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René, 39
Account Manager
Fürstenfeldbruck bei München

René, 39
Account Manager
Fürstenfeldbruck bei München

„Von Erlebnissen habe ich mehr als von neuen Möbeln“

René

sucht nicht mehr

René ist dem schönen Leben in den vergangenen fünf Jahre nochmal ganz neu auf die Schliche gekommen: Nach einer Krise entdeckte der 39-Jährige für sich den Spaß an sportlichen Herausforderungen und scheut heute nicht mal den Marathon in New York. Außerdem packt er inzwischen ein bis zwei Mal pro Jahr in Fürstenfeldbruck bei München seinen Rucksack und reist damit durch ferne Länder. Gerne überlegt der Account Manager, wie es wäre, wenn seine künftige Partnerin mitfahren würde – oder ganz andere Interessen hätte. Und vielleicht auch Kinder. Denn eine Patchwork-Familie kann sich René für sich, seine 5-jährige Tochter und seinen 13-jährigen Sohn richtig gut vorstellen.

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Kaum geklingelt, steht René im Treppenhaus des kleinen Mehrparteienhauses, in dem er in einer bescheidenen Wohnung mit Schlafzimmer und Küchen-Wohnzimmer-Kombi wohnt. Vor dem Röhrenfernseher steht ein braungefliestes Tischchen, die Küche hat quietschrote Fronten. „Das ist nicht mein Traum, aber okay“, sagt er mit Blick auf diese beinahe retromäßige Einrichtung. „Ich brauche keine Statussymbole und bin auch mit Einfacherem zufrieden. Vor allem, weil ich mein Geld lieber in Erinnerungen und Erlebnisse investiere. Davon habe ich mehr als von einem neuen Flachbildschirm. Und an diesem Tischchen habe ich schon als Kind gesessen“, sagt René mit leichtem, durchaus charmanten sächsischen Akzent. Der 39-Jährige ist im Dreiländereck Deutschland-Tschechien-Polen aufgewachsen, kam vor rund 15 Jahren nach Frankfurt und zog ein paar Jahre später mit seiner Familie ins Münchner Umland.

„Ich reise am liebsten so authentisch wie möglich“

Seit fünf Jahren wohnt er in Fürstenfeldbruck. Kurz davor ist nach zehn Jahren seine Ehe in die Brüche gegangen. Eine harte Zeit. Er stürzte sich in die Arbeit, selbst den Urlaub ließ er sich auszahlen. „Ich konnte einfach nichts mit mir anfangen“, erzählt er. Doch nach einiger Zeit erkannte René auch die Chance in diesem Umbruch. „Im Nachhinein ist alles gut, so wie es gekommen ist. Und es klappt auch mit den Kindern wunderbar. Ich sehe sie derzeit beinahe jedes Wochenende mindestens einen Tag. Im Winter waren wir viel Skifahren, bald wollen wir länger an die Nordsee fahren. Ich genieße jede Minute mit den beiden.“

Wie er sich aus dem Tief damals herauskämpfte? „Ich habe mehr in mich hineingehört, habe mir überlegt, was ich im Leben wirklich will. Was mich begeistert. Welche Lebensträume ich mir verwirklichen könnte.“ René entdeckte dabei etwa Skifahren, Klettern, die Freunde am Englischlernen und vor allem das Rucksack-Reisen. „Ich bin so authentisch wie möglich unterwegs, um in das Land einzutauchen, das ursprüngliche Leben zu sehen, Menschen kennenzulernen.“ Er war schon mehrere Wochen mit der Transsibirischen Eisenbahn unterwegs, hat die Alpen zu Fuß überquert, Sri Lanka und Südkorea durchstreift. Am Strand liegt er aber nie – „viel zu langweilig!“ Als Erinnerung bringt er sich immer eine Kleinigkeit mit, für die Sammlung auf der Wohnzimmer-Kommode.

„Patchwork-Familie? Klar, gerne!“

Seit dem Ende seiner Ehe vor fünf Jahren hat René in einer kurzen und einer langen Beziehung auch eine neue Art der Liebe kennengelernt, die auf einem herzlichen, liebevollen Miteinander basiert. „Ich habe da eine Innigkeit und Wärme erlebt, die ich vorher nicht kannte. Darauf möchte ich nicht mehr verzichten. Ich habe sogar eine romantische Seite an mir entdeckt, die ich vorher nicht vermutet hätte. Und ich habe erkannt, dass ich trotz des unschönen Endes meiner Ehe weiterhin vertrauen kann.“ In einer glücklichen Beziehung ist dem 39-Jährigen besonders wichtig, dass man sich auf Augenhöhe begegnet. „Eine Beziehung in der nicht nur ich sage wo es lang geht, sondern sich die Rollen abwechseln.“

Was er nicht mag: ewiges Wehklagen, Ausländerfeindlichkeit, Engstirnigkeit. „Andere Meinungen zulassen und Dinge zu hinterfragen finde ich sehr wichtig.“ Das sollte natürlich auch die ideale Partnerin so handhaben. Und sonst? „Vielleicht hat sie ebenfalls Kinder und wir können zusammen eine Patchwork-Familie gründen. Schön wäre auch, wenn sie wie ich gerne Diskofox tanzt, ins Theater, zum Ballett, ins Museum geht oder mit mir um die Welt reisen möchte. Genauso spannenden fände ich es aber, wenn eine Frau ganz neue Ideen mit in die Beziehung bringt.“

„Die wunderbarsten Momente passieren immer ungeplant“

Die Augen leuchten, wenn er von seiner möglichen Zukunft erzählt, er ist gespannt und neugierig auf die Frau, mit der es hoffentlich bald klickt. Und trotzdem lässt René vieles, auch was die Liebe betrifft, entspannt auf sich zukommen: „Ich gehe keine Beziehung mehr ein, nur um nicht alleine zu sein. Oder setze mich unter Druck, dass etwas dann und dann erledigt sein MUSS. Gerade durch meine Reisen habe ich gelernt, dass die wunderbarsten Momente sowieso immer ungeplant passieren.“ Wie auf Sri Lanka: Am Flughafen vergaß er seine Kreditkarte im Geldautomaten, ein anderer Traveller meldete sich mit dem Fund per Facebook und so reiste René zu ihm auf die andere Seite der Insel, in ein Surfer-Paradies. „Weil ich schon mal dort war, hab ich dann eben auch Surfen gelernt“, erzählt er.

Im Job dagegen ist er einer von den Zuverlässigen und Organisierten. Als Account Manager ist René Ansprechpartner für neue wie bestehende Kunden aus dem Immobilienbereich, die er meist aus dem Homeoffice heraus betreut. „Kunden schätzen an mir dass ich sie nicht dauernd dränge, uns auch den nächsten Auftrag zu geben. Stattdessen wissen sie: Ich kümmere mich zuverlässig. Damit bekomme ich den nächsten Auftrag genauso, ohne dass ich den Kunden zuquatschen muss und ihm damit auf die Nerven gehe.“

„Ich bin in nichts perfekt“

Nein: Dick auftragen ist nicht Renés Ding. Selbst bei seinen sportlichen Erfolgen bleibt er auf dem Boden: Er freut sich über den guten Platz beim „Getting tough“-Lauf, dem härtesten Hindernislauf in Europa mit 150 Blockaden auf 25 Kilometern inklusive Eiswasser. Er trägt ihn aber nicht wie eine imaginäre Trophäe vor sich her. „Bei sowas an meine Grenzen zu gehen entspricht einfach meinem Naturell. Ich brauche diese Endorphine.“ Die nächste ersehnte Schinderei: der New-York-Marathon im Herbst. Der Beste muss er dabei nicht sein. „Ich bin in nichts perfekt. Muss ich auch nicht. Hauptsache ich bin glücklich.“

Was René mag:

  • Reise-Andenken
  • Diskofox tanzen
  • Sportliche Herausforderungen

Was René nicht mag:

  • Statussymbole
  • Rechtes Gedankengut
  • Strandurlaube

(Portraitfotos: sceneline studios)

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