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Heiratsantrag ist Männersache

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Beim Heiratsantrag gilt immer noch die klassische Rollenverteilung: Er muss fragen, sie darf akzeptieren. So das Ergebnis einer ElitePartner-Umfrage mit über 7.000 Teilnehmern.

Frauen wollen gefragt werden

Auch wenn die Vorbereitungen der Hochzeit meist in weiblicher Hand liegen, der Auftakt in den Hafen der Ehe ist Männersache: Drei Viertel der Frauen finden, dass der Mann den Antrag machen sollte. Und sie sind mit dieser Ansicht nicht allein: 57 Prozent der Männer sehen das genauso. Paarberaterin und Psychologin Lisa Fischbach erläutert, warum wir in dieser Angelegenheit noch so traditionell ticken: „Emanzipation hin oder her: In Sachen Heiratsantrag herrschen nach wie vor für die meisten traditionelle Rollen. Frauen möchten gern erobert werden und überlassen die Initiative in diesem Fall ihrem Partner. Doch die Zahlen zeigen auch, dass es andere Tendenzen gibt. Schließlich sehen sich nicht alle Männer in der aktiven Rolle und nicht die Gesamtheit der Frauen in der abwartenden. Moderne, selbstbewusste Frauen machen zunehmend auch hier den ersten Schritt.“

„Sagen Sie einfach, was Sie für die Partnerin empfinden“

Und wie macht man den perfekten Antrag?  „Ob bei Kerzenschein, mit Kniefall oder mit dem Flugzeug in den Himmel geschrieben –  das ist Typ-Sache“, so Lisa Fischbach. „Letztlich ist es nicht entscheidend, wie und wo der Antrag gemacht wird oder wie viel der Verlobungsring gekostet hat. Wichtig ist, dass die Frage von Herzen kommt und mit der Heirat eine weitere Entscheidung für die Partnerschaft ausgedrückt wird. Der Antrag sollte ehrlich und emotional formuliert sein. Sagen Sie einfach, was Sie für Ihren Partner empfinden und warum Sie gern den Rest Ihres Lebens miteinander verbringen möchten.“

Deutsche heiraten nur aus Liebe

Ein gute Nachricht zum Schluss: Die Heirat bleibt beim Großteil eine romantische Angelegenheit. Über die Hälfte der Befragten sagt, dass sie aus Beweis ihrer Liebe zum Partner heiraten würde. Knapp ein Drittel würde vor den Altar treten, um allen zu zeigen, dass man zusammengehört. Für jeden Fünften ist die Ehe Voraussetzung für die Familiengründung. Die eher weniger romantischen steuerlichen Vorteile sind für ein Viertel ausschlaggebend für eine Heirat.

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