1. Zusammenhang zwischen Intelligenz u. sexueller Aufgeschlossenheit

    Gibt es einen Zusammenhang zwischen Intelligenz und sexueller Aufgeschlossenheit? Sind intelligente Menschen im Bett mehr oder weniger experimentierfreudig? Haben sie eine größere oder kleinere Hemmschwelle, wenn es um etwas Außergewöhnliches geht? Weicht die sexuelle Neigung/Orientierung eines intelligenten oder niveauvollen Menschen von der eines unterdurchschnittlich Intelligenten bzw. Niveaulosen ab? Was ist Eure Meinung bzw. Erfahrung?
     
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  3. Keine Ahnung. Auch wenn ich schon mit einigen Männern geschlafen habe, so war doch keiner dabei, den ich für unterdurchschnittlich intelligent oder niveaulos gehalten hätte. Mir fehlt also die "Vergleichsgruppe". Über die intelligenten Männer kann ich nur sagen, dass da kein spezielles Muster hinsichtlich sexueller Neigung, Aktivität, Aufgeschlossenheit etc. zu erkennen war.
     
  4. Ich kann nur von mir reden. Ich bin sehr intelligent und sehr aufgeschlossen. :)

    Also...ich hatte alles:

    - Sehr intelligent, sehr aufgeschlossen.
    - Wenig intelligent, sehr aufgeschlossen.
    - Wenig intelligent, sehr aufgeschlossen.
    - Sehr intelligent, sehr prüde.

    Ich denke nicht, dass es einen Zusammenhang zwischen Intelligenz und Aufgeschlossenheit gibt. vielmehr ist die Sozialisation ein Faktor, die eigene Libido, der eigene Spieltrieb, das Interesse an Sexualität usw. Die ersten Erfahrungen spielen sicherlich auch eine Rolle.

    Aber Intelligenz? Nein, kann ich mir nicht vorstellen.
     
  5. [ ]
    Ich fürchte, um die Frage des FS zu beantworten, müßte man erstmal definieren, was niveauvoll und intelligent und dazu in welchem Zusammenhang ist.....
    Übrigens glaube ich ganz und gar nicht, das sexuelle Aufgeschlossenheit etwas mit dem Bildungsstand der Protagonisten zu tun hat.
     
    • # 4
    • 17.07.2012
    • Gast
    Ich glaube, die lustvolle und gern gelebte Sexualität hat nicht mit Intelligenz, sondern mit der EMOTIONALEN Intelligenz und dem Gefühlsleben eines Menschen zu tun.
    Ein intelligenter Mensch, der aber kopflastig und genussunfähig ist, wird sich auch beim Sex wenig entspannen und gehen lassen können.
    Ein anderer, der vielleicht keinen DR. vor dem Nachnamen stehen hat, aber das Leben, die Liebe und auch die Sexualität genießen kann, wird mehr erleben und erfahren können.
    Ob es geschlechtsspezifisch bedingt ist, wage ich zu bezweifeln. Ich bin eine intelligente und hoch emotionale Frau und habe bis jetzt nur intelligente Männer als Sexualpartner gehabt. es kam nicht auf de IQ an, sondern auf die Fähigkeit sich zu öffnen, zu genießen, sich fallen zu lassen, zu lieben, auch zu kommunizieren und die eigenen Wünsche und Vorlieben formulieren zu können.
     
    • # 5
    • 17.07.2012
    • Gast
    Ganz klare Antwort:
    NEIN - kein Unterschied - Warum auch? Sex hat nichts mit Intelligenz zu tun.
     
    • # 6
    • 17.07.2012
    • Gast
    Intelligenz ist ja die Fähigkeit, sich durch Rekombination bekannter Fakten neue Wege zu erschließen, und das ist nur sinnvoll in Kombination mit der Neugier, diese Wege dann auch zu erkunden. Intelligente Menschen sind neugierig in dem Sinne, daß sie Alternativen erkennen und ausprobieren wollen. Insofern muß man die Frage wohl mit ja beantworten.

    Andererseits erkennen intelligente Menschen einen Irrweg oft schon im voraus und sperren sich dagegen, ihn immer und immer wieder aufs neue zu gehen. Dieser Weitblick wird oft mißverstanden und für Schüchternheit gehalten, so daß man intelligenten Menschen die Experimentierfreude, obschon vorhanden, nicht so recht zutraut.

    Wer sich mit einem intelligenten Menschen einläßt, erlebt daher oft Überraschendes.
     
  6. Ich glaube nicht, dass es einen Zusammenhang gibt. Das einzige ist, dass einfache Menschen oft auch eher sehr phantasielos sind und da dies eine guter Vorraussetzung für guten Sex ist, könnte das dadurch vielleicht monotoner werden. Mich würde mal die Intension deiner Frage interessieren?
     
    • # 8
    • 17.07.2012
    • Gast
    Eher weniger experimentierfreudig.

    Ich wage die These, dass Intellektualität nämlich oft auch mit Besserwisserei, Snobismus und übertriebenem Psychologisieren einhergeht und dass sich das auch im Bett bemerkbar machen kann. So in der Art: "Ich erkläre Dir jetzt mal, warum meine Sexualität die richtige und Deine die falsche ist." Wenn dann auch noch esoterisches Gedankengut (auch eher eine Akademiker/innen-Krankheit) und die Suche nach Sex "mit spirituellem Niveau" o.ä. mit reinspielt, kann das nicht gutgehen.

    m
     
  7. [mod]

    Sex hat man immer schon praktiziert. Beim Sex denkt man nicht. Sex tut man. Sofern ist diese Frage eindeutig mit Nein zu beantworten. Wahre Intelligenzbestien können die größten Idioten im Bett (sowohl Männlein als auch Weiblein) sein und selten dumme Leute die besten ...er. Wenn Frauen einen Mann zum Seitensprung auswählen, dann steht Intelligenz sicher nicht an oberster Stelle, sondern überwiegend irgendwo auf den letzteren Rängen. Hierbei sind andere Qualitäten gefragt.

    Dann müssten ja Pornodarsteller und -innen wahre Hochbegabte sein. Es mag ja sicher Pornodarsteller und -innen geben, die das gerne tun, viel verdienen und den Beruf für nichts in der Welt eintauschen möchten, aber würden sie wirklich hochbegabt sein, so hätten sie, nehme ich an und hoffe nicht abwertend zu klingen, grundsätzlich wohl etwas anders getan oder gelernt haben als Pornodarsteller(in) zu sein.

    37,m
     
    • # 10
    • 18.07.2012
    • Gast
    Wenn man sich schon hinreichend nahe gekommen ist, habe ich keinen Unterschied zwischen Sex mit einer intelligenten und einer weniger intelligenten Frau festgestellt. Vorher schon. Frauen mit weniger Niveau und eigenem beruflichen Hintergrund haben früher (passiert sogar heute noch, aber seltener) regelmäßig versucht, mich mit Sex zu ködern, die anderen haben es eher verstanden, sich als Mensch interessant zu machen.
     
    • # 11
    • 18.07.2012
    • Gast
    Zettel in den Briefkasten : Ihr seit beim Sex im ganzen Haus zu hören. gez ein Nachbar
     
    • # 12
    • 18.07.2012
    • Gast
    Ich bin selbst Akademikerin und habe meist, außer im Urlaub, oder auf diskreten privaaten Sexparties nur Sex mit Männern mit ähnlichem Hintergrund.Die, die ich im Urlaub kennengelernt habe, hätten rote Ohren bekommen, wenn sie wüßten, welche sexuellen Spieile wir so anstellen.
     
    • # 13
    • 18.07.2012
    • Gast
    Was ich zu behaupten wage: Die sexuelle Aktivität bei Menschen mit höherer Intelligenz könnte reflektierter vonstatten gehen. Dies könnte natürlich auch eine Mehr an Aufgeschlossenheit nach sich ziehen.
     
    • # 14
    • 22.07.2012
    • Gast
    unnötig viel Aufwand

    Das kurze deutsche Sprichwort (beginnt mit "Dumm" und edet mit "gut") sagt vielleicht mehr aus als die ganze intelektuelle Diskussion.
     
    • # 15
    • 22.07.2012
    • Gast
    Nicht verkopfte Intelligente sind eindeutig die besseren Liebhaber als Menschen mit mittlerem IQ. Letztere sind generell einfallsloser und weniger aufgeschlossen, d.h. spulen gerne das immer selbe Programm ab, und auch die Variationen sind vorhersehbar und wenig aufregend.

    Ein hoher IQ schützt vermutlich davor wahllos zu sein, und geht eher mit einem hohen Anspruch an das eigene Liebesleben einher.
    Einen Professor hatte ich jetzt noch nicht... das wäre rein hypothetisch ein interessanter Vergleichswert ;)
     

  8. Dieser Spruch entbehrt natürlich jeder Grundlage!
    Etwas Hirn schadet keinesfalls, wenn es darum geht, neben der Praxis auch Interesse zu zeigen für die Theorie der Erotik. Wirklich aufgeschlossene Menschen informieren sich gerne über Dies und Das bezüglich erogener Zonen und sexuelle Spielarten, die den erotischen Horizont enorm erweitern können, und die Experimentierfreudigkeit beim Liebesspiel erweitern.
    Pornos konsumieren gehört da nicht dazu, weil zu oberflächlich und dumm.

    Wer also strickdumm seine Triebe befriedigt, ohne Hirn, und sich nicht um das "Befinden" der Partnerin kümmert, weil er es nicht besser weiß, der "macht" Liebe keinesfalls besser!
    Also ja, ich denke, ein gewisses Maß an Intelligenz ist keinesfalls schädlich, wenn es um befriedigenden und variantenreichen Sex für beide geht. (...und dazu muss er wahrlich kein Akademiker sein!)
     
    • # 17
    • 22.07.2012
    • Gast
    Ich aber hatte einen, als Ehemann, viele Jahre lang, und er war der beste Lover, den sich eine Frau nur wünschen kann. Experimentierfreudig, liebevoll, sinnlich. Da möchte ich fast behaupten, dass bei ihm Intelligenz und Extase die beste Kombination waren.
    Leider wollten andere Damen auch etwas davon abhaben...
     
    • # 18
    • 22.07.2012
    • Gast
    Ich hatte bis jetzt nur Naturwissenschaftler und einen klassischen Musiker und war immer sehr zufrieden. :-D

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sich allgemeine Tumbheit auf die sexuellen Fähigkeiten in dem Sinne auswirkt, dass Neugierde, Interesse und Einfühlungsvermögen nicht so stark vorhanden sind. Ich möchte das allerdings nicht ausprobieren, sondern bleibe lieber bei den Akademikern.
     
    • # 19
    • 23.07.2012
    • Gast
    Ich glaube nur wenn es in eine Extreme gibt dann ja..

    Das gilt für beide Seiten..

    Ein sehr sehr sehr sehr intelligenter Mensch wird gar nicht anders können als die meisten Dinge die er tut rational zu hinterfragen..

    Denn seine intelligenz kommt sicher eben auch daher das er vieles in seinem Leben hinterfragt und nicht einfach so angenommen hat...Wer nicht hinter(fragt) bleibt dumm..

    Dazu gehört natürlich auch Sex.
     
  9. Intelligente Frauen sagen was sie beim sex wollen, dies verhilft zu gutem Sex. Nach einer Studie haben intelligente Frauen dreimal öfter einen Orgasmus, das Gleiche gilt für Männer.
    Eine andere Studie sagt: Je intelligenter eine Person ist, desto später und desto weniger Sex hat sie. Und ebenso wurde nun wissenschaftlich belegt das dies etwa doppelt so oft für Männer gilt wie für Frauen. Das heisst pro zusätzlichen Intelligenzpunkt nimmt bei Männer die Sexwenigkeit um 2.7% zu, bei Frauen nur um 1,7%.
    Was soll man nun glauben! w51
     
    • # 21
    • 24.07.2012
    • Gast
    Meine Meinung: Wenn es um Sex geht, "schadet" Intelligenz gar nicht - im Gegenteil.
    ABER: Auf dem Weg dahin macht man es sich als jemand, der "zu viel denkt" bzw. zu "verkopft" ist, enorm schwer!
    Hier im Forum kann man es doch oft feststellen. Bei der Beziehungs-Anbahnung und damit auch "auf dem Weg ins Bett" werden mehr Probleme gesehen als überhaupt vorhanden sind, man verkompliziert die Dinge gerne, man über-interpretiert.... statt einfach mal ohne langes Nachdenken sofort auf sein Gefühl zu hören und etwas zu machen.

    Bin leider selbst auch davon betroffen. Für einen Dr.-Titel hat der IQ nicht gereicht, aber um sich selbst das Leben schwer zu machen - besonders was Beziehungen und Sex angeht - dafür ist er schon hoch genug.
     
    • # 22
    • 25.07.2012
    • Gast
    Beim Sex kommt es sicherlich auf das eigene Körpergefühl an und auf die Experimentierfähigkeit. Ob das jetzt mit einem höheren IQ besser klappt wage ich zu bezweifeln. Prinzipiell finde ich es gut sein Gehirn im richtigen Moment auch mal ausschalten zu können und sich fallen zu lassen.

    Ich hatte eigentlich immer Männer mit Hirn, Herz und Humor, aber es gab trotz allem erhebliche Unterschiede in der sexuellen Aufgeschlossenheit. Ich denke das hatte aber dann auch stark mit der Erziehung zu tun. Manche sind einfach prüder erzogen worden und kommen später auch nicht so richtig in die Gänge.

    w46
     

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