ist nicht immer nur die andere Seite, die "nicht will", sondern auch man selbst. Man sieht das alles als viel zu selbstverständlich an.
    Könnt ihr euch noch an das erste mal mit dem neuen Partner erinnern? Sehr vorsichtig und sehr behutsam und heute, mal etwas überspitzelt, liegt man schon startbereit nackt im Bett. Das alte Feuer muss da auflodern, dann klappts auch von alleine :)

    Hab ich aus nem Artikel und hab damit altes Feuer wieder gefunden, zwar keine 100% aber geschätzt bestimmt 80-90% :)
     
    • # 24
    • 12.06.2013
    • Gast
    Unbedingt schnell handeln und für Klärung sorgen. Erstmal zwei Jahre warten und hoffen, dass es sich von selbst erledigt, um dann zu merken, dass sich nichts tut!? Verlorene Zeit.
     
    • # 25
    • 12.06.2013
    • Gast
    Man merkt sehr gut, ob jemand nur keinen Sex mehr will, weil er eben keinen Sex (mit dem aktuellen Partner) mehr haben will, oder ob Dinge dahinterstecken (könnten), die außerhalb des Einflußbereichs des Partners liegen.

    Meine Frau hatte zunehmend Kopfschmerzen. Sie hat aber offensiv mit mir darüber kommuniziert. Ich habe sie z.B. von der Arbeit abgeholt und sie hatte wieder dieses Phenomen, dass es zur Landung des Fliegers ganz schlimm wurde und auch nicht mit einem Triptan (sie hatte seit Jahren Migräne) in den Griff zu bekommen war.
    Zuhause hat sie sich dann hingelegt, aber gefragt, ob ich sie massieren und Streicheln könne; auch wenn sie sich nackt machen würde, so hat sie mich gleich vorgewarnt, dass Sex nicht gehen würde (für mich, bei ihrem Anblick, echt schwer... ;)), da dann der Blutdruck steigt und die Kopfschmerzen verstärkt. Ich habe dann so lange neben ihr gelegen, bis sie irgendwann eingeschlafen ist.

    Das ging viele Wochen so und wurde schlimmer.

    Es war aber für mich ganz klar zu erkennen, dass sie meine Nähe möchte und dass das mit "Verweigerung" nichts zu tun hat!

    Dann gab es eine Diagnose und 2,5 Jahre später ist sie daran gestorben.

    Und auf der anderen Seite: Hätte sie einfach nur vielfach das Wort "Kopfschmerzen" in den Raum geworfen, sich zurückgezogen und sonst nichts gesagt, wäre ich vielleicht auf natürliche Art und Weise Teil des Restepools geworden...

    m43
     
  9. Hier scheinen ja viele ein lockerleichtes Leben ohne große Verantwortung, Probleme und Pflichten zu führen. Also mein Leben ist nicht so und ich habe noch nicht mal Kinder. Wenn ich abends nach Hause komme, mache ich erstmal Sport, sonst würde ich nur tatenlos und schweigend rumliegen. Und später abends habe ich erst recht keinen Bock, denn der Abend ist der Vorabend des nächsten Tags. Meine Freundin und ich haben eigentlich eine eher kräftige Libido, aber beide sind wir mit realen Probleme belastet, die die Lust schnell töten. Vor sechs Jahren wäre das noch anders gewesen, aber da war ich vor lauter Unvermögen noch unbeweibt.

    (m,31)
     
    • # 27
    • 09.05.2014
    • Gast
    Gast 16 hat meine volle Unterstützung. Reden setzt leider unter Druck. Nicht Reden verschlimmert alles. Kalender führe ich auch. Ist schon traurig. Sie ist beim Sex zufrieden und kommt auch. Und hat keinen wirklichen Stress durch Arbeit. Und nein die Pille ist es auch nicht. Beziehung...5 Monate und sie hat mich angesprochen. Soll einer die Frauen verstehen. Ich gehe fremd und bekommt sie es raus, ist es so.
     
    • # 28
    • 09.05.2014
    • Gast
    Was erwarten sie nach 20 Jahren Ehe ?

    Ich war 17 Jahre verheiratet und hatte auch die letzten Jahre keine Lust mehr,weil es es LANGWEILIG geworden ist !
    Habe Jetzt eine 5 jahre jüngere Freundin und es macht wieder richtig Spass...

    Gruss m41
     
    • # 29
    • 09.05.2014
    • Gast
    Sehr, sehr gut formuliert. Genauso ist es.

    Ich hatte jahrelang zu wenig Sex, und reden/verständnis/verführung hat alles nichts gebracht. Am Ende habe ich mir eine Affäre gesucht.
     

Jetzt Partnersuche starten

Ich bin
Ich suche

Es gelten die AGB und Datenschutzbestimmungen. Mit der kostenlosen Mitgliedschaft erhalten Sie regelmäßig Angebote zur kostenpflichtigen Mitgliedschaft und weiteren Produkten der PE Digital GmbH per Email (Widerspruch jederzeit möglich)